Draghi kritisiert Handelsbilanzüberschuss

Schäuble attackiert Draghi: Expansive Geldpolitik ist für Krise verantwortlich

Bundesfinanzminister Schäuble: „Ich habe eine Menge Kollegen in der Euro-Zone, die für QE argumentiert haben. Ich tat das nicht." (Foto: dpa)

Bundesfinanzminister Schäuble: „Ich habe eine Menge Kollegen in der Euro-Zone, die für QE argumentiert haben. Ich tat das nicht." (Foto: dpa)

Im Streit um den deutschen Handelsbilanzüberschuss reagiert Finanzminister Wolfgang Schäuble auf die Attacke von EZB-Chef Mario Draghi. Die expansive Geldpolitik der EZB sei eine der Ursachen der Schuldenkrise. Draghi hatte zuvor den Handelsbilanzüberschuss Deutschlands als schädlich für das Gleichgewicht in der EU bezeichnet.

95 Prozent des Autos wurden mit einem 3D-Drucker gedruckt. (Screenshot)

95 Prozent des Autos wurden mit einem 3D-Drucker gedruckt. (Screenshot)

Fliegengewicht mit 800 Kilogramm

Strati: Ein straßentaugliches Kunststoff-Auto aus dem Drucker

Der amerikanische Autohersteller Local Motors hat bei der Detroit Motor Show den Strati vorgestellt. Ein Auto, bei dem sogar die Karosserie aus dem 3D-Drucker kommt. Noch in diesem Jahr soll das Auto in die Serienproduktion gehen.

Durch die pCell-Technologie müssen sich Mobilfunk-Nutzer nicht mehr ein Signal des Anbieters teilen, sondern jeder bringt seine eigene Verbindung ein. (Screenshot)

Durch die pCell-Technologie müssen sich Mobilfunk-Nutzer nicht mehr ein Signal des Anbieters teilen, sondern jeder bringt seine eigene Verbindung ein. (Screenshot)

Anbieter verlieren Macht

Mobilfunk-Netze werden künftig von den Bürgern gemacht

Persönliche Antennen könnten die mobile Kommunikation demokratisieren. Durch Anbringen kleiner Sender auf dem eigenen Dach schaffen die Bürger in verschiedenen Projekten weltweit gemeinsam Crowd-Netzwerke. Dies bedeutet nicht nur die Unabhängigkeit von den großen Telekom-Anbietern, sondern beschleunigt die Daten-Übertragung zudem um ein Vielfaches.

Flugsimulator in der Flugschule Bremen. (Foto: Archivbild aus 1999/dpa)

Flugsimulator in der Flugschule Bremen. (Foto: Archivbild aus 1999/dpa)

Harte Ausschluss-Kriterien

Nur wenige Bewerber schaffen Aufnahme-Tests zur Piloten-Ausbildung

Vor der Ausbildung zum Lufthansa-Piloten müssen die Bewerber umfangreiche Aufnahme-Tests bestehen. Neben der körperlichen Belastbarkeit wird auch die psychische Verfassung der Bewerber getestet. Wer nicht teamfähig ist und sich in Stresssituationen nicht im Griff hat, hat keine Chance. Nur fünf von Hundert Bewerbern bestehen die Aufnahmetests.

Die grüne Linie bezeichnet die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland bis zum Jahr 2050 ohne Einwanderung. (Grafik: Bertelsmann-Stiftung/IAB Bevölkerungsprognose)

Die grüne Linie bezeichnet die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland bis zum Jahr 2050 ohne Einwanderung. (Grafik: Bertelsmann-Stiftung/IAB Bevölkerungsprognose)

Zuwanderung aus EU-Ländern nimmt ab

Deutschland ist auf Einwanderer aus Nicht-EU-Staaten angewiesen

Die Einwanderung nach Deutschland aus EU-Ländern wird drastisch abnehmen. Der deutsche Arbeitsmarkt ist daher auf Einwanderer aus Nicht-EU-Ländern angewiesen. Einer Bertelsmann-Studie zufolge braucht Deutschland bis 2050 jährlich bis zu 490.000 Einwanderer von außerhalb der EU.

Der Sedan C4 wird im Sommer nicht mehr gebaut. (Foto: Maxim Shipenkov/dpa)

Der Sedan C4 wird im Sommer nicht mehr gebaut. (Foto: Maxim Shipenkov/dpa)

Schwache Wirtschaft

Peugeot und Mitsubishi stoppen Auto-Produktion in Russland

Die Autohersteller Peugeot Citroen und Mitsubishi stoppen die Produktion im russischen Kaluga. IN den Sommermonaten Mai bis Juli werden keine C4 Sedan und Peugeot 408 gebaut. Das Gemeinschaftsunternehmen PCMA Rus streicht zudem 100 Stellen. Immer mehr Autobauer ziehen sich aus dem schwachen russischen Absatzmarkt zurück.

Junge Unternehmer sind investitionsbereiter als ältere. (Foto: Flickr/ Paul Inkles/CC BY 2.0)

Junge Unternehmer sind investitionsbereiter als ältere. (Foto: Flickr/ Paul Inkles/CC BY 2.0)

Knapp 7.000 Übergaben pro Jahr

Österreich: Unternehmens-Übergaben senken Investitionen im Betrieb

Die Bedeutung von Unternehmensübergaben steigt. In Österreich wird die Zahl aufgrund des demografischen Wandels in den nächsten Jahren noch steigen. Dabei sinken in allen zu übernehmenden Betrieben die Innovationen und Investitionen,.

Der IWF fordert eine weitere Schwächung des Franken. (Grafik: ariva.de)

Der IWF fordert eine weitere Schwächung des Franken. (Grafik: ariva.de)

Währung schwächt Exporte

Tabubruch: IWF fordert Schweiz zur Franken-Abwertung auf

Der IWF rät der Schweiz zum Gelddrucken. Die Schweizerische Nationalbank soll Vermögenswerte in Fremdwährungen aufkaufen und so den Franken schwächen. Bis vor kurzem kritisierte der IWF die bewusste Abwertung von Währungen noch scharf.

Der Preis für Viskose sinkt. (Foto: Flickr/Britta Hohne/CC BY 2.0)

Der Preis für Viskose sinkt. (Foto: Flickr/Britta Hohne/CC BY 2.0)

Lenzing streicht 800 Stellen

Niedrige Faserpreise schwächen Textilindustrie

Der österreichische Faserhersteller Lenzing erwartet ein schwieriges Jahr 2015. Sinkende Faserpreise und die hohen Baumwollbestände senken die Rendite. Das Unternehmen will 800 Stellen streichen.

Hypo-Krise spitzt sich zu

Hypo-Schuldenschnitt: EZB prüft Bankenrisiken in Österreich

Die EZB fordert alle Banken in der Euro-Zone auf, ihre Investments in Österreich offenzulegen. Das Bundesland Kärnten strebt einen Schuldenschnitt für die Pleitebank Hypo Alpe Adria an und bezieht sich dabei auf eine EU-Richtlinie. Demnach sollen die Gläubiger für die Schulden der Hypo haften.

EZB-Chef Mario Draghi hoffe, dass die neuen Milliarden in Form von Krediten an Unternehmen weitergegeben werden. (Foto: JULIEN WARNAND/dpa)

EZB-Chef Mario Draghi hoffe, dass die neuen Milliarden in Form von Krediten an Unternehmen weitergegeben werden. (Foto: JULIEN WARNAND/dpa)

Ankauf von Wertpapieren wirkungslos

EZB gescheitert: Weniger Kredite für Unternehmen im Februar

Alle Maßnahmen der EZB, die sie zur Steigerung der Kreditvergabe unternommen hat, sind gescheitert. Im Februar gab es 0,1 Prozent weniger Kredite für Unternehmen und Privatpersonen in der Euro-Zone. Schon im Herbst hat die EZB damit begonnen, Wertpapiere zu kaufen.

Geld sparen in der Schweiz wird schwieriger. (Foto: tokamuwi / pixelio.de)

Geld sparen in der Schweiz wird schwieriger. (Foto: tokamuwi / pixelio.de)

Ende des Bankgeheimnisses

Austausch von Steuerdaten geschieht ohne Kenntnis der Bankkunden

Die Schweiz und die EU starten ab 2018 mit dem Austausch von Steuerdaten. Die Maßnahme soll das Vertrauen in den Finanzstandort der Schweiz stärken. Doch die Bankkunden werden nicht darüber informiert, was mit ihren Daten geschieht und wann sie an welche Institutionen verschickt werden.

Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank, will noch nicht von einer Immobilienblase in Deutschland sprechen. (Foto: Arne Dedert/dpa)

Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank, will noch nicht von einer Immobilienblase in Deutschland sprechen. (Foto: Arne Dedert/dpa)

Preise steigen weiter

Bundesbank: Deutsche Immobilien sind bis zu 20 Prozent überbewertet

Die Immobilienpreise in Deutschland werden weiter steigen. Die Bundesbank geht von einer Überbewertung von bis zu 20 Prozent aus. Da es kaum noch sichere Anlagemöglichkeiten für Kapital gibt, wird sich dieser Trend weiter fortsetzen. Profiteure sind Banken und Immobiliengesellschaften.

Einkaufen im Netz über Ländergrenzen hinweg muss einfacher werden.(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Einkaufen im Netz über Ländergrenzen hinweg muss einfacher werden.(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Auf dem Weg zum digitalen Binnenmarkt

EU-Kommission will Handel im Internet vereinfachen

Mehrwertsteuer, Urheberrecht und Handel im Internet soll vereinfacht werden. EU-Kommissar Günther Oettinger will den Online-Handel über Ländergrenzen hinweg fördern. Bislang gibt es zu viuele unterschiedliche Regelungen für Telekommunikation, Urheberrecht, IT-Sicherheit und Datenschutz

Das Berliner Startup relayr hat mit dem Wunder Bar den Code_n-Award auf der CeBIT gewonnen. (Foto: dpa)

Internet der Dinge

Mini-Computer zum Aufkleben vernetzt alles mit allem

Der Computer-Bausatz „Wunder Bar“ hat den Startup-Preis der CeBIT gewonnen. Der Mini-Rechner sieht aus wie eine Tafel Schokolade und enthält ein WLAN-Modul mit sechs kleinen Chips, die man beliebig im Haus verteilen kann. Sie kommunizieren über Bluetooth und können etwa als Sensoren oder Fernbedienung funktionieren.

Die Überalterung des Mittelstands setzt sich fort. (Grafik: KfW-Mittelstandspanel 2015)

Die Überalterung des Mittelstands setzt sich fort. (Grafik: KfW-Mittelstandspanel 2015)

Wertverlust in Unternehmen steigt

Demografie im Mittelstand: Junge Unternehmen investieren mehr

Ein Drittel der Inhaber mittelständischer Unternehmen ist älter als 55 Jahre. Dabei sinkt die Investitionsbereitschaft mit zunehmendem Alter. Die Folgen sind Substanzverlust im Unternehmen und weniger Wachstum.

Deutschland liefert weniger Maschinen, Fahrzeuge und chemische Produkte nach Russland. (Foto: Jens Büttner/dpa)

Deutschland liefert weniger Maschinen, Fahrzeuge und chemische Produkte nach Russland. (Foto: Jens Büttner/dpa)

„Zunehmende wirtschaftliche Entflechtung

Sanktionen: Exporte nach Russland brechen um 35 Prozent ein

Die Warenausfuhren nach Russland haben im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent abgenommen. Durch die Sanktionen infolge der Ukraine-Krise wird sich der Export nach Russland voraussichtlich bis 2016 nicht erholen.

Geschäftsklima-Index steigt

Russland-Sanktionen verhindern stärkeres Wachstum der deutschen Wirtschaft

Der deutsche Geschäftsklima-Index steigt weiter, die Unternehmen in Deutschland beurteilen ihre Lage als stabil. Doch die Sanktionen gegen Russland dämpfen das Wachstum in Deutschland. Die Bundesregierung nimmt die nachhaltige Schädigung der Geschäftsbeziehungen mit Russland in Kauf.

In den USA ensteht der fünftgrößte Lebensmittelkonzern nach der Fusion von Heinz und Kraft Foods. (Foto: Andy Rain/dpa)

In den USA ensteht der fünftgrößte Lebensmittelkonzern nach der Fusion von Heinz und Kraft Foods. (Foto: Andy Rain/dpa)

Warren Buffett wird Haupteigner

Ketchup-Riese Heinz und Kraft Foods wollen fusionieren

Durch die Fusion von Heinz und Kraft Foods soll der weltweit fünftgrößte Lebensmittelkonzern entstehen. US-Investor Warren Buffett, einer der Haupteigner von Heinz, will den neuen Konzern mit den anderen Heinz-Aktionären kontrollieren. Nach der Bekanntgabe der Fusion schnellten Heinz-Aktien um 26 Prozent in die Höhe.

1 Prozent aller Unternehmen in Europa erwirtschaften 20 Prozent des Umsatzes. (Foto: Flickr/ Chad Miller/CC BY-SA 2.0)

1 Prozent aller Unternehmen in Europa erwirtschaften 20 Prozent des Umsatzes. (Foto: Flickr/ Chad Miller/CC BY-SA 2.0)

Die größten Innovatoren

Mittelstand schafft seit 2010 in Deutschland 468.000 neue Jobs

Im europäischen Vergleich ist der deutsche Mittelstand auf Platz 1. In nur fünf Jahren haben die Unternehmen 468.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Außerdem wächst der Mittelstand deutlich schneller als die Gesamtwirtschaft Deutschlands.

Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Besuch im Werk des Roboterherstellers Kuka in Augsburg. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand /dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Besuch im Werk des Roboterherstellers Kuka in Augsburg. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand /dpa)

Beschäftigung bleibt gleich

Industrie-Roboter steigern Wachstum und Löhne

Die Einführung der Roboter brachte 0,37 Prozentpunkte mehr Wirtschaftswachstum. Die gesteigerte Produktivität lässt auch die Löhne der Arbeiter steigen, so eine Studie. Damit widerlegen die Wissenschaftler die befürchteten Auswirkungen der Automatisierung auf den Arbeitsmarkt.

Das Sicherheitsteam konnte am Absturzort keine Überlebenden mehr bergen. (Foto: Sebastian Nogier/dpa)

Das Sicherheitsteam konnte am Absturzort keine Überlebenden mehr bergen. (Foto: Sebastian Nogier/dpa)

Pilot versuchte Notlandung

Germanwings-Absturz: Piloten-Gewerkschaft setzt Lufthansa-Streiks aus

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit unterbricht den Arbeitskampf aufgrund des Unglücks der German-Wings-Maschine in Südfrankreich. Bei dem Absturz der Maschine kamen 150 Menschen ums Leben, darunter 67 Deutsche.

Geschäftsführer Robert Bosch legt den Konzern auf die Enwicklung der Industrie 4.0 aus. (Foto: Britta Pedersen/dpa)

Geschäftsführer Robert Bosch legt den Konzern auf die Enwicklung der Industrie 4.0 aus. (Foto: Britta Pedersen/dpa)

Wachstum durch Industrie 4.0

Autozulieferer Bosch plant weltweit 12.000 neue Stellen

Bosch sucht in diesem Jahr 12.000 Maschinenbauer, Ingenieure und IT-Experten. Das sind 3.000 Stellen mehr als im vergangenen Jahr. Der Autozulieferer investiert in die Technik zum automatisierten Fahren und in die Digitalisierung der Industrie. In Deutschland entstehen 1.200 neue Stellen.

Jeder dritte Mittelständler aus Deutschland will nach China expandieren. (Foto: China Forum Bayern/German Centre Shanghai)

Jeder dritte Mittelständler aus Deutschland will nach China expandieren. (Foto: China Forum Bayern/German Centre Shanghai)

Kleine Städte bevorzugt

Mittelstand sucht verstärkt nach neuen Niederlassungen in China

Deutsche Mittelständler eröffnen in China neue Niederlassungen. Das sinkende Wirtschaftswachstum schreckt sie nicht ab. Logistiker, Rechtsanwälte, Consulting-Häuser und Steuerberater drängen ebenfalls nach China. Dabei zieht es sie überwiegend in kleiner Städte außerhalb Shanghai, Peking oder Guangzhou.

Die Entscheidung darüber, welche alten Regeln bei der Einführung neuer Vorschriften wegfallen, kann mehr Bürokratie auslösen. (Foto: Gisbert Heim / pixelio.de )

Die Entscheidung darüber, welche alten Regeln bei der Einführung neuer Vorschriften wegfallen, kann mehr Bürokratie auslösen. (Foto: Gisbert Heim / pixelio.de )

Entlastung für Unternehmen?

Bürokratiebremse: Für neue Regeln werden alte abgeschafft

Das Kabinett will am Mittwoch Bürokratiebremse beschließen. Unternehmen sollen bei neuen Vorschriften gleichzeitig von alten Vorschriften entlastet werden. In Deutschland sind 17.200 Einzelregelungen für Bürger und Wirtschaft registriert.

Großanlagenbauer erwarten keinen deutlichen Anstieg der Bestellungen bis 2017. (Foto: Martin Schutt dpa)

Großanlagenbauer erwarten keinen deutlichen Anstieg der Bestellungen bis 2017. (Foto: Martin Schutt dpa)

Zahlreiche Mittelständler betroffen

Kraftwerk-Krise belastet Geschäft der Großanlagenbauer

Das schwache Kraftwerksgeschäft belastet Großanlagenbauer. Die Branche verzeichnet einen Rückgang der Bestellungen um sieben Prozent. Der Markt für fossile Brennkraftwerke ist infolge der Energiewende zusammengebrochen. In den kommenden Jahren wird daher keine Belebung des Geschäfts stattfinden.

Statt verschatteter Straßen: NBBJ will Hochhäuser künftig zu städtischen Lichtquellen machen. (Screenshot)

Statt verschatteter Straßen: NBBJ will Hochhäuser künftig zu städtischen Lichtquellen machen. (Screenshot)

Verspiegelte Oberflächen

Für sonnige Städte: Hochhäuser ohne Schatten

Ein Londoner Architektur-Büro hat Hochhäuser entworfen, die keine Schatten werfen. Verspiegelte Oberflächen leiten das Licht so weiter, dass die Schatten komplett verschwinden. So soll die Verdunkelung der Städte durch Wolkenkratzer gemindert werden.

In in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen legen Mitarbeiter in Schulen die Arbeit nieder. (Foto: Sebastian Kahnert/dpa)

In in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen legen Mitarbeiter in Schulen die Arbeit nieder. (Foto: Sebastian Kahnert/dpa)

Schulen, Polizei, Unis

Öffentlicher Dienst: Neue Streiks ab Dienstag

Die Länderbediensteten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen starten am Dienstag eine neue Warnstreikwelle. Mittwoch kommen weitere Bundesländer hinzu. Lehrer, Polizisten und Unipersonal wollen ihre Lohnforderungen bei den Arbeitgebern durchsetzen.

Der Machtanspruch Chinas wird in den USA als Bedrohung empfunden. (Foto: Flickr/U.S. Embassy The Hague/CC BY-ND 2.0)

Der Machtanspruch Chinas wird in den USA als Bedrohung empfunden. (Foto: Flickr/U.S. Embassy The Hague/CC BY-ND 2.0)

China stärker denn je

Chinas Machtanspruch bedroht die Hegemonie der USA

Das sinkende Wirtschaftswachstum Chinas ist für US-Ökonomen ein Grund, um den Zusammenbruchs der Kommunistischen Partei anzukündigen. Die USA fühlen sich durch den Machtanspruch Chinas herausgefordert. Tatsächlich ist China stärker denn je. Die Wirtschaft befindet sich in einem Transformationsprozess. Eine Abkühlung der chinesischen Wirtschaft bringt zahlreiche Vorteile mit sich.

Der finanzielle Schaden aus Hackerangriffen ist für Versicherer und die britische Regierung zu hoch. (Foto: günther gumhold / pixelio.de)

Der finanzielle Schaden aus Hackerangriffen ist für Versicherer und die britische Regierung zu hoch. (Foto: günther gumhold / pixelio.de)

Keine Hilfe für Unternehmen

Britische Regierung machtlos gegen Cyberangriffe

Die britische Regierung weist die Verantwortung für Schäden aus groß angelegten Cyberangriffen von sich. Geschädigte Unternehmen sollen keine öffentlichen Mittel bekommen. Regierung und Unternehmen sind machtlos gegen Cyber-Kriminalität. Auch Versicherungsunternehmen in Deutschland weigern sich wegen der unkalkulierbaren Risiken, für Schäden durch professionelle Hackern aufzukommen.

Daimler will die 2013 begonnene Beteiligung an BIAC weiter ausbauen. (Foto: Daimler/dpa )

Daimler will die 2013 begonnene Beteiligung an BIAC weiter ausbauen. (Foto: Daimler/dpa )

Leasing boomt in China

Daimler verstärkt Partnerschaft mit chinesischem BAIC Motor

Daimler hat mit dem chinesischen Partner BAIC Motors eine vertiefte Kooperation vereinbart. Daimler teilte mit, den Finanzdienstleistungen für künftiges Wachstum in China auszubauen. Chinesische Kunden haben 2014 in China rund doppelt so viele Fahrzeuge finanziert oder gerleast wie im Jahr davor.

Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer will künftig weniger in den Bund-Länder-Finanzausgleich einzahlen. (Foto: Nicolas Armer/dpa)

Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer will künftig weniger in den Bund-Länder-Finanzausgleich einzahlen. (Foto: Nicolas Armer/dpa)

Seehofer gegen Bund

Länder-Finanzausgleich: Bayern fordert Milliarden-Entlastungen

Im Streit um den Bund-Länderfinanzausgleich fordert Bayerns Ministerpräsident Seehofer Milliardenentlastungen. Das Bundesland klagt vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den Berechnungsmodus. Bayern ist der größte Nettozahler beim Länderfinanzausgleich.

CSU-Chef Horst Seehofer und Finanzminister Wolfgang Schäuble streiten über die Reform der Erbschaftssteuer. (Foto: Andreas Gebert/dpa)

CSU-Chef Horst Seehofer und Finanzminister Wolfgang Schäuble streiten über die Reform der Erbschaftssteuer. (Foto: Andreas Gebert/dpa)

CSU gegen Schäuble

Erbschaftssteuer: Streit um Einbeziehung von Privatvermögen

CSU-Chef Seehofer stellt sich gegen die Pläne von Finanzminister Schäuble, bei der Vererbung von Familienbetrieben das Privatvermögen der Erben zu versteuern. Dies käme einer Vermögenssteuer gleich, so Seehofer. Der Bund solle die Reform der Erbschaftssteuer stattdessen den Ländern überlassen.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post, Frank Appel bei der Vorstellung der Unternehmensbilanz. Unter dem Strich verdiente die Post 2014 mit 2,07 Milliarden Euro etwas weniger als im Vorjahr. (Foto: Oliver Berg/dpa )

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post, Frank Appel bei der Vorstellung der Unternehmensbilanz. Unter dem Strich verdiente die Post 2014 mit 2,07 Milliarden Euro etwas weniger als im Vorjahr. (Foto: Oliver Berg/dpa )

Lohnsenkung für mehr Gewinne

Verdi: Regierung muss den Tarifbruch bei der Post stoppen

Verdi hat die Bundesregierung aufgefordert, als Miteigentümer der Post den dortigen "Tarif- und Vertragsbruch zu stoppen". Die Post wolle zur Finanzierung ihrer Gewinnziele die Löhne senken. Die Gewerkschaft kritisierte auch die Ausgründung der Paketzustellung unter Missbrauch des Teilzeit- und Befristungsgesetzes.

Wie schon bei dieser Kundgebung in Kassel Ende Februar forderte die Gewerkschaft IG BCE auch am Samstag in Köln für die rund 550 000 Beschäftigten der Branche unter anderem 4,8 Prozent mehr Geld. (Foto: Uwe Zucchi/dpa)

Wie schon bei dieser Kundgebung in Kassel Ende Februar forderte die Gewerkschaft IG BCE auch am Samstag in Köln für die rund 550 000 Beschäftigten der Branche unter anderem 4,8 Prozent mehr Geld. (Foto: Uwe Zucchi/dpa)

Großdemo für 4,8 Prozent mehr Lohn

Arbeitskampf Chemie-Industrie: Gewerkschaft droht mit Streiks

Rund 6000 Chemie-Arbeiter haben in Köln für höhere Löhne demonstriert. Die Chemie-Gewerkschaft IG BCE fordert eine Anhebung der Entgelte um 4,8 Prozent. Dem drittgrößten deutschen Industriezweig drohten bei Nicht-Einigung Streiks.

Das Verfassungsgericht könnte das Anleihen-Ankaufprogramm der EZB beenden. (Foto: Uli Deck dpa)

Das Verfassungsgericht könnte das Anleihen-Ankaufprogramm der EZB beenden. (Foto: Uli Deck dpa)

Staatsfinanzierung mit der Notenpresse

Unternehmer reichen Verfassungsklage gegen EZB ein

Mit dem Staatsanleihen-Ankaufprogramm verstößt die EZB gegen ihr Mandat. Drei Unternehmen haben daher vor dem Bundesverfassungsgericht Klage eingereicht, um die Staatsfinanzierung mit der Notenpresse zu stoppen. Unter den Klägern befindet sich auch der ehemalige BDI-Chef Heinrich Weiss.

Für die Entlastung beim Existenzminimum müssen Unternehmen die Lohnsteuer für 30 Millionen Beschäftigte neu kalkulieren. (Foto: Tobias Hase/dpa)

Für die Entlastung beim Existenzminimum müssen Unternehmen die Lohnsteuer für 30 Millionen Beschäftigte neu kalkulieren. (Foto: Tobias Hase/dpa)

Arbeitgeber: Aufschub bis September

Steuerentlastung führt zu Bürokratie-Aufwand beim Mittelstand

Arbeitgeberverbände brauchen mehr Zeit für die Weitergabe einer vom Bund beschlossenen Steuerentlastung. Demnach soll der steuerfreie Beitrag für das Existenzminimum um 118 Euro auf 8.472 Euro angehoben werden. Die Änderung erfordert eine Neuberechnung der Lohnsteuer für 30 Millionen Beschäftigte.

Das Hoverboard von Hendo. (Screenshot)

Das Hoverboard von Hendo. (Screenshot)

Zurück in die Zukunft

Erdbebensicher: Hoverboard-Entwickler will Gebäude schweben lassen

Der Hoverboard-Antrieb soll künftig Gebäude gegen Erdbeben schützen. Der Entwickler will die Magnet-Schwebe-Technologie nutzen, um Häuser vom Boden zu heben: Dies soll im Fall von Erschütterungen deren Einsturz verhindern.

Die großen Energiekonzerne drohen infolge der Energiewende zu zerbrechen. Die Bundesregierung hat ein Interesse daran, ihnen die Milliarden-Rückstellung für den Abbau der Atomkraftwerke wegzunehmen. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Die großen Energiekonzerne drohen infolge der Energiewende zu zerbrechen. Die Bundesregierung hat ein Interesse daran, ihnen die Milliarden-Rückstellung für den Abbau der Atomkraftwerke wegzunehmen. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Geld für AKW-Abriss

Bund: Milliarden-Rückstellungen bei Energie-Konzernen nicht sicher

Ein Gutachten der Bundesregierung empfiehlt die Milliarden-Rückstellungen der Energiekonzerne für den Abriss der Atomkraftwerke in einen öffentlichen Fonds zu überführen. Noch lagern die rund 38 Milliarden Euro bei den Energie-Konzernen E.ON, EnBW, Vattenfall und RWE. Doch die Aufspaltung von E.ON stellt die Verfügbarkeit der Milliarden infrage.

Die illegalen Preisabsprachen des Zuckerkartells bestehen seit mindestens sechs Jahren. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

^Die illegalen Preisabsprachen des Zuckerkartells bestehen seit mindestens sechs Jahren. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Jahrelange Preisabsprachen

Zucker-Kartell: Unternehmen klagen gegen Preisabsprachen von Südzucker

Etwa 100 Unternehmen, darunter Vivil und Lambertz, beantragen Einsicht in Akten des Kartellamtes und erwägen, Klage zu erheben. Auf die drei großen Hersteller Pfeifer & Langen, Südzucker und Nordzucker könnten wegen Preisabsprachen neue Strafen zukommen. Das Kartellamt hatte Südzucker bereits mit einer Strafe von 280 Millionen Euro belegt.

Bruno Lafont darf den neuen Konzernchef ernennen, ist selbst aber von dem Posten aufgrund seines Führungsstils ausgeschlossen. (Foto: Flickr/Fortune Live Media/CC BY-ND 2.0)

Bruno Lafont darf den neuen Konzernchef ernennen, ist selbst aber von dem Posten aufgrund seines Führungsstils ausgeschlossen. (Foto: Flickr/Fortune Live Media/CC BY-ND 2.0)

Lafont wird nicht Konzern-Chef

Holcim und Lafarge einigen sich auf neue Fusions-Bedingungen

Bruno Lafont wird nicht Chef nach der Fusion von Holcim und Lafarge. Der neue Chef soll in den kommenden Wochen ernannt werden. Außerdem einigen sich beide Seiten auf einen neuen Aktientausch: Lafarge-Eigner erhalten für zehn eigene Aktien neun Titel von Holcim.

Noch haben Schweizer Exporteure von Käse in Russland die Nase vorn. (Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de)

Noch haben Schweizer Exporteure von Käse in Russland die Nase vorn. (Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de)

Mehr Wettbewerb für die Schweiz

Russland erwägt Aufhebung von Lebensmittel-Embargo

Russland könnte das Lebensmittel-Embargo gegen EU-Staaten bald aufgeben. Schweizer Exporteure würden dann einen entscheidenden Vorteil einbüßen. Die Käse-Exporte der Schweiz wachsen derzeit nur noch aufgrund des hohen Absatzes in Russland.

Unternehmen in der Schweiz müssen die Preise senken, wenn sie mit billigen Produkten aus dem Euro-Raum mithalten wollen. (Foto: Lupo / pixelio.de)

Unternehmen in der Schweiz müssen die Preise senken, wenn sie mit billigen Produkten aus dem Euro-Raum mithalten wollen. (Foto: Lupo / pixelio.de)

Schweizer Binnenmarkt

Starker Franken setzt Schweizer Produkte unter Preisdruck

Die starke Aufwertung des Franken wird das Wachstum der Schweizer Wirtschaft deutlich senken. Der Export von Waren sowie der Tourismus in der Schweiz leiden unter der starken Währung. Schweizer Unternehmen geraten durch billige Produkte aus dem Ausland unter Preisdruck.

Der schwache Rubel verteuert die Exporte von Agrarprodukten aus Österreich. (Foto: Flickr/ Bad Kleinkirchheim/ CC-BY 2.0)

Der schwache Rubel verteuert die Exporte von Agrarprodukten aus Österreich. (Foto: Flickr/ Bad Kleinkirchheim/ CC-BY 2.0)

Mittelstand hält Investitionen zurück

Österreich: Sanktionen gegen Russland lassen Agrar-Exporte einbrechen

Die Sanktionen gegen Russland senken die Exporte der österreichischen Landwirtschaft in die Region um 50 Millionen Euro. Doch auch die Importe sind um ein Viertel eingebrochen. Von den Handelsbeziehungen zu Russland sind 50.000 Arbeitsplätze in Österreich betroffen.

Die EU und Griechenland müssten aufeinander zugehen, so ÖSterreichs Bundeskanzler Werner Faymann. (Foto: Flickr/Werner Faymann/CC BY-SA 2.0)

Die EU und Griechenland müssten aufeinander zugehen, so ÖSterreichs Bundeskanzler Werner Faymann. (Foto: Flickr/Werner Faymann/CC BY-SA 2.0)

Weitere Zugeständnisse vorprogrammiert

Faymann: Griechenlands Verbleib in Eurozone wichtig für Europa

Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann will Griechenland im Euro halten. Die Mitgliedschaft Griechenlands sei wichtig für die gesamte Euro-Zone. Damit hat die EU vor den Verhandlungen mit Griechenland an Spielraum eingebüßt. Weitere Zugeständnisse an die Pleite-Staat sind zu erwarten.

TTIP und CETA

Österreich kritisiert Schiedsgerichte in Freihandels-Abkommen

Schiedsgerichtsverfahren dienen nur großen Konzernen, so Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann. Bei Abkommen zwischen Demokratien sind sie überflüssig. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström will den Staaten beim Thema Investoren mehr Rechte zugestehen.

Moskau aus der Vogelperspektive: Für Unternehmen, die Güter vor Ort herstellen und verkaufen, stehen die Chancen für den Markteintritt nicht schlecht. (Foto: Flickr/ Andrey Belenko/CC BY 2.0)

Moskau aus der Vogelperspektive: Für Unternehmen, die Güter vor Ort herstellen und verkaufen, stehen die Chancen für den Markteintritt nicht schlecht. (Foto: Flickr/ Andrey Belenko/CC BY 2.0)

Trotz Sanktionen und Rubel-Krise

Russland: Markteinstieg für Schweizer Startups ist nicht unmöglich

Die Sanktionen gegen Russland beeinträchtigen die Wirtschaft enorm. Doch die Rahmenbedingungen für Schweizer Unternehmen in Russland sind günstig: Niedrige Steuern machen den Standort attraktiv für Firmen, die vor Ort für den russischen Markt produzieren.

Bundesländer profitieren von den niedrigen Zinsen im Euro-Raum. (Foto: dpa)

Bundesländer profitieren von den niedrigen Zinsen im Euro-Raum. (Foto: dpa)

Steuerzahler und EZB senken Schulden der Bundesländer

Die hohen Steuereinnahmen und die niedrigen Zinsen der EZB reduzieren die Schuldenlast der Bundesländer. Die Zinslast der Schulden sinkt, so dass die Länder erstmals seit sieben Jahren wieder Schulden tilgen können.

„Schwarze Null“ wirkt nicht

Schuldenberg des Bundes wächst weiter

Der Schuldenberg in Deutschland wächst weiter. Für den Abbau der Schulden in Deutschland genügt es nicht, einen ausgeglichenen Haushalt vorzuweisen. Bund, Länder und Kommunen hatten zum Jahreswechsel 2048,1 Milliarden Euro Schulden. Der Bund der Steuerzahler fordert die Regierung auf, durch die Kürzung von Subventionen und Förderungen knapp 20 Milliarden Euro einzusparen.

Der Krieg im Osten der Ukraine belastet auch Unternehmen im Westen. (Foto: dpa)

Der Krieg im Osten der Ukraine belastet auch Unternehmen im Westen. (Foto: dpa)

Rückführung der Geschäfte

Mittelstand wird in Ukraine von Warenlieferungen abgeschnitten

Die Geschäfte deutscher Mittelständler in der Ukraine geraten durch Mobilisierung der ukrainischen Armee ins Stocken. Zahlreiche Firmen im Westen des Landes sind können Frachtlieferungen aus dem Ausland nicht mehr bezahlen. Das Geld wird knapp. Mutterfirmen kürzen die Budgets für ihre Tochtergesellschaften im Krisengebiet. Diese müssen ihre Geschäfte zurückführen oder ganz einstellen.

Deutscher Mittelstand in Russland

Sanktionen zerstören Vertrauen für neue Geschäftsbeziehungen

Der Einbruch der deutschen Exporte nach Russland ist dramatisch. Doch die Sanktionen infolge der Ukraine-Krise zerstören das über Jahrzehnte aufgebaute Vertrauen zwischen deutschen und russischen Unternehmen. Das erschwert den Aufbau neuer Wirtschafsbeziehungen nach der Krise.

Russland macht infolge der Ukraine-Krise mehr Geschäfte mit China, anstatt mit europäischen und deutschen Unternehmen. (Foto: Ole Spata/dpa)

Ukraine-Krise in Deutschland

Jeder vierte Mittelständler direkt von Ukraine-Krise betroffen

Die Verunsicherung infolge der Ukraine-Krise hält an. Ein Viertel aller Mittelständler bekommt die Auswirkungen der Krise zu spüren. Besonders betroffen sind Zulieferer der Rüstungsindustrie, High-Tech-Firmen und Maschinenbauer.

Carsten Schneider, Bundestagsabgeordneter der SPD, stellt sich hinter die Reform der Ebschaftssteuer von Wolfgang Schäuble. Foto: Tim Brakemeier/dpa

Carsten Schneider, Bundestagsabgeordneter der SPD, stellt sich hinter die Reform der Ebschaftssteuer von Wolfgang Schäuble. Foto: Tim Brakemeier/dpa

Steuern zahlen mit Privatvermögen

SPD und Schäuble wollen Unternehmen bei Erbschaft in die Pflicht nehmen

Die SPD stellt sich hinter die Erbschaftsteuer-Pläne von Finanzminister Wolfgang Schäuble. Damit könnten Unternehmenserben bald stärker belastet werden. Bei einem Erbe ab 20 Millionen Euro sollen sie die Steuerschuld mit ihrem privaten Vermögen zahlen.

Das GM-Fahrzeugwerk in Sankt Petersburg wird stillgelegt, schon zur Jahresmitte 2015 soll das letzte Auto dort vom Band rollen. Foto: Yuri Belinsky/Tass/dpa

Das GM-Fahrzeugwerk in Sankt Petersburg wird stillgelegt, schon zur Jahresmitte 2015 soll das letzte Auto dort vom Band rollen. Foto: Yuri Belinsky/Tass/dpa

Absatzmarkt nachhaltig geschädigt

Sanktionen und Rubel-Verfall zwingen Opel zum Rückzug aus Russland

Die GM-Tochter Opel stellt die Produktion im Werk in Sankt Petersburg ein. Der Konzern sieht mittel- bis langfristig keine Besserung auf dem Absatzmarkt in Russland. Die Kosten für die Schließung in Höhe von 600 Millionen Euro sind einer Fortsetzung der Produktion vorzuziehen. Die Beschäftigten vor Ort sollen eine Abfindung erhalten.

Der Mindestlohn soll der wachsenden Lohnungleichheit entgegenwirken. (Foto: Flickr/ Dennis Skley)

Der Mindestlohn soll der wachsenden Lohnungleichheit entgegenwirken. (Foto: Flickr/ Dennis Skley)

Mindestlohn soll korrigieren

Weniger Tarifverträge: Lohnungleichheit in Deutschland wächst

Die Lohnschere geht in Deutschland stärker auseinander als in Großbritannien oder den USA. Der Anteil der tarifgebundenen Betriebe ist von 60 auf 35 Prozent gesunken. Doch auch Besserverdienende konnten ihre Löhne in 20 Jahren nur um inflationsbereinigt 2,5 Prozent steigern.

Der schwache Euro macht Exporte im Dollar-Raum günstiger. (Foto: ariva.de)

Der schwache Euro macht Exporte im Dollar-Raum günstiger. (Foto: ariva.de)

Dollar wird attraktiver

Euro verliert für den Export an Bedeutung

Die Zahl der Exportgeschäfte, die in Euro abgewickelt wird, nimmt ab. Die kräftige Abwertung des Euro macht den US-Dollar für Europas Exporteure attraktiver. Auch der Warenimport geschieht immer seltener über den Euro.

Auf dem Weg zur intelligenten Fabrik müssen Mittelständler tief in die Tasche greifen. (Foto: Peter Steffen/dpa)

Auf dem Weg zur intelligenten Fabrik müssen Mittelständler tief in die Tasche greifen. (Foto: Peter Steffen/dpa)

Vernetzung von Maschinen

Mittelstand sucht Investoren für Industrie 4.0

Mittelständische Unternehmen suchen nach Finanzierungsmöglichkeiten für den Strukturwandel in der Industrie. Die Vernetzung einzelner Maschinen – auch Industrie 4.0 genannt – kostet Geld. Große Unternehmen sind da schon einen Schritt weiter.

Die Elektromobilität ist noch nicht ausgereift. Ohne Subventionen wird sie es am Markt nicht leicht haben. (Foto: Semen Grinberg / pixelio.de)

Die Elektromobilität ist noch nicht ausgereift. Ohne Subventionen wird sie es am Markt nicht leicht haben. (Foto: Semen Grinberg / pixelio.de)

Keine Subventionen

Regierung lehnt Steuererleichterung für Elektro-Autos ab

Die Bundesregierung hat ihren Plan zur steuerlichen Absetzbarkeit für E-Autos verworfen. Es wird auch keine direkten Kaufprämien geben. Damit wird sie ihr Ziel, bis 2020 eine Millionen Elektroautos auf die Straßen zu bringen, endgültig verfehlen.

Über eine kostenlose App können die Kinder ihre eigenen Spiele für den Ball programmieren (Screenshot)

Über eine kostenlose App können die Kinder ihre eigenen Spiele für den Ball programmieren (Screenshot)

Eigene Spiele entwickeln

Spielend zum Hacker: Ein smarter Ball bringt Kindern Programmieren bei

Der so genannte Hackaball ist wie ein Computer, der sich über eine iPad-App steuern lässt. So lernen die Kinder Lichter, Geräusche oder auch Bewegungen zu programmieren. Sie können bestimmte Verhaltensweisen des Balles ändern oder neu hinzufügen, um einfache Spiele zu entwickeln.

Die Lufthansa-Piloten wollen im aktuellen Tarifkonflikt zum 12. Mal streiken. (Foto: Boris Roessler/dpa)

Die Lufthansa-Piloten wollen im aktuellen Tarifkonflikt zum 12. Mal streiken. (Foto: Boris Roessler/dpa)

Piloten-Streik am Mittwoch

Lufthansa streicht 750 Flüge auf Kurz- und Mittelstrecke

Die Piloten der Lufthansa werden am Mittwoch erneut streiken. 750 Kurz- und Mittelstreckenflüge fallen aus. Die für Dienstag geplanten Gehaltsverhandlungen wurden von der Konzernspitze abgesagt.

Die SNB hat mit ihrer Entscheidung den Arbeitsmarkt in eine Krise geführt. (Foto: tokamuwi / pixelio.de)

Die SNB hat mit ihrer Entscheidung den Arbeitsmarkt in eine Krise geführt. (Foto: tokamuwi / pixelio.de)

Arbeit wird teuer

Schweiz: Starker Franken gefährdet Zehntausende Stellen

In der Schweiz werden Zehntausende Arbeitsplätze wegfallen. Nach der Aufhebung des Mindestkurses zum Euro stoppten Unternehmen die Rekrutierung. Die Arbeitszeit wird verlängert. Arbeitsplätze werden ins europäische Ausland verlagert.

Die Entwicklung der chinesischen Zulieferer ist der Schlüssel zu mehr Produktivität. (Foto: Staufen AG)

Die Entwicklung der chinesischen Zulieferer ist der Schlüssel zu mehr Produktivität. (Foto: Staufen AG)

Übernahmen und Joint-Ventures

Niedrige Kosten, hohes Wachstum: Deutsche Zulieferer expandieren in Asien

Der Autozulieferer SHW will in Asien und den USA expandieren. Ein Joint-Venture in China ist kurz vor dem Start. Immer mehr Zulieferer engagieren sich in dem Schwellenland und tragen dort zu einem kulturellen Wandel in der Produktion bei.

Der schwache Euro macht britische Produkte teurer. (Foto: ariva.de)

Der schwache Euro drückt Gewinne britischer Exporteure. (Foto: ariva.de)

Dollar - Pfund - Euro

Schlechte Wechselkurse senken Gewinne britischer Exporteure

Britische Unternehmen leiden unter extrem ungünstigen Wechselkurs-Bedingungen. Der schwache Euro verteuert ihre Exporte nach Europa. Der steigende Wert des US-Dollars wiederum erhöht die Einkaufskosten von Rohstoffen. Noch profitiert die Wirtschaft von der niedrigen Inflation. Doch die Debatte um einen "Brexit" aus der EU löst neue Unsicherheiten aus.

Sprachcomputer sollen dem Fahrer assistieren und nicht ablenken. (Foto: Universität Bielefeld)

Sprachcomputer sollen dem Fahrer assistieren und nicht ablenken. (Foto: Universität Bielefeld)

Stille beim Überholen

Auf der Überholspur: Sprach-Software nimmt Rücksicht auf Autofahrer

Ein intelligenter Sprachassistent für Autos unterbricht die Sprachausgabe in kritischen Situationen. Der Fahrer wird durch die Technik nicht abgelenkt. Studien belegen, dass Multitasking während des Autofahrens das Risiko eines Unfalls erhöht.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Für Frauen trifft das noch nicht zu. (Foto: Wilhelmine Wulff_All Silhouettes / pixelio.de)

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Für Frauen trifft das noch nicht zu. (Foto: Wilhelmine Wulff_All Silhouettes / pixelio.de)

Frauen kriegen 22% weniger Lohn

Bundesregierung will Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit

Frauen erhalten in Deutschland 22 Prozent weniger Lohn als Männer. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig will daher ein neues Gesetz auf den Weg bringen. Es soll die Lohnunterschiede bei gleichem Job und Qualifikation ausgleichen.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU - l) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wollen die IT-Infrastruktur in Deutschland und der EU reformieren. (Foto: Jörg Carstensen/dpa)

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU - l) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wollen die IT-Infrastruktur in Deutschland und der EU reformieren. (Foto: Jörg Carstensen/dpa)

Ausbau der IT-Infrastruktur

Unternehmen vergrößern IT-Teams um 30 Prozent

Bis 2020 wird die Zahl der IT-Spezialisten in deutschen Unternehmen um 30 Prozent steigen. Die Zahl der IT-Projekte wächst. Ebenso will die EU den digitalen Binnenmarkt vorantreiben. Für den Ausbau des Breitbandnetzes veranschlagt Verkehrsminister Alexander Dobrindt rund 10 Milliarden Euro.

Die Einigkeit ist vorbei: Vor einem Jahr verkündeten Holcim-Chef Rolf Soiron und Lafarge CEO Bruno Lafont den Zusammenschluss der beiden Unternehmen. (Foto: dpa)

Die Einigkeit ist vorbei: Vor einem Jahr verkündeten Holcim-Chef Rolf Soiron und Lafarge CEO Bruno Lafont den Zusammenschluss der beiden Unternehmen. (Foto: dpa)

Großaktionär will neue Verhandlungen

Holcim lehnt 44-Milliarden-Fusion mit Lafarge ab

Das Geschäft von Holcim läuft besser als bei Lafarge. Ein Großaktionär will daher die Fusionsbedingungen neu aushandeln. Im Detail geht es um das Tauschverhältnis der Aktien und um die Besetzung der Konzernspitze.

Wer von der digitalen Ökonomie profitieren will, muss Allianzen knüpfen, fordert der BDI. (Foto: dpa)

Wer von der digitalen Ökonomie profitieren will, muss Allianzen knüpfen, fordert der BDI. (Foto: dpa)

Wertschöpfungs-Einbußen von 220 Milliarden Euro

BDI warnt: Digitaler Rückstand könnte deutsche Industrie Milliarden kosten

Der Rückstand Deutschlands gegenüber US-amerikanischen Tech-Giganten könnte der Industrie teuer zu stehen kommen. In einer aktuellen Analyse warnt der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) davor, dass die Bundesrepublik vor allem bei ihren wichtigsten Wirtschaftssparten den Anschluss an die digitale Revolution verpassen könnte. Gerade Auto- und Maschinenbauer müssen das digitale Ökosystem jetzt aktiv gestalten.

Bsirske will im Schnitt zehn Prozent mehr für Erzieherinnen und 5,5 Prozent für die 800.000 Tarifangestellten der Länder. (Foto: dpa)

Bsirske will im Schnitt zehn Prozent mehr für Erzieherinnen und 5,5 Prozent für die 800.000 Tarifangestellten der Länder. (Foto: dpa)

Lohnforderung von 5,5 Prozent

Kein Kompromiss in Sicht: Verdi-Chef warnt Arbeitgeber vor Eskalation im Tarifstreit

Verdi-Chef Frank Bsirske droht mit einer Ausweitung der Streiks im öffentlichen Dienst. Blieben die Arbeitgeber bei ihrer Verhandlungstaktik des Hinhaltens, führe das zur Eskalation. Dann würden mehr als 100.000 Arbeitnehmer in der kommenden Woche ihre Arbeit niederlegen.

Unternehmen auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim sind mit größeren Problemen konfrontiert. Fertigungsstandorte seien unzugänglich, die Produktion zum Teil eingestellt, so der Verband. (Foto: dpa)

Unternehmen auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim sind mit größeren Problemen konfrontiert. Fertigungsstandorte seien unzugänglich, die Produktion zum Teil eingestellt, so der Verband. (Foto: dpa)

Betriebe im Westen arbeiten fast unbeeinträchtigt

Kaum Rückzüge: Deutsche Unternehmen in der Ukraine harren aus

Nach Schätzungen des Osteuropavereins der deutschen Wirtschaft sind derzeit rund 2000 Unternehmen mit deutscher Beteiligung in der Ukraine tätig. Und diese könnten auch gut ein Jahr nach dem Ausbruch des bewaffneten Konflikts weitestgehend unbehelligt arbeiten - zumindest im Westen des Landes. Im umkämpften Osten geht es nicht mehr um Produktion. Hier gilt es, den Vandalismus in Grenzen zu halten.

Wachsende Konkurrenz

Porto zu niedrig: Regierung will Post höhere Preise ermöglichen

Die Bundesregierung will der Deutschen Post künftig deutlich höhere Gewinnmargen ermöglichen. Als Maßstab sollen die Preise europäischer Konkurrenten dienen. Um die Porto-Erhöhung auf den Weg zu bringen, muss die Post nun einen entsprechenden Antrag an die Bundesnetzagentur stellen.

Griechenland bleibt Risikofaktor

Ökonomen: Deutschland lebt auf der Sonnenseite der Konjunktur

Ökonomen sagen Deutschland für die nahe Zukunft einen kräftigen Aufschwung voraus. Die Dynamik der Binnennachfrage bleibe weiter hoch, die Investitonen der Unternehmen zögen an. Trotzdem dürften die Überschüsse im Staatshaushalt merklich sinken.

Sonderregelung bei Streitfällen

Unternehmen und Bürger: Künftig nur noch eine Anlaufstelle beim Datenschutz

Die EU-Länder habe sich auf Eckpunkte der Datenschutzreform geeinigt. Unternehmen und Bürger sollen sich bei vermuteten Datenschutzverstössen künftig nur noch an eine einzige Behörde wenden müssen. Die Verordnung könnte bis Ende des Jahres auf den Weg gebracht werden.

Blei und Quecksilber

TTIP: Grüne warnen vor Giftstoffen in Kosmetika

Die Grünen warnen vor giftigen Kosmetika aus den USA. Durch das geplante Handelsabkommen TTIP würden Verbraucherschutz-Standards aufgeweicht. In der EU sind derzeit 1300 Stoffe in Kosmetika verboten, in den USA lediglich elf.

Bauen wird billiger

3D-Drucker liefert Luxus-Villen am Fließband

Ein chinesischer Bauunternehmer druckt dreistöckige Luxusvillen in wenigen Tagen. Ein über 150 Meter langer Drucker produziert die Teile dazu aus recyceltem Schutt und reduziert so Bauzeit und -kosten um ein Vielfaches. Das Konzept sei jedoch gestohlen, so ein kalifornischer Wissenschaftler.

Maximal 1000 Euro

Verbraucherschützer wollen Obergrenze für Crowdfunding

Crowdfunding berge Gefahren für Kleinanleger, so Verbraucherschützer. Sie fordern daher die Deckelung auf maximal 1000 Euro pro Privatanleger. Diese sollen nicht mehr in Projekte stecken dürfen, für die die sogenannte Prospektpflicht nicht gelte.

Konsortium übernimmt 3,5 Milliarden Euro

Österreich findet Käufer für Kommunalkredit

Österreich verkauft einen Teil des notverstaatlichten Gemeindefinanzierers Kommunalkredit an den Investor Bettscheider. Dessen Konsortium übernehme 3,5 Milliarden Euro an Darlehen und Wertpapieren der Bank. Die restlichen Bankteile mit einer Bilanzsumme von sieben Milliarden Euro würden mit der Bad-Bank KA Finanz verschmolzen.

Wegen Erbschaftssteuer und Mindestlohn

Handwerk: Regierung auf Kollisionskurs mit der Wirtschaft

Bundeskanzlerin Merkel sei auf einem "Kollisionskurs gegen die Wirtschaft", warnt Handwerkspräsident Wollseifer. Er kritisierte die hohen Belastungen etlicher Regierungsvorhaben wie Erbschaftsteuer und Mindestlohn. Die Wirtschaftsverbände treffen die Kanzlerinauf der Handwerksmesse in München.

Weiter Präsenz in der Fläche

Sparkassen: Personalabbau und weniger Filialen

Die Sparkassen müssen wegen der Zinspolitik der EZB reagieren und werden die Zahl der Filialen reduzieren. Trotzdem sollen die Kunden auch weiter in der Fläche bedient werden.

Straßentaugliches Kunststoff-Auto aus dem Drucker

Der amerikanische Autohersteller Local Motors hat bei der Detroit Motor Show den Strati vorgestellt. Ein Auto, bei dem sogar die Karosserie aus dem 3D-Drucker kommt. Noch in diesem Jahr soll das Auto in die Serienproduktion gehen.

Zweite Verhandlungsrunde gescheitert

Deutschland: Chemie-Gewerkschaft droht mit Arbeitskampf

Die Chemie-Gewerkschaft IG BCE schließt einen Streik nicht mehr aus. Gewerkschaft und Arbeitgeber konnten sich am Donnerstag auch in der zweiten Verhandlungsrunde nicht einigen. Die Chemiebranche ist Deutschlands drittgrößter Industriezweig.

Für 13,5 Milliarden Dollar

EU genehmigt Übernahme: ZF Friedrichshafen darf Autozulieferer TRW kaufen

Die EU-Kommission hat die milliardenschwere Übernahme des US-Autozulieferers TRW durch ZF Friedrichshafen unter Auflagen genehmigt. Bedingung sei, dass die Sparte Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Fahrgestellen von TRW verkauft werde. Der Getriebehersteller will mit Hilfe des US-Konzerns seine Marktposition als Ausrüster von Elektroautos stärken.

Mafia auf dem Arbeitsmarkt

Schäuble: Organisierte Schwarzarbeit in Deutschland wächst

Die organisierte Schwarzarbeit in Deutschland wächst. Finanzminister Schäuble zufolge enstand im vergangenen Jahr ein Schaden von fast 800 Millionen Euro durch bandenmäßige Steuer-Hinterziehung. Demnach bestehen die international vernetzten Gruppen aus hochgradig konspirativen Kriminellen.

5 Milliarden Euro Verlust

Atomkonzern Areva streicht 1500 Stellen in Deutschland

Der französische Atomkonzern Areva will in Deutschland fast ein Drittel aller Stellen streichen. Bis 2017 sollten 1500 Jobs wegfallen, darunter auch befristete Stellen. Areva kam im vergangenen Jahr auf einen Verlust von fast fünf Milliarden Euro. Bereits 2011 hatte Areva in Deutschland 1500 Menschen entlassen. Derzeit sind hierzulande 5100 Menschen angestellt.

1,7 Prozent mehr pro Stunde

Arbeitskosten in Deutschland steigen stärker als in der EU

In Deutschland steigen die Arbeitskosten stärker als in den meisten EU-Staaten. Eine Arbeitsstunde kostete 2014 rund 1,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Insbesondere das produzierenden Gewerbe sorgt sich wegen der steigenden Personalkosten um die Wettbewerbsfähigkeit.

Wasserkraft aus der Leitung

Duschen erzeugt Strom: Grüne Energie aus dem Wasserrohr

Die amerikanische Stadt Portland in Oregon hat ihre Wasserleitungen mit Turbinen ausgestattet. Dadurch gewinnt die Gemeinde aus dem Wasserverbrauch der Bürger Energie. Die bisher installierten Test-Systeme produzieren bereits genug Strom, um jedes Jahr 150 Familien zu versorgen.

56.000 Streikende

Länderbeschäftigte gehen für mehr Lohn auf die Straße

Beschäftigte des öffentlichen Dienstes sind am Mittwoch für höhere Löhne auf die Straße gegangen. Nach Gewerkschaftsangaben nahmen 56.000 Arbeitnehmer an den Warnstreiks teil. Lehrer, Erzieher sowie Mitarbeiter aus allen Bereichen der Länderverwaltung ließen die Arbeit ruhen.

11 Milliarden Reparationsschuld

Griechenland droht mit Zwangspfändung deutschen Eigentums

Die Griechische Regierung hat angedroht, deutsches Eigentum in Griechenland zu pfänden. Premier Tsipras wirft Deutschland „juristische Tricks“ zur Umgehung von Reparations-Zahlungen für den Zweiten Weltkrieg vor. Ein Einlenken Deutschlands könnte eine Fülle von Folgeforderungen anderer Staaten auslösen.

Arbeitnehmerschutz hat Vorrang

Verfassungsgericht: Verkäufer müssen nicht jeden Samstag arbeiten

Das Bundesverfassungsgericht bestätigte ein Beschäftigungsverbot für angestellte Verkäufer in Thüringen an mindestens zwei Samstagen im Monat. Den Richtern zufolge diene die Regelung dem Schutz von Gesundheit und Familie der Arbeitnehmer. Die Verfassungsbeschwerde eines Möbelunternehmens wurde somit verworfen.

Mittelstand entlasten

CSU will Nachbesserung bei Erbschaftsteuer für Familienbetriebe

Um die Arbeitsplätze bei der Vererbung von Betrieben zu sichern, müssten Schäubles Pläne dringend nachgebessert werden. Das erklärte der Vorsitzende der CSU-Mittelstandsunion Michelbach am Dienstag. Verfassungsfestigkeit, praktische Umsetzbarkeit und arbeitfördernde Ausgestaltung der Reform seien demnach bisher ungenügend.

Industrie 4.0

Schnellere Produktion durch smarten Arbeits-Handschuh

Ein intelligenter Handschuh soll künftig Fabrik-Arbeiter unterstützen. Eingebaute Sensoren und Scannern verkürzen die Arbeitsschritte und beschleunigen die Produktion. Das automatische Überwachen der Abläufe soll zudem für mehr Sicherheit sorgen.

Für 55 Millionen

Drägerwerk übernimmt Sicherheitstechnik-Firma in Norwegen

Drägerwerk übernimmt die norwegische Startup-Firma GasSecure und verstärkt dadurch sein Geschäft in der Sicherheitstechnik. Als Kaufpreis liegt zwischen 55 und 60 Millionen Euro.

Gewinneinbruch im Fernverkehr

Deutsche Bahn: Mit dem Fernverkehr bricht das Kerngeschäft weg

Der Gewinn aus dem Fernverkehr bricht bei der Deutschen Bahn um über ein Drittel ein. Die Bahn könne daher Investitionen nicht mehr aus den Gewinnen bezahlen. Schuld an den Verlusten sei vor allem das Wetter, Streiks und die boomende Fernbus-Konkurrenz.

Rekord-Absatz in 2014

Audi: Vorstand-Bonus steigt, Mitarbeiter bekommen weniger

Der Ingolstädter Autobauer Audi verkauft mehr Fahrzeuge und steigert seinen Gewinn. Der Vorstand belohnt sich dafür mit einem höheren Bonus. Die Mitarbeiter von Audi müssen Einschränkungen hinnehmen: Ihre Gewinnbeteiligung sinkt im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 360 Euro.

Aus für fossile Brennstoffe

RWE: Ein Drittel aller Kraftwerke wirft kein Geld mehr ab

Die Stromerzeugung aus Kohle und Gas steht vor dem Aus. 35 bis 45 Prozent aller RWE-Kraftwerke sind mittlerweile unrentabel. Das Ergebnis des Konzerns ist um 25 Prozent eingebrochen. Setzt sich der Trend fort, droht RWE in diesem Jahr ein Betriebsverlust.

Chinesische Unternehmen investieren in großem Stil in den Euro

Die Geldschwemme der EZB veranlasst chinesische Unternehmen, sich am Aktienmarkt im großen Stil mit Euro zu versorgen. Sie reduzieren so ihre Schuldenlast oder kaufen europäische Unternehmen auf. Dabei sinken die Erträge bereits jetzt. Einige Aktien hoch bewerteter europäischer Unternehmen werfen sogar schon negative Erträge ab.

M2M-Kommunikation

Industrie-Unternehmer müssen Datenverarbeitung lernen

Die Digitalisierung der Industrie generiert Unmengen von Daten aus Maschinen. Das Verständnis und die Verarbeitung dieser Daten sind der Schlüssel zur erfolgreichen Vernetzung. Maschinen kommunizieren künftig nicht nur innerhalb eines Unternehmens, sondern auch mit Maschinen von Partnerbetrieben. So wird die Produktion optimiert.

Auto-Perspektive

Budii: Das intelligente Auto schließt Freundschaft mit dem Fahrer

Rinspeed hat ein smartes Auto vorgestellt, das der neue beste Freund des Menschen werden soll. Das autonome Fahrzeug soll Vorlieben und Gewohnheiten der Fahrer erkennen und etwa Routenwahl und Bedienung entsprechend anpassen. Das Auto lernt dabei auch durch die Erfahrungen anderer vernetzter Fahrzeuge.

Akuter Fahrermangel

Wettbewerb zwischen Fernbus-Unternehmen überlastet Busfahrer

Fernbus-Unternehmen suchen dringend nach geeigneten Fahrern. Die Branche wächst so schnell, dass Fahrer unter enormen Belastungen stehen und ihre Pausen nicht einhalten können. Auch die Dokumentationspflicht des Mindestlohns gilt in der Branche als Hindernis.

Für mehr Export

Merkel will Freihandel mit Japan zügig abschließen

Eine Welle von weltweiten Freihandelsabkommen vernetzt die großen Wirtschaftsregionen der Welt miteinander. Die Bundesregierung will so schnell wie möglich ein Abkommen mit Japan zum Abschluss bringen. Deutsche Exporteure sollen davon profitieren.

Kaum Absatz in Euro-Ländern

Trotz schwachem Euro: Exporte sinken im Januar

Der schwache Euro macht sich noch nicht in den Absatzzahlen der deutschen Exporteure bemerkbar. Die Warenausfuhren sinken deutlich. Der schwache Absatz innerhalb der Euro-Zone ist dafür verantwortlich. Auch die Importe gingen leicht zurück.

Überkapazitäten drücken Preise

Reederei Hamburg Süd 2014 trotz Schifffahrt-Krise mit Gewinnen

Trotz der schwierigen Lage in der Container-Schifffahrt hat die Reederei Hamburg einen Gewinn verbuchen können. Der Umsatz der zum Oetker-Konzern gehörenden Reederei sei allerdings trotz eines gestiegenen Transportvolumens wegen sinkender Preise und Währungseffekten gefallen.

Auch ohne Kauf

Bund verpflichtet Händler zu Rücknahme alter Elektrogeräte

Einzelhändler müssen künftig alte Elektrogeräte zurücknehmen. Das verärgert vor allem die Online-Händler. Es ergäben sich so Sonderlasten, wie etwa die hohen Transportkosten.

Deutschland vorne

Audi verkauft im Februar weltweit mehr Autos

Im vorigen Monat konnte Audi ein Absatzplus von 4,2 Prozent verbuchen. Der Autobauer habe in allen Weltregionen zugelegt, erklärte Vertriebsvorstand Luca de Meo. Seit Jahresbeginn hat der Ingolstädter Autobauer damit 260.250 Fahrzeuge verkauft.

Kosten explodieren

Wirtschaft warnt vor Kostenflut durch Rente mit 63

Die deutsche Wirtschaft warnt vor einer Kostenexplosion wegen der großen Nachfrage nach der Rente mit 63. Beitragszahler und Unternehmen müssen bis zum Jahr 2030 insgesamt fast 50 Milliarden Euro aufbringen, so der DIHK.

Außendienst am stärksten betroffen

Peugeot streicht in Deutschland jede dritte Stelle

Jede dritte Stelle will Peugeot in Deutschland streichen. Bis Ende des Jahres würden 150 der 427 Jobs wegfallen. Dies betreffe vor allem den Außendienst, so ein Sprecher des Autobauers.

Konkurrenz wächst

Volvo zeigt Interesse an Mitarbeit bei Apples iCar

Volvo signalisiert Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Technologie-Giganten aus Kalifornien. Das Interesse an dem geplanten iCar von Apple sorgt für Konkurrenz. Auch zahlreiche weitere Autobauer wollen an dem Elektroauto mitarbeiten.

Milliardenprojekt in Bayern

Neues Gaskraftwerk von E.ON & Co steht vor dem Aus

Das modernste Gaskraftwerk in Europa ist von der Stilllegung bedroht. Betreiber E.ON stellt den Betrieb infrage. Die Energiewende macht Gaskraftwerke im Vergleich zu erneuerbaren Energien und sogar Kohle unrentabel. Der Vorfall könnte Bayern dazu bringen, beim Streit über neue Stromtrassen nachzugeben.

Griechenland will Schulden mit neuen Schulden bezahlen

Ministerpräsident Alexis Tsipras will am Kapitalmarkt mit kurzlaufenden Anleihen Geld einsammeln. Doch die von der EU gesetzte Grenze hat Griechenland bereits erreicht. Sollte die EZB nicht zustimmen, kehre „der Thriller zurück“, so Tsipras. Ende März geht den Griechen das Geld aus.

3 Milliarden Bits pro Sekunde

Schwarzer Phosphor ermöglicht Turbo-Internet

Chips mit einer Schicht aus schwarzem Phosphor könnten eine neue Ära in der Datenübertragung einleiten: Beim Versenden optischer Daten erreichten Wissenschaftler dank dem Material Übertragungsraten von bis zu drei Milliarden Bits pro Sekunde. Damit könnte man einen kompletten HD-Kinofilm in 30 Sekunden herunterladen.

25 Prozent Aufschlag

EU verhängt Strafzoll für Edelstahl aus China und Taiwan

Die Stahlkrise in Europa zwingt die EU zum Handeln. Strafzölle auf Billigstahl aus China und Taiwan sollen die heimische Industrie retten. Die Überproduktion aus dem fernen Osten senkt weltweit die Preise.

Dieses Super-Computer-Modul spendet Wärme und Rechenleistung zugleich. (Screenshot)

Dieses Super-Computer-Modul spendet Wärme und Rechenleistung zugleich. (Screenshot)

Computer und Heizung

Cloud-Dienst verkauft Super-Computer als Heizkörper

Das französische Startup Qarnot stellt Computer-Module her, die als Heizkörper dienen. Die Abwärme, die beim Rechnen erzeugt wird, heizt den Raum auf, die Rechenleistung wird gewinnbringend an Cloud-Dienste vermietet.

Mehr Gleichberechtigung

Frauenquote: Mittelstand soll sich eigene Ziele setzen

Der Bundestag beschließt die Frauenquote für große Unternehmen. 30 Prozent der Jobs in Führungsetagen müssen ab 2016 mit Frauen besetzt werden. Mittelständische Unternehmen sollen sich eigene Zielvorgaben setzen.

Zu niedrige Zinsen

Gesetz: Versicherungen müssen mehr Kapital vorhalten

Die Krise in der Versicherungsbranche ruft den Gesetzgeber auf den Plan. Versicherungsunternehmen in Deutschland müssen ab 2016 größere Kapitalpolster vorweisen. Die langanhaltende Niedrigzinsphase bringt Versicherungen in Bedrängnis.

Weniger Maschinen und Autos

Aufschwung vorbei: Industrieaufträge fallen stärker als erwartet

Die Aufträge der Industrie aus Deutschland sowie aus dem Ausland sind eingebrochen. Die Nachfrage nach Investitionsgütern wie Maschinen und Fahrzeugen schrumpften deutlich. Damit ist die Euphorie aus dem überdurchschnittlich guten Vormonat verflogen.

Vorlage Star Wars

3D-Bildschirm bringt Hologramme auf Smartphones

Ein neues Smartphone-Display kann Hologramme anzeigen. Der beim World Mobile Congress vorgestellte Prototyp funktioniert ohne 3D-Brille. Die ersten Aufsatzmodule sollen im Laufe des Jahres auf den Markt kommen.

„Das ist keine Drohung

Andritz stellt Standort Österreich infrage

Sollte Österreich die Belastungen für Unternehmen verschärfen, könnte es zu Standortverlegungen kommen. Maschinenbauer Andritz kritisierte vor allem die geplante Steuererhöhung für Stiftungen.

Deutlicher Gewinnsprung

Maschinenbauer Andritz verdoppelt Dividende

Die Aktionäre des Maschinenbauers Andritz erhalten eine Dividende von einem Euro pro Aktie. Das ist doppelt so viel wie noch im Vorjahr. Das Geschäft mit Anlagen für die Papierindustrie sowie Turbinen und Generatoren für Wasserkraftwerke hat zuletzt wieder zugelegt.

Zu viel Regulierung

Standort Österreich fällt weltweit auf Platz 21 zurück

Österreich verliert als Standort für Unternehmen an Boden. Ökonomen bemängeln die hohen Abgaben, den Reformstau und den Mangel an Investitionen. Wichtiger als eine Steuerreform sei die Modernisierung der Bildung, um Fachkräfte auszubilden und aus dem Ausland anzulocken.

„Intensiver Informationsaustausch“

Schweizer Regierung fordert Unabhängigkeit der SNB heraus

Die Schweizer Regierung will eine engere Abstimmung mit der SNB über die nächsten geldpolitischen Schritte. Doch die SNB ist unabhängig. Gerüchte über die Einführung einer neuen Mindestgrenze zum Euro halten sich hartnäckig. Der starke Franken schwächt die Wirtschaft der Schweiz, insbesondere den Tourismus und das Verarbeitende Gewerbe.

Automarkt-Europa: Gewinne sind nur noch durch Einsparungen möglich

Große Sprünge durch den Einsatz von Robotik oder neue Preisverhandlungen mit den Zulieferern sind Vergangenheit. Europäische Autohersteller können nur noch wachsen, wenn sie ihre Produktion effizienter machen. Dazu gehört die Analyse sämtlicher Prozesse.

Multi-Talent

Mehrere Funktionen: Glühbirne verbreitet Licht, Musik und Internet

Lampen bringen künftig mehr als nur Licht: Musik und Internet kommen künftig ebenfalls aus den Led-Birnen. Der Nutzer kann alle Funktionen via Smartphone-App steuern.

Verkauf von Öl- und Gasfeldern

Großbritannien blockiert Verkauf von RWE-Tochter an Russland

Die Regierung in London akzeptiert Deal mit Russen über den Verkauf der RW-Tochter DEA nicht. Großbritannien will, dass Öl- und Gasfelder in der britischen Nordsee an eine dritte Partei weiter verkauft werden. Im Fall von weiteren Sanktionen drohen Produktionsausfälle.

Investitionsschutz inklusive

Merkel und Juncker wollen TTIP noch dieses Jahr abschließen

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Bundeskanzlerin Angela Merkel sind sich einig, dass TTIP noch 2015 zum Abschluss zu bringen. Die Kanzlerin lobte zudem die Transparenz bei den Verhandlungen. Die Union will die Kosten für Schiedsgerichtsverfahren für mittelständische Betriebe senken. Das bedeutet, dass die Regeln zum Investitionsschutz im Entwurf erhalten bleiben.

Wegen Ölpreis-Verfall

Öl-Scheichs kaufen keine Lamborghinis mehr

Die Kundschaft in ölfördernden Ländern zögert beim Kauf von Lamborghinis. Der Ölpreisverfall bringt zahlreichen Branchen-Akteuren Verluste ein. Der zum VW-Konzern gehörende Luxusauto-Hersteller plant einen Geländewagen, der 2018 rauskommen könnte.

Vergütung und Einfluss wichtiger

Studie: Hoher Frauenanteil garantiert keinen Unternehmenserfolg

Der Anteil der Frauen in Aufsichtsräten ist nicht entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg. Viel wichtiger sind ein hoher strategischer Einfluss der Aufsichtsräte und ein hoher Verdienst. In deutschen Aktiengesellschaften beträgt der Frauenanteil in Aufsichtsräten 2,4 Prozent.

Ultraschnelle Netzwerke

Neue Laser-Technik bringt Börsen-Händlern zusätzliche Millionen ein

Eine neue Laservorrichtung zwischen der Börse in New York und dem NASDAQ beschleunigt den Hochfrequenzhandel um wenige Nanosekunden. Dadurch steigen die Erträge der Trader durch den beschleunigten Datenverkehr um Millionen von Dollar. Die Technik überträgt bis zu zwei Gigabyte pro Sekunde und kann zwischen zwei Funktürmen störungsfrei eine Distanz von 10 Kilometern überbrücken.

Luftdruck-Pipeline

Menschliche Rohrpost: Kalifornien baut erste Hyperloop-Strecke

Im kommenden Jahr soll die erste Hyperloop-Strecke in Kalifornien entstehen. Schon 2017 soll die Luftdruck-Pipeline Passagiere befördern. HTT baut die über 300 km/h schnelle menschliche Rohrpost nach Entwürfen von Elon Musk.

10,5 Milliarden Garantien

Österreich: Hypo-Fiasko treibt Kärnten in die Pleite

Die Schulden der ehemaligen Pleite-Bank Hypo Alpe Adria stellt das österreichische Bundesland Kärnten vor den finanziellen Kollaps. Ohne finanzielle Unterstützung von außen ist Kärnten pleite. Österreich will daher auch die ehemalige Hypo-Mutter BayernLB zur Kasse bitten.

Internationale Kooperation

EU will Einführung von Mobilfunkstandard 5G nicht verschlafen

Günther Oettinger, zuständig für die digitale Entwicklung in der EU, will Kooperationen mit China, Japan, den USA und Südkorea eingehen. Damit soll sichergestellt werden, dass die EU die Einführung des neuen Mobilfunknetzes (5G) nicht verpasst. Die 4G-Technik kam in Europa erst spät an.

Zu geringe Nachfrage

Elektro-Autos: Zulieferer beklagt herbe Verluste

Der baden-württembergische Zulieferer ElringKlinger beklagte Millionen-Verluste. Elektroautos würden noch immer auf zu geringes Interesse stoßen. Die Autos seien zu teuer. Doch die geringe Nachfrage lasse die Preise weiter wachsen.

Dänemark als Vorbild

Trotz Ölpreis-Einbruch: VW setzt auf Durchbruch bei Elektroautos

VW-Chef Martin Winterkorn sieht in der Elektromobilität die Zukunft von VW. Er fordert mehr Infrastruktur von der Regierung. Es müsse mehr Stromtankstellen geben und eigene Fahrspuren für E-Fahrzeuge.

Roboter soll Tradition bewahren

Mit Füller und Tinte: Roboter lernt Schreibschrift

Handschriftliche Texte können künftig von einem Schreib-Roboter verfasst werden. Die Maschine benutzt einen Füllfederhalter und schreibt damit in vorprogrammierten Schriften Karten oder Briefe. Ein Faksimile der eignen Handschrift kann ebenfalls programmiert werden - damit wären auch Unterschriften möglich.

6 Milliarden für Breitband-Internet

Telekom investiert Milliarden in Netzausbau

Die Deutsche Telekom will in den kommenden vier Jahren mehr als sechs Milliarden Euro in ihr europäisches Netz investieren. Ziel sei die Integration der Telekom-Dienste auf eine Plattform, teilte der Konzern am Montag mit. Bis 2018 solle die Hälfte der Haushalte in Europa, die an das Telekom-Netz angeschlossen seien, im Internet über Breitband-Verbindungen mit einer Geschwindigkeit von mindestens 100 Megabit pro Sekunde surfen können. Für zwölf Prozent der Haushalte sollten es gar 500 Megabit sein.

Für Autos und Flugzeuge

Neues Verfahren macht Titan-Herstellung günstiger

Ein neues Verfahren macht die Produktion von Titan deutlich günstiger: Materialforscher stellen das äußerst stabile und leichte Metall in Pulverform her. Dadurch könnte es in Flugzeugen und Autos verbaut werden und so deren Gewicht und Verbrauch deutlich senken.

Endverbraucher im Mittelpunkt

Schweizer Hörgeräte-Riese Sonova kauft Hansaton

Der weltweit größte Hörgeräte-Hersteller Sonova kauft den deutschen Hörgeräte-Großhändler Hansaton Akustik GmbH. Sonova-Chef Lukas Braunschweiler sagt, dass es seinem Konzern darauf ankomme, die Endverbraucher möglichst gut zu erreichen. Das sei die Motivation hinter dem Kauf gewesen.

„Meilenstein für Unternehmen“

RWE verkauft Gastochter Dea an russischen Investor

Der hochverschuldete Energieriese RWE verkauft seine Gastochter Dea für rund 5,1 Milliarden Euro an russische Investoren. Der Deal fand trotz heftigen Widerstand aus Großbritannien statt. Die Regierung in London kann den Verkauf nicht verbieten, sie kann aber dem Käufer Förderlizenzen entziehen.

40 Prozent Wirkungsgrad

Lupen-Technologie macht Solarzellen effizienter

Neue Technologien steigern die Effizienz von Solarzellen auf über 40 Prozent. Möglich macht dies eine Art Lupe zur Verstärkung des Lichteinfalls, die bislang nur im Weltraum angewandt wurde. Diese kann jetzt auch bald auf dem eigenen Hausdach Strom erzeugen.

Schuldenschnitt ein „dreckiges Wort“

Varoufakis: Private Investoren müssen Griechenland retten

Der Tragfähigkeit der Schuldenlast in Griechenland hängt davon ab, ob sich private Investoren finden, die die Wirtschaft im Land ankurbeln könnten. Finanzminister Varoufakis setzt zudem auf Wachstum und intelligente Umstrukturierung. Das Wort Schuldenschnitt sei ein „dreckiges Wort“, das er lieber nicht benutzen wolle.

38 Milliarden schwere Fusion

Holcim muss Fusion mit Lafarge durch Anreize retten

Die Megafusion der Zementhersteller Holcim und Lafarge wackelt. Problematisch ist der geplante Aktienaustausch. Da Holcim ein besseres Geschäftsjahr hatte als Lafarge, sind die Aktionäre mit einem gleichwertigen Austausch der Aktien unzufrieden.

Hacker greifen niederländischen Chipausrüster ASML an

Bei einem Hackerangriff auf den niederländischen Chiphersteller ASML konnten Datendiebe die Sicherheitsvorkehrungen umgehen. Noch vor wenigen Tagen deckten die europäischen Behörden für IT-Sicherheit ein großes Bot-Netzwerk auf. Dennoch können die Polizeibehörden Cyberkriminalität nicht entscheidend eindämmen.

Keine Massenentlassung

IBM streicht etwa 400 Stellen in Deutschland

Der Konzernumbau von IBM schreitet voran. Die Neuorganisation erfordert die Streichung von 400 Stellen in Deutschland. Berichte über Massenentlassungen in den USA wies das Unternehmen jedoch zurück.

Autofahren verändert sich

Fahrdienstleister DriveNow und Uber expandieren

Die Angebote von Carsharing-Anbieter DriveNow und dem Fahrdienst Uber sind so beliebt, dass beide Unternehmen expandieren wollen. Uber weist Gerüchte zurück, nach denen sich das Unternehmen aus Deutschland zurückziehen will. DriveNow will in 15 Städte in Europa expandieren.

Wachstum durch Zukauf

Autozulieferer Hella plant weitere Übernahmen

Der Hersteller von Lichtsystemen, Zulieferer Hella, will wachsen. Dafür sollen mehrere mittelständische Firmen übernommen werden. Der Fokus liegt dabei in den Bereichen Elektronik, Ersatzteilhandel und Spezialanwendungen.

Keine Einigung bei Tarifverhandlungen

Warnstreik: 200.000 Lehrer legen Dienstag die Arbeit nieder

Beschäftigte im öffentlichen Dienst wollen ab Dienstag an Warnstreiks beteiligen. Zunächst legen 200.000 angestellte Lehrer die Arbeit nieder. Bei den Tarifverhandlungen für Länder-Bedienstete gab es keine Einigung. Weitere Streiks an Schulen, Straßenmeistereien, Unikliniken und Justizverwaltungen sind nicht ausgeschlossen.

Ölpreis wird weiter fallen

Niedriger Ölpreis gefährdet Existenz zahlreicher Öl-Firmen

In der weltweiten Öl- und Gasbranche stehen Firmenanteile von insgesamt 112 Milliarden Dollar zum Verkauf. Doch Finanzinvestoren halten sich noch zurück. Die Talsohle beim Ölpreis ist noch nicht erreicht. Der niedrige Ölpreis senkt die Aktienkurse der Ölfirmen. Investoren erhoffen sich hohe Renditen, wenn der Ölpreis schließlich wieder steigt.

Finanzierung verstößt gegen EU-Recht

EU-Analyse: Dobrindts Pkw-Maut diskriminiert Ausländer

Einem EU-Dokument zufolge verstößt die Pkw-Maut von Verkehrsminister Alexander Dobrindt gegen EU-recht. Ausländer würden diskriminiert, weil Deutsche die Kosten der Maut über die Senkung der Kfz-Steuer kompensieren können. Das Bundesverkehrsministerium ist von diesen Ergebnissen überrascht.

USA fordern strengere Sanktionen

China: Machtkampf zwischen Westen und Russland verschärft Ukraine-Konflikt

Das Machtspiel von EU, USA und Russland ist China zufolge die Ursache für den Konflikt in der Ukraine. Die Einmischung von außen habe den Konflikt verschärft, sagt ein chinesischer Botschafter. Die USA wollen neue Sanktionen gegen Russland umsetzen.

Bewegungsprofile und Handy-Ortung

Verfassungsschutz überwacht Handys immer öfter mit „stillen SMS“

Die Zahl der Handy-Überwachungen durch den Verfassungsschutz ist deutlich angestiegen. Im zweiten Halbjahr 2014 wurden drei Mal mehr Handys überwacht als in der ersten Jahreshälfte. Der Verfassungsschutz setzt dabei „stille SMS“ ein, die nicht auf dem Display des Handy-Besitzers angezeigt werden.

Konkurrenz für Volkswagen

Yamaha will Kleinwagen in Europa bauen

Volkswagen bekommt Konkurrenz in Europa. Yamaha bringt 2019 einen neuen Kleinwagen auf den Markt. Der Motorrad-Hersteller will dafür eine Fabrik in Europa bauen. Der geplante Zwei-Sitzer soll einen sehr geringen Verbrauch haben.

Bis 2016

Keine Hoffnung für Sparer: SNB bleibt bei Negativzinsen

Sparer müssen damit rechnen, dass Banken die Negativzinsen der SNB bis 2016 an ihre Kunden weitergeben. Einer Umfrage zufolge werde die SNB die Zinsen in diesem Jahr nicht mehr anheben. Eine weitere Absenkung der Zinsen gilt auch als unwahrscheinlich.

Im Visier deutscher Steuerfahnder

Schweizer Privatbank soll bei Steuerhinterziehung geholfen haben

Die Schweizer Bank Coutts gerät ins Visier der deutschen Steuerfahnder. Sie ermitteln gegen die Tochter der Royal Bank of Scottland wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Bereits vor einer Woche wurde die HSBC in der Schweiz in einen Skandal um Geldwäsche und Steuerhinterziehung verwickelt.

Jeder achte wandert aus

Industrie: Österreich fehlt qualifizierter Nachwuchs

Fast jeder achte Hochqualifizierte wandert aus Österreich aus. Um die Anmeldung neuer Patente und die Gründung neuer Firmen aufrecht zu erhalten, will die Regierung gegensteuern. Ein Aktionsplan soll Forschung und Wirtschaft näher zusammenbringen.

Neue Schulden oder höhere Abgaben?

Loch im Haushalt: Österreich kann sich keine Steuerreform leisten

Österreich will keine neuen Schulden machen. Daher kommt die Gegenfinanzierung einer Steuerreform nur durch eine Abgabenerhöhung an anderer Stelle infrage. SPÖ und ÖVP können sich weder auf die Einführung einer Vermögenssteuer noch auf die Anhebung Grundsteuer einigen.

Starke Franken-Aufwertung

Schweizer Bauwirtschaft schwächt sich zu Beginn des Jahres ab

Die Aufträge in der Bauwirtschaft sind rückläufig. Die Zweitwohnungsinitiative verringert die Wohnbautätigkeit. Für das laufende Jahr erwartet die Branche negative Effekte durch die starke Aufwertung des Frankens, was den Bau von neuen Bürogebäuden betreffen kann.

Preis für Aktie zu niedrig

Conwert-Aktionäre wehren sich gegen Übernahme durch Deutsche Wohnen

Die Aktionäre der österreichischen Wohnungsgesellschaft Conwert finden das Übernahme-Angebot der Deutsche Wohnen zu niedrig. Der Investmentfonds Fidelity hält acht Prozent der Conwert-Aktien und will diese behalten, bis Deutsche Wohnen ein besseres Angebot vorlegt.

Bewegung im Immobilienmarkt

Russischer Oligarch will sich bei Immofinanz einkaufen

Der russische Investor Boris Mints zeigt Interesse an der österreichischen Immofinanz. Damit wollte Mints sein Engagement außerhalb Russlands ausbauen. Allein durch die Ankündigung sprang die Immofinanz-Aktie um mehr als zwölf Prozent.

Ab 20 Millionen Euro

Schäuble will Privatvermögen von Firmen-Erben anzapfen

Ab einer Erbschaft von 20 Millionen Euro soll auch das Privatvermögen zur Begleichung der Erbschafts-Steuer herangezogen werden. Finanzminister Wolfgang Schäuble befürchtet, das Gesetz könne sonst erneut vor dem Bundesverfassungsgericht scheitern. Opposition und Industrie fordern eine Grenze von 100 Millionen Euro.

Was sind Vergleichsmieten?

Wirkung von Mietpreisbremse ist umstritten

Die Bundesregierung hat sich bei der Mietpreisbremse geeinigt. Künftig sollen Miet-Erhöhungen nur noch 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete möglich sein. Was eine ortsübliche Vergleichsmiete ist, wurde jedoch nie genau definiert. Neubauten sind zudem von dem Gesetz ausgenommen.

Preiswerte Altgeräte

Gebrauchte Smartphones werden zum Milliarden-Geschäft

Die Mehrheit der Smartphone-Besitzer wechselt ihr Smartphone, sobald ein neues Modell auf dem Markt ist. Gleichzeitig werden die Geräte von den Herstellern immer schneller durch Nachfolge-Modelle abgelöst. Der Markt für Gebrauchthandys wird sich durch die Entwicklung bis 2017 verdoppeln, so das Marktforschungsinstitut Gartner.

Ende des Spardiktats

EU gibt nach: Frankreich erhält für Defizitabbau mehr Zeit

Die EU gibt ihre Spardoktrin in Europa auf: Frankreich darf sich beim Einhalten der Schuldengrenze bis 2017 Zeit nehmen. Auch die hohe Verschuldung Italiens und Belgiens wird keine Strafen mehr nach sich ziehen.

Kaum Wachstum ohne Innovationen

Bürokratie und Steuerlast senken Innovationskraft des Mittelstands

Einer Studie zufolge sind deutsche Mittelständler weniger innovativ als in den Jahren der Finanzkrise 2007 bis 2009. Schuld daran sind neben der schwachen Konjunktur die schlechteren Standortbedingungen in Deutschland. Die jüngsten Arbeitsmarktreformen werden diesen Trend noch verschärfen: Der Mindestlohn zehrt an den Budgets für Innovationen. Die Möglichkeiten der Frühverrentung fordern ein verstärktes Recruiting nach qualifizierten Arbeitskräften.

Jagd auf Patente

Bitkom warnt Unternehmen vor „Cybergangstern und Geheimdiensten“

Jede dritte Firma wird Opfer von Cyberattacken. Besonders gefährdet sind kleine und mittlere Unternehmen. Die Angreifer suchen nach Betriebsgeheimnissen wie Patenten ode sensiblen Finanzdaten. Große Unternehmen können die Attacken leichter abwehren.

Proteste von Anwohnern

Dobrindt kann Zeitplan für Dänemark-Tunnel nicht einhalten

Der Bau des Tunnels von der deutschen Insel Fehmarn nach Dänemark verzögert sich wegen Protesten der Bevölkerung um drei Jahre. Das Projekt soll nun 2024 fertig gestellt werden. Die deutschen Kosten belaufen sich auf 2,1 Milliarden Euro. Der Tunnel soll über eine Maut finanziert werden. Das Projekt ist umstritten, weil der Fährgesellschaft Scandlines das Aus droht.

Sonnenbrillen, Fenster, Displays

Bunter UV-Schutz: Glas wechselt Farbe auf Knopfdruck

Eine neue Beschichtung für Fenster kann auf Knopfdruck die Farbe ändern. Dank elektrischer Spannung nimmt das Material allen erdenklichen Farbschattierungen an. Es kann aufgedruckt als UV-Schutz für Sonnenbrillen, Fenster und Displays benutzt werden.

Neue Sanktionen gegen Russland?

USA könnten Pleite-Welle von russischen Unternehmen auslösen

Die US-Regierung besteht auf einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. Auch die EU muss mitziehen. Washington will nun Sanktionen, die eine „verheerende“ Wirkung haben, Russland solle „leiden“. Geplant sind Finanz-Maßnahmen, die eine Pleitewelle in Russland auslösen könnten.

Griechenland erarbeitet Reformen

Euro-Zone verlängert Kredit-Programm für Athen um vier Monate

Die Eurogruppe stimmt einer Fristverlängerung des Kreditprogramms für Griechenland zu. Athen bekommt vier Monate Zeit, in denen es Steuerflucht und Korruption soll. Der Deutsche Bundestag muss der Verlängerung noch zustimmen. Für die neue Regierung Griechenlands ist der Aufschub ein erster Erfolg.

„Schutz für Investoren

EU: „Expertengruppe” soll Crowdfunding regulieren

Das Marktvolumen für Crowdfunding wird sich im laufenden Jahr verdoppeln. Unternehmen wollen von den oft schlechten Konditionen der Banken unabhängig sein. Die EU beobachtet die Entwicklung kritisch und gründet eine „Expertengruppe“, um die Form der alternativen Finanzierung zu regulieren.

90 Prozent besser isoliert

Günstiges Baumaterial: Häuser aus Strohballen sparen Strom

Häuser sollen künftig aus Strohballen statt aus Steinen bestehen. Das Material isoliert bis zu 90 Prozent besser als das herkömmlicher Häuser und verbessert die Luftqualität. Neben Deutschland halten die Stroh-Fertighäuser nun in England Einzug.

Größtes Lohnplus seit Jahren

„Schmerzhafter Kompromiss”: Metaller bekommen 3,4 Prozent mehr Lohn

Die Beschäftigten in der Metallindustrie erhalten 3,4 Prozent mehr Lohn sowie eine Einmalzahlung von 150 Euro. Das ist der größte Lohnzuwachs seit Jahren. Die Arbeitnehmer müssen dafür Abstriche bei der Alters- und Bildungsteilzeit hinnehmen. Für Unternehmen ist die Einigung ein „schmerzhafter Kompromiss“.

Schwacher Rubel und Sanktionen

Maschinen-Nachfrage in Russland bricht um 17 Prozent ein

Deutsche Industrie-Betriebe exportieren deutlich weniger Maschinen nach Russland. Die Nachfrage ist um 17 Prozent eingebrochen. Auch in Südamerika und Indien ging die Nachfrage zurück. Besser läuft es hingegen in der Euro-Zone und den USA.

Digitalisierung und Automatisierung

Industrie 4.0: Mittelstand sucht Chancen für Wachstum in China

Mittelständische Unternehmen kommen bei der Digitalisierung in Deutschland nur langsam voran. Viel größer sind die Wachstumschancen in China. Fast jedes chinesische Unternehmen sucht beim Thema Automatisierung nach Knowhow aus Deutschland.

Beginn im Sommer

Deutsche Börse startet neue Plattform für Start-Ups und Investoren

Die Deutsche Börse hat angekündigt, eine vorbörsliche Plattform für Startups und Investoren zu eröffnen. Das Projekt soll im Sommer beginnen. Die Bundesregierung hatte zuvor die Schaffung eines neuen Börsensegments gefordert, um jungen IT-Unternehmen den Zugang zum Kapitalmarkt zu erleichtern.

1.400 Kündigungen

Verdi und Karstadt erzielen Einigung bei Personal-Abbau

Die noch anstehenden Kündigungen bei der deutschen Warenhaus-Kette Karstadt sollen sich auf 1.400 statt 2.750 Personen belaufen. Zuvor hatte die Gewerkschaft Verdi mit der Unternehmen-Spitze eine gesonderte Vereinbarung ausgehandelt.

Varoufakis pokert hoch

Ökonomen: Risiko für Grexit beträgt 50 Prozent

Das Risiko für einen Austritt Griechenlands ist Experten zufolge auf 50 Prozent gestiegen. Das Szenario eines Austritts wird konkreter: Im März hat Griechenland kein Geld mehr. Die EZB stoppt die Notkredite, dann kommt der Bank Run. Die harte Linie von Finanzminister Varoufakis bei den Verhandlungen mit der Troika zeigt, dass Griechenland keine Angst mehr vor dem Ende des Euro hat.

Amazon bekommt Konkurrenz

Startup „Jet.com“ drückt die Preise im Online-Handel

Internet-Unternehmer Marc Lore hat 220 Millionen Dollar gesammelt, um Amazon mit einer neuen Shopping-Seite Konkurrenz zu machen. Das neue daran: Die Preise sind dynamisch. Lore will mit der Seite „Jet.com“ Amazon systematisch unterbieten und den Internet-Giganten damit Marktanteile wegschnappen. Die Idee könnte den gesamten E-Commerce-Bereich auf den Kopf stellen.

Bürokratie, Steuerlast, Infrastruktur

Deutschland fällt als Standort für Unternehmen zurück

Deutschland ist kein guter Standort für Unternehmen. Die Steuerbelastung, die schlechte Infrastruktur und die ausufernde Bürokratie haben sich in neun Jahren nicht verbessert. Deutschland rangiert in Europa nur auf Platz zwölf, hinter Österreich und vor Polen. Italien, Frankreich und Spanien gehören zu den Schlusslichtern für Unternehmen.

Gebündelte Rechenleistung

Gigantische Daten-Analyse: Freiwillige suchen nach Leben im All

Ein Netzwerk von über 3,5 Millionen Computern wertet Daten aus dem All auf der Suche nach außerirdischem Leben aus. 160.000 dieser Freiwilligen kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In neunzig Prozent aller Galaxien verhindern tödliche Gammastrahlen jedoch die Entstehung von komplexen Lebensformen.

Reproduktion der Atmosphäre

Perfekte Illusion: LED-Lampen simulieren Himmel und Sonnenschein

Eine revolutionäre Licht-Technologie kann den Effekt des Sonnenlichts erstaunlich realitätsgetreu nachbilden. Das System basiert auf der künstlichen Reproduktion der Atmosphäre und des Himmelsblaus. Der Erfinder hält durch die künstliche Sonne eine neue Architektur mit unterirdischen Städten für denkbar.

DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN versuchen, wirtschaftliche und politische Entwicklungen verständlich und kritisch zu erklären. Die politisch und gesellschaftlich relevanten Themen für den deutschen Mittelstand werden beleuchtet. Vor allem liegt uns daran, manch einen globalen Zusammenhang aufzuzeigen, der für Deutschland nicht sichtbar und doch relevant ist. Europa-Themen und Fragen der Demokratie sind Teil unserer Analysen und Berichte.