Glasfaserkabel fehlen

Digitale Agenda soll Gründungswelle bei IT-Firmen auslösen

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, muss mit der flächendeckenden Verlegung von Glasfaserkabeln ein großes logistisches Problem lösen. (Foto: Flickr/ blu-news.org)

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, muss mit der flächendeckenden Verlegung von Glasfaserkabeln ein großes logistisches Problem lösen. (Foto: Flickr/ blu-news.org)

Wenn in Deutschland bis 2018 flächendeckend schnelles Internet vorhanden ist, werde dies eine Gründungswelle von Internet-Firmen auslösen, hofft die Bundesregierung. Die Digitale Agenda will genau dies erreichen. Doch die Verlegung von Glasfaserkabeln in abgelegene Regionen ist ein ungelöstes Problem.

Billige Energie-Erzeugung

Erzeugerpreise fallen um 0,8 Prozent zum Vorjahr

Sinkende Energiepreise führen dazu, dass sich die Erzeugerpreise insgesamt nach unten entwickeln. Vorleistungsgüter und Metalle sind ebenfalls billiger als vor einem Jahr. Einen Preisanstieg gibt es bei Investitions- und Verbrauchsgütern sowie bei Nahrungsmitteln.

Mit der Tarnkappen-Software TCP-Stealth kann man noch keinen Gegen-Angriff gegen die Spähversuche der Geheimdienste starten. (Foto: Flickr/ D. Miller)

Mit der Tarnkappen-Software TCP-Stealth kann man noch keinen Gegen-Angriff gegen die Spähversuche der Geheimdienste starten. (Foto: Flickr/ D. Miller)

Tarnkappe fürs Internet

Forscher entwickeln Abwehrsystem gegen Cyber-Angriffe

Geheimdienste kapern mit der Spionage-Software „Hacienda“ weltweit Computer, um sie für ihre Zwecke zu manipulieren. Forscher der TU München haben dagegen nun ein Mittel gefunden. Die Tarnkappe-Software TCP Stealth macht Computer im Netz unsichtbar. Der Client wird durch einen geheimen Code nur vom Server des Providers erkannt.

Exportaufträge der deutschen Rüstungsindustrie liegen auf Eis. (Foto: Rainer Jensen dpa)

Exportaufträge der deutschen Rüstungsindustrie liegen auf Eis. (Foto: Rainer Jensen dpa)

Mehr Europa, weniger Anschaffungen

Weniger Rüstungsexporte: Gabriel will Wehrindustrie europäisieren

Wirtschaftsminister Gabriel will die deutsche Wehrindustrie europäisieren und so Kosten reduzieren. Die deutsche Wehrtechnik dürfe nicht nur von Rüstungsexporten leben. Auch längere Wartungszyklen habe es schon immer gegeben. CDU-Politiker sehen durch die Pläne die nationale Sicherheit in Gefahr.

Polens Regierungschef Donald Tusk holt sich Hilfe bei der EU. Durch eine Klage bei de Welthandelsorganisation erhofft sich Polen, doch noch seine Agrarprodukte in Russland absetzen zu können. (Foto: Consilium)

Polens Regierungschef Donald Tusk holt sich Hilfe bei der EU. Durch eine Klage bei de Welthandelsorganisation erhofft sich Polen, doch noch seine Agrarprodukte in Russland absetzen zu können. (Foto: Consilium)

Polen wird Äpfel nicht los

EU soll bei WTO Klage gegen russische Agrarsanktionen erheben

Die EU soll bei der Welthandelsorganisation Klage gegen die Agrarsanktionen aus Russland einreichen. Das fordert EU-Mitgliedstaat Polen. Verhandlungen innerhalb der EU seien bereits auf dem Weg. Auch die USA sollen mit ins Boot geholt werden. Die EU zögert noch, da sie eine Eskalation des Handelskriegs mit Russland verhindern will.

Das Überangebot von Äpfeln in der EU wird in Deutschland auf die Preise drücken. (Foto: Flickr/ See1,Do1,Teach1)

Das Überangebot von Äpfeln in der EU wird in Deutschland auf die Preise drücken. (Foto: Flickr/ See1,Do1,Teach1)

Sanktionen aus Russland

Bauern rechnen mit Verlusten durch fallende Obst- und Gemüsepreise

Die russischen Sanktionen auf europäische Agrarprodukte führen in Deutschland zu fallenden Preisen bei Kartoffeln und Äpfeln. Obst aus Polen, das nicht mehr nach Russland exportiert werden darf, landet letztlich auf dem deutschen Markt. Deutsche Landwirte müssen mit Verlusten rechnen.

E-Autos dürfen bevorzugt und günstiger parken. Nur ausreichend Aufladestationen fehlen noch. (Foto: Flickr/ avda-foto)

E-Autos dürfen bevorzugt und günstiger parken. Nur ausreichend Aufladestationen fehlen noch. (Foto: Flickr/ avda-foto)

Elektromobilitäts-Gesetz

Verkehrspolitik soll Energiewende stärker stützen

Das Elektromobilitätsgesetz privilegiert Fahrzeuge mit Elektro- und Hybridantrieb und tritt ab 2015 in Kraft. Dem Bundesverband Erneuerbare Energie ist das nicht genug: Hybridfahrzeuge sollten von den Privilegien beim Parken und gesenkten Parkgebühren ausgeschlossen werden. Zudem fehle immer noch eine flächendeckende Lade-Infrastruktur.

Als zweitgrößte Agrarexporteur der Welt sind Landwirte in den Niederlanden auf Russland als Absatzmarkt angewiesen. (Foto: Flickr/ Bert Kaufmann)

Als zweitgrößte Agrarexporteur der Welt sind Landwirte in den Niederlanden auf Russland als Absatzmarkt angewiesen. (Foto: Flickr/ Bert Kaufmann)

Russland vor Runde 2

Niederlande verlieren 300 Millionen Euro durch Russland-Sanktionen

Ausbleibende Agrarexporte nach Russland kosten die Niederlande mindestens 300 Millionen Euro. Der Westen ist von den eigenen Sanktionen und den Gegen-Sanktionen Russlands schwer getroffen. Russland hingegen kann die europäischen Sanktionen durch Ersatzgeschäfte mit asiatischen Staaten kompensieren.

Innenminister de Maiziére will den Bürokratieaufwand beim Thema IT-Sicherheit gering halten. (Foto: Flickr/MedienBundeswehr)

Innenminister de Maiziére will den Bürokratieaufwand beim Thema IT-Sicherheit gering halten. (Foto: Flickr/MedienBundeswehr)

Meldepflicht bei Cyber-Angriff

De Maizière: Neue IT-Standards sollen Mittelstand nicht belasten

Die Bundesregierung plant die Einführung neuer IT-Sicherheitsstandards für Unternehmen. Innenminister de Maizière versicherte, der Mittelstand solle dadurch nicht belastet werden. Geplant sind eine Meldepflicht für Unternehmen bei Cyberangriffen. Betroffen sind unter anderem die Branchen Energie, Informationstechnik, Telekommunikation, Transport, Verkehr, Gesundheit und Wasser.

Die nächste Stufe des Handelskrieges zwischen der EU/USA und Russland könnte die deutsche Automobilindustrie hart treffen. (Foto: Jochen Lübke/dpa)

Die nächste Stufe des Handelskrieges zwischen der EU/USA und Russland könnte die deutsche Automobilindustrie hart treffen. (Foto: Jochen Lübke/dpa)

Runde zwei im Handelskrieg

Russland plant Importverbot für westliche Autos

Sollten die EU und die USA schärfere Sanktionen gegen Russland verhängen, plant Wladimir Putin einen Importstopp für westliche Autos. Lokal produzierte Pkw sollen davon nicht betroffen sein. Von den deutschen Autobauern würde das Daimler enorm benachteiligen.

Daimler-Chef Dieter Zetsche muss für die Marke Mercedes in China neue Preise finden. (Foto: Fredrik von Erichsen/dpa)

Daimler-Chef Dieter Zetsche muss für die Marke Mercedes in China neue Preise finden. (Foto: Fredrik von Erichsen/dpa)

Ersatzteil-Wucher

Kartellbehörde: Mercedes hat Marktposition in China ausgenutzt

Auch Mercedes Benz erwartet eine hohe Geldstrafe in China. Kartellbehörden melden, die Kosten für alle Ersatzteile eines Autos der Mercedes-C-Klasse seien 12 Mal so hoch wie der Preis für einen Neuwagen. Audi musste bereits eine Strafe von 30 Millionen Euro zahlen.

Wer nicht so oft auf das Display seines Smartphones und Tablets schauen will, muss anfangen, mit dem Gerät zu sprechen. (Foto: Flickr/ plantronicsgermany)

Wer nicht so oft auf das Display seines Smartphones und Tablets schauen will, muss anfangen, mit dem Gerät zu sprechen. (Foto: Flickr/ plantronicsgermany)

Ein Knopf im Ohr

Smartphones leiten Dienste an Hörgeräte weiter

Das Vorlesen einer Email, Telefonieren oder Musik hören. Mit der Technik von Hörgeräten können viele Dienste vom Smartphone direkt ins Ohr verlagert werden. Mit Sprachsteuerung ist ein Blick aus Display oft nicht mehr nötig.

Der Westen hat den Handelskrieg mit Russland begonnen. Doch die Sanktions-Spirale gerät außer Kontrolle. (Foto: OLIVIER HOSLET/dpa)

Der Westen hat den Handelskrieg mit Russland begonnen. Doch die Sanktions-Spirale gerät außer Kontrolle. (Foto: OLIVIER HOSLET/dpa)

Sanktionen sind ein Eigentor

Handelskrieg schwächt die wichtigsten Branchen der deutschen Wirtschaft

Die Gewinnwarnungen deutscher Unternehmen infolge der Sanktions-Spirale nehmen zu. Firmen zahlreicher großer Branchen klagen über Absatzeinbrüche. Die Auswirkungen werden vor allem in der zweiten Jahreshälfte zu spüren sein.

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Italiens Ministerpräsidenten Matteo Renzi: Folgt die deutsche Wirtschaft der italienischen in die Rezession?

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Italiens Ministerpräsidenten Matteo Renzi: Folgt die deutsche Wirtschaft der italienischen in die Rezession?

Wahrscheinlichkeit 1:4

Rezessionsgefahr in Deutschland steigt

Die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland in eine Rezession rutscht, nimmt zu. Dem IMK zufolge liegt sie bei über 25 Prozent und hat sich im Vergleich zum Vormonat mehr als verdreifacht. Auch die Bundesbank spricht inzwischen von „trüben Aussichten“.

Preis- und Mietenentwicklung 2004 bis 2014. (Grafik: F+B-Wohn-Index 2014)

Preis- und Mietenentwicklung 2004 bis 2014. (Grafik: F+B-Wohn-Index 2014)

Immobilienblase wächst

Starker Wohnungsbau kann Immobilienpreise nicht bremsen

Der Bauboom in Deutschland hält an. Pro Jahr wächst die Zahl der Baugenehmigungen für Mietwohnungen um knapp 10 Prozent. Doch das steigende Angebot wirkt sich nicht mildernd auf die Preise aus. Vor allem in deutschen Metropolen entwickeln sich die Preise ungebremst aufwärts.

Schnelles Internet: Verkehrsminister Alexander Dobrindt will bis 2018 „alle weißen Flecken geschlossen haben“. (Foto: dap)

Schnelles Internet: Verkehrsminister Alexander Dobrindt will bis 2018 „alle weißen Flecken geschlossen haben“. (Foto: dap)

Finanzierung durch Sonderfonds

Schnelles Internet soll digitalen Anschluss sichern

Die Bundesregierung will im Rahmen ihrer Digitalen Agenda den Ausbau des schnellen Internets und Innovationen in diesem Bereich mit einem Sonderfonds forcieren. Damit Deutschland und Europa der Anschluss an die internationale Entwicklung gelinge, müsse es in ganz Deutschland rasche Internet-Verbindungen geben, so Verkehrsminister Dobrindt.

Der Gewerkschaft ist besonders der umstrittene Fahrdienst-App Uber ein Dorn im Auge, gegen die die Taxibranche Sturm läuft. „Wir reden hier nicht über ein gemeinnütziges Internetprojekt“, so der DGB-Chef Hoffmann. (Foto: dpa)

Der Gewerkschaft ist besonders der umstrittene Fahrdienst-App Uber ein Dorn im Auge, gegen die die Taxibranche Sturm läuft. „Wir reden hier nicht über ein gemeinnütziges Internetprojekt“, so der DGB-Chef Hoffmann. (Foto: dpa)

„Geht nur um schnelles Geld“

DGB warnt vor „neuer Ausbeutung“ durch Online-Firmen wie Uber

Die Gewerkschaften warnen vor „neuen Formen der Ausbeutung“ durch Internetfirmen wie dem Taxi-Konkurrenten Uber. Der Konzern zählt zu den am heißesten begehrten Firmen im Silicon Valley. Finanzprofis bewerten die Firma mittlerweile mit 18 Milliarden Dollar, zu den Geldgebern gehören bekannte Unternehmen wie Google oder Goldman Sachs.

Nach den Worten von DIHK-Präsident Eric Schweitzer dürften sich die Jobchancen für Beschäftigte mit einer Berufsausbildung künftig deutlich verbessern. (Foto: dpa)

Nach den Worten von DIHK-Präsident Eric Schweitzer dürften sich die Jobchancen für Beschäftigte mit einer Berufsausbildung künftig deutlich verbessern. (Foto: dpa)

Technik und Naturwissenschaft

Bis 2020 fehlen rund 1,4 Millionen Technik-Facharbeiter

In Deutschland werden bis 2020 rund 1,4 Millionen Facharbeiter in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen fehlen. DIHK-Präsident wirbt um Kandidaten: Sowohl Arbeitsplatzsicherheit sowie Gehalt werden sich in den nächsten zehn Jahren steigern.

Volker Kauder fordert Sigmar Gabriel ausdrücklich dazu auf, sich für eine gemeinsame europäische Rüstungswirtschaft einzusetzen. (Foto: dpa)

Volker Kauder fordert Sigmar Gabriel ausdrücklich dazu auf, sich für eine gemeinsame europäische Rüstungswirtschaft einzusetzen. (Foto: dpa)

Sorge um deutsche Rüstungswirtschaft

Kauder plädiert für gemeinsame Rüstungsexportpolitik der EU

Unionsfraktionschef Volker Kauder sorgt sich um den Fortbestand der deutschen Rüstungswirtschaft. Er plädiert daher für eine gemeinsame europäische Verteidigungsindustrie. So könnten auch die Ausfuhrbestimmungen für Rüstungsgüter europäisch harmonisiert werden.

Fünf, vielleicht sogar zehn Unternehmen aus Deutschland erwarten die Banker im Herbst als Neuzugänge an der Frankfurter Börse. (Foto: dpa)

Fünf, vielleicht sogar zehn Unternehmen aus Deutschland erwarten die Banker im Herbst als Neuzugänge an der Frankfurter Börse. (Foto: dpa)

Buhlen um Aufmerksamkeit

Börsenkandidaten rennen Investoren die Türe ein

Fünf, vielleicht sogar zehn Unternehmen aus Deutschland erwarten die Banker im Herbst als Neuzugänge an der Frankfurter Börse. Nur eines davon dürfte keine Probleme haben, die volle Aufmerksamkeit der Investoren auf sich zu ziehen: Der Online-Modeversender Zalando könnte schon Anfang September als der aufsehenerregendste Kandidat seine Pläne öffentlich machen.

Fokus auf Vermögensverwaltung

Schweizer Raiffeisen-Bank schaut sich nach Übernahmen um

Die Schweizer Raiffeisen-Bank zeigt sich offen für Übernahmen. Grundsätzlich könne die Bank sowohl in der Vermögensverwaltung als auch im Geschäft mit reichen Privatkunden (Private Banking) zukaufen. Wegen Unsicherheiten bei Steuerfragen seien Übernahmen in der Vermögensverwaltung einfacher.

Präsident Francois Hollande und Premier Manuel Valls überlegen, wie die maue Konjunktur in Frankreich wieder angekurbelt werden kann. (Foto: dpa)

Präsident Francois Hollande und Premier Manuel Valls überlegen, wie die maue Konjunktur in Frankreich wieder angekurbelt werden kann. (Foto: dpa)

Deutschland dagegen

Frankreich fordert EU-Investitionsprogramm gegen Konjunkturflaute

Frankreich hat ein Investitionsprogramm der EU gefordert, um die maue Konjunktur anzukurbeln. Deutschland hat sich wiederholt gegen die Forderungen aus Paris ausgesprochen. Doch der kommende EU-Kommissionspräsident Juncker plant dagegen für die nächsten drei Jahre ein 300 Milliarden Euro schweres europäisches Programm.

Die US-Gewerkschaft will im VW-Werk in Chattanooga einen Betriebsrat nach deutschem Vorbild schaffen. (Foto: dpa)

Die US-Gewerkschaft will im VW-Werk in Chattanooga einen Betriebsrat nach deutschem Vorbild schaffen. (Foto: dpa)

Betriebsrat soll kommen

US-Gewerkschaft versucht Comeback im Kampf um VW-Werk

Ein halbes Jahr nach der Niederlage versucht die US-Autogewerkschaft erneut, mehr Einfluss bei VW zu bekommen. Die Gewerkschaft will in dem VW-Werk einen Betriebsrat nach deutschem Vorbild schaffen. Um dies zu erreichen, muss die Gewerkschaft zeigen, dass sie von der Mehrheit der Arbeiter unterstützt wird.

Porsche hatte sich seit 2005 schrittweise bei VW eingekauft und dabei im März 2008 noch bestritten, den Europas größten Autobauer beherrschen zu wollen. (Foto: dpa)

Porsche hatte sich seit 2005 schrittweise bei VW eingekauft und dabei im März 2008 noch bestritten, den Europas größten Autobauer beherrschen zu wollen. (Foto: dpa)

Wegen VW-Übernahme

USA: Porsche fährt in Prozess-Serie Etappensieg ein

In der Serie von Schadensersatzprozessen im Zusammenhang mit der gescheiterten VW-Übernahme hat Porsche in den USA einen weiteren Etappensieg errungen. Ein New Yorker Berufungsgericht hielt am Freitag die Abweisung einer Klage von mehr als 30 Hedgefonds aufrecht. Die Porsche Holding könne in dem Fall nicht in den USA belangt werden.

Sigmar Gabriel will private Investoren für die Instandhaltung der Infrastruktur gewinnen. Der Staat sei überfordert, so der Wirtschaftsminister. (Foto: dpa)

Sigmar Gabriel will private Investoren für die Instandhaltung der Infrastruktur gewinnen. Der Staat sei überfordert, so der Wirtschaftsminister. (Foto: dpa)

Staat ist überfordert

Gabriel will Versicherer zu Investitionen in Straßenbau bewegen

Wirtschaftsminister Gabriel setzt bei den notwendigen Milliardeninvestitionen für den Straßenbau auf private Investoren. Nun sollen etwa Lebensversicherer als Geldgeber einspringen. Der Staat sei mit dem Erhalt und Ausbau der deutschen Verkehrsinfrastruktur überfordert, so Gabriel.

Google und JetPac leiten Touristen nun gemeinsam zu Bars, Restaurants und Sehenswürdigkeiten. (Foto: dpa)

Google und JetPac leiten Touristen nun gemeinsam zu Bars, Restaurants und Sehenswürdigkeiten. (Foto: dpa)

Virtueller Stadtplan

Google kauft Stadtführer-App Jetpac

Google stärkt sein Navigationsangebot mit der Stadtführer-App JetPac. Das Unternehmen verwendet Fotos von Nutzern sozialer Netzwerke, um Städtereisende über Smartphones zu Bars, Restaurants und Sehenswürdigkeiten zu leiten. Der Kaufpreis wurde nicht genannt.

Ford ruft wegen einer fehlerhaften Verkabelung rund 160.000 Autos zurück. (Foto: dpa)

Ford ruft wegen einer fehlerhaften Verkabelung rund 160.000 Autos zurück. (Foto: dpa)

Defekte Verkabelung

Ford ruft rund 160.000 Autos in die Werkstätten zurück

Der Autobauer ruft in Nordamerika fast 160.000 Fahrzeuge zurück. Es gebe ein Problem mit der Verkabelung. Diese könnten die Motorleistung beeinträchtigen

Die Bank of England könnte die Zinswende bald einleiten, glauben Insider in Großbritannien. (Foto: Flickr/ www.bankofengland.co.uk)

Die Bank of England könnte die Zinswende bald einleiten, glauben Insider in Großbritannien. (Foto: Flickr/ www.bankofengland.co.uk)

Neue Statistik relativiert die Krise

Wachstum Großbritanniens übertrifft Vorkrisenniveau

Die britische Wirtschaft legt um 0,8 Prozent kräftig zu und ist damit sogar stärker als zu Beginn der Finanzkrise 2008. Die Baukonjunktur entwickelte sich besser als erwartet. Neue Daten des nationalen Statistikamtes sollen zudem belegen, dass die Wirtschaft in der Finanzkrise in Großbritannien kaum eingebrochen sei.

Die Monster-Limonaden macht jetzt Coca-Cola. Die Energy-Drinks von Coca-Cola übernimmt Monster. (Foto: Flickr/ Mike Mozart)

Die Monster-Limonaden macht jetzt Coca-Cola. Die Energy-Drinks von Coca-Cola übernimmt Monster. (Foto: Flickr/ Mike Mozart)

Enge Kooperation

Coca-Cola kauft Anteile von Energydrink-Hersteller Monster

Monster erhält 2,15 Milliarden Euro von Coca-Cola. Der Limonadenhersteller will bis zu 25 Prozent von dem Energydrink-Hersteller erwerben. Die beiden Unternehmen teilen die Schwerpunkte Limonaden und Energydrinks künftig auf. Monster erhält Zugriff zum weltweiten Vertriebsnetz von Coca-Cola

Fiat Präsident John Elkann (L) und Fiat Chef Executive Sergio Marchionne: Die Aktionäre haben der Fusion von Fiat und Chrysler bereits zugestimmt, nur fehlt bislang noch das Geld. (Foto: dpa)

Fiat Präsident John Elkann (L) und Fiat Chef Executive Sergio Marchionne: Die Aktionäre haben der Fusion von Fiat und Chrysler bereits zugestimmt, nur fehlt bislang noch das Geld. (Foto: dpa)

Nummer 7 in der Autowelt

Fusion von Fiat und Chrysler kann noch Monate dauern

Die rechtliche Fusion von Fiat und Chrysler zieht sich in die Länge. Fiat will Aktien im Wert von 500 Millionen Euro zurückkaufen. Doch die Fusion könnte teurer werden. Der Prozess könnte noch mehrere Monate anhalten und sich negativ aufs Geschäft auswirken.

Agrarminister Dacian Ciolos will den EU-Bauern so schnell wie möglich helfen. Die russischen Gegensanktionen wirken bereits. (Foto: Consilium)

Agrarminister Dacian Ciolos will den EU-Bauern so schnell wie möglich helfen. Die russischen Gegensanktionen wirken bereits. (Foto: Consilium)

Auch deutsche Bauern betroffen

Russlands Sanktionen wirken: EU muss Landwirten helfen

Die EU ist sichtlich bemüht, die Landwirte in der EU zu beruhigen und verspricht schnelle Hilfe. Russlands Importstopp für Agrarprodukte aus dem Westen trifft Obst-, Fleisch-, Gemüse- und Milchproduzenten hart. Nutznießer des Handelskriegs sind Südamerika, Asien und die Schweiz.

Unternehmen verkaufen ihre superscharfen Staellitenbilder an andere Unternehmen. (Foto: Flickr/NASA Goddard Space Flight Center)

Unternehmen verkaufen ihre superscharfen Staellitenbilder an andere Unternehmen. (Foto: Flickr/NASA Goddard Space Flight Center)

Scharfe Fotos im Umlauf

Google kann Gesichter aus dem Weltall erkennen

Ein neuer Satellit von DigitalGlobe liefert Bilder, die doppelt so scharf sind wie bisher. Google gehört zu den Stammkunden von DigitalGlobe. Unternehmen können bald Briefkästen, Nummernschilder, Köpfe und Gesichter gegen ein Entgelt aus dem All beobachten. Die Regulierungen über die Auflösung solcher Satellitenbilder werden weltweit nach unten korrigiert.

Sämtliche Karstadt-Häuser und Sparten wechseln den Besitzer. (Foto: Flickr/ Sebastian Rittau)

Sämtliche Karstadt-Häuser und Sparten wechseln den Besitzer. (Foto: Flickr/ Sebastian Rittau)

Berggruen steigt aus

Benko übernimmt verlustreichen Karstadt-Konzern komplett

Der österreichische Investor Rene Benko übernimmt die angeschlagene Warenhauskette Karstadt ganz. Der bisherige Eigner Nicolas Berggruen ziehe sich vollständig zurück und gebe auch seine Minderheitsposition bei den Premium- und Sporthäusern der Gruppe auf, teilte Benkos Signa Holding am Freitag mit.

Bohrung in Schönkirchen: Das Öl- und Gasgeschäft des OMV-Konzerns steht offenbar kurz vor einer Neuorganisation. (Foto: © OMV Aktiengesellschaft)

Bohrung in Schönkirchen: Das Öl- und Gasgeschäft des OMV-Konzerns steht offenbar kurz vor einer Neuorganisation. (Foto: © OMV Aktiengesellschaft)

Es „kracht

Machtkampf bei OMV könnte zu Konzernumbau führen

Nach Produktionsausfällen fördert OMV wieder 8.000 Fässer Öl pro Tag in Libyen. Doch an der Konzernspitze kriselt es. Die Gas- und Ölsparte „Gas und Power“ könnte aufgespalten werden. Im Zuge der Neuorganisation gerät Vorstand Hans-Peter Floren unter Druck.

Österreichs Wirtschaft wächst kaum noch

Die Wirtschaft Österreichs stagniert wie die EU insgesamt auch. Unternehmen halten sich mit Investitionen zurück. Angesichts der geopolitischen Spannungen mit Russland hat sich das Geschäftsklima verschlechtert.

Die betriebliche Altersorge sichert nicht nur Arbeitnehmer in der Schweiz ab. (Foto: Swisslife.ch)

Die betriebliche Altersorge sichert nicht nur Arbeitnehmer in der Schweiz ab. (Foto: Swisslife.ch)

Zukauf in Deutschland

Betriebliche Altersvorsorge sichert Swiss Life Gewinn

Die Prämieneinnahmen mit der betrieblichen Altersvorsorge in der Schweiz stiegen um 12 Prozent. So konnte Swiss Life den Gewinn um insgesamt drei Prozent auf 487 Millionen Franken steigern. Durch Immobilien-Zukäufe in Deutschland will der Lebensversicherungskonzern expandieren.

BU: Auch im hart umkämpften österreichischen Mobilfunkmarkt, wo die Telekom Austria traditionell einen großen Teil ihrer Erträge erzielt, gibt es wenig Lichtblicke. (Foto: © Erich Voggenberger / Telekom Austria)

BU: Auch im hart umkämpften österreichischen Mobilfunkmarkt, wo die Telekom Austria traditionell einen großen Teil ihrer Erträge erzielt, gibt es wenig Lichtblicke. (Foto: © Erich Voggenberger / Telekom Austria)

Sinkende Mobilfunkpreise

Schlechtes Osteuropageschäft belastet Telekom Austria

Die Aktionäre der Telekom Austria stimmen der Erhöhung des Eigenkapitals zu. Der Konzern will eine zusätzliche Milliarde durch die Ausgabe neuer Aktien einnehmen. Das schwächelnde Osteuropa-Geschäft bereitet dem Konzern nach dem Einstig von Carlos Slim Sorgen.

Verschärfung der Maßnahmen

Schweiz stellt Neutralität auf die Probe

Die Schweizer Regierung schränkt ihre Exporte nach Russland weiter ein. Die Lieferung von Schutzanzügen, U-Booten und Flugzeugen wird eingestellt. Dem Alpenstaat fällt es zunehmend schwer, die eigene Wirtschaft nicht zu beschneiden und gleichzeitig auf die Forderungen des Westens einzugehen.

Die Käseproduktion in der Schweiz läuft auf Hochtouren. (Foto: flickr/ Roger Wollstadt)

Die Käseproduktion in der Schweiz läuft auf Hochtouren. (Foto: flickr/ Roger Wollstadt)

Nachfrage steigt um ein Vielfaches

Schweizer Käse-Exporteure profitieren von Russland-Sanktionen

Käseproduzenten aus der Schweiz werden Ländern wie Deutschland, Frankreich und Italien das Käsegeschäft an Russland wegschnappen. Die Unternehmen arbeiten bereits mit Hochdruck daran, die gesteigerte Nachfrage auch bedienen zu können. Der Export von Fleisch nach Russland nimmt ebenfalls zu.

70 Prozent des privat erzeugten Sonnenstroms wird nicht direkt vor Ort genutzt, sondern ins Netz eingespeist. (Foto: Flickr/Oesterreichs Energie)

70 Prozent des privat erzeugten Sonnenstroms wird nicht direkt vor Ort genutzt, sondern ins Netz eingespeist. (Foto: Flickr/Oesterreichs Energie)

Übergangsregel spart Geld

Mittelstand kann Zahlung der Ökostrom-Umlage begrenzen

Unternehmen können auf Antrag die Zahlung der EEG-Umlage begrenzen lassen, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Ab 2015 fordert der Gesetzgeber auch von Unternehmen mit weniger als 10 GWh Stromverbrauch hierfür eine Zertifizierung. Der Ausbau der Solarenergie bei Unternehmen wird durch den geringen Anteil des Eigenverbrauchs gehemmt.

Will Schaden von seinem Land abwenden und lässt dabei keine Hilfe zu: Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk. (Foto: Maurizio Gambarini/dpa)

Will Schaden von seinem Land abwenden und lässt dabei keine Hilfe zu: Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk. (Foto: Maurizio Gambarini/dpa)

Hilfskonvoi gelangt nicht ins Land

Ukraine-Krise fordert bereits mehr als 2.000 Tote

Nach Angaben der UN gibt es bei den Gefechten in der Ostukraine mindestens 60 Tote oder Verletzte pro Tag. Insgesamt sind schon mehr als 2.000 Menschen den Kämpfen zum Opfer gefallen. Ein russischer Hilfskonvoi wird am Mittwoch an der Grenze erwartet. Doch die ukrainische Regierung verweigert den 280 Lkw aus Russland die Einfahrt ins Land.

Auto China 2014: Für Audi läuft es außerhalb großer Automessen in China mit den nationalen Behörden nicht gut. (Foto: Flickr/ AUDI AG)

Auto China 2014: Für Audi läuft es außerhalb großer Automessen in China mit den nationalen Behörden nicht gut. (Foto: Flickr/ AUDI AG)

Strafe akzeptiert

Audi muss Strafe an Chinas Kartellwächter zahlen

Audi hat eingeräumt, gegen Gesetze in China verstoßen zu haben und muss den Kartellbehörden nun eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 30 Millionen Euro zahlen. Strafen erwarten auch andere deutsche Autobauer. Sie stehen unter dem Verdacht, die Preise auf dem chinesischen Markt manipuliert zu haben.

Deutschland hat nicht rechtzeitig auf die Effizienzrichtlinien von EU-Kommissar Oettinger reagiert. (Foto: Consilium)

Deutschland hat nicht rechtzeitig auf die Effizienzrichtlinien von EU-Kommissar Oettinger reagiert. (Foto: Consilium)

Mangelnde Energie-Effizienz

EU eröffnet Verfahren gegen Deutschland wegen Energie-Verschwendung

Deutschland und 20 weitere EU-Staaten haben die EU-Richtlinien zur Energie-Effizienz missachtet. Die EU hat deswegen ein neues Verfahren gegen Deutschland eingeleitet. Wenn die Bundesregierung nicht darauf reagiert, kann sie von der EU dafür bestraft werden.

-6,8 Prozent

Japans Steuerpolitik würgt Wachstum ab

Das Bruttoinlandsprodukt von Japan fällt im zweiten Quartal infolge einer Mehrwertsteuererhöhung um 6,8 Prozent. Das ist der stärkste Einbruch der Wirtschaft seit der Tsunami-Katastrophe aus 2011. Der Plan der Regierung, die Wirtschaft durch eine Senkung der Unternehmenssteuer anzukurbeln, geht nicht auf.

Fußballfans müssen sich keine Gedanken mehr um den Ladezustand ihrer Smartphones machen. (Foto: Flickr/Markus Unger)

Fußballfans müssen sich keine Gedanken mehr um den Ladezustand ihrer Smartphones machen. (Foto: Flickr/Markus Unger)

Akkus werden überflüssig

Fanchöre und Straßenlärm können Handys aufladen

Musikkonzerte, Straßenlärm und Fangesänge in Fußballstadien können künftig Smartphones und Tablets aufladen. Nanogeneratoren wandeln die Schallwellen in elektrische Energie um. Akkus könnten durch diese Technik bald überflüssig werden.

Der neu im Amt bestätigte Premierminister Erdogan ist froh, dass die Sanktionen gegen die EU die Türkei nicht betreffen. (Foto: TOLGA BOZOGLU/dpa)

Der neu im Amt bestätigte Premierminister Erdogan ist froh, dass die Sanktionen gegen die EU die Türkei nicht betreffen. (Foto: TOLGA BOZOGLU/dpa)

Wirtschaftliche Gewinner und Verlierer

Türkische Exporteure profitieren von Agrar-Sanktionen gegen die EU

In der Türkei ist die Nachfrage nach Lebensmitteln stark gestiegen. Türkische Exporte nach Russland gewinnen durch den Importstopp für Agrarprodukte aus der EU an Bedeutung. Im EU-Staat Finnland zeichnet sich ein ganz anderes Bild ab.

Niedrige Strompreise

E.ON und RWE machen Energiewende zu schaffen

RWE muss weitere Kraftwerke stilllegen. Dabei geht es um 1.000 Megawatt, die vom Netz genommen werden. E.ON bereitet den Verkauf des Spanien-Geschäftes vor. Die stark fallenden Großhandelspreise für Strom machen den Energiekonzernen zu schaffen. E.ON ist zusätzlich hoch verschuldet.

Die neuen Gesetze geben Einwanderern weniger Zeit, in Deutschland eine Arbeit zu finden. (Foto: Marc Tirl/dpa)

Die neuen Gesetze geben Einwanderern weniger Zeit, in Deutschland eine Arbeit zu finden. (Foto: Marc Tirl/dpa)

Regierung will Kommunen entlasten

Zahl osteuropäischer Arbeitnehmer in Deutschland steigt

Kommunen mit hoher Zuwanderung erhalten vom Bund 25 Millionen Soforthilfe. Doch auch die Gesetze gegen den Missbrauch von Sozialleistungen werden verschärft. Die Regierung sieht darin zwar „nicht das Kernproblem“, will aber mit den Gesetzen die „Legitimität der Sozialsysteme“ schützen. Tatsächlich ist die Zahl der Bulgaren und Rumänen, die in Deutschland Arbeit finden, weitaus schneller gestiegen als die der Hartz-IV-Empfänger.

BDA-Präsident Ingo Kramer senkt die Erwartungen an die Lohnentwicklung. (Foto: bda/Chaperon)

BDA-Präsident Ingo Kramer senkt die Erwartungen an die Lohnentwicklung. (Foto: bda/Chaperon)

Geopolitische Spannungen

Ukraine-Krise wirkt sich hemmend auf die Entwicklung der Löhne aus

Die sinkenden Konjunkturerwartungen infolge der Ukraine-Krise werden sich auch auf die nächsten Tarifverhandlungen auswirken. Arbeitgeberpräsident Kramer erweist der Einmischung durch EZB und Bundesbank eine Absage und wirft der Bundesregierung vor, nicht genug für die Wirtschaft zu tun.

Das schlechte Wetter und die Russland-Sanktionen sind Gründe genug, für Finanzhilfen von der EU. (Foto: Flickr/ skyseeker)

Das schlechte Wetter und die Russland-Sanktionen sind Gründe genug, für Finanzhilfen von der EU. (Foto: Flickr/ skyseeker)

Agrarboykott aus Russland

EU beschließt wegen Sanktionen Geldspritzen für Pfirsichbauern

Pfirsich- und Nektarinenbauern in Frankreich, Italien, Griechenland und Spanien erhalten Finanzhilfen von der EU. Das russische Importverbot von Agrarprodukten trifft die Obstbauern hart. Je länger die Wirtschaftssanktionen anhalten, desto mehr muss der europäische Steuerzahler die betroffenen Bereiche stützen.

Italiens Premierminister Matteo Renzi, hier mit Verteidigungsministerin Roberta Pinotti, hat den Sparplan Italiens fest im Blick. (Foto: PAOLO ZEGGIO/dpa)

Italiens Premierminister Matteo Renzi, hier mit Verteidigungsministerin Roberta Pinotti, hat den Sparplan Italiens fest im Blick. (Foto: PAOLO ZEGGIO/dpa)

Budget zu optimistisch kalkuliert

Moody‘s: Italien wird Sparziel verfehlen

Die Rating-Agentur Moody’s glaubt nicht daran, dass Italien die Defizitgrenze der EU einhalten kann. Der Haushaltsplan der italienischen Regierung sei für ein Wirtschaftswachstum ausgelegt. Italien steckt aber in der Rezession.

Mit den Ticketpreisen geht es abwärts. Flugmeilen entwickeln sich indes nicht nur für Vielflieger zu einem Zusatzgeschäft für die Airlines. (Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Mit den Ticketpreisen geht es abwärts. Flugmeilen entwickeln sich indes nicht nur für Vielflieger zu einem Zusatzgeschäft für die Airlines. (Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Womit Fluglinien Geld verdienen

Fluggesellschaften setzen Millionen mit Bonusmeilen um

Airlines entdecken Meilen-Programme als Gewinnbringer. American Airlines und Air Berlin verdienen Millionen mit den Bonusmeilen. Auch ein Börsengang ist denkbar: Die brasilianische Gol konnte so ihre Schulden tilgen. Das Programm Aeroplan von Air Canada ist 1,4 Milliarden wert. Die Lufthansa will ihr Meilenprogramm jetzt auch ausbauen. Angesichts fallender Ticketpreise müssen Airlines kreativ werden, um die sinkende Marge zu kompensieren.

Für die Kampagne gegen TTIP setzt der BUND auf den Rückhalt in der Bevölkerung. (Foto: Axel Heimken/dpa)

Für die Kampagne gegen TTIP setzt der BUND auf den Rückhalt in der Bevölkerung. (Foto: Axel Heimken/dpa)

Kampagne gegen Verhandlungen

BUND fordert Volksabstimmung zu Freihandels-Abkommen TTIP

Mit einer Kampagne auf breiter Front will der Umweltschutzverband BUND das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA verhindern. Die Verhandlungen verstießen gegen demokratische Rechte und führten zu mehr Gentechnik, Hormon- und Klonfleisch. Zudem landeten bei einem Abschluss der Verhandlungen mehr Chlorhühner auf den Tellern der Deutschen.

Dual-Use-Güter

Firmen verunsichert: Umfang und Auslegung der Russland-Sanktionen unklar

Deutsche Firmen wissen nicht, wie sie mit den Sanktionen gegen Russland umgehen sollen. Die Verunsicherung führt zum Exportstopp in Bereichen, die vielleicht gar nicht von den Sanktionen betroffen sind. In erster Linie geht es um Dual-Use-Güter, die für zivile und militärische Zwecke einsetzbar sind.

Die Bundeswehr kompensiert den Fehlbetrag von Rheinmetall durch das geplatzte Russland-Geschäft. (Foto: Rheinmetall-Pressebild)

Die Bundeswehr kompensiert den Fehlbetrag von Rheinmetall durch das geplatzte Russland-Geschäft. (Foto: Rheinmetall-Pressebild)

Ersatz für geplatzten Russland-Deal

Rheinmetall erhält millionenschweren Großauftrag von der Bundeswehr

Der Bund hat auf die Androhung einer Schadenersatzklage von Rheinmetall reagiert. Der Rüstungsgüter-Produzent erhält als Ersatz für den geplatzten Russland-Deal einen Auftrag von der Bundeswehr. Es geht um 70 Millionen Euro. Das Beispiel könnte Schule machen, wenn weitere Exportunternehmen gegen den Bund Klage erheben.

Technik im Auto lenkt ab. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Technik im Auto lenkt ab. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Technik lenkt ab

Autofahrer wollen Technik über Sprachbefehle ansteuern

Über 60 Prozent der deutschen Autofahrer fühlen sich von der Technik im Auto abgelenkt. Infotainment, wie Dienste zu sozialen Netzwerken oder der Zugriff auf Filme und Musik, können Unachtsamkeit auslösen und zu Unfällen führen. Autofahrer wünschen sich, alle Funktionen über Sprachbefehle ansteuern zu können.

Afrika, (Foto zeigt Kapstadt) ist einer der wichtigsten Wachstumsmärkte für deutsche Unternehmen. (Foto: Flickr/ dorena-wm)

Afrika, (Foto zeigt Kapstadt) ist einer der wichtigsten Wachstumsmärkte für deutsche Unternehmen. (Foto: Flickr/ dorena-wm)

EU läuft hinterher

Die USA gewinnen den globalen Investitionswettlauf in Afrika

Über 33 Milliarden Dollar wollen US-amerikanische Firmen zusammen mit der Regierung in Afrika investieren. Damit soll die Wirtschaft und der Handel mit Afrika gefördert werden. Auch für deutsche Unternehmen gehört Afrika zu den wichtigsten Wachstumsmärkten der Zukunft. Die EU beschränkt sich bei den Investitionen auf erfolglose Infrastrukturprojekte.

Gegen-Sanktionen

Putin reagiert: Russland verbietet Agrarimporte aus westlichen Ländern

Russland hat im Handelskrieg mit der EU und den USA nun eine Antwort auf die Wirtschaftssanktionen des Westens: Präsident Wladimir Putin verbietet Agrarimporte aus westlichen Ländern für ein Jahr.

„Fahr doch, da vorne!“

Fahrerlose Autos müssen menschliche Handlungen verstehen

Blickkontakt, Hupen und Winken. Autonome Fahrzeuge müssen lernen, menschliche Handlungen zu interpretieren. Sonst kann es zu schweren Unfällen kommen. Psychologen und Techniker arbeiten daran, die Daten der Fahrzeug-Sensoren so zu kodieren, dass fahrerlose Autos kein Sicherheitsrisiko darstellen.

Schuldenplan in Gefahr

Abschaffung der kalten Progression kostet Staat 3,8 Milliarden Euro pro Jahr

Dem Fiskus entgingen nach der Abschaffung der kalten Progression knapp vier Milliarden Euro jährlich. Die Regierung müsste neue Schulden aufnehmen, wenn sie keine Ersatzsteuer für diesen Fehlbetrag erheben will. Dann müsste Wolfgang Schäuble sich von seinem Ziel eines ausgeglichenen Haushalts verabschieden.

Kein 3D-Drucker notwendig

3D-Stift malt Ersatzteile mit kaltem, flüssigem Kunststoff

Ein neuer 3D-Stift ermöglicht die Herstellung dreidimensionaler Zeichnungen, Gebilde und künstlerischer Figuren. Bisher war das nur mit heißem Kunststoff möglich. Die Firma Creopop verwendet kalte Photopolymere in flüssigem Zustand. Das Aushärten erfolgt erst, sobald der Stoff ultraviolettem Licht ausgesetzt wird.

Washington unter Druck

Amerikaner werden nervös: Hat die Ukraine den Abschuss von MH17 ausgelöst?

Eine US-Sprecherin hat in Washington überraschend ein Geständnis abgelegt: Sie musste einräumen, dass die Ukraine tatsächlich einen Kampf-Jet in Richtung von MH17 geschickt haben könnte. Dieser Jet könnte die Rebellen provoziert haben, in Richtung der Passagier-Maschine zu schießen. In diesem Fall hätte die Ukraine eine klare Mitschuld am Tod von fast 300 Zivilisten. Die Amerikaner kämen als militärische Drahtzieher der ganzen Aktion gewaltig unter Druck.

DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN versuchen, wirtschaftliche und politische Entwicklungen verständlich und kritisch zu erklären. Die politisch und gesellschaftlich relevanten Themen für den deutschen Mittelstand werden beleuchtet. Vor allem liegt uns daran, manch einen globalen Zusammenhang aufzuzeigen, der für Deutschland nicht sichtbar und doch relevant ist. Europa-Themen und Fragen der Demokratie sind Teil unserer Analysen und Berichte.