IT erobert Logistik-Branche

Nutzfahrzeug-Branche will mit Innovationen aus der Krise

Der Lieferverkehr in der EU soll sich bis 2030 fast verdoppeln (Foto: Flickr/akial)

Der Lieferverkehr in der EU soll sich bis 2030 fast verdoppeln (Foto: Flickr/akial)

Das zentrale Thema für die Nutzfahrzeug-Branche auf der IAA in Hannover sind Vernetzung und automatisiertes Fahren. Marktteilnehmer hoffen auf Wachstumsimpulse durch Innovationen. Der Güterverkehr in Europa soll sich in den nächsten 15 Jahren fast verdoppeln.

Auf der Pressekonferenz berieten Wirtschaftsvertreter über die Auswirkungen einer Vermögenssteuer in Österreich. (Foto: Plattform der selbständigen Interessenvertreter)

Auf der Pressekonferenz berieten Wirtschaftsvertreter über die Auswirkungen einer Vermögenssteuer in Österreich. (Foto: Plattform der selbständigen Interessenvertreter)

Gewerkschaften wollen Arbeitnehmer entlasten

Österreichs Mittelstand wehrt sich gegen Vermögenssteuer

Vermögenssteuern treffen Mittelstand und gefährden Arbeitsplätze, lautet das Argument der Wirtschaft gegen neue Abgaben. Wirtschafsvertreter kritisieren die Forderung des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, die Lohnsteuer zu senken und durch eine Vermögenssteuer gegen zu finanzieren.

In Berlin stiegen die Mieten in den vergangenen Jahren deutlich an. Die Rendite bleibt für die Vermieter dennoch gering. (Foto: Robert Schlesinger/dpa)

In Berlin stiegen die Mieten in den vergangenen Jahren deutlich an. Die Rendite bleibt für die Vermieter dennoch gering. (Foto: Robert Schlesinger/dpa)

Keine sichere Geldanlage mehr

3 Millionen Vermieter verdienen nichts mit Immobilien

Die Zahl der Vermieter, die keine Erträge aus ihren Immobilien erwirtschaften können, steigt. Mehr als drei Millionen verdienen nichts mit Mieteinnahmen. Über eine halbe Million machen sogar Verluste. Immobilien sind kein Garant mehr für eine sichere Geldanlage.

Die Zahl der Insolvenzen ist zwar zurückgegangen, unter ihnen befanden sich aber überdurschnittlich viele Mittelständler. (Foto: Peter Endig/dpa)

Die Zahl der Insolvenzen ist zwar zurückgegangen, unter ihnen befanden sich aber überdurschnittlich viele Mittelständler. (Foto: Peter Endig/dpa)

Insolvenzen im Mittelstand

Russland-Krise erhöht Pleitegefahr für mittelständische Maschinenbauer

Experten zufolge kann der Handelskrieg mit Russland mittelständische Maschinenbauer in die Pleite treiben. Mehr als jeder zehnte Auftrag fällt weg. In Not geratenen Unternehmen bleibt noch das Schutzschirmverfahren, das einer Insolvenz vorgeschaltet ist.

Die Technik findet vor allem in Indien Interessenten, nicht zuletzt wegen der rasant steigenden Bevölkerung. Fahrzeuge ohne Schadstoff-Emissionen würden dafür sorgen, dass das Verkehrschaos nicht mehr umweltschädlich ist. (Foto: dpa)

Die Technik findet vor allem in Indien Interessenten, nicht zuletzt wegen der rasant steigenden Bevölkerung. Fahrzeuge ohne Schadstoff-Emissionen würden dafür sorgen, dass das Verkehrschaos nicht mehr umweltschädlich ist. (Foto: dpa)

Indien ist Vorreiter

Luftdruck-Auto fährt ohne Benzin und Schadstoff-Ausstoß

Die Luftdruck-Auto findet vor allem in Indien Interessenten. Bei mehr als 1,2 Milliarden Menschen sind Techniken, die kein Öl verbrauchen, so wichtig wie nie zuvor. Dass das Auto ganz nebenbei ohne Schadstoffe fährt, ist ein wertvoller Nebeneffekt. Das Land plant dieses günstige Fahrzeug als Alternative zu den Umwelt-schädlichen Benzinmotoren.

Ein Fass der Sorte WTI kostet aktuell nicht einmal 94 US-Dollar. (Grafik: ariva.de)

Ein Fass der Sorte WTI kostet aktuell nicht einmal 94 US-Dollar. (Grafik: ariva.de)

Nachfrage sinkt

Deutsche Wirtschaft profitiert von sinkenden Energie-Preisen

Der Ölpreis gerät massiv unter Druck. Das lässt auch in Deutschland die Preise fallen. Für die USA entlastet es die Außenhandelsbilanz. Doch der sinkende Ölpreis signalisiert eine tiefe Krise der Weltwirtschaft.

Gegenwärtige Relevanz digitaler Technologien im Her stellungs-/ Wertschöpfungsprozess des Unternehmens. (Grafik: GfK Enigma/DZ Bank)

Gegenwärtige Relevanz digitaler Technologien im Her stellungs-/ Wertschöpfungsprozess des Unternehmens. (Grafik: GfK Enigma/DZ Bank)

Keine IT-Wende in Deutschland

Einsatz digitaler Technik spielt für KMU kaum eine Rolle

Je größer das Unternehmen, desto wichtiger wird Digitalisierung. Für kleine und mittlere Unternehmen spielt der Einsatz digitaler Technologien im Herstellungs- und Wertschöpfungsprozess derzeit keine oder nur eine geringe Rolle.

Wer in Deutschland ein Patent anmeldet, könnte bald steuerlich dafür profitieren. (Foto: Consilium)

Wer in Deutschland ein Patent anmeldet, könnte bald steuerlich dafür profitieren. (Foto: Consilium)

Patent- und Lizenzboxen

Schäuble hält Steuervorteile für innovative Firmen für möglich

Innovative Firmen in Deutschland könnten bald steuerlich entlastet werden. Wer ein Patent anmeldet, dem winken Steuervorteile, so die Idee. Eine einheitliche Steuerregelung auf G20-Ebene ist Voraussetzung für die Änderung des deutschen Steuerrechts. Damit soll verhindert werden, dass Firmen ihren Sitz in ein Land mit niedrigeren Steuern verlegen.

Die Lebensmittelpreise auf Russlands Märkten werden steigen. (Foto: Flickr/ Dennis Jarvis)

Die Lebensmittelpreise auf Russlands Märkten werden steigen. (Foto: Flickr/ Dennis Jarvis)

Inflation bei 7,7 Prozent

Sanktionen wirken: Preise in Russland steigen

Russland rechnet wegen der Sanktionsspirale mit einer höheren Inflation. Das Einfuhrverbot zahlreicher Lebensmittel aus dem Westen wird die Preise steigen lassen. Die Inflationsrate werde aufs Jahr gerechnet bei 7,7 Prozent liegen.

Petro Poroschenko freute sich am Dienstag im ukrainischen Parlament über das Assoziierungsabkommen mit der EU. (Foto: dpa)

Petro Poroschenko freute sich am Dienstag im ukrainischen Parlament über das Assoziierungsabkommen mit der EU. (Foto: dpa)

Mit Zustimmung Russlands

EU und Ukraine unterschreiben Freihandels-Abkommen

Am Dienstag wurde in Brüssel und Kiew das Assoziierungsabkommen zum Freihandel zwischen Ukraine und EU verabschiedet. Die Umsetzung hatte zuvor einen innerukrainischen Machtkampf ausgelöst. „Keine Nation hat jemals einen so hohen Preis gezahlt, um europäisch zu werden“, sagte Präsident Poroschenko im ukrainischen Parlament.

In Japan verdirbt eine Mehrwertsteuererhöhung die Lust auf den Kauf von Luxusgütern. (Foto: Flickr/ Vincent_AF)

In Japan verdirbt eine Mehrwertsteuererhöhung die Lust auf den Kauf von Luxusgütern. (Foto: Flickr/ Vincent_AF)

Verdorbene Kauflaune

Schwaches Asiengeschäft senkt Gewinne von Richemont

Die Geschäfte von Luxusgüterhersteller Richemont laufen in Asien nicht rund. Eine Mehrwertsteuererhöhung in Japan führt zu einem Gewinneinbruch von 14 Prozent. Im Nahen Osten und in Europa konnte das Schweizer Unternehmen seinen Umsatz leicht steigern.

Gerüchte gab es schon länger, doch am 9. September stellte Apple sein bargeld- und kontaktloses Bezahlsystem vor. (Foto: dpa)

Gerüchte gab es schon länger, doch am 9. September stellte Apple sein bargeld- und kontaktloses Bezahlsystem vor. (Foto: dpa)

Konzern hat keine Sicherheits-Bedenken

Neues Bezahlsystem: Apple Wallet will Kreditkarten überflüssig machen

Vor einer Woche wurde Apple Pay angekündigt – eine Variante, um digital in Kaufhäusern zu bezahlen. Nutzer sollen dabei ihr Telefon verwenden anstatt Bargeld oder Kreditkarten. Das Angebot soll mit iPhones und sogar der iWatch funktionieren. Sicherheitsbedenken hat der Konzern keine.

Chinas Flugverkehr hat sich in fünf Jahren fast verdoppelt. Neue Lösungen für Flughäfen müssen her. (Foto: Thomas Frey/dpa)

Chinas Flugverkehr hat sich in fünf Jahren fast verdoppelt. Neue Lösungen für Flughäfen müssen her. (Foto: Thomas Frey/dpa)

Milliardenschweres Großprojekt

Chinesen bauen Flughafen auf künstlicher Insel

In Dalian, einer chinesischen Hafenstadt, entsteht ein neues Großprojekt auf einer eigens dafür angelegten Insel. Vier neue Start- und Landebahnen sollen den Flughafen entlasten. Dazu wollen die Bauleiter einfach mehr Sand ins Meer schütten. Chinas Luftverkehr hat sich in den vergangenen fünf Jahren fast verdoppelt.

Große Verunsicherung: In Russland kauft derzeit kaum jemand Neufahrzeuge. (Foto: Michael Reichel/dpa)

Große Verunsicherung: In Russland kauft derzeit kaum jemand Neufahrzeuge. (Foto: Michael Reichel/dpa)

Nachfrage in Russland bricht ein

Opel muss 500 Stellen in Russland streichen

Die Produktion im russischen Opel-Werk in Sankt Petersburg geht zurück. 25 Prozent aller in dem Werk beschäftigten bekommen eine Abfindung, teilte die GM-Tochter mit. Die Russland-Sanktionen führen zu einem Einbruch der Nachfrage. Die Verunsicherung bei den Russen ist groß, Anschaffungen für Neufahrzeuge werden aufgeschoben.

Rosneft hat bei der russischen Regierung Finanzbedarf angemeldet. Durch die Sanktionen fehlen dem Ölkonzern nun bis zu 30 Milliarden Euro. (Foto: SERGEI ILNITSKY /dpa)

Rosneft hat bei der russischen Regierung Finanzbedarf angemeldet. Durch die Sanktionen fehlen dem Ölkonzern nun bis zu 30 Milliarden Euro. (Foto: SERGEI ILNITSKY /dpa)

Sanktionen treffen Rosneft hart

Russland zapft Renten für Energie-Unternehmen in Not an

Die russische Regierung zehrt an den Rentenreserven für einen neuen Hilfsfonds. Unternehmen, die durch die Sanktionen in Not geraten sind, sollen mithilfe von Rentengeldern von umgerechnet bis zu 6 Milliarden Euro gerettet werden. Allein Ölproduzent Rosneft braucht mehr als 30 Milliarden Euro (1,5 Billionen Rubel).

Angela Merkel vertraut Arseni Jazenjuk – und könnte damit auf das falsche Pferd gesetzt haben. (Foto: dpa)

Angela Merkel vertraut Arseni Jazenjuk – und könnte damit auf das falsche Pferd gesetzt haben. (Foto: dpa)

USA und Russen reden über Teilung

Machtkampf in der Ukraine: Merkel und die EU sitzen in der Falle

In der Ukraine ist ein offener Machtkampf zwischen Präsident Poroschenko und den von Angela Merkel und der EU unterstützten Politikern „Jaz“ Jazenjuk und Julia Timoschenko ausgebrochen. Amerikaner und Russen bereiten unterdessen offenbar die Teilung der Ukraine vor. So wie die Dinge jetzt stehen, bleibt für die Europäer eine altbekannte Rolle: Die des Zahlmeisters für den Scherbenhaufen in der West-Ukraine.

Die einst hervorragende Beziehung zwischen Russland und Deutschland ist wohl dauerhaft beschädigt. (Foto: dpa)

Die einst hervorragende Beziehung zwischen Russland und Deutschland ist wohl dauerhaft beschädigt. (Foto: dpa)

„Wir schaden uns selbst“

Gestörtes Verhältnis zu Russland: Deutschland gehört zu den Verlierern

Der Schaden durch die Russland-Sanktionen wird für Deutschland immens sein. Bislang ergänzten sich beide Länder ideal – Russland als Energie- und Rohstofflieferant, Deutschland exportierte seine Industrieprodukte. Moskau kann seine Importe aus Deutschland bezahlen und kauft nicht viele andere Handelspartner auf Kredit. Die deutsche Wirtschaft hält die Sanktionen mittlerweile für einen Fehler. Viele Medien lechzen dagegen geradezu nach einem neuen Kalten Krieg.

Die Rückkehr der Russen auf das internationale Parkett: Außenminister Sergej Lawrow während der Anti-Terror-Konferenz am Montag in Paris. (Foto: dpa)

Die Rückkehr der Russen auf das internationale Parkett: Außenminister Sergej Lawrow während der Anti-Terror-Konferenz am Montag in Paris. (Foto: dpa)

Staaten beschließen Militär-Einsatz

Ende der Isolation: Obama holt Russland in die Anti-Terror-Koalition

Die internationale Konferenz gegen den IS-Terror in Paris brachte Russland zurück an den Tisch mit den westlichen Staaten: Entgegen seiner Ankündigung, Russland in der internationalen Staatengemeinschaft isolieren zu wollen, hatte US-Präsident Barack Obama die Russen zu der neuen Allianz eingeladen. Russland ist im Nahen Osten ein wichtiger Player, auf den die Amerikaner offenkundig nicht verzichten können.

Frankreich bekommt die Krise nicht in den Griff. Präsident Francois Hollande beschäftigt sich daher lieber mit internationalen Themen, wie hier bei der Konferenz gegen den Terror. (Foto: dpa)

Frankreich bekommt die Krise nicht in den Griff. Präsident Francois Hollande beschäftigt sich daher lieber mit internationalen Themen, wie hier bei der Konferenz gegen den Terror. (Foto: dpa)

Blockade und Rückzieher

Frankreich: Gewerkschaften entrüstet über Reform-Vorschläge der Arbeitgeber

In Frankreich stehen die Zeichen auf Sturm: Die Gewerkschaften haben einen Reformvorschlag der Arbeitgeber empört zurückgewiesen: Weniger Feiertage, Aufweichen des Mindestlohns, Streichung von zwei Feiertagen - die Gewerkschaften sprechen von einem „Witz“. Die Arbeitgeber rudern zurück.

Gas-Pipeline in Russland: Unternehmen in Europa klagen über geringere Lieferungen von Gas. (Foto: dpa)

Gas-Pipeline in Russland: Unternehmen in Europa klagen über geringere Lieferungen von Gas. (Foto: dpa)

Stromausfälle/Gas-Krise

Unternehmen zweifeln an Energie-Sicherheit in Deutschland

Viele süddeutsche Firmen (35%) melden zahlreiche Stromausfälle oder Lieferunterbrechungen bei Gas in den vergangenen 12 Monaten. Jedes fünfte deutsche Unternehmen hat Probleme bei der Energiesicherheit. Ähnliche Beschwerden kamen aus Österreich, der Slowakei und Polen. Die Bundesregierung berät indes über die Schaffung einer strategischen Gasreserve.

Besonders in der Stahlindustrie sind die Aufträge im vergangenen Jahr ständig eingebrochen. (Foto: Julian Stratenschulte dpa/lni)

Besonders in der Stahlindustrie sind die Aufträge im vergangenen Jahr ständig eingebrochen. (Foto: Julian Stratenschulte dpa/lni)

Zu viel Personal?

Anzahl der Industrie-Mitarbeiter steigt auf 10-Jahres-Hoch

Trotz der schwachen Auftragslage der Industrie im vergangenen Jahr steigt die Zahl der Mitarbeiter in den Betrieben. Das Bundesamt für Statistik zählt den höchsten Stand des Industrie-Personals seit Beginn der Aufzeichnungen vor über zehn Jahren.

Für viele Kunden ist es noch zu früh, um auf ein Fahrzeug mit elektrischem Antrieb umzusteigen. (Foto: dpa)

Für viele Kunden ist es noch zu früh, um auf ein Fahrzeug mit elektrischem Antrieb umzusteigen. (Foto: dpa)

Technik nicht ausgereift

Kaum Nachfrage: Nissan will Produktion von Batterien für E-Autos senken

Nissan will die Batterieproduktion für E-Autos zurückfahren. Künftige Modelle sollen mit billigeren Batterien des südkoreanischen Anbieters LG Chem bestückt werden. Das könnte bei Nissan zu hohen Abschreibungen führen. Die Kunden sind noch nicht von elektrischen Antriebsarten überzeugt und halten sich mit dem Kauf zurück.

Der Zulieferer von Automatik-Getriebe verleibt sich die Konkurrenz aus den USA ein. (Foto: Felix Kästle/dpa)

Der Zulieferer von Automatik-Getriebe verleibt sich die Konkurrenz aus den USA ein. (Foto: Felix Kästle/dpa)

Mega-Fusion von Zulieferern

Automobil: ZF Friedrichshafen mit Milliarden-Deal Nummer 2 der Welt

Nach der Übernahme von TRW steigt Auto-Zulieferer ZF-Friedrichshafen zum weltweit zweitgrößten Unternehmen in der Branche auf. Die Übernahme kostet ZF 13,5 Milliarden Dollar. Der Konzern musste sich im Vorfeld aus kartellrechtlichen Gründen von seiner Lenksystem-Sparte trennen.

Die Kämpfer der Neo-Nazi-Truppe “Azov” kehren von der Ostfront nach Hause und posieren vor der Sophien-Kathedrale in Kiew. Sie kämpfen für die Regierung, die die Waffenruhe für neue Verbal-Attacken nutzt. (Foto: dpa)

Die Kämpfer der Neo-Nazi-Truppe “Azov” kehren von der Ostfront nach Hause und posieren vor der Sophien-Kathedrale in Kiew. Sie kämpfen für die Regierung, die die Waffenruhe für neue Verbal-Attacken nutzt. (Foto: dpa)

Russland bleibt gelassen

Ukraine will Eskalation: Forderung nach Nato-Betritt und Freihandel mit der EU

Die ukrainische Regierung versucht, Russland an zwei Fronten zu provozieren: Das Nato-Manöver im Land soll gegen die „Atommacht“ schützen. Beim EU-Freihandel deutet Kiew einen Wortbruch an – wenige Stunden, nachdem Moskau und Brüssel sich auf einen Fahrplan geeinigt hatten. Russland bleibt gelassen: Durch das Vorpreschen der EU steigt die Chance, dass die europäischen Steuerzahler die Schulden des ukrainischen Pleite-Staats bei Russland übernehmen werden.

Papst Franziskus gedachte am Soldatenfriedhof von Fogliano Redipuglia der Toten des Ersten Weltkriegs. (Foto: dpa)

Papst Franziskus gedachte am Soldatenfriedhof von Fogliano Redipuglia der Toten des Ersten Weltkriegs. (Foto: dpa)

Kritik an Rüstungsindustrie

Papst Franziskus: Wir befinden uns vielleicht schon im Dritten Weltkrieg

Papst Franziskus hat in einer Rede davon gesprochen, dass die Welt sich möglicherweise bereits in einem Dritten Weltkrieg befinde. Er attackierte die „Geschäftemacher des Krieges“ und sagte, Krieg sei „Wahnsinn“.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Sellering (re.) trinkt auf der Agrarmesse ein Glas Milch mit Bauernpräsident Tietböhl und Agrarminister Till Backhaus. Nur nach Russland darf er die Milch nicht mehr verkaufen. (Foto: dpa)

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Sellering (re.) trinkt auf der Agrarmesse ein Glas Milch mit Bauernpräsident Tietböhl und Agrarminister Till Backhaus. Nur nach Russland darf er die Milch nicht mehr verkaufen. (Foto: dpa)

Einmischung unerwünscht

Trotz Sanktionen: Mecklenburg-Vorpommern hält an Russland-Tag fest

Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern hält an dem geplanten Russland-Tag Ende September fest. Mehrere Bundespolitiker versuchten, eine Absage der Veranstaltung zu erwirken. Die Wirtschaftsverbände begrüßen das Festhalten an der Veranstaltung, wagen jedoch kaum Kritik an den politischen Versuchen, die über Jahre gewachsenen Wirtschafts-Beziehungen zu torpedieren.

Beim Produktionsstart der Gas-Pipeline Power of Siberia sagte Putin zu chinesischen Investoren: „Für Freunde gibt es keine Beschränkungen.“ (Foto: dpa)

Beim Produktionsstart der Gas-Pipeline Power of Siberia sagte Putin zu chinesischen Investoren: „Für Freunde gibt es keine Beschränkungen.“ (Foto: dpa)

Isolation Russlands gescheitert

EU-Sanktionen treiben Russland in eine Allianz mit China

Die Sanktionen der EU gegen russische Energie-Konzerne schaden vor allem dem Westen selbst. Denn Russland hat in China einen neuen starken Partner gefunden. Die Chinesen sind nicht nur ein großer Abnehmer für russische Rohstoffe, sondern auch ein finanzstarker Investor, der massiv in die russische Wirtschaft investiert.

Nachdem die Nato bereits Anfang September ein großes Militärmanöver in Lettland durchgeführt hatten, rücken die Truppen nun zu einem weiteren Manöver auf ukarinisches Territorium vor – obwohl das Land kein Nato-Mitglied ist. (Foto: dpa)

Nachdem die Nato bereits Anfang September ein großes Militärmanöver in Lettland durchgeführt hatten, rücken die Truppen nun zu einem weiteren Manöver auf ukarinisches Territorium vor – obwohl das Land kein Nato-Mitglied ist. (Foto: dpa)

Waffenlieferungen haben begonnen

Nato beginnt großes Militär-Manöver im Westen der Ukraine

Die Ukraine meldet, dass die ersten Waffen aus Nato-Staaten auf dem Weg sein. Man brauche die Waffen, um Putin zu stoppen. Die Waffen sollen aus mehr als fünf Ländern kommen. Die Nato beginnt am Montag ein großen Militärmanöver im Westen der Ukraine, an dem sich auch die Bundeswehr beteiligt. Russland sieht diese Aktion – wenig verwunderlich - als Provokation an.

Munich-Re-Vorstand Torsten Jeworrek setzt auf neue Versicherungs-Produkte für die Sicherheit im Internet. (Foto: Nicolas Armer/dpa)

Munich-Re-Vorstand Torsten Jeworrek setzt auf neue Versicherungs-Produkte für die Sicherheit im Internet. (Foto: Nicolas Armer/dpa)

Fokus Internet und Asien

Hedge-Fonds drängen Münchener Rück auf alternative Versicherungs-Märkte

Die Münchener Rück hat angekündigt, künftig neue Produkte für Internetsicherheit anzubieten. Auch alternative Märkte in Asien wolle die Versicherung erobern. Der Preisdruck im heimischen Markt für klassische Katastrophen-Versicherungen sei gewachsen, weil zunehmend Hedge-Fonds und Pensionskassen in den Markt drängen.

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer fordert von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble finanzielle Entlastung. (Foto: dpa)

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer fordert von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble finanzielle Entlastung. (Foto: dpa)

Bayern zahlt 56 Prozent

Seehofer fodert Entlastung im Länderfinanzausgleich

Bei der Reform des Länderfinanzausgleichs stellt Bayern Bedingungen für weitere Hilfen für schwache Bundesländer. Ministerpräsident Seehofer sagte, nur wenn Bayern angemessen entlastet werde, sei es zu Zinshilfen für hochverschuldete Länder bereit. Mehrere Bundesländer fordern eine Beteiligung an den Einnahmen aus dem Solidarbeitrag, auch ein Schuldentilgungsfonds ist im Gespräch.

Die Steuerzahler bürgen mit 10 Milliarden Euro für die HSH Nordbank. Die Garantien könnten das Geldhaus jetzt durch den Stresstest bringen. (Foto: dpa)

Die Steuerzahler bürgen mit 10 Milliarden Euro für die HSH Nordbank. Die Garantien könnten das Geldhaus jetzt durch den Stresstest bringen. (Foto: dpa)

Risiko ausgelagert

EZB rechnet Staatsgarantien für HSH Nordbank voll an

Bei dem EZB-Gesundheitscheck sollen die zehn Milliarden Euro an Staatsgarantien für die HSH Nordbank voll angerechnet werden. Damit hat das Geldhaus größere Chancen, den europaweiten Banken-Stresstest zu bestehen. Insbesondere die Risikobewertung könnte durch die Garantien positiver ausfallen.

Alexander Gauland, Spitzenkandidat der brandenburgischen AfD, spricht am 14.09.2014 in Potsdam (Brandenburg) nach Bekanntgabe der ersten Ergebnisse zu den Parteimitgliedern. Die AfD erreicht nach erster Prognose aus dem Stand 12 Prozent. (Foto: dpa)

Alexander Gauland, Spitzenkandidat der brandenburgischen AfD, spricht am 14.09.2014 in Potsdam (Brandenburg) nach Bekanntgabe der ersten Ergebnisse zu den Parteimitgliedern. Die AfD erreicht nach erster Prognose aus dem Stand 12 Prozent. (Foto: dpa)

Ministerpräsidenten gewinnen

Euro-Skeptiker erneut erfolgreich: AfD in Brandenburg und Thüringen zweistellig

Die AfD wird in Brandenburg und Thüringen klar in die Landtage einziehen. In Thüringen könnte die CDU die Position des Ministerpräsidenten verlieren, in Brandenburg dürfte die SPD an der Macht bleiben. In Brandenburg erreichte die AfD mehr als doppelt so viele Stimmen wie die Grünen.

So witzig wie im Kinofilm geht es auf den Straßen der USA nicht wirklich zu. Tatsächlich agieren die Polizisten oft als moderne Wegelagerer und rauben das Geld der Bürger. (Foto: dpa)

So witzig wie im Kinofilm geht es auf den Straßen der USA nicht wirklich zu. Tatsächlich agieren die Polizisten oft als moderne Wegelagerer und rauben das Geld der Bürger. (Foto: dpa)

Moderne Räuberei

Willkür-Staat: US-Polizei stoppt Autofahrer und nimmt ihnen das Bargeld ab

In den USA häufen sich die Fälle, in denen Polizisten willkürlich Geld von Autofahrern beschlagnahmen. Unter Vorwänden stoppen sie deren Fahrzeuge und durchsuchen sie nach Bargeld. Dann werfen die Beamten den Bürgern Drogengeschäfte vor und beschlagnahmen ihr Geld. Die Bürger sind der polizeilichen Willkür machtlos ausgeliefert.

Die Schweizer könnten bald erneut über ihr Verhältnis zu Europa abstimmen. (Foto: dpa)

Die Schweizer könnten bald erneut über ihr Verhältnis zu Europa abstimmen. (Foto: dpa)

Wegen Einwanderungs-Quoten

Einwanderung: Schweizer Politiker wollen Referendum aushebeln

Schweizer Politiker wollen die Einwanderungs-Beschränkungen für EU-Bürger rückgängig zu machen. Die Quoten waren im Februar per Volksentscheid beschlossen worden. Eine entsprechende Verfassungsänderung ist jedoch nicht mit den geltenden Verträgen zwischen der Schweiz und den EU-Ländern vereinbar. Eine Grundsatzabstimmung soll 2016 Klarheit über das Verhältnis der Schweizer zur EU bringen.

Die Seite Jihad-Watch bringt dieses Foto der angeblichen Ermordung des britischen Entwicklungshelfers David Haines. Ob das Video echt ist, ist bisher von keiner unabhängigen Stelle bestätigt worden. (Screenshot: Jihad-Watch)

Die Seite Jihad-Watch bringt dieses Foto der angeblichen Ermordung des britischen Entwicklungshelfers David Haines. Ob das Video echt ist, ist bisher von keiner unabhängigen Stelle bestätigt worden. (Screenshot: Jihad-Watch)

Frankreich bereit zu Luftschlägen

USA suchen Verbündete gegen IS: Neues Hinrichtungs-Video setzt London unter Druck

Die IS-Terroristen im Irak haben angeblich erneut eine Geisel hingerichtet, diesmal einen britischen Entwicklungshelfer. Durch das Video, dessen Echtheit von keiner unabhängigen Organisation bisher bestätigt wurde, könnte der Streit in der britischen Regierung zugunsten der Falken entschieden werden: Der Druck auf David Cameron, sich an einem neuen Irak-Krieg der Amerikaner zu beteiligen, steigt.

Der Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, buhlt beim amtierenden EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy um weitere Finanzhilfen für Gaza und das Westjordanland. (Foto: dpa)

Der Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, buhlt beim amtierenden EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy um weitere Finanzhilfen für Gaza und das Westjordanland. (Foto: dpa)

5,6 Milliarden versickert

Teure Illusion: EU versenkt Milliarden in Gaza und im Westjordanland

Die EU will Milliarden in die Ukraine pumpen. Ein Blick in den Nahen Osten zeigt: Die Steuergelder in andere Regionen versickern weitgehend in dunklen Kanälen. Bei der notleidenden palästinensischen Bevölkerung kommt nichts an. Die EU kann die Verwendung der Gelder nicht kontrollieren. Subventioniert werden Korruption und dubiose Netzwerke. Eine Fall-Analyse.

Gegen jeden Rat: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will den Vertrag mit Toll Collect trotz des Rechtsstreits verlängern. (Foto: dpa)

Gegen jeden Rat: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will den Vertrag mit Toll Collect trotz des Rechtsstreits verlängern. (Foto: dpa)

Dobrindt will Vertrag trotzdem verlängern

Bund droht Toll-Collect mit Rückzahlungs-Forderungen in Millardenhöhe

Der Bund droht den Toll Collect-Betreibern Daimler und Telekom damit, über Jahre gezahlte Milliarden-Vergütungen zurückzufordern. Trotz Aufforderung eines Schiedsgerichts wollen die Maut-Betreiber nicht nachweisen, welche Leistungen sie sich im Detail vom Bund vergüten lassen. Den Vertrag mit Toll Collect will Verkehrsminister Dobrindt dennoch verlängern.

Ein Montageband der ZF Lenksysteme GmbH in Schwäbisch Gmünd. Bald könnte das Unternehmen komplett zu Bosch gehören. (Foto: dpa)

Ein Montageband der ZF Lenksysteme GmbH in Schwäbisch Gmünd. Bald könnte das Unternehmen komplett zu Bosch gehören. (Foto: dpa)

ZF Friedrichshafen verkauft Anteile

Bosch steht kurz vor Kauf von ZF Lenksystemen

Der Autozulieferer Bosch steht offenbar kurz vor der kompletten Übernahme des Autozulieferers ZF Lenksysteme. Bereits Anfang der kommenden Woche soll das Geschäft über die Bühne gehen, berichtete die Stuttgarter Zeitung unter Berufung auf die Belegschaft. Bisher gehört die Firma noch zur Hälfte ZF Friedrichshafen.

Chinas Stromverbrauch ist jahrelang gestiegen, jetzt deutet sich eine Trendwende an. (Foto: dpa)

Chinas Stromverbrauch ist jahrelang gestiegen, jetzt deutet sich eine Trendwende an. (Foto: dpa)

Konjunktur kühlt ab

Geringere Stromproduktion schürt Zweifel an Chinas Konjunktur

Zum ersten Mal seit mehr als vier Jahren ist im August in China die Stromerzeugung gesunken. Der Energieverbrauch gilt als zuverlässiger Konjunkturindikator. Auch das geringere Wachstum in der Industrieproduktion ist ein Zeichen dafür, dass sich die Konjunktur in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt abkühlt.

Verteilt in Kiew mit vollen Händen die europäischen Steuergelder: José Manuel Barroso. (Foto: dpa)

Verteilt in Kiew mit vollen Händen die europäischen Steuergelder: José Manuel Barroso. (Foto: dpa)

Fass ohne Boden

Barroso verteilt in Kiew weitere 760 Millionen Euro aus Steuergeldern

EU-Kommissionspräsident Barroso hat der Ukraine in Kiew die Zahlung von weiteren 760 Millionen Euro für Oktober zugesichert. Im Gegenzug solle die Ukraine "Reformen" durchführen. Welche das sind, ist unbekannt. Es gibt keine Kontrolle der Verteilung des Geldes. Wegen der verheerenden Wirtschaftsdaten ist zu erwarten, dass die europäischen Steuerzahler das Geld nie mehr wiedersehen werden.

Mario Draghi, der finnische Premier Jyrki Katainen, Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem bei der Präsentation der neuesten Euro-Rettungspläne in Mailand. ESM-Chef Klaus Regling (ganz rechts) scheint sich nicht ohne Grund etwas unbehaglich zu fühlen. (Foto: dpa)

Mario Draghi, der finnische Premier Jyrki Katainen, Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem bei der Präsentation der neuesten Euro-Rettungspläne in Mailand. ESM-Chef Klaus Regling (ganz rechts) scheint sich nicht ohne Grund etwas unbehaglich zu fühlen. (Foto: dpa)

Der heimliche Bailout

EZB-Plan: Steuerzahler müssen neues Risiko von 500 Milliarden Euro schultern

EZB-Chef Mario Draghi will das geplante ABS-Programm im großen Stil durchziehen - gegen den Willen der Deutschen Bundesbank. Die europäischen Steuerzahler müssen das Risiko von 500 Milliarden Euro von den Banken übernehmen. Möglicherweise spielt der ESM eine Schlüsselrolle, um das Risiko der EZB zu begrenzen. Draghi will auf diese Weise den großen Knall in der Euro-Zone verhindern.

Die Hoffnung dieser Studenten in Mariupol auf Frieden (bei einem Flashmob am Freitag) dürfte durch die Einigung zwischen der EU und Russland über das weitere Vorgehen im umstrittenen Freihandelsabkommen etwas gestärkt werden. (Foto: dpa)

Die Hoffnung dieser Studenten in Mariupol auf Frieden (bei einem Flashmob am Freitag) dürfte durch die Einigung zwischen der EU und Russland über das weitere Vorgehen im umstrittenen Freihandelsabkommen etwas gestärkt werden. (Foto: dpa)

Putin ermöglicht Kompromiss

EU und Russland einigen sich auf Fahrplan zu Ukraine-Freihandel

In die Verhandlungen um das Freihandelsabkommen der Ukraine mit der EU ist offenbar Bewegung gekommen: Russland und die EU bestätigten, dass man sich auf einen Fahrplan für die Verhandlungen geeinigt habe. Die EU hatte Russland nicht in die Pläne einbezogen und damit die aktuelle Krise um die Ukraine ausgelöst.

Putin hat als einer der größten Gläubiger die Ukraine finanziell in der Hand. (Foto: dpa)

Putin hat als einer der größten Gläubiger die Ukraine finanziell in der Hand. (Foto: dpa)

Schulden durch Staatsanleihen

Putin zieht den nächsten Joker: Russland kann Staats-Pleite der Ukraine auslösen

Die Ukraine hat bei ihren Staatsschulden einen Passus übersehen, der es Russland ermöglichen könnte, die Staats-Pleite des Landes auszulösen. Russland ist einer der größten Gläubiger der Ukraine. Doch Präsident Wladimir Putin hat offenbar kein Interesse an einem Crash des Nachbarlandes: Denn durch das Vorpreschen der EU sind die gewaltigen Schulden der Ukraine plötzlich nicht mehr Putins Problem, sondern das der europäischen Steuerzahler.

Verkehrsminister Alexander Dobrindt geht auf die Kritik der Bundesländer ein. (Foto: Rainer Jensen/dpa)

Verkehrsminister Alexander Dobrindt geht auf die Kritik der Bundesländer ein. (Foto: Rainer Jensen/dpa)

Bürokratie droht zu eskalieren

Dobrintdt will Maut-Ausnahmen in Grenzregionen berücksichtigen

Verkehrsminister Dobrindt geht auf die Kritik der Bundesländer ein. Die Maut soll nun nicht mehr für alle Straßen Deutschlands gelten. Zudem könnte eine Ausnahmeregelung in Grenzregionen kommen. Die Umsetzung einer solchen Ausnahme werde allerdings die Bürokratiekosten in die Höhe treiben, fürchten Kritiker. Das werde die Einnahmen der Maut senken und könne das ganze Projekt in Frage stellen.

Im Jahr 2008 drohte die US-Regierung Yahoo mit einer stetig wachsenden Geldstrafe, wenn der Konzern Nutzerdaten nicht zugänglich mache. (Foto: Flickr/Yahoo)

Im Jahr 2008 drohte die US-Regierung Yahoo mit einer stetig wachsenden Geldstrafe, wenn der Konzern Nutzerdaten nicht zugänglich mache. (Foto: Flickr/Yahoo)

Drohung: 250.000$ Bußgeld pro Tag

US-Regierung hat Yahoo zur Herausgabe von Nutzerdaten gezwungen

Der Internetpionier Yahoo macht Dokumente öffentlich, in denen die US-Regierung das Unternehmen dazu auffordert, Nutzerdaten herauszugeben. Anderenfalls drohe eine hohe Geldstrafe. Yahoo befolgte die Anordnung der Regierung. Auch Google und Facebook wollen ähnliche Dokumente enthüllen. Der Vorgang zeigt, dass Datenschutz so gut wie unmöglich geworden ist.

Nur 47 Prozent für Unabhängigkeit

Neue Umfrage: Schottland bleibt im Vereinigten Königreich

Eine neue Umfrage hat ergeben, dass eine Mehrheit der Schotten gegen die Unabhängigkeit von Großbritannien stimmen könnten. Es wird jedoch eine ganz knappe Entscheidung geben. Die neue Umfrage verlieh dem britischen Pfund Auftrieb. Schottland gehört zu den Top-50 Handelspartnern für die Bundesrepublik Deutschland.

Angela Merkel und der ukrainische Präsident Petro Petroschenko: In Europa wird wieder eine Mauer zwischen zwei Staaten errichtet. Der Bauherr freut sich über deutsche Steuergelder als „Entwicklungshilfe“. Haben wir wirklich die Politiker, die wir verdienen? (Foto: dpa)

Angela Merkel und der ukrainische Präsident Petro Petroschenko: In Europa wird wieder eine Mauer zwischen zwei Staaten errichtet. Der Bauherr freut sich über deutsche Steuergelder als „Entwicklungshilfe“. Haben wir wirklich die Politiker, die wir verdienen? (Foto: dpa)

Die Schlafwandler von 2014

Handels-Krieg gegen Russland: Der große Verrat von Angela Merkel an ihrem Volk

Die Sanktionen gegen Russland werden nicht die treffen, die sie beschließen oder verhindern hätten können: Politiker, Verbände, die IHK, die öffentlich-rechtlichen Sender – sie alle leben von Steuergeldern oder Zwangsgebühren und brauchen keine Konsequenzen zu fürchten. Daher heulen sie, ohne nachzudenken, mit den Wölfen. Bezahlen müssen Unternehmen, Arbeitnehmer und Steuerzahler. Was die Bundesregierung und die EU betreiben, ist Machtmissbrauch im großen Stil.

20 Prozent weniger

Kahlschlag bei Karstadt: Bis zu 17.000 Mitarbeitern von Spar-Plan betroffen

Beim angeschlagenen Warenhauskonzern Karstadt wird ein radikaler Sparkurs gefahren. Dazu gehören Filialschließungen und Stellenabbau. Rund 20 Prozent weniger Personal brauchen vergleichbare Wettbewerber, rechnet der Finanzvorstand. Bei Karstadt mit seinen rund 17.000 Mitarbeitern wären demnach mindestens 3400 Stellen bedroht.

2019 laufen die Fristen für den Solidaritätszuschlag und den Länderfinanzausgleich aus. (Foto: dpa)

2019 laufen die Fristen für den Solidaritätszuschlag und den Länderfinanzausgleich aus. (Foto: dpa)

Betriebs- und Wohnsitzverlagerungen?

Steuerwettbewerb der Länder kann zu Steuermigration führen

Die Bundesregierung zeigt sich offen für mehr Steuerautonomie der Bundesländer. Auch Bayern und Baden-Württemberg sind dafür. Doch das Auseinanderdriften von Steuersätzen könne zu einem schädlichen Steuerwettbewerb führen, mit einer Verlagerung von Betriebsstätten und Wohnsitzen in angrenzende, niedriger besteuerte Länder, befürchten Kritiker.

Nach dem In-Kraft-Treten der Sanktionen kostet ein Dollar bereits über 40,2 Rubel. (Grafik: ariva.de)

Nach dem In-Kraft-Treten der Sanktionen kostet ein Dollar bereits über 40,2 Rubel. (Grafik: ariva.de)

Leitzins bleibt konstant

Nach EU-Sanktionen: Rubel fällt auf Rekordtief

Die russische Währung fiel am Freitag auf einen neues Rekordtief. Ein Dollar verteuerte sich nach In-Kraft-Treten der Sanktionen auf mehr als 40,2 Rubel. Die russische Notenbank hält den Leitzins konstant bei acht Prozent.

Bundesfinanzminister Schäuble: Der Mann mit dem unerschöpflichen Geldkoffer. (Foto: dpa)

Bundesfinanzminister Schäuble: Der Mann mit dem unerschöpflichen Geldkoffer. (Foto: dpa)

Notverordnung für Rezession

Rechtsbruch mit Ansage: Schäuble will Schuldenbremse außer Kraft setzen

Bundesfinanzminister will für die Schuldenbremse für Bundesländer lockern, die mit ihren Finanzen nicht zurande kommen. Obwohl die Schuldenbremse geltendes Recht und die Steuereinnahmen so hoch wie noch nie sind, sollen Länder weiter Kredite aufnehmen dürfen.

US-Erfolg gegen Russland

Ukraine bezieht Brennstoff für Atomkraftwerke künftig aus den USA

Erster Erfolg der US-Politik in der Ukraine: Der Konzern Westinghouse wird die ukrainischen Atomkraftwerke künftig mit Brennstoff beliefern. Bisher hat die Ukraine das Material aus Russland bezogen.

Wladimir Putin traf sich am Donnerstag in Tadschikistan mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. (Foto: dpa)

Wladimir Putin traf sich am Donnerstag in Tadschikistan mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. (Foto: dpa)

Putin will stabile Ukraine

Russland unterstützt trotz EU-Sanktionen weiter Friedensplan in der Ukraine

Russland will sich trotz der verschärften EU-Sanktionen weiter am Friedensplan für die Ukraine beteiligen. Die EU habe sich allerdings mit der erneuten Eskalation gegen den Frieden entschieden, hieß es aus Moskau.

Niedergang der FDP geht weiter

Umfrage: AfD kommt auch in Brandenburg und Thüringen in den Landtag

Die Alternative für Deutschland (AfD) dürfte auch in Brandenburg und Thüringen in die Landtage einziehen. In beiden Ländern kann die Partei nahe an die 10 Prozent kommen. Die FDP dürfte in beiden Ländern nicht in die Parlamente einziehen.

Flugaufnahme von Roche Basel von Süden mit Rhein in der Schweiz. (Foto: Roche.com)

Flugaufnahme von Roche Basel von Süden mit Rhein in der Schweiz. (Foto: Roche.com)

Weitere Zukäufe möglich

Roche zahlt Intermune Geschäftsführung hohe Abfindung

Über 105 Millionen Dollar erhält die Führungsspitze des Biotech-Unternehmens Intermune nach der Übernahme durch Roche. Der Schweizer Pharmariese will noch weitere kleine Zukäufe starten. Auch die Übernahme des japanischen Konkurrenten Chugai für 10 Milliarden Euro sei finanziell auch noch möglich.

Währung stabil halten

Schweizer Nationalbank erwägt Einführung negativer Zinsen

Die Schweizer Nationalbank könnte bald negative Zinsen einführen, um die Währung des Landes stabil zu halten. Bereits die Ankündigung ließ den Franken am Mittwoch auf Talfahrt gehen. Die SNB will eine Aufwertung des Franken um jeden Preis verhindern und warnte jüngst vor einer Abschwächung der Schweizer Wirtschaft.

Die neue Apple Watch, präsentiert von Tim Cook. (Foto: dpa)

Die neue Apple Watch, präsentiert von Tim Cook. (Foto: dpa)

Luxushersteller sehen Apple Watch gelassen

Apple-Watch kann zu Umsatz-Einbußen bei Swatch führen

Die Schweizer Uhrenindustrie ist mit ihren hochwertigen Produkten kaum von der Apple Watch beeindrucken. Doch bei Swatch könnte die Einführung der Smartwatch von Apple den Umsatz senken. Doch Swatch will bald seine eigene Smartwatch auf den Markt bringen.

NGOs kündigen Widerstand an

EU-Kommission schmettert Bürgerinitiative gegen TTIP ab

Die EU-Kommission hat eine von 250 NGOs und Parteien eingereichte Bürgerinitiative gegen das Freihandelsabkommen abgelehnt. Die Verhandlungen seien eine Verwaltungs-Angelegenheit, eine Mitwirkung der Bürger ist nicht vorgesehen. Die Initiatoren kündigten Widerstand gegen diese Missachtung des Bürgerwillens an.

Angela Merkel am Mittwoch im Bundestag: Sie sucht krampfhaft nach neuen Argumenten gegen Russland, findet keine, und drückt dann neue Sanktionen eben ohne Grundlage durch. (Foto: dpa)

Angela Merkel am Mittwoch im Bundestag: Sie sucht krampfhaft nach neuen Argumenten gegen Russland, findet keine, und drückt dann neue Sanktionen eben ohne Grundlage durch. (Foto: dpa)

Merkel setzt sich durch

Ohne schlüssige Begründung: EU beschließt neue Sanktionen gegen Russland

Angela Merkel hat sich in der EU durchgesetzt: Die EU-Sanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise treten am Freitag in Kraft. Eine Begründung für die neuerliche Eskalation gibt es nicht. Angela Merkels Argumente, die wir im folgenden im Wortlaut dokumentieren, enthalten keine neuen Fakten. Stattdessen werden die zwei bisherigen Bedingungen - Nachweis der Schuld der Russen am Abschuss von MH17 und Scheitern der Waffenruhe - einfach unter den Tisch gekehrt. Demnach hätte die EU nämlich jetzt keine neuen Sanktionen verhängen dürfen.

Österreich begehrt gegen Angela Merkel auf: Ein wegen der Russland-Sanktionen sichtlich erregter Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl (rechts). (Screenshot)

Österreich begehrt gegen Angela Merkel auf: Ein wegen der Russland-Sanktionen sichtlich erregter Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl (rechts). (Screenshot)

Das Establishment muckt auf

Zorniger Wirtschafts-Boss: Merkel agiert gegen Russen „in Abstimmung mit den USA“

Der Präsident der österreichischen Wirtschaftskammer, Christoph Leitl, hat in einem TV-Interview Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, ihre harte Haltung gegen Russland mit Washington abzustimmen. Bisher galten in der EU solche Aussagen für hohe Vertreter des Establishments als absolutes Tabu. Das bemerkenswerte Interview im Wortlaut.

Flugbegleiter und Piloten bekommen die tariflich vereinbarten Leistungen so lange, bis ein neuer Tarifvertrag den alten ersetzt, urteilt der EuGH. (Foto: Flickr/Austrian Airlines)

Flugbegleiter und Piloten bekommen die tariflich vereinbarten Leistungen so lange, bis ein neuer Tarifvertrag den alten ersetzt, urteilt der EuGH. (Foto: Flickr/Austrian Airlines)^

Alter Tarifvertrag gilt weiterhin

Lufthansa-Tochter Austrian verliert Tarifstreit vor Gericht

Der Europäische Gerichtshof setzt den von der Fluglinie gekündigten Tarifvertrag wieder in Kraft. Die Tarifpartner wollen sich nun außergerichtlich einigen.

Es gibt keine Vollzeitstellen

Frauen in Österreich arbeiten unfreiwillig in Teilzeit

Die Anzahl der Teilzeitstellen in Österreich steigt. Damit auch die Beschäftigung. Doch viele Frauen in Österreich arbeiten nur unfreiwillig auf Teilzeit. In manchen Regionen werden Vollzeitstellen kaum noch angeboten.

Auf der Außenhülle der Internationale Raumstation (ISS) leben Mikroorganismen aus dem Meer. (Foto: dpa)

Auf der Außenhülle der Internationale Raumstation (ISS) leben Mikroorganismen aus dem Meer. (Foto: dpa)

Leben im All

Leben ohne Sauerstoff: ISS-Astronauten entdecken Plankton im Weltall

Wissenschaftler haben Meeresplankton an der Außenhülle der International Space Station entdeckt. Russische Weltraumbehörden haben bestätigt, dass dort Spuren von Plankton und anderen Mikroorganismen gefunden wurden. Wie die Lebewesen dort hin gelangten und wie sie dort überleben ist noch ungeklärt.

Unter der Leitung von DWN-Herausgeber Michael Maier (Mitte) diskutierten beim Economic Forum in Krynica der ehemalige slowakische Finanzminister Ivan Miklos, der Chefökonom der norwegischen Handelsbanken, Knut Mork, der ehemalige schwedische Finanzminister Bo Lundgren und die Luxemburger Anwältin Anna Sergiel. (Foto: Economic Forum/Piotr Gajek)

Unter der Leitung von DWN-Herausgeber Michael Maier (Mitte) diskutierten beim Economic Forum in Krynica der ehemalige slowakische Finanzminister Ivan Miklos, der Chefökonom der norwegischen Handelsbanken, Knut Mork, der ehemalige schwedische Finanzminister Bo Lundgren und die Luxemburger Anwältin Anna Sergiel. (Foto: Economic Forum/Piotr Gajek)

EZB kann nicht ewig retten

Ökonomen und Politiker fordern Steuer-Senkungen in Europa

In Europa herrscht breite Einigkeit von Ökonomen und Politikern: Eine Steuersenkung ist unerlässlich um die Kaufkraft wieder zu steigern. Das Problem: Die EZB hat die Rettung der Euro-Staaten übernommen. Daher glauben viele Politiker, die Krise werde sich von alleine verflüchtigen.

US-Präsident bei seine Rede zum Kampf gegen den IS-Terror: Barack Obama hat starke Worte, aber kein Konzept. (Foto: dpa)

US-Präsident bei seine Rede zum Kampf gegen den IS-Terror: Barack Obama hat starke Worte, aber kein Konzept. (Foto: dpa)

Militärberater statt Bodentruppen

Obama legt Strategie vor: Luftschläge gegen IS in Syrien und Irak

US-Präsident Barack Obama hat seine Strategie für den Kampf gegen die IS-Terroristen vorgelegt. Sie besteht aus Luftangriffen gegen die Kämpfer im Irak und in Syrien. Das Problem dieser Luftschläge besteht darin, dass ihre Wirkung auf unschuldige Zivilisten nicht zu kontrollieren ist. Für Angriffe auf syrischem Territorium gibt es kein UN-Mandat. Ein erster CDU-Politiker hat bereits signalisiert, dass Deutschland im Fall einer Anfrage der USA bei den Luftschlägen mitmachen müsse.

Ziemlich fiese Tricks: Die EU – hier José Manuel Barroso mit Wladimir Putin – zweigt russisches Erdgas für die Ukraine ab. Es ist wenig verwunderlich, dass die Russen das als Geschäftsstörung betrachten, weil die Ukraine ihre Rechnungen an Gazprom seit geraumer Zeit nicht mehr bezahlen kann. (Foto: dpa)

Ziemlich fiese Tricks: Die EU – hier José Manuel Barroso mit Wladimir Putin – zweigt russisches Erdgas für die Ukraine ab. Es ist wenig verwunderlich, dass die Russen das als Geschäftsstörung betrachten, weil die Ukraine ihre Rechnungen an Gazprom seit geraumer Zeit nicht mehr bezahlen kann. (Foto: dpa)

EU trickst, Putin ist verärgert

Mit Steuergeldern: EU leitet heimlich russisches Erdgas in die Ukraine

Moskau will verhindern, dass EU-Staaten russisches Gas in die Ukraine umleiten. Gazprom-Chef Miller nennt dies einen „halb-betrügerischern Mechanismus“. Daher droht Russland mit einer Reduzierung der Lieferungen. Für die europäischen Steuerzahler stellen die Machenschaften ein neues Milliarden-Risiko dar.

Freunde in der Not: Der ukrainische Übergangspremier Arseni “Jaz” Jazenjuk und der künftige EU-Ratspräsident, Donald Tusk. (Foto: dpa)

Freunde in der Not: Der ukrainische Übergangspremier Arseni “Jaz” Jazenjuk und der künftige EU-Ratspräsident, Donald Tusk. (Foto: dpa)

Rück-Importe gestoppt

Polen stoppt Gas-Lieferungen in die Ukraine und schwärzt Moskau an

Polen hat, wie andere EU-Staaten, russisches Gas für die Ukraine abgezweigt. Die Russen sind verärgert, sprechen von Betrug und erhöhen den Druck auf Polen. Es ist kein Wunder, dass sich die Russen verschaukelt vorkommen. Der Westen, so hat der Pianist Justus Frantz treffend analysiert, unternimmt einiges, um Wladimir Putin zu reizen.

KfW-Ifo-Geschäftsklima. (Grafik: KfW Economic Research, Ifo Institut München)

KfW-Ifo-Geschäftsklima. (Grafik: KfW Economic Research, Ifo Institut München)

Stimmung trübt sich ein

Ukraine und schwache EU-Konjunktur drücken Geschäftserwartungen

Die unerwartet schwache Konjunktur in der Euro-Zone und die Ukraine-Krise senken die Geschäftsaussichten bei Mittelständlern und Großunternehmen. Der Arbeitsmarkt zeigt sich robust, doch die sinkenden Erzeuger- und Großhandelspreise mindern bei Unternehmen die Gewinne. Zudem denkt Finanzminister Schäuble über eine Erhöhung der Körperschaftssteuer nach.

Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann hält Kurzarbeit für ein mögliches Mittel gegen den Auftragseinbruch der Industriebetriebe. (Foto: dpa)

Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann hält Kurzarbeit für ein mögliches Mittel gegen den Auftragseinbruch der Industriebetriebe. (Foto: dpa)

Regierung beschließt Hilfsmaßnahmen

Österreichs Mittelstand hält Investitionen wegen Sanktionen zurück

Die Regierung hat am Mittwoch mit Unternehmens- und Belegschaftsvertretern Maßnahmen beschlossen, um die betroffenen Firmen in der Ukraine-Krise zu unterstützen und die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt so gering wie möglich zu halten. Die Internationalisierungsoffensive (IO) erhält 2, 5 Millionen Euro...

Frankreichs ehemaliger Finanzminister Pierre Moscovici hat gute Chancen auf den Posten des EU-Wirtschaftskommissars. (Foto: Consilium)

Frankreichs ehemaliger Finanzminister Pierre Moscovici hat gute Chancen auf den Posten des EU-Wirtschaftskommissars. (Foto: Consilium)

4,4 Prozent Neuschulden

Frankreich wird EU-Defizitvorgabe bis 2017 verfehlen

Die französische Regierung sprengt mit 4,4 Prozent des BIP erneut die Schuldengrenze der EU. Die hohe Arbeitslosigkeit und der Niedergang der Industrie verheißen für nächstes Jahr ähnlich hohe Schulden. Doch Frankreich hat gute Chancen, erneut mehr Zeit zu erhalten. Der frühere Finanzminister Pierre Moscovici ist im Gespräch für den Posten des Wirtschafts- und Währungskommissars der EU.

Deutschland in einer Nebenrolle

Die Chefs der EU-Bürokratie: Die Kommission auf einen Blick

Die EU-Kommission von Jean-Claude Juncker bietet für jeden Mitgliedsstaat etwas - um alle für die "große Idee" bei Laune zu halten. Auffallend: Deutschland spielt offiziell nur eine Neberolle. Der neue Internet-Kommissar Günter Oettinger sagt: "Ich bin nicht happy, aber glücklich."

Auch Deutschland schätzt den Rat des ehemaligen amerikanischen Sicherheitsberaters Zbigniew Brzeziński. Hier der damalige Verteidigungsminister Thomas de Maizière bei Brzeziński in Washington im Jahr 2011. (Foto: dpa)

Auch Deutschland schätzt den Rat des ehemaligen amerikanischen Sicherheitsberaters Zbigniew Brzeziński. Hier der damalige Verteidigungsminister Thomas de Maizière bei Brzeziński in Washington im Jahr 2011. (Foto: dpa)

Machtkampf in Washington

Ukraine: US-Falken drängen EU zu mehr Härte gegen Russland

Zbigniew Brzeziński, graue Eminenz der US-Außenpolitik und mehrfacher Präisdenten-Berater, fordert Waffen aus dem Westen für die Ukraine und deutsche Bodentruppen für das Baltikum. Es müsse eine wirksame Abschreckung gegen Russland errichtet werden. Die Falken sind verärgert, dass Obama den Kampf gegen den IS-Terror für wichtiger hält als die Ukraine-Krise.

Auch Polen betroffen

Putin drosselt Erdgas: E.ON meldet „verringerte Liefermengen“

Der deutsche Energieversorger E.ON meldet verringerte Liefermengen aus Russland. Zuvor hatte bereits Polen festgestellt, dass die Russen das Erdgas offenbar drosseln. Grund zur Sorge bestehe jedoch nicht, weil die Speicher ausreichend gefüllt seien.

Der bisherige EU-Energiekommissar Günther Oettinger ist künftig für Digitale Wirtschaft zuständig. (Foto: Thomas Frey/dpa)

Der bisherige EU-Energiekommissar Günther Oettinger ist künftig für Digitale Wirtschaft zuständig. (Foto: Thomas Frey/dpa)

Juncker stellt Team vor

Oettinger wird EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft

Günther Oettinger wird als EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft zuständig sein. Er wird dabei einen Vizepräsidenten über sich haben. Der französische Ex-Finanzminister Pierre Moscovici übernimmt die Bereiche Wirtschaft, Währung und Steuern.

Die EU hortet Gas in unterirdischen Lagerstätten. (Grafik: Bloomberg)

Die EU hortet Gas in unterirdischen Lagerstätten. (Grafik: Bloomberg)

Speicher für den Winter

EU bereitet sich auf Energie-Krieg gegen Russland vor und hortet Erdgas

Die EU versucht, durch massive Speicherung von Erdgas in einem möglichen Gas-Krieg gegen Russland durch den Winter zu kommen. Zu diesem Zweck werden seit Monaten Rekordvolumen des Treibstoffs in unterirdische Lagerstätten gepumpt. Das Problem: Im Frühjahr sind die Speicher leer - und dann steigt die Abhängigkeit von Russland erst recht.

Für die Spanier gibt es zahlreiche Gründe, um auf die Straße zu gehen: die Abschaffung der Monarchie, die Sparpolitik der Regierung, die hohe Arbeitslosigkeit und die Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien. Die Polizei wird nun aufgerüstet. (Foto: dpa)

Für die Spanier gibt es zahlreiche Gründe, um auf die Straße zu gehen: die Abschaffung der Monarchie, die Sparpolitik der Regierung, die hohe Arbeitslosigkeit und die Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien. Die Polizei wird nun aufgerüstet. (Foto: dpa)

Amnesty kritisiert Polizeigewalt

Heißer Herbst erwartet: Spaniens Polizei rüstet gegen eigene Bürger auf

Die spanische Polizei hat sich für eine Milliarde Euro mit neuer Kampfausrüstung und Wasser-Werfern ausgestattet. Mitten in der Diskussion über exzessive Polizeigewalt bereitet die Regierung ihre Polizeibeamten darauf vor, schwerbewaffnet gegen die eigene Bevölkerung vorzugehen.

Aufgrund seiner Stellung als Reservewährung ist der Dollar relativ zu anderen Währungen sehr stark bewertet. Dies ruiniert die Handelsbilanz der USA, so der Ökonom Bernstein. (Foto: dpa)

Aufgrund seiner Stellung als Reservewährung ist der Dollar relativ zu anderen Währungen sehr stark bewertet. Dies ruiniert die Handelsbilanz der USA, so der Ökonom Bernstein. (Foto: dpa)

Amerikaner träumen von der Abwertung

Obama-Ökonom: USA sollen Dollar als Welt-Währung aufgeben

Erstmals gerät die Stellung des Dollar als Weltreserve-Währung auch in den USA selbst in die Kritik. Obamas früherer Chefökonom sagt, die Anhäufung von Dollar-Reserven im Ausland mache die US-Währung zu stark. Dies zerstöre Arbeitsplätze in den USA schwäche die Wirtschaft. Die Amerikaner könnten sich daher das Privileg der Weltreserve-Währung nicht mehr leisten.

Neue Regel: Ein Gesetz rein, zwei raus. (Comic: George Roberts für Open Europe)

Neue Regel: Ein Gesetz rein, zwei raus. (Comic: George Roberts für Open Europe)

Subventionen, Regulierungen, Zuschüsse

Ganz einfach: EU-Kommission kann 252 Milliarden Euro sparen

Für jedes neue Gesetz soll ein altes abgeschafft werden, EU-Beamte sollen rund 10 Prozent weniger Geld bekommen, ein neuer Kommissar soll Gesetze darauf prüfen, ob sie wirklich Angelegenheit der EU sind - und Subventionen sollen nur noch an die ärmeren Mitgliedsländer gehen. Mit diesen und weiteren Vorschlägen will ein europäischer Thinktank die EU-Kommission dazu bringen, in den kommenden sieben Jahren rund 252 Milliarden Euro einzusparen.

Der Bildungsbericht der OECD kritisiert langsame Entwicklung der Bildung in Deutschland. (Foto: Flickr/ Eric Wüstenhagen)

Der Bildungsbericht der OECD kritisiert langsame Entwicklung der Bildung in Deutschland. (Foto: Flickr/ Eric Wüstenhagen)

„Bildungsabstieg“ in Deutschland

OECD warnt in Bildungsbericht vor „Aushöhlung der Mitte”

Das deutsche Bildungswesen entwickelt sich der OECD zufolge nicht schnell genug. Andere Länder holten auf, heißt es im Bildungsbericht der Organisation. Die Aufstiegschancen von Kindern aus sozial schwachen Familien seien schlecht. Die Ausgaben für Bildung zu gering. Die Einkommen in mittleren Bildungsstufen hätten sich hin zu denen unterster Bildungsstufen bewegt. Es drohe eine „Aushöhlung der Mitte".

Francois Hollande muss seine Partei schnell auf Kurs bringen. (Foto: dpa)

Francois Hollande muss seine Partei schnell auf Kurs bringen. (Foto: dpa)

Vertrauensvotum in Frankreich

Hollande droht Rückhalt der eigenen Partei zu verlieren

Frankreichs Präsident Francois Hollande droht bei dem Vertrauensvotum in einer Woche eine Niederlage durch Abweichler in der eigenen Partei. Einige Abgeordnete drohen dem Regierungschef mit der Enthaltung. Das würde Hollandes Mehrheit ernsthaft gefährden und könnte sogar Neuwahlen möglich machen.

Tim Cook mit der neuen Uhr von Apple. (Foto: dpa)

Tim Cook mit der neuen Uhr von Apple. (Foto: dpa)

Die Schweiz in Cupertino

Apple stellt zwei größere iPhones und die Apple Watch vor

Apple folgt dem Trend der Mitbewerber und vergrößert den Bildschirm des iPhone. Als nächstes möchte der Konzern den Uhrenmarkt aufmischen.

Am Mittwoch bleiben die Lufthansa-Maschinen in München am Boden. (Foto: Flickr/ Paolo Cerutti)

Am Mittwoch bleiben die Lufthansa-Maschinen in München am Boden. (Foto: Flickr/ Paolo Cerutti)

München am Mittwoch

Neuer Lufthansa-Streik: Nun auch Langstrecken-Flüge betroffen

Die Lufthansa-Piloten werden am Mittwoch den Flughafen München lahmlegen. Auch Langstreckenflüge werden bestreikt. Die Lufthansa konnte im August noch ihre Passagierzahlen steigern. Durch die Streiks drohen weitere Verluste

Die FT veröffentliche bereits vier Tage nach dem Absturz ein Foto eines Wrackteils mit Einschusslöchern. (Foto: Twitter)

Die FT veröffentliche bereits vier Tage nach dem Absturz ein Foto eines Wrackteils mit Einschusslöchern. (Foto: Twitter)

Maschinengewehr aus Kampf-Jet?

Untersuchung: MH17 wurde von „zahlreichen Objekten in der Luft durchbohrt“

Der niederländische Untersuchungsbericht über den Abschuss von Flug MH17 wirft neue Fragen auf: Die Kommission beschreibt in den Bericht, dass die Passagiermaschine von hochene

Der malaysische Präsident Najib Razak will neue Beweise an der Absturzstelle sammeln lassen, hier Ende Juli bei einem Besuch anlässlich des Absturzes von MH17 in den Niederlanden. (Foto: dpa)

Der malaysische Präsident Najib Razak will neue Beweise an der Absturzstelle sammeln lassen, hier Ende Juli bei einem Besuch anlässlich des Absturzes von MH17 in den Niederlanden. (Foto: dpa)

Beweise werden gesammelt

MH17: Malaysia schickt Experten erneut zur Absturzstelle

Für Malaysia wirft der Zwischenbericht der Niederländer weitere Fragen auf. Ein Untersuchungsteam ist erneut an die Absturzstelle in der Ostukraine geschickt worden. Dort soll es Beweise sammeln, die einem Gericht vorgelegt werden können.

Der niederländische Premier Mark Rutte warnt vor zu schnellen Rückschlüssen, hier am 23. Juli in Eindhoven, wo die ersten Opfer des Absturzes zurück in die Niederlande gebracht wurden. (Foto: dpa)

Der niederländische Premier Mark Rutte warnt vor zu schnellen Rückschlüssen, hier am 23. Juli in Eindhoven, wo die ersten Opfer des Absturzes zurück in die Niederlande gebracht wurden. (Foto: dpa)

Medien sehen Theorie bestätigt

MH17: Niederländischer Premier Rutte warnt vor „zu schnellen Schlussfolgerungen“

Für die niederländische Presse ist klar, dass MH17 mit einer Flugabwehr-Rakete abgeschossen wurde. Der niederländische Premier warnt nach dem ersten Zwischenbericht allerdings davor, „zu schnelle Schlüsse“ zu ziehen. Ein endgültiger Bericht soll erst in einem Jahr vorliegen.

Obwohl die Angehörigen der Opfer des Absturzes von Flug MH17 aus Malaysia und den Niederlanden ein Recht auf Aufklärung haben, hat die Bundesregierung die entscheidenden Funksprüche als geheime Verschlusssache qualifiziert. Die Sanktionen der EU beruhen auf der Behauptung, Russland sei für den Abschuss verantwortlich. (Foto: dpa)

Obwohl die Angehörigen der Opfer des Absturzes von Flug MH17 aus Malaysia und den Niederlanden ein Recht auf Aufklärung haben, hat die Bundesregierung die entscheidenden Funksprüche als geheime Verschlusssache qualifiziert. Die Sanktionen der EU beruhen auf der Behauptung, Russland sei für den Abschuss verantwortlich. (Foto: dpa)

Ein Dokument des Schweigens

Flug MH17: Bundesregierung besteht auf Geheimhaltung von Funksprüchen

Die Bundesregierung hat in der Antwort auf eine Anfrage der Links-Partei eine Aussage zu den Hintergründen über den Abschuss von Flug MH17 verweigert. Obwohl der Bundesregierung der Inhalt der Funksprüche bekannt ist, wird die Angelegenheit als „Verschlusssache gemäß der Verschlusssachenanweisung (VSA) mit dem Geheimhaltungsgrad ,Geheim‘ eingestuft“. Die Behauptung der USA und der EU, die Russen seien für den Abschuss verantwortlich, ist die Grundlage für die Sanktionen gegen Russland. Das Schweigen ist interessant: Hätte die Bundesregierung einen Beleg für die Täterschaft der Russen, würde sie die Ergebnisse vermutlich bekanntgeben.

Amnesty International wirft dem ukrainischen Freiwilligen-Bataillion Kriegsverbrechen vor. Die Kampfgruppe kooperiert mit der ukrainischen Armee im Kampf gegen die Rebellen im Osten. (Foto: dpa)

Amnesty International wirft dem ukrainischen Freiwilligen-Bataillion Kriegsverbrechen vor. Die Kampfgruppe kooperiert mit der ukrainischen Armee im Kampf gegen die Rebellen im Osten. (Foto: dpa)

Von der Regierung in Kiew toleriert

Amnesty wirft ukrainischen Kampfgruppen Kriegsverbrechen vor

Amnesty International fordert von der Ukraine, die Kriegsverbrechen durch Freiwilligen-Verbände in der Ostukraine zu beenden. Diese kämpfen an der Seite der Regierungstruppen, werden aber nicht kontrolliert. Die von ihnen begangenen Kriegsverbrechen müssen von der Regierung in Kiew sofort geahndet werden. Sie sind verantwortlich für Entführungen, schwere Misshandlungen, Raubüberfälle, Lösegeld-Erpressungen und möglicherweise sogar Hinrichtungen. Seitens der EU, die die Regierung in Kiew unterstützt, liegt zu den Vorwürfen keine Stellungnahme vor.

Ein IS-Mitglied plante einen Anschlag auf die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag am 14. Juli in Paris. Er wurde allerdings zuvor verhaftet, weil er im Jüdischen Museum in Brüssel vier Menschen erschoss. (Foto: dpa)

Ein IS-Mitglied plante einen Anschlag auf die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag am 14. Juli in Paris. Er wurde allerdings zuvor verhaftet, weil er im Jüdischen Museum in Brüssel vier Menschen erschoss. (Foto: dpa)

Nach Morden im Jüdischen Museum

Attentäter von Brüssel gesteht Pläne für großen Terror-Anschlag in Paris

Der Attentäter auf das Jüdische Museum in Brüssel gehörte dem Terror-Netzwerk IS an. Der Mann gestand, dass die Gruppe der IS einen spektakulären Anschlag in Paris für den französischen Nationalfeiertag geplant hatte. Angeblich stehen hunderte islamistische Veteranen für Anschläge in Europa bereit.

Wladimir Putin zieht Konsequenzen aus den EU-Sanktionen und orientiert sich in Richtung Asien, hier bei einem Mongolei-Besuch vom 3. September. (Foto: dpa)

Wladimir Putin zieht Konsequenzen aus den EU-Sanktionen und orientiert sich in Richtung Asien, hier bei einem Mongolei-Besuch vom 3. September. (Foto: dpa)

Ausschluss vom Finanzmarkt

EU pokert sehr hoch und will russische Energie-Konzerne isolieren

Die neuen Wirtschaftssanktionen gegen Russland sollen den russischen Ölriesen Rosneft und eine Gazprom-Tochter treffen, so EU-Diplomaten. Diesen Unternehmen soll der Zugang zu den Finanzmärkten abgeschnitten werden. Eine hochriskante Strategie: Denn im Gegensatz zu den USA ist Europa vom russischen Gas abhängig.

Bewaffnung von Kämpfern

Kampf gegen IS: Obama will fünf Milliarden Dollar vom US-Steuerzahler

US-Präsident Barack Obama hat zwar noch keine Strategie, wie er die IS-Terroristen bekämpfen will. Dennoch will er fünf Milliarden Dollar aus Steuergeldern für die Ausbildung und Bewaffnung von nicht näher benannten "Kämpfern" im Nahen Osten ausgeben. Diese "Strategie" war bereits im Irak nach hinten losgegangen.

Gute Nachrichten verbreiten sich schnell.Wenn nicht, dann schlägt, jemand Kapital daraus. ( Foto: Boris Roessler/dpa)

Gute Nachrichten verbreiten sich schnell.Wenn nicht, dann schlägt, jemand Kapital daraus. ( Foto: Boris Roessler/dpa)

166.000 Pressemitteilungen untersucht

Firmenchefs spekulieren mit Unternehmens-Nachrichten auf Gewinne am Aktienmarkt

Die gezielte Platzierung von Unternehmensmeldungen ist für Firmenchef eine lukrative Einnahmequelle. Durch den Verkauf von Unternehmens-Aktien profitieren Chefs von kurzfristigen Kurssprüngen und streichen dabei Gewinne ein. Dabei muss der Zeitpunkt der Unternehmensmeldung nicht einmal mit dem Ereignis übereinstimmen.

Arbeitskosten je geleistete Stunde: Veränderungen zum Vorjahresquartal in Prozent. (Grafik: Destatis)

Arbeitskosten je geleistete Stunde: Veränderungen zum Vorjahresquartal in Prozent. (Grafik: Destatis)

Arbeitgeber zahlen mehr

Steigende Löhne beschleunigen Anstieg der Arbeitskosten

Höhere Bruttolöhne und ein Anstieg der Lohnnebenkosten haben die Arbeitskosten in Deutschland im zweiten Quartal stärker ansteigen lassen. Zum Jahresbeginn waren es +0,5 Prozent, Ende Juni 1,7 Prozent. Im Euro-Raum sowie in der EU stiegen die Löhne jedoch im ersten Quartal noch schneller als in Deutschland.

Die neue U-Boot-Technologie wird in China erforscht. (Foto: dpa)

Die neue U-Boot-Technologie wird in China erforscht. (Foto: dpa)

Unterwegs mit 5.800 km/h

Überschall im Wasser: Chinesische U-Boote sollen Atlantik in 60 Minuten überwinden

Die Chinesen melden eine interessante Militär-Innovation: das Überschall-U-Boot. Es soll mit 5.800 km/h durch das Wasser gleiten. Die enorme Geschwindigkeit erzeugt dabei eine Luftblase unter Wasser. Die Technologie soll bei Torpedos und U-Booten zum Einsatz kommen.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko, hier mit Anders Fogh Rasmussen, hatte vergangene Woche beim Nato-Gipfel ausführlich die militärische Lage in der Ost-Ukraine beraten. (Foto: dpa)

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko, hier mit Anders Fogh Rasmussen, hatte vergangene Woche beim Nato-Gipfel ausführlich die militärische Lage in der Ost-Ukraine beraten. (Foto: dpa)

Kiew nutzt Waffenruhe

Ukraine: Poroschenko beordert Panzer und Raketenwerfer nach Mariupol

Die Regierung in Kiew scheint die Waffenruhe nutzen zu wollen, um sich militärisch neu zu gruppieren: Präsident Poroschenko beorderte Panzer und Raketenwerfer in die von den Rebellen bedrohte Stadt Mariupol. Poroschenko sagt, „der Feind" werde „eine vernichtende Niederlage erleiden“.

Unternehmen bekommen mit Twitters Kauf-Button einen neuen Vertriebskanal. (Foto: Flickr/ Shawn Campbell)

Unternehmen bekommen mit Twitters Kauf-Button einen neuen Vertriebskanal. (Foto: Flickr/ Shawn Campbell)

Warn-Button erfolgreich

Shopping im Internet: Twitter testet „Kauf-Knopf”

Das Kurznachrichten-Netzwerk Twitter will mit einem Kauf-Button in seinen Tweets in den Online-Handel einsteigen. Auch Facebook plant so einen „Kauf-Knopf“. Dank des Gesetzes zum Schutz vor Kostenfallen im Internet sind die Beschwerden im Internet-Handel deutlich zurückgegangen.

Entwicklung des Außenhandels in Milliarden Euro. (Grafik: Destatis)

Entwicklung des Außenhandels in Milliarden Euro. (Grafik: Destatis)

100-Milliarden-Euro-Grenze gebrochen

Rekord mit Vorbehalt: Späte Ferien verzerren deutsche Export-Daten

Die zahlreichen Meldungen über den Rekord-Export von über 100-Milliarden Euro im Juli müssen in Kontext der späten Schulferien betrachtet werden. Diese hätten die Ergebnisse der DIHK zufolge „verzerrt“. Die Ausfuhren steigen zum Vormonat um 8,5 Prozent. Die sinkenden Importe führen zudem zu einem neuen Rekord beim Handelsbilanzüberschuss.

Der Liedermacher Konstantin Wecker attackiert die Kriegs-Hysterie im Westen und sagt, dass er noch nie eine derartige Propaganda-Schlacht erlebt habe. (Foto: dpa)

Der Liedermacher Konstantin Wecker attackiert die Kriegs-Hysterie im Westen und sagt, dass er noch nie eine derartige Propaganda-Schlacht erlebt habe. (Foto: dpa)

Warum hören wir nichts von MH17?

Konstantin Weckers Wut-Ausbruch gegen die Kriegs-Hysterie: „Ja, ich bin ein Putin-Versteher!“

Der Liedermacher Konstantin Wecker hat sich in einem zornigen Statement gegen die zunehmende Kriegs-Hysterie im Westen zu Wort gemeldet. Er kritisiert, dass man nichts über die Gründe des Abschusses von Flug MH17 erfahre. Wecker wirft Politik und Medien vor, mit Erfindungen und Propaganda „ein friedliebendes Volk kriegslüstern“ machen zu wollen. Weckers Plädoyer gegen den Krieg und seine Apologeten im Wortlaut.

Medwedew und Putin drohen mit drastischen Maßnahmen, falls neue westliche Sanktionen tatsächlich in Kraft gesetzt werden. (Foto: dpa)

Medwedew und Putin drohen mit drastischen Maßnahmen, falls neue westliche Sanktionen tatsächlich in Kraft gesetzt werden. (Foto: dpa)

Medwedew kündigt Sanktionen an

Ukraine: Russland droht Westen mit Sperrung des russischen Luftraums

Russlands Premier Dmitri Medwedew hat angekündigt, auf weitere westliche Sanktionen mit einem möglichen Überflugverbot über Russland für westliche Fluglinien zu reagieren. Medwedew sagte, dass Russland keine Sanktionen wolle. Die russischen Steuerzahler müssen die russische Landwirtschaft mit Milliarden stützen.

Wladimir Putin mit dekorierten Veteranen: Der Glanz der russischen Armee lebt vorwiegend von der Erinnerung an bessere Zeiten. (Foto: dpa)

Wladimir Putin mit dekorierten Veteranen: Der Glanz der russischen Armee lebt vorwiegend von der Erinnerung an bessere Zeiten. (Foto: dpa)

Auf dem Weg in den globalen Bürgerkrieg

Putins größte Sorge: Russische Armee ist nur bedingt abwehrbereit

Die russische Armee ist bei weitem nicht so schlagkräftig, wie es angesichts der scharfen Töne aus der Nato erscheint. Die Moral der Truppe ist schlecht. Der Generalstab verlangt von Putin eine Reform und kritisiert ganz offen die Missstände. Doch Putin und Obama stecken in demselben Dilemma: Einen klassischen konventionellen Krieg können sich weder Ost noch West leisten. Daher befindet sich die Welt in einem schleichenden Prozess hin zu einem globalen Bürgerkrieg. Die Folgen sind vor allem für die Zivilgesellschaft verheerend.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen braucht mehr Geld, um die Nato-Beschlüsse umzusetzen. (Foto: dpa)

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen braucht mehr Geld, um die Nato-Beschlüsse umzusetzen. (Foto: dpa)

Nato-Beschlüsse als Dilemma

Von der Leyen fordert mehr Geld für den Wehr-Etat

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen fordert mehr Geld für die Bundeswehr. Nur so könne Deutschland seinen aus den jüngsten Nato-Beschlüssen folgenden neuen Aufgaben gerecht werden. Die Bundesregierung hadert mit dem Vorstoß: Der Haushalt lässt keine großen Sprünge zu.

US-Präsident Barack Obama nach seiner Rückkehr vom Nato-Gipfel in Wales. Die Amerikaner sehen in den islamistischen Terror-Gruppen die größte Gefahr für den Weltfrieden. (Foto: dpa)

US-Präsident Barack Obama nach seiner Rückkehr vom Nato-Gipfel in Wales. Die Amerikaner sehen in den islamistischen Terror-Gruppen die größte Gefahr für den Weltfrieden. (Foto: dpa)

Welche Rolle spielt Russland?

Obama will internationale Allianz gegen IS-Terror formen

US-Präsident Barack Obama sieht die Terroristen des Islamischen Staats (IS) als größte Bedrohung für die Sicherheit der Welt. Er kündigte eine Grundsatzerklärung an, in der auch darauf drängen wird, dass sich andere Staaten dem US-Kampf anschließen. Möglicherweise bedeutet dies, dass die Amerikaner den Fokus von der Ukraine auf die Bedrohungen aus dem Nahen Osten lenken wollen.

Der Nato-Gipfel hat sich für die Ukraine schon gelohnt: Petro Poroschenko, hier mit Angela Merkel, erhält Waffen aus Nato-Staaten. Bezahlt werden diese vermutlich über die “Rettungsprogramme” von IWF und EU. (Foto: dpa)

Der Nato-Gipfel hat sich für die Ukraine schon gelohnt: Petro Poroschenko, hier mit Angela Merkel, erhält Waffen aus Nato-Staaten. Bezahlt werden diese vermutlich über die “Rettungsprogramme” von IWF und EU. (Foto: dpa)

Europäische Steuergelder

Ukraine meldet: Kiew erhält Waffen von fünf Nato-Staaten

Die französische und italienische Regierungen versuchen offenbar, ihre lahmende Wirtschaft durch Waffenlieferungen in die Ukraine zu stützen. Das meldet zumindest die Ukraine. Auch Polen ist mit von der Partie. Bezahlt werden können die Waffen eigentlich nur von den europäischen Steuergeldern, die die Ukraine als sogenannte "Hilfszahlungen" bekommt. Weil die Ukraine pleite ist, sind die Kredite von IWF und EU nichts anderes als eine Exportförderung für die Rüstungsindustrie mit Steuergeldern.

Frankreich rennt ins sichere Verderben, dennoch feiert sich die Grande Nation. Präsident François Hollande gefährdet so ganz Europa. (Foto: dpa)

Frankreich rennt ins sichere Verderben, dennoch feiert sich die Grande Nation. Präsident François Hollande gefährdet so ganz Europa. (Foto: dpa)

Nato-Beschlüsse als Dilemma

Ein verheerender Befund: Die nackten Zahlen über Frankreich

Die wirtschaftlichen Daten Frankreichs sind verheerend. Es ist gut möglich, dass selbst die abenteuerlichen Rettungsmaßnahmen zu spät kommen. Der französische Staat sei bankrott, sagt Hollandes Weggefährte Michel Sapin. Die Regierung hat nicht die leiseste Ahnung, wie der Crash verhindert werden könne.

Der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen, Martin Winterkorn und der niedersächsischen Ministerpräsident, Stephan Weil, beim Rundgang im VW-Werk im russischen Kaluga, im November 2013. (Foto: dpa)

Der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen, Martin Winterkorn und der niedersächsischen Ministerpräsident, Stephan Weil, beim Rundgang im VW-Werk im russischen Kaluga, im November 2013. (Foto: dpa)

Wegen Ukraine-Krise

VW fährt Pkw-Produktion in Russland zurück

Volkswagen schraubt wegen der Schwäche des Rubels und der Auswirkungen der Ukraine-Krise seine Produktion in Russland zurück. Der Absatz der Wolfsburger in Russland schrumpfte bis Ende Juli um zehn Prozent. Der russische Automarkt entwickelt sich vom Hoffnungsträger zum Problemkind.

Mario Draghis Entscheidungen machen den Menschen Angst, kritisiert Horst Seehofer. (Foto: dpa)

Mario Draghis Entscheidungen machen den Menschen Angst, kritisiert Horst Seehofer. (Foto: dpa)

„Menschen haben Angst“

Seehofer kritisiert „Schuldenmacherei“ der EZB

Horst Seehofer kritisiert die Geldpolitik der EZB scharf. Das Handeln von Mario Draghi mache vielen Menschen Angst, so der CSU-Chef. Es sei die Aufgabe der Politik diese „Schuldenmacherei“ zu benennen.

Der neu formierte Aufsichtsrat will am Donnerstag über die Sanierungspläne für die 83 Warenhausfilialen mit insgesamt rund 17.000 Beschäftigten beraten. (Foto: dpa)

Der neu formierte Aufsichtsrat will am Donnerstag über die Sanierungspläne für die 83 Warenhausfilialen mit insgesamt rund 17.000 Beschäftigten beraten. (Foto: dpa)

Tausende Arbeitsplätze bedroht

Aufsichtsrat warnt: Schließung von Karstadt-Häusern wird sehr teuer

Die Schließung zahlreicher Kaufhäuser wird Karstadt mehrere hundert Millionen Euro kosten, so der Aussichtsrat. Zehn bis 15 Millionen Euro werden allein für Sozial- und fortlaufende Immobilienverträge fällig. Das mache bei 20 bis 30 Häusern mindestens 300 Millionen Euro.

Der orthodoxe Patriarch der Ukraine hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin als „Lügner und Mörder“ bezeichnet. Als solcher sei „der Teufel sein Vater“, weil Lüge und Mord die Wesensmerkmale des Teufels seien. (Foto: dpa)

Der orthodoxe Patriarch der Ukraine hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin als „Lügner und Mörder“ bezeichnet. Als solcher sei „der Teufel sein Vater“, weil Lüge und Mord die Wesensmerkmale des Teufels seien. (Foto: dpa)

Armee will reagieren

Orthodoxer Patriarch von Kiew: „Putin ist vom Satan erfasst worden“

Der orthodoxe Patriarch von Kiew hat Wladimir Putin als „Lügner und Mörder“ bezeichnet. Im theologischen Sinne sei der „Teufel“ der „Vater“ Putins. Der Brief wirft ein grelles Licht auf den Krieg der Religionen – in diesem Fall einen Bruderkrieg innerhalb der orthodoxen Staatskirchen der Ukraine und Russlands.

Die Deutschen haben deutlich weniger Angst vor Spannungen durch Ausländer als vor der Möglichkeit, durch die Schulden-Krise massiv belastet zu werden. (Grafik: R+V)

Die Deutschen haben deutlich weniger Angst vor Spannungen durch Ausländer als vor der Möglichkeit, durch die Schulden-Krise massiv belastet zu werden. (Grafik: R+V)

Beschwichtigung funktioniert nicht

Deutsche haben mehr Angst vor Euro-Krise als vor Ukraine-Krieg

Trotz aller Beteuerungen ist es der Bundesregierung nicht gelungen, die Deutschen in Sachen Euro-Krise zu überzeugen: Die Angst, der deutsche Steuerzahler müsse für die Folgen der Euro-Krise in anderen Staaten haften, ist nach wie vor Spitzenreiter unter den Ängsten. Die Ukraine dagegen scheint weit abgeschlagen: Sie rangiert sogar hinter der Sorge vor einem Auseinanderbrechen der Euro-Zone.

Will Vernon von der BBC übermittelte dieses Foto aus Mariupol. Es soll die Folgen von Artillerie-Beschuss zeigen. (Foto: via Twitter)

Will Vernon von der BBC übermittelte dieses Foto aus Mariupol. Es soll die Folgen von Artillerie-Beschuss zeigen. (Foto: via Twitter)

Sanktionen drohen

Ukraine meldet Bruch der Waffenruhe durch Artillerie-Beschuss

In der Ukraine soll es zu einem Bruch der Waffenruhe gekommen sein. Ein Reuters-Reporter hat Artilleriefeuer gehört, die Ukraine meldete einen Artillerieangriff. Die EU hat ihre verschärften Sanktionen vom Halten der Waffenruhe abhängig gemacht. Am Montag will die EU neue Sanktionen beschließen.

Wolfgang Schäuble glaubt nicht an das Maut-Konzept von Alexander Dobrindt. (Foto: dpa)

Wolfgang Schäuble glaubt nicht an das Maut-Konzept von Alexander Dobrindt. (Foto: dpa)

Konzept wird kritisiert

Schäuble warnt vor Minus-Geschäft bei der Maut

Der Widerstand gegen die Pkw-Maut wächst weiter. Finanzminister Schäuble warnt davor, dass Dobrindts Konzept nicht die gewünschten Einnahmen erzielt. Es werden „erheblich weniger“ als die angegebenen 600 Millionen Euro eingenommen, so seine Prognose. Innenminister de Maizière hegt verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Maut.

VW-Chef Martin Winterkorn will, dass der Konzern stärker in Südostasien präsent ist. (Foto: dpa)

VW-Chef Martin Winterkorn will, dass der Konzern stärker in Südostasien präsent ist. (Foto: dpa)

Betrieb ab 2019 geplant

VW steckt eine Milliarde in neues Werk in Thailand

Volkswagen will eine Milliarde Euro in den Bau eines neuen Werks in Thailand investieren. . In dem Werk sollen spätestens ab 2019 Kleinwagen vom Band rollen. VW-Chef Martin Winterkorn hat wiederholt betont, dass der Konzern stärker in Südostasien präsent sein müsse, um seine Ziele zu erreichen.

Die Telekom will über eine GmbH Tipps auf Fußballspiele und andere Ereignisse anbieten. (Foto: dpa)

Die Telekom will über eine GmbH Tipps auf Fußballspiele und andere Ereignisse anbieten. (Foto: dpa)

Neue Einnahmequelle

Deutsche Telekom will künftig Sportwetten anbieten

Die Deutsche Telekom will künftig im milliardenschweren Markt für Glücksspiel mitverdienen. Der Einstieg ist für die Deutsche Telekom interessant, da der Sportwettenmarkt boomt, so das Unternehmen.

US-Präsident Barack Obama beim Nato-Gipfel in Wales: Die neue Nato-Doktrin soll vorsehen, dass das Bündnis auch auf Hacker-Angriffe mit einem Militärschlag antworten soll. Die Nato vermutet Russland hinter vielen erfolgreichen Cyber-Attacken. Zuletzt war Estland betroffen – ein Nato-Mitglied. (Foto: dpa)

US-Präsident Barack Obama beim Nato-Gipfel in Wales: Die neue Nato-Doktrin soll vorsehen, dass das Bündnis auch auf Hacker-Angriffe mit einem Militärschlag antworten soll. Die Nato vermutet Russland hinter vielen erfolgreichen Cyber-Attacken. Zuletzt war Estland betroffen – ein Nato-Mitglied. (Foto: dpa)

Bündnisfall wäre gegeben

Russland im Visier: Nato will auf Cyber-Angriff mit Militärschlag reagieren

Die Nato will Cyber-Attacken mit militärischer Gewalt beantworten. Feindliche Cyber-Attacken können Kraftwerke, Regierungen und weitere kritische Punkte eines Landes lahmlegen. Doch auch die internationalen Finanzmärkte seien in Gefahr. Für die Amerikaner steht fest: Hinter vielen Attacken stecke Russland. Wird ein Nato-Mitgliedsstaat angegriffen, wäre der Bündnisfall gegeben.

Ukrainische Soldaten ziehen sich bei Mariupol zurück. Die Waffenruhe hat zumindest eine erste Nacht gehalten. (Foto: dpa)

Ukrainische Soldaten ziehen sich bei Mariupol zurück. Die Waffenruhe hat zumindest eine erste Nacht gehalten. (Foto: dpa)

Zweifel sind groß

Waffenstillstand in der Ukraine hält, doch der Westen traut der Ruhe nicht

Die Waffenruhe in der Ukraine hat in der Nacht von Freitag auf Samstag gehalten. US-Präsident Barack Obama ist dennoch skeptisch. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier äußerte ebenfalls Zweifel, dass die Waffen in der Ost-Ukraine dauerhaft schweigen.

Absatzmarkt bricht weg

Obst und Gemüse: Russland-Sanktionen kosten EU-Steuerzahler 180 Millionen Euro

Die russischen Gegen-Sanktionen gegen die EU haben Brüssel veranlasst, 180 Millionen Euro aus Steuergeldern an die Bauern auszuzahlen. Damit sollen deren Einbussen kompensiert werden. Damit können die Bauern zwar kurzfristig ihre Verluste wettmachen. Doch langfristig könnte Russland als Absatzmarkt wegbrechen, weil in der Zwischenzeit andere Nationen Russland als Kunden gewinnen können.

Volkswagen bespitzelte in den 80er Jahren Mitarbeiter in Brasilien. (Foto: Soeren Stache/dpa)

Volkswagen bespitzelte in den 80er Jahren Mitarbeiter in Brasilien. (Foto: Soeren Stache/dpa)

Neue Dokumente aus 80er Jahren

VW hat in Brasilien Gewerkschaften bespitzelt

Neue Dokumente bringen Volkswagens Rolle zur Zeit des Militärregimes in Brasilien zum Vorschein. Darin soll der Wolfsburger Autobauer eng mit der Regierung zusammengearbeitet und Informationen über Mitarbeiter weiter gegeben haben. So wurden Gewerkschaften ausgespäht und die Arbeiterbewegung unterdrückt.

Bundeswehrkrankenhaus Westerstede: Moderne IT-Technik wird in der medizinischen Versorgung in Zukunft eine größere Rolle spielen. (Foto. David Hecker/dpa)

Bundeswehrkrankenhaus Westerstede: Moderne IT-Technik wird in der medizinischen Versorgung in Zukunft eine größere Rolle spielen. (Foto. David Hecker/dpa)

Ferndiagnose durch Telemedizin

Regierung will IT stärker in Gesundheitsbranche integrieren

Ferndiagnosen und Fernüberwachungen durch Monitoring und Telemedizin haben ein Wachstumspotenzial von 2,5 Milliarden Euro. Gesundheitsminister Gröhe kündigt ein E-Health-Gesetz ein, das die IT stärker mit dem Gesundheitssektor verknüpft. Die Exportchancen für Medizinprodukte, Gesundheits-Logistik und komplexe Systemlösungen nehme durch die steigende Nachfrage aus Schwellenländern stets zu.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) wollen mehr Innovationen, Investitionen und Digitalisierung. (Foto: Bernd Settnik/dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) wollen mehr Innovationen, Investitionen und Digitalisierung. (Foto: Bernd Settnik/dpa)

Kommt ein neuer Investitionsfonds?

Investitions-Offensive nimmt Straßen und Gebäude in den Fokus

Die Bundesregierung will Investitionen zur Sanierung des Straßennetzes zur Verfügung stellen und die energetische Gebäudesanierung steuerlich fördern. Nach Berechnungen einer Bund-Länder-Kommission fehlen dem Staat allein 7,2 Milliarden Euro im Jahr für den Erhalt der Verkehrswege. Die so geplante Investitions-Offensive könnte durch einen Investitionsfonds finanziert werden.

3 von 4 Produkte scheitern

Positionierung neuer Produkte fällt Unternehmen schwer

Fast drei von vier aller Neuprodukte ‚floppen‘ am Markt. Die Gründe dafür liegen bei der Preissetzung und im Marketing. Der Kampf um die niedrigsten Preise zehrt die Rendite auf. Marketing und Pricing müssten von Anfang an aufeinander abgestimmt sein, so eine Studie.

Verfassungsrichter Udo di Fabio (links) sieht für den Entwurf zur Tarifeinheit derzeit keine Chance. (Foto: Uli Deck dpa/lsw)

Verfassungsrichter Udo di Fabio (links) sieht für den Entwurf zur Tarifeinheit derzeit keine Chance. (Foto: Uli Deck dpa/lsw)

Piloten und Lokführer streiken

Verfassungsrichter: Entwurf zur Tarifeinheit verstößt gegen das Grundgesetz

Die vom Gesetzgeber geplante Tarifeinheit ist einem Gutachten zufolge verfassungswidrig. In dem Gesetzentwurf soll nur der Tarifvertrag der Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern innerhalb eines Unternehmens zur Anwendung kommen. Das würde das Streikrecht kleiner Gewerkschaften wie Cockpit oder der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) einschränken.

Auch für das Begleitpersonal will die GDL Vergünstigungen aushandeln. (Foto: Soeren Stache/dpa)

Auch für das Begleitpersonal will die GDL Vergünstigungen aushandeln. (Foto: Soeren Stache/dpa)

Mehr Lohn, weniger Arbeit

Lokführer streiken am Samstag

Die Lokführergewerkschaft GDL rief für Samstagmorgen ab 06.00 Uhr zu einem dreistündigen Warnstreik auf. Die Arbeitsniederlegung gilt bundesweit. Die Gewerkschaft will Lohnerhöhungen und Arbeitszeitverkürzungen nicht nur für die Lokführer, sondern auch für Begleitpersonal durchsetzen.

Das Freiwilligen-Bataillon Mariupol leistet am 4. September den Eid der Treue auf die Ukraine. (Foto: dpa)

Das Freiwilligen-Bataillon Mariupol leistet am 4. September den Eid der Treue auf die Ukraine. (Foto: dpa)

Schüsse und Artilleriefeuer

Russische Agentur meldet: Kiew und Separatisten vereinbaren Waffenruhe

Der russischen Agentur Interfax zufolge sollen sich Kiew und die Separatisten auf eine Waffenruhe geeinigt haben. Die Feuerpause soll am Freitag um 17.00 Uhr in Kraft treten. Eine offizielle Bestätigung liegt bislang nicht vor. Die Kämpfe um Mariupol halen derzeit noch an.

Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stapeln sich nach den Worten Gabriels derzeit 700 Anträge aus der Rüstungsbranche. (Foto: Consilium)

Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stapeln sich nach den Worten Gabriels derzeit 700 Anträge aus der Rüstungsbranche. (Foto: Consilium)

Dual-Use-Güter erlaubt

Gabriel gibt nach: Rüstungsgüter erhalten schnellere Exportzusagen

Rüstungsgüter, die für militärische und zivile Zwecke eingesetzt werden können, erhalten jetzt doch schnellere Exportzusagen. Wirtschaftsminister Gabriel gibt damit seinen restriktiven Kurs bei Rüstungsexporten teilweise auf. Die sogenannten Dual-Use-Güter dürften aber nichts mit Kriegswaffen zu tun haben.

Der von Google-Forscher Martinis geplante Quantencomputer wäre um ein Vielfaches kleiner und schneller als die Supercomputer von heute. (Foto: Top 500 Supercomputers Site/dpa)

Der von Google-Forscher Martinis geplante Quantencomputer wäre um ein Vielfaches kleiner und schneller als die Supercomputer von heute. (Foto: Top 500 Supercomputers Site/dpa)

Künstliche Intelligenz kommt

Google holt sich Experten für Quanten-Computer

Der Physiker John Martinis und sein Team sollen für Google Quanten-Computer entwickeln. Solche „intelligenten Maschinen“ können nicht nur extrem schnell Muster in Datenmengen wie dem Internet erkennen. Sondern sie ermöglichen auch das Knacken von Passwort-Verschlüsselungen.

Schokolade der Marke Roshen aus dem Hause Poroschenko ist noch nicht vom russischen Einfuhrverbot betroffen. (Foto: Roshen)

Schokolade der Marke Roshen aus dem Hause Poroschenko ist noch nicht vom russischen Einfuhrverbot betroffen. (Foto: Roshen)

Sanktionsspirale geht weiter

Putin gegen Poroschenko: Import-Verbot für Schokolade aus der Ukraine

Russland hat einen Import-Stopp für Schokolade aus der Ukraine verhängt. Noch nicht betroffen sind Produkte aus dem Süßwaren-Imperium des ukrainischen Präsidenten. Die Maßnahme ist offenkundig ein Warnschuss für Poroschenko. Während Putin bei der Schokolade spart, geht des Ausbau von South Stream weiter: Die Pipeline soll die Ukraine umgehen, der österreichische Stahlkonzern Voestalpine erhielt einen Folgeauftrag.

Die europäischen Nato-Gipfel-Teilnehmer stehen geschlossen gegen Russland. Hier bestauen sie gemeinsam ein vorbeifliegendes Militärflugzeug. (Foto: dpa)

Die europäischen Nato-Gipfel-Teilnehmer stehen geschlossen gegen Russland. Hier bestauen sie gemeinsam ein vorbeifliegendes Militärflugzeug. (Foto: dpa)

Noch nicht wirksam

EU und USA einigen sich auf schärfere Sanktionen gegen Russland

Die EU und die USA machen die Verhängung von neuen Sanktionen gegen Russland von der Lage in der Ukraine abhängig. Sollte der Waffenstillstand zwischen der ukrainischen Armee und den Rebellen zustande kommen, sind die Sanktionen hinfällig. Wenn nicht, muss Russland mit weiteren Strafmaßnahmen rechnen. Sie betreffen Banken, Öl-Förder-Technologien und Rüstungsgüter.

Stärkung gegen Russland

Wiederaufbau: EU-Oststaaten wollen 700 Milliarden Euro

Polen fordert von der EU 700 Milliarden Euro für Investitionen in Osteuropa. Die polnische Regierung spielt eine führende Rolle im Kampf gegen Russland. Hintergrund des starken geopolitischen Engagements scheint also die Hoffnung auf zusätzliche Steuergelder aus Brüssel zu sein.

Frankreich braucht einen Systemwandel, fordert der Chef-Ökonom der Saxo-Bank. Francois Hollande und Manuel Valls traut er diesen Schritt nicht zu. (Foto: dpa)

Frankreich braucht einen Systemwandel, fordert der Chef-Ökonom der Saxo-Bank. Francois Hollande und Manuel Valls traut er diesen Schritt nicht zu. (Foto: dpa)

„Desorientiert und ziellos“

Saxo-Bank: Frankreich braucht eine Revolution

Das Land braucht ein neues politisches System, eine neue Steuerregelung, einen weniger aufgeblähten Staatssektor und weniger Subventionen, fordert der Chef-Ökomom der Saxo-Bank. Präsident Hollande sei unfähig, diese Probleme anzugehen. Doch nur mit einer Revolution innerhalb des Systems ließe sich die „Verrottung Frankreichs“ stoppen.

Die Russen haben noch jede Menge von Raketen mit Atomsprengköpfen auf Lager. Einige Militärs spielen nun mit dem Gedanken, diese Raketen gegen die Nato in Stellung zu bringen. (Foto: dpa)

Die Russen haben noch jede Menge von Raketen mit Atomsprengköpfen auf Lager. Einige Militärs spielen nun mit dem Gedanken, diese Raketen gegen die Nato in Stellung zu bringen. (Foto: dpa)

Neue Verteidigungs-Doktrin?

Russischer General fordert nuklearen Erstschlag gegen die Nato

Der neue Kalte Krieg weckt bei einigen russischen Militärs neue Fantasien: Ein General hat vorgeschlagen, einen nuklearen Erstschlag gegen die Nato zur offiziellen Verteidigungsdoktrin zu machen. Wie die Nato ist auch die russische Armee auf der Suche nach einem klaren Feindbild.

Angela Merkel will erst die Verhandlungen von Petro Poroschenko und Wladimir Putin abwarten, bevor neue Sanktionen gegen Russland verhängt werden, erklärte sie auf dem Nato-Gipfel in Wales. (Foto: dpa)

Angela Merkel will erst die Verhandlungen von Petro Poroschenko und Wladimir Putin abwarten, bevor neue Sanktionen gegen Russland verhängt werden, erklärte sie auf dem Nato-Gipfel in Wales. (Foto: dpa)

Verhandlungen abwarten

EU macht Rückzieher: Keine neuen Sanktionen gegen Russland

Die EU ändert ihren Kurs in der Ukraine. Nun reicht den westlichen Regierungschefs doch eine Waffenruhe zwischen der Regierung in Kiew und den Rebellen: Die für Freitag geplante Verhängung der Sanktionen wurde abgesagt.

Piloten legen Arbeit nieder

Lufthansa bestreikt Flughafen Frankfurt/Main

Am Freitag werden ab 17 Uhr Lufthansa-Flüge in Frankfurt am Main bestreikt. Betroffen sind 200 Flüge, Langstreckenflüge werden durchgeführt.

Die spanische Arbeitsministerin Hidalgo verkündet die aktuell gestiegenen Arbeitslosenzahlen. Die Regierung hat Ökonomen zufolge noch kein wirksames Konzept dagegen. (Foto: dpa)

Die spanische Arbeitsministerin Hidalgo verkündet die aktuell gestiegenen Arbeitslosenzahlen. Die Regierung hat Ökonomen zufolge noch kein wirksames Konzept dagegen. (Foto: dpa)

Quote steigt

Spanien: „2 Millionen Arbeitslose schaffen nie mehr Rückkehr in Job“

Die Arbeitslosenquote ist in Spanien erneut gestiegen. Die Opposition fürchtet einen neuen Anstieg ins „Unerträgliche“. Ökonomen hat berechnet, dass zwei der fünf Millionen Arbeitslosen in Spanien „nie mehr einen Job finden werden“. Doch die spanische Regierung sieht sich als neuen Wachstumsführer in der Eurozone.

EVN muss in Bulgarien knapp 300 Millionen Euro abschreiben. (Foto: Flickr/publics.bg)

EVN muss in Bulgarien knapp 300 Millionen Euro abschreiben. (Foto: Flickr/publics.bg)

Ukraine, Bulgarien, Russland

Gewinn-Chancen für Unternehmen in Osteuropa sind vorbei

Die Ukraine-Krise, Russland-Sanktionen und die Bankenkrise in Bulgarien minimieren die Chancen auf Gewinne in Osteuropa. Die Telekom Austria musste 400 Millionen Euro in Bulgarien abschreiben. Der Energiekonzern EVN verliert dort 295 Millionen Euro.

In Österreich liegt niemand mehr sehr viel auf die hohe Kante. (Foto: Flickr/ matze_ott)

In Österreich liegt niemand mehr sehr viel auf die hohe Kante. (Foto: Flickr/ matze_ott)

Niedrige Zinsen

Österreicher verlieren die Lust aufs Sparen

Fast jeder zweite Österreicher gibt sein Geld derzeit lieber aus, als es zu sparen. Im kommenden Jahr wollen nur noch 60 Prozent Geld anlegen. Der durchschnittlich pro Jahr angesparte Betrag beträgt 5.100 Euro. Bei einer Kreditaufnahme sinkt das Finanzvolumen um mehr als ein Viertel (-27%).

Schwache Europa-Konjunktur bremst Schweizer Wachstum

Die Schweizer Wirtschaft stagniert. Der Exportmarkt im Osten ist durch den Konflikt mit Russland und der Ukraine-Krise instabil. Die Exporte werden sich in der zweiten Jahreshälfte weiter abschwächen. Die SNB ist indes fest dazu entschlossen, die Mindestkursgrenze zum Euro aufrecht zu erhalten.

Luft nach oben

Studie: Schweizer Unternehmen könnten 30 Prozent produktiver sein

Unternehmensberater stellen die Wettbewerbs-Rangliste des World Economic Forum in Frage. Die Schweiz sei zwar Spitze im internationalen Vergleich. Die Unternehmen könnten jedoch noch bis zu 30 Prozent produktiver arbeiten. Traditionelle Produktionsprozesse müssten modernisiert werden.

Gegen Italien und Frankreich

Österreich: Neuer Finanzminister Schelling hält an EU-Sparkurs fest

Österreich hat die Länder der EU dazu aufgefordert, den Sparkurs der EU nicht den Rücken zu kehren. Der neue Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) sagte, die Defizintgrenzen müssten eingehalten werden. Schelling stellt sich damit offen gegen Länder wie Frankreich und Italien, die den Sparkurs der EU aufweichen wollen.

Talfahrt geht weiter

EZB senkt Leitzins auf 0,05 Prozent

Die Europäische Zentralbank (EZB) senkt ihren Leitzins auf ein neues Rekordtief von 0,05 Prozent. Das teilte die Notenbank am Donnerstag in Frankfurt mit. Zudem will EZB-Chef Draghi die lahmende Euro-Wirtschaft mit Konjunkturhilfen von bis zu 500 Milliarden Euro ankurbeln. Auch die Bank of England verschiebt die lang angekündigte Zinswende weiter in die Zukunft

Entscheidung nicht einstimmig

Draghi fällt Zinsentscheidung offenbar gegen Bundesbank

Die EZB hat ihre Zinssenkung nicht einstimmig getroffen. Dies bestätigte EZB-Chef Mario Draghi am Donnerstag nach der Sitzung des EZB-Rats. Der Leitzins liegt nun auf dem neuen Rekordtief von 0,05 Prozent. Sollte es nötig sein, werden „weitere unkonventionelle Maßnahmen“ getroffen, so Draghi.

Entscheidung nicht einstimmig

Reaktionen auf EZB-Zinssenkung: „Das letzte Aufbäumen hat begonnen“

Die Entscheidung der EZB, den Leitzins noch weiter abzusenken, trifft in Finanzkreisen auf wenig Verständnis. Ifo-Chef Sinn kritisiert, die EZB habe ihr Pulver bereits verschossen, die jetzige Politik gehe nur einmal mehr zulasten der Steuerzahler. Ein Banker der ING fragt sich gar, ob Draghi jetzt beginnt, das Geld per Hubschrauber abzuwerfen.

Weiterer Islamist getötet

Hochrangiges IS-Mitglied bei US-Luftangriff getötet

Der Chef der Terror-Organisation Islamischer Staat, Abu Bakr al-Bagdadi, wurde offenbar bei einem US-Luftangriff getötet.

Kämpfe um Flughafen

Ukrainische Armee auf dem Rückzug: Schwere Gefechte in Donezk

Augenzeugen in Donezk berichten von Granateinschlägen in der Nacht. Die Separatisten wollen zwei Angriffsringe um den Flughafen gezogen haben. Das Büro des ukrainische Fußball-Meister Schachtjor Donezk wurde besetzt.

Nato-Gipfel in Wales

Rasmussen: „Russland greift die Ukraine an“

Der scheidende Nato-Generalsekretär gibt zum Auftakt des Nato-Gipfels in Wales noch einmal den Scharfmacher. „Russland greift die Ukraine an“, so sein Vorwurf. Zudem sei das „Sicherheitsumfeld dramatisch verschärft“ worden, so Rasmussen. Auf dem Gipfel wird über mehr Präsenz der Nato in Osteuropa entschieden.

Konflikt ist unvermeidlich

Russland-Sanktionen: Westen spekuliert mit dem Sturz von Putin

Der Westen möchte mit den Sanktionen gegen Russland den Sturz von Präsident Wladimir Putin beschleunigen. Der Westen hatte nach dem Fall der Mauer versucht, Russland von außen zu „modernisieren“. Dieser Versuch ist gescheitert. Putin fährt einen konservativen und autoritären Kurs. Der Konflikt ist unvermeidlich.

Wendige Diplomatie im Frankreich

Später Heldenmut: Hollande verzögert Kriegsschiff für Putin

François Hollande zeigt Mut, weil die Gefahr vorüber scheint: Frankreich will die Lieferung eines Kriegssschiffs an Russland verzögern. Weil die Ukraine einen Waffenstillstand verkündet hat, rechnen die Franzosen damit, dass sie den Deal trotzdem bald durchziehen können.

Hollandes Image zerstört

Ex-Frau: Hollande ist ein eitler Politiker, der die Armen verachtet

Die Ex-Freundin des französischen Präsidenten hat ein Buch veröffentlicht, in dem sie Details aus ihrer Beziehung zu Hollande enthüllt. Die Journalistin Valerie Trieweiler porträtiert Hollande darin als eitlen Politiker, der „die Armen nicht mag“. Für das Image des ohnehin unpopulären Präsidenten kommt das Buch zur Unzeit. Jetzt hat auch noch sein Premier Valls angekündigt, in zwei Wochen die Vertrauensfrage zu stellen.

„Fatale Folgen für das Land“

Slowaken erreichen Ausnahmen von Russland-Sanktionen

Der slowakische Premier Robert Fico behält sich ausdrücklich ein Veto gegen weitere Sanktionen Brüssels vor. Er hat mehrfach davor gewarnt, Kreditinstitute wie die Sberbank mit Sanktionen zu belegen. Dies könne fatale Folgen für so kleine Finanzmärkte wie die in der Slowakei oder Tschechien haben.

Geld geht an Bank-Kunden

Russland enteignet ukrainischen Oligarchen auf der Krim

Der Staatsrat der russischen Republik Krim macht kurzen Prozess mit seinen ukrainischen Oligarchen. Der Besitz und das Vermögen des drittreichsten Mannes der Ukraine, der gleichzeitig Gouverneur von Dnipropetrowsk ist, wird vom Staat eingezogen. Das Vermögen des Oligarchen soll als Entschädigung von Kunden seiner Bank fließen.

Ministerium dementiert

Verdacht: Kämpfen deutsche Soldaten bereits im Irak?

Bei der Bekämpfung der IS-Extremisten im Irak sollen sich auch deutsche und amerikanische Bodentruppen im Einsatz befinden. Das behaupten zumindest irakisch-kurdische Geheimdienstkreise. Doch das deutsche Verteidigungsministerium dementiert die Behauptung.

Arbeitsmarkt ineffektiv

OECD: Deutschland kriegt Langzeitarbeitslosigkeit nicht in den Griff

Etwa 45 Prozent der Arbeitslosen in Deutschland sind länger als ein Jahr ohne Job. Im EU-Durchschnitt sind es deutlich weniger (35%), belegt eine Studie der OECD. Das World Economic Forum kritisiert zudem, dass der deutsche Arbeitsmarkt nicht effektiv genug ausgestattet ist.

Die „neue Normalität

ETH Zürich: Crash bei Schweizer Immobilien abgewendet

Schweizer Forscher halten die Immobilienblase in der Schweiz für gebannt. Den großen Crash werde es nicht geben. Die neue Normalität nach der Finanzkrise lasse es zu, dass der Schweizer Immobilienmarkt eine sanfte Landung hinlegen werde. Damit widersprechen die Forscher der ETH Zürich der Schweizer Großbank UBS.

Bayer, BASF, Evonik

Ukraine-Krise senkt Gewinn der Chemie-Industrie

Die Chemie-Branche erwartet für 2014 nur noch ein Produktionsplus von 1,5 Prozent. Im zweiten Quartal stieg die Produktion kaum noch. Die unsicheren Exporte in die Ukraine und nach Russland sorgen für Verunsicherung.

Elektrozaun mit Minen und Stacheldraht

Jazenjuk: Wir haben die Absicht, eine Mauer gegen Russland zu errichten

Der ukrainische Übergangspremier Arseni "Jaz" Jazenjuk will eine Mauer nach dem Berliner Vorbild gegen Russland errichten. Nur so werde eine echte Staatsgrenze entstehen, sagte Jazenjuk wenige Stunden nach der Ankündigung eines Waffenstillstands durch Präsident Poroschenko.

Falsche Umlaufbahn

Steuergelder: EU verpulvert Milliarden beim Prestige-Projekt Galileo

Beim EU-finanzierten Raumfahrtprojekt Galileo gibt es eine weitere Panne: Eine Trägerrakete hat ihr Ziel um 6000 Kilometer verfehlt und die Satelliten auf eine falsche Umlaufbahn geschickt. Eine Untersuchung soll nun zeigen, ob die Satelliten noch zu retten sind. Bisher hat das pannen-geplagte Projekt bereits 6 Milliarden Euro an Steuergeld verschlungen.

Die Angst vor dem Neuen

Merkel und Gabriel wollen Innovationen regulieren

Angela Merkel will "privates Kapital in die richtigen Richtungen lenken". Die Idee, private Investitionen zu regulieren, zeigt ein deutsches Dilemma: Innovationen sollen nur erlaubt sein, wenn sie sich an die staatlichen Regeln halten. Bericht von einer gespenstischen Debatte.

Macht-Demonstration auf beiden Seiten

Russland kündigt Militär-Manöver an

Für Mitte September hat Moskau ein großangelegtes Militär-Manöver unter Einsatz von Raketen und 4.000 Soldaten angekündigt. Das Manöver wird in Sibirien stattfinden. Zuvor hatte die Nato verkündet, dass in Osteuropa neue Militär-Stützpunkte in Verbindung mit neuen Eingreiftruppen aufgezogen werden sollen.

Geben und Nehmen auf Kosten des Volkes

Korruption in der Ukraine: Jazenjuk deckt die mächtigen Oligarchen

Da ihre Arbeit in der Regierung „nutzlos“ gewesen sei, schmeißt die Korruptionsbeauftragte Tetjana Schronowil ihren Job hin. Premier Jazenjuk will aus Sorge vor schlechter Presse nicht gegen die Oligarchen im Land vorgehen, so ihr Vorwurf. Dadurch gehen der Ukraine jährlich 30 Milliarden US-Dollar durch Unterschlagung und Steuerhinterziehung verloren. Gleichzeitig werden EU-Steuergelder für den Schuldendienst verwendet.

IWF will Banken stabilisieren

IWF: Ukraine braucht mehr Kredite wegen Krieg im Osten

Der IWF muss seine erst vor wenigen Wochen getätigte Prognose revidieren: Wenn die Kämpfe im Osten noch länger dauern, braucht die Ukraine mindestens zwei Milliarden Dollar an Krediten. Die Ukraine ist pleite und kann ihre Schulden nicht bedienen. Der IWF will sicherstellen, dass es zu keinen Turbulenzen im Finanzsystem kommt.

Auch ohne neue Produkte

Deutscher Mittelstand lässt Konkurrenz aus anderen Ländern hinter sich

In Deutschland steigern kleine und mittelständische Unternehmen Umsatz, Gewinn, Zahl der Neukunden und Aufträge stärker als in anderen Ländern. Die deutschen Mittelständler sind dabei auch ohne die Entwicklung neuer Produkte erfolgreich. Befragt wurden Unternehmen in Großbritannien, USA, den Niederlanden, Frankreich und Spanien.

Absatz stagniert

Automarkt in Deutschland kommt nicht aus der Krise

Der Pkw-Absatz ist im August um 0,4 Prozent geschrumpft. Damit ist nicht zu erwarten, dass sich der Absatz im laufenden Jahr besser entwickelt als in 2013. Der VDA rechnet mit knapp 3 Millionen Neuzulassungen. Die Hersteller konzentrieren sich verstärkt auf neue Märkte: VW steht kurz vor dem Bau einer Fabrik in Thailand und will von dort aus Fahrzeuge in die Region exportieren.

Vernetztes Zuhause soll Alltag werden

TV-Hersteller leiden unter Tablet-Boom

Smarte Haushaltsgeräte, Smartphones und Tablets werden immer besser aufeinander abgestimmt. Einzig die TV-Hersteller können von dem Trend der Vernetzung mehrerer Geräte nicht profitieren. Sie verlieren Marktanteile an Tablet- und Smartphone-Hersteller. Dem Kunden sind derzeit die Steuerung des Backofens, Geschirrspülers oder der Waschmaschine von unterwegs wichtiger.

Uber fährt weiter

Fahrdienst Uber wehrt sich gegen Urteil: Angebot läuft weiter

Die US-Firma Uber kündigt Widerspruch gegen einen Gerichtsentscheid ein, der dem Taxi-Dienst die Vermittlung von Privatpersonen als Fahrer untersagt. Die Fahrer hätten keine Genehmigung zur Beförderung von Personen, begründen die Richter ihre Entscheidung. Dem Staat entgehen durch Unternehmen wie Uber Steuern und Sozialbeiträge.

Waffen gegen IS werden noch mehr Chaos bringen

Sehr starke Rede: Gregor Gysi demontiert hilflose deutsche Außenpolitik

Im Bundestag hat Gregor Gysi die Außenpolitik von Union und SPD in einer analytischen, scharfsinnigen und kühlen Analyse in der Luft zerrissen. Gysis Plädoyer: 75 Jahre nachdem die Deutschen den Zweiten Weltkrieg entfesselt hatten, sollte sich Deutschland nicht willenlos an die US-Interessen ankoppeln, sondern sich als Anwalt des Friedens in der Welt verstehen. Dokumentation einer schonungslosen Abrechnung.

Reaktion auf EU-Sanktionen

Russland baut Wirtschaftsbeziehungen mit Asien aus

Die Kooperation Russlands mit Asien weitet sich aus. Thailand eilt Russland im Handelskrieg mit der EU zu Hilfe und bietet Putin an, jene Lebensmittel zu liefern, die die Russen bisher von aus der EU und den USA bezogen haben. Russland startet zudem den Bau einer 4.000 Kilometer langen Pipeline nach China.

Kampf gegen IS

Kämpfer im Irak bekommen deutsche Waffenlieferungen geschenkt

Die erste Lieferung „nicht-letaler“ Güter soll am 4. September über Bagdad erfolgen. Dort soll die irakische Regierung die Gelegenheit haben, die Fracht zu kontrollieren und freizugeben. Bezahlt wird nicht - zumindest nicht von den unbekannten Kämpfern. Die Kosten übernimmt der Steuerzahler. Was mit den Waffen geschieht, entzieht sich seiner Kontrolle.

Unabhängige Beobachter

OSZE: „Keine Hinweise auf Präsenz von russischen Truppen auf ukrainischem Boden“

Die OSZE hat aufgrund ihrer Beobachtungen in der Ost-Ukraine keine Hinweise auf eine Präsenz von russischen Truppen auf ukrainischem Boden. Das sagte ein Sprecher der Organisation den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Die Organisation ist mittlerweile mit 250 Mitarbeitern in der Region und kann offenbar einigermaßen unbehindert beobachten. Die Nato hatte zuletzt behauptet, Beweise für russische Militär-Operationen zu haben. Die ukrainische Führung spricht seit Tagen von einer „Invasion“ der russischen Armee.

Die neue Alternativlosigkeit

Bundestag: Nur die Linke und einige Grüne gegen Waffen für Irak

Der Bundestag hat Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Gabriel bei der Waffenlieferung in den Irak Rückendeckung gegeben. Nur die Linkspartei und einige Grüne stimmten gegen den grundsätzlichen Kurswechsel in der deutschen Außenpolitik. Merkel begründete die Waffenlieferung mit den Worten: «Das, was ist, wiegt in diesem Fall schwerer als das, was sein könnte.»

Aufträge stagnieren

Handelskrieg mit Russland bremst deutsche Industrie aus

Die Sanktionen gegen Russland führen dazu, dass die Aufträge der deutschen Industrie langsamer steigen. Eine Umfrage unter 500 Firmen bestätigt Einbußen beim Export und beim Wachstum. Am stärksten zeigt sich das im Maschinenbau. Die Verunsicherung äußert sich in sinkenden Investitionen.

Bezahlen per Fingerabdruck

Apple stattet neues iPhone mit digitaler Brieftasche aus

Das neue iPhone kann den Fingerabdruck des Users auslesen und dadurch Käufe für ihn abwickeln. Die digitale Geldbörse (Wallet) soll das Bezahlen im Geschäft revolutionieren und Apple neue Marketing-Möglichkeiten eröffnen. Doch der Erfolg hängt davon ab, ob der Einzelhandel die Technologie annimmt.

Die europäische Außenpolitik dankt ab

Amerikaner treiben EU weiter in eine Eskalation mit Russland

War es ein Übersetzungsfehler? Oder eine Manipulation? Eine Aussage von Wladimir Putin existiert plötzlich in zwei unterschiedlichen englisch-sprachigen Versionen. Doch wie schon bei den bisherigen "Beweisen" ist es völlig gleichgültig, was wirklich gesagt wurde oder geschehen ist: Die EU soll auf Druck aus Washington die Sanktionen gegen Russland verschärfen. Die USA suchen einen Vorwand, um den Stellvertreter-Krieg weiter zu eskalieren - und sicherzustellen, dass die Europäer die Rechnung für das Ukraine-Fiasko bezahlen.

Krise kann jederzeit ausbrechen

Die heimliche Enteignung: Wie schützen wir unser Geld vor Banken und Politikern?

Die Sparer bekommen keine Rendite mehr. Die Zentralbanken strafen die Sparer und subventionieren die Schuldner. In der Euro-Zone ist kein Problem gelöst: Die Krise kann jederzeit wieder losbrechen. Der renommierte Finanzjournalist Michael Rasch von der Neuen Zürcher Zeitung rät den Sparern zu einem sehr realistischen Blick, um ihre Ersparnisse zu schützen.

1.000 Spezies vom Aussterben bedroht

Forscher warnen vor größtem Tiersterben in der Geschichte des Planeten

Forscher warnen vor einem massenhaften Tiersterben durch den verantwortungslosen Umgang der Menschen mit der Natur. Mehr als tausend Arten sind akut bedroht. In der Geschichte des Planeten wurden Tierarten sonst nur durch große Naturkatastrophen derart schnell ausgelöscht.

Bürger und Politik verlieren die Kontrolle

Napoleons Traum wird wahr: Die EZB erzwingt den Einheits-Staat in Europa

Im Schatten der geopolitischen Wirrnisse wandelt Mario Draghi die EZB zu einer über allen stehenden Großbank und zugleich zu einer Planungskommission um. Innerhalb der EU wird die EZB unwiderruflich zum Staat um Staate. Die Regierungen schauen tatenlos zu, weil sie hoffen, dass die EZB sie damit von den europäischen Staatsschulden befreit. Der Preis ist ein nicht demokratisch legitimierter oder kontrollierter Einheitsstaat. Napoleon Bonaparte würde vor Neid erblassen.

Putin wurde unnötig provoziert

US-Think-Tank: Krise in der Ukraine ist die Schuld des Westens

Das Council on Foreign Relations sieht die Hauptschuld für die Eskalation in der Ukraine beim Westen. Die Einkreisung Russlands durch die NATO, die Expansion der EU und der - durch den Westen finanzierte Umsturz in Kiew hätten die Krise ausgelöst. Die ständigen Schuldzuweisungen an Putin seien deshalb falsch.

Deutsche sollen belastet werden

Schäuble lässt Alternativ-Konzept zur Pkw-Maut erarbeiten

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble lässt ein alternatives Konzept zu den Maut-Plänen von Verkehrsminister Alexander Dobrindt erarbeiten. Schäuble möchte nicht nur Ausländer, sondern auch deutsche Autobahn-Nutzer belasten.

Slowakei droht mit Veto gegen verschärfte Russland-Sanktionen

In der EU gibt es deutliche Widerstand gegen verschärfte Sanktionen gegen Russland. Der slowakische Premier Fico nannte die Sanktionen "überflüssig und kontraproduktiv" und droht mit einem Veto. Der Chef von Rosneft bohrte in den Wunden der europäischen Export-Industrie und sagte, wenn Deutschland seine Maschinen nicht an Russland liefern wolle, dann werde man sie eben in Südkorea oder China kaufen.

Wegen Ukraine-Krise: EU-Personal im Eiltempo bestimmt

Die Bestellung von Donald Tusk und Federica Mogherini als führende EU-Verwalter erfolgte wie schon in der Vergangenheit nicht durch eine demokratische Wahl, sondern durch einen umfassenden Deal zwischen den Staatschefs. Von Tusk erwartet sich vor allem Angela Merkel, dass Brüssel eng an Deutschland angekoppelt agiert. Die Kanzlerin sieht die Zukunft der EU mit bangen Gefühlen.

Nato baut schnelle Eingreif-Truppe für Osteuropa auf

Die Nato stellt eine rasche Eingreiftruppe auf, die als „Antwort auf russische Aggression in der Ukraine“ zum Einsatz kommen kann. Die Truppe wird unter dem Oberkommando der Briten stehen. 10.000 Mann werden vor allem aus dem Baltikum und den Niederlanden entsandt. Litauen ist der Auffassung, dass die Ukraine den Krieg gegen Russland stellvertretend für ganz Europa führe.

DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN versuchen, wirtschaftliche und politische Entwicklungen verständlich und kritisch zu erklären. Die politisch und gesellschaftlich relevanten Themen für den deutschen Mittelstand werden beleuchtet. Vor allem liegt uns daran, manch einen globalen Zusammenhang aufzuzeigen, der für Deutschland nicht sichtbar und doch relevant ist. Europa-Themen und Fragen der Demokratie sind Teil unserer Analysen und Berichte.