ZU wenig Investitionen

Österreichs Maschinenbauer setzen zu sehr auf den Export

31 Prozent der MEM-Firmen rechnen für 2015 mit einem operativen Verlust Die Konzentration auf den Export kann sich in ein paar Monaten für die Maschinenbauer rächen. (Foto: Flickr/Donnie Nunley/CC BY 2.0)

31 Prozent der MEM-Firmen rechnen für 2015 mit einem operativen Verlust Die Konzentration auf den Export kann sich in ein paar Monaten für die Maschinenbauer rächen. (Foto: Flickr/Donnie Nunley/CC BY 2.0)

Der österreichische Fachverband der Maschinen & Metallwaren Industrie (FMMI) warnt vor einer falschen Ausrichtung der Maschinenbauer. Der Inlandsmarkt verliere für die Industrie immer stärker an Bedeutung.

Die heimischen Landwirte müssen zusehen, wie Großkonzerne sich immer mehr Land aneignen. (Foto: dpa)

Die heimischen Landwirte müssen zusehen, wie Großkonzerne sich immer mehr Land aneignen. (Foto: dpa)

Nutzung von Fördergeldern

Uckermark: Großkonzerne kaufen Ackerland auf

2014 ist der Bodenrichtpreise in der Uckermark um 20 Prozent gestiegen. Doch nicht die Landwirte kaufen, sondern Großkonzerne eignen sich in Scharen das Land an. Die Landwirte können sich die Preise gar nicht mehr leisten.

Auch im Schatten könne die Fassade Energie aufnehmen. (Foto: HeliaFilm® – © Reckli)

Auch im Schatten könne die Fassade Energie aufnehmen. (Foto: HeliaFilm® – © Reckli)

Markteinführung 2017

Erste Solar-Betonwand eingeweiht

In Herne wurde Europas erste Solar-Betonwand eingeweiht. Etwa 500 Kilowattstunden kann die Wand jedes Jahr an Energie zur Verfügung stellen. Der Beton soll deutlich mehr Energie erzeugen können als herkömmliche Solarzellen.

31 Prozent der MEM-Firmen rechnen für 2015 mit einem operativen Verlust (Foto: Flickr/ Jacob Enos/CC BY SA 2.0)

31 Prozent der MEM-Firmen rechnen für 2015 mit einem operativen Verlust (Foto: Flickr/ Jacob Enos/CC BY SA 2.0)

Umsätze gingen 8,1 Prozent zurück

Starker Franken beschert Industrie leere Bücher und Exportrückgänge

Die deutliche Aufwertung des Franken führt zu Exportrückgängen und einem regelrechten Einbruch in den Bestellbüchern. Vor allem die Exporte in die EU verringerten sich. Die Schweizer Unternehmen erwägen bereits ein Ausweichen auf andere Nachbar-Märkte.

Arbeitsministerin Nahles: „Die Tarifeinheit läuft nicht auf das Ende der kleinen Gewerkschaften hinaus.“ (Foto: dpa)

Arbeitsministerin Nahles: „Die Tarifeinheit läuft nicht auf das Ende der kleinen Gewerkschaften hinaus.“ (Foto: dpa)

Ab Mitte Juni Gültigkeit möglich

Bundestag beschließt Tarifeinheits-Gesetz

Das umstrittene Gesetz zur Tarifeinheit in gewerkschaftlichen Arbeitskämpfen wird voraussichtlich im Juli in Kraft treten. Nach dem Bundestag muss noch der Bundesrat das Gesetz durchwinken. Eine Mehrheit in der Länderkammer ist jedoch nicht erforderlich, was die Wahrscheinlichkeit einer Durchsetzung des Gesetzes erheblich erhöht. Die Gewerkschaft Cockpit und der dbb haben bereits eine Verfassungsklage angekündigt.

Ethylenoxid wird unter anderem als Desinfektionsmittel bei Nahrungsmitteln und medizinischen Geräten verwendet. (Foto: Flickr/ UCL Mathematical and Physical Sciences/CC BY 2.0)

Ethylenoxid wird unter anderem als Desinfektionsmittel bei Nahrungsmitteln und medizinischen Geräten verwendet. (Foto: Flickr/ UCL Mathematical and Physical Sciences/CC BY 2.0)

Technische Probleme

BASF: Lieferengpass bei Produkten für Reinigungsmittel- und Kosmetikbranche

Der Chemiekonzern BASF kann derzeit einige Chemikalien für die Reinigungsmittel- und Kosmetikindustrie nicht mehr ausreichend herstellen. Bis Ende Juni soll wieder geliefert werden können.

Die deutsche Politik müsste Reformen einleiten, damit der Wirtschaftsstandort Deutschland attraktiv bleibt. Die deutsche Industrie sieht dies derzeit aber nicht und interessiert sich stattdessen mehr für ausländische Märkte. (Foto: Flickr/Thomas Wensing/CC BY SA 2.0)

Die deutsche Politik müsste Reformen einleiten, damit der Wirtschaftsstandort Deutschland attraktiv bleibt. Die deutsche Industrie sieht dies derzeit aber nicht und interessiert sich stattdessen mehr für ausländische Märkte. (Foto: Flickr/Thomas Wensing/CC BY SA 2.0)

Bürokratie verhindert neue Projekte

Wirtschaftsstandort Deutschland verliert an Attraktivität

Fast die Hälfte der deutschen Industrieunternehmen will 2015 lieber im Ausland investieren. Die deutschen Unternehmen wenden ihren Blick hin zu den europäischen Nachbarländern. Um hohe Kosten und die zunehmende Bürokratie in Deutschland zu umgehen, investieren sie im Ausland.

Jedes Jahr gibt es weltweit mehrere Demonstrationen gegen Monsanto und seine Produkte. Nun ziehen auch einige Konzerne erste Konsequenzen aus den potentiellen Gefahren der Monsanto-Pflanzenschutzmitteln. (Foto: Flickr/ Die Grünen Kärnten/ CC BY 2.0)

Jedes Jahr gibt es weltweit mehrere Demonstrationen gegen Monsanto und seine Produkte. Nun ziehen auch einige Konzerne erste Konsequenzen aus den potentiellen Gefahren der Monsanto-Pflanzenschutzmitteln. (Foto: Flickr/ Die Grünen Kärnten/ CC BY 2.0)

Handel ergreift Initiative

Schweiz: Coop und Migros entfernen Monsanto-Produkt

Der WHO-Bericht darüber, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist, zeigt bei einigen Unternehmen Wirkung. Die Schweizer Handelsketten Migros und Coop nehmen Glyphosat nun aus ihren Läden. In Bayern stand ein Verbot zur Debatte, der Landtag sprach sich nun jedoch dagegen aus.

Antworten der Manager auf die Frage: Stellen Unternehmen hierzulande ihre Finanzergebnisse oftmals besser dar als sie tatsächlich sind? (Grafik Ernst & Young, DMN)

Antworten der Manager auf die Frage: Stellen Unternehmen hierzulande ihre Finanzergebnisse oftmals besser dar als sie tatsächlich sind? (Grafik Ernst & Young, DMN)

Im Notfall ist fast alles erlaubt

Österreich: Mehrzahl der Manager hält Bilanzfälschungen für weit verbreitet

Zwei Drittel der österreichische Manager geben an, dass Unternehmen häufig ihre Bücher frisieren. Damit befindet sich Österreich beim Vergleich von 38 Ländern auf Platz drei. Nur in Serbien und Slowenien gaben mehr Manager Schönungen der Unternehmen an. Da Schweizer Manager hingegen sehen Bestechungen in einer Notlage nicht so streng.

Die seit Jahrzehnten währende Allianz der Sparkassen und Landesbanken droht, zu platzen. (Foto: dpa)

Die seit Jahrzehnten währende Allianz der Sparkassen und Landesbanken droht, zu platzen. (Foto: dpa)

70 Sparkassen wehren sich

Streit um Bankenrettung: Sparkassen droht Spaltung

Die Sparkassen-Finanzgruppe droht auseinanderzubrechen. Streitpunkt ist eine von den westfälischen Sparkassen geforderte Ausnahmeregelung bei Bankenrettungen. Sie wollen angesichts der hohen Kosten bei der Rettung der WestLB zukünftig nicht mehr so stark an Rettungsmaßnahmen beteiligt werden.

Konzernchef Höttges hält das T-Online-Modell für überlebt. (Foto: dpa)

Konzernchef Höttges hält das T-Online-Modell für überlebt. (Foto: dpa)

Konzentration auf Wachstumsmärkte

Telekom will T-Online verkaufen

Die Telekom hat angekündigt, sich von ihrem Internetportal T-Online trennen zu wollen. Potentielle Käufer gebe es bereits, Axel Springer soll interessiert sein.

Die Schafe sind arbeitssam, sie arbeiten 22 Stunden am Tag. (Screenshot: Youtube/ Schweizer Bundesbahn)

Die Schafe sind arbeitssam, sie arbeiten 22 Stunden am Tag. (Screenshot: Youtube/ Schweizer Bundesbahn)

Mindestens zehn Schafen arbeiten immer zusammen

Arbeiter 2.0: Schweizer Bundesbahn beschäftigt Schafe

Insgesamt 80 Schafe arbeiten für die Schweizer Bundesbahn. Sie weiden im unwegsamen Gelände und tragen somit zur Böschungspflege bei. Eine Gefahr durch Züge bestehe für die22 Stunden am Tag arbeitenden Schafe allerdings nicht.

Apfelstrudel gefällig? Aber vergessen Sie nicht, den Kassenbeleg dafür mitzunehmen. Mit der Registrierkassenpflicht muss künftig jeder Kauf belegbar sein. (Foto: Flickr/ Jennifer Woodard Maderazo/ CC BY 2.0)

Apfelstrudel gefällig? Aber vergessen Sie nicht, den Kassenbeleg dafür mitzunehmen. Mit der Registrierkassenpflicht muss künftig jeder Kauf belegbar sein. (Foto: Flickr/ Jennifer Woodard Maderazo/ CC BY 2.0)

Bargeldumlauf kontrollieren

Registrierkassen: Österreicher müssen Kaufbelege künftig aufheben

Alle Österreicher müssen künftig ihre Bareinkäufe mit Kassenbelegen nachweisen können. Einzelhändler und Betriebe müssen all ihre Transaktionen detailliert nachweisen. Österreichs Regierung hofft durch die Reform auf jährliche Mehreinnahmen von 900 Millionen Euro. Die Wirtschaftskammer spricht von Generalverdacht gegenüber Unternehmen.

Angela Merkel muss sich nun zu den Vorwürfen der EU-Kommission hinsichtlich des Mindestlohns äußern. (Foto: EU-Kommission)

Angela Merkel muss sich nun zu den Vorwürfen der EU-Kommission hinsichtlich des Mindestlohns äußern. (Foto: EU-Kommission)

Klage vor Europäischen Gerichtshof droht

Mindestlohn: EU-Kommission leitet Verfahren gegen Deutschland ein

Die EU spricht sich gegen die Anwendung des neuen gesetzlichen Mindestlohns auf den Verkehrssektor in Deutschland aus. Dies führe zur Einschränkung der Dienstleistungsfreiheit und des freien Warenverkehrs. Kann die deutsche Regierung sich nicht zur Zufriedenheit der Kommission für den Mindestlohn im Verkehrssektor äußern, droht eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.

Während der Milan Design Week präsentierten zwei Designer einen energiesparenden Tisch. Raphaël Ménard und Jean-Sébastien Lagrange. (Foto: Via 2015 © photo Colombe Clier)

Während der Milan Design Week präsentierten zwei Designer einen energiesparenden Tisch. Raphaël Ménard und Jean-Sébastien Lagrange. (Foto: Via 2015 © photo Colombe Clier)

Bereits ab 23 Grad

Energiesparen: Tisch speichert Wärme und gibt sie wieder ab

Durch einen integrierten Speicherstoff kann der Tisch tagsüber Wärme aufnehmen und diese nachts abgeben. Damit lässt sich die Energie, die zur Kühlung eines Raumes benötigt wird, um bis zu 30 Prozent senken. Entsprechend geringer fallen auch die Heizungskosten aus.

Aufhebung des Arbeitsverbotes

Personaldienstleister: Deutschland muss Flüchtlinge in Arbeit bringen

Der deutsche Arbeitsmarkt braucht Flüchtlinge, sagen Personaldienstleister. Die Politik könnte das Arbeitsverbot für Asylbewerber lockern. Über Zeitarbeitsfirmen kann es gelingen, Flüchtlinge und Asylbewerber in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Deutschland braucht Arbeitskräfte. Zahlreichen Unternehmen entgehen bereits Aufträge, weil sie zu wenig Personal haben.

Noch vor dem in diesem Jahr stattfindenden G7-Gipfel äußerten die 7 führenden Wirtschaftsverbände der Länder ihre Forderungen. (Foto: EU-Kommission)

Noch vor dem in diesem Jahr stattfindenden G7-Gipfel äußerten die 7 führenden Wirtschaftsverbände der Länder ihre Forderungen. (Foto: EU-Kommission)

Abbau von Regulierungen

G7: Wirtschaftsverbände fordern länderübergreifende Wachstumsstrategien

Die führenden Wirtschaftsverbände der G7-Länder haben sich anlässlich des G7-Gipfels auf ein gemeinsames Kommuniqué geeinigt. Damit wollen sie die Regierungen dazu bewegen, einheitliche Maßnahmen zu ergreifen. Nationale Sonderwege störten den Wettbewerb und belasteten einzelne Volkswirtschaften.

Hartmut Mehdorn verabschiedet sich mit seinem Rücktritt als SAP-Vorstand aus der Geschäftswelt. (Foto: dpa)

Hartmut Mehdorn verabschiedet sich mit seinem Rücktritt als SAP-Vorstand aus der Geschäftswelt. (Foto: dpa)

Nachfolgerin in Aussicht

Gesundheitliche Probleme: Hartmut Mehdorn verlässt SAP-Vorstand

Der ehemalige Bahn- und Berliner Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn hat sein Amt als Aufsichtsrat des Softwarekonzerns SAP mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Grund für den Rücktritt sei eine Erkrankung, über die Mehdorn jedoch keine weiteren Angaben machen wollte.

Die neuen EU-Regeln sehen vor, dass sich Banken zukünftig nicht mehr wie in der Finanzkrise auf staatliche Hilfe verlassen können. Das verschlechtert die Ratings von Fitch massiv. (Foto: Flickr/www.solvencyiiwire.com/CC BY 2.0)

Die neuen EU-Regeln sehen vor, dass sich Banken zukünftig nicht mehr wie in der Finanzkrise auf staatliche Hilfe verlassen können. Das verschlechtert die Ratings von Fitch massiv. (Foto: Flickr/www.solvencyiiwire.com/CC BY 2.0)

Weitere Ratings folgen

Finanzhilfen nicht sicher: Fitch stuft sechs Landesbanken herab

Banken können sich aus Sicht der Ratingagentur Fitch künftig in einer Krise kaum noch auf staatliche Unterstützung verlassen. Aus diesem Grund senkte die Ratingagentur die Kreditwürdigkeit von zahlreichen Finanzinstituten. In Deutschland waren davon neben sechs Landesbanken auch die Commerzbank und die Deutsche Bank betroffen.

. Insgesamt lag der Kartenumsatz 2014 im stationären Einzelhandel bei 170,4 Milliarden Euro. (Foto: Flickr/frankieleon/CC BY 2.0)

. Insgesamt lag der Kartenumsatz 2014 im stationären Einzelhandel bei 170,4 Milliarden Euro. (Foto: Flickr/frankieleon/CC BY 2.0)

Bargeldlose Zukunft?

Einzelhandel: Deutsche zahlen vermehrt mit Karte

2014 wurden mehr als 40 Prozent des Umsatzes im stationären Einzelhandel mit Karte abgewickelt. Damit hat sich der Umsatz in den vergangenen 20 Jahren verachtfacht. Die Barzahlungen sinken dagegen, machen aber noch mehr als die Hälfte der gängigen Zahlungsarten aus.

Taxifahrten stiegen im Bundesdurchschnitt zu Jahresbeginn „schlagartig“ um 5,2 Prozent teurer geworden. In den darauffolgenden Monaten kam es zu weiteren Preisanstiegen. (Foto: Flickr/Emanuele/CC By SA 2.0)

Taxifahrten stiegen im Bundesdurchschnitt zu Jahresbeginn „schlagartig“ um 5,2 Prozent teurer geworden. In den darauffolgenden Monaten kam es zu weiteren Preisanstiegen. (Foto: Flickr/Emanuele/CC By SA 2.0)

Einführung noch nicht voll umgesetzt

Bundesbank: Mindestlohn erhöht Verbraucherpreise

Der zum Jahresbeginn eingeführt Mindestlohn hat bereits für erste Preiserhöhungen gesorgt. Unternehmen gaben die Mehrkosten an den Konsumenten weiter. Im Taxi-Bereich etwa stiegen die Preise um bis zu zehn Prozent. Gleichzeitig ging die Zahl der Billigarbeiter zurück.

Zwei Drittel der Subventionen für die Energiegewinnung mittels fossiler Brennstoffe wird für die umwelttechnischen und gesundheitlichen Folgen ausgegeben. (Foto: Flickr/ glasseyes view/ CC BY SA 2.0)

Zwei Drittel der Subventionen für die Energiegewinnung mittels fossiler Brennstoffe wird für die umwelttechnischen und gesundheitlichen Folgen ausgegeben. (Foto: Flickr/ glasseyes view/ CC BY SA 2.0)

Kohle am teuersten

IWF: Staaten subventionieren Energiekonzerne mit 5,3 Billionen Dollar

Mit etwa zehn Millionen Dollar wird die Energiebranche jede Minute subventioniert. Vor allem die unsichtbaren Subventionen sind immens, so der IWF. Denn beim Thema Energie gehe es auch um entstandene Umwelt- und Gesundheitsschäden, für die die Staaten aufkommen, nicht aber die Konzerne.

Salzgitter muss erneut der Staatsanwaltschaft Rede und Antwort stehen. (Foto: dpa)

Salzgitter muss erneut der Staatsanwaltschaft Rede und Antwort stehen. (Foto: dpa)

Unternehmen weist Vorwürfe von sich

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Stahlkonzern Salzgitter

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Deutschlands zweitgrößten Stahlkonzern Salzgitter. Zwei ehemalige Geschäftsführer stehen im Fokus. Bereits im März habe es erste Untersuchungen gegeben.

Die Continental-Strategie zielt auf automatisiertes Fahren mit schrittweiser Automatisierung bis 2025. Der Kauf des Software-Spezialisten aus Erlangen ist Teil der Strategie. (Foto: Continental)

Die Continental-Strategie zielt auf automatisiertes Fahren mit schrittweiser Automatisierung bis 2025. Der Kauf des Software-Spezialisten aus Erlangen ist Teil der Strategie. (Foto: Continental)

Übernahme zum dritten Quartal

Intelligente Autos: Continental kauft Software-Spezialist

Der Reifenhersteller Continental baut sein Geschäft weiter aus. Für 600 Millionen Euro wird der Software-Spezialist Elektrobit Automotive gekauft. Damit will Continental seine Rolle im Bereich der Entwicklung intelligenter Fahrsysteme stärken.

Eurogruppem-Chef Jeroen Dijsselbloem ist bei den Verhandlungen mit Griechenlands Finanzminister Varoufakis immer mit dabei. (Foto: dpa)

Eurogruppem-Chef Jeroen Dijsselbloem ist bei den Verhandlungen mit Griechenlands Finanzminister Varoufakis immer mit dabei. (Foto: dpa)

Verhandlungen halten an

Griechenland will EZB mit ESM-Geld bedienen

Nach dem IWF-Konto will Griechenland nun auch den ESM nutzen, um Kredite zu begleichen. Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis will mit ESM-Geldern die fälligen, griechischen Anleihen im Portfolio der EZB auszahlen. Sobald es ein neues Abkommen mit den internationalen Kreditgebern gebe, werde Griechenland das Geld wieder in den ESM einzahlen.

Bankkredite sind für KMUs eine der wichtigsten Quellen der Fremdfinanzierung. (Foto: Flickr/401(K) 2012/CC SA 2.0)

Bankkredite sind für KMUs eine der wichtigsten Quellen der Fremdfinanzierung. (Foto: Flickr/401(K) 2012/CC SA 2.0)

Fast 2 Prozent mehr

Hohe Zinsen: Banken nutzen schwache Position der mittelständischen Unternehmen aus

Kleine und mittlere Unternehmen müssen bei Bankkrediten meist tiefer in die Tasche greifen als große. Doch nicht nur ein scheinbar höheres Kreditrisiko führt dazu. Vielmehr ist die Verhandlungsposition der KMU schwächer und wird von den Banken ausgenutzt.

Vor der Küste des britischen Sussex wird bald der Windpark Rampion entstehen. (Foto: Flilckr/Andreas Klinke Johannsen/CC SA 2.0)

Vor der Küste des britischen Sussex wird bald der Windpark Rampion entstehen. (Foto: Flilckr/Andreas Klinke Johannsen/CC SA 2.0)

25 Jahre Laufzeit

E.ON baut Offshore-Windpark in Großbritannien

Zusammen mit der Green Investment Bank will E.On 13 Kilometer vor der Küste von Sussex nun den Offshore-Windpark Rampion bauen. Fast zwei Milliarden Euro soll das Projekt kosten. Schätzungsweise 1.300 Gigawattstunden Strom wird der Windpark jährlich produzieren.

Sobald das Schloss im Combo Breaker befestigt ist, werden so lange Zahlencodes durchprobiert, bis das Schloss sich öffnet. (Screenshot: Youtube Samy Kamkar)

Sobald das Schloss im Combo Breaker befestigt ist, werden so lange Zahlencodes durchprobiert, bis das Schloss sich öffnet. (Screenshot: Youtube Samy Kamkar)

Kosten sollen bei 100 Dollar liegen

Combo Breaker: Roboter knackt Schlösser in Sekunden

Etwa eine halbe Minute braucht der Mini-Roboter, um diverse Zahlenschlösser zu knacken. Er probiert so lange Zahlencodes, bis sich das Schloss öffnet. Sein Erfinder bietet sogar eine Anleitung zum Nachbauen an.

Die Lokführergesellschaft GDL droht damit, den Bahn-Verkehr über Pfingsten lahmzulegen. (Foto: dpa)

Die Lokführergesellschaft GDL droht damit, den Bahn-Verkehr über Pfingsten lahmzulegen. (Foto: dpa)

Unternehmen und Reisende betroffen

GDL: Neuer Streik soll über Pfingsten gehen

Im Streit zwischen Der GDL und der Deutschen Bahn hat es keine Einigung gegeben. Ein Gewerkschaftsvertreter kündigte einen neuen Streik an. Dieser solle auch über Pfingsten fortgesetzt werden.

Sigmar Gabriel und Niedersachsen ehemaliger Finanzminister, Heinrich Aller, 2002 in einer Grubenbahn in Barsinghausen im Bergbaumuseum. Beide informierten sich unter Tage über die 300-jährige Geschichte des Kohle-Abbaus am nördlichen Deister-Höhenzug. (Foto: dpa)

Sigmar Gabriel und Niedersachsen ehemaliger Finanzminister, Heinrich Aller, 2002 in einer Grubenbahn in Barsinghausen im Bergbaumuseum. Beide informierten sich unter Tage über die 300-jährige Geschichte des Kohle-Abbaus am nördlichen Deister-Höhenzug. (Foto: dpa)

Nach massiven Protesten

Klima-Abgabe: Gabriel gibt Kohle-Industrie nach

Bei der Diskussion um die Reduzierung der CO2-Ausstöße ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel der Branche entgegengekommen. Alte Kraftwerke müssen nur noch 16 Millionen Tonnen CO2 bis 2020 einsparen. Eine höhere Förderung umweltfreundlicher Kraft-Wärme-Kopplungskraftwerke soll die Verschnaufpause für die Kohleindustrie tragen.

OMV rechnet nicht mit einer Erholung am Markt für Ölpreise. (Foto: Flickr/Andrij Bulba/CC BY 2.0)

OMV rechnet nicht mit einer Erholung am Markt für Ölpreise. (Foto: Flickr/Andrij Bulba/CC BY 2.0)

Ausgaben sollen gesenkt werden

Niedriger Ölpreis: OMV-Gewinn bricht ein

In den ersten drei Monaten ist der Gewinn des Erdöl- und Gaskonzerns OMV deutlich zurückgegangen. Das Betriebsergebnis halbierte sich im Vergleich zum Vorjahr. Neben dem niedrigen Ölpreis kämpft der Konzern auch mit Unruhen in Förderländern wie Jemen und Libyen.

Der Postbus will mit dem neuen Partner Eurolines in das internationale Langstrecken-Geschäft einsteigen. (Foto: dpa)

Der Postbus will mit dem neuen Partner Eurolines in das internationale Langstrecken-Geschäft einsteigen. (Foto: dpa)

Für Internationale Langstrecken

Fernreisen: Postbus und Eurolines vereinbaren Zusammenarbeit

Der Postbus will künftig mit dem Fernbus-Verbund Eurolines zusammenarbeiten. Partner der Post werde das Unternehmen Deutsche Touring. Somit könnten Postbus-Kunden künftig internationale Langstrecken-Ziele erreichen.

Der Erfinder hat das Lego-Prinzip auf lebensgroße Häuser übertragen. (Foto: Isinnova/Smile Press)

Der Erfinder hat das Lego-Prinzip auf lebensgroße Häuser übertragen. (Foto: Isinnova/Smile Press)

Haus aus dem Baukasten

Lego-Prinzip: Einfamilienhaus zum selber bauen in 24 Stunden

Ein italienisches Start-up hat ein Hausmontagesystem zum Selbermachen entwickelt. So kann ein zweistöckiges Haus im Eigenbau mit geringen Fachkenntnissen innerhalb eines Tages fertiggestellt werden. Die Bausteine erlauben nach dem Lego-Prinzip auch flexible Umbauten.

Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft werfen sich gegenseitig vor, eine Schlichtung zu verhindern. (Foto: Andreas Gebert dpa)

Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft werfen sich gegenseitig vor, eine Schlichtung zu verhindern. (Foto: Andreas Gebert dpa)

Schlichtung gefordert

Bahn-Tarifstreit: Neue Streiks drohen

Im Tarif-Streit bei der Bahn drohen weitere Streiks: Die Lokführergewerkschaft GDL und die Bahn werfen sich gegenseitig vor, die Verhandlungen zu boykottieren. Wirtschaftsminister Gabriel fordert eine schnelle Schlichtung.

Air Berlin Chef Stefan Pichler sieht in der aktuellen Sanierung die allerletzte Chance für die Fluglinie. (Foto: Stephanie Pilick/dpa)

Air Berlin Chef Stefan Pichler sieht in der aktuellen Sanierung die allerletzte Chance für die Fluglinie. (Foto: Stephanie Pilick/dpa)

Letzte Chance

Air Berlin: Chef spricht von letztem Sanierungsversuch

Air Berlin kämpft um das Überleben. Firmenchef Pichler nennt das aktuelle Sanierungsprogramm den „letzte Rettungsversuch“. Die Fluglinie hat nach jahrelangen Verlusten ein Finanzierung-Loch von 560 Million Euro.

Die kalkproduzierenden Bakterien können jahrhundertelang im Beton überleben. (Screenshot)

Die kalkproduzierenden Bakterien können jahrhundertelang im Beton überleben. (Screenshot)

Kalk gegen Risse

Bio-Zement: Bakterien reparieren Risse im Beton

Eine Zement-Mischung mit Bakterien macht Beton stabiler und langlebiger: Die Mikroorganismen überleben Jahrhunderte im Beton und reparieren Risse mit Kalk. Der niederländische Entwickler ist für den europäischen Erfinderpreis nominiert.

Millionen Briefe kommen am Wochenende nicht an, da Beschäftigte bei der Post für eine 36-Stunden-Woche streiken. (Foto: Oliver Berg/dpa)

Millionen Briefe kommen am Wochenende nicht an, da Beschäftigte bei der Post für eine 36-Stunden-Woche streiken. (Foto: Oliver Berg/dpa)

Zusteller fordern mehr Lohn

Post-Streik: Tausende Pakete bleiben liegen

Im Tarifstreit mit der Deutschen Post hat die Gewerkschaft Verdi mit erneuten Streiks den Druck auf das Management erhöht. Auch am Samstag hatte Verdi bundesweit rund 7000 Brief- und Paketzusteller zum Ausstand aufgerufen durch den in einigen Regionen den zweiten Tag in Folge die Zustellung von Briefen und Paketen ausfiel. Nach Angaben der Post beteiligten sich 5600 Mitarbeiter in 40 von 49 Niederlassungen. Regionale Schwerpunkte lägen in Hamburg, Bremen, Berlin, München und Nürnberg, teilte eine Unternehmenssprecherin mit. 450.000 Pakete und sowie 3,2 Millionen Briefe würden wegen des Streiks ihre Empfänger verspätet erreichen. Das entspreche zwölf Prozent der täglichen Paket-Sendungen sowie fünf Prozent bei Briefen.

Mit der IWC Connect präsentiert das Unternehmen die erste Schnittstelle zwischen dem traditionellen Schweizer Uhrenhandwerk und den Smartwatches. (Foto: IWC)

Mit der IWC Connect präsentiert das Unternehmen die erste Schnittstelle zwischen dem traditionellen Schweizer Uhrenhandwerk und den Smartwatches. (Foto: IWC)

Herren über die Zeit?

China und Smartwatches: Schweizer Uhrmacher geraten unter Druck

Chinas wachsende Uhrenindustrie und die boomenden Smartwatches könnten die Schweizer Unternehmen wichtige Marktanteile kosten. Nur langsam reagiert die Branche auf die neuen Konkurrenten: Teils mit Ignoranz, teils mit leisem Fortschritt.

Das Stahltriebwerk ist kaum größer als ein Rucksack. (Foto: GE Aviation)

Das Stahltriebwerk ist kaum größer als ein Rucksack. (Foto: GE Aviation)

30.000 Umdrehungen

3D-Druck: GE startet Jet-Triebwerk

Ein Team von GE Aviation hat ein komplettes Jet-Triebwerk aus einem 3D-Drucker gefertigt. Ein erfolgreicher Test zeigt, wie das Triebwerk funktioniert. Das Gerät selbst ist nur so groß wie ein Rucksack.

Auch in der Bevölkerung nimmt die Kritik gegenüber der Eurozone und der Geldpolitik der EZB zu . (Foto: Flickr/Eoghan OLionnain/CC SA 2.0)

Auch in der Bevölkerung nimmt die Kritik gegenüber der Eurozone und der Geldpolitik der EZB zu . (Foto: Flickr/Eoghan OLionnain/CC SA 2.0)

Deutsche Unternehmen sparen zu viel

Capital Economics: Eurozone ist ein Desaster

Für Großbritannien wäre ein Austritt aus der EU gut, rät der britische Top-Ökonom Roger Bootle. Die Folgen eines Euroaustritts seien überbewertet. Zu viele Probleme habe die EU. Neben Griechenland sieht Bootle vor allem Italien in Gefahr.

12 Firmen aus Deutschland sollen an dem Betrugsfällen beteiligt gewesen sein. (Foto: dpa)

12 Firmen aus Deutschland sollen an dem Betrugsfällen beteiligt gewesen sein. (Foto: dpa)

Halbe Milliarde Euro nicht abgeführt

Solar-Energie: Behörden ermitteln gegen chinesische Firmen

Deutsche und europäische Behörden ermitteln gegen chinesische Solarfirmen, weil diese Importzölle umgangen haben sollen. Allein in Deutschland soll es gegen mindestens zwölf Firmen einen Verdacht geben.

In Zeiten von Finanzkrise und schwächelnder Industrie könnte Technologie für Österreich die Brücke hin zu stabilem Wachstum schlagen. (Foto: Flickr/Paul bica/CC BY 2.0)

In Zeiten von Finanzkrise und schwächelnder Industrie könnte Technologie für Österreich die Brücke hin zu stabilem Wachstum schlagen. (Foto: Flickr/Paul bica/CC BY 2.0)

Ausgaben für Forschungen werden erhöht

Österreich: Technologien sind Exportschlager

Österreich profitiert mittlerweile sehr stark von der Innovationskraft seiner Unternehmen. 3,8 Milliarden Euro erwirtschafteten österreichische Unternehmen im vergangenen Jahr mit technologischen Dienstleistungen. Zehntausende Patente werden jedes Jahr von österreichischen Unternehmen angemeldet.

124 Länder untersuchte das Weltwirtschaftsforum für den Human Capital Index. Die Schweiz schnitt nicht nur in Sachen Idylle gut ab. (Foto: Flickr/Kosala Bandara(CC BY 2.0)

124 Länder untersuchte das Weltwirtschaftsforum für den Human Capital Index. Die Schweiz schnitt nicht nur in Sachen Idylle gut ab. (Foto: Flickr/Kosala Bandara(CC BY 2.0)

Talente werden gut gefördert

Schweiz bildet ihre Arbeitnehmer am besten aus

Beim aktuellen Human Capital Index des Weltwirtschaftsforums (WEF) hat die Schweiz Rang drei belegt, hinter Finnland und Norwegen. Deutschland belegte lediglich Platz 22.

Bombardier ist ein kanadischer Hersteller von Flugzeugen und Schienenverkehrstechnik. (Foto: dpa)

Bombardier ist ein kanadischer Hersteller von Flugzeugen und Schienenverkehrstechnik. (Foto: dpa)

Gewinneinbrüche wegen Krise

Flugzeug-Sparte: Stellenabbau bei Bombardier läuft weiter

Der kanadische Flugzeugbauer Bombardier wird seine Belegschaft um weitere 1.750 Personen reduzieren. Bereits zu Beginn des Jahres wurden 1.000 Beschäftige entlassen, weil der Konzern die Entwicklung des Learjet 85 stoppte.

Telefonica-Vorsitzender Cesar Alierta will sich eine Strategie ausdenken, um die Gewinneinbrüche seines Unternehmens zu kompensieren. (Foto: dpa)

Telefonica-Vorsitzender Cesar Alierta will sich eine Strategie ausdenken, um die Gewinneinbrüche seines Unternehmens zu kompensieren. (Foto: dpa)

Gutes Auslandsgeschäft

Schwacher Heimatmarkt: Telefonica-Aktien fallen wegen Rückgang bei Gewinnen

Die Aktien des Mobilfunkanbieters Telefonica sind am Donnerstag an der Madrider Börse eingebrochen. Auslöser dieser Entwicklung soll das schwache Telefonica-Geschäft auf dem Heimatmarkt sein.

Der griechische Regierungs-Chef Alexis Tsipras hatte vor seinem Amtsantritt versprochen, die Privatisierungspolitik der Vorgängerregierungen zu stoppen. (Foto: dpa)

Der griechische Regierungs-Chef Alexis Tsipras hatte vor seinem Amtsantritt versprochen, die Privatisierungspolitik der Vorgängerregierungen zu stoppen. (Foto: dpa)

Wortbruch in Athen

Griechenland muss Hafen von Piräus verkaufen

Die griechische Regierung will den Hafen von Piräus privatisieren. Drei Unternehmen sind aufgefordert, bis September Angebote einzureichen. Zunächst sollen 51 Prozent der Anteile des Hafens verkauft werden. Der Mehrheits-Anteil könne dann in den kommenden Jahren aufgestockt werden.

Der Hamburger Hafen ist eine wichtige Drehscheibe im internationalen Handel mit Osteuropa. (Foto: dpa)

Der Hamburger Hafen ist eine wichtige Drehscheibe im internationalen Handel mit Osteuropa. (Foto: dpa)

Umschlag auf Bahn federt ab

Russland-Geschäft bricht ein: Hamburger Hafen spürt Ukraine-Krise

Zu Beginn des Jahres ist der Containerumschlag um 6,2 Prozent zurückgegangen. Grund dafür ist eine Flaute im Russland-Geschäft. So gingen allein die Feederverkehre mit Russland im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 40 Prozent zurück.

Russland wolle die traditionelle Beziehungen zwischen langjährigen Partnern stärken, so der russische Botschafter Grinin. (Foto: dpa)

Russland wolle die traditionelle Beziehungen zwischen langjährigen Partnern stärken, so der russische Botschafter Grinin. (Foto: dpa)

Aufhebung der Sanktionen notwendig

Botschafter Grinin: Wir wollen das „Russische Reich“ nicht wiederbeleben

Moskau wolle die Beziehungen mit Europa stärken, so der russische Botschafter Wladimir M. Grinin. Die Gründung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums zwischen der EU und der Eurasischen Union könnte diese Bemühungen unterstreichen.

Mit respekt.net startete in Österreich 2010 die erste Crowdfunding-Plattform. (Foto: Screenshot)

Mit respekt.net startete in Österreich 2010 die erste Crowdfunding-Plattform. (Foto: Screenshot)

26 Projekte wurden bisher über Crowdfunding finanziert

Crowdfunding erobert Österreich

Für Start-ups wie für innovative Ideen ist Crowdfunding spätestens seit 2012 ein fester potentieller Bestandteil der Finanzierung geworden. 2012 wechselten 2,7 Milliarden Dollar über die verschiedensten Crowdfunding-Modelle weltweit den Besitzer.

Maaßen: Manche Mitarbeiter werden gezielt in Unternehmen platziert. (Foto: Bundesamt für Verfassungschutz)

Maaßen: Manche Mitarbeiter werden gezielt in Unternehmen platziert. (Foto: Bundesamt für Verfassungschutz)

Ausländische Geheimdienste involviert

Spionage: Verfassungsschutz warnt vor Tätern im eigenen Unternehmen

Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen warnt Unternehmen in Deutschland vor sogenannten Innentäter. Viele Mitarbeiter geben fahrlässig Informationen heraus, einige leiten diese absichtlich weiter. Vor allem Russland und China liebäugeln mit Informationen aus deutschen Unternehmen.

Airbags sind heutzutage aus Autos gar nicht mehr wegzudenken. Um so unvorstellbarer scheint ein Defekt, der den Fahrer verletzen könnte. (Foto: Kojach/Flickr/CC BY 2.0)

Airbags sind heutzutage aus Autos gar nicht mehr wegzudenken. Um so unvorstellbarer scheint ein Defekt, der den Fahrer verletzen könnte. (Foto: Kojach/Flickr/CC BY 2.0)

Undichte Airbags

Airbag-Panne: Japanische Autobauer rufen 6,5 Millionen Fahrzeuge zurück

Toyota, Honda und Nissan holen Millionen Autos in die Werkstätten. Grund ist ein möglicher Defekt der Luftkissen des Zulieferers Takata. Mittlerweile wurden insgesamt 31 Millionen Fahrzeuge deswegen zurückgerufen.

Der hohe bürokratische Aufwand hat so manchen Mittelständler schon von der Einstellung eines neuen Mitarbeiters oder der Umsetzung eines Projekts abgehalten. (Foto: Flickr/Christian Schnettelker/CC BY 2.0)

Der hohe bürokratische Aufwand hat so manchen Mittelständler schon von der Einstellung eines neuen Mitarbeiters oder der Umsetzung eines Projekts abgehalten. (Foto: Flickr/Christian Schnettelker/CC BY 2.0)

Bürokratie-Abbau der Regierung unzureichend

Mittelstand: Bürokratie schadet Unternehmen und Wirtschaft

Für 92 Prozent der Unternehmen ist die Belastung durch die Bürokratie zu hoch. Der zeitliche Aufwand sei enorm und Abläufe im Unternehmen verzögerten sich, so die Mittelständler. Bei jedem Dritten scheiterten bereits neue Projekte im Unternehmen aufgrund zu hoher Bürokratie.

Zwischen Tastatur und Bildschirm befindet sich der Mini-Computer. (Foto: Next Thing Co)

Zwischen Tastatur und Bildschirm befindet sich der Mini-Computer. (Foto: Next Thing Co)

Auch als Pocket-PC mit Bildschirm zu haben

Mini-Computer für 9 Dollar

CHIP heißt der Mini-Computer, der kaum größer als eine Kinderhand ist. Mit 1-GHz-Prozessor ausgestattet verfügt der Mini-Computer über einen Bildschirmanschluss. Das Basismodel soll 9 Dollar kosten. Bei Kickstarter suchen die Entwickler noch nach finanzieller Unterstützung.

Bosch hat sich bereits die Digitalisierung zunutze gemacht. Bei vielen Mittelständler herrscht aber noch Nachholbedarf. (Foto: dpa)

Bosch hat sich bereits die Digitalisierung zunutze gemacht. Bei vielen Mittelständler herrscht aber noch Nachholbedarf. (Foto: dpa)

Von Start-ups lernen

Deutscher Mittelstand nutzt Digitalisierung nur zaghaft

Mehr als die Hälfte der Mittelständler sieht in der zunehmenden Digitalisierung große Chancen. Ein Großteil der Unternehmen hat das Thema bisher jedoch eher vernachlässigt. Hoher Kostenaufwand, Schnelllebigkeit und die Komplexität schrecken viele Unternehmer noch ab.

Blick auf den Stadtteil Pudong von Shanghai. Die chinesische Bauindustrie erlebte in den vergangene Jahren einen regelrechten Boom. Doch die Blase platzt bereits. (Foto: Flickr/Kamal Zharif Kamaludin/CC BY SA 2.0)

Blick auf den Stadtteil Pudong von Shanghai. Die chinesische Bauindustrie erlebte in den vergangene Jahren einen regelrechten Boom. Doch die Blase platzt bereits. (Foto: Flickr/Kamal Zharif Kamaludin/CC BY SA 2.0)

Schulden von mehr als drei Billionen Dollar

Kommunen brauchen Geld: China kommt Investoren entgegen

Der Markt für Kommunalanleihen sollte es den chinesischen Kommunen eigentlich erlauben, teure Bankkredite zu umgehen. Doch es finden sich kaum Käufer für die Anleihen der hochverschuldeten Kommunen. Nun sollen diese von der Notenbank als Sicherheit akzeptiert werden, wenn Banken frisches Geld brauchen.

Karstadtfiliale in Mönchengladbach-Rheydt. (Foto: dpa)

Karstadtfiliale in Mönchengladbach-Rheydt. (Foto: dpa)

Einkaufszentren zu große Konkurrenz

Karstadt bestätigt Schließung von fünf weiteren Filialen

Aufgrund schlechter Umsatzzahlen werden an fünf Standorten Karstadt-Filialen 2016 ihre Türen schließen. Neben Recklinghausen ist auch Dessau betroffen. Die Filialen hätten keine Zukunftsperspektive, so das Unternehmen.

So wie hier in Dresden wird es in den kommenden Wochen noch in einigen anderen Städten aussehen, (Foto: dpa)

So wie hier in Dresden wird es in den kommenden Wochen noch in einigen anderen Städten aussehen, (Foto: dpa)

Zweite Gewerkschaft der Lokführer aktiv

Kein Ende in Sicht: Gewerkschaften drohen mit weiteren Streiks

Während die Erzieher der Kitas ihren Streik fortsetzen, haben nun auch die Mitarbeiter der Post ihre Arbeit niedergelegt. Mitte Mai droht zudem ein Streik der Versicherer. Im Juni könnten dann auch noch die europäischen Fluglotsen ihrer Arbeit fernbleiben.

Henkel ist Persil, Persil ist Henkel. Erstmals 1907 von Henkel-Chemikern entwickelt, hat sich Persil seinen Siegeszug von Deutschland aus in viele Länder gebahnt. (Foto: Flickr/ daniel julià lundgren/ CC BY SA 2.0)

Henkel ist Persil, Persil ist Henkel. Erstmals 1907 von Henkel-Chemikern entwickelt, hat sich Persil seinen Siegeszug von Deutschland aus in viele Länder gebahnt. (Foto: Flickr/ daniel julià lundgren/ CC BY SA 2.0)

Behörden müssen noch zustimmen

Henkel expandiert in Australien und Neuseeland

Henkel hat mit der Colgate-Palmolive Company den Kauf aller Waschmittelmarken des Unternehmens in Australien und Neuseeland vereinbart. 220 Millionen Euro will Henkel dafür zahlen und somit Marktführer im Segment werden.

Bei Luxusimmobilien griffen die Millionäre im vergangenen Jahr sehr gern zu. Die Suche nach sicheren Häfen für ihr Vermögen treibt die Preise nach oben. (Foto: Flickr/Sherwood CC/ CC BY 2.0)

Bei Luxusimmobilien griffen die Millionäre im vergangenen Jahr sehr gern zu. Die Suche nach sicheren Häfen für ihr Vermögen treibt die Preise nach oben. (Foto: Flickr/Sherwood CC/ CC BY 2.0)

146 Millionen Dollar für eine Villa

Suche nach sicheren Anlagen: Markt für Luxusimmobilien im Aufwind

Die niedrigen Zinsen und die starken Schwankungen an den Finanzmärkten haben im vergangenen Jahr für einen regelrechten Boom unter den Verkäufen von Luxusimmobilien geführt. Immobilien für mehrere Millionen Euro wechselten den Besitzer. Die Millionäre suchen nach sicheren Anlagen.

Das Rotorblatt aus 1,0 mm Stahlblech mit integrierter, gekanteter Verstärkung wurde mit einem Öl-Wasser-Gemisch in seine endgültige Form gebracht. (Foto: Fraunhofer IWU)

Das Rotorblatt aus 1,0 mm Stahlblech mit integrierter, gekanteter Verstärkung wurde mit einem Öl-Wasser-Gemisch in seine endgültige Form gebracht. (Foto: Fraunhofer IWU)

Zeitersparnis in der Produktion

Grüne Energie: Institut entwickelt wiederverwertbare Rotor-Blätter aus Stahl

Forscher des Fraunhofer Institut setzen für kleinere Windräder auf Rotorenblätter aus Metall. Der Vorteil: Die Blätter sind so zu über 90 Prozent recyclebar. Die Produktionszeit für diese Rotorenblätter sinkt erheblich und der Preis reduziert sich erheblich.

In Krisenzeiten investieren viele Menschen in Gold. Die besicherte digitale HayekCoin könnte eine Brücke zwischen Edelmetallen und Währungen schaffen. (Foto: Flickr/motoyen/ CC BY 2.0)

In Krisenzeiten investieren viele Menschen in Gold. Die besicherte digitale HayekCoin könnte eine Brücke zwischen Edelmetallen und Währungen schaffen. (Foto: Flickr/motoyen/ CC BY 2.0)

Weniger Markt-Volatilität

Erste goldbesicherte, digitale Währung kommt auf den Markt

Am 25. Mai wird die mit Gold besicherte „HayekCoin“ ihre Laufbahn als digitale Währung starten. Jede HayekCoin soll einem Gramm Gold entsprechen. Damit will der amerikanische Edelmetallhändler Anthem Vault ein Gegenstück zu den Bitcoins generieren.

Die SPD rutschte nach der Hochrechnung des Landeswahlleiters von 12.55 Uhr von 38,6 Prozent 2011 auf 32,9 Prozent. (Foto: dpa)

Die SPD rutschte nach der Hochrechnung des Landeswahlleiters von 12.55 Uhr von 38,6 Prozent 2011 auf 32,9 Prozent. (Foto: dpa)

Neuer Bürgermeister gesucht

Nach Stimmverlusten: Bremens Bürgermeister tritt zurück

Einen Tag nach dem verlustreichen Wahlsieg der SPD hat ihr Spitzenkandidat seinen Rücktritt angekündigt. Jens Böhrnsen will als Konsequenz aus dem deutlichen Stimmverlust den Posten für einen anderen SPD-Politiker freimachen.

Trotzdem SPD und Grüne deutliche Verluste erlitten, wird es aller Voraussicht nach für eine Koalition reichen. (Grafik: DMN)

Trotzdem SPD und Grüne deutliche Verluste erlitten, wird es aller Voraussicht nach für eine Koalition reichen. (Grafik: DMN)

Böhrnsen bleibt Bürgermeister

Bremen-Wahl: SPD und Grüne könnten trotz Verlusten weiter regieren

Die Landtagswahl in Bremen ging mit herben Verlusten für die Grünen einher. Die SPD hingegen konnte sich trotz dem schlechtesten Ergebnis in Bremen seit 1945 wieder als stärkste Partei des Landes behaupten. Beide wollen die Koalition fortsetzen.

Siemens-Vorstandsvorsitzender Joe Kaeser und Bundeskanzlerin Angela Merkel im Februar im Siemens-Elektronikwerk in Bayern. (Foto: dpa)

Siemens-Vorstandsvorsitzender Joe Kaeser und Bundeskanzlerin Angela Merkel im Februar im Siemens-Elektronikwerk in Bayern. (Foto: dpa) Die Bundeskanzlerin hat sich bei einem Besuch in Bayern über die Digitalisierung in der Industrie informiert. Die Oberpfälzer Fabrik gilt als Paradebeispiel für das Geschäftsfeld "digitale Fabrik" von Siemens. Foto: Armin Weigel/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Wegen Geschäften mit Russland

Berichte: NSA versuchte Siemens massiv auszuspähen

Der BND sollte für den US-Geheimdienst NSA Siemens ausspionieren. Unklar sei, ob der BND tatsächlich für die NSA aktiv geworden sei. Die Amerikaner begründen den Spähangriff mit der Lieferung von Siemens-Kommunikationstechnologie an Russland.

Der neue Stresstest, der 2016 auf die Versicherungen zukommt, kann zu massiven Problemen führen. (Foto: dpa)

Der neue Stresstest, der 2016 auf die Versicherungen zukommt, kann zu massiven Problemen führen. (Foto: dpa)

Reformen notwendig

Aufsichtsbehörde: Versicherungsgesellschaften reagieren zu träge auf Niedrigzins

Die anhaltende Politik der niedrigen Zinsen macht den Versicherungen weiter zu schaffen. Ein wirkliches Umdenken in den Chefetagen scheint noch nicht stattgefunden zu haben. Die europäische Aufsichtsbehörde warnt vor einer Finanzierungslücke. 2016 steht der neue Stresstest für die Versicherungsbranche an.

Die chinesische Notenbank senkt den Leitzins auf 5,1 Prozent. (Foto: dpa)

Die chinesische Notenbank senkt den Leitzins auf 5,1 Prozent. (Foto: dpa)

Drei Mal in sechs Monaten

Chinas Notenbank senkt Leitzins erneut

Innerhalb eines halben Jahres senkt China zum dritten Mal. Nach Ansicht von Ökonomen steckt die Notenbank in einem Dilemma: Einerseits wollen sie die Wirtschaft beleben, andererseits muss die ausufernde Kreditvergabe eingedämmt werden.

Aktien-Rückkauf ebenfalls eine Option

Spezialpumpenhersteller Pfeiffer Vacuum überlegt Zukäufe

Der Spezialpumpenhersteller Pfeiffer Vacuum zeigt sich interessiert an Übernahmen. Der Kauf von Adixen liege schon fünf Jahre zurück. Angesichts voller Kassen hält Pfeiffer Vacuum auch den Rückkauf eigener Aktien für möglich.

„Die Zeichen stehen auf Sturm“

Post: Verhandlungen abgebrochen, Streik angekündigt

Verdi brach am Samstag die Verhandlungen über kürzere Arbeitszeiten mit der Deutschen Post ab. Die Gewerkschaft kündigte einen Arbeitskampf ab nächster Woche an. Der Post drohen nach eigenen Angaben Mehrkosten von 600 Millionen Euro, wenn sie die Wunschliste von Verdi erfülle.

Angebot abgegeben

Solarfirma Capital Stage will insolvente Prokon übernehmen

Capital Stage hat ein verbindliches Angebot für knapp 95 Prozent der Firma Prokon abgegeben. Die verbleibenden Anteile sollten durch einen weiteren Investor übernommen werden. Prokon hatte Anfang 2014 Insolvenz angemeldet.

Ehemalige Tochter

US-Kreditkartenfirma Visa will Visa Europe übernehmen

Für bis zu 20 Milliarden Dollar will der US-Kreditkartenkonzern Visa seine ehemalige Tochterfirma Visa Europe zurückkaufen. Visa Europe gehört Banken aus 37 europäischen Ländern, die Visa-Karten ausgeben. Momentan verbindet beide Konzerne nur ein Lizenzvertrag.

Um 27 Prozent gesunken

EU: Deutschlands Innovationsleistung hat stark abgenommen

Die deutsche Innovationsleistung ist in den vergangenen zwei Jahren um 27 Prozent zurückgegangen. Mangelnde Leistungsfähigkeit sieht die EU vor allem bei dem Bevölkerungsanteil mit Hochschulabschluss. Derzeit liegt die Innovationsleistung Deutschlands hinter der von Schweden, Dänemark und Finnland.

Täuschung des Kosnumenten

Schweiz will Einfuhr von EU-Lebensmitteln erschweren

Der Schweizer Nationalrat will Lebensmittel vom so genannten Cassis de Dijon-Prinzip ausnehmen. Dieses Prinzip ermöglichte es überhaupt erst, Lebensmittel aus EU-Ländern, die nicht den Schweizer Standards entsprachen, einzuführen. Der Schweizer Nationalrat sah die Konsumenten durch die eingeführten Lebensmittel getäuscht. Nun muss der Ständerat entscheiden.

Aktienkurs profitiert von Ablehnung

Zu wenig: Syngenta lehnt Monsanto-Angebot ab

Monsanto hat dem schweizerische Salz- und Düngemittelhersteller Syngenta ein Übernahme-Angebot gemacht. 45 Milliarden Dollar wurden Syngenta zufolge geboten Das Angebot entsprach jedoch nicht den Vorstellungen des Schweizer Unternehmens. Es wurde einstimmig abgelehnt.

Farage könnte Sitz verlieren

Neue Prognose: Cameron vor Wahlsieg in Großbritannien

David Camerons Konservative Partei hat den aktuellen Prognosen zufolge die Parlamentswahlen in Großbritannien gewonnen. Es besteht sogar die Möglichkeit, dass die gewonnenen Sitze ausreichen, um allein zu regieren. Die Scottisch National Party ist derzeit die drittstärkste Partei. Nigel Farage hat seinen Sitz verloren.

Große Wachstumsmargen

Österreich: Gewerbe und Handwerks-Betriebe steigern Umsatz im Ausland

Die österreichischen Handwerks- und Gewerbebetriebe konnten 2014 ihren Jahresumsatz im Ausland im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. 6,2 Milliarden Euro betrug das Exportvolumen. Die Betriebe könnten ihren Umsatz jedoch deutlich erhöhen. Nur 16 Prozent der Betriebe waren im Ausland im vergangenen Jahr überhaupt aktiv.

Großes Wachstums-Potenzial

Wachstumsmarkt: Schweizer shoppen gern mit ihrem Smartphone

E-Commerce gewinnt in der Schweiz weiter an Bedeutung. Vor allem Smartphones spielen dabei eine große Rolle. In den vergangenen Jahren nahm Shopping per Smartphone bei der Schweizer Bevölkerung stärker zu als das Online-Shopping. Vor allem das Einkaufen über Apps ist beliebt. Unternehmen müssen ihre Internetseiten für mobile Endgeräte auslegen.

Wiener leben teurer

Wien: Lebensmittel bis zu 70 Prozent teurer als in München

Trotzdem sich Österreich wie Deutschland in der Eurozone befindet, sind die Preisunterschiede für Konsumenten teilweise enorm. Sowohl bei Lebensmitteln als auch bei Drogerieprodukten müssen die Wiener oft tiefer in die Tasche greifen als die Münchner Nachbarn.

Russische Investoren abgeschreckt

Rubel-Krise dämpft Immobilienpreise in Wien

Die Nachfrage nach Wiener Luxus-Immobilien geht leicht zurück. Russische Investoren schrecken nach dem Einbruch des Rubels vor großen Investitionen im Euro-Raum zurück. Das dämpft die Preisentwicklung. Wiener Immobilien haben sich in den vergangenen zehn Jahren um über 50 Prozent verteuert.

Keine ausreichenden Abwehrmaßnahmen

Schweizer Unternehmen unterschätzen Cyberkriminalität

Im vergangenen Jahr hat die Internetkriminalität in der Schweiz einen volkswirtschaftlichen Schaden von 200 Millionen Franken verursacht. Viele Schweizer Firmen investieren zwar in Schutz, aber das Verständnis für die Gefahren der Cyberkriminalität fehlt. Viele Angriffe werden gar nicht erst erkannt.

Diesel und Benzin beliebter

Entwickeln statt kaufen: Deutsche wollen keine E-Autos fahren

Geht es um die Forschung im Bereich der Elektromobilität haben deutsche Autohersteller in den vergangenen Monaten deutlich aufgeholt. Doch auf den Straßen in Deutschland sieht man Elektro-Autos nur vereinzelt. Nicht einmal die Regierung kommt diesbezüglich ihren eigenen Vorstellungen nach.

Umlauf von 1.000-Franken-Noten gestiegen

UBS: Bargeld-Besitz lässt sich kaum verbieten

Um die Niedrigzinsen durchzusetzen, wird ein Bargeld-Verbot diskutiert. Die UBS rechnet aber nicht mit einer tatsächlichen Umsetzung. Zu viele Schlupflöcher würden eine Umgehung ermöglichen.

Neue Fachkräfte

China: Unternehmen will 90 Prozent der Angestellten durch Roboter ersetzen

Experten rechnen damit, dass schon in zehn Jahren ein Drittel aller Jobs von Robotern ausgefüllt werden. Ein chinesisches Unternehmen will nun 1.000 Roboter in Betrieb nehmen. Von den 1.800 Angestellten des Unternehmens werden nur noch 200 übrig bleiben. Sie sollen die Arbeit der Roboter überwachen.

Noch keine Einigung

Trotz Streit mit EU: Griechen wollen den Euro behalten

Eurogruppen-Chef Dijsselbloem rechnet nicht mit einer schnellen Einigung mit Griechenland. Seit Wochen ziehen sich die Verhandlungen mit der neuen Regierung hin. Die griechische Bevölkerung will aber einen Verbleib in der Eurozone, auch wenn ein neues Bailout beschlossen werden sollte.

Viele offene Rechnungen

Zahlungsmoral deutscher Unternehmen nimmt ab

Der Bisnode-Zahlungsindex hat seinen Abwärtstrend fortgesetzt. Die Zahl der deutschen Unternehmen, die pünktlich ihre Rechnungen begleichen, geht zurück. Auch bei den Konsumenten war zuletzt die Zahlungsmoral gesunken. Das setzt Gläubigerunternehmen unter Druck.

Neuzulassungen sinken rapide

Einbrechende Absatzzahlen: BMW sieht Risiko in Russland und Brasilien

Russland und Brasilien bereiten den deutschen Automobilherstellern Kopfschmerzen. Sie galten als Zukunftsmarkt, doch die Absatzzahlen brechen weg. Selbst BMW warnt trotz sehr guter Quartalszahlen vor nicht absehbaren Risiken für das Unternehmen in den Schwellenländern.

Ceta ohne Feta?

Griechen blockieren Freihandel mit Kanada wegen Feta-Käse

Das Freihandelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada kann das Aus für griechischen Feta-Käse bedeuten. Griechenland will das Abkommen daher blockieren. Die EU muss sich nun mit den Namensrechten des Schafs- und Ziegenkäses auseinandersetzen.

Überholmanöver führen Lkws nicht durch

USA: Daimler bringt selbstfahrende Trucks auf die Straße

Im Bundesstaat Nevada darf Daimler seinen autonom fahrenden Lkw im Straßenverkehr testen. Zwei Radargeräte prüfen den Verkehr vor dem Lkw und eine Stereokamera prüft die Fahrbahnmarkierungen. In Deutschland arbeitet Daimler an einem weiteren Truck, bei dem der Fahrer kurzzeitig das Lenkrad aus der Hand geben kann.

Wichtiger Grund für Kündigung erforderlich

BGH: Sparkassen dürfen Konten nicht ohne Grund kündigen

Ohne einen wirklich triftigen Grund dürfen Sparkassen Konten ihrer Kunden nicht einfach kündigen, so der Bundesgerichtshof. Für Sparkassen gelten höhere Anforderungen, da sie öffentlich-rechtlich organisiert seien, so das Gericht.

Auftragseingänge ebenfalls gestiegen

Automarkt: Absatz in Deutschland steigt um sechs Prozent

Mehr als 290.000 Pkws sind im April in Deutschland zugelassen worden. Das ist eine Steigerung von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Vor allem deutsche Autobauer konnten von dem Absatzplus profitieren. Experten rechnen mit einem weiteren Anstieg in den kommenden Monaten

Folgen der Geldflut

Dank Börsen-Boom: UBS steigert Reingewinn um 88 Prozent

Die Schweizer Großbank UBS hat im ersten Quartal ihren Reingewinn um 88 Prozent auf 1,98 Milliarden Franken steigern können. Das übertraf die Analysten-Schätzungen bei weitem. Vor allem die Abkoppelung des Franken vom Euro und die Geldflut der EZB bescherten der Bank ein solch gutes Quartalsergebnis.

Präsenz in 29 Ländern weltweit

Lieferdienst Delivery Hero übernimmt türkischen Konkurrenten

Für 590 Millionen Euro hat das Berliner Unternehmen Delivery Hero den türkischen Lieferdienst Yemeksepeti übernommen. Nach eigener Aussage handelt es sich dabei um die größte Übernahme in diesem Sektor. Delivery Hero wird als neuer Börsenkandidat für Deutschland gehandelt. Das Unternehmen baut seit Jahren an seiner Marktpräsenz. Lieferheld und pizza.de. sind ebenfalls Teil des Unternehmens.

200 Kilometer Reichweite

TU-München startet Testfahrt mit elektrischem Taxi für tropische Städte

Wissenschaftler der TU München haben zusammen mit der Universität in Singapur ein tropisches Taxi entwickelt. Die Fahrgastzelle aus karbonfaserverstärktem Kunststoff macht das Taxi zu einem Leichtgewicht. Die Batterie kann in 15 Minuten aufgeladen werden. Jeder Fahrgast im Auto kann seine Kühlung individuell regeln.

Massiver Nachholbedarf

Lebensmittel im Netz: Einzelhandel verschläft Trend zum E-Commerce

Mittelfristig müssen sich die Einzelhändler in der Lebensmittelbranche stärker mit dem Internet auseinandersetzen, so eine aktuelle Studie. Die Konsumenten setzen immer mehr auf den Einkauf im Netz. Das Potential für Einzelhändler ist groß. Man müsse schon jetzt nach innovativen Konzepten Ausschau halten, um nicht zurück zu fallen.

Stromversorger für den Notfall

Batterien für Unternehmen: Tesla steigt in die Energiebranche ein

Zusammen mit Lichtblick will der US-Autobauer Tesla die neue Powerhall Home Battery in die Energiemärkte einbinden. Vor allem Haushalte und mittelständische Unternehmen sollen so unabhängiger vom Stromnetz werden können. Im Sommer soll die Batterie auch in Deutschland zu kaufen sein.

Kurs schönert Bilanzen

OECD: Deutsche Unternehmen dürfen sich nicht auf Euro-Kurs ausruhen

Die Abschwächung des Euro hat bei einigen deutschen Unternehmen für kurzfristig bessere Unternehmenszahlen gesorgt. Vor allem die Exportbranche profitiert von der Entwicklung. Dies könnte die deutschen Unternehmen aber dazu verleiten, sich auf dem Erfolg auszuruhen, warnt die OECD.

Vor allem Industrie betroffen

Streik kostet deutsche Wirtschaft 500 Millionen Euro

Der angekündigte fast einwöchige Streik bei der Deutschen Bahn stößt auf Unverständnis. Der Bundesverband der Deutschen Industrie rechnet mit einem Schaden in Millionenhöhe. Der Streik schade dem Industriestandort massiv.

Pfund droht Kursverlust

Großbritannien-Wahl: Nervosität der Anleger steigt

Am 7. Mai wird in Großbritannien ein neues Unterhaus gewählt. Umfragen zeigen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Eine Wahl, die auch über die mögliche Zukunft des Landes in oder außerhalb der EU entscheidet. Bei den Anlegern ist die Unsicherheit des Wahlausgangs zunehmend zu spüren.

Schwache Nachfrage

Chinas Industrie setzt Abwärtstrend fort

Der chinesische Einkaufsmanager-Index ist im April auf den niedrigsten Stand seit einem Jahr gefallen. Eine schwache Nachfrage und die Sorge um eine drohende Deflation belasten die Branche. In der Eurozone und speziell auch in Deutschland kämpft die Industrie mit erhöhten Einkaufspreisen.

Attraktiver als in den USA

US-Investor Buffett plant Übernahme deutscher Firmen

Warren Buffett will in den nächsten Jahren mindestens ein deutsches Unternehmen kaufen, da hierzulande die Bedingungen günstiger seien. Die Firmen seien preislich etwas attraktiver als in den USA, so Buffett.

Kritik von Anlegern

Adidas meldet Gewinne vor Hauptversammlung

Adidas hat nach eigenen Angaben einen guten Jahresauftakt gehabt. Der Gewinnzuwachs soll bei 14 Prozent liegen. Zuletzt hatten Anleger vor allem die fehlende Profitabilität des Vorstandes bemängelt.

Wegen Bestechungsvorwürfen

Chinesische Behörden ermitteln offenbar gegen Siemens

Siemens ist Insidern zufolge im vergangenen Jahr wegen Bestechungsvorwürfen mit seinem Medizintechnik-Geschäft ins Visier der chinesischen Behörden geraten. China wirft Siemens vor, Krankenhäusern Geräte geschenkt zu haben um im Gegenzug Exklusiv-Verträge abzuschließen.

Durchbruch bei Brennstoffen

Audi stellt Diesel aus CO2 und Wasser her

Dem Autobauer Audi ist es gelungen, kohlenstoffneutrale Brennstoffe herzustellen. In einer Pilot-Fabrik werden künftig 160 Liter E-Diesel täglich produziert. Das gesamte Verfahren ist auf ökologischen Ressourcen aufgebaut.

Dementi aus Walldorf

SAP dementiert Übernahmepläne für US-Rivalen Salesforce

SAP hat kein Interesse an der Übernahme des US-Konkurrenten Salesforce. Medienberichte, wonach der SAP einen Kauf erwäge wurden von einem Sprecher dementiert. Salesforce bietet Cloud-Software zur Miete über das Internet an statt über Lizenzverkäufe, das Modell gilt als zukunftsträchtig.

36-Stunden-Woche

Warnstreiks: Post lässt Millionen Briefe liegen

Wegen eines Streiks bei der Post sind bundesweit etwa zwei Millionen Briefe und Pakete nicht ausgeliefert worden. Verdi hat rund Zehntausend Zusteller zum Arbeitskampf aufgerufen. Die Gewerkschaft besteht auf eine Verkürzung der Wochen-Arbeitszeit auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich.

Belastung durch starken Dollar

USA: General Motors und Ford verkaufen wieder mehr Autos

Die Autobauer General Motors und Ford konnten im April ihre Absätze auf dem Heimatmarkt erhöhen. General Motors verkaufte sechs Prozent und Ford 5,4 Prozent mehr an Fahrzeugen. Doch die gesamte US-Wirtschaft leidet derzeit unter dem starken Dollar.

Wegen Ölpreis-Verfall: Milliarden-Verluste bei Chevron

Aufgrund des Öl-Preisverfalls hat der US-Energiekonzern Chevron im ersten Quartal einen Einnahme-Einbruch von 43 Prozent verzeichnet. Das entspricht einer Summe von 2,6 Milliarden Dollar.

Sinkende Benzin-Preise

Kauflaune der US-Verbraucher verbessert sich

Das Barometer für die Verbraucherstimmung stieg in den USA im April um 2,9 auf 95,9 Zähler. 70 Prozent des BIPs der USA wird über den Konsum finanziert.

Auch Kooperation mit Investoren erwünscht

Auf Einkaufstour: Jeder zweite Mittelständler erwägt Zukäufe

Immer mehr deutsche, mittelständische Unternehmen denken über Übernahmen von anderen Unternehmen nach. Damit liegen die deutschen Betriebe im internationalen Vergleich auf Platz zwei. Nur in den USA ist der Expansionswille noch größer.

EZB-Flut mit wenig Wirkung

Eurozone: Banken halten sich bei Kreditvergabe zurück

Erstmals seit 2012 hat sich die Kreditvergabe der Banken leicht erhöht. Allerdings vergaben die Finanzinstitute lediglich 0,1 Prozent mehr Kredite. Angesichts der massiven Geldflut der EZB kommt noch immer wenig in der realen Wirtschaft an.

Quadrillion Bits erwünscht

Neue Glasfaserkabel können revolutionäre Datenmengen senden

Schon in wenigen Jahren könnten Bandbreiten von 255 Terabits pro Sekunde Standard sein. Forscher arbeiten allerdings schon jetzt daran, Bandbreiten im Petabit-Bereich zu erreichen. Ein neues Glasfaserkabel soll es möglich machen.

Devisen in Höhe von 532 Mrd. Franken

Wechselkurse: Schweizer Zentralbank verliert 30 Milliarden Franken

Die Schweizer Zentralbank hat in den ersten drei Monaten des Jahres ihren größten Quartalsverlust aller Zeiten verbucht. Die Entkoppelung des Franken vom Euro führte zu großen Verlusten bei den Devisenbeständen.

Dienstleistungen mit leichtem Plus

Österreich: Schwaches Wachstum bremst Investitionen

Während Spaniens Wirtschaft so stark wuchs wie seit Jahren nicht mehr, verweilt Österreich am Rande der Stagnation. Im ersten Quartal konnte die Wirtschaft Österreichs nur um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal zulegen. Das produzierende Gewerbe ist angeschlagen, neue Investitionen werden nicht getätigt.

Mit sofortiger Wirkung

Piech-Nachfolge: Zwei neue Frauen im VW-Aufsichtsrat

Auf Antrag des VW-Vorstands wurden Louise Kiesling und Julia Kuhn-Piech in den Aufsichtsrat gerufen. Sie treten die Nachfolge von Ferdinand Piech und seiner Frau an.

16.000 Arbeitsplätze geschaffen

Sicherer Hafen: Deutschland zieht ausländische Investoren an

Die meisten Investoren kommen aus China und den USA. Von Neugründungen, Beteiligungen bis hin zu Übernahmen deutscher Unternehmen reicht das Spektrum. Mehr als 3,2 Milliarden Euro investierten ausländische Investoren im vergangenen Jahr in Deutschland.

Fed weiter in Wartestellung

Dollar-Kurs bremst US-Wachstum

Das Wirtschaftswachstum in den USA ist überraschend auf 0,2 Prozent eingebrochen. Experten hatten mit einer Wachstumsrate von 1,0 Prozent gerechnet. Als Grund für den Einbruch werden die Kältewelle und der starke Dollar angeführt.

Weitere Steigerung erwartet

Bosch profitiert vom schwachen Euro

Von Januar bis März stiegen die Erlöse des Technologie-Konzerns um rund 13 Prozent. Das entspricht einem Plus von mehr als 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für 2014 erreichte Bosch ein Umsatzplus von 49 Milliarden Euro. Vor allem die Kfz-Sparte konnte ein großes Plus verbuchen.

Niedriger Ölpreis: Massive Gewinneinbrüche bei BP und Total

Innerhalb eines Jahres hat sich der Ölpreis fast halbiert. Das belastet vor allem die Öl-Konzerne. Der Nettogewinn bei BP fiel im ersten Quartal um 26 Prozent. Der französische Konzern Total sah einen Rückgang um 20 Prozent.

Umsatzplus von 10 Prozent

VW: Oberklasse beschert Umsatzplus im ersten Quartal

Volkswagen-Chef Martin Winterkorn kann nach dem Machtkampf der vergangenen Tage mit sehr guten Umsatzzahlen punkten. Im ersten Quartal kletterten die Umsätze auf mehr als 52 Milliarden Euro. Vor allem die Marken Audi und Porsche trugen zu dem Umsatzplus bei.

Importe stiegen leicht

Wegen Krise: Exporte in Ukraine 2014 um Drittel gefallen

Im Vergleich zum Vorjahr sind die deutschen Ausfuhren in die Ukraine um mehr als 33 Prozent gesunken. Vor allem Maschinen und chemische Erzeugnisse wurden noch exportiert. Damit fällt die Ukraine im Export auf Rang 43 der internationalen Handelspartner Deutschlands: Noch hinter Thailand und Korea.

Neue Chance für Traditionsunternehmen

Metz: Chinesisches Unternehmen übernimmt TV-Hersteller

Der chinesische Elektronikkonzern Skyworth übernimmt den insolventen Fernseherbauer Metz. Etwa 70 Prozent der Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Die Blitz- und Kunststoffsparte des Unternehmens wurde an ein Unternehmen in der Region verkauft.

Russland und USA betroffen

Insider: EU plant Einführung von Strafzöllen auf Spezialbleche

Nach Angaben von Insiders will die EU-Kommission ab Mai Import-Zölle auf Spezialbleche aus Russland, Japan, China, den USA und Südkorea einführen. Zuvor hatten sich europäische Stahlhersteller bei der Kommission über einen Preisverfall bei Blechen beschwert, der durch die Einfuhren aus dem Ausland ausgelöst wurde.

Starker Dollar

Ford mit Verlusten in Europa und Südamerika

In Europa verliert Ford im ersten Quartal 185 Millionen Dollar. Als Grund wird der starke Dollar genannt, der Exporte amerikanischer Firmen verteuert. Doch auch in Nord- und Südamerika muss der US-Autobauer sinkenden Umsatz hinnehmen.

Wettbewerb in Europa

UPS steigert Gewinne wegen Preiserhöhungen

Aufgrund von Preiserhöhungen konnte der Paketdienstleister UPS im ersten Quartal des Jahres Gewinne einfahren. Nach Angaben des Unternehmens ist der Gewinn von Januar bis März gegenüber dem Vorjahr um 12,6 Prozent gestiegen.

Kohle vor dem Aus

Vattenfall will deutsches Braunkohle-Geschäft so schnell wie möglich loswerden

Auch der schwedische Energie-Konzern Vattenfall will sich aus dem Geschäft mit Braunkohle zurückziehen. Alle deutschen Braunkohle-Aktivitäten sollen so schnelle wie möglich verkauft werden. Vattenfall muss infolge der Energiewende 1.000 Stellen streichen.

1,19 Milliarden Dollar

USA: Pharma-Riese Bristol-Myers profitiert von Sparkurs

Trotz des starken Dollars konnte der US-Pharmakonzern Bristol-Myers seinen Gewinn im ersten Quartal um 27 Prozent auf 1,19 Milliarden Dollar steigern. Ausschlaggebend für den Erfolg ist der Sparkurs des Konzerns und der Verkauf von neuen Medikamenten.

Neuer Konjunktur-Motor

Deutschland: Bau-Branche profitiert von steigenden öffentlichen Aufträgen

Bund, Länder und Gemeinden investieren ihre hohen Steuereinnahmen in den Wohnungsbau. Die deutsche Bauindustrie profitiert von dieser Entwicklung. „Wir machen und keine Sorgen“, sagt der Chef-Volkswirt des Verbands der Bauindustrie, Heiko Stiepelmann.

Neuer Markt für Kohle?

Polen verbessert Markt-Zugang für deutsche Energie-Konzerne

Deutsche Industrieunternehmen sollen in Polen einen besseren Marktzugang erhalten. Polen setzt verstärkt auf Kohleenergie. E.ON und RWE könnten davon profitieren.

Fünf Angeklagte in München

Kirch-Prozess: Fünf Top-Manager der Deutschen Bank unter Anklage

Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, sitzt mit vier ehemaligen Top-Managern auf der Anklagebank in München. Allen fünf Personen wird versuchter Prozessbetrug vorgeworfen. Im äußersten Fall drohen den Angeklagten bis zu zehn Jahre Gefängnis.

Konzern sucht Kandidaten

VW: Nach Piech-Abgang beginnt die Suche nach Nachfolgern

Mit seinem abrupten Abgang hat VW-Patriarch Ferdinand Piech die Suche nach seinem Nachfolger eröffnet. Um den Riesenkonzern mit zwölf Marken und weltweit fast 600.000 Beschäftigten zusammenzuhalten, muss der Kandidat in dem von Ingenieuren dominierten Unternehmen akzeptiert werden.

Schuld der Bundesregierung

IW-Forscher: Deutsche Konjunktur kühlt sich 2016 spürbar ab

Die Bundesregierung sei schuld, dass sich die deutsche Konjunktur im kommenden Jahr deutlich abkühlt, so das Institut für deutsche Wirtschaft. Die Niedrigzinsen sorgen für ein „Konsum-Strohfeuer“, welches 2016 verpuffe. Die Chancen auf einen lang anhaltenden dynamischen Aufschwung werden verspielt.

Unternehmen zahlen zu spät

Hamburger Hafen: Exporte nach Frankreich stagnieren

Der größte Anteil der Hamburger Ausfuhren geht nach Frankreich. Doch die schwache französische Wirtschaft und die steigende Zahl der Insolvenzen bremsen das Wachstum. Französische Unternehmen zahlen ihre Rechnungen immer später. Das macht das Hafengebiet der Hansestadt abhängiger von China und den USA.

Unklarheit über Kompetenzen

Große Koalition: Keine Einigung über Genmais-Verbot

Die Große Koalition hat noch keine einheitliche Linie zur Ausgestaltung des Genmais-Verbots gefunden. Unklar bleibt, ob das Verbot im Zuständigkeitsbereich der Länder oder des Bundes angesiedelt werden soll.

Großindustrie braucht Innovationen

Jeder fünfte Industriebetrieb beteiligt sich an Start-ups

Jeder fünfte große Industriebetrieb investiert in Start-ups, um Innovationen zu fördern und für das eigene Geschäft nutzbar zu machen. Industriebetriebe scheuen das Risiko. Start-ups hingegen wollen ihr Geschäftsmodell am Markt durchsetzen und sind auf Investoren angewiesen.

GDL wartet auf Angebot

Streik zeigt Wirkung: Bahn strebt Schlichtung mit Lokführern an

Die Deutsche Bahn bietet der Lokführergewerkschaft GDL eine Schlichtung an. Die Streiks der vergangenen Tage zeigen Wirkung: Personen- und Güterverkehr waren stark eingeschränkt. Die Konfliktparteien streiten bereits ein Jahr über den Abschluss eigener Tarifverträge für Lokführer, Rangierführer und Zugbegleiter.

Winterkorn gewinnt Machtkampf

Vertrauen zerstört: VW-Aufsichtsrat drängt Piëch aus dem Amt

VW-Vorstandschef Martin Winterkorn gewinnt den Machtkampf gegen Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch. Nach einer Sitzung des Aufsichtsrats muss Piëch von allen seinen Ämtern zurücktreten. Er hatte Winterkorn zuvor das Vertrauen entzogen.

Für öffentliche Netzwerke

Licht-Technologie verzehnfacht Bandbreite von WLAN-Netzen

Eine neue LED-Technologie kann die Bandbreite von WLAN-Systemen um das 10-fache erhöhen. Forscher haben dazu einen Weg gefunden, die Daten über das Licht zu übertragen. Die Technologie könnte günstig in bestehenden WLAN-Systeme integriert werden und sogar Video-Streaming auch an Orten mit hoher Nutzerzahl wie Flughafen-Terminals oder Coffee-Shops ermöglichen.

6.000 Umweltschützer verschaffen sich gegen 15.000 Kohle-Demonstranten Gehör

Rund 15.000 Arbeiter in Kohlekraftwerken protestierten am Samstag gegen eine neue Emissions-Abgabe. Mehr als 6.000 Umweltschützer demonstrierten gleichzeitig für mehr Klimaschutz und gegen die Kohlendioxid-Belastung. Zahlreiche Kohlekraftwerke stehen aufgrund der Energiewende vor der Schließung.

DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN versuchen, wirtschaftliche und politische Entwicklungen verständlich und kritisch zu erklären. Die politisch und gesellschaftlich relevanten Themen für den deutschen Mittelstand werden beleuchtet. Vor allem liegt uns daran, manch einen globalen Zusammenhang aufzuzeigen, der für Deutschland nicht sichtbar und doch relevant ist. Europa-Themen und Fragen der Demokratie sind Teil unserer Analysen und Berichte.