Zur Fernabfrage

Industrie 4.0: Neues System zur Fernüberwachung via Internet

Webbasierte Diagnose in Echtzeit: Ein Ingenieur von LCA Automation AG überwacht den Zustand der Anlage mit dem Tablet. (Foto: FHNW)

Webbasierte Diagnose in Echtzeit: Ein Ingenieur von LCA Automation AG überwacht den Zustand der Anlage mit dem Tablet. (Foto: FHNW)

Die immer stärker werdende Vernetzung zwischen Maschinen in der Industrie stellt auch neue Anforderungen an Maschinenbauer und ihre Dienstleistungen. Steht eine Produktion aufgrund eines Fehlers still, kostet es Zeit, dies zu beheben. Aber es führt auch dazu, dass Mitarbeiter vor Ort sein müssen, um den Fehler zu beheben. Ein neues Diagnosesystem soll dies nun ändern.

Es hab bereits weltweit Proteste gegen das Freihandelsabkommen TTIP. (Foto: Flickr/greensefa/CC BY 2.0)

Es hab bereits weltweit Proteste gegen das Freihandelsabkommen TTIP. (Foto: Flickr/greensefa/CC BY 2.0)

Ungewollte Veröffentlichung

TTIP könnte Umwelt-Standards rückwirkend aushebeln

Eine Greenpeace-Analyse ergibt, dass das TTIP Umwelt- und Konsumentenstandards auch rückwirkend aushebeln kann. Greenpeace fordert den sofortigen Stopp der Verhandlungen zum TTIP. Inzwischen hat sich die EU zu dem Vorgang geäußert: Ihrer Ansicht nach handelt es sich um konsolidierte Texte und nicht um Verhandlungsergebnisse.

Er wird weiter ungefiltert erfahren, was hinter ihrem Rücken vor sich geht: US-Präsident Barack Obama und Angela Merkel. (Foto: consilium)

Er wird weiter ungefiltert erfahren, was hinter ihrem Rücken vor sich geht: US-Präsident Barack Obama und Angela Merkel. (Foto: consilium)

Kein Vorsorgeprinzip

TTIP-Papiere: USA üben massiven Druck auf EU aus

Der Druck, den die USA wegen TTIP auf die EU ausüben, scheint erheblich zu sein: So sollen die Amerikaner Exporterleichterungen für deutsche Autos davon abhängig machen, dass die EU mehr US-Agrarprodukte abnimmt.

Regionalität, Spezialisierung und Tierwohl bieten ein großes Potenzial für steigende Erzeugerpreise. (Foto: Flickr/Bad Kleinkirchheim/CC by 2.0)

Regionalität, Spezialisierung und Tierwohl bieten ein großes Potenzial für steigende Erzeugerpreise. (Foto: Flickr/Bad Kleinkirchheim/CC by 2.0)

Chancen für die Landwirte

Bundeslandwirtschaftsminister prüft Einführung von staatlichem Tierwohl-Label

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) erwägt die Einführung eines staatlichen Siegels für Tierwohl, um für mehr Tierschutz in deutschen Ställen zu sorgen. Sein Ministerium prüfe "derzeit die Umsetzung eines Tierwohl-Labels mit staatlicher Rahmensetzung".

Die Deutsche Bahn hat ein kostspieligies Sanierungskonzept zu bewältigen. (Foto: Andreas Gebert dpa)

Die Deutsche Bahn hat ein kostspieligies Sanierungskonzept zu bewältigen. (Foto: Andreas Gebert dpa)

Bis zu 45 Prozent

Deutsche Bahn will offenbar Töchterfirmen teilweise privatisieren

Wegen Finanznöten will die Deutsche Bahn Medienberichten zufolge rund 4,5 Milliarden Euro durch den Einstieg privater Geldgeber bei der britischen Bus- und Bahntochter Arriva und beim weltweit tätigen Logistikkonzern Schenker erzielen. Vornehmlich soll damit die Reduzierung der Konzernverschuldung vorangetrieben werden.

Der BDI erwartet für 2016 mehr Produktionswachstum. (Foto: Flickr/Zukunft Industrie/CC BY-ND-2.0)

Der BDI erwartet für 2016 mehr Produktionswachstum. (Foto: Flickr/Zukunft Industrie/CC BY-ND-2.0)

Exportbranche wächst deutlich langsamer

Deutsche Industrieproduktion legt 2016 zu

Die deutsche Industrieproduktion wird nach einer Verbandsprognose in diesem Jahr schneller wachsen als 2015. Zwar wachse sie damit im sechsten Jahr in Folge, aber weniger stark als im europäischen Durchschnitt.

Verdi-Chef Frank Bsirske sagte, es bestehe Anlass zur Zufriedenheit. (Foto: Flickr/ Frank Bsirske by hellercom CC BY 2.0)

Verdi-Chef Frank Bsirske sagte, es bestehe Anlass zur Zufriedenheit. (Foto: Flickr/ Frank Bsirske by hellercom CC BY 2.0)

IG Metall droht mit Streik

Fast fünf Prozent mehr Lohn bei Bund und Kommunen

Für die etwa 2,1 Millionen Beschäftigten beim Bund und in den Kommunen gibt es in zwei Schritten fast fünf Prozent mehr Geld. Die am späten Freitagabend in Potsdam erzielte Einigung in der dritten Verhandlungsrunde kostet Städte und Gemeinden in den Jahren 2016 und 2017 über sechs Milliarden Euro.

Wirtschaftsminister Wolfgang Schäuble. (Foto: dpa)

Wirtschaftsminister Wolfgang Schäuble. (Foto: dpa)

Variable Vorstandsvergütung wird reduziert

VW: Schäuble kritisiert Manager für Umgang mit Bonus-Zahlungen

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat Kritik an den VW-Vorstandsmitgliedern geübt. Diese hatten in der Abgas-Affäre an ihren Bonus-Zahlungen festgehalten. Vorerst sollen die Boni um 30 Prozent gekürzt werden, können aber nachträglich noch vollständig ausgezahlt werden.

Die EZB will einen Preisverfall unbedingt vermeiden. (Foto: dpa)

Die EZB will einen Preisverfall unbedingt vermeiden. (Foto: dpa)

Billige Energie

Statistikamt: Preise in Deutschland fallen

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im April trotz der ultralockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) gefallen. Billigere Energie drückte die Inflationsrate auf minus 0,1 Prozent.

Der Mittelstand in Österreich ist ebenso gegen das Freihandelsabkommen wie die Bevölkerung, hier beim Aktionstag gegen TTIP in Wien. (Foto: flickr/ Global 2000 / cc by 2.0)

Der Mittelstand in Österreich ist ebenso gegen das Freihandelsabkommen wie die Bevölkerung, hier beim Aktionstag gegen TTIP in Wien. (Foto: flickr/ Global 2000 / cc by 2.0)

Neue Widerstand

Österreich wird zur Gefahr für TTIP

Die beiden Kandidaten für das Amt des österreichischen Bundespräsidenten haben angekündigt, das TTIP blockieren zu wollen. Die Ankündigung erfolgte so eindeutig, dass das TTIP in Österreich im Grunde nicht mehr ratifiziert werden kann.

Steigende Goldpreise ermöglichten der SNB den dritten Quartalsgewinn in Folge. (Foto: flickr/Bullion Vault/CC BY-ND 2.0)

Steigende Goldpreise ermöglichten der SNB den dritten Quartalsgewinn in Folge. (Foto: flickr/Bullion Vault/CC BY-ND 2.0)

Goldreserven mit Profit

Schweizer Nationalbank profitiert vom steigenden Goldpreis

Die Schweizerische Nationalbank konnte im ersten Quartal einen Gewinn von 5,7 Milliarden Franken ausweisen

Schon GEZahlt? (Foto: Flickr/Achim Rosenhagen/CC by sa 2.0)

Schon GEZahlt? (Foto: Flickr/Achim Rosenhagen/CC by sa 2.0)

Erheblicher Nachholbedarf

Deutscher Rundfunk arbeitet unwirtschaftlich

Rundfunkexperten halten bei ARD, ZDF und Deutschlandradio Einsparungen in Millionenhöhe bei der Produktion von Fernsehen und Hörfunk für möglich. Ein «Benchmark»-Vergleich anhand der durchschnittlichen Produktionskosten pro Sendeminute habe ein mögliches Sparpotenzial von bis zu 96,5 Millionen Euro im Jahr ergeben.

Der österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling und der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble vor einem Treffen der Eurogruppe der Finanzminister in Brüssel. (Foto: dpa)

Der österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling und der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble vor einem Treffen der Eurogruppe der Finanzminister in Brüssel. (Foto: dpa)

Elektronikbranche fordert

Österreich braucht mehr Geld für Forschung

Insgesamt verfügt Österreich im EU-Vergleich weiterhin noch über eine sehr gute Forschungsquote. Doch die Ausgaben von Unternehmen und vom Staat werden in diesem Jahr stagnieren. Die Elektronikindustrie fordert daher eine höhere Forderung.

Ansichten Handelsraum der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. (Foto: Deutsche Bank)

Ansichten Handelsraum der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. (Foto: Deutsche Bank)

Große Anspannung

Deutsche Bank: Aufsichtsrat Thoma geht überraschend

Bei der Deutschen Bank herrscht drei Wochen vor der Hauptversammlung Hochspannung. Aufsichtsrat Georg Thoma nimmt nach einem Streit über die Aufklärung der Skandale bei Deutschlands größtem Geldhaus seinen Hut.

Amazon Chef Jeff Bezos konnte mit einem Umsatzplus überraschen. (Foto: dpa)

Amazon Chef Jeff Bezos konnte mit einem Umsatzplus überraschen. (Foto: dpa)

Bücher nebensächlich

Cloud-Geschäft wird für Amazon zum Umsatzschlager

Amazon kann also doch Geld verdienen: Der Online-Händler war bei Anlegern lange berüchtigt dafür, bestenfalls ein kleines Plus zu machen. Jetzt gab es über eine halbe Milliarde Dollar Gewinn - Rekord für das Unternehmen.

Auch beim US-Handelsministerium hatte Chevron sich für den Investitionsschutz stark gemacht. (Foto: Flickr/Richard Cassan/CC by nc 2.0)

Auch beim US-Handelsministerium hatte Chevron sich für den Investitionsschutz stark gemacht. (Foto: Flickr/Richard Cassan/CC by nc 2.0)

Gerichte als Abschreckung

TTIP: Öl-Gigant Chevron warb für Investorenschutz bei EU-Kommission

Ausgerechnet der Öl-Gigant, der sich seit Jahren mit Ecuador in einem Rechtsstreit befindet, betrieb ausgiebige Lobbyarbeit bei den TTIP-Überlegungen zum Investorenschutz (ISDS). Das von der Öffentlichkeit stark kritisierte Investitionsschutz-Gesetz sei wichtig, um als Abschreckung zu fungieren, werden Mitarbeiter des Konzerns in Gesprächsprotokollen mit der EU-Kommission zitiert.

Staus und Wartezeiten am Brenner könnten die Logistikbranche demnach täglich eine Million Euro kosten. (Foto: Flickr/mhobi/CC by nd 2.0)

Staus und Wartezeiten am Brenner könnten die Logistikbranche demnach täglich eine Million Euro kosten. (Foto: Flickr/mhobi/CC by nd 2.0)

Wirtschaftlicher Schaden

Brenner-Entscheidung bringt Transport- und Logistikbranche in Bedrängnis

Die Entscheidung des Parlaments, tatsächlich das Asylrecht zu verschärfen, trifft auch die Transportbrache. Österreich ist eine Logistikdrehscheibe, vor allem auch für die Balkanstaaten. Die geplanten Grenzkontrollen am Brenner Pass können zu einem handfesten Problem werden.

Spätestens in zwei Wochen kommen zu Griechenland noch einmal die vermeintlichen Fakten auf den Tisch. Foto: dpa)

Spätestens in zwei Wochen kommen zu Griechenland noch einmal die vermeintlichen Fakten auf den Tisch. Foto: dpa)

Neuer Deal?

Erster Erfolg für Tsipras: Dijsselbloem kündigt Griechenland-Gipfel an

Das zunächst für Donnerstag vorgesehene Griechenland-Sondertreffen der Euro-Finanzminister soll spätestens in zwei Wochen nachgeholt werden.

„Ob der EZB-Chef aus Deutschland, Italien oder einem anderen Land kommt, spielt keine Rolle.“ (Foto: Flickr/ Christian Dembowski/Cc by nc nd 2.0)

„Ob der EZB-Chef aus Deutschland, Italien oder einem anderen Land kommt, spielt keine Rolle.“ (Foto: Flickr/ Christian Dembowski/Cc by nc nd 2.0)

Falsche Schwarzer Peter

EU-Politik zwingt EZB zu Niedrigzinsen

Die EZB ist aufgrund ihrer Niedrigzinspolitik starker Kritik ausgesetzt. Dabei sind der EZB vor allem die Hände gebunden, weil die Politik im Zuge der Bankenkrise falsche Entschlüsse gefasst hat, sagt Markus Demary vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Zwar erschweren die niedrigen Zinsen die Altersvorsorge, aber höhere Zinsen würden zu einer Rezession führen.

Die Erlöse der Deutschen Bank sanken in allen Sparten. (Foto: Flickr/Björn Láczay/CC by sa 2.0)

Die Erlöse der Deutschen Bank sanken in allen Sparten. (Foto: Flickr/Björn Láczay/CC by sa 2.0)

Minus 58 Prozent

Gewinn der Deutschen Bank halbierte sich

Der Gewinn der Deutschen Bank hat sich im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum halbiert. Unter dem Strich standen von Januar bis März 214 Millionen Euro. Zu Jahresbeginn 2015 waren es 544 Millionen Euro.

VW-Konzernchef Matthias Müller: Volkswagen ist viel mehr als Krise. (Foto: Flickr/Christine/CC by nc nd 2.0)

VW-Konzernchef Matthias Müller: Volkswagen ist viel mehr als Krise. (Foto: Flickr/Christine/CC by nc nd 2.0)

Wegen Diesel-Gate

Rabatt-Aktionen drücken Rendite bei VW

Hohe Kosten für Werbeaktionen infolge des Abgas-Skandals haben die ohnehin renditeschwache VW-Kernmarke Ertragskraft gekostet. VW hatte mit Rabatten und Verkaufsaktionen versucht, den Absatz nach dem Skandal zu stützen.

Entwickelt sich Facebook vom Unterhaltungs- zum Werbenetzwerk für Unternehmen? (Foto: dpa)

Entwickelt sich Facebook vom Unterhaltungs- zum Werbenetzwerk für Unternehmen? (Foto: dpa)

Geschäft floriert

Facebook verdreifacht Gewinn im ersten Quartal

Das weltgrößte Online-Netzwerk steigerte seinen Gewinn im ersten Quartal fast auf das Dreifache, wie das Unternehmen in der Nacht zu Donnerstag mitteilte. Werbekunden rissen sich regelrecht darum, auf Smartphones und Tablets Anzeigen zu schalten und damit eine stetig steigende Zahl von Nutzern zu erreichen.

Neben der Kaufprämie soll auch die Zahl der Ladestationen deutlich erhöht werden. (Foto: Flickr/Tekke/ Cc by nc nd 2.0)

Neben der Kaufprämie soll auch die Zahl der Ladestationen deutlich erhöht werden. (Foto: Flickr/Tekke/ Cc by nc nd 2.0)

Falscher Ansatz

Kritik an Kaufprämie für Elektroautos

Auf dem so genannten Autogipfel haben sich die Beteiligten auf eine Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro für reine Elektroautos geeinigt. Doch für etliche Kritiker trägt die Entscheidung wieder einmal zu stark die Handschrift der Autoindustrie. Tatsächlich würden der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel und Investitionen in neue Umwelttechnologien einen viel höheren Einfluss auf den Umweltschutz haben.

Der Akku lässt sich 200.000 Mal aufladen, ohne beschädigt zu werden. (Foto: Steve Zylius / UCI)

Der Akku lässt sich 200.000 Mal aufladen, ohne beschädigt zu werden. (Foto: Steve Zylius / UCI)

Dank Schutzschild

Super-Akku mit goldigen Nanodrähten

Nach jedem Aufladen werden die Akkus in der Regel immer schwächer. Ein neu entwickelter Akku aus den USA soll nun aber mehr als vier Mal so oft geladen werden können, wie herkömmliche Akkus. Möglich machen das Nanodrähte, die mit einer Speziellen Schutzschicht versehen werden.

Neues Konzept für die Rückholung hochradioaktiven Atommülls vorgestellt. (Foto: dpa)

Neues Konzept für die Rückholung hochradioaktiven Atommülls vorgestellt. (Foto: dpa)

Neuer Vorschlag

Atom-Kommission: Konzerne sollen Milliarden für Endlagerung zahlen

Die Betreiber deutscher Atomkraftwerke können sich von den jahrzehntelangen Kostenrisiken der Zwischen- und Endlagerung des Atommülls freikaufen. Die Atomkommission des Bundes empfahl am Mittwoch nach Angaben aus ihren Kreisen, dass die vier Energieunternehmen diese Aufgabe für 23,3 Milliarden Euro an den Staat abgeben können.

Elektro-Autos kämpfen mit Hindernissen. (Foto: dpa)

Elektro-Autos kämpfen mit Hindernissen. (Foto: dpa)

Ausbau der Ladestationen

Einigung auf 4000 Euro Kaufprämie für Elektroautos

Die Bundesregierung und Vertreter der Autoindustrie haben sich bei ihrem Treffen am Dienstagabend im Bundeskanzleramt auf eine Kaufprämie für Elektroautos geeinigt. Sie solle 4000 Euro betragen. Für Hybridautos seien 3000 Euro geplant.

Die Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes gehen wieder auf die Straße. (Foto: Flickr/SAV/CC BY 2.0)

Die Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes gehen wieder auf die Straße. (Foto: Flickr/SAV/CC BY 2.0)

Erneute Tarifverhandlungen

Warnstreik: Hunderte Flugausfälle in Deutschland

An sechs großen Flughäfen in Deutschland haben am Mittwochmorgen Warnstreiks der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi für massive Flugausfälle gesorgt. Am größten Flughafen Frankfurt am Main etwa wurden 392 von normalerweise geplanten 1.330 Flügen annulliert, wie ein Sprecher sagte.

Ab Juni will Draghi für die EZB Anleihen von Firmen außerhalb des Bankensektors erwerben. (Foto: Flickr/European Parliament/CC by -nc-nd/2.0)

Ab Juni will Draghi für die EZB Anleihen von Firmen außerhalb des Bankensektors erwerben. (Foto: Flickr/European Parliament/CC by -nc-nd/2.0)

Rechtfertigung gewollt

Bundestag will mit Draghi über Niedrigzinsen diskutieren

In der Debatte über die Niedrigzinspolitik der EZB sucht der Bundestag das direkte Gespräch mit EZB-Präsident Mario Draghi. „Wir folgen dem Gesetz, nicht den Politikern“, entgegnete Draghi zuletzt der Kritik aus Deutschland

Per Sprachsteuerung wird das Auto gelenkt (Foto: Screenshot: LeEco)

Per Sprachsteuerung wird das Auto gelenkt (Foto: Screenshot: LeEco)

Spitzengeschwindigkeit 210 km/h

Chinesen präsentieren selbstfahrendes Elektro-Auto

Das chinesische Unternehmen LeEco hat in Beijing überraschend ein eigenes Elektroauto vorgestellt. Gefahren mittels Sprachsteuerung hat das Konzeptauto für Aufsehen gesorgt. Die Nachfrage nach Elektroautos in China wächst, die Regierung subventioniert nationale Unternehmen.

David Cameron und Barack Obama im Juli 2010 in den USA. (Foto: Flickr/ Number 10/CC by nc nd 2.0)

David Cameron und Barack Obama im Juli 2010 in den USA. (Foto: Flickr/ Number 10/CC by nc nd 2.0)

Ungewollte Veröffentlichung

Britisches Gutachten nimmt TTIP auseinander

Das Abkommen berge viele Risiken und keinen Nutzen, so die renommierte London School of Economics. Das Gutachten war von der Regierung in Auftrag gegeben worden. Es verschwand jedoch in der Schublade. Stattdessen warb Premier Cameron bei den Briten für das Abkommen.

Vor rund einer Woche hatte Grímsson angekündigt, entgegen seiner ursprünglichen Pläne bei der Wahl im Juni für eine sechste Amtszeit als Präsident kandidieren zu wollen. (Foto: Flickr/PopTech/CC by sa 2.0)

Vor rund einer Woche hatte Grímsson angekündigt, entgegen seiner ursprünglichen Pläne bei der Wahl im Juni für eine sechste Amtszeit als Präsident kandidieren zu wollen. (Foto: Flickr/PopTech/CC by sa 2.0)

Nach Premier

Panama Papers: Islands Präsident gerät unter Druck

Auch die Familie des isländischen Präsidenten Ólafur Ragnar Grímsson ist im Zusammenhang mit den Enthüllungen der Panama Papers genannt worden. Grímssons Schwiegereltern hätten ein Juweliergeschäft in Großbritannien besessen und darüber Anteile an einer Briefkastenfirma auf den Britischen Jungferninseln gehalten.

Arbeitskosten in der Privatwirtschaft 2015, je geleistete Stunde in Euro. (Grafik: Destasis)

Arbeitskosten in der Privatwirtschaft 2015, je geleistete Stunde in Euro. (Grafik: Destasis)

Trend hält an

Arbeitskosten in Deutschland über dem europäischen Schnitt

Arbeit in Deutschland hat sich 2015 fast doppelt so stark verteuert wie in der Euro-Zone. Arbeitgeber in der Privatwirtschaft mussten im Schnitt 32,70 Euro für eine Stunde zahlen und damit 2,7 Prozent mehr als im Jahr davor.

Der französische Rüstungshersteller DCNS gehört mehrheitlich dem französischen Staat. (Foto: dpa)

Der französische Rüstungshersteller DCNS gehört mehrheitlich dem französischen Staat. (Foto: dpa)

35 Milliarden Dollar

Schlappe für Thyssen-Krupp: Französischer Konkurrent erhält Rüstungsauftrag

Das französische Angebot für den Bau von zwölf U-Booten erfülle die Erfordernisse seines Landes am besten, sagte Turnbull in Adelaide, wo die neue U-Boot-Flotte gebaut werden soll. Die bisherigen, veralteten U-Boote Australiens sollen im Jahr 2026 ausgemustert werden. Thyssen Krupp hatte sich auch beworben.

Das Vectoring der alten Kupferkabel zögert den nötigen Ausbau der Glasfaserkabel hinaus, so die Kritiker. (Foto: dpa)

Das Vectoring der alten Kupferkabel zögert den nötigen Ausbau der Glasfaserkabel hinaus, so die Kritiker. (Foto: dpa)

Kampf ums Netz

Internetausbau: Gabriel will europäische Mitbewerber

Bundeswirtschaftsminister Gabriel hat in der Debatte um den Netzausbau in Deutschland eine Öffnung der europäischen Kommunikationsbranche gefordert. Das würde an der Monopolstellung der Telekom kratzen. Diese versucht durch den Ausbau der Vectoring-Technologie derzeit, nationalen Konkurrenten Marktanteile wegzunehmen.

Korruption ist auch in Mitteleuropa nach wie vor ein Thema. (Foto: Flickr/dierk schaefer/CC BY 2.0)

Korruption ist auch in Mitteleuropa nach wie vor ein Thema. (Foto: Flickr/dierk schaefer/CC BY 2.0)

Angriffe von Hacker steigen an

Betrugsfälle in Österreichs Unternehmen häufen sich

In den vergangenen zwei Jahren ist die Zahl der Unternehmen, die von Betrugsfällen betroffen wurden, rasant gestiegen. Dabei ist nicht nur Korruption aus dem Inneren ein Problem. Denn vermehrt müssen sich Unternehmen mit Cyber-Kriminalität und Angriffen von außen auseinandersetzen.

Eine Swift-Sprecherin bestätigte die Existenz eines Schadprogramms, das auf die Kundensoftware abziele. (Foto: Flickr/Matthew Boyle/cC by nc 2.0)

Eine Swift-Sprecherin bestätigte die Existenz eines Schadprogramms, das auf die Kundensoftware abziele. (Foto: Flickr/Matthew Boyle/cC by nc 2.0)

Heikle Angelegenheit

Cyber-Bankräuber manipulierten internationales Zahlungssystem Swift

Der spektakuläre Hackerangriff auf die Zentralbank Bangladeschs könnte für ein Nachbeben in der weltweiten Finanzwelt sorgen. Es soll den Hackern möglicherweise auch gelungen sein, in eine Software des internationalen Zahlungsverkehrssystems Swift einzudringen.

Was den einen freut, ist des anderen Leid: Vermehrter Sonnenschein erfordert ein Überdenken der Wasserversorgung. (Foto: Flickr/Paulo Valdivieso/CC BY-SA 2.0)

Was den einen freut, ist des anderen Leid: Vermehrter Sonnenschein erfordert ein Überdenken der Wasserversorgung. (Foto: Flickr/Paulo Valdivieso/CC BY-SA 2.0)

Wasser und Agrarflächen schwinden

Österreich droht Wasserknappheit

Laut einer Studie zwingt der Klimawandel Österreich, die Wasserversorgung für die nächsten Jahre zu überdenken. Ein weiterer Faktor ist der vermehrt luxuriöse Lebenswandel von Privatpersonen in Form von Swimmingpools.

Der Co-Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, kommt am 25.04.2016 in München (Bayern) in den Verhandlungssaal im Landgericht. (Foto: dpa)

Der Co-Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, kommt am 25.04.2016 in München (Bayern) in den Verhandlungssaal im Landgericht. (Foto: dpa)

Breaking News

Deutsche Bank Co-Chef Fitschen freigesprochen

Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, sowie vier ehemalige Top-Manager des Geldhauses sind am Montag vor dem Landgericht München vom Vorwurf des versuchten Prozessbetrugs freigesprochen worden.

Nach und nach sollen auch einige Filialen der Postbank verschwinden. (Foto: Flickr/Metro Centric/Cc by 2.0)

Nach und nach sollen auch einige Filialen der Postbank verschwinden. (Foto: Flickr/Metro Centric/Cc by 2.0)

Sparplan begonnen

Postbank will Mitarbeiter durch Automaten ersetzen

Die Postbank muss sparen. Künftig sollen mehr Automaten eingeführt und Filialen zusammengeführt werden. Hintergrund dieser Entwicklung ist dem Postbank-Chef zufolge auch die Niedrigzinspolitik der EZB. Diese habe das „Erlöspotenzial“ verringert.

Heinz-Christian Strache von der FPÖ. (Foto: Flickr/Franz Johann Morgenbesser/CC BY-SA/2.0)

Heinz-Christian Strache von der FPÖ. (Foto: Flickr/Franz Johann Morgenbesser/CC BY-SA/2.0)

Enttäuschung für Grüne

Österreich: Spektakulärer FPÖ-Sieg bei Bundespräsidenten-Wahl

Die FPÖ hat in Österreich im ersten Wahlgang zum Bundespräsidenten einen spektakulären Erfolg erzielt. Mit 36,6 Prozent ließ der FPÖ-Mann alle anderen Kandidaten weit hinter sich. Der in den Umfragen in Führung gelegene Grüne Alexander Van der Bellen kämpft ist Hofers Gegner bei der Stichwahl. Die Kandidaten der Regierung erlebten ein Debakel.

Im Zuge der Abgas-Affäre steht offenbar auch Fiat im Verdacht, die Abgasreinigung zu manipulieren. (Foto: Flickr/Henry Mühlpfordt/CC BY-SA 2.0)

Im Zuge der Abgas-Affäre steht offenbar auch Fiat im Verdacht, die Abgasreinigung zu manipulieren. (Foto: Flickr/Henry Mühlpfordt/CC BY-SA 2.0)

Abgasskandal weitet sich aus

Abgas-Skandal: Kraftfahrt-Bundesamt überprüft Dieselmotoren von Fiat

Offenbar weitet das Kraftfahrt-Bundesamt seine Ermittlungen nun auch auf den Autohersteller Fiat aus. Laut Medienangaben werden mehrere Dieselmotoren auf eine unzulässige Software untersucht, die die automatische Abgasreinigung vorzeitig abschalten könnte. Der Hinweis kam vom Zulieferer Bosch.

Die Deutsche Telekom will das Geschäft auf mehr als nur Telefone ausweiten. (Foto: Flickr/Thomas Cloer/CC BY-SA 2.0)

Die Deutsche Telekom will das Geschäft auf mehr als nur Telefone ausweiten. (Foto: Flickr/Thomas Cloer/CC BY-SA 2.0)

Chance für Start-ups

Deutsche Telekom will im Modegeschäft mitmischen

Die Deutsche Telekom weitet ihr Geschäft aus und plant, sich in die Modewelt einzubringen. Jedoch sind nicht neue Fashion-Trends das Ziel, sondern viel mehr die effektive Kombination von digitaler Technik mit Funktionskleidung und Accessoires.

Es hab bereits weltweit Proteste gegen das Freihandelsabkommen TTIP. (Foto: Flickr/greensefa/CC BY 2.0)

Es hab bereits weltweit Proteste gegen das Freihandelsabkommen TTIP. (Foto: Flickr/greensefa/CC BY 2.0)

US-Präsident auf Deutschlandreise

Massenproteste gegen Freihandelsabkommen TTIP

US-Präsident Barack Obama äußert sich kurz vor seinem Deutschlandbesuch positiv über TTIP. Er sei überzeugt, dass dadurch der internationale Handel gestärkt und Arbeitsplätze geschaffen werden können. In Deutschland ist der Protest gegen das Freihandelsabkommen jedoch groß. Denn Zehntausende versammelten sich zu Massenprotesten in Hannover.

Fiat Chrysler muss Autos wegen einer defekten Automatikschaltung zurückrufen. (Foto: Flickr/Moyan Brenn/CC BY 2.0)

Fiat Chrysler muss Autos wegen einer defekten Automatikschaltung zurückrufen. (Foto: Flickr/Moyan Brenn/CC BY 2.0)

USA besonders betroffen

Fiat Chrysler ruft weltweit Autos zurück

Der italienische Konzern Fiat Chrysler ruft über eine Million Autos zurück. Besonders die USA sind betroffen. Der Grund ist offenbar eine defekte Automatikschaltung, wodurch es bereits zu einigen Unfällen kam.

Das geplante Projekt Nordstream 2 soll Erdgas von Sybirien durch die Ostsee nach Deutschland transportieren. (Foto: Flickr/jasonwoodhead23/CC BY 2.0)

Das geplante Projekt Nordstream 2 soll Erdgas von Sybirien durch die Ostsee nach Deutschland transportieren. (Foto: Flickr/jasonwoodhead23/CC BY 2.0)

Russisch-europäisches Projekt

Nord Stream: Österreichischer Stahl-Riese holt Großauftrag aus Russland

Der österreichische Stahlkonzern voestalpine hat beim Bau der russisch-europäischen Pipeline Nord Stream 2 den größten Auftrag seiner Geschichte bekommen. Die EU und Deutschland stehen den Plänen äußert kritisch gegenüber.

Die deutschen Autobauer konnten sich sich darauf einigen, mit Apple ein Auto zu bauen. (Foto: dpa)

Die deutschen Autobauer konnten sich sich darauf einigen, mit Apple ein Auto zu bauen. (Foto: dpa)

BMW und Daimler haben Produktion von Apple-Auto abgelehnt

Daimler und BMW haben offenbar ein Angebot zur Zusammenarbeit mit Apple abgelehnt. Der amerikanische IT-Riese wollte angeblich gemeinsam mit den deutschen Unternehmen ein Auto herstellen. Grund für das Scheitern sei Streit um die Projekt-Leitung und die Datenhoheit gewesen.

Das Vectoring der alten Kupferkabel zögert den nötigen Ausbau der Glasfaserkabel hinaus, so die Kritiker. (Foto: dpa)

Das Vectoring der alten Kupferkabel zögert den nötigen Ausbau der Glasfaserkabel hinaus, so die Kritiker. (Foto: dpa)

Protest bei EU-Kommission

Protest bei EU-Komission: Telekom gefährdet Glasfaser-Ausbau

Im Streit um den Vectoring-Ausbau in Deutschland schlagen gut zwei Dutzend Verbände Alarm. Sie fordern die EU-Kommission zum Handeln auf, da der von der Telekom geplante Ausbau der Kupferkabel den dringend erforderlichen Glasfaserausbau verzögere und verteuere. Langfristig gefährde dies die Digitalisierung in Deutschland und schaffe zudem ein technologisches Monopol für die Telekom.

Die Regelung der Abgasreinigung hilft, Motorschäden bei tiefen Temperaturen zu verhindern. (Foto: Flickr/ClearFrost/CC BY-SA 2.0)

Die Regelung der Abgasreinigung hilft, Motorschäden bei tiefen Temperaturen zu verhindern. (Foto: Flickr/ClearFrost/CC BY-SA 2.0)

Daimler, VW, Opel und weitere

Abgas-Drosselung: Deutsche Hersteller rufen hunderttausende Autos zurück

Die Autohersteller Audi, Porsche, Mercedes, Volkswagen und Opel werden nach Angaben aus der Bundesregierung insgesamt 630.000 Fahrzeuge zurückrufen. Grund sei eine erforderliche Änderung der Abschaltvorrichtungen für die Abgasreinigung. Es gebe Zweifel, ob diese Vorrichtungen tatsächlich notwendig sind, die bei niedrigen Temperaturen die Abgasreinigung drosseln.

Adel al-Jubeir sagte Abgeordneten, dass Saudi-Arabien gezwungen wäre, US-Staatsanleihen und andere US-Papiere im Wert von bis zu 750 Milliarden Dollar abzustoßen. (Foto: Flickr/ edward musiak/CC by sa 2.0)

Adel al-Jubeir sagte Abgeordneten, dass Saudi-Arabien gezwungen wäre, US-Staatsanleihen und andere US-Papiere im Wert von bis zu 750 Milliarden Dollar abzustoßen. (Foto: Flickr/ edward musiak/CC by sa 2.0)

Direkte Drohung

Saudi-Arabien droht mit Angriff auf den Petro-Dollar

Höchstpersönlich soll der saudi-arabische Außenminister Washington davor gewarnt haben, ein neues Gesetzes zu 9/11 zu verabschieden. Dieses Gesetz würde es US-Gerichte ermächtigen, die Immunität anderer Nationen bei Terroranschlägen aufzuheben. Saudi-Arabien droht, US-Devisen in Milliardenhöhe abzustoßen. Das würde die hochverschuldeten USA massiv gefährden.

Das TTIP-Aktionsbündnis lässt sich von der neuen Handelsstrategie der EU-Kommission nicht beeindrucken, (Foto: Flickr/foodwatch/CC by sa 2.0)

Das TTIP-Aktionsbündnis lässt sich von der neuen Handelsstrategie der EU-Kommission nicht beeindrucken, (Foto: Flickr/foodwatch/CC by sa 2.0)

Unmut steigt

TTIP-Widerstand bei Bürgern nimmt zu

Das Freihandelsabkommen TTIP stößt in Deutschland auf große Ablehnung und Skepsis. Nur 17 Prozent der befragten Deutschen finden das TTIP gut. Die Geheim-Verhandlungen schaden auch der Idee des Freihandels insgesamt: Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen ist für den Freihandel. Auch in den USA hat die Art und Weise, wie das TTIP durchgedrückt werden soll, Spuren hinterlassen.

Zahlreiche Plastikprodukte lassen sich aus Algen herstellen. (Foto: Agar Plasticity)

Zahlreiche Plastikprodukte lassen sich aus Algen herstellen. (Foto: Agar Plasticity)

Ressourcen schonen

Algen sollen Plastik ersetzen

Algen werden für die Wirtschaft und die Wissenschaft zunehmend interessanter. Neben Anwendungen im Bereich der Weltraumforschung und der Ernährung könnten auch die Verpackungsfirmen bald ein größeres Interesse anmelden.

Starttermin unbekannt verschoben: Durch die Insolvenz von Imtech wird der Hauptstadtflughafen BER vorraussichtlich sogar noch länger eine Baustelle bleiben. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Starttermin unbekannt verschoben: Durch die Insolvenz von Imtech wird der Hauptstadtflughafen BER vorraussichtlich sogar noch länger eine Baustelle bleiben. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Geldsorgen nehmen zu

Berliner Flughafen stellt Schuldschein aus

Der Berliner BER setzt nun auf private Anleger: 100 Millionen sollen auf dem Kapitalmarkt eingesammelt werden. Die Flughafengesellschaft steht nach jahrelangen Pannen unter finanziellem Druck.

Der Umsatz um 5,6 Prozent auf 300,2 Millionen Euro zurück. (Copyright © 2010 DEUTZ AG)

Der Umsatz um 5,6 Prozent auf 300,2 Millionen Euro zurück. (Copyright © 2010 DEUTZ AG)

Absatz geht weiter zurück

Deutz gibt Gewinnwarnung raus

Der Motorbauer Deutz kämpft mit massiven Absatzrückgängen. Im vergangenen Jahr sank die Zahl der vom Unternehmen verkauften Motoren um 29,8 Prozent auf knapp 138 000. Auch im ersten Quartal konnte keine Verbesserung registriert werden.

Der ausgeglichene Haushalt hat für Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble oberste Priorität. (Foto: dpa)

Der ausgeglichene Haushalt hat für Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble oberste Priorität. (Foto: dpa)

+ 7,1 Prozent

Gute Konjunktur beflügelt Steuereinnahmen

Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern bekommen weiter kräftigen Rückenwind von der guten Konjunktur. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums vom Donnerstag nahm der Fiskus im März mit 62 Milliarden Euro 7,1 Prozent mehr ein als ein Jahr zuvor.

Hollande will sich den Rückhalt der Bevölkerung wieder holen. (Foto: EU-Kommission)

Hollande will sich den Rückhalt der Bevölkerung wieder holen. (Foto: EU-Kommission)

Obama unter Druck

Frankreich droht mit TTIP-Blockade

Frankreich will das Freihandelsabkommen TTIP blockieren, wenn es keine Fortschritte bei den Verhandlungen gibt. Die Franzosen fürchten offenbar, dass die EU-Staaten beim TTIP übervorteilt werden könnten.

Die tiefen Preise für Öl, Eisenerz, Kupfer und andere Rohstoffe gefährden die Rückzahlungsfähigkeit der Unternehmen. (Foto: Flickr/Alex CC by 2.0)

Die tiefen Preise für Öl, Eisenerz, Kupfer und andere Rohstoffe gefährden die Rückzahlungsfähigkeit der Unternehmen. (Foto: Flickr/Alex CC by 2.0)

Ölpreis unter Druck

Die Opec hat versagt

Das von Saudi-Arabien verursachte Scheitern der Verhandlungen über eine Drosselung der Ölfördermenge wird sich vermutlich äußerst negativ auf die Aktienmärkte auswirken. Die Entwicklung dürfte alle treffen - Europa, die USA, China und Russland. Die Zentralbanken haben keine Möglichkeit des Gegensteuerns.

Die angebotenen Firmenanteile dürfen nicht mehr als 500 Euro kosten. (Foto: /dpa)

Die angebotenen Firmenanteile dürfen nicht mehr als 500 Euro kosten. (Foto: /dpa)

Akzeptanz erhöhen

Mecklenburg-Vorpommern: Windkraft-Betreiber müssen Bürger beteiligen

Mecklenburg-Vorpommern müssen Betreiber von Windkraftanlagen künftig Einwohner und Gemeinden in der Nähe der Windräder an ihrem Unternehmen beteiligen.

Argentiniens neuer Staatschef Mauricio Macri hat viele einflussreiche Freunde und sehr gute Kontakte in die Wirtschaft. Bei seiner zukünftigen Regierung setzt er deshalb eher auf ehemalige Manager als auf Staatsanwälte oder Berufspolitiker. (Foto: Flickr/Gobierno de la Ciudad de Buenos Aires/CC by 2.0)

Argentiniens neuer Staatschef Mauricio Macri hat viele einflussreiche Freunde und sehr gute Kontakte in die Wirtschaft. Bei seiner zukünftigen Regierung setzt er deshalb eher auf ehemalige Manager als auf Staatsanwälte oder Berufspolitiker. (Foto: Flickr/Gobierno de la Ciudad de Buenos Aires/CC by 2.0)

Milliarden Erlös

Argentinien schafft Rückkehr an die Finanzmärkte

Argentinien hat nach einer Staatspleite und einer 15-jährigen Abstinenz vom Kapitalmarkt die Rückkehr an die Finanzmärkte geschafft. Das Finanzministerium vergab mittel- und langfristige Staatsanleihen.

Intel will die jährlichen Kosten durch das Sparprogramm um 1,4 Milliarden Dollar senken. (Foto: Flickr/htomari/publicdomain/mark/1.0/)

Intel will die jährlichen Kosten durch das Sparprogramm um 1,4 Milliarden Dollar senken. (Foto: Flickr/htomari/publicdomain/mark/1.0/)

Sparprogramm gestartet

Intel streicht 12 000 Stellen

Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat einen massiven Jobabbau angekündigt. Bis Mitte 2017 will das Unternehmen weltweit 12 000 Stellen streichen. Das entspreche etwa elf Prozent der gesamten Mitarbeiterzahl. Im zweiten Quartal rechnet der Konzern mit einem Sonderaufwand von etwa 1,2 Milliarden Dollar.

Das Atomkraftwerk Tihange liegt 70 Kilometer von Aachen entfernt. (Foto: dpa)

Das Atomkraftwerk Tihange liegt 70 Kilometer von Aachen entfernt. (Foto: dpa)

Zu gefährlich

Bundesregierung: Belgien soll Atomkraftwerke vom Netz nehmen

Die Bundesregierung hat die belgische Regierung offiziell gebeten, die grenznahen Atomkraftwerke Tihange und Doel vorübergehend vom Netz zu nehmen. Die Akw-Blöcke Tihange 2 und Doel 3 sollten „bis zur Klärung offener Sicherheitsfragen“ abgeschaltet werden, erklärte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Mittwoch in Berlin.

Noch können deutsche Unternehmen dafür sorgen, dass sie bei Industrie 4.0 eine Führungsrolle übernehmen. (Foto: Flickr/▓▒░ TORLEY ░▒▓/CC by sa 2.0)

Noch können deutsche Unternehmen dafür sorgen, dass sie bei Industrie 4.0 eine Führungsrolle übernehmen. (Foto: Flickr/▓▒░ TORLEY ░▒▓/CC by sa 2.0)

Führungsrolle möglich

Industrie 4.0: Deutsche Unternehmen können Führungsrolle übernehmen

In Sachen Industrie 4.0 herrscht in Deutschland noch ein hoher Nachholbedarf. Doch die Chancen, die sich mit der vierten industriellen Revolution auftun, sind groß. Mit der richtigen Investition und Entwicklung, kann Industrie 4.0 für IT-Unternehmen als Dienstleister und für die Industrie als Produzenten eine starke Neupositionierung auf dem internationalen Markt bieten. Hervorragende Netze und eine gute IT-Kompetenz bei Heranwachsenden und Mitarbeitern sind hier die Grundvoraussetzung.

Die Änderungen sollen eine andere Abgabenvermeidungstaktik durchkreuzen. (Foto: Flickr/Justin Sloan/Cc by nc nd 2.0)

Die Änderungen sollen eine andere Abgabenvermeidungstaktik durchkreuzen. (Foto: Flickr/Justin Sloan/Cc by nc nd 2.0)

US-Töchter im Visier

US-Steuerverschärfung könnte deutsche Firmen treffen

Die jüngste Verschärfung der US-Steuerregeln könnte auch deutsche Konzerne einiges an Geld kosten. Eigentlich will Präsident Barack Obama mit den neuen Vorgaben die Steuerflucht von US-Unternehmen erschweren. Doch verschärft er gleichzeitig die Vorschriften, nach denen internationale Konzerne ihre in den USA ansässigen Töchter finanzieren.

In weniger als zehn Jahren sollen in den Niederlanden nur noch Elektro-Autos verkauft werden. (Foto: EU-Kommission)

In weniger als zehn Jahren sollen in den Niederlanden nur noch Elektro-Autos verkauft werden. (Foto: EU-Kommission)

Zum Glück zwingen

Öko-Plan: Niederlande will Benziner und Diesel-Autos verbieten

Die Niederlande wollen den Verkauf von Benzin- und Diesel-Autos ab 2025 verbieten. In weniger als zehn Jahren könnten damit nur noch E-Autos neu auf die Straßen kommen. Ähnliche Pläne werden bereits in Norwegen und Österreich diskutiert und setzen die Autobauer zunehmend unter Druck.

Grafik: ZEW

Grafik: ZEW

Überraschender Anstieg

Konjunkturerwartungen hellen sich kurzfristig auf

Das zweite Mal in Folge ist das ZEW-Barometer angestiegen. Positive Nachrichten aus China und ein moderates Wachstum der deutschen Wirtschaft stimmen die Börsianer positiv. Für das gerade beendete erste Quartal halten Experten einen Anstieg von rund 0,5 Prozent für möglich.

Die europäischen Stahlkocher können mit den tiefen Preisen chinesischer Produkte nicht mithalten. (Foto: EU-Kommission)

Die europäischen Stahlkocher können mit den tiefen Preisen chinesischer Produkte nicht mithalten. (Foto: EU-Kommission)

Weitere Staatshilfen?

EU-Kommission erwägt Hilfe für Stahlbranche

EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska stellt der Stahlbranche Hilfen in Aussicht. Auf Basis der bestehenden Regeln sei die EU-Kommission dazu gezwungen, Hilfen von Mitgliedstaaten für ihre Konzerne abzulehnen. Das könnte man aber ändern.

Am 12. August 1981 stellte IBM den ersten PC, den IBM Personal Computer 5150, vor. Kaum 33 Jahre später surfen wir mit unseren Smartphones fast immer und überall. Nun geht es an die gesendeten Datenmengen. Bis zu einer Quadrillion Bit sind das Ziel bis Ende des Jahrzehnts. (Foto: dpa)

Am 12. August 1981 stellte IBM den ersten PC, den IBM Personal Computer 5150, vor. Kaum 33 Jahre später surfen wir mit unseren Smartphones fast immer und überall. Nun geht es an die gesendeten Datenmengen. Bis zu einer Quadrillion Bit sind das Ziel bis Ende des Jahrzehnts. (Foto: dpa)

Vier Jahre Sinkflug

IBM macht so wenig Umsatz wie seit 14 Jahren nicht mehr

Der jahrelange Umsatzrückgang bei IBM geht weiter. Im vergangenen Quartal sanken die Erlöse des Computer-Giganten um vier Prozent auf knapp 18,7 Milliarden Dollar. Der Umsatz schrumpft inmitten eines langwierigen Konzernumbaus nunmehr schon seit vier Jahren.

Pleiterisiko steigt

Risiko für deutsche Exporteure steigt

Die deutschen Exporte haben das Potential auch in diesem und kommenden Jahr weiter zulegen zu können. Allerdings nicht ohne Risiko: Drei der fünf wichtigsten deutschen Handelspartner weisen mittlerweile steigende Pleitefälle auf. Neuwahlen, soziale Unruhen und mögliche Kapitalverkehrskontrollen könnten ebenfalls den positiven Entwicklungen entgegenwirken.

Durchhalten angesagt

OECD warnt Bundesregierung vor falschen Entscheidungen zur Rente

OECD warnt Deutschland vor Umkehr in der RentenpolitikDie Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die Bundesregierung vor einer Umkehr in der Rentenpolitik gewarnt. Trotz der niedrigen Zinsen sollte die kapitalgedeckte Altersvorsorge nicht aufgegeben werden, so die OECD.

Sparkurs fortsetzen

Harte Einschnitte in Österreichs Bankensektor

Für Österreich erwarten die Bank-Manager einen besonders radikalen Stellenabbau in der Branche. Schlechte Zeiten für die Bank-Angestellten in Europa: Mehr als die Hälfte aller Banken (54 Prozent) will in den kommenden zwölf Monaten Personal abbauen. Vor einem Jahr gingen noch 43 Prozent von Einschnitten aus.

Vor allem Luxusgüter

Fünf Prozent der Einfuhren in EU sind gefälschte Markenwaren

Weltweit werden jährlich gefälschte Markenwaren im Wert von umgerechnet knapp 340 Milliarden Euro gehandelt. Der Handel mit nachgeahmten und unerlaubt hergestellten Waren mache damit 2,5 Prozent des gesamten Welthandels aus.

Bündelung der Kräfte

Deutsche Internet-Unternehmen gründen Stiftung

Deutsche Internet-Unternehmen wie United Internet oder Rocket Internet wollen gemeinsam eine Stiftung ins Leben rufen, auch um der Dominanz der US-Konzerne mehr entgegen zu setzen.

41,13 Dollar

Ölpreis sinkt nach Scheitern der Verhandlungen in Doha

Nach dem ergebnislosen Treffen der Ölproduzenten am Sonntag in Katar ist der Ölpreis am Montagmorgen im asiatischen Handel abgesackt. Er fiel bei Öffnung der Märkte um rund sieben Prozent, erholte sich dann aber etwas. Die Ölproduzenten hatten sich nicht auf ein Einfrieren der Fördermenge einigen können.

Kein Ende in Sicht

Zinstief kostete deutsche Sparer 125 Milliarden Euro

Die deutschen Sparer haben wegen des Zinstiefs einem Bericht zufolge in den vergangenen fünf Jahren rund 125 Milliarden Euro an Zinseinnahmen verloren. Auf Sparbüchern und anderen Konten büßten Sparer seit 2011 insgesamt 88 Milliarden Euro Zinseinnahmen ein

Vor Referendum

Bürgermeister London zu Brexit: USA sollen sich nicht einmischen

Zwei Monate vor dem Referendum ist noch kein klarer Trend zu erkennen. Umso erbitterter kämpfen die Brexit Befürworter und Gegner. Londons Bürgermeister will einen Austritt. Die neuerliche Positionierung der USA auf die Seite der Brexit-Gegner bezeichnet Boris Johnson als heuchlerisch. Schließlich wären die USA die letzten, die ihre Souveränität aufgeben würden, aber von Großbritannien erwarten sie dieses, so Johnson.

Vor allem Frischeprodukte

Schweizer Bio-Branche wächst

Trotz des schwierigen Marktumfeldes in Zeiten hoher Frankenwerte konnte die Schweizer Biobranche im vergangenen Jahr ein großes Wachstum vorweisen. Der Umsatz stieg um 5,2 Prozent.

Kein Deal in Sicht

Doha: Saudi-Arabien droht Erdölproduzenten

Noch vor dem Treffen der Erdölproduzenten in Doha hat der saudische Vize-Kronprinz Mohammed bin Salman den Förderländern mit einem Platzen des Öldeals gedroht. Nur, wenn alle Förderländer, einschließlich des Iran, ihre Fördermenge reduzieren, komme ein Deal zustande. Ansonsten werde man notfalls auch Öl zu ganz billigen Preisen verkaufen. Der Iran hat jedoch angekündigt, nicht am Treffen in Doha teilzunehmen.

Kein Notfallplan

Unternehmen sind nicht krisensicher

Viele Unternehmens-Chefs kennen die Risiken für ihr Unternehmen. Doch statt hier vorzubeugen und Krisenpläne auszuarbeiten, werden die Risiken lediglich benannt. Vor allem Reputationsschäden und Cyberangriffe fürchten die Konzerne.

Frage nach Deutungshoheit

Zahlungsverkehr mit Iran: Schweizer Banken fürchten US-Recht

Nach der Teil-Aufhebung der Sanktionen erholen sich die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und dem Iran. Während erste Firmen bereits Kooperationen geschlossen haben, ist der Zahlungsverkehr zwischen beiden Regionen noch immer nicht richtig entwickelt. Ein Grund dafür ist die Angst der Banken, gegen amerikanische Gesetze zu verstoßen.

Ausgang ungewiss

Schäuble und IWF streiten über Schulden-Erlass für Griechenland

Bundesfinanzminister Schäuble hält Schuldenerleichterungen für Griechenland für nicht notwendig. Stattdessen müsse der Austeritätskurs fortgesetzt werden. Der IWF sagt dagegen, Griechenland könnten keine weiteren Spar-Auflagen gemacht werden. Das Land brauche dringend Entlastung bei den Schulden.

Alleingang in der EU

Österreich will Asylrecht drastisch einschränken

Ein schärferes Asylgesetz soll im Eiltempo durchgesetzt werden. Mit dieser Änderung kann die Regierung den Notstand ausrufen. In der Folge würde kein Asylantrag mehr bearbeitet werden.

Regierungskrise

Nach Panama Papers: Spaniens Industrie-Minister tritt zurück

Der spanische Industrieminister ist zurückgetreten. Die Entscheidung ist eine Folge von Vorwürfen im Zusammenhang mit den Panama-Papieren, denen sich der Minister ausgesetzt sah. Der Rücktritt ereignet sich kurz vor möglichen Neuwahlen.

Wachstum erwartet

Schweizer KMU setzen auf Deutschland

Jedes zweite Schweizer Unternehmen geht davon aus, dass die Exporte nach Deutschland auch noch in den kommenden vier Jahren wachsen werden. Deutschland ist weiterhin der wichtigste Absatzmarkt, auch wenn viele Mittelständler weiter über hohe bürokratische Hürden klagen.

Streit eskaliert

Microsoft verklagt US-Regierung

Die Spannungen zwischen der US-Regierung und der amerikanischen Tech-Branche haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Der Windows-Riese Microsoft klagt gegen das Justizministerium. Es geht wieder einmal um das Interesse der Behörden an Nutzerdaten.

Nach Überlegungen

Merkel lässt Ermittlungen gegen Böhmermann zu

Die Bundesregierung hat strafrechtliche Ermittlungen gegen den ZDF-Satiriker Jan Böhmermann wegen Beleidigung des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan zugelassen.

Kritik an Reformen

Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich

Nach einem Interview des französischen Präsidenten François Hollande ist es am Donnerstagabend in Paris zu schweren Ausschreitungen gekommen. Nachdem Hollande im Fernsehen seine umstrittenen Arbeitsmarktreformen verteidigt hatte, zogen nach Polizeiangaben rund 300 Jugendliche randalierend durch die französische Hauptstadt.

Mehr Schulden

Chinas Wirtschaftswachstum schwächt sich weiter ab

Die chinesische Wirtschaft wächst so langsam wie seit dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise Anfang 2009 nicht mehr. Die kommunistische Regierung in Peking peilt für 2016 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes zwischen 6,5 und 7,0 Prozent an.

Drei Kläger

Mehr TTIP-Transparenz: Grüne verklagen EU-Kommission

Das Handelsabkommen TTIP zwischen USA und EU verhandeln Experten - entsprechend schwer verständlich sind die Unterlagen, die Abgeordnete sich anschauen dürfen. Die Grünen wollen nun vor Gericht dafür streiten, dass Parlamentarier sich helfen lassen dürfen.

Schlechte Reform

Österreichs Mittelständler erwarten schwierige Zeiten

Österreichs Mittelständler blicken skeptisch in die Zukunft. Kaum ein Unternehmen denkt daran, neue Stellen zu schaffen, viele klagen über zu hohe Abgaben und unflexible Arbeitszeitregelungen. Die neue Steuerreform gilt als wirtschaftsfeindlich.

Angst vor schlechter Werbung

Hoher Franken und Fleischkritik schwächen Fleischindustrie

Die Schweizer Fleischindustrie steckt in Schwierigkeiten. Nach der Aufhebung des Mindestkurses ist der Kauf von Fleisch im Ausland innerhalb des vergangenen Jahres um mindestens zehn Prozent gewachsen. Auch die Fälle geschmuggelter Ware haben zugenommen. Zusätzlich dazu kritisiert die Fleischindustrie die „Bevormundung“ der Bürger, wenn es darum geht, weniger Fleisch zu essen.

Datenschützer üben Kritik

EU-Parlament stimmt Speicherung von Fluggastdaten zu

Nach zähen Verhandlungen hat das EU-Parlament der Speicherung von Fluggastdaten zugestimmt. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmte am Donnerstag für die Richtlinie, in der Airlines dazu verpflichtet werden, Passagierdaten bei Flugverbindungen von und in Nicht-EU-Staaten an die nationalen Behörden in der Union zu übermitteln.

Bürger dagegen

Monsanto-Sieg: EU-Parlament stimmt für Glyphosat-Zulassung

Das EU-Parlament hat sich für eine kürzere Zulassungsdauer des umstrittenen Herbizids Glyphosat ausgesprochen. In einer nicht-bindenden Resolution stimmte die Mehrheit der EU-Abgeordneten am Mittwoch dafür, das Unkrautvernichtungsmittel in der EU nur noch für sieben statt wie bisher 15 Jahre zu genehmigen.

Schlupfloch geschlossen

EuGH: Kein Bankgeheimnis für deutsche Bank-Filialen in Österreich

Deutsche Banken mit Filialen in Österreich können sich nicht auf das dortige Bankgeheimnis berufen, urteilt der EuGH. Die Banken müssen deutschen Finanzämtern Auskunft über Konten verstorbener Kunden erteilen. Mit der Entscheidung wurde ein Schlupfloch bei der Erbschaftsteuer geschlossen.

Vorsätzlicher Bankrott

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Schlecker

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat Anklage gegen den Ex-Drogeriemarktkönig Anton Schlecker wegen vorsätzlichen Bankrotts erhoben. Der 71 Jahre alte Schlecker und weitere Familienmitglieder sollen kurz vor der Schlecker-Pleite Millionen beiseite geschafft haben, wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart bestätigte.

Krankes System

Die Renten in Deutschland sind nicht sicher

Anders als in den USA beruht das deutsche Rentensystem nicht auf Aktien, sondern auf festverzinslichen Papieren. Daher sind Negativ-Zinsen für die Rentner in den USA gut, für jene in Deutschland und Europa dagegen Gift. Doch die niedrigen Zinsen sind nur der jüngste Beitrag zu einer insgesamt verfehlten Rentenpolitik.

DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN versuchen, wirtschaftliche und politische Entwicklungen verständlich und kritisch zu erklären. Die politisch und gesellschaftlich relevanten Themen für den deutschen Mittelstand werden beleuchtet. Vor allem liegt uns daran, manch einen globalen Zusammenhang aufzuzeigen, der für Deutschland nicht sichtbar und doch relevant ist. Europa-Themen und Fragen der Demokratie sind Teil unserer Analysen und Berichte.