Belastung zu hoch

Flüchtlings-Strom: Slowakei warnt vor Zusammenbruch der EU

Die meisten Flüchtlinge kommen derzeit aus der Türkei. (Foto: EU-Kommission)

Die meisten Flüchtlinge kommen derzeit aus der Türkei. (Foto: EU-Kommission)

Die Europäische Union muss die Flüchtlingskrise noch in diesem Jahr bewältigen, sagte der slowakische Ministerpräsidenten Robert Fico. Gelingt dies nicht, bedeutet das ein Auseinanderbrechen der EU.

PaperLab benötigt kein Wasser, um aus altem Papier neues zu produzieren. (Foto: Epson)

PaperLab benötigt kein Wasser, um aus altem Papier neues zu produzieren. (Foto: Epson)

14 Seiten pro Minute

Maschine recycelt Papier direkt im Büro

Mit relativ geringem Wassereinsatz kann eine neue Produktionsmaschine von Epson Altpapier in neues Papier umwandeln. In Japan soll in diesem Jahr der Verkauf zuerst starten. 14 A-4-Seiten kann die Maschine pro Minute produzieren.

Chinas Präsident Xi Jinping kämpft derzeit an vielen Fronten. (Foto: Flickr/APEC 2013/CC by 2.0)

Chinas Präsident Xi Jinping kämpft derzeit an vielen Fronten. (Foto: Flickr/APEC 2013/CC by 2.0)

Gefährliche Devisen

Hedgefonds-Manager: Chinas Banken sind Zeitbomben

Westliche Hedgefonds wetten auf eine weitere Abwertung des Yuan und verschärfen somit den Abfluss von Kapital aus dem Land. Doch die größte Gefahr für Chinas Währung liegt nicht bei den Hedgefonds, sondern im maroden Bankensystem des Landes, so ein Spekulant.

Mit der freiwilligen Initiative des Handels soll eine gesetzliche Regelung vermieden werden. (Foto: Flickr/shlomp-a-plompa/CC by nd 2.0)

Mit der freiwilligen Initiative des Handels soll eine gesetzliche Regelung vermieden werden. (Foto: Flickr/shlomp-a-plompa/CC by nd 2.0)

Flucht nach vorn

Ab April werden Plastiktüten teurer

Der Einkaufsbummel wird künftig ein bisschen teurer. Ab dem 1. April wollen viele Einzelhändler in Deutschland für Einwegtüten aus Plastik Geld nehmen. Im EU-Vergleich liegt Deutschland mit einem Verbrauch von 71 Plastiktüten pro Kopf und Jahr dennoch deutlich unter dem Durchschnittsverbrauch.

Im Dezember allerdings gingen die Exporte unerwartet zurück. (Foto: Flickr/SantaRosa OLD SKOOL/CC by 2.0)

Im Dezember allerdings gingen die Exporte unerwartet zurück. (Foto: Flickr/SantaRosa OLD SKOOL/CC by 2.0)

Vorübergehender Vorteil

Schwacher Euro stützt deutsche Exporte

Die deutsche Wirtschaft hat 2015 dank des schwachen Euros trotz der schwachen Weltkonjunktur einen Exportrekord geschafft. Für fast 1,2 Billionen Euro verkauften sie Waren ins Ausland - 6,4 Prozent mehr als 2014. Gegen Ende des Jahres waren die Exporte aber überraschend stark gesunken.

Zugunfall in Oberbayern. (Foto: dpa)

Zahlreiche Verletzte

Schweres Zugunglück in Bayern

Im Landkreis Rosenheim sind am Dienstag zwei Züge zusammengestoßen. Die Rettungskräfte sind vor Ort. Zur Unglücksursache gibt es noch keine Erkenntnisse.

In den USA ist nicht alles gesetzlich geregelt. Je nach Bundesstaat und County können sich andere Anforderungen für die Zulassung von Elektronik ergeben. (Foto: Flickr/Creativity103/CC by 2.0)

In den USA ist nicht alles gesetzlich geregelt. Je nach Bundesstaat und County können sich andere Anforderungen für die Zulassung von Elektronik ergeben. (Foto: Flickr/Creativity103/CC by 2.0)

Risiko für KMU

Wirtschaftsinitiative: TTIP könnte Maschinenbauer und Elektroindustrie gefährden

Eine wirkliche Harmonisierung bei Standards wird es trotz TTIP im Maschinenbau und in der Elektronikindustrie nicht geben. Vielmehr gilt es für die Mittelständler hier, auch eine Genehmigung für den US-Markt zu erhalten. Doch gerade in der Branche gibt es häufig keine gesetzliche Regelung. Je nach Bundesstaat können sich die Anforderungen unterscheiden. Das birgt ein finanzielles und rechtliches Risiko für deutsche Unternehmen, so die Wirtschaftsinitiative „KMU gegen TTIP“.

Länderübergreifend haben etwa Zweidrittel der Befragten großes oder sogar sehr großes Vertrauen in Deutschland. (Foto: EU-Kommission)

Länderübergreifend haben etwa Zweidrittel der Befragten großes oder sogar sehr großes Vertrauen in Deutschland. (Foto: EU-Kommission)

Zu viele Nachteile

Jeder vierte Deutsche betrachtet EU-Mitgliedschaft als Risiko

Für jeden vierten Deutschen überwiegen derzeit die Nachteile einer EU-Mitgliedschaft. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in acht EU-Staaten hervor. In anderen EU-Länder die Zahl der EU-Skeptiker jedoch höher.

Atomendlager Schacht Konrad. (Foto: dpa)

Atomendlager Schacht Konrad. (Foto: dpa)

Interner Bericht

Atommüll-Bergung aus der Asse könnte zehn Milliarden kosten

Die Bergung und sachgerechte Neudeponierung von Atommüll aus dem maroden Bergwerk Asse in Niedersachsen könnte nach Berechnungen des Bundesumweltministeriums rund zehn Milliarden Euro kosten.

Der Baukonzern Bilfinger ist in vielen Ländern tätig, auch wie hier in Schweden. (Foto: Flickr/Bilfinger SE/CC by-nd 2.0)

Der Baukonzern Bilfinger ist in vielen Ländern tätig, auch wie hier in Schweden. (Foto: Flickr/Bilfinger SE/CC by-nd 2.0)

Nach Gewinneinbruch

Bilfinger verkauft Wassertechnologie-Sparte an Chinesen

Der krisengeplagte Traditionskonzern Bilfinger verschafft sich Luft mit einem Spartenverkauf. Das Geschäft mit Wassertechnologie werde für rund 200 Millionen Euro an die chinesische Firma Chengdu Techcent Environment verkauft, teilte das Bau- und Dienstleistungsunternehmen mit.

Die russischen Banken geraten zunehmend unter DRuck. Das land befindet sich in einer Rezession und viele Schulden können nicht zurückgezahlt werden. (Foto: Flickr/Thomas Depenbusch/CC by2.0)

Die russischen Banken geraten zunehmend unter DRuck. Das land befindet sich in einer Rezession und viele Schulden können nicht zurückgezahlt werden. (Foto: Flickr/Thomas Depenbusch/CC by2.0)

Bankensystem wackelt

Russland schließt weitere Banken

Die russischen Behörden haben zwei mittelgroße Banken geschlossen. Den Instituten Interkommerts und Alta-Bank wurde die Lizenz entzogen, wie die Zentralbank am Montag mitteilte.

Die Commerzbank führt nun doch Strafzinsen auf hohe Einlagen ein. (Foto: dpa)

Die Commerzbank führt nun doch Strafzinsen auf hohe Einlagen ein. (Foto: dpa)

0,3 Prozent Strafzins

Commerzbank erhebt Negativzinsen für Mittelständler

Die Commerzbank erhebt Negativzinsen von weiteren Kundengruppen. Nun sollen offenbar auch Mittelständler einen Strafzins auf ihre Einlagen zahlen. Das hatte die Bank zuvor noch ausgeschlossen.

Jens Weidmann ist kritiker von Draghis-Geldpolitik, will aber Brüssel mehr Macht geben. (Foto: dpa)

Jens Weidmann ist kritiker von Draghis-Geldpolitik, will aber Brüssel mehr Macht geben. (Foto: dpa)

Souveränitäts-Verlust

Bundesbank-Chef fordert europäischen Finanzminister

Deutschland und Frankreichs Notenbankchefs wollen weitere nationale Aufgaben an Brüssel übertragen. Weidmann und sein Kollege haben sich für einen europäischen Finanzminister ausgesprochen. Das würde eine weitere Einschränkung der Souveränität der Nationalstaaten bedeuten.

Die europäische Stahlindustrie kann mit den Dumping-Preisen aus Drittländern nicht mithalten. (Foto: dpa)

Die europäische Stahlindustrie kann mit den Dumping-Preisen aus Drittländern nicht mithalten. (Foto: dpa)

Warnung vor Billig-Konkurrenz

Alarmruf an Brüssel: EU-Länder sehen Stahlbranche massiv bedroht

Sieben europäische Staaten fordern in einem Brandbrief an die EU-Kommission Schutzzölle für die Stahlindustrie. Die Existenz der gesamten Branche in Europa sei durch die Dumping-Konkurrenz aus China gefährdet.

Die Maßnahme soll die Bürger drängen, ihr Geld auf die Bank zurückzubringen. (Foto: Flickr/Images_of_money/CC BY 2.0)

Die Maßnahme soll die Bürger drängen, ihr Geld auf die Bank zurückzubringen. (Foto: Flickr/Images_of_money/CC BY 2.0)

Wegen Niedrigzins

Sparkassenchef: Politik muss Sparen attraktiver machen

Sparen lohnt sich wegen des Niedrigzins nicht mehr. Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon fordert von der Politik eine Gesetzesänderung, um Sparen wieder attraktiv zu machen. Immerhin spare der Staat aufgrund der Niedrigzinsen 40 Milliarden Euro im Jahr.

Im kommenden Jahr werden deutlich weniger neue Windräder gebaut. 2015 wurden noch 108 Windräder errichtet. (Grafik: Foto: IG Windkraft)

Im kommenden Jahr werden deutlich weniger neue Windräder gebaut. 2015 wurden noch 108 Windräder errichtet. (Grafik: Foto: IG Windkraft)

Offshore attraktiver

Windkraft unter Druck: Wirtschaft fordert neues Ökostromgesetz

Bürokratische Hürden werden den Ausbau der Windkraft in Österreich in den kommenden Jahren deutlich schmälern. Viele geplante Windräder müssen damit rechnen, dass ihre Anträge auf Förderzusage verfallen. Oder sie müssen Jahre warten, um überhaupt die Chance auf eine Förderung zu erhalten. Die Industrie flüchtet deshalb ins Offshore-Geschäft.

Die 7-Millimeter dicken Solar-Streifen sind widerstandsfähig genug, um selbst schwere Transporter auszuhalten. (Foto: Screenshot)

Die 7-Millimeter dicken Solar-Streifen sind widerstandsfähig genug, um selbst schwere Transporter auszuhalten. (Foto: Screenshot)

Positive Energie

Frankreich gewinnt Strom aus Solarstraßen

Frankreich stattet seine Straßen mit Solarzellen aus. Rund 1000 Kilometer Solarstraßen sollen Strom für fünf Millionen Franzosen liefern. Bezahlt werden soll die neue Energie mit Steuern auf Erdöl.

Gefahren- und Monitoring-Regionen für den Schweizer Wohnimmobilienmarkt. (Grafik: UBS)

Gefahren- und Monitoring-Regionen für den Schweizer Wohnimmobilienmarkt. (Grafik: UBS)

Peripherie im Fokus

Schweiz droht Immobilienblase

Etliche Regionen der Ostschweiz stehen erstmals auf der Risikokarte. Der UBS zufolge befindet sich der Schweizer Immobilienmarkt nun auf der zweithöchsten Gefahrenstufe.

Cecilia Malmstršöm mit Brigitte Zypries in Berlin. (Foto: EU-Kommission)

Cecilia Malmstršöm mit Brigitte Zypries in Berlin. (Foto: EU-Kommission)

Keine Unabhängigkeit

Deutsche Richter kritisieren geplantes TTIP-Gericht

Die EU-Kommission überlegt, ein neues „Investitionsgericht“ zu schaffen, um Debatte über die Schiedsgerichte zu beenden. Der Vorschlag entbehre einer Rechtsgrundlage und die nationalen Gerichte müssten sich diesem Gericht beugen. Auch gebe es Zweifel an der Unabhängigkeit der Richter an solch einem Gericht.

Die Aufträge der US-Industrie sind eingebrochen. (Foto: Flickr/Diego Torres Silvestre/CC by 2.0)

Die Aufträge der US-Industrie sind eingebrochen. (Foto: Flickr/Diego Torres Silvestre/CC by 2.0)

Jeder Siebte

USA: Zahl der Lebensmittel-Marken steigt auf neues Rekordhoch

US-Unternehmen haben zu Jahresbeginn weniger neue Jobs geschaffen, als von den Volkswirten erwartet wurde. Zwar sind die Stundenlöhne sind leicht gestiegen. Trotzdem ist die Zahl jener, die auf Lebensmittelmarken angewiesen ist, auf Rekordhoch.

Projektvolumina erfolgreicher Finanzierungen ab 2013. (Grafik: WKO)

Projektvolumina erfolgreicher Finanzierungen ab 2013. (Grafik: WKO)

Beidseitiges Interesse

Crowdfunding in Österreich auf Erfolgskurs

Im vergangenen Jahr haben die Crowdfunding-Plattformen in Österreich die acht Millionen Euro Marke geknackt. So viel wurde noch nie auf diesem neuen Weg generiert. Vor allem das neue Crowdfunding-Gesetz hat noch einmal für einen neuen Schub gesorgt.

Elf Start-Ups kassierten 2015 mehr als eine Million Euro von Investoren. (Grafik: Startup Report 2015)

Elf Start-Ups kassierten 2015 mehr als eine Million Euro von Investoren. (Grafik: Startup Report 2015)

Investoren-Interesse

Österreich Start-Ups starten durch

Österreichs Start-Ups blicken auf ein erfolgreiches vergangenes Jahr zurück. 11 Unternehmen konnten sogar Investments von mehr als einer Million Euro für sich generieren. Meist sind die Unternehmen nicht mehr als 15 Personen stark. Österreich zeigt, dass längst nicht nur an Orten wie Silicon Valley unternehmerische Kreativität zu finden ist.

Jens Weidmann wendet sich in der Öffentlichkeit gegen eine Bargeld-Obergrenze. (Foto: Flickr/PROChatham House/CC by 2.0)

Jens Weidmann wendet sich in der Öffentlichkeit gegen eine Bargeld-Obergrenze. (Foto: Flickr/PROChatham House/CC by 2.0)

Keine Obergrenze

Bundesbank warnt vor Abschaffung des Bargelds

Geht es nach der Bundesregierung kann die Abschaffung des Bargeldes nicht schnell genug gehen. Maximal 5.000 Euro als Bargeldgrenze wurde vorgeschlagen. Bundesbank-Chef Weidmann warnt nun offiziell vor einem solchen Schritt. Die Wirkung auf den Bürger sei „fatal“.

Gute wirtschaftliche Entwicklung und Lohnsteigerungen treiben die Kauflust. (Grafik: GfK)

Gute wirtschaftliche Entwicklung und Lohnsteigerungen treiben die Kauflust. (Grafik: GfK)

Privat und staatlich

Inlandskonsum stützt deutschen Mittelstand

Der private und der öffentliche Konsum werden auch in diesem Jahr die größte Stütze für den deutschen Mittelstand sein. Niedrige Inflation und hohe Beschäftigung steigern die Kauflust der Deutschen. Und politische Maßnahmen wie die Förderung des Wohnungsbaus und eine potentielle Kaufprämie für E-Autos sollen die Binnennachfrage weiter anheizen.

Die juristische Aufarbeitung belastet die Credit Suisse weiter. (Foto: Flickr/Tobias Scheck/CC by 2.0)

Die juristische Aufarbeitung belastet die Credit Suisse weiter. (Foto: Flickr/Tobias Scheck/CC by 2.0)

Neue Regeln

Schweizer Finanzbranche kämpft gegen den Umbruch

Die Schweizer Bankenlandschaft steht vor großen Herausforderungen. Insbesondere das Privatkunden-Geschäft ist von strengeren regulatorischen Vorschriften, den Negativzinsen der Nationalbank, einem starken Franken und Risiken im globalen Finanzsystem betroffen. Der erste Konzernverlust der Credit Suisse seit sieben Jahren deutet an, was in den kommenden Jahren auch auf andere Geldhäuser zukommen könnte.

Aus Luft, Wasser und Hitze entsteht Brennstoff. (Screenshot)

Aus Luft, Wasser und Hitze entsteht Brennstoff. (Screenshot)

Abbau von CO2

Brennstoff aus Luft und Sonne

Ein israelisches Start-Up recycelt nur mithilfe von Luft und Sonne Kohlendioxid. Der Prototyp ist ein Solarkraftwerk, das aus dem in der Luft enthaltenen CO2 einen Brennstoff erzeugt. Bereits ab 2018 will das Start-up ihr Produkt verkaufen.

Müllverbrennungsanlage der EEW. (Foto: dpa)

Größte Direktinvestition

Chinesen kaufen deutschen Müllentsorger für 1,8 Milliarden Euro

EEW mit Sitz in Helmstedt will aus Müll Geld machen. Das Unternehmen will Abfalldeponien zum Auslaufmodell erklären - und den Müll stattdessen in Energie verwandeln. Nun übernehmen Chinesen den Konzern. Und stellen damit einen neuen Rekord auf.

Die Aktie der Credit Suisse im Fünf-Tages-Verlauf. (Grafik: ariva.de)

Die Aktie der Credit Suisse im Fünf-Tages-Verlauf. (Grafik: ariva.de)

Wertberichtigungen belasten

Credit Suisse meldet Milliarden-Verlust

Die erste Jahresbilanz des neuen Credit-Suisse-Chefs Tidjane Thiam fällt schwach aus. Die zweitgrößte Schweizer Bank hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 2,94 Milliarden Franken erwirtschaftet. Wertberichtigungen und ein schleppend verlaufendes Tagesgeschäft begünstigten den höchsten Verlust seit dem Jahr 2008.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Italiens Premier Matteo Renzi am 29.01.2016 in Berlin. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Italiens Premier Matteo Renzi am 29.01.2016 in Berlin. (Foto: dpa)

Vom Steuerzahler

Nach Banken-Rettung: Italien stimmt für Milliarden-Paket für die Türkei

Die EU meldet nach der Ankündigung der gemeinsamen Einlagensicherung und der Banken-Rettung in Italien einen weiteren Erfolg für Angela Merkel: Die Türkei erhält drei Milliarden Euro aus Steuergeldern zur Lösung der Flüchtlingskrise. Wie die Verwendung der Gelder kontrolliert wird, ist unbekannt.

Transnationale Unternehmen sprechen sich schon seit Jahrzehnten mit Regierungen ab. (Foto: Flickr/www.ruffrootcreative.com/CC BY-SA 2.0)

Transnationale Unternehmen sprechen sich schon seit Jahrzehnten mit Regierungen ab. (Foto: Flickr/www.ruffrootcreative.com/CC BY-SA 2.0)

TTIP macht Lobbyarbeit offiziell

Studie: TTIP macht Lobbyarbeit noch einfacher

Unter dem Deckmantel der regulatorischen Zusammenarbeit gibt es bereits seit vielen Jahren eine stille Kooperation zwischen Unternehmen und politischen Vertretern aus den USA und Brüssel. Schon vor TTIP wurden so zukünftige Gesetze von Konzernen mitbestimmt. TTIP wird diese gängige Praxis noch erleichtern.

Gern: „Wir erwarten, dass die konjunkturstützenden Maßnahmen einen regelrechten Einbruch der Konjunktur verhindern werden.“ (Foto: Flickr/ Cory M. Grenier/CC by sa 2.0)

Gern: „Wir erwarten, dass die konjunkturstützenden Maßnahmen einen regelrechten Einbruch der Konjunktur verhindern werden.“ (Foto: Flickr/ Cory M. Grenier/CC by sa 2.0)

Chinas Abschwung hat deutsche Wirtschaft noch nicht vollends erreicht

Deutsche Mittelstands Nachrichten: Wie schätzen Sie die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft ein, wenn die Wirtschaft in China weiter an Fahrt verliert? Klaus-Jürgen Gern: China hat aufgrund seiner Größe inzwischen eine sehr große Bedeutung für die Weltwirtschaft, sowohl als Absatzmarkt als...

Kaufen oder Verkaufen – die Entscheidungen an den Aktienmärkten treffen zunehmend Maschinen. (Foto: Flickr/Butz.2013/CC BY 2.0)

Kaufen oder Verkaufen – die Entscheidungen an den Aktienmärkten treffen zunehmend Maschinen. (Foto: Flickr/Butz.2013/CC BY 2.0)

Menschen überflüssig

Hedge-Fonds ohne Händler: Computer übernehmen Aktienmärkte

Der weltweite Aktienhandel wird zunehmend von Computern übernommen. Zahlreiche Fonds setzen bereits ganz auf intelligente Software, die von der Datensammlung über die Analyse bis zum tatsächlichen Handel alles ohne Menschen erledigt.

Besonders in der Stahlindustrie sind die Aufträge im vergangenen Jahr ständig eingebrochen. (Foto: dpa/)

Besonders in der Stahlindustrie sind die Aufträge im vergangenen Jahr ständig eingebrochen. (Foto: dpa/)

Zu geringe Preise

Stahlkrise: Grafitspezialist SGL schließt Werk in Frankfurt

Bisher stellte SGL in Frankfurt Grafitelektroden her, die zur Produktion von Elektrostahl benötigt werden. Die Produktion in Griesheim soll nun schrittweise heruntergefahren und der Standort voraussichtlich bis Jahresende geräumt werden. SGL leidet unter der Abschwächung in der Stahlindustrie. Chinesische Stahlexporte...

Überall ist das Geld sicherer als auf der Bank ,ist die Devise vieler Bürger. (Foto: dpa)

Überall ist das Geld sicherer als auf der Bank ,ist die Devise vieler Bürger. (Foto: dpa)

5.000 Euro

Bundesregierung plant Beschränkung des Bargelds

Wolfgang Schäuble plant offenbar die Einführung einer Obergrenze für Barzahlungen in Deutschland. Als Begründung werden die Terror-Anschläge von Paris angeführt. Doch auch das Wiederaufflammen der europäischen Banken-Krise dürft eine Rolle spielen.

Maschinen und Fahrzeuge sind die wichtigsten Exportgüter Deutschlands. (Foto: Flickr/Defence Images/CC BY-SA 2.0)

Maschinen und Fahrzeuge sind die wichtigsten Exportgüter Deutschlands. (Foto: Flickr/Defence Images/CC BY-SA 2.0)

Abschwung deutlich spürbar

China-Krise wird zum Risiko für deutsche Exporteure

China war in den vergangenen 20 Jahren der wichtigste Wachstumsmotor für die deutsche Wirtschaft. Die wirtschaftliche Korrektur in der Volksrepublik kommt deshalb auch langsam bei den deutschen Exporteuren an. Sowohl der direkte Handel mit China als auch die negativen Einflüsse der Abkühlung Chinas auf die Weltwirtschaft sind bereits spürbar. Wirklich gefährlich wird es aber erst, wenn der Abschwung in China an Dynamik gewinnt und es langfristig keine Stabilisierung gibt.

Die Gemüsesaatgut-Sparte machte im vergangenen Jahr einen Umsatz im dreistelligen Millionen Bereich. (Foto: Syngenta)

Die Gemüsesaatgut-Sparte machte im vergangenen Jahr einen Umsatz im dreistelligen Millionen Bereich. (Foto: Syngenta)

Zustimmung erhalten

ChemChina bietet 43 Milliarden Dollar für Syngenta

Bei der bisher teuersten chinesischen Firmenübernahme im Ausland will der Chemiekonzern ChemChina den Schweizer Agrarchemie-Anbieter Syngenta schlucken. Das würden sich die Chinesen 43 Milliarden Dollar kosten lassen, wie beide Unternehmen am Mittwoch mitteilten. Bis zum Ende des Jahres solle der Deal abgeschlossen sein.

Ölpreis und Sanktionen drucken auf den Wert des Rubels. (Foto: Flickr/ bob howl/CC by sa 2.0)

Ölpreis und Sanktionen drucken auf den Wert des Rubels. (Foto: Flickr/ bob howl/CC by sa 2.0)

Zahlungsausfälle befürchtet

Russland: Fremdwährungs-Kredite werden zum Problem für Europas Banken

Der Wertverfall des Rubel erschwert die Rückzahlung von Krediten, die in fremder Währung aufgenommen wurden. In Moskau kam es deswegen kürzlich zu Demonstrationen in Bankfilialen. In einigen europäischen Ländern wurden Banken bereits enteignet, um die heimischen Kreditnehmer zu schützen. An ihrem Vorgehen könnte sich langfristig auch Russland orientieren.

Seit Beginn des Jahres ist der Preis pro Tonne Kupfer um über 1.000 Dollar gefallen. (Foto: Jack Lyons/CC by 2.0)

Seit Beginn des Jahres ist der Preis pro Tonne Kupfer um über 1.000 Dollar gefallen. (Foto: Jack Lyons/CC by 2.0)

Kosten explodieren

Rohstoffkrise: Bergbau-Unternehmen geraten unter Druck

Das Überangebot an Rohstoffen wie Öl, Kupfer und Stahl belastet die zahlreichen Minen weltweit. Rund zwei Drittel der Minenprojekte weisen explodierende Kosten auf. Die Branche wackelt und trotzdem werden neue Minen eröffnet und die Fördermengen erhöht. Doch Chinas Abschwung und die Währungsschwankungen könnten zur Zerreißprobe werden.

Rato war von 2004 bis 2007 Chef des IWF. (Foto: dpa)

Rato war von 2004 bis 2007 Chef des IWF. (Foto: dpa)

Angeblich 12 Millionen

Ehemaliger IWF-Chef wegen Veruntreuung vor Gericht

Wegen eines Finanzskandals bei der spanischen Sparkasse Caja Madrid und der Großbank Bankia muss der frühere IWF-Chef Rodrigo Rato auf die Anklagebank. Der Madrider Ermittlungsrichter Fernando Andreu ordnete am Montag an, dass dem ehemaligen spanischen Wirtschafts- und Finanzminister sowie 65 weiteren Angeklagten der Prozess gemacht wird.

Das Minsker Abkommen ist noch immer nicht von allen Seiten eingehalten worden. (Foto: Flickr/quapan/CC by 2.0)

Das Minsker Abkommen ist noch immer nicht von allen Seiten eingehalten worden. (Foto: Flickr/quapan/CC by 2.0)

Wegen Ukraine

Merkel hält an Russland-Sanktionen fest

Bundeskanzlerin Merkel sagte nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten, dass ein Ende der Russland-Sanktionen nicht in Sicht sei. Die in Minsk ausgehandelten Auflagen seien noch nicht erfüllt.

Die Investoren trauen Alphabet ein höheres Wachstumspotential als Apple zu. (Foto: Flickr/poobesh a.k.a ECTOTHERMS lakshman/CC by 2.0)

Die Investoren trauen Alphabet ein höheres Wachstumspotential als Apple zu. (Foto: Flickr/poobesh a.k.a ECTOTHERMS lakshman/CC by 2.0)

Apple geschlagen

Google-Mutter Alphabet kann Machtposition ausbauen

Der Alphabet-Holding um den Suchmaschinen-Riesen Google hat Apple den Rang als teuerstes Unternehmen der Börsenwelt vorerst abgelaufen. Starke Quartalszahlen beflügelten die Alphabet-Aktien nachbörslich. Dabei macht der Konzern in einigen Sparten hohe Verluste.

BP hat deshalb bereits einen Sparkurs eingeleitet. (Foto: Flickr/nakhon100/CC by 2.0)

BP hat deshalb bereits einen Sparkurs eingeleitet. (Foto: Flickr/nakhon100/CC by 2.0)

Gewinn halbiert

Ölpreis beschert BP Gewinneinbruch

Der Ölpreisverfall und deutlich niedrigere Gaspreise haben beim britischen Rohstoffriesen BP den Gewinn um mehr als die Hälfte einbrechen lassen. Für 2015 meldete BP einen Ertrag von 5,9 Milliarden US-Dollar. 2014 waren es noch 12,1 Milliarden Dollar gewesen. Das entspricht einem Rückgang um 51 Prozent.

Deutlich höher als in Deutschland liegt der Anteil der Heimarbeiter dem Bericht zufolge in Frankreich oder Großbritannien. (Foto: Flickr/Michael Cannon/Cc by sa 2.0)

Deutlich höher als in Deutschland liegt der Anteil der Heimarbeiter dem Bericht zufolge in Frankreich oder Großbritannien. (Foto: Flickr/Michael Cannon/Cc by sa 2.0)

Personalpolitische Dinosaurier

Arbeitswelt: Deutschen Unternehmen fehlt Flexibilität

Angesichts zunehmender Anforderungen in Sachen Vereinbarkeit von Beruf und Familie wünschen sich viele Arbeitnehmer mehr Flexibilität bei der Einteilung ihrer Arbeitszeiten und ihres Arbeitsortes. Doch hierzulande ist dies bei den Unternehmen nicht so gern gesehen. Im Gegensatz zu ausländischen Unternehmen erlauben sie beispielsweise kaum Heimarbeit.

Kleve sind die Centstücke zu teuer geworden. (Foto: Flickr/Olli Henze/CC BY-ND 2.0)

Kleve sind die Centstücke zu teuer geworden. (Foto: Flickr/Olli Henze/CC BY-ND 2.0)

Bargeld schrumpft

Erste deutsche Stadt schafft Kleingeld ab

Die Stadt Kleve will sich von den Ein- und Zwei-Cent-Stücken trennen. Die Abwicklung mit dem Kleingeld sei zu teuer geworden. Deshalb soll nun auf fünf Cent auf bzw. abgerundet werden.

Die kalifornische Umweltschutzbehörde Cal/EPA will das Pestizid Glyphosat in die Liste der krebsverursachenden Mittel aufnehmen. (Foto: Flickr/ Mike Mozart/CC by 2.0)

Die kalifornische Umweltschutzbehörde Cal/EPA will das Pestizid Glyphosat in die Liste der krebsverursachenden Mittel aufnehmen. (Foto: Flickr/ Mike Mozart/CC by 2.0)

Kampf gegen Behörde

Glyphosat: Monsanto verklagt Kalifornien

Monsantos sorgt angesichts seines umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Roundup erneut für Aufmerksamkeit. Das US-Unternehmen verklagt eine kalifornische Behörde. Grund dafür ist das im Unkrautvernichter enthaltene Glyphosat, das die Internationale Krebsforschungsagentur IARC „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft hat. Kalifornien will Glyphosat auf die Liste der...

Technisat gibt das Geschäft mit Autoradios und Navigationsgeräten ab. (Foto: Flickr/Shane K/CC by sa)

Technisat gibt das Geschäft mit Autoradios und Navigationsgeräten ab. (Foto: Flickr/Shane K/CC by sa)

Volkswagen-Zulieferer

TechniSat verkauft Autozuliefer-Geschäft an Chinesen

Ein weiterer deutscher Autozulieferer wird nach China verkauft. Die vor allem als Fernsehgeräte-Hersteller bekannte TechniSat gibt ihr Geschäft mit Autoradios und Navigationsgeräten an den chinesischen Zulieferer Ningbo Joyson Automotive ab, wie TechniSat am Montag in Daun in der Eifel mitteilte.

Auch der Markit-Einkaufsmanager- Index für China ist gesunken. (Grafik: Markit)

Auch der Markit-Einkaufsmanager- Index für China ist gesunken. (Grafik: Markit)

Abschwung hält an

Chinas Industrie schrumpft überraschend stark

Die chinesische Wirtschaft steht unter Druck. Die Stimmung in Chinas herstellender Industrie ist so schlecht wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) fiel im Januar unerwartet stark auf den tiefsten Stand seit August 2012.

Bislang spielte Renault auf dem chinesischen Markt nur eine Nebenrolle. (Foto: Flickr/Joe Haupt/CC by sa 2.0)

Bislang spielte Renault auf dem chinesischen Markt nur eine Nebenrolle. (Foto: Flickr/Joe Haupt/CC by sa 2.0)

Billigere Produktion

Renault eröffnet erstes Montagewerk in China

Trotz des wirtschaftlichen Abschwungs bleibt Chinas Automarkt weiterhin ein Wachstumsmotor für ausländische Autobauer. Renault will nun auch davon profitieren und plant ein Montagewerk in China. Mindestens 150.000 Autos sollen hier jährlich vom Band laufen.

Verbraucher fordern gerechtere Preise. (Foto: Flickr/Caden Crawford/CC BY-ND 2.0)

Verbraucher fordern gerechtere Preise. (Foto: Flickr/Caden Crawford/CC BY-ND 2.0)

Wohnort bestimmt Preis

Verbraucherminister fordern schärfere Gesetze für Online-Händler

Online-Händler können für ein Produkt unterschiedliche Preise verlangen – je nach Konsument. Dies wollen die Verbraucherminister nun ändern und fordern ein Ende der individualisierten Preise.

Die Nutzfahrzeug-Branche von VW arbeit an größerem Erfolg. (Foto: Flickr/Metropolico.org(CC BY-SA 2.0)

Die Nutzfahrzeug-Branche von VW arbeit an größerem Erfolg. (Foto: Flickr/Metropolico.org(CC BY-SA 2.0)

Börsengang möglich

VW-Nutzfahrzeug-Chef sieht keinen Anlass für Notverkauf

Trotz der derzeitigen Abgas-Affäre bei VW und den damit verbunden finanziellen Einbrüchen sieht der Leiter des Nutzfahrzeug.Geschäfts des Volkswagen-Konzerns keinen Verkaufszwang der Sparte. Er blickt optimistisch in die Zukunft der LKW-Abteilung.

Besonders Wien ist als Standort bei ausländischen Unternehmen immer beliebter. (Foto: flickr/ Miroslav Petrasko/ cc by 2.0)

Besonders Wien ist als Standort bei ausländischen Unternehmen immer beliebter. (Foto: flickr/ Miroslav Petrasko/ cc by 2.0)

Faktor Standortvorteil

Ansiedlungs-Rekord: Unternehmen kommen gern nach Österreich

Fast 300 ausländische Betriebe haben sich im vergangenen Jahr in Österreich angesiedelt. Mit den Ansiedlungen stiegen auch Investitionssummen und Arbeitsplätze. Als besonderer Standortvorteil gilt den Unternehmen die günstige geografische Lage in Europa.

Volkswagen wird derzeit von allen Seiten auseinandergenommen. (Foto: Flickr/Davide Costanzo/Cc by 2.0)

Volkswagen wird derzeit von allen Seiten auseinandergenommen. (Foto: Flickr/Davide Costanzo/Cc by 2.0)

Emden und Kassel

Keine Nachfrage: Volkswagen muss Produktion ruhen lassen

Volkswagen unterbricht die Produktion in seinem Getriebe-Werk Kassel in Baunatal. Das Getriebewerk ist die zweitgrößte VW-Produktionsstätte in Deutschland. Auch in Emden wird mit Schließtagen gerechnet.

Jeder Fünfte Schweizer würde mit dem zusätzlichen Geld ein eigenes Unternehmen gründen. (Foto: flickr/ generation grundeinkommen/ cc by 2.0)

Jeder Fünfte Schweizer würde mit dem zusätzlichen Geld ein eigenes Unternehmen gründen. (Foto: flickr/ generation grundeinkommen/ cc by 2.0)

Zeit für Bildung und Familie

Umfrage: Schweizer würden trotz Grundeinkommen weiterarbeiten

Die Schweizer würden mit einem bedingungslosen Grundeinkommen nicht aufhören zu arbeiten. Einer Umfrage zufolge würden die Bürger das Geld vielmehr nutzen um sich weiterzubilden, und mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Jeder Fünfte will mit dem Geld sogar ein eigenes Unternehmen gründen.

Die Schweizer Arzneimittelhersteller kämpfen mit Währungseffekten und Nachahmer-Produkten. (Foto: flickr/ Technicker Krankenkassse/ cc by 2.0)

Die Schweizer Arzneimittelhersteller kämpfen mit Währungseffekten und Nachahmer-Produkten. (Foto: flickr/ Technicker Krankenkassse/ cc by 2.0)

Frankenstärke und Nachahmer belasten Roche und Novartis

Die Schweizer Pharmafirmen sehen einem mageren Jahr entgegen: Der starke Franken macht den Konkurrenzkampf für die Arzneimittel-Hersteller härter. Nachahmerprodukte erscheinen durch den Währungseffekt noch günstiger als die teuren Originale.

Bargeld erfreut sich in der Schweiz wachsender Beliebtheit. (Foto: flickr/Victor/CC BY 2.0)

Bargeld erfreut sich in der Schweiz wachsender Beliebtheit. (Foto: flickr/Victor/CC BY 2.0)

Scheine Statt Konto

Wenig Vertrauen in Banken: Schweizer setzen auf Bargeld

Schweizer Bürger heben in großem Stil Bargeld ab. Besonders der 1000-Franken-Schein ist als Wertaufbewahrungsmittel beliebt, seine Umlaufzahlen steigen unvermindert. Der Trend findet in einer Zeit statt, in der europäische Stimmen die Abschaffung von Münzen und Scheinen fordern.

In Österreich hat die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in den vergangenen Jahren drastisch abgenommen - ein Umstieg auf Bioproduktion bietet Hoffnung. (Foto: Flickr/Bad Kleinkirchheim/CC by 2.0)

In Österreich hat die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in den vergangenen Jahren drastisch abgenommen - ein Umstieg auf Bioproduktion bietet Hoffnung. (Foto: Flickr/Bad Kleinkirchheim/CC by 2.0)

Trend schafft Jobs

Bio-Boom soll Ausweg für Österreichs Landwirte bieten

Die Landwirtschaft in Österreich profitiert von dem anhaltenden Bio-Trend. Die Zahl der Biobetriebe steigt um etwa zehn Prozent, so die Erwartung des Landwirtschaftsministeriums. Auch für angeschlagene konventionelle Landwirte biete der Boom Möglichkeiten zum Neu- und Wiedereinstieg.

Kaum etwas des neu gedruckten Geldes von der EZB landet wie gewünscht bei den Unternehmen. (Foto: EZB)

Kaum etwas des neu gedruckten Geldes von der EZB landet wie gewünscht bei den Unternehmen. (Foto: EZB)

Keine Besserung in Sicht

EZB-Milliarden kommen nicht bei den Unternehmen an

Die seit Jahren expansive Geldpolitik der EZB verpufft nahezu wirkungslos. Eines ihrer Hauptziele ist, die Kreditvergabe von Banken an Unternehmen zu steigern. Doch auch im Dezember vergaben die Geldhäuser der Euro-Zone praktisch genauso wenig Darlehen an die Wirtschaft wie schon vor einem Jahr.

In den USA war deutsches Bier im vergangenen Jahr besonders beliebt, hier US-Präsident Barack Obama Ende Juni 2015 in Bayern. (Foto: dpa)

In den USA war deutsches Bier im vergangenen Jahr besonders beliebt, hier US-Präsident Barack Obama Ende Juni 2015 in Bayern. (Foto: dpa)

Dank China und USA

Export-Rekord für deutsche Bierbrauer

Die Bierbrauer in Deutschland haben 2016 die Rekordmenge von 16 Millionen Hektoliter Bier ins Ausland geliefert. Insbesondere in den USA und in China war deutsches Bier beliebt. Die Ausfuhren in Drittländer außerhalb der EU haben sich Im Vergleich zum Vorjahr sogar verdoppelt.

Trotz rückläufiger Stahlproduktion herrscht noch immer eine massive Überkapazität weltweit. (Foto: dpa)

Trotz rückläufiger Stahlproduktion herrscht noch immer eine massive Überkapazität weltweit. (Foto: dpa)

Preisdruck steigt

Thyssenkrupp sieht Europas Stahlindustrie vor dem Aus

Der Stahlkonzern Thyssenkrupp warnt vor zunehmendem Druck in der Stahlbranche: Überkapazitäten, Billig-Importe aus China und die Verschärfung der Klimaschutzauflagen in der EU könne man schlicht nicht stemmen, so Thyssenkrupp-Chef Hiesinger. Daher stehe die gesamte europäische Stahlindustrie vor dem Aus.

Ford zieht sich wegen des Freihandelsabkommens TPP aus Japan und Indonesien zurück – dieses Werk in Thailand wurde bereits 2012 geschlossen. (Foto: dpa)

Ford zieht sich wegen des Freihandelsabkommens TPP aus Japan und Indonesien zurück – dieses Werk in Thailand wurde bereits 2012 geschlossen. (Foto: dpa)

Protest gegen TPP

Arbeitsplätze gefährdet: US-Unternehmen fürchten Freihandel mit Asien

Während europäische Unternehmen vor TTIP warnen, sorgen sich US-Firmen vielmehr wegen eines Freihandelsabkommens mit Asien: Dieses gefährde amerikanische Arbeitsplätze. Ford hat daher sogar angekündigt, sich komplett aus Japan zurückzuziehen.

Die Lenkzwischenwellen bei den Modelle Opel Corsa und Adam könnten brechen, so das Kraftfahrtbundesamt. (Foto: dpa)

Die Lenkzwischenwellen bei den Modelle Opel Corsa und Adam könnten brechen, so das Kraftfahrtbundesamt. (Foto: dpa)

Dringender Rückruf

Materialfehler: Warnung vor Lenk-Ausfall bei Opel-Kleinwagen

Fehlerhafte Ersatzteile können die Lenkung bei Opel-Kleinwagen beeinträchtigen. Das Kraftfahrt-Bundesamt warnt vor einem möglichen Lenkausfall. Von dem Rückruf betroffen sind die Modelle Opel Corsa D und Opel Adam.

Wirtschaftsminister Gabriel will mit der Kaufprämie die Batterie-Produktion nach Deutschland holen, Finanzminister Schäuble ist dagegen. (Foto: dpa)

Wirtschaftsminister Gabriel will mit der Kaufprämie die Batterie-Produktion nach Deutschland holen, Finanzminister Schäuble ist dagegen. (Foto: dpa)

Schäuble dagegen

Gabriel: Kaufprämie für Elektro-Autos nur mit deutschen Batterien

Die staatliche Förderung von Elektroautos ist laut Wirtschaftsminister Gabriel an Bedingungen geknüpft: Er fordert von der deutschen Industrie, als Gegenleistung die industrielle Batterieproduktion nach Deutschland zu holen. Finanzminister Schäuble stellt sich gegen eine Kaufprämie.

Verfahren werden überwacht

Nach Abgas-Skandal: EU will Zulassungsbehörden entmachten

Die EU-Kommission will das Zulassungsverfahren für neue Autos künftig streng überwachen. Die Aufsicht über das Kraftfahrtbundesamt soll dazu in Brüssel liegen. Die EU könnte so etwa Strafen über die nationalen Behörden hinweg verhängen – diese würden faktisch entmachtet.

Start in Norwegen

Erste Banken in Europa schaffen Bargeld komplett ab

Mit dem Wiederaufflammen der europäischen Banken-Krise ergreifen erste Banken drastische Maßnahmen und wollen ihren Kunden den Gebrauch von Bargeld verbieten. Wie schnell die finanzielle Repression als direkte Folge einer Wirtschaftskrise einsetzt, zeigt das Beispiel der größten norwegischen Bank.

„Kein starkes Autojahr“

Zulieferer Bosch fürchtet sinkende Diesel-Nachfrage

Der weltweit größte Autozulieferer rechnet 2016 mit einer schwachen Nachfrage. Neben einem ohnehin geringen Zuwachs der globalen Autoproduktion fürchte man sinkende Absätze bei Diesel-Fahrzeugen. In den USA und Deutschland wird im Abgasskandal auch gegen Bosch strafrechtlich ermittelt.

Kunden gezielt gesucht

Fahrdienst Uber muss Millionen-Strafe an Taxi-Verbund zahlen

Uber wurde in Frankreich zu einer Millionenstrafe verurteilt. Den Uber-Fahrern wurde vorgeworfen, dass sie sich in den Straßen wie reguläre Taxifahrer verhalten und Kunden gezielt suchen. Das ist verboten.

Massive Finanzierungslücken

EU: Niedrig-Zinsen gefährden deutsche Betriebsrenten

Die Niedrig-Zinsen belasten das deutschen Betriebsrenten-System massiv. Die Arbeitgeber müssten in vielen Fällen draufzahlen, um die den Rentnern versprochenen Leistungen zu erbringen, so die EU-Versicherungsaufsicht. Die Finanzierungslücke in den europäischen Pensionsplänen sei zudem laut Stresstest bis zu doppelt so groß wie gedacht.

Geeignete Bewerber fehlen

Fachkräftemangel: Mittelstand drohen Milliardenschäden

Jeder zweite Mittelständler klagt über Umsatzeinbußen, weil Fachkräfte fehlen. Der entstehende Schaden beträgt nach einer aktuellen Studie rund 46 Milliarden Euro pro Jahr. Die Mehrheit der Firmen würde deshalb auch Flüchtlinge trotz Mehraufwand beschäftigen - wenn die Rechtslage es zuließe.

Kriminelle abschrecken

Ende des Bargelds: SPD will 500-Euro-Note abschaffen

Die SPD plädiert für eine Obergrenze von 5.000 Euro bei Bargeldzahlungen. Daher soll auch der 500-Euro-Schein abgeschafft werden. Mit einer Bargeldschwelle soll Deutschland für Kriminelle aus dem Ausland unattraktiver werden, so die Partei.

Abbau von Überkapazitäten

China muss hunderttausende Stahlarbeiter entlassen

Chinas Stahlindustrie ist unter Druck: Die massive Senkung der Produktionskapazität soll bis zu 400.000 Jobs kosten. Mit einer Steuerreform will Peking zunächst die Unternehmen entlasten.

Gewalt beim Arbeitskampf

Frankreich: Landesweite Streiks legen Verkehr lahm

Frankreichs Taxifahrer protestieren gegen den Fahrdienst Uber. Die Taxifahrer blockieren seit dem Morgen den Verkehr mit brennenden Autoreifen. Gleichzeitig streiken die Flutlotsen, um bessere Arbeits-Bedingungen zu durchzusetzen.

Verstoß gegen Kartellrecht

Preisabsprachen: EU will japanische Autozulieferer bestrafen

Die EU-Wettbewerbsaufsicht wirft mehreren japanische Autozulieferern illegale Preisabsprachen vor. Betroffen sind die Hersteller Mitsubishi Electric, Hitachi und Denso. Die Kartellstrafen könnten die Unternehmen bis zu zehn Prozent ihres Umsatzes kosten.

Für digitale Vernetzung

China-Kooperation soll Digitalisierung im Mittelstand vorantreiben

Eine stärkere Zusammenarbeit mit China soll die Digitalisierung der deutschen Industrie zur Industrie 4.0 vorantreiben. Insbesondere der Mittelstand sei aufgefordert, in die Digitalisierung zu investieren, um nicht zur „Werkbank“ amerikanischer IT-Konzerne zu verkommen, so Forschungsministerin Wanka. Gemeinsam mit China sollen etwa Projekte zur Vernetzung von Produktionsabläufen entstehen.

Schon ab 50

Unfall-Forscher fordern gesetzliche Fahrtests für Senioren

Autofahrer ab 50 sollen künftig verbindliche Fahrtests absolvieren. Mit der Zahl älterer Autofahrer wachse auch die Unfallgefahr, so die Unfallforscher der Versicherer. Demnach seinen Senioren über 75 Jahren bei einer Verwicklung in Unfälle meist die Verursacher - die Quote liege damit höher als bei der Hochrisikogruppe der 18- bis 24-Jährigen.

Übernahme geplant

Steuervorteil: US-Zulieferer Johnson kauft irischen Rivalen Tyco

Der amerikanische Zulieferer Johnson Controls kauft den irischen Brandschutz-Anbieter Tyco. Die beiden Unternehmen beliefern unter anderem die Autoindustrie und haben einen Börsenwert von insgesamt 36 Milliarden Dollar. Johnson verlegt mit dem Zukauf seine Zentrale in das Niedrigsteuer-Land Irland.

Unternehmer skeptisch

Ifo: Stimmung in der deutschen Wirtschaft erheblich verschlechtert

Die deutschen Unternehmer bewerten ihre Geschäftsaussichten im neuen Jahr schlechter. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sinkt zum Jahresbeginn von 108,6 Punkten auf 107,3 Punkte. Die Wirtschaft sei „erschrocken“, so Ifo-Präsident Sinn.

Kaufpreis eine Milliarde

Milliarden-Übernahme: Siemens kauft US-Softwarefirma

Siemens will die amerikanische Softwarefirma CD-adapco übernehmen. Das Unternehmen stellt Programme für den Maschinenbau her und soll eine Milliarde Dollar kosten. Mit dem US-Zukauf will Siemens sich besser gegen den US-Rivalen General Electrics positionieren.

Mehr als vervierfacht

Zahl der Anträge steigt: Asylbewerber wollen schneller arbeiten

Immer mehr Flüchtlinge wollen bereits während ihres laufenden Asylverfahrens eine Arbeit aufnehmen. Die Zahl der Anträge von Asylbewerbern auf eine Arbeitsmarktzulassung in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr mehr als vervierfacht. Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) fordert nun die Aussetzung der Vorrangprüfung.

6,7 Milliarden Euro Miese

Nach Rekordverlust: Viele Investmentbanker der Deutschen Bank vor Absprung

Die Deutsche Bank rechnet offenbar mit einer Kündigungswelle von Investmentbankern in London. Da die Boni für das Jahr 2015 aufgrund des Rekordverlusts drastisch gekürzt werden, wollten etliche Mitarbeiter das Geldhaus verlassen.

Weltweit 3 Prozent mehr

Daimler-Chef Zetsche traut Mercedes 2016 deutliches Wachstum zu

Neue Modelle und das Vertrauen in die eigene Marke stimmen Daimler-Chef Dieter Zetsche für das Jahr 2016 optimistisch. Nicht nur in den USA und China werde der Konzern zulegen - auch in puncto globalem Zuwachs rechnet er mit einem Plus von gut drei Prozent.

Pulver verschossen

Sparguthaben: Europa steht vor einer massiven Finanz-Krise

Der OECD-Aufseher William White erwartet für Europa eine Finanzkrise, die wesentlich gravierender sein könnte als jene von 2007. Der Grund: Die sich abzeichnende Rezession wird 1.000 Milliarden Dollar fauler Kredite uneinbringlich machen. Die Zentralbanken haben ihr Pulver verschossen und scheiden als Retter aus.

Bewältigung der Flüchtlingskrise

Oberste Asylbehörde ordnet Überstunden und Samstagsarbeit an

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) will aufgrund der Flut von Asylanträgen nun mehr arbeiten als bisher. Künftig sollen bis zu 40 Stunden Mehrarbeit veranlasst werden können. Das gelte auch für den Samstag.

Längerfristiger Zahlungsplan muss her

Heta-Plan scheitert: Gläubiger lehnen Kärntens Rückkaufangbot ab

Kärnten hat den Gläubigern der Bad Bank Heta 7,8 Millionen Euro angeboten. Insgesamt haftet Kärnten jedoch für Schuldtitel in Höhe von rund elf Milliarden Euro. Eine große Gläubigergruppe der Abwicklungsbank Heta lehnte das aktuelle Rückkaufangebot mit Abschlag für Heta-Anleihen ab.

Krise erreicht Zulieferer

Ölpreisverfall belastet Unternehmen branchenübergreifend

Die anhaltenden Tiefstpreise bei Erdöl bringen Unternehmen aus einer Vielzahl von Branchen gleichermaßen in Bedrängnis. Nach den Förderern geraten auch Dienstleister und Zulieferer in Schwierigkeiten. Längst müssen nicht mehr nur die Produzenten Ausgaben zurückfahren und Stellen streichen.

Luxus-Nachfrage sinkt

Stahl statt Gold: Krise zwingt Schweizer Uhrenbauer zum Umdenken

Preise und Materialien für Luxusuhren passen sich den schrumpfenden Absatzzahlen der Hersteller an. Die Schweizer Uhrenexporte sanken in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres um 3,3 Prozent. Wirtschaftlichen Schwierigkeiten in den traditionellen Luxus-Kunden Regionen China, Russland und Arabien senken die Nachfrage.

Ausnahmen beim Mindestlohn

Österreich soll für Flüchtlinge Arbeitsmarkt liberalisieren

Die IWF-Ökonomen empfehlen eine Ausnahme beim Mindestlohn, um Flüchtlinge schneller integrieren zu können. Der geringere Lohn solle Nachteile in Sachen Sprache oder Qualifikation ausgleichen. Österreich solle zudem die Einkommensteuer oder die Sozialversicherungsabgaben senken.

Blüten aus dem Darknet

Bundesbank warnt: Rekordsummen an Falschgeld im Umlauf

Die Anzahl an falschen Euro-Scheinen ist in Deutschland um 51 Prozent auf einen neuen Höchstwert gestiegen. Falschgeld wird verstärkt über das sogenannte Darknet vertrieben. Die neuen Banknoten sollen fälschungssicherer sein, so die Bundesbank.

Keine Gutscheine für EU

Europäer gehen leer aus: Volkswagen will nur US-Kunden entschädigen

Volkswagen lehnt im Abgas-Skandal eine Entschädigung seiner europäischen Kunden ab. US-Kunden hingegen bekommen Einkaufsgutscheine. Die Situation in den USA sei nicht vergleichbar, da dort die VW-Kunden wahrscheinlich länger auf geeignete Lösungen warten müssten, so der Autobauer zur Begründung.

Rekordjahr für Berlin

Investoren stürzen sich auf deutsche Start-ups

Im vergangenen Jahr haben Investoren 3,1 Milliarden Euro und damit soviel Geld wie nie zuvor in deutsche Start-ups gesteckt. Auch Großkonzerne wie BMW oder BASF engagieren sich immer stärker in der Start-up Szene. Zudem nähmen ausländische Investoren zunehmend deutsche Start-ups ins Visier, weil mit den Niedrigzinsen der Anlagedruck und die Risikobereitschaft steige.

Kooperation mit Gazprom

Gaskonzern Linde erhält Großauftrag in Russland

Der Industriegase-Konzern Linde hat sich einen Großauftrag aus Russland gesichert. Das Münchner Unternehmen wird Gazprom-Partner für ein Erdgasprojekt nahe der russisch-chinesischen Grenze. Das Auftragsvolumen soll im hohen dreistelligen Millionen-Bereich liegen.

Auch in den USA

GM steigt ins Carsharing-Geschäft in Deutschland ein

Der US-Autobauer General Motors hat angekündigt, in das Carsharing-Geschäft einzusteigen. Der Fahrzeugverleih soll unter dem Namen Maven in Großstädten in Deutschland und den USA starten. Mit dem Schritt macht die Opel-Mutter GM den hiesigen Marktführern Daimler und BMW Konkurrenz.

Wechselkurs benötigt

Schwache Wirtschaft: Polen verschiebt Einführung des Euro

Die neue polnische Regierung setzt einen Euro-Beitritt des Landes nicht an die Spitze ihrer politischen Agenda. Finanzminister Pawel Szalamacha sagte am Dienstag nach einem Treffen mit seinen Kollegen aus Deutschland und Frankreich, Wolfgang Schäuble und Michel Sapin, in Berlin, die...

Einbruch der Bestellungen erwartet

Sinkende Produktion und Konkurrenz aus China belasten Metallbranche

Die Abhängigkeit der Metallbranche von der Industrie ist erheblich. Vor allem im Bereich des Maschinenbaus und der Autobranche herrschen große Abhängigkeiten. Umso mehr fürchtet die Metallbranche in diesem Jahr einen Einbruch.

Möglicher Verkauf

Deutsche Bahn steigt ins Paket-Geschäft ein

Die Deutsche Bahn will gemeinsam mit dem Paketdienst GLS in das Paketgeschäft einsteigen. Der Start werde in Deutschland erfolgen, erklärte Bahnchef Rüdiger Grube. Hinter dem Vorhaben dürfte die Absicht der Bahn stecken, die Frachttochter Schenker für einen (Teil-)Verkauf zu positionieren. Die Frachtbranche ist derzeit global unter Druck.

Staatshaushalt in Not

Russland: Rubel nähert sich neuem Tiefstand

Der Ölpreisverfall drückt die russische Währung weiter Richtung Tiefstand. Für Russland ist der Verkauf von Öl und Gas die wichtigste Einnahmequelle. Die Wirtschaftsprognosen für das Land wurden gesenkt.

Turbulenzen an der Börse

Schweizer SMI-Index rutscht unter 8.000 Punkte

Der wichtigste Schweizer Aktienindex ist das erste Mal seit dem Frankenschock vor einem Jahr auf einen Wert von unter 8.000 Punkten gesunken. 19 der 20 SMI-Konzerne waren im Minus. Größter Verlierer ist der Versicherungskonzern Zurich.

Wahlumfrage negativ

Flüchtlinge und Unions-Streit beflügeln AfD

In einer aktuellen Forsa-Umfrage hat die Union schlechter abgeschnitten als bisher. Der Streit mit der CSU über die Flüchtlingspolitik und die vielen offenen Fragen bei der Bewältigung des Ansturms schwächen das Bild der Union. Die AfD profitiert von den Entwicklungen und kommt mittlerweile auf zehn Prozent.

Dank Freihandelsabkommen

Zu hohe Personalkosten: Autobranche zieht es nach Mexiko

Mexikos Autoproduktion ist 2015 drastisch gestiegen. Mehr als die Hälfte der dort produzierten Autos gehen ins Ausland. Unternehmen wie VW, Ford, Goodyear und Toyota haben den Markt bereits für sich entdeckt. Internationale Abkommen haben den Zugang der Firmen zu billigen Arbeitern vereinfacht.

Schwieriger indischer Markt

Indischer Autobauer Tata bekommt deutschen Chef

Der größte indische Autobauer Tata Motors bekommt einen deutschen Chef. Der frühere Airbus -Vorstand Günter Butschek werde den Posten zum 15. Februar antreten, kündigte das Unternehmen am Montag an. Die Vorstandsposition war seit dem Tod des Vorgängers Karl Slym vor...

Große Risiken

IWF erwartet Abschwung der Weltwirtschaft

Der IWF wird im Wochen-Rhythmus immer pessimistischer: Der Fonds korrigiert zum dritten Mal seine Prognose nach unten – und kommt damit der Realität immer näher. Die falschen Prognosen sind seit langem ein Problem des IWF.

Keine Erholung

Ölpreis: Ölriese Total gibt Gewinnwarnung raus

Der massive Rückgang des Ölpreises in den vergangenen Monaten drückt die Geschäfte des Ölriesen Total. Der Konzern geht von einem Gewinnrückgang um ein Fünftel aus.

Niedriger als erwartet

China: Schwächstes Wachstum seit 25 Jahren

Das Wachstum in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft fiel 2015 mit 6,9 Prozent so schwach aus wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr, wie die Statistiker mitteilten. Experten rechnen daher damit, dass die Regierung in Peking den Geldhahn weiter aufdreht.

Trotz Unruhen

EU forciert Handel mit der Ukraine

Trotz weiterer Unruhen ist das Freihandelsabkommen zwischen der EU und der Ukraine in Kraft getreten. Damit soll die Wirtschaft der Ukraine stabilisiert werden, so Handelskommissarin Malmström. Europäische Unternehmen würden im Gegenzug von einem großen Absatzmarkt profitieren.

Kein Treffen

Stopp TTIP: Merkel nimmt Unterschriften nicht entgegen

3,3 Millionen Unterschriften hat die Bürgerinitiative „Stopp TTIP“ bereits eingesammelt. Diese sollten Bundeskanzlerin Merkel übergeben werden. Doch das Bundeskanzleramt lehnte es ab. Eine „Gleichbehandlung anderer vergleichbarer Initiativen“ so nicht möglich. Zu Pro TTIP Aktionen geht Angela Merkel aber, schließlich bedrücke es sie, dass das Freihandelsabkommen so umkämpft sei. Noch vor der US-Wahl soll TTIP fertig sein.

Nach CD-Ankauf

Schulden-Krise: Deutschland bildet griechische Steuerprüfer aus

Deutschland wird Athen bei der Suche nach Steuerhinterziehern helfen. Griechische Steuerprüfer sollen eine entsprechende Schulung in Deutschland absolvieren. Zuvor hatte die Bundesregierung den griechischen Behörden eine Liste mit den Namen von 10.000 griechischen Bürgern und Firmen übermittelt, die der Steuerhinterziehung verdächtigt werden.

Trotz Abschwung

China wird für Schweizer Mittelstand zum wichtigen Exportpartner

Die Schweizer Exportunternehmen sehen in Asien auch in diesem Jahr einen der besten Absatzmärkte für ihre Produkte. Neben China sind auch Japan und Indien hoch im Kurs. Jedes 3. mittelständische Unternehmen erwartet in diesem Jahr einen Exportzuwachs.

Speichern von Strom

Solar-Hersteller SMA verbündet sich mit Tesla

SMA Solar kooperiert mit Tesla bei der Strom-Umwandlung aus den Batterien des US-Herstellers. Der Absatz der Batteriespeicher hat sich aufgrund des Preisrückgang mehr als verdoppelt. Die Hessen hoffen ein Milliarden-Geschäft.

Asiatische Börsen im Minus

Ölpreis sinkt auf tiefsten Wert seit 2003

Das Ende der internationalen Sanktionen gegen den Iran hat die Ölpreise auf den tiefsten Stand seit rund 13 Jahren gedrückt. In Asien sprechen die Analysten ganz offen von einer weltweiten Rezession.

Nach Monsanto-Absage

Syngenta-Aktionäre fordern Rücktritt des Verwaltungsrates

Seit der Absage Syngentas hinsichtlich des Angebots von Monsanto, ist die Führung des Konzerns in Dauer-Kritik. Auch für die Übernahmegespräche mit ChemChina gab es Schelte. Ein Teil der Aktionäre fordert nun Konsequenzen von Seiten des Verwaltungsrates.

Vor Treffen in Davos

Industrie 4.0 kostet fünf Millionen Arbeitsplätze

In den kommenden fünf Jahren wird die zunehmende Digitalisierung in den Industrieländern vor allem Stellen in Büros und Verwaltung unnötig machen, so eine aktuelle Studie. Vor allem in Deutschland werde es zu erheblichen Umbrüchen in der Arbeitswelt kommen. Gleichzeitig sei weltweit die Stabilität erheblich gefährdet.

Investitionen steigen

Chinas Investoren beginnen mit neuer Einkaufstour

In den vergangenen 12 Monaten sind chinesische Unternehmen wieder vermehrt auf Einkaufstour. Die USA und vor allem auch Deutschland ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Ein Blick auf die Direktinvestitionen zeigt jedoch, dass China noch nicht annähernd so viel in Deutschland investiert hat wie Deutschland in China.

37 Milliarden Euro

Ölpreis: Russlands Staatskasse droht Milliarden-Verlust

Die russische Regierung rechnet aufgrund des Ölpreis-Verfalls mit einer Finanzierunglücke in Höhe von 36 Milliarden Euro. Die Rubelschwäche und die angeschlagene Wirtschaft des Landes strapazieren den Staatshaushalt bereits. Die Regierung erwägt deshalb, den staatlichen Vermögensfonds zur Überbrückung zu nutzen. Der Verkauf einiger Anteil am Ölkonzern Rosneft steht auch zur Debatte.

Für Grenzschutz

Schäuble will Sondersteuer für Kosten der Flüchtlingskrise

Bundesfinanzminister Schäuble will eine EU-weite Sondersteuer auf Benzin erheben. Das Geld sei nötig, um die EU-Außengrenzen schützen zu können. Man fragt sich, warum die EU erst jetzt entdeckt, dass man Grenzen schützen muss.

Gegen Massentierhaltung

Berlin: Tausende demonstrieren gegen Agrar-Industrie

Anlässlich der Grünen Woche haben in Berlin tausende Menschen für eine ökologische Landwirtschaft demonstriert. Neben der Agrarindustrie stand auch TTIPP erneut in der Kritik. Die Demonstranten werfen den US-Großkonzernen der Agrarindustrie mangelnde Standards und einen zu lockeren Umgang mit Gen-Food und Pestiziden vor.

Mehr Transaktionen

Asiatische Investoren erobern Österreichs Immobilienmarkt

Österreich zählt als attraktiver Immobilienmarkt. Vor allem die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist hoch. Der wirtschaftliche Abschwung in China lockt vermehrt Investoren aus dem asiatischen Raum ins Land. Das wird die Preise in den kommenden Monaten erneut ansteigen lassen.

Finanzplatz bedroht

Zuwanderungs-Debatte schadet Schweizer Finanzplatz

Die Regierung ist verpflichtet ab 2017 die Einwanderung in die Schweiz zu deckeln. Die nationalen Banken sind jedoch auf internationale Beschäftigte und Kunden angewiesen. Das und die drohenden härteren Auflagen könnten den Schweizer Finanzplatz weiter schwächen.

23 Minuten Flugzeit

Fliegende Taxi-Drohne umgeht Staus

Die Entwicklung rund um Drohnen ist rasant: militärisch und im privaten Bereich. Nun hat ein chinesisches Unternehmen eine Drohne entwickelt, die als autonom fliegendes Taxi fungieren soll. Bis zu 100 km/h schnell kann die Taxidrohne fliegen. Der Passagier allerdings kann nicht selbst steuern.

Staatliche Förderung

Zahl der Elektroautos in Österreich nimmt zu

Die Zahl der verkauften Elektrofahrzeuge hat im vergangenen Jahr um über 30 Prozent zugenommen. Auch Hybridfahrzeuge fanden neue Eigentümer. Allerdings ist der Prozentsatz der E-Autos in Österreich insgesamt noch sehr gering. Die Regierung will deshalb weiter in den Ausbau investieren.

Aktie stürzt ab

Abgas-Skandal: Französische Behörden durchsuchen Renault

Die französischen Behörden haben überraschend eine Razzia bei Renault durchgeführt. Der Verdacht: Manipulationen der Abgas-Werte. Die Aktie brach ein. Die französische Regierung verteidigt das Vorzeigeunternehmen.

Aktie unter Druck

Schwaches Fracking-Geschäft: US-Konzern verliert Milliarden

Der weltgrößte Minenkonzern BHP Billiton muss 7,2 Milliarden Dollar auf das US-Geschäft abschreiben. Der fallende Ölpreis macht das Fracking völlig unrentabel: Der Rohstoff-Riese hatte noch vor einem Jahr 26 Bohrplattformen in den USA, bis Ende März sollen es nur noch fünf sein.

Millionen an Steuergeldern

Elektroautos: Gabriel will 5.000 Euro Prämie pro Kauf zahlen

Sigmar Gabriel will offenbar Privat-Käufer von Elektroautos mit 5000 Euro prämieren. Ohne Millionen-Förderung aus Steuergeldern wird die von der Politik ausgerufene Marke von einer Million verkaufter E-Autos in drei Jahren nicht zu schaffen sein.

Deindustrialisierung droht

Schweizer Industrie in der Krise

Die Schweizer Industrie leidet massiv unter der Frankenstärke und dem mauen Wirtschaftswachstum. Tausende Arbeitsplätze sind bereits verloren gegangen. General Electric hat die Streichung von über 1.000 Stellen in Schweizer Betrieben von Alstom angekündigt. Die Kurzarbeit wurde in etlichen Unternehmen ausgedehnt.

Benzin so billig wie nie

Morgan Stanley: Ölpreis von 20 Dollar möglich

Morgan Stanley hält es für möglich, dass der Ölpreis 2016 auf bis zu 20 Dollar sinkt. Ein Analyst macht dafür auch die Abwertung des Yuan verantwortlich.

Regierung will weiter fördern

Zahl der Elektroautos in Österreich nimmt zu

Die Zahl der verkauften Elektrofahrzeuge hat im vergangenen Jahr um über 30 Prozent zugenommen. Auch Hybridfahrzeuge fanden mehr neue Eigentümer. Allerdings ist der Prozentsatz der E-Autos in Österreich insgesamt noch sehr gering. Die Regierung will deshalb weiter in den Ausbau investieren.

Gute Binnennachfrage

Deutsche Wirtschaft legt 1,7 Prozent zu

Die Kauflust der Verbraucher hat die deutsche Wirtschaft 2015 erneut solide wachsen lassen. Das Bruttoinlandsprodukt legte im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent zu und lag damit im zweiten Jahr in Folge über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre (1,3 Prozent).

Unter 10.000 Punkte

Dax auf Talfahrt

Die anhaltenden Turbulenzen am Ölmarkt haben dem Dax am Donnerstag zu schaffen gemacht. Der deutsche Leitindex verlor zum Handelsstart 1,2 Prozent auf 9837 Zähler und sank damit auf den tiefsten Stand seit Oktober.

Markt gesättigt

Der deutsche Automarkt ist in der Krise

Carsharing und Fernbusse halten immer mehr junge Menschen in Deutschland vom Kauf eines eigenen Autos ab. Autokäufer in Deutschland sind im Schnitt über 50. Nur mit Tageszulassungen und massiven Rabatten lassen sich die Neuzulassungen weiter steigern. Der deutsche Automarkt ist gesättigt, er ist der am stärksten rabattierte Automarkt der Welt.

Minister skeptisch

Bauern fordern höhere Fleischpreise

Die deutschen Bauern fordern von den Handelskonzernen eine deutliche Erhöhung der Fleischpreise. „Das ist eine Investition in mehr Tierschutz, der sich niemand versperren darf“, sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, der Neuen Osnabrücker Zeitung vom Dienstag. Der Handel soll...

Umweltfreundliches Verfahren

Hungrige Bakterien sollen Schmutzwasser säubern

Ausgehungerte Bakterien sollen künftig bei der Wasseraufbereitung helfen. Australische Wissenschaftler wollen mithilfe der Mikroorganismen ein altbekanntes Verfahren noch ökologischer machen. Mit ihrer Methode wird die Aufbereitung von Schmutz- zu Trinkwasser energiesparender und umweltverträglicher.

Zu schnelles Wachstum

Gefährliche Blase: Kunstmarkt ist überhitzt

Der Kunstmarkt hat im Zuge der Finanzkrise und der Unruhen in Ländern wie der Ukraine und im Nahen Osten erheblichen Zuwachs erlebt. Doch Forscher der Universität Luxemburg warnen nun vor einer möglichen Blase. Der Markt sei überhitzt, ein Crash wie in den 90ern könnte drohen.

Minus 14 Prozent

Chinas Importe brechen ein

Im vergangenen Jahr haben die Chinesen deutlich weniger Waren importiert als noch im Jahr zuvor. Die Importe fielen um 14 Prozent. Der Rückgang der eingeführten Waren macht sich vor allem in Deutschland bemerkbar. Deutschland ist Chinas größter Handelspartner in Europa.

Guter Dezember

Steuererleichterungen helfen Chinas Automarkt

Der chinesische Automarkt ist zum Jahresende dank massiver Steuererleichterungen deutlich gewachsen. Im Sommer war der Markt eingebrochen. Daraufhin hatten die Autobauer staatliche Hilfen gefordert.

Rückschlag für Müller

US-Behörden lehnen VW-Pläne ab

Der US-Bundesstaat Kalifornien lehnt die Vorschläge von VW zur Reparatur von 2,0-Liter-Diesel-Motoren ab. Die Pläne seien unzureichend, erklärte die kalifornische Umweltbehörde CARB am Dienstag.

Preise nicht weitergegeben

Strompreise für Unternehmen sind gestiegen

Seit Januar 2015 sind die Strompreise für Mittelständler im Schnitt um 1,4 Prozent gestiegen. Die günstigen Großhandelspreise wurden nicht an die Unternehmen weitergegeben und der Anteil der Steuern bleibt hoch.

Lockheed Martin als Pionier

Grüne Atomkraft: Kernfusion bietet grenzenlose Energie

Nahezu Energie ohne Ende, fast keine Umweltbelastungen – das ist das große Versprechen der zivilen Kernfusion. Wenn die Technik einmal so weit ist, könnte sie die Energiewirtschaft revolutionieren. Aber ist ein in den USA angekündigter Durchbruch wirklich schon greifbar?

Weiterhin Schwankungen

Maschinenbau: Bestellungen aus dem Ausland legen zu

Die deutsche Industrie hat im November des vergangenen Jahres wieder mehr Aufträge erhalten. Besonders nachgefragt wurden deutsche Maschinen demnach in anderen Euro-Ländern. Die Aussichten für 2016 bleiben nach Angaben des Branchenverbands VDMA aber eher trüb.

Rostet nicht

Neuartiger Beton erleichtert Brückenbau und Architektur

Wissenschaftler der TU Chemnitz arbeiten an einem neuartigen Beton für den Brücken- und Straßenbau. Der Carbonbeton kann auch in der Architektur eingesetzt werden. Die leichte Konstruktion spart Rohstoffe und ermöglicht tragfähige filigrane Strukturen.

Baustein-Hersteller in der Kritik

Kartellamt verhängt Bußgeld gegen Spielzeughersteller Lego

Das Unternehmen Lego und seine beliebten Bausteine stehen wegen unrechtmäßigen Preiserhöhungen bei sehr gefragten Spielzeug-Artikeln in der Kritik. Entsprechende Schritte wurden vom Unternehmen selbst und vom Bundeskartellamt eingeleitet.

Bestellungen gehen zurück

Airbus überholt Boeing bei Aufträgen

Die Konkurrenz zwischen den Flugzeugbauern Airbus und Boeing bleibt weiterhin bestehen. Insgesamt müssen beide Unternehmen jedoch einen Rückgang in den Bestellungen verzeichnen.

ab Februar

Brasilianischer Ex-Minister wird Finanzchef bei der Weltbank

Erst kürzlich von seinen Ämtern als Brasiliens Finanzminister zurückgetreten, ist Joaquim Levy nun neuer Finanzchef der Weltbank. Ab Februar wird er seine Arbeit aufnehmen.

Übernahme von Hollywood Studio

China greift nach Hollywood

Der chinesische Mischkonzern Dalian Wanda übernimmt für 3,5 Milliarden Dollar die Mehrheit an dem Hollywood Filmstudio Legendary Entertainment. Das chinesische Unternehmen hatte im vergangenen Jahr bereits Interesse an DreamWorks Animation gezeigt.

Neues Geschäftsfeld für China

Chinesen übernehmen Dating-App Grindr

Der chinesische Konzern Kunlun Tech weitet seine Investitionen jetzt auch auf Smartphone-Apps aus und hat Anteile des Dating-Vorreiters Grindr erworben. Das Unternehmen betritt damit nach der Gaming-Branche eine neues Geschäftsfeld.

So tief wie seit 2004 nicht mehr

Ölpreise sinken auf Zwölf-Jahres-Tief

Die Ölpreise sind auch am Dienstagmorgen erneut gefallen. Brent verbilligte sich zwischenzeitlich um 3,6 Prozent gegenüber dem Vortag. Die Rohölpreise haben mittlerweile fast die 30-Dollar-Grenze erreicht.

Suche nach Lösungen

Abgas-Affäre: VW rechnet mit Kosten von maximal 6,7 Milliarden Euro

Volkswagen-Chef Matthias Müller will in Washington die Chefin der Umweltbehörde EPA mit neuen Lösungsvorschlägen überzeugen. Eine schwierige Aufgabe, bei der teure Zugeständnisse wie der Rückkauf zahlreicher Autos drohen. Insgesamt rechnet Volkswagen aber damit, dass der Skandal das Unternehmen höchsten 6,7 Milliarden Euro kosten wird.

Breaking News

Explosion in Istanbul

Bei einer Explosion auf dem Sultan-Ahmet-Platz in Istanbul sind nach Meldungen mehrerer türkischer TV-Sender am Dienstag mehrere Menschen getötet und verletzt worden. Hintergründe zur Detonation waren zunächst nicht bekannt.

US-Energieministerium zeigt Interesse

Innovation: Atmende Solarbatterie steigert Möglichkeiten enorm

Forscher an der Ohio State University haben eine Solarzelle entwickelt, die ihre eigene Energie speichert und dafür Luft atmet. Nach Angaben der Erfinder könnten damit die Kosten für erneuerbare Energien um 25 Prozent sinken.

Mehr Kredite vergeben

Sparkassen profitieren vom Immobilienboom

Die Krisenangst und die niedrigen Zinsen treiben nicht nur Investoren und Unternehmen in deutsche Immobilien. Auch privat sind Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäuser gefragt. Dafür greifen die Bürger auch vermehrt zu Krediten. Die Sparkassen haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Kredite vergeben können.

Für einen Passagier

Fliegende Taxi-Drohne umgeht Staus

Die Entwicklung rund um Drohnen ist rasant: militärisch und im privaten Bereich. Nun hat ein chinesisches Unternehmen eine Drohne entwickelt, die als autonom fliegendes Taxi fungieren soll. Bis zu 100 km/h schnell kann die Taxidrohne fliegen. Der Passagier allerdings kann nicht selbst steuern.

Maschinen und Brennstoffe

Oberösterreich ist exportstärkste Region Österreichs

Im Gegensatz zu der österreichischen Wirtschaft insgesamt konnten Oberösterreich und Salzburg im vergangenen Jahr mit sehr guten Exporten punkten. Punkten konnte die österreichische Industrie vor allem mit Maschinen und mineralischen Brennstoffen.

Rohstoff-Preise sinken weiter

Preissturz: Rohöl in Indien billiger als Mineralwasser

Brent-Preis steuert erneut auf 12-Jahres-Tief zu. In Indien kostete ein Barrel zuletzt 29,24 US-Dollar. Das entspricht etwa 17 Euro-Cent pro Liter. Ein Liter Mineralwasser kostet derzeit rund 21 Euro-Cent.

Chinas größter Chemiekonzern

Chinesisches Unternehmen kauft Spezialmaschinenbauer KraussMaffei

Der Spezialmaschinenbauer KraussMaffei wird für 925 Millionen Euro an die staatliche chinesische National Chemical Corporation (ChemChina) verkauft. Das teilte der Finanzinvestor Onex als Eigentümer des Münchener Unternehmens in der Nacht zum Montag mit.

DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN versuchen, wirtschaftliche und politische Entwicklungen verständlich und kritisch zu erklären. Die politisch und gesellschaftlich relevanten Themen für den deutschen Mittelstand werden beleuchtet. Vor allem liegt uns daran, manch einen globalen Zusammenhang aufzuzeigen, der für Deutschland nicht sichtbar und doch relevant ist. Europa-Themen und Fragen der Demokratie sind Teil unserer Analysen und Berichte.