Gegen die Rezession

Putin beschließt 30 Milliarden Euro Konjunkturpaket

Russlands Präsident Wladimir Putin muss angesichts einer drohenden Verschärfung der Wirtschaftssanktionen handeln. (Foto: dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin muss angesichts einer drohenden Verschärfung der Wirtschaftssanktionen handeln. (Foto: dpa)

Wladimir Putin will die Wirtschaft Russlands mit einem 30 Milliarden Euro schweren Konjunkturpaket ankurbeln. Zudem wird eine Bad Bank für giftige Wertpapiere errichtet. Russland droht angesichts einer Verschärfung der Sanktionen eine tiefe Rezession.

Die App „Am I going down“ beantwortet Flugreisenden schon vor dem Einsteigen, wie wahrscheinlich sie abstürzen werden. (Foto: Flickr/CC BY 2.0)

Die App „Am I going down“ beantwortet Flugreisenden schon vor dem Einsteigen, wie wahrscheinlich sie abstürzen werden. (Foto: Flickr/CC BY 2.0)

Für alles gibt es eine App

Neue App sagt Absturzrisiko von Flugzeugen voraus

Flugreisende können künftig vor dem Boarding erfahren, wie groß das Risiko ist, abzustürzen. Eine App nutzt Millionen Flug-Statistiken, um das Sicherheitsrisiko bei jedem Flug zu berechnen. Die Zahlen sollen Menschen mit Flugangst helfen, sich sicherer zu fühlen. Die Möglichkeiten für App-Entwickler scheinen nahezu unbegrenzt.

Die OPEC könnte die Fördermenge von Rohöl sogar noch steigern, um den Preis weiter zu drücken. (Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa)

Die OPEC könnte die Fördermenge von Rohöl sogar noch steigern, um den Preis weiter zu drücken. (Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa)

OPEC-Staaten werden sparsam

Niedriger Ölpreis-Verfall schwächt deutsche Exporte in Opec-Staaten

Deutschland exportiert weniger Waren in die Opec-Staaten. Der niedrige Ölpreis vor Ort führt zu sinkenden Ausgaben für Investitionen und Waren. So brachen die Exporte in die Vereinigten Arabischen Emirate um 22 Prozent, in Libyen sogar um 27 Prozent ein.

Ein kleiner Empfänger am Produkt sendet über Bluetooth Informationen direkt auf das Smartphone des Kunden. (Foto: Flickr/ Jonathan Nalder/CC BY 2.0)

Ein kleiner Empfänger am Produkt sendet über Bluetooth Informationen direkt auf das Smartphone des Kunden. (Foto: Flickr/ Jonathan Nalder/CC BY 2.0)

Innovation im Einzelhandel

Bluetooth Beacons: Der Einzelhandel wird digital

Die Konkurrenz des Online-Handels verändert auch den stationären Einzelhandel. Bluetooth Beacons können Kunden Produktinformationen im Laden direkt aufs Handy spielen. So versucht der Einzelhandel neben dem Online-Handel zu bestehen.

Dieser Audi fährt ohne Fahrer durch Kalifornien: Solche Szenen soll es demnächst auch in Bayern geben. (Foto: Jim Fets/Audi AG/dpa)

Dieser Audi fährt ohne Fahrer durch Kalifornien: Solche Szenen soll es demnächst auch in Bayern geben. (Foto: Jim Fets/Audi AG/dpa)

Dobrindt plant Autobahn-Teststrecke für selbstfahrende Pkw

Verkehrsminister Dobrindt will eine Teststrecke für selbstfahrende Autos auf der A9 in Bayern einrichten. Noch in diesem Jahr soll mit den Vorbereitungen begonnen werden. Baden-Württemberg hat daraufhin eine eigene Teststrecke auf der A81 angeboten.

Für die neue Regierung in Griechenland ist klar: Die Spardoktrin von Angela Merkel und der Troika soll beendet werden. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Für die neue Regierung in Griechenland ist klar: Die Spardoktrin von Angela Merkel und der Troika soll beendet werden. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Bald neue Schuldenkrise?

Bundesregierung lehnt Schuldenschnitt für Griechenland ab

Deutschland lehnt einen Schuldenschnitt für Griechenland ab. Die neue Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras will das Sparprogramm der EU verlassen und fordert einen umfassenden Schuldenerlass. Die Rating-Agentur Moody’s will in dem Zusammenhang das Kreditrating Griechenlands weiter herabstufen.

Angela Merkel staunt: 100 Tage vor den Wahlen hat Großbritannien die am schnellsten wachsende Wirtschaft der Welt. Doch die Wirtschaftspolitik von Premier David Cameron hat nur wenig damit zu tun. (Foto: dpa)

Angela Merkel staunt: 100 Tage vor den Wahlen hat Großbritannien die am schnellsten wachsende Wirtschaft der Welt. Doch die Wirtschaftspolitik von Premier David Cameron hat nur wenig damit zu tun. (Foto: dpa)

Schwache Realwirtschaft

Wachstum 2,6 Prozent: Britische Wirtschaft ist abhängig vom Finanzsektor

Die Wirtschaft Großbritanniens wuchs 2014 um 2,6 Prozent - ein Ausruck der mächtigen Währung. Investoren aus aller Welt flüchten sich in den Londoner Finanzsektor. Die Realwirtschaft hingegen lahmt. Einzig der niedrige Ölpreis könnte Investitionen und Ausgaben britischer Unternehmen und Haushalte in 2015 noch steigern.

Joe Kaeser auf der Hauptversammlung von Siemens mit Zahlen 1. Quartal. (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Joe Kaeser auf der Hauptversammlung von Siemens mit Zahlen 1. Quartal. (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Niedriger Ölpreis: Gewinn von Siemens bricht um ein Viertel ein

Der Verfall des Ölpreises und die Folgen der europäischen Währungspolitik senken den Quartalsgewinn bei Siemens. Nach dem Kauf des Öl- und Gasspezialisten Dresser-Rand muss Siemens Rückschläge verkraften. In der Kraftwerks- und Gassparte müssen 1.200 Stellen gestrichen werden.

Angebot abgelehnt

Gespräche gescheitert: IG Metall will Donnerstag streiken

Das Angebot der Arbeitgeber der metallverarbeitenden Industrie liegt deutlich unter den Forderungen der IG Metall. Die Arbeitgeber sind bereit 2,2 Prozent mehr zu zahlen. Die konjunkturelle Entwicklung lasse nicht mehr zu.

Wer in Deutschland ein Unternehmen gründet, muss über die notwendigen Ressourcen verfügen. (Grafik: AXA Studie "Innovationen und Unternehmensgründungen in Deutschland und in den USA")

Wer in Deutschland ein Unternehmen gründet, muss über die notwendigen Ressourcen verfügen. (Grafik: AXA Studie "Innovationen und Unternehmensgründungen in Deutschland und in den USA")

Hohe Einstiegshürden

In Deutschland bekommen Gründer mehr Anerkennung als in den USA

Die hohen bürokratischen und finanziellen Hürden für die Gründung einer Firma führen dazu, dass Gründer hierzulande mehr Ansehen genießen als in den USA. Auch die Bereitschaft, eine Firma zu gründen, ist in Deutschland höher als in Übersee.

Je mehr Abteilungen Azubis durchlaufen, desto mehr IT-Rechte können sie sammeln. (Foto: dpa)

Je mehr Abteilungen Azubis durchlaufen, desto mehr IT-Rechte können sie sammeln. (Foto: dpa)

Der Azubi-Effekt

IT-Sicherheit: Firmen verlieren Überblick über Zugriffsrechte

In vielen Unternehmen geraten die Online-Zugriffsrechte durcheinander. Manchmal haben Azubis so viele Rechte an den Online-Systemen wie der IT-Administrator. Wenn Mitarbeiter ausscheiden stellen solche Rechte ein Risiko für die Daten des Unternehmens dar.

Scannen, verschlüsseln, teleportieren

Versand wird überflüssig: Forscher „beamen“ Produkte von Ort zu Ort

Eine neue Scan- und Verschlüsselungstechnik macht es möglich, dreidimensionale Gebilde von einem zum nächsten Ort zu teleportieren. Ein Laser scannt das Gebilde oder Produkt Ebene für Ebene. Die Daten werden dann in verschlüsselter Form an einen anderen Ort gesendet, wo ein 3D-Drucker das Produkt wiederherstellt. Der konventionelle Versand entfällt.

Die politischen Entscheidungsträger - auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier - erheben ihren Zeigefinger nach den Anschlägen von Mariupol. (Foto: Flickr/Heinrich-Böll-Stiftung/CC BY-SA 2.0)

Die politischen Entscheidungsträger - auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier - erheben ihren Zeigefinger nach den Anschlägen von Mariupol. (Foto: Flickr/Heinrich-Böll-Stiftung/CC BY-SA 2.0)

Nach Mariupol

Unternehmen müssen mit neuen Sanktionen in Russland-Krise rechnen

Zahlreiche deutsche und EU-Politiker drohen Russland mit weiteren Sanktionen. Als Grund nennen sie die Anschläge von Mariupol, die eine Neubewertung der Situation erforderlich machten. Doch, wer für die Anschläge verantwortlich ist, ist derzeit nicht bekannt. Unternehmen müssen sich jedoch auf eine Eskalation des Handelskrieges einstellen.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann zweifelt am Erfolg von QE. (Foto: Flickr/Bankenverband/CC BY-ND 2.0)

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann zweifelt am Erfolg von QE. (Foto: Flickr/Bankenverband/CC BY-ND 2.0)

Zwei Szenarien

EZB-Geldschwemme hilft Europas Unternehmen kaum

Selbst in den positivsten Szenarien für die Geldpolitik der EZB gibt es kaum einen messbaren Vorteil für die Unternehmen in Europa. Realistisch ist, dass die Kreditnachfrage in Europa nicht steigt, sondern die Aktienmärkte weiteren Rekorden nachjagen. Neue Schocks und Krisen werden dann das zaghafte Wachstum aufzehren und neue Schulden hervorbringen.

Wer sich am 30. Januar bei Facebook einloggt, aktzeptiert die neuen Datenschutzrichtlinien oder muss sein Profil löschen. (Foto: Flickr/ Maria Elena/CC BY 2.0)

Wer sich am 30. Januar bei Facebook einloggt, aktzeptiert die neuen Datenschutzrichtlinien oder muss sein Profil löschen. (Foto: Flickr/ Maria Elena/CC BY 2.0)

Internetseiten und Standort

Neue AGB: Facebook wertet Surfverhalten für personalisierte Werbung aus

Die Bundesregierung kritisiert die neueste Änderung der Datenschutzbestimmungen von Facebook. Darin wertet der Internetkonzern die besuchten Webseiten der Nutzer aus, um personalisierte Werbung auf seinem Portal zu schalten. Auch der aktuelle Standort des Nutzers soll dafür verstärkt verwendet werden.

Die Syriza-Partei von Alexis Tsipras bekommt nach dem Wahlsieg in Griechenland Solidaritätsbekundungen von den europäischen Linken. (Foto: dpa)

Die Syriza-Partei von Alexis Tsipras bekommt nach dem Wahlsieg in Griechenland Solidaritätsbekundungen von den europäischen Linken. (Foto: dpa)

Reaktionen auf Griechenland-Wahl

Nach Wahlsieg für Syriza: EU-Sozialdemokraten bieten Schulden-Schnitt an

Die Sozialdemokraten im EU-Parlament haben noch vor der ersten Hochrechnung aus Athen bereits einen Kurswechsel vollzogen: Sie wollen mit Griechenland über einen Schuldenschnitt verhandeln. Auch von den Grünen gibt es eine erste Stellungnahme, die auf den Syriza-Kurs einschwenkt. Bundesbank-Präsident Weidmann ist strikt gegen einen Schuldenschnitt.

Die EU-Verkehrskommissarin schlägt eine gemeinsame Maut in der EU vor. (Foto: dpa)

Die EU-Verkehrskommissarin schlägt eine gemeinsame Maut in der EU vor. (Foto: dpa)

Abrechnung pro Kilometer

EU-Verkehrskommissarin plant einheitliche Euro-Maut

Die EU-Verkehrskommissarin Bulc will eine einheitliche Pkw-Maut in der EU einführen. Ein System zur kilometerabhängigen Abrechnung solle die Straßennutzungsgebühren für alle EU-Länder regeln. Bisher erheben 21 EU-Staaten Mautgebühren mit unterschiedlichen Verfahren.

Der Zukauf des US-Rivalen TRW macht ZF Friedrichshafen zu einem der weltweit größten Autozulieferer. (Foto: Felix Kästle/dpa)

Der Zukauf des US-Rivalen TRW macht ZF Friedrichshafen zu einem der weltweit größten Autozulieferer. (Foto: Felix Kästle/dpa)

Nach TRW-Kauf

ZF Friedrichshafen erwartet Millionen-Einsparungen

Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen will durch die Übernahme des US-Rivalen TRW Millionen einsparen. Dazu würden die Lieferantenlisten der beiden Unternehmen analysiert, Mit dem Kauf von TRW, der in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen werden soll, steigt ZF in die Liga der weltweit führenden Autozulieferer auf.

Etihad Airlines hat 49 Prozent der Anteile an Alitalia und drängte nun zum Flugzeug-Verkauf an Air Berlin. (Foto: dpa)

Etihad Airlines hat 49 Prozent der Anteile an Alitalia und drängte nun zum Flugzeug-Verkauf an Air Berlin. (Foto: dpa)

Etihad drängt zu Zusammenarbeit

Air Berlin kauft Flugzeuge von Alitalia

Air Berlin kauft dem italeinischen Konkurrrenten Alitalia 14 Airbus-Flugzeuge ab. Die A320 sollten von Air Berlin gekauft und dann an Leasing-Firmen weiterverkauft werden. Air Berlin und Alitalia forcieren auf Druck des gemeinsamen Investors Etihad ihre Zusammenarbeit.

Sinkende Getreidepreise hindern viele Landwirte daran, sich neue Landmaschinen anzuschaffen. (Foto: Alina Novopashina dpa/lrs)

Sinkende Getreidepreise hindern viele Landwirte daran, sich neue Landmaschinen anzuschaffen. (Foto: Alina Novopashina dpa/lrs)

900 Stellen gestrichen

Niedrige Getreidepreise: Traktorbauer Deere baut Stellen ab

Der Landmaschinenbauer Deere streicht angesichts der anhaltend niedrigen Getreidepreise mehr als 900 Stellen in den USA. Man wolle "die Größe der Belegschaft der Nachfrage am Markt" anpassen, so das US-Unternehmen. Viele Landwirte könnten sich wegen der sinkenden Getreidepreise keine neue Maschinen leisten.

SAP-Finanzvorstand, Luka Mucic (l) und der Vorstandssprecher des Softwarekonzerns, Bill McDermott, wollen den größten Zukauf der Firmengeschichte mit weiteren Milliarden-Anleihen am Kapitalmarkt finanzieren. (Foto: Uwe Anspach/dpa)

SAP-Finanzvorstand, Luka Mucic (l) und der Vorstandssprecher des Softwarekonzerns, Bill McDermott, wollen den größten Zukauf der Firmengeschichte mit weiteren Milliarden-Anleihen am Kapitalmarkt finanzieren. (Foto: Uwe Anspach/dpa)

Finanzierung für Übernahme

SAP erwägt nach Zukauf weitere Anleihe

Der Softwarekonzern SAP will womöglich erneut den Kapitalmarkt anzapfen. Zur Finanzierung des zugekauften US-Reisekostenspezialisten Concur erwägt Finanzchef Mucic eine weitere Anleihe. Die Übernahme hatte SAP 6,2 Milliarden Euro gekostet.

Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk (r) müsse den Konflikt mit Russland beenden. Dann stünde einem Freihandel von Wladiwostock bis Lissabon nichts mehr im Wege, sagt der orsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes (l). (Foto: Rainer Jensen/dpa)

Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk (r) müsse den Konflikt mit Russland beenden. Dann stünde einem Freihandel von Wladiwostock bis Lissabon nichts mehr im Wege, sagt der orsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes (l). (Foto: Rainer Jensen/dpa)

60.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Wirtschaft pocht auf gemeinsamen Handelsraum mit Russland

Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft schlägt einen gemeinsamen Wirtschaftsraum der EU mit Russland vor. Dann müssten sich die Länder Ost-Europas nicht mehr zwischen Osten oder Westen entscheiden. Nach der Lösung des Ukraine-Konflikts müsse so eine Freihandelszone angegangen werden, sonst sind 60.000 Arbeitsplätze in Gefahr.

Der Teacher von Entwickler Saurabh Datta. (Foto: dattasaurabh.com)

Der Teacher von Entwickler Saurabh Datta. (Foto: dattasaurabh.com)

Die besseren Lehrer

Automatisierung: Roboter zwingt Menschen zum Zeichnen

Ein neuer Roboter-Arm kann einem Menschen das Zeichnen oder Klavierspielen beibringen. Er wird an Handgelenk und Finger angebracht und zwingt den Lernenden zu präzisen Bewegungen. Dadurch sollen Menschen schneller lernen können.

Zahlreiche Jugendliche mit Migrationshintergrund suchen einen Ausbildungsplatz. (Foto: Flickr/Arbeitgeberverband Gesamtmetall)

Zahlreiche Jugendliche mit Migrationshintergrund suchen einen Ausbildungsplatz. (Foto: Flickr/Arbeitgeberverband Gesamtmetall)

Hemmschwellen abbauen

Ausbildungsgarantie stoppt Diskriminierung bei der Bewerbung

Viele Jugendliche mit Migrationshintergrund finden keine Ausbildung. Eine staatliche Garantie könnte erfolglosen Bewerbern Angebote zukommen lassen. Staatliche Sprach-Förderprogramme könnten Hemmschwellen bei der Einstellung abbauen.

Deutsche Autobahnen werden für Speditionen aus Ungarn und Polen teuer. (Foto: dpa)

Deutsche Autobahnen werden für Speditionen aus Ungarn und Polen teuer. (Foto: dpa)

Transitverkehr

Polen und Ungarn gehen gegen deutschen Mindestlohn vor

Die EU leitet eine Prüfung gegen Mindestlohn für Spediteure ein. Polen und Ungarn hatten sich beschwert, da sie ihren Fahrern bei der Durchfahrt durch Deutschland den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro zahlen müssen.

Amazon CEO Jeff Bezos formt den Online-Händler zu einem Medienkonzern um. (Foto: MICHAEL NELSON /dpa)

Amazon CEO Jeff Bezos formt den Online-Händler zu einem Medienkonzern um. (Foto: MICHAEL NELSON /dpa)

Ohne Rücksicht auf Verluste

Expansion geht weiter: Amazon übernimmt israelischen Chiphersteller

Ungeachtet hoher Verluste setzt US-Onlinehändler Amazon seine Expansions-Strategie mit Zukäufen fort. Für einen nicht genannten Betrag übernimmt der Konzern den Chiphersteller Annapurna Labs und steigt ins Cloud-Geschäft ein. Auch für eine Übernahme von eBays Bezahldienst PayPal ist Amazon ein heißer Kandidat.

Die HoloLense von Microsoft kann mit Gesten und Sprache gesteuert werden. (Foto: dpa)

Die HoloLense von Microsoft kann mit Gesten und Sprache gesteuert werden. (Foto: dpa)

Virtuelle Welten

Konkurrenz für Google: Microsoft stellt Hologramm-Brille vor

Microsoft hat bei der Vorstellung von Windows 10 überraschend eine eigene Hologramm-Brille präsentiert. Die HoloLense kann virtuelle Welten in eine reale Umgebung einblenden. Die Hologramme lassen sich mit Gesten und Sprache im Raum steuern.

Ein Mangel an Fachkräften drückt den Umsatz. (Grafik: EY Mittelstands Barometer)

Ein Mangel an Fachkräften drückt den Umsatz. (Grafik: EY Mittelstands Barometer)

Wenig Forschung und Entwicklung

Fachkräftemangel belastet Österreichs Unternehmen

In keinem anderen Land verursachen wirken sich fehlende Fachkräfte so stark auf den Umsatz aus wie in Österreich. Die heimische Wirtschaftsentwicklung bereitet dem Mittelstand zudem Sorgen. Die Ukraine-Krise mussten auch viele Export-Unternehmen an Umsatz einbüßen.

EZB-Chef Draghi will Europas Wirtschaft mit frischem Geld beleben. (Foto: Flickr/INSM)

EZB-Chef Draghi will Europas Wirtschaft mit frischem Geld beleben. (Foto: Flickr/INSM)

Schulden für alle

WKÖ: EZB-Geldschwemme wird Österreichs Wirtschaft helfen

Die Wirtschaftskammer stellt sich hinter die EZB und hofft auf Impulse für die Wirtschaft. Ohne Strukturreformen wird sich das Schulden- und Wachstumsproblem in den Staaten Südeuropas jedoch nicht lösen lassen. Der Anreiz dafür werde den Krisenstaaten dadurch genommen, bemängeln Kritiker.

Nur Griechenland schlimmer

Österreichs Mittelstand ist mit Standort-Politik unzufrieden

Nur in Griechenland sind Unternehmer noch unzufriedener mit der Wirtschaftspolitik ihres Landes als in Österreich. Das Vertrauen in das eigene Unternehmen ist jedoch groß. Die Umsätze sollen Einschätzungen zufolge leicht steigen.

Die Entscheidung der EZB, monatlich 60 Milliarden Euro in den Markt zu pumpen, setzt den Schweizer Franken weiter unter Aufwertungsdruck. (Grafik: ariva.de)

Die Entscheidung der EZB, monatlich 60 Milliarden Euro in den Markt zu pumpen, setzt den Schweizer Franken weiter unter Aufwertungsdruck. (Grafik: ariva.de)

EZB kauft Staatsanleihen

Umfrage: Franken-Aufwertung bremst Schweizer Wachstum stark aus

Der Franken steigt nach der Entscheidung der EZB weiter in die Höhe. Das Wirtschaftswachstum in der Schweiz wird dadurch abgeschwächt. Für Finanzmarkt-Akteure schwinden die Job-Chancen. Firmen senken ihre Gewinnprognosen. Die Regierung sieht jedoch bislang davon ab, ein neues Konjunkturprogramm aufzulegen.

EZB-Chef Mario Draghi sieht sich als Retter der Euro-Wirtschaft. Doch nachhaltig ist der Ankauf von Staatsanleihen nicht. (Foto: Boris Roessler/dpa)

EZB-Chef Mario Draghi sieht sich als Retter der Euro-Wirtschaft. Doch nachhaltig ist der Ankauf von Staatsanleihen nicht. (Foto: Boris Roessler/dpa)

Finanzierung der Schuldenstaaten

EZB Geldschwemme hemmt Reformen im Euro-Raum

Europas Bürger werden nicht von der am Donnerstag angekündigten Geldschwemme der EZB kommen. Auch Unternehmen finanziert sich weitgehend selbst. Vielmehr senkt EZB-Chef Draghi den Anreiz für tiefgreifende Haushaltsreformen in den Krisenländern Italien, Frankreich und Spanien. Positive Effekte auf die Wirtschaft wie Investitionen sind kaum zu erwarten.

Die Paketflut durch den Onlinehandel ist ein gutes Geschäft für die Deutsche Post. (Foto: Bodo Marks/dpa)

Die Paketflut durch den Onlinehandel ist ein gutes Geschäft für die Deutsche Post. (Foto: Bodo Marks/dpa)

Verdi spricht von Tarifflucht

Deutsche Post schafft sich eigenen Niedriglohn-Sektor

Die Post will Tausende Jobs mit niedrigen Löhnen schaffen. Bis zu 20.000 neue Stellen sollen künftig nicht mehr nach Haustarif bezahlt werden. Ähnlich wie Amazon, strebt die Deutsche Post für den neuen Billiglohnsektor Tarife der Logistik-Branche an.

An der Börse verlor die SGS-Aktie nach der Bekanntgabe des Wirtschaftsberichtes zwischenzeitlich fast vier Prozent. (Foto: ariva.de)

An der Börse verlor die SGS-Aktie nach der Bekanntgabe des Wirtschaftsberichtes zwischenzeitlich fast vier Prozent. (Foto: ariva.de)

Nach Franken-Aufwertung

Prüfkonzern SGS senkt Prognose für 2015

SGS rechnet mit Gewinn-Einbußen durch die Aufwertung des Franken von bis zu zehn Prozent. Im vergangenen Jahr beträgt der Umsatz knapp sechs Milliarden Franken und bleibt damit stabil. Es wird erwartet, dass andere große Unternehmen in der Schweiz ebenfalls ihre Gewinnprognose nach unten korrigieren.

Ohne genauen Ablaufplan erzielen Meetings nicht die erwünschte Wirkung. (Foto. Flickr/John Benson)

Ohne genauen Ablaufplan erzielen Meetings nicht die erwünschte Wirkung. (Foto. Flickr/John Benson)

Kommunikation braucht Planung

Meetings: Jedes dritte Meeting ist zu lang und unproduktiv

Besprechungen ohne Struktur sind ein Zeichen mangelnder Wertschätzung. Meetings mit der Belegschaft dauern oft zu lang und sind nicht produktiv. Auch beim Emailkontakt zeichnet sich dieser Trend ab.

IBM will seine Kunden in die Cloud bringen und bleibt dabei im Regen stehen. (Foto: Daniel Naupold/dpa)

IBM will seine Kunden in die Cloud bringen und bleibt dabei im Regen stehen. (Foto: Daniel Naupold/dpa)

Strukturwandel mit Cloud-Computing

Konzern-Umbau: Gewinn und Umsatz von IBM brechen ein

Quartalsumsatz und Gewinn von IMB sinken um jeweils zwölf Prozent. Der Konzernumbau zum Cloud-Computing kostet dem Unternehmen viel Geld. IBM kündigte an, notfalls weitere Geschäftsbereiche abstoßen zu wollen.

Tarifverhandlungen Metallindustrie in Niedersachsen. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Tarifverhandlungen Metallindustrie in Niedersachsen. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Streik oder Jobabbau?

Tarif-Streit: IG-Metall droht mit Warnstreiks

Die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie müssen mit Warnstreiks rechnen. IG Metall fordert ein „verhandlungsfähiges Angebot bis Ende Januar. Die Beschäftigen verlangen 5,5 Prozent mehr Lohn. Rund 30 Prozent der Unternehmen hingegen geben an, Auftragslage und Umsatzerwartung hätten sich 2015 verschlechtert. Ein Abbau von Jobs sei nicht auszuschließen.

Schweizer Bankkunden müssen das erste Mal seit 40 Jahren einen Strafzins auf ihr Vermögen zahlen. (Foto: Oliver Berg/dpa)

Schweizer Bankkunden müssen das erste Mal seit 40 Jahren einen Strafzins auf ihr Vermögen zahlen. (Foto: Oliver Berg/dpa)

Vorbereitung auf EZB-Programm?

Schweizer Privatbank reicht Negativzins an Kunden weiter

Der Genfer Vermögensverwalter Lombard Odier reicht den Negativzins der Schweizer Nationalbank an seine Kunden weiter. Die SNB will mit dem Negativzins den Aufwertungsdruck des Franken stoppen. Doch die EZB könnte morgen mit dem Ankauf von Staatsanleihen starten und den Euro im Vergleich zum Franken weiter schwächen.

Die Krise sei vorbei, sagt US-Präsident barack Obama. Jetzt sei es an der Reihe, die Mittelschicht zu stärken. (Foto: dpa)

Die Krise sei vorbei, sagt US-Präsident barack Obama. Jetzt sei es an der Reihe, die Mittelschicht zu stärken. (Foto: dpa)

Für schnellen Freihandel

Steuern für Reiche: Obama will Mittelschicht stärken

Die Mittelschicht in den USA soll von der Erholung der Wirtschaft profitieren. US-Präsident Barack Obama will eine Steuererhöhung bei Spitzenverdienern im Kongress durchsetzen. Außerdem wirbt er für eine schnelle Umsetzung der Freihandelsabkommen mit Europa und Asien.

Beim Empfang der CDU Vorpommern-Greifswald kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel überraschend eine Überprüfung des Mindestlohngesetztes an. (Foto: tefan Sauer/dpa)

Beim Empfang der CDU Vorpommern-Greifswald kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel überraschend eine Überprüfung des Mindestlohngesetztes an. (Foto: tefan Sauer/dpa)

Belastung für KMU

Merkel will Bürokratie bei Mindestlohn „wegnehmen“

Der Mindestlohn entwickelt sich zu einer dauerhaften bürokratischen Belastung für den Mittelstand. Die Bundesregierung will die Dokumentationspflicht für kleine Unternehmen überprüfen. Die Höhe des Mindestlohns stellt die Kanzlerin nicht infrage.

Entwickung geht zu schnell

Studie: Innovationen müssen am Markt Vertrauen gewinnen

Die Geschwindigkeit, mit der Innovationen und neue Geschäftsideen entwickelt werden, ist einer Umfrage zufolge in Deutschland zu hoch. Unternehmen müssen die Vorteile ihrer Produkte gut erklären können, damit sie am Markt bestehen.

Anlagebetrüger bringen ihre Opfer meist um siebenstellige Beträge. (Foto: Patrick Pleul dpa)

Anlagebetrüger bringen ihre Opfer meist um siebenstellige Beträge. (Foto: Patrick Pleul dpa)

18 Fälle pro Tag

Anlagebetrug verursacht Schäden in Milliardenhöhe

Die Zahl der Betrugsfälle bei der Anlageberatung nimmt zu. Jeden Tag gibt es 18 Fälle in Deutschland. Die Betrüger locken ihre Opfer mit hohen Zinsversprechen. Ein gründlicher Background-Check kann vor einem hohen finanziellen Schaden schützen.

Das Meer steckt voller Leben und voller Energie, wie OTEC zeigt. Doch während Haie und ausgewachsene Fische wahrscheinlich schnell genug schwimmen, laufen Fischlarven und kleinere Organismen Gefahr, von den Thermalanlagen eingesaugt zu werden. (Foto: dpa)

Das Meer steckt voller Leben und voller Energie, wie OTEC zeigt. Doch während Haie und ausgewachsene Fische wahrscheinlich schnell genug schwimmen, laufen Fischlarven und kleinere Organismen Gefahr, von den Thermalanlagen eingesaugt zu werden. (Foto: dpa)

Hohe Temperatur-Unterschiede

Thermal-Wärme: Der Ozean wird zur Energie-Quelle

Neben Solar- und Windenergie setzen Unternehmen und Staaten immer mehr auf eine neue Technologie zur Energiegewinnung. Die Differenz der Wassertemperatur wird zur Stromerzeugung genutzt. In Martinique wird gerade an einem entsprechenden Kraftwerk gearbeitet.

Die Talfahrt des Euro: Export-Unternehmen, die sowieso im Ausland produzieren, profitieren nicht vom Kursverfall des Euro. (Foto: ariva.de)

Die Talfahrt des Euro: Export-Unternehmen, die sowieso im Ausland produzieren, profitieren nicht vom Kursverfall des Euro. (Foto: ariva.de)

Produktion im Ausland

Niedriger Euro setzt kaum Impulse für Exportwirtschaft

Viele ausländische Firmen haben sich gegen Währungsschwankungen abgesichert. Die deutsche Exportwirtschaft profitiert daher kaum von dem Euro-Verfall. Viele Konzerne produzieren zudem ohnehin schon im Dollar-Raum. Auch dort steigen mittlerweile die Produktionskosten.

Akquisitionen chinesischer Unternehmen in Europa (Anzahl). (Grafik: EY)

Akquisitionen chinesischer Unternehmen in Europa (Anzahl). (Grafik: EY)

China wächst langsamer

Chinesische Unternehmenskäufe in Deutschland nehmen zu

Chinas Wirtschaft wächst so schwach wie zuletzt vor 24 Jahren. Unternehmen und Investoren suchen nach Wachstum in Deutschland. In 2014 gab es hier so viele Unternehmenskäufe chinesischer Investoren wie nirgendwo sonst in Europa.

Raumtransporter Dragon: Mit einer Beteiligung an der Firma SpaceX will google seine Macht über das Internet ausbauen. (Foto: dpa)

Raumtransporter Dragon: Mit einer Beteiligung an der Firma SpaceX will google seine Macht über das Internet ausbauen. (Foto: dpa)

Entwicklung von Satelliten

Google steigt bei Weltraumfirma SpaceX ein

Der Suchmaschinenbetreiber Google steigt ins Satellitengeschäft ein. Mit einer Beteiligung an der Weltraumfrima SpaceX will Google Satelliten entwickeln. Dadurch will der Internetgigant seine Macht im Netz ausbauen.

Die Gründerinnen von "Original unverpackt" Sara Wolf (l) und Milena Glimbovski in ihrem Laden in der Wiener Straße in Kreuzberg, der ohne Verpackungsmüll auskommt. (Foto: Jens Kalaene/dpa)

Die Gründerinnen von "Original unverpackt" Sara Wolf (l) und Milena Glimbovski in ihrem Laden in der Wiener Straße in Kreuzberg, der ohne Verpackungsmüll auskommt. (Foto: Jens Kalaene/dpa)

Erfolgreich mit Umweltschutz

Kunden zeigen Interesse an verpackungsfreien Lebensmitteln

Acht von zehn Kunden suchen nach Möglichkeiten, Lebensmittel verpackungsfrei einkaufen. Doch bislang gibt es zu wenige Geschäfte, die sich diese Nachfrage zunutze machen. Unternehmen in Wien und Berlin-Kreuzberg leisten Vorarbeit.

Informationen über Arbeitsanweisungen werden in der Produktion nicht mehr per Handzettel, sondern digital weitergegeben. Foto: Bernd Weißbrod/dpa)

Informationen über Arbeitsanweisungen werden in der Produktion nicht mehr per Handzettel, sondern digital weitergegeben. Foto: Bernd Weißbrod/dpa)

M2M-Kommunikation

Industrie 4.0: Maschinen müssen miteinander sprechen

Der erste Schritt zur intelligenten Fabrik ist die Vernetzung der einzelnen Maschinen miteinander. Anschließend folgt die Sammlung und Auswertung der gesammelten Daten. Der Weg zur Industrie 4.0 im Mittelstand führt über die Verknüpfung von IT- und Fertigungswissen.

^Sobald die App beide Sprachen der Gesprächspartner einmal gehört hat, beginnt die Übersetzung. (Bild: Screenshot Google)

Sobald die App beide Sprachen der Gesprächspartner einmal gehört hat, beginnt die Übersetzung. (Bild: Screenshot Google)

Dolmetcher für unterwegs

Neue Google-App übersetzt simultan Telefonate in acht Sprachen

Google hat seiner Übersetzungs-App ein neues Update verpasst. Damit können nun Telefonate in Echtzeit übersetzt werden. Außerdem können mit der App auch Wörter oder kurze Sätze sofort übersetzt werden, wenn man sie in die Linse der Kamera hält - und das ganz ohne Internet.

Im Internet ist niemand anonym. Doch jeder kann seine Online-Identität beeinflussen. Foto: TOMASZ GZELL POLAND OUT/dpa)

Im Internet ist niemand anonym. Doch jeder kann seine Online-Identität beeinflussen. Foto: TOMASZ GZELL POLAND OUT/dpa)

Persönlicher Ruf als Ware

Die neue Identität: Online-Reputation ist wichtiger als Geld und Macht

Die Identität im Internet wird wichtiger als privates Vermögen oder Einfluss. Ähnlich wie beim Kreditrating bekommen persönliche Informationen einen Wert zugewiesen, mit dem gehandelt wird. Wer sich online falsch präsentiert, riskiert zur persona non grata zu werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit, seine Online-Identität von Unternehmen aufbessern zu lassen.

Die Crew ist sich einig: Piloten und Flugbegleiter setzen Lufthansa bei den Tarifverhandlungen gleichzeitig unter Druck. Foto: Felix Hörhager dpa

Die Crew ist sich einig: Piloten und Flugbegleiter setzen Lufthansa bei den Tarifverhandlungen gleichzeitig unter Druck. Foto: Felix Hörhager dpa

Neues Streik-Fiasko droht

Tarifgespräche der Flugbegleiter mit Lufthansa gescheitert

Die Tarifverhandlungen zwischen der Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo und Lufthansa sind gescheitert. Der deutschen Fluggesellschaft drohen weitere Streiks, wenn kein geeigneter Vermittler für eine Schlichtung gefunden wird.

Finanzinstitute und Broker in China haben heute viel Geld verloren. (Foto: dpa)

Finanzinstitute und Broker in China haben heute viel Geld verloren. (Foto: dpa)

Blase geplatzt

Chinas Eingriff in den Finanzmarkt führt zu Börsen-Crash

China greift in den Finanzmarkt ein und löst damit den größten Kurseinbruch an der Börse seit sieben Jahren aus. Aktien von Finanzinstituten und Brokern verloren knapp acht Prozent. Die Regierung beschränkt die Vergabe von Krediten zu Spekulationszwecken, um die Entstehung einer neuen Finanzblase zu verhindern.

EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici will die Körperschaftssteuer vereinheitlichen. (Foto: dpa)

EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici will die Körperschaftssteuer vereinheitlichen. (Foto: dpa)

Einheitliche Richtlinien

EU-Kommission will Körperschaftsteuer vereinheitlichen

Die EU-Kommission will ihre Initiative für eine gemeinsame Bemessungsgrundlage der Körperschaftsteuer in der EU neu verhandeln. So sollen den Unternehmen, die in mehreren EU-Staaten tätig sind, die Steuererklärungen erleichtert werden.

Google soll an den Patenten von Softcard interessiert sein. (Foto: dpa)

Google soll an den Patenten von Softcard interessiert sein. (Foto: dpa)

Zahlen via Smartphone

Google will mobilen Bezahldienst Softcard übernehmen

Google soll die Übernahme des Bezahldienstes Softcard vorbereitet. Der Kaufpreis wird auf etwa 100 Millionen Dollar geschätzt. Mit dem Schritt soll Apple mit seinem Bezahldienst Konkurrenz gemacht werden.

Schüsse auf Wohnviertel

Schwere Gefechte um den Flughafen in Donezk

Die ukrainische Armee startete einen Großangriff auf den Flughafen Donezk. Das Gebiet soll wieder unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte gebracht worden sein. Doch Rebellen berichten, dass auch auf Wohnviertel der Stadt geschossen wird.

„Nach meiner persönlichen Auffassung sollten wir dabei nicht warten, bis die EU eine neue Richtlinie beschließt“, sagte die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. (Foto: dpa)

„Nach meiner persönlichen Auffassung sollten wir dabei nicht warten, bis die EU eine neue Richtlinie beschließt“, sagte die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. (Foto: dpa)

Nicht auf EU warten

Union drängt auf Alleingang bei Vorratsdatenspeicherung

Die Union will die Vorratsdatenspeicherung zeitnah wieder einführen. Es solle nicht so lange gewartet werden, bis die EU eine Richtlinie beschließt. Die SPD ist in der Frage gespalten.

Der GFFA-Gastgeber, Bundesagrarminister Christian Schmidt (Mi.), und Graziano da Silva (li.), Direktor der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO, überreichten ihrem türkischen Amtskollegen Mehmet Mehdi Eker den Beschluss. (Foto: dpa)

Der GFFA-Gastgeber, Bundesagrarminister Christian Schmidt (Mi.), und Graziano da Silva (li.), Direktor der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO, überreichten ihrem türkischen Amtskollegen Mehmet Mehdi Eker den Beschluss. (Foto: dpa)

Umwelt soll geschont werden

Agrarminister fordern globale Richtlinien für Landwirtschaft

Agrarminister aus mehr als 70 Ländern wollen weltweit einheitliche Umwelt-Richtlinien schaffen. Dabei soll die Bioökonomie eine prägende Rolle spielen. Also eine nachhaltige Wirtschaft, die Wohlstand sichert ohne Raubbau zu betreiben.

Die EuGH-Stellungnahme sei ein Hinweis darauf, dass „die Troika so wie wir sie kennen, keine glänzende Zukunft hat“, so Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)

Die EuGH-Stellungnahme sei ein Hinweis darauf, dass „die Troika so wie wir sie kennen, keine glänzende Zukunft hat“, so Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)

„Keine glänzende Zukunft“

Juncker sieht Ende der EZB-Zeit in Troika nahen

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker vermutet, dass die Troika künftig nur aus zwei Organen bestehen wird. Grund dafür sei die Stellungnahme des Generalanwalts des EuGH, dass das OMT-Programm der EZB rechtmäßig ist. Doch dafür müsse die EZB die Troika verlassen.

Deutschland fehlen pro Jahr schätzungsweise 30.000 Ingenieure. (Foto: Arno Burgi/dpa)

Deutschland fehlen pro Jahr schätzungsweise 30.000 Ingenieure. (Foto: Arno Burgi/dpa)

ThinkTank: Mittelstand soll Sprach-Förderung von spanischen Fachkräften zahlen

Ingenieure aus Spanien können auch dem Fachkräftemangel im deutschen Mittelstand entgegenwirken. Die Qualifikation der Spanier sei mit der der Deutschen vergleichbar, sagt der Think Tank BDU. Für eine erfolgreiche Integration sollen Unternehmen aber selbst die Kosten für eine Sprachförderung ihrer Fachkräfte übernehmen.

Konkurrenz aus China und Russland macht der deutschen Stahlindustrie Marktanteile streitig. (Foto: Oliver Berg/dpa)

Konkurrenz aus China und Russland macht der deutschen Stahlindustrie Marktanteile streitig. (Foto: Oliver Berg/dpa)

1 Prozent Wachstum

Stahlindustrie rechnet 2015 mit kaum Wachstum

Die Deutsche Produktion von Stahl soll 2015 nur um ein Prozent steigen. China und Russland drängen auf europäischen Markt und senken die Preise. Zudem ist der fallende Ölpreis für einige Hersteller ein Problem

Die Bohrinsel «B» im Gebiet Schwedeneck-See der RWE DEA. (Foto: Horst Pfeiffer/dpa)

Die Bohrinsel «B» im Gebiet Schwedeneck-See der RWE DEA. (Foto: Horst Pfeiffer/dpa)

RWE kämpft um DEA-Verkauf an russischen Oligarchen

Der Energiekonzern RWE versucht, trotz der Russland-Sanktionen den Verkauf seiner Öl- und Gasfördertochter Dea an den russischen Oligarchen Michail Fridman durchzuziehen. Um Bedenken aus London zu zerstreuen, will der Konzern eine Sonderregelung.

Smartphones verbinden: Das Arbeitsangebot und die -nachfrage liegen oft ganz nah beieinander. (Foto: dpa)

Smartphones verbinden: Das Arbeitsangebot und die -nachfrage liegen oft ganz nah beieinander. (Foto: dpa)

Strukturwandel der Dienstleister

Wirtschaft auf Abruf: Smartphones revolutionieren die Arbeitswelt

Smartphones erschaffen die Wirtschaft auf Abruf: Unternehmen vermitteln Ärzte, Anwälte und Taxifahrer per Haus. Mit dem technologischen Fortschritt entstehen neue Geschäftsmodelle. Freelancern eröffnen sich vom Bringdienst zum Geschenke-Service neue Karrieremodelle.

Deutsche Autos werden für Schweizer billiger. (Foto: Jens Wolf/dpa)

Deutsche Autos werden für Schweizer billiger. (Foto: Jens Wolf/dpa)

Tourismus und Investitionen

DIHK: Franken-Aufwertung bringt Impulse für Industrie und Tourismus

Durch Aufwertung des Schweizer Franken steigt die Nachfrage nach Industrie-Produkten aus Deutschland, glauben Ökonomen. Auch für den Tourismus und die Investitionen aus der Schweiz könnte es positive Impulse geben, wenn die Schweizer Wirtschaft die Aufwertung verkraftet.

In einer Email des ehemaligen Google-Chefs Eric Schmidt an den mittlerweile verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs verspricht Schmidt, einen Angestellten zu feuern, weil dieser einen Apple-Mitarbeiter abgeworben hatte. (Foto: MATTHEW CAVANAUGH (l) und MONICA M. DAVEY (r) /dpa)

In einer Email des ehemaligen Google-Chefs Eric Schmidt an den mittlerweile verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs verspricht Schmidt, einen Angestellten zu feuern, weil dieser einen Apple-Mitarbeiter abgeworben hatte. (Foto: MATTHEW CAVANAUGH (l) und MONICA M. DAVEY (r) /dpa)

Illegale Absprachen

Apple und Google zahlen 415 Millionen wegen Abwerbe-Streit

Die US-Technologiefirmen Apple, Google, Adobe und Intel müssen in einem Rechtsstreit 415 Millionen Dollar zahlen. Tausende Angestellte hatten geklagt: Die Geschäftsführungen hatten sich untereinander abgesprochen, gegenseitig keine Arbeitskräfte abzuwerben.

Schock nach SNB-Entscheidung

SNB-Entscheidung lässt Wiener Schulden steigen

Die Schulden der Stadt Wien schnellen nach der Abkopplung des Schweizer Franken vom Euro in die Höhe. Durch Fremdwährungskredite in der Schweizer Währung muss Wien umgerechnet bis zu 277 Millionen Euro zusätzlich zurückzahlen. Wiens Finanzstadträtin und Vizebürgermeisterin Renate Brauner gerät massiv unter Druck.

Österreichs Inhaber von Franken-Krediten sind nach der Entscheidung der Schweizer Nationalbank plötzlich höher verschuldet. (Foto: Flickr/Martin Abegglen/CC BY-SA 2.0)

Österreichs Inhaber von Franken-Krediten sind nach der Entscheidung der Schweizer Nationalbank plötzlich höher verschuldet. (Foto: Flickr/Martin Abegglen/CC BY-SA 2.0)

Private Schulden steigen

Aufwertung des Franken belastet Österreichs Fremdwährungs-Kreditnehmer

In Österreich dürfte die Entkoppelung des Franken vom Euro vielen Kreditnehmern teuer zu stehen kommen. Sie kämpfen seit Jahren mit Fremdwährungskrediten und könnten nun kalt erwischt werden. Auch Polen ist betroffen.

In Asien lässt die Nachfrage nach Luxusuhren nach. (Foto: Richemont.com)

In Asien lässt die Nachfrage nach Luxusuhren nach. (Foto: Richemont.com)

Schwache Nachfrage in Asien

Proteste in Hongkong drücken Umsatz von Richemont

Demonstrationen in wichtigen Einkaufsstraßen Honkongs bremsen das Wachstum von Richemont. Die allgemein schwache Nachfrage aus Asien wird durch einen Gewinnzuwachs in Europa und den USA kaum aufgefangen.

Touristen aus Österreich und Deutschland könnten Schweizer Ski-Gebieten aufgrund steigender Preise bald den Rücken zukehren. (Foto: Flickr/Cosmolino/CC BY 2.0)

Touristen aus Österreich und Deutschland könnten Schweizer Ski-Gebieten aufgrund steigender Preise bald den Rücken zukehren. (Foto: Flickr/Cosmolino/CC BY 2.0)

Schweizer Franken steigt

SNB-Entscheid kann Schweizer Tourismuspreise um 20 Prozent erhöhen

Die Abkopplung des Schweizer Franken vom Euro belastet mittelständische Unternehmen schwer. Der Schweizerische KMU-Verband spricht von einer „Katastrophe für den Tourismus“. Die Preise könnten um bis zu 20 Prozent steigen. Die Folgen für den Export seien „verheerend“. Ein Job-Abbau und Betriebsschließungen sind nicht auszuschließen.

Hat sich die SNB getäuscht? - Der Wert des Franken schießt nach der Abkopplung zum Euro in die Höhe. (Grafik: ariva.de)

Hat sich die SNB getäuscht? - Der Wert des Franken schießt nach der Abkopplung zum Euro in die Höhe. (Grafik: ariva.de)

Wert des Franken steigt

Schweizer Notenbank gibt Euro-Mindestkurs auf

Der mehr als drei Jahre gültige Mindestkurs des Schweizer Franken zum Euro ist Geschichte. Der Schweizer Nationalbank zufolge habe sich die Überbewertung des Franken zum Euro reduziert. Doch der Kurs des Franken schnellte nach der Entscheidung deutlich nach oben.

Kuoni sucht nach einem Käufer für sein Reiseveranstaltergeschäft. (Foto: Flickr/ Mark Hillary)

Kuoni sucht nach einem Käufer für sein Reiseveranstaltergeschäft. (Foto: Flickr/ Mark Hillary)

Käufer gesucht

Schweizer Tourismuskonzern Kuoni verkauft Urlaubsgeschäft

Kuoni verkauft das Reiseveranstaltergeschäft. Der Konzern will sich künftig stärker auf sein Großhandelsgeschäft und auf die Bearbeitung von Visa-Anträgen konzentrieren. Noch im laufenden Jahr soll ein Käufer für die Kundensparte gefunden werden.

Ende der Milchquote

Kleine Milchbauern können im Preiskampf nicht mithalten

Ende März fällt die gesetzliche Begrenzung der Milchquote weg. Die steigende Produktion wird die Erzeugerpreise in den Keller treiben. Klein Milchbauern können dann mit den „Turbomelkern“ nicht mehr mithalten. Die Politik sucht nach Möglichkeiten, das Aussterben der kleinen Milchbetriebe zu verhindern.

Teil-Erfolg für TTIP-Gegner

TTIP-Verhandlungen bis Ende Februar verschoben

Im Streit um die Aufnahme von Investorenschutz-Klauseln in das Freihandelsabkommen TTIP haben Gegner einen Teilerfolg erzielen können. Die EU-Kommission will die Verhandlungen vorerst aussetzen, nachdem eine Umfrage eine überwältigende Ablehnung des Investorenschutzes zum Vorschein gebracht hat.

Tarifverhandlungen beginnen

Metaller fordern 5,5 Prozent mehr Lohn

Die IG Metall fordern für die Arbeitnehmer der Metall- und Elektroindustrie einen Lohnzuwachs von 5,5 Prozent. Arbeitgebervertreter lehnen das ab. Der internationale Wettbewerb sei zu stark. Ende Januar drohen Unternehmen erste Warnstreiks.

Defekte Dichtungen

Daimler muss 114.000 Fahrzeuge in Deutschland zurückrufen

Defekte Dichtungen an Dieselmotoren zwingen Daimler zum Rückruf von 114.000 Fahrzeugen in Deutschland. Es ist möglich, dass die Motoren Öl verlieren. Betroffen sind Fahrzeuge, die von Februar bis Dezember 2014 produziert wurden.

Mehr Umsatz in Deutschland

Schwacher US-Einzelhandel gefährdet Wirtschaftswachstum

Das schwache Weihnachtsgeschäft im US-Einzelhandel gefährdet das gesamte Wachstum der USA. Der Einzelhandel macht rund 70 Prozent der US-Wirtschaftsleistung aus. Deutsche Einzelhändler konnten ihre Gewinne zum Jahresende hingegen steigern.

Weniger öffentliche Aufträge

Wachstumstempo der Baubranche lässt nach

Der Erlös der Bauindustrie zum ersten Mal seit der Jahrtausendwende die 100 Milliarden Euro Grenze überschreiten. Die niedrigen Energiekosten und der boomende Wohnungsbau sprechen dafür. Doch die nachlassenden öffentlichen Aufträge verlangsamen das Wachstum der Branche

Mittelstand bereitet sich auf neue IT-Trends vor

Kleine und mittlere Unternehmen verlieren die Scheu vor neuen IT-Trends. Mobile, vernetzte Geräte und die Analyse großer Datenmengen erhalten Einzug in den Mittelstand. Die Nutzerfreundlichkeit cloudbasierter Dienste steigt.

Automatisierungswelle 2015

Deutsche Industriebetriebe müssen in China Preise senken

Chinas Industrie setzt 2015 auf Automatisierung. Deutsche Industriebetriebe können davon profitieren. Doch die Maschinen und Roboter sind für den chinesischen Markt noch zu teuer. Die Eroberung neue Marktanteile könnte für Maschinenbauer mit Preissenkungen verbunden sein.

„Curie“ vernetzt alles mit allem

Intel stellt Computer in Knopfgröße vor

Intel hat einen Mini-Computer entwickelt der in einen Knopf passt. Der Prototyp Curie steckt voller Sensoren und soll vor allem in dem boomenden Bereich der Wearables Anwendung finden. Da bei technologischen Accessoires das Design eine größere Rolle spielt, wird die Hardware immer unsichtbarer.

Nach den Anschlägen in Paris

Merkel will Vorratsdaten-Speicherung umsetzen

Nach den Anschlägen in Paris spricht sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung aus. Die SPD wirft der Kanzlerin Aktionismus vor. Die CDU nutze die Ereignisse der vergangenen Tage, um die Einführung eines neuen Überwachungsinstrumentes zu beschleunigen.

Wegen Russland-Krise

Aufträge im Maschinenbau brechen um 10 Prozent ein

Der deutsche Maschinenbau verliert jeden zehnten Auftrag. Das Minus betrifft sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft. Der schwache Euro müsste den Export eigentlich stützen. Doch in Russland brechen die Geschäfte aufgrund der Sanktionen ein.

Psychogramm durch Like-Analyse

Facebook kennt Nutzer besser als Familienangehörige

Eine Analyse der Facebook-Likes ergibt, dass Computer bei der psychologischen Einschätzung einer Testperson besser abschneiden, als Familienangehörige. Das zeigt den Fortschritt künstlicher Intelligenz auf und beweist, dass Computer auf individuelle und emotionale Bedürfnisse der Menschen eingehen können.

Zinsen und Steuern

Steuerzahler verschaffen Schäuble schuldenfreies 2014

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble kann dank der Steuerzahler schon 2014 einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen. Rekord-Steuereinnahmen und niedrige Zinsen auf deutsche Staatsanleihen ermöglichen den ersten schuldenfreien Haushalt seit 1969.

In allen Branchen

Geschäftserwartungen im Mittelstand brechen ein

Die internationalen Krisen führen zu deutlich sinkenden Geschäftserwartungen im Mittelstand. Investitionen sind rückläufig. Nur jedes dritte Unternehmen plant Neueinstellungen. Mehr als jeder fünfte Mittelständler will die Preise anheben.

Kraftwerke wurden abgeregelt

Netze überlastet: Sturmtiefs kosten Steuerzahler 12 Millionen Euro

Die Sturmtiefs der vergangenen Tage bescheren Deutschland einen Windstrom-Rekord. Noch nie wurde so viel Strom durch Wind produziert. Doch die Netze waren überlastet. Das kostet den Steuerzahler rund 12 Millionen Euro. Energiekonzern RWE konnte mit seinen Windparks im laufenden Jahr Schulden abbauen.

Umfangreiche Ausnahmeregeln

Praktika ohne Mindestlohn sind weiterhin möglich

Unternehmen können weiterhin Praktika anbieten, die nicht mit einem Mindestlohn vergütet werden müssen. Doch dafür müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Ein Weiterreichen der Arbeitskräfte von einem Praktikum zum nächsten soll nicht mehr möglich sein.

Freihandel um jeden Preis

Agrarminister: Landwirtschaft wird TTIP nicht verhindern

Die Bundesregierung will das Freihandelsabkommen trotz Widerstand aus der Landwirtschaft durchsetzen. Agrarminister Christian Schmidt will mehr Handel um jeden Preis. Umweltschützern zufolge droht die Lebensmittelsicherheit dabei verloren zu gehen.

Fortbestehen der Menschheit

Stephen Hawking warnt vor Gefahren durch künstliche Intelligenz

Die Gefahren durch künstliche Intelligenz sind nicht vorhersehbar. In einem offenen Brief warnen Stephen Hawking, sowie zahlreiche weitere renommierte Wissenschaftler und Investoren vor den negativen Folgen des Megatrends. Unternehmen und Forscher sollten sich Leitlinien unterwerfen, um das Fortbestehen der Menschheit zu sichern.

Belebung des US-Markts

Volvo will 2015 Autos aus China in die USA exportieren

Volvo prüft nach Angaben von Insidern den Bau einer Fabrik in den USA. Ziel sei es, das Geschäft von Volvo im wichtigen US-Markt wieder zu beleben.

Übernahmewelle in Pharma-Branche

Pharma-Konzern Shire vor Milliardenübernahme in den USA

Der britische Pharmahersteller Shire übernimmt für 5,2 Milliarden Dollar das US-Unternehmen NPS Pharmaceuticals. NPS ist auf die Behandlung seltener Krankheiten spezialisiert.

Mindestens 3,7 Millionen Menschen

Anschläge in Frankreich: Millionen nehmen an Gedenkmärschen teil

An den Gedenkveranstaltungen zu Ehren der 17 Anschlagsopfer von Paris sollen mindestens 3,7 Millionen Menschen teilgenommen haben. Allein beim Angriff auf die Satirezeitung Charlie Hebdo am Mittwoch gab es zwölf Tote.

Derzeit vier Aktien-Strategien

Pimco will Aktien-Geschäft deutlich ausbauen

Die Allianz-Fondstochter Pimco plant den Ausbau ihres Aktien-Geschäfts. Für die Expansion sollen zahlreiche neue Aktien-Analysten eingestellt werden. Derzeit bietet das Unternehmen seinen Kunden vier Aktien-Strategien.

Besondere Parkmöglichkeiten

Bundesregierung plant Privilegien für Carsharing-Autos

Die Bundesregierung will Carsharing-Fahrzeuge mit Sonderrechten ausstatten. Geplant seien besondere Parkmöglichkeiten - ähnlich denen für Taxis. Zudem solle es den Gemeinden ermöglicht werden, auf Parkgebühren bei diesen Fahrzeugen zu verzichten.

Privatkunden-Transport bleibt bestehen

CDU kritisiert Mängel bei Transport-Service Uber

Die CDU-Bundesvorstand kritisiert den Logistik- und Transport-Riesen Uber. So stelle die Personenbeförderung durch Fahrer ohne Lizenz und Sachkundenachweis sowie dem entsprechenden Versicherungsschutz ein hohes Risiko für die Fahrgäste dar. Doch ein Verbot des Privatkunden-Transports komme nicht in Frage.

Lufthansa droht neuer Arbeitskampf

Neuer Streik droht: Flugbegleiter fordern 8 Prozent mehr Geld

Die Lufthansa muss sich mit einem neuen Konflikt ihrer Angestellten auseinandersetzen. Die Gewerkschaft der Flugbegleiter (Ufo) fordert acht Prozent mehr Lohn für die nächsten zwei Jahre sowie vergünstigte Flüge für Mitarbeiter. Auch der Tarifstreit mit den Piloten macht der Lufthansa zu schaffen.

Kaum Wachstum für 2015

Export, Produktion und Industrieaufträge brechen ein

Die deutschen Ausfuhren sinken im Vergleich zum Vormonat um 2,1 Prozent. Die Produktion der Unternehmen stagniert. Die Aufträge der Industrie sind aufgrund der Russland-Krise und der damit verbundenen Sanktionen rückläufig.

Kosten und Schäden meiden

Forscher entwickeln Programm zur Vorbeuge gegen Produktionsausfälle

Industrieunternehmen können Produktionsausfälle künftig mithilfe von Big Data vermeiden. Ein Forschungsprojekt aus Aachen entwickelt eine Plattform, die die Produktionsdaten analysiert und mögliche Ausfälle von vorn herein verhindern kann.

Bahn entgehen Millionen

Bahn sperrt Strecken in Norddeutschland wegen Sturm „Elon”

Der Sturm Elon zwingt die Deutsche Bahn zur Sperrung zahlreicher Strecken in Norddeutschland. Entwurzelte Bäume und Blitzeinschläge erhöhen die Unfallgefahr. Betroffen sind die ICE- und IC-Strecken Berlin-Hamburg, Hamburg-Bremen und Hamburg-Hannover. Sturm, Streiks und Fernbus-Konkurrenz haben die Deutsche Bahn 2014 hart getroffen und ihr Gewinn-Ziel platzen lassen

SUVs auf dem Vormarsch

Deutsche Autobauer erzielen Rekord-Absatz

Die drei großen Premiumhersteller BMW, AUDI und Daimler konnten einen neuen Verkaufsrekord aufstellen. Auf der Automesse in Detroit feiern leistungsstarke, spritfressende Fahrzeuge eine Renaissance. Anhand der niedrigen Energiepreise denkt kaum jemand mehr daran, in alternative Antriebstechnik zu investieren.

Intelligente Beleuchtung

Autozulieferer Hella steigert Gewinn mit Scheinwerfern

Die Nachfrage nach Scheinwerfern mit komplexer LED-Technologie steigt. Autozulieferer Hella konnte den Gewinn vor Steuern um 29 Prozent steigern. Nach dem Börsengang konnte Hella 278 Millionen Euro einsammeln.

Familie hält Betriebe zusammen

Schweizer Landwirtschaft muss wettbewerbsfähiger werden

Das Umfeld für die Landwirtschaft in der Schweiz wird sich stark wandeln. Die größten Herausforderungen bestehen in der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Betriebe. Die Anzahl der Schweizer Betrieb hat im Jahr 2013 deutlich abgenommen. Viele Familienangehörige arbeiten unentlohnt auf den Höfen.

Schwäche im Euro-Raum

Schweizer Wirtschaft wird Potenzial 2015 nicht entfalten

Dem Konjunkturbericht der Raiffeisenbank zufolge wird es im laufenden Jahr ein Wachstum von 1,6 Prozent geben. Dabei bremst die Entwicklung in Europa auch die Schweizer Wirtschaft. Die Maßnahmen der EZB und der Fed werden die Märkte beschäftigen.

Berufsunfähigkeit, Feuer, Altersvorsorge

Jeder zehnte Mittelständler ist nicht versichert

Österreichs Unternehmen verfügen über durchschnittlich 2,9 Versicherungen. Doch jeder zehnte Mittelständler ist gar nicht versichert. Bei den Ein-Personen-Unternehmen sind es gar 20 Prozent. Die größten Risiken sind einer Umfrage zufolge Berufsunfähigkeit, Feuer und Betriebsunterbrechung.

Wenn das Geld ausgeht

Unternehmensgründer planen zu wenig Start-Kapital ein

Zwei von drei neuen Unternehmen starten mit Businessplan. Doch der tatsächliche Finanzbedarf liegt im Schnitt doppelt so hoch, wie geplant. Falsche Planung oft Grundstein für ein Scheitern. Doch es gibt Förderprogramme, von denen Gründer profitieren können.

Aussicht auf EZB-Geldschwemme drückt Euro unter 1,18 US-Dollar

Der Euro fiel egenüber dem Dollar auf ein Neun-Jahres-Tief. Grund für die Flucht vieler Anleger aus dem Euro ist die Aussicht auf weitere Geldschwemme durch die EZB.

Erst sparen, dann kaufen

Mexikanischer Eigentümer führt Sparkurs bei Telekom Austria ein

Merhheitseigner America Movil will die Telekom Austria zu neuem Wachstum verhelfen. Die Mexicaner wollen zunächst die Ausgaben des österreichischen Mobilfunk-Konzerns „in den Griff kriegen. Anschließend soll es in Europa zu weiteren Zukäufen kommen.

Ende eines Mythos

Junge US-Bürger wollen keine Start-ups mehr gründen

Junge Amerikaner haben wenig Interesse daran, eigene Unternehmen zu gründen. Die Zahl der Jungunternehmer ist in den USA auf einen Tiefstand gefallen, die Zahl der Start-up-Gründungen wächst langsamer. Finanzielle Unsicherheit bremst Umfragen zufolge auch in Deutschland die Bereitschaft, als Unternehmer für Innovationen zu sorgen.

Studie zur Rendite-Forschung

Strategie und Kundenfokus erhöhen Rendite von Mittelständlern

Mittelständische Betriebe können ihre Rendite um das 15-fache des Durchschnitts steigern, wenn sie sich auf bestimmte Zielgruppen innerhalb ihrer Branche spezialisieren. Der Fokus auf die Bedürfnisse der Kunden und eine individuelle Strategie machen ein Unternehmen zum Problemlöser Nummer eins. Die Branche ist für den Erfolg unerheblich, sagen Wissenschaftler.

Gegen Job-Abbau

Streiks bei VW und Daimler in Brasilien gegen Stellenabbau

Die Belegschaften von VW und Daimler protestieren gegen Stellenabbau in Fabriken in Brasilien. Daimler hat wegen eines Absatzeinbruches beim Lkw-Geschäft bereits 2.000 Angestellte entlassen. Bei VW sollen 800 Jobs wegfallen.

Dennoch wenig Transparenz

Reaktion auf Kritik: EU veröffentlicht TTIP-Verhandlungstexte

Die Kritik an der Geheimhaltung der Verhandlungen bei TTIP findet Gehör: Die Verhandlungstexte sind jetzt öffentlich. Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika wird derzeit trotzdem hinter verschlossenen Türen weiter geführt.

Robust trotz Russland-Krise

Maschinenbauer Gea baut Schulden ab

Nach dem Verkauft des Geschäfts mit Wärmetauschern kann Anlagenbauer Gea seine Schulden um 500 Millionen Euro reduzieren. Der Anlagenbauer reagiert robust auf die Absatzkrise in Russland. Die gesamte Branche soll nach Verbands-Aussagen 2015 um zwei Prozent zulegen.

Konkurrenz für die Bahn

FlixBus und MeinFernbus schließen sich zusammen

Deutschlands größte Fernbusanbieter wollen fusionieren und ihr Angebot deutlich ausbauen. Der Fernbus-Markt ist hart umkämpft. Der Zusammenschluss der beiden Marktführer soll Konkurrenten die Kunden streitig machen

Ölpreis-Absturz entlastet Unternehmen bei Energiekosten

Der weiterhin fallende Ölpreis führt bei Unternehmen zu sinkenden Heiz- und Tankkosten. Das kann die Wirtschaft in 2015 um 20 Milliarden Dollar entlasten, so die DIHK. Der Preis für die Rohölsorte Brent sinkt das erste Mal seit 2009 auf unter 50 Dollar pro Barrel gesunken.

Bratwurst und Bier

TTIP gefährdet regionale Spezialitäten

Das Freihandelsabkommen TTIP könnte regionalen Spezialitäten ein Ende bereiten. EU-Kommission sieht zwar keine Gefahr für die Nürnberger Rostbratwurst. Der Schutz regionaler Kennzeichnungen ist jedoch keinesfalls für alle Marken gesichert.

Schnelle Sprach-Befehle

Facebook kauft Sprach-Software und konkurriert mit Siri

Facebook kauft die Spracherkennungs-Software wit.ai und investiert damit weiter in Bereiche außerhalb der sozialen Medien. Vernetzte Haushaltsgeräte und Auto-Systeme werden künftig verstärkt mit Sprach-Software gesteuert. Facebook konkurriert direkt mit Apples Siri-Technologie.

Recycling im All

Ferngesteuertes Schiff wird zum Landeplatz für Raketen

Trägerraketen sollen künftig wiederverwendbar werden. Statt wie bisher nach der Lieferung der Raumkapsel ins Weltall zu verbrennen, könnten sie auf einem Raketenträger im Meer landen. Die private Raumfahrtfirma SpaceX will dazu ferngesteuerte Schiffe nutzen.

Keine neuen Investitionen

Jede dritte deutsche Firma in Afrika spürt Auswirkungen von Ebola

12 Prozent der in Afrika tätigen deutschen Unternehmen sind durch die Ebola-Epidemie stark beeinträchtigt. Ein Drittel rechnet mit spürbaren Auswirkungen. Viele interessierte Firmen schrecken vor neuen Investitionen in Afrika zurück.

Stube auf vier Rädern

Daimler schockt Konkurrenz mit selbstfahrendem Wohnzimmer

Mit der Entwicklung eines autonomen Fahrzeugs übertrifft Daimler Googles Prototypen und fügt zahlreiche Innovationen hinzu. Der Innenraum wird zum Wohnzimmer. Die Fahrzeugbeleuchtung kommuniziert mit Fußgängern. Bewegungs-Sensoren ermöglichen Befehle durch Gesten und Augenbewegungen.

Ende des Smartphone-Booms

Elektronik-Hersteller nutzen Fitness-Trend zur Entwicklung neuer Produkte

Smartphones werden billiger und bremsen das Wachstum in der Unterhaltungselektronik. Hersteller suchen nach Innovationen im Internet der Dinge. Neue Fitness-Geräte liegen im Trend. Smarte Armband-Uhren, Kaffee-Maschinen und Zahnbürsten liefern der Branche jedoch noch nicht den Weg zurück zu nachhaltigem Wachstum.

Mehr Firmenwagen

Deutscher Automarkt mit Rekord-Tief bei privaten Zulassungen

Die Nachfrage nach Firmenwagen erhält den deutschen Auto-Markt am Leben. In 2014 wurden insgesamt drei Prozent mehr Fahrzeuge zugelassen als im Jahr zuvor. Doch die Zahl der privaten Neuwagen-Käufe ist auf einem Rekord-Tief.

Syriza will Schuldenschnitt

Bundesregierung kann Debatte um Griechenland-Austritt nicht beenden

Die Unsicherheit über den Verbleib Griechenlands in der EU bleibt bestehen. Auch das Bemühen der Bundesregierung, die Debatte zu beenden, scheitert. Sollte Griechenland nach der Wahl beschließen, den Euro-Raum zu verlassen, droht der deutschen Wirtschaft ein erheblicher Schaden.

Drohnen für alle!

USA planen strenge Verkehrsregeln für Privat-Drohnen

Die wachsende Zahl privater Drohnen hat die Behörden in den USA zu einer Regulierung veranlasst. Die US-Flugbehörde FAA kündigte an, ein eigenes Regelwerk für den Umgang mit den Flugrobotern herausgeben zu wollen. Der Chef der Flugbehörde Huerta nannte die Freizeit-Drohnen ein zunehmendes Sicherheitsrisiko, weil sie immer größer würden und immer höher fliegen könnten.

Keine feste Obergrenze

Manager-Gehälter sind in Deutschland höher als in Großbritannien

Deutsche Konzerne können ihrem Management höhere Boni zahlen als Konkurrenten in Großbritannien. Per Gesetz müssen sich die Boni in Deutschland am Erfolg des Unternehmens orientieren. Seitdem gibt es zusätzlich zu den normalen Zahlungen auch langfristige Boni-Systeme, die das Gehalt der Manager haben anschwellen lassen.

Werden Smartphones jetzt billiger?

China schafft Exportbeschränkungen für Seltene Erden ab

Ein Urteil der WTO zwingt China in die Knie: Die Regierung hebt die Handelsbeschränkungen für Seltene Erden auf. Die Exportbeschränkungen treiben den Preis für den seltenen Rohstoff in die Höhe und verschaffen chinesischen Unternehmen einen Vorteil.

685 Millionen für Vertrieb

BMW muss Händler-Netz in China mit Geld-Spritze stützen

Im Streit um zu hohe Verkaufsziele muss BMW seinen Händlern in China mit 685 Millionen Euro unter die Arme greifen. Nachfrage und Preise für neue Luxuskarossen in China sinken. Die Händler bleiben auf den Verlusten sitzen.

Preisanstieg droht

Gabriel drängt Bayern zu neuen Stromtrassen

Bundeswirtschaftsminister Gabriel drängt Bayerns Regierungschef Seehofer zu schnellen Entscheidungen über neue Stromleitungen. Bayern müsse sich demnach im Januar endgültig für die beiden geplanten Stromtrassen nach Süden entscheiden. Blockiere der Freistaat diese Projekte weiter, riskiere er die Schwächung seiner Wirtschaft durch höhere Strompreise, so Gabriel.

Sorge um russischen Markt

Henkel plant weitere Übernahmen

Der Konsumgüter- und Klebstoffhersteller Henkel sieht im neuen Jahr Spielraum für weitere Zukäufe. "Auch für die Zukunft schließen wir kleine, mittlere oder auch größere Übernahmen nicht aus", sagte Aufsichtsratschefin Bagel-Trah. Vor allem den Bereich Haarpflege wolle der Konzern demnach weiter ausbauen.

Keine Spontantrips mehr

Sparkurs: Siemens will Reisekosten um 100 Millionen Euro drücken

Siemens setzt den Rotstift bei Dienstreisen an. Extrem kurzfristig dürften künftig nur noch Techniker oder Ingenieure buchen, die im Notfall schnell vor Ort sein müssten, so ein Magazinbericht. Der Konzern mit seinen 340.000 Mitarbeitern weltweit wolle dadurch bis zu einhundert Millionen Euro jährlich einsparen.

Preisvorteil durch Doppeldecker

Megabus will in deutschen Fernbus-Markt einsteigen

Nach dem Ausstieg des ADAC aus dem deutschen Fernbusmarkt hat sich mit Megabus ein neuer Wettbewerber angekündigt. Der schottische Konzern erwägt, mit eigenen Doppeldeckerbussen in das Geschäft einzusteigen. Durch größere Busse könne man die Ticketpreise senken, so Konzern-Chef Hodgson.

Austritt unausweichlich

Merkel hält griechischen Euro-Austritt für verkraftbar

Die Bundesregierung ist bereit, Griechenland entgegen der bisherigen Linie aus der Euro-Zone ausscheiden zu lassen. Der Spiegel meldet, ein Austritt des schuldengeplagten Staates sei aus Sicht der Kanzlerin und dem Finanzminister Schäuble mittlerweile verkraftbar. Demnach würde ein Sieg der Syriza bei den anstehenden Wahlen einen Austritt nahezu unausweichlich machen.

Vier Teelichter reichen

Iglu-Technik: Teracotta-Ofen nutzt Kerzen als Heizung

Ein italienisches Startup hat einen Mini-Ofen aus Terracotta entwickelt. Dieser soll ganze Räume allein mit der Wärmeenergie von vier Kerzen heizen. Dazu nutzen die Entwickler die gleiche Bautechnik, die Inuit für ihre Iglus verwenden.

Kraftfahrer und Pflegekräfte

Drohender Fachkräftemangel wird zum “Albtraum für den Mittelstand”

Der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft hat den Fachkräftemangel als "Albtraum für den Mittelstand" bezeichnet. Über die Hälfte der kleinen und mittleren Firmen haben demnach bereits Probleme bei der Besetzung offener Stellen. In "Engpassberufen" gingen einer Studie zufolge in den nächsten 15 Jahren rund 2,1 Millionen Fachkräfte in den Ruhestand.

Sieben Cent günstiger

ADAC: Tanken war 2014 so günstig wie seit Jahren nicht

Sprit war 2014 laut ADAC so günstig zu haben wie seit vier Jahren nicht mehr. Wie der Automobilclub mitteilte, fiel der Preis für einen Liter Super im vergangenen Jahr knapp unter die Marke von 1,50 Euro. Damit blieb der Preis für den Kraftstoff um genau sieben Cent unter dem Wert des Vorjahrs. Grund sei der kräftig gefallene Ölpreis.

Mehr Neuzulassungen

Automarkt: Wachstum in Frankreich enttäuscht, Spanien holt auf

In Frankreich fiel die Erholung auf dem Automarkt 2014 mit 0,3 Prozent mehr Neuzulassungen deutlich schwächer aus als erwartet. Das vom Verband vorausgesagte Plus von zwei Prozent wurde weit verfehlt. In Spanien hingegen verhalfen Regierungsanreize zum Kauf schadstoffarmer Autos den Markt zu einem Wachstum von 18,4 Prozent.

Alternative zu Schuldenschnitt

Ifo-Chef Sinn legt Griechenland Euro-Austritt nahe

Ifo-Chef Sinn sieht in einem Euro-Austritt eine mögliche Alternative für Griechenland. „Weitere Schuldenschnitte werden immer wieder gewährt werden müssen, außer man entlässt das Land aus dem Euro und erlaubt ihm, durch eine Abwertung wieder wettbewerbsfähig zu werden“, so Sinn. CDU-Fraktionvize Fuchs hält einen Austritt Griechenlands ebenfalls für denkbar.

Stahlrohr-Produktion ausgesetzt

Aus für South Stream kostet Stahlkonzern Salzgitter Millionen

Das geplatzte Gas-Pipeline-Projekt South Stream macht dem Stahlkonzern Salzgitter zu schaffen. Das Gemeinschaftsunternehmen Europipe müsse die Produktion von Stahlrohren "mindestens bis zum 19. Februar 2015" aussetzen. Der Konzern rechnet mit einer Belastung im zweistelligen Millionenbereich.

138 Flüge gestrichen

Streik in Frankreich: Easyjet streicht Flüge an Silvester und Neujahr

Der Billigflieger Easyjet hat wegen eines Streiks des Kabinenpersonals in Frankreich zahlreiche Flüge gestrichen. An Silvester und am Neujahrstag fallen insgesamt 138 Verbindungen aus, so eine Unternehmenssprecherin. Das Kabinenpersonal fordert unter anderem eine höhere Gewinnbeteiligung.

Bis zu 150.000 neue Jobs

Hoffen und Bangen im Mittelstand zum Jahreswechsel

Der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, erwartet für das kommende Jahr bis zu 150.000 neue Jobs, die der Mittelstand schaffen könne. Allerdings dürfe die schwarz-rote Koalition die Bedingungen für die Unternehmen nicht noch mehr verschlechtern.

Nach Estland und Lettland

Litauen wird neues Mitglied der Euro-Zone

Am 1. Januar wird Litauen der Eurozone beitreten. Der Schuldenberg des Landes im Verhältnis zur Wirtschaftskraft liegt 2014 bis 2016 nach EU-Schätzungen stabil bei gut 41 Prozent. Deutschland ist für Litauen das zweitwichtigste Herkunftsland bei den Einfuhren. Doch wirtschaftlich wird Litauens Beitritt für die Euro-Zone kaum ins Gewicht fallen, weil das baltische Land zu klein ist.

Steuern, Verzugszinsen und Strafzahlung

Kunststoff-Firma Borealis muss 280 Millionen Euro Steuern nachzahlen

Die österreichische Kunststoff-Firma Borealis muss eine Steuer-Nachzahlung in Höhe von 282 Millionen Euro an den finnischen Fiskus leisten. Die eingeforderte Summe setzt sich aus Steuern, Verzugszinsen und einer Strafzahlung zusammen

Importe steigen

Deutschlands Exporteure schauen skeptisch auf das neue Jahr

Deutsche Unternehmen rechnen für das kommenden Jahr mit Export-Rückgängen. Der Anteil Deutschlands an den weltweiten Exporten sank laut dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen zwischen 2003 und 2013 von 9,9 auf 7,7 Prozent.

7.500 Ebola-Tote

Roche erhält US-Zulassung für Ebola-Test

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat einen neuen Gesundheits-Test der Schweizer Firma Roche zugelassen. Der Test soll von medizinischen Fachleuten bei Patienten mit Symptomen der hochansteckenden Ebola-Seuche angewandet werden

Niedriges Transaktions-Volumen

Ernst & Young: Finanz-Investoren in Deutschland nicht in Hochform

In Deutschland wurden im aktuellen Jahr 112 Firmen von Finanzinvestoren übernommen. Das ist der höchste Wert seit der Finanzkrise 2008. Doch bei den Übernahmen handelte es sich mehrheitlich um kleinere Deals.

24 Milliarden Euro

Audi plant Milliarden-Investitionen in neue Technologien

Der deutsche Autobauer Audi will bis 2019 insgesamt 24 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Werke investieren. Rund 70 Prozent aller Investitionen sollen in neue Modelle und innovative Technologien fließen.

Gleiche Rahmenbedingungen schaffen

Kartellamt fordert schärfere Regeln für Google und Facebook

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, fordert strengere Gesetze für Werbung auf Internetportalen wie Google, YouTube und Facebook. Es müssten gleiche Rahmenbedingungen für die Wettbewerber geschaffen werden.

Vorwurf gegen Nordkorea

Hacker greifen AKW-Betreiber in Südkorea an

Der südkoreanische Atomkonzern Korea Hydro & Nuclear Power ist nach eigenen Angaben das Ziel zahlreicher Hackerangriffe geworden. Die Regierung in Seoul vermutet Nordkorea als Urheber der Angriffe.

Handwerkskammer fordert Bleiberecht und Ausbildung für Flüchtlinge

Die Handelskammer fordert ein Bleiberecht für Flüchtlinge, die sich bereit erklären, eine Ausbildung in Deutschland zu beginnen. Vielen Handwerksbetrieben fehlen Auszubildende. In 2014 sind allein aus Afrika über 3.000 Menschen auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen.

Von Nordsee bis Zugspitze

Bund baut 400 Strom-Tanksäulen an Autobahnen bis 2017

Der Bund will Strom-Tanksäulen für Elektroautos an Autobahnen installieren. Raststätten-Betreiber sollen sich an den Kosten beteiligen. Künftig soll es möglich sein, ganz Deutschland mit E-Autos zu durchqueren. Die Bundesregierung will so mehr E-Fahrzeuge auf die Straßen bringen.

Neues Konjunkturpaket

Japan investiert in Finanzierung kleiner Unternehmen

Die Regierung Japans reagiert auf den Einbruch der Wirtschaft mit einem milliardenschweren Konjunkturpaket. Kleine Firmen sollen Finanzierungshilfen erhalten. Strukturschwache Regionen werden aufgebaut. Zudem startet Regierungschef Shinzo Abe eine große Privatisierungswelle.

Kaum Neugründungen

Frankreich: Fast jede insolvente Firma kommt aus dem Mittelstand

In Frankreich sind 92 Prozent aller Firmen, die in die Insolvenz gehen müssen, aus dem Mittelstand. Besonders gefährdet sind sehr kleine Unternehmen. Die geringe Zahl an Neugründungen ist zudem ein Grund für die hohe Arbeitslosigkeit in Frankreich

Geheime EU-Dokumente

Lkw-Kartell fliegt auf: Hersteller sprechen Preise seit 14 Jahren ab

Alle führenden Lkw-Hersteller Europas sind aktive Mitglieder eines 14 Jahre alten Kartells – darunter die VW-Töchter Scania, MAN, sowie DAF Trucks und Volvo. Die Lkw-Bauer sprechen Preise und Einführungs-Zeitraum von neuen Technologien untereinander ab. Innovationen wie Effizienz beim Spritverbrauch und bei CO2-Emissionen wurden verschleppt.

Kampf gegen Inflation

Russland erhebt Exportzölle auf Weizen

Die russische Regierung bekämpft höhere Getreidepreise mit Weizenexport-Zöllen. So sollen die Preise für Weizen um 15 Prozent fallen. Die Maßnahme drosselt den Export und führt zu sinkenden Preisen auf dem russischen Binnenmarkt. Zuvor hatte Putin bereits den Preisanstieg bei Wodka gestoppt.

Unternehmen sollen profitieren

Ölpreis-Verfall: Japans Notenbank erwartet positiven Effekt für Wirtschaft

Japans Notenbankchef Haruhiko Kuroda sagt, dass der niedrige Ölpreis derzeit die Inflation drücke. Doch langfristig sollten die Gewinne der Unternehmen aufgrund geringerer Ausgaben steigen. Deshalb werde sich der Ölpreis-Verfall positiv auf die japanische Wirtschaft auswirken.

Trotz lahmer Konjunktur

China schaffte 2015 Millionen neuer Arbeits-Plätze

China hat nach eigenen Angaben im Verlauf des aktuellen Jahres insgesamt 13 Millionen neue Stellen geschaffen. Die Arbeitslosenquote in den Städten soll 2014 unter 4,6 Prozent liegen

30 Milliarden Euro

Schwäbisch Hall verbucht Milliarden-Umsatz bei Neugeschäft

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall verzeichnete im Jahr 2014 ein Neugeschäft in Höhe von 30 Milliarden Euro. Doch sie leide unter den Niedrigzinsen. Bis 2016 sollen Kosten gesenkt und Arbeitsplätze reduziert werden.

Wachstum von 1,4 Prozent

Spanische Zentralbank erhöht wegen billigem Öl Wachstumsprognose

Die spanische Zentralbank hat angesichts deutlich günstigerer Ölpreise ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr leicht angehoben. Auch die EU-Kommission geht davon aus, dass die spanische Wirtschaft nach drei Minus-Jahren in Serie 2014 erstmals wieder zulegt.

Nur Führungskräfte bezahlt

Burger-King-Mitarbeiter bekommen Löhne für November nachgezahlt

Kurz vor Weihnachten erhalten die Mitarbeiter der 86 insolventen Burger-King-Filialen in Deutschland die ausstehenden November-Löhne. Die Burger King GmbH der umstrittenen Investoren Ergün Yildiz und Alexander Kolobov hatte nur den 800 Führungskräften noch die Löhne ausgezahlt. Als die 2300 übrigen Beschäftigten ihr Geld bekommen sollten, hatte der Franchisenehmer bereits Insolvenz angemeldet.

Nach abgesagtem Börsegang

Verpackungsfirma Constantia Flexibles für 2,3 Milliarden Euro verkauft

Der österreichische Verpackungshersteller Constantia Flexibles hat gut ein Jahr nach dem gescheiterten Börsengang einen neuen Eigentümer. Das Wiener Unternehmen hatte im November 2013 einen bis zu 800 Millionen Euro schweren Gang an die Frankfurter Börse abgesagt.

Alstom zahlt wegen Bestechungsskandal Rekordstrafe in den USA

Wegen eines Bestechungsskandals zahlt der französische Industrie-Konzern Alstom eine Rekord-Buße in den USA. Alstom-Manager sollen zwischen 2002 und 2010 weltweit Beträge von mehr als 75 Millionen Dollar an Berater und Politiker gezahlt haben.

Kräftiger Konjunkturschub erwartet

IWF: Ölpreisverfall ist wie Fitnessspritze für Weltwirtschaft

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit einem kräftigen Konjunkturschub durch anhaltend niedrige Ölpreise. Starke Auswirkungen erwarten die Ökonomen insbesondere für China, dessen Wirtschaft nach ihrer bisherigen Schätzung 2015 um 7,1 Prozent wachsen wird.

„Angemessene Repräsentanz“

Asklepios erwägt Anteilsaufstockung bei Rhön-Klinikum

Asklepios erwägt eine Aufstockung seiner Beteiligung am Rivalen Rhön-Klinikum. Die Führungsspitze von Asklepios habe erklärt, dass sie ihre Beteiligung als langfristige strategische Investition verstehe. Der Konzern strebe eine „angemessene Repräsentanz“ im Aufsichtsrat an.

„Meldung ist falsch“

Regierungssprecher: Keine Maut-Beschwerde bei Merkel durch Juncker

Die Bundesregierung hat einen Bericht über einen Streit zwischen Merkel und Juncker um die geplante Pkw-Maut zurückgewiesen. Die entsprechenden Medienberichte seien falsch, so die Bundesregierung. Das Kabinett hat den Gesetzentwurf Dobrindts am Mittwoch gebilligt.

Razzia bei Banken

NRW kauft neue Steuer-CD über Schweizer Bankkunden

Nordrhein-Westfalen hat wohl erneut Kundendaten eines Schweizer Geldhauses gekauft. Auf den Datenträgern sollen Informationen über mehrere Tausend deutsche Kunden befinden. Parallel dazu habe es in der vergangenen Woche in Nordrhein-Westfalen Schwarzgeld-Razzien bei Kunden der Schweizer Großbank Credit Suisse gegeben

Vierter Stern sorgt für Kasse

WM-Trikots sind Kassenschlager im Adidas-Weihnachtsgeschäft

Das WM-Trikot der deutschen Fußballnationalmannschaft mit dem vierten Stern ist ein „echter Verkaufsschlager“, so Adidas. Der Gewinn des Weltmeistertitels wirke sich positiv auf das Geschäft aus. Insgesamt wurden seit der Präsentation im November 2013 mehr als drei Millionen Deutschland-Trikots verkauft. Ein Drittel davon wurde im Ausland verkauft.

Suche nach Partnern

Capital Stage will über 500 Millionen in Solarparks stecken

Der Wind- und Solarparkbetreiber Capital Stage plant Investitionen von über 500 Millionen Euro. Die Summe wird gemeinsam mit dem Kooperationspartners Gothaer Versicherungen gestemmt. Eine Kapitalerhöhung sei derzeit nicht geplant.

Neue Investitionen

Daimler-Aktionären könnte höhere Dividende winken

Der Finanzchef von Daimler hat den Aktionären des Autobauers eine höhere Dividende in Aussicht gestellt. Der Konzern will zudem weiter investieren. Die Mittel sollen in die neue E-Klasse, Motorenprojekte, neue Technologien und das Nutzfahrzeuggeschäft gesteckt werden.

Airbag-Probleme

Fiat Chrysler ruft über drei Millionen Autos zurück

Fiat Chrysler startet wegen Airbag-Problemen des japanischen Zulieferers Takata eine Rückrufaktion. Insgesamt sollen weltweit etwa 3,3 Millionen ältere Modelle in die Werkstätten beordert werden. Der Airbag auf der Fahrerseite muss ausgewechselt werden.

Umfrage zum Urteil

Erbschaft: Familienunternehmen befürchten höhere Steuerlast

Familienunternehmen warnen vor einer höheren Steuerlast. Das Urteil gegen die Steuervergünstigungen für Unternehmenserben werde zu höheren Kosten führen und könnte Geschäftsübergaben gefährden.

Zu hohes Risiko

Mittelstand arbeitet nicht in der Cloud

Das Speichern von Daten in der Cloud ist für deutsche Unternehmen unattraktiv. Rechtliche Unsicherheiten bei der Nutzung und die Gefahr vor Datendiebstahl sind Gründe dafür. Fast nirgendwo sonst in Europa sind Unternehmen der Technologie gegenüber so skeptisch.

Online-Handel wächst stark

Textilproduzenten müssen sich stärker spezialisieren

Der Online-Handel in der Textilindustrie wächst rasant. Produzenten müssen sich spezialisieren oder sind dem großen Preisdruck aus Asien ausgesetzt. Händler müssen wiederum auf das Phänomen der „Fast Fashion“ eingehen.

Spezialist im Auftrag der EU

Stoiber soll Verwaltungslast für Unternehmen abbauen

Der 73-jährige Edmund Stoiber wird Berater von EU-Bürokratie-Kommissar Frans Timmermans. Stoiber soll dabei helfen, die Verwaltungslast von kleinen und mittleren Unternehmen abzubauen. Nach seiner ehrenamtlichen Tätigkeit holt die EU den Ehrenvorsitzenden der CSU nun permanent an Bord.

Trinkwasser aus Fahrtwind

Revolutionäre Flasche filtert Trinkwasser aus der Luft

Eine sich selbst auffüllende Flasche versorgt Radfahrer unterwegs mit Trinkwasser. Das Gerät namens Fontus sammelt die Feuchtigkeit aus dem Fahrtwind und kondensiert sie zu Trinkwasser. Fontus wird mit Solarzellen betrieben und gewinnt je nach klimatischen Bedingungen bis zu 0,5 Liter Wasser pro Stunde.

Produktion stagniert

Industrie: Nachfrage nach schweren Lastern bricht EU-weit ein

Die Nachfrage nach schweren Lkw ist EU-weit um 20 Prozent eingebrochen. Industriebetriebe steigern ihre Produktion kaum noch. Die sinkenden Energiepreise könnten sich über den Jahreswechsel jedoch positiv für die Unternehmeen auswirken.

Stärkung der Konjunktur

Österreich setzt während Konjunktur-Flaute auf EU-Investitionen

Vizekanzler Reinhold Mitterlehner spricht sich für eine schnelle Umsetzung des EU-Investitionsprogramms aus. Die Regierung hofft auf einen raschen, belebenden Effekt auf Österreichs Wirtschaft. Experten senkten die Prognosen binnen kürzester Zeit bereits zum zweiten Mal.

Österreich: Rubel-Crash stärkt Attraktivität des Euro

Umfrage-Ergebnisse des OeNB-Barometers zeigen, dass die Attraktivität des Euro bei den Bürgern gestiegen ist. Ein Grund dürfte die Talfahrt des Rubel sein. Eine drohende Staatspleite Russland dürfte indes auch die Euro-Zone in Mitleidenschaft ziehen.

Gegen Lohndumping

Österreichs Gewerkschaft kritisiert Amazon-Management

Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier mischt sich in den Tarikstreit bei Amazon ein

Zementwerke begehrt

Drei Bieter wollen Holcim-Lafarge-Firmenteile kaufen

Die zum Verkauf stehenden Firmenteile nach der Fusion von Holcim und Lafarge sind begehrt. Mindestens drei Bieter wollen verbindliche Angebote abgeben. Insgesamt seien mehr als 60 Offerten für Anlagen und Zementwerke eingegangen.

30% im Verwaltungsrat

Gesetzliche Frauenquote ist in der Schweiz umstritten

Die Frauenquote in der Schweiz könnte bald 30 Prozent im Verwaltungsrat, sowie in der Geschäftsleitung betragen. Unternehmen müssen jährliche Berichte verfassen, wie sie die Quote erhöhen wollen.

Belastung für hohe Guthaben

Schweizer Notenbank führt Negativzinsen ein

Die Schweizerische Nationalbank will Bank-Kunden aus dem Franken treiben und hat Negativ-Zinsen auf Girokonten verordnet. Betroffen sind zunächst Konten ab einem Freibetrag von zehn Millionen Franken.

Noch mehr Bürokratie

EU will Steuerprüfung für sämtliche Unternehmen erzwingen

Die Mitgliedstaaten der EU sollen der Kommission die Steuervorentscheide sämtlicher Unternehmen übergeben. Die EU will die Steuerpraktiken auf Schlupflöcher untersuchen. Betroffen sind die Jahre 2010 bis 2013.

Gesetz füt IT-Sicherheit

Regierung beschließt Meldepflichten bei Hacker-Angriffen

Das Kabinett will IT-Sicherheit in Unternehmen erhöhen. Dazu werden für die deutsche Wirtschaft wichtige Sparten dazu verpflichtet, Hacker-Angriffe an die Behörden zu melden. Die Angaben sollen anonymisiert werden. Für Unternehmen steigen gleichzeitig die Kosten für IT-Sicherheit deutlich an.

Verhandlungen gehen weiter

Bahn zahlt Lokführern 510 Euro und wendet Streiks ab

Die Lokführer erzielen im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn einen Teilerfolg. Sie erhalten eine Einmalzahlung von 510 Euro. Die angedrohte Streikwelle ab Januar ist damit abgesagt. Über höheres Gehalt verhandeln die Konfliktparteien erst im Januar.

Kaufkraft sinkt

Rubel-Verfall zehrt Gewinne deutscher Unternehmen in Russland auf

Der Verfall des Rubels führt dazu, dass die Erlöse deutscher Firmen in Russland die Hälfte ihres Wertes verloren haben. Zudem sind die Exporte nach Russland um 20 Prozent eingebrochen. Fabriken beschließen Kurzarbeit oder entlassen Mitarbeiter.

Unternehmen drohen Kosten

Urteil: Regelung zur Erbschafts-Steuer ist verfassungswidrig

Das Bundesverfassungsgericht kippt die Regelung zur Erbschafts-Steuer. Unternehmen müssen sich auf höhere Kosten einstellen. Bis 2016 muss der Gesetzgeber die Regeln zur Steuerbefreiung für Erben von Unternehmn abschaffen. Die Große Koalition darf KMU jedoch weiterhin begünstigen.

Gesetzlicher Mindestlohn

Arbeitgeber müssen Einkommen bis 3.000 Euro dokumentieren

Das Kabinett hat die Vorschriften zur Dokumentation des gesetzlichen Mindestlohns gelockert. Demnach müssen Unternehmen nur noch alle Einkommen bis 2.958 Euro Brutto Dokumentieren. Beginn, Dauer und Ende der Arbeitszeit müssen nachgewiesen werden.

Telepathie: Forschern gelingt elektronische Gedanken-Übertragung

Forschern der Universität Washington ist es gelungen, Gedanken zwischen Versuchs-Personen via Internet zu übertragen. Die Gedanken einer Person kontrollierten die Hand-Bewegungen einer zweiten Person. Künftig könne damit beispielsweise Wissen ohne Umweg über die Sprache direkt vom Lehrer auf Schüler übertragen werden.

Geringes Deflations-Risiko

Bundesbank: Preise könnten bald sinken

Die Zentralbanken müssen ihre Preisprognosen weiter nach unten korrigieren. Auch in Deutschland könnten die Preise bald sinken, warnt Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Das Deflations-Risiko sei jedoch gering. Unternehmen profitieren von niedrigeren Produktionskosten.

Interaktives Kino

Software lässt das Publikum den Film mitgestalten

Eine neue Software ermöglicht Kinobesuchern, sich während der Vorstellung interaktiv an dem Film zu beteiligen. Das Start-up Audience Entertainment will die Besucher dazu bringen, durch gemeinsame Bewegungen den Film zu lenken. In einer Mischung zwischen Kinofilm und Video-Spiel bewegen sich die Zuschauer virtuell in der Filmkulisse.

Ressourcen schonen

Forscher können Seltene Erden aus Abwasser filtern

Wissenschaftler wollen wertvolle Substanzen wie Seltene Erden mit Hilfe von Algen recyceln. Dazu filtern sie industrielles Abwasser aus Abraumhalden. Dabei docken die Metallionen der wertvollen Rohstoffe an der Oberfläche der Mikroalgen an. Seltene Erden werden zur Herstellung von Hochtechnologie-Produkten wie Smartphones und Tablets verwendet.

Jede dritte Firma sucht

Mittelstand will trotz schlechter Konjunktur Jobs schaffen

Jedes dritte Unternehmen will neue Mitarbeiter einstellen. Der Fachkräftemangel hält Mittelständler zudem dazu an, hochqualifizierte Angestellte im Unternehmen zu halten. Die internationalen Krisen führen jedoch dazu, dass nicht genug investiert wird.

China-Verkäufe steigen

Daimler Joint Venture BAIC geht Freitag an die Börse

BAIC, das chinesische Partnerunternehmen von Daimler, will mit einem Börsengang zur Konkurrenz aufschließen. Daimler will mit BAIC im kommenden Jahr 300.000 Autos in China verkaufen. Daimler fährt in China bislang BMW und Audi nur hinterher.

Fahrstuhl ohne Kabel

3D-Lift: Magnet-Kapseln erschließen neue Räume in Mega-Gebäuden

Ein neues Aufzug-Konzept transportiert Passagiere in alle Richtungen durch Gebäude. Die Transportkapseln schweben magnetisch durch die Etagen. Da keine Kabel mehr nötig sind, können mehrere Kapseln gleichzeitig durch die Schächte fahren.

Hoffen auf die Kälte

Einzelhandel: Weihnachtsgeschäft läuft schwach an

Das Weihnachtsgeschäft kommt für den Einzelhandel bislang nicht in Schwung. Der Handelsverband hofft auf Last-Minute-Käufe vor Weihnachten und kälteres Wetter für die Bekleidungsgeschäfte.

Verantwortung steigt

Industrie 4.0 braucht bessere Chefs

Die neue Automatisierungswelle in der Industrie 4.0 verlangt Führungskräften mehr ab. Sie müssen ausgezeichnete Kommunikatoren sein, teamorientierten Führungsstil beweisen und über ein großes Netzwerk verfügen.

Weniger Berufsunfähige

Arbeitsschutz-Bericht: Weniger Unfälle, mehr Krankschreibungen

Die Sicherheit am Arbeitsplatz steigt. Die Zahl der Arbeitsunfälle in Deutschland geht zurück. Auch gab es in 2013 weniger Renteneintritte wegen Berufsunfähigkeit. Die Zahl der Krankschreibungen ist leicht gestiegen.

Fit für den Tag

Strom statt Koffein: Smartphone-App macht auf Knopfdruck wach oder entspannt

Ein tragbares Gerät kann per Knopfdruck die Stimmung der Nutzer verändern. In Verbindung mit dem Smartphone leitet es via App kleine Stromimpulse unter die Kopfhaut. Diese haben je nach Wunsch eine aufputschende oder beruhigende Wirkung.

Arbeiter rüsten auf

Roboter-Anzug soll Fabrik-Arbeiter so stark wie Maschinen machen

Europäische Forscher haben einen Roboter-Anzug entwickelt, der Arbeiter in Fabriken effizienter machen soll. Die Rüstung soll insbesondere dabei helfen, schwere Lasten zu tragen. Interessenten gibt es vor allem aus der Auto-Industrie.

Bremse für die Wirtschaft

Deutschland hat schlechtestes Netz für Glasfaserkabel in Europa

Das geplante Investitionspaket der Bundesregierung kann nicht früh genug kommen. Denn beim Ausbau des Glasfasernetzes für schnelles Internet belegt Deutschland in Europa den letzten Platz. Das hemmt die Wirtschaft, vor allem kleine und mittlere Unternehmen.

Smarte Kleidung kommt

Telefonieren mit dem Handschuh: Die smarte Kleidung kommt

Der globale Trend für das kommende Jahr ist smarte Kleidung, so das Marktforschungsinstitut Gartner. Nach den smarten Uhren, Armbändern und Brillen rechnet Gartner mit steigenden Absatzzahlen für „Smart Garment“. Bei Telefon-Handschuhen bis zu digitalen T-Shirts wird Technologie und Mode verbunden.

Gefühl von Sicherheit

Deutsche Telekom rüstet sich gegen Cyber-Attacken

Die Abwehr von Cyber-Attacken wird immer wichtiger. Die Telekom holt sich Knowhow aus dem Silicon Valley und will ihren Firmenkunden neue Sicherheitsprodukte anbieten. Doch der Deal mit der US-Firma FireEye könnte nach hinten losgehen. Das Unternehmen ist in den USA in Gerüchte über Insider Handel verwickelt.

Hohe Tarifabschlüsse

Beamtengehälter treiben Schulden der Kommunen in die Höhe

Das Defizit der Kommunen steigt um 1,5 Milliarden Euro. Schuld daran sind auch die hohen Tarifabschlüsse für die Beamten. Der Sparplan der Regierung führt dazu, dass sich der Bund so wenig Geld leihen muss wie zuletzt 1969.

DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN versuchen, wirtschaftliche und politische Entwicklungen verständlich und kritisch zu erklären. Die politisch und gesellschaftlich relevanten Themen für den deutschen Mittelstand werden beleuchtet. Vor allem liegt uns daran, manch einen globalen Zusammenhang aufzuzeigen, der für Deutschland nicht sichtbar und doch relevant ist. Europa-Themen und Fragen der Demokratie sind Teil unserer Analysen und Berichte.