Winterkorn gewinnt Machtkampf

Vertrauen zerstört: VW-Aufsichtsrat drängt Piëch aus dem Amt

Eine Ära geht zu Ende: Ferdinand Piech hat deutlich gemacht, was er von Martin Winterkorn als seinem potenziellen Nachfolger als Chef im Aufsichtsrat bei VW hält - nun muss er gehen. (Foto: Marijan Murat/dpa)

Eine Ära geht zu Ende: Ferdinand Piech hat deutlich gemacht, was er von Martin Winterkorn als seinem potenziellen Nachfolger als Chef im Aufsichtsrat bei VW hält - nun muss er gehen. (Foto: Marijan Murat/dpa)

VW-Vorstandschef Martin Winterkorn gewinnt den Machtkampf gegen Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch. Nach einer Sitzung des Aufsichtsrats muss Piëch von allen seinen Ämtern zurücktreten. Er hatte Winterkorn zuvor das Vertrauen entzogen.

Nicht nur Licht: Die Forschung macht LED-Technologie auch für die Datenübertragung nutzbar. (Foto: dpa)

Nicht nur Licht: Die Forschung macht LED-Technologie auch für die Datenübertragung nutzbar. (Foto: dpa)

Für öffentliche Netzwerke

Licht-Technologie verzehnfacht Bandbreite von WLAN-Netzen

Eine neue LED-Technologie kann die Bandbreite von WLAN-Systemen um das 10-fache erhöhen. Forscher haben dazu einen Weg gefunden, die Daten über das Licht zu übertragen. Die Technologie könnte günstig in bestehenden WLAN-Systeme integriert werden und sogar Video-Streaming auch an Orten mit hoher Nutzerzahl wie Flughafen-Terminals oder Coffee-Shops ermöglichen.

Viele Menschen nehmen am 25.04.2015 an einer Demonstration der Gewerkschaften Verdi und Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Berlin-Brandenburg vor dem Kanzleramt in Berlin teil. Tausende Kohlearbeiter haben in Berlin gegen die von Bundeswirtschaftsminister Gabriel geplante Klimaabgabe für ältere Kraftwerke protestiert. (Foto: Rainer Jensen/dpa)

Viele Menschen nehmen am 25.04.2015 an einer Demonstration der Gewerkschaften Verdi und Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Berlin-Brandenburg vor dem Kanzleramt in Berlin teil. Tausende Kohlearbeiter haben in Berlin gegen die von Bundeswirtschaftsminister Gabriel geplante Klimaabgabe für ältere Kraftwerke protestiert. (Foto: Rainer Jensen/dpa)

6.000 Umweltschützer verschaffen sich gegen 15.000 Kohle-Demonstranten Gehör

Rund 15.000 Arbeiter in Kohlekraftwerken protestierten am Samstag gegen eine neue Emissions-Abgabe. Mehr als 6.000 Umweltschützer demonstrierten gleichzeitig für mehr Klimaschutz und gegen die Kohlendioxid-Belastung. Zahlreiche Kohlekraftwerke stehen aufgrund der Energiewende vor der Schließung.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (r, CDU) im Gespräch mit dem EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Beide wollen Investitionen in Deutschland und der EU fördern. (Foto: CHRISTOPHE KARABA dpa)

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (r, CDU) im Gespräch mit dem EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Beide wollen Investitionen in Deutschland und der EU fördern. (Foto: CHRISTOPHE KARABA dpa)

580.000 Unternehmens-Nachfolgen bis 2017

Mittelstand zu alt: Investitionsbereitschaft wird weiter sinken

Bis 2017 suchen in Deutschland 580.000 Unternehmen einen geeigneten Nachfolger. Die Investitionsneigung lässt mit zunehmendem Alter nach. Deutschland braucht neue Führungskräfte, sonst werden auch die Investitionsprogramme von EU und Finanzministerium keine nennenswerte Wirkung entfalten.

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere will den Flüchtlingsstrom nach Deutschland begrenzen. (Foto: Maurizio Gambarini/dpa)

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere will den Flüchtlingsstrom nach Deutschland begrenzen. (Foto: Maurizio Gambarini/dpa)

Aufhebung des Arbeitsverbotes

Personaldienstleister: Deutschland muss Flüchtlinge in Arbeit bringen

Der deutsche Arbeitsmarkt braucht Flüchtlinge, sagen Personaldienstleister. Die Politik könnte das Arbeitsverbot für Asylbewerber lockern. Über Zeitarbeitsfirmen kann es gelingen, Flüchtlinge und Asylbewerber in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Deutschland braucht Arbeitskräfte. Zahlreichen Unternehmen entgehen bereits Aufträge, weil sie zu wenig Personal haben.

Propellermaschinen werden bald mit direkten Elektromotoren verbunden. Das spart nicht nur Treibstoff, sondern macht die Maschine auch leiser. (Foto: Flickr/ Martin Abegglen/CC BY-SA 2.0)

Propellermaschinen werden bald mit direkten Elektromotoren verbunden. Das spart nicht nur Treibstoff, sondern macht die Maschine auch leiser. (Foto: Flickr/ Martin Abegglen/CC BY-SA 2.0)

Starker und leichter Elektromotor

Passagier-Flugzeuge fliegen bald mit Hybrid-Antrieb

Die Entwicklung eines ultraleichten und sehr leistungsfähigen Elektromotors verändert die Antriebstechnologie im Personen-Flugverkehr. Passagierflugzeuge bis 100 Plätzen könnten bald mit einem Hybrid-Antrieb ausgestattet werden. Der neueste Siemens-Elektromotor ist fünf Mal leistungsfähiger als bisherige Motoren.

SNB-Präsident Thomas Jordan auf dem World Economic Forum in Davos. Die starke Währung der Schweiz gefährdet die heimische Industrie. (Foto: JEAN-CHRISTOPHE BOTT/dpa)

SNB-Präsident Thomas Jordan auf dem World Economic Forum in Davos. Die starke Währung der Schweiz gefährdet die heimische Industrie. (Foto: JEAN-CHRISTOPHE BOTT/dpa)

Franken gefährdet Schweizer Industrie

Starker Franken: Schweizer Unternehmen wollen Geschäfte ins Ausland verlagern

Zahlreiche schweizerische Unternehmen planen die Verlagerung ihrer Geschäfte ins Ausland. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses hat zu einer Kosten-Explosion innerhalb der Exportwirtschaft geführt. Nach einer Umfrage ist jede dritte Firma betroffen. SNB-Chef Thomas Jordan sieht eine Überwertung des Franken und plant daher eine Devisenmarkt-Intervention.

Werbung auf Smartphones wird immer lukrativer für Google. (Foto: Sebastian Kahnert/dpa)

Werbung auf Smartphones wird immer lukrativer für Google. (Foto: Sebastian Kahnert/dpa)

Konzern wächst weiter

Investitionen kosten Geld: Google muss Einnahmen mit Werbung steigern

Der Gewinn von Google steigt dank eines wachsenden Werbegeschäfts auf Smartphones um vier Prozent an. Der Umsatz erhöhte sich um 12 Prozent auf 17,3 Milliarden Dollar. Finanzchef Patrick Pichette räumt im Mai seinen Posten für Ruth Porat, die von der Investmentbank Morgan Stanley kommt. Google muss seine Einnahmen stetig steigern, um die wachsende Anzahl an Projekten im Konzern finanzieren zu können.

Verbindung begrenzt: Die meisten deutschen Unternehmen stehen auf der Leitung. (Foto: Flickr/ photosteve101/CC BY 2.0)

Verbindung begrenzt: Die meisten deutschen Unternehmen stehen auf der Leitung. (Foto: Flickr/ photosteve101/CC BY 2.0)

Schlechte IT-Infrastruktur

Schwerer Systemfehler: Drei von vier Unternehmen haben kein schnelles Internet

Nur jedes vierte deutsche Unternehmen verfügt über schnelles Internet. Der Systemfehler liegt in der veralteten Infrastruktur. Deutschland liegt im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld. In Dänemark, den Niederlanden und Belgien hat fast jedes zweite Unternehmen Zugang zur Datenautobahn. Deutsche Online-Händler werden vom Rest der Welt abgehängt.

Wenn die Kassen leer ist, gibt es nach der Insolvenz für Gläubiger in der Schweiz nichts mehr zu holen. (Foto: Flickr/Kecko/CC BY 2.0)

Wenn die Kassen leer ist, gibt es nach der Insolvenz für Gläubiger in der Schweiz nichts mehr zu holen. (Foto: Flickr/Kecko/CC BY 2.0)

Gegen das

Konkurs-Recht: Schweizer Regierung will Missbrauch einschränken

Das Schweizerische Konkursrecht kann dazu missbraucht werden, Firmen gezielt in den Abgrund treiben. Wenn die Kassen leer sind, werden die Verfahren eingestellt. Schwarze Schafe müssen kaum mit rechtlichen Belangen rechnen. Die Schweizerische Regierung kündigt Änderungen an.

Für einen günstigen Zins können sich Unternehmen aus den Brieftaschen von Privatpersonen in der Schweiz bedienen. (Foto: manwalk / pixelio.de)

Für einen günstigen Zins können sich Unternehmen aus den Brieftaschen von Privatpersonen in der Schweiz bedienen. (Foto: manwalk / pixelio.de)

Privatkredite über das Internet

Erste Schweizer Bank vermittelt Kredite über die Crowd

In der Schweiz können Startups Kredite über die Crowd beziehen. Ähnlich wie beim Crowdfunding sind die Geldgeber Privatpersonen. Doch das Kapital muss samt Zinsen zurückgezahlt werden. Der zu vergebende Kredit wird an die Anbieter mit dem günstigsten Zins versteigert.

Zahlungsausfälle aus dem Ausland

Studie: Zahl der Firmenpleiten in der Schweiz steigt um fünf Prozent

Infolge der Frankenaufwertung bleiben zahlreiche Schweizer Unternehmen auf ihren Rechnungen sitzen. Jedes zehnte Unternehmen kommt damit selbst in Finanznot. Der Schweizer Mittelstand versucht kosten zu sparen und bleibt optimistisch: Die Firmen rechnen damit, dass die Exporte in die USA, nach China und in die Golfstaaten zunehmen werden.

Bei der Suche nach Fachkräften müssen Unternehmen auch nach innen schauen. (Foto: Flickr/Dirk Tussing/CC BY-SA 2.0)

Bei der Suche nach Fachkräften müssen Unternehmen auch nach innen schauen. (Foto: Flickr/Dirk Tussing/CC BY-SA 2.0)

Österreichs Mittelstand gibt zu wenig für Talentförderung aus

Interne Talentsuche ist wichtig. Doch Österreichs Mittelständler geben zu wenig Geld für die Entwicklung und Förderung von Talent in den eigenen Reihen aus. Neben dem Fachkräftemangel gibt es auch einen Führungskräftemangel. Jede zweite Führungsstelle im Mittelstand kommt aus den eigenen Reihen.

Der Smart-Roboter der FH Aachen kann bis zu 18 Meter hoch klettern. (Foto: FH Aachen)

Der Smart-Roboter der FH Aachen kann bis zu 18 Meter hoch klettern. (Foto: FH Aachen)

Roboter ersetzt Mensch

Kletter-Roboter übernimmt Wartung von Windrädern

Roboter sollen künftig selbstständig die Rotorblätter von Windrädern warten. Forscher haben eine Arbeitskabine entwickelt, die die bis zu 140 Meter hohen Türme selbstständig hinaufklettert. Noch ist ein Mensch darin, künftig sollen die Maschinen jedoch die Rotorblätter autonom auf Schäden überprüfen.

Die Einschränkung des Streikrechts durch die Tarifeinheit wird kleinere Gewerkschaften benachteiligen. (Foto: Uli Deck/dpa)

Die Einschränkung des Streikrechts durch die Tarifeinheit wird kleinere Gewerkschaften benachteiligen. (Foto: Uli Deck/dpa)

Arbeitskampf verschärft sich

Verdi will Tarifeinheit mit Verfassungsklage zu Fall bringen

Das Gesetz zur Tarifeinheit beschränkt das Streikrecht kleinerer Gewerkschaften. Verdi will sich das nicht gefallen lassen und droht mit einer Verfassungsklage. Im aktuellen Streik der GDL geht es um eigene Tarifverträge für Lokführer, Zugbegleiter und Rangierführer. Die deutsche Bahn lehnt das ab und hofft auf eine schnelle Umsetzung des Tarifeinheitsgesetzes.

Nur der Schuldenberg Kärntens ist höher als die Burg Hochosterwitz. (Foto: Heribert Pohl/CC BY-SA 2.0)

Nur der Schuldenberg Kärntens ist höher als die Burg Hochosterwitz. (Foto: Heribert Pohl/CC BY-SA 2.0)

Im Juni droht die Pleite

Hypo-Desaster: Kärnten muss Österreich um Kredite bitten

Dem Bundesland Kärnten droht die Pleite, weil sich das Land nach dem Hypo-Desaster nicht mehr über den freien Kapitalmarkt finanzieren kann. Das Land braucht für das laufende Jahr dringend 340 Millionen Euro, sonst droht in wenigen Wochen die Pleite. Wien plant, dem Land einen Finanzkommissär zur Aufsicht zu schicken.

Genmais kommt – trotz Protest – über Umwege doch nach Deutschland. (Foto: Flickr/ BUNDJugend/CC BY 2.0)

Genmais kommt – trotz Protest – über Umwege doch nach Deutschland. (Foto: Flickr/ BUNDJugend/CC BY 2.0)

Import über Drittländer möglich

Bauernverband: EU-Plan zum Verbot von Genmais ist „weltfremd“

Der Deutsche Bauernverband kritisiert die Pläne der EU-Kommission, die Nationalstaaten über das Verbot von Genmais entscheiden zu lassen. Deutschland will den Import ablehnen. Doch da Genmais nicht ausreichend gekennzeichnet ist, kann er auch über den europäischen Binnenmarkt nach Deutschland eingeführt werden.

Der Schweizer Franken hat am Mittwoch zum Euro deutlich an Wert verloren. (Grafik: ariva.de)

Der Schweizer Franken hat am Mittwoch zum Euro deutlich an Wert verloren. (Grafik: ariva.de)

Pensionskassen betroffen

Schweiz: Nationalbank verschärft Straf-Zinsen, Franken stürzt ab

Die Schweizerische Nationalbank meldete am Mittwoch eine Verschärfung der Straf-Zinsen. Künftig sind noch mehr Girokonten-Inhaber vom Negativzins betroffen. Das trifft vor allem die Pensionskassen hart.

Energieminister Sigmar Gabriel kümmert der Gegenwind der Union zu seinem Kohle-Konzept nicht. (Foto: Britta Pedersen/dpa)

Energieminister Sigmar Gabriel kümmert der Gegenwind der Union zu seinem Kohle-Konzept nicht. (Foto: Britta Pedersen/dpa)

Streit um Zukunft der Kohle-Energie

Gabriel attackiert Union, verspricht Hilfe für Kohle-Arbeiter

Energieminister Sigmar Gabriel hat Arbeitnehmern in Kohlekraftwerken Hilfe zugesagt. Sollten die Ziele zur Reduzierung von Emissionen die Kraftwerke gefährden, werde er Anpassungen vornehmen. Den Vorschlag der Union, die Steuerzahler für die Regulierung der Emissionen anstelle der Kraftwerksbetreiber zur Verantwortung zu ziehen, nannte Gabriel eine „Scheinalternative“.

Die Strompreise sollen für die Verbraucher weiter steigen, wenn es nach der Union geht. (Foto: Jens Kalaene/dpa)

Die Strompreise sollen für die Verbraucher weiter steigen, wenn es nach der Union geht. (Foto: Jens Kalaene/dpa)

Union will Strompreis erhöhen

CDU: Steuerzahler sollen für Energie-Unternehmen CO2-Zertifikate kaufen

CDU-Vize-Fraktionschef Georg Nüßlein will, dass der Staat für 150 Millionen Euro CO2-Zertifikate kauft. Das Geld dafür sollen die Steuerzahler aufbringen. Die Union liefert damit einen Gegenvorschlag zu Sigmar Gabriels Plan, Energie-Konzerne für die Überschreitung der CO2-Grenzen zahlen zu lassen. Gabriel sah Strafzahlungen vor, die nach Schätzung der Union über 5 Milliarden Euro betragen sollen.

Gabriel in der Kritik

Gabriels Klima-Politik beschleunigt das Aus der Kohlekraftwerke

Energieminister Sigmar Gabriel will den CO2-Ausstoß von älteren Kohlekraftwerken senken. Die Überschreitung einer Emissionsgrenze soll mit Strafzahlungen belegt werden. Union und Gewerkschaften sind dagegen: Verdi und die IG BCE wollen mit einer Großdemonstration den Erhalt von Arbeitsplätzen einfordern.

Von Mittwochnacht bis Donnerstagabend warten Zugreisende vergebens auf den Zug. (Foto: Flickr/Jean Pierre Hintze/CC BY-SA 2.0)

Von Mittwochnacht bis Donnerstagabend warten Zugreisende vergebens auf den Zug. (Foto: Flickr/Jean Pierre Hintze/CC BY-SA 2.0)

Verhandlungen scheitern erneut

Lokführer Streik schränkt Personenverkehr stark ein

Über 3.000 Lokführer streiken. In Berlin fielen neben zahlreichen Zügen im Fern- und Regionalverkehr auch ein Großteil der von der Bahn betriebenen S-Bahnen aus. Der Ausstand könnte noch bis Freitag anhalten

Technische Entwicklungen verändern die Grenzen der Arbeits-Zeit. (Foto: Robert Schlesinger dpa)

Technische Entwicklungen verändern die Grenzen der Arbeits-Zeit. (Foto: Robert Schlesinger dpa)

Entgrenzung der Arbeit

Nahles: Digitales Zeitalter erfordert flexible Arbeitszeit

Das Arbeitsministerium sieht Bedarf für die Anpassung der Arbeitszeit-Grenzen an die digitalen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. Feste Arbeitszeiten werden durch Emails und Smartphones aufgeweicht. Neue Erwerbsformen entstehen: So könnten Crowdworker bald rentenversicherungspflichtig werden.

Google macht seine Ankündigung vom World Mobile Congress in Barcelona wahr und schafft ein globales Mobilfunknetz ohne Roaming-Gebühren. Hier Google-Vize Sundar Pichai auf dem WMC. (Foto: dpa)

Google macht seine Ankündigung vom World Mobile Congress in Barcelona wahr und schafft ein globales Mobilfunknetz ohne Roaming-Gebühren. Hier Google-Vize Sundar Pichai auf dem WMC. (Foto: dpa)

Mobiles Internet für alle

Google schafft weltweites Mobilfunknetz ohne Roaming-Gebühren

Google verhandelt mit dem Anbieter Whampoa, um ein weltweites Mobilfunknetz zu betreiben. Der Internet-Konzern will dabei Mobilfunk und Internet überall zum gleichen Preis anbieten und somit Roaming-Gebühren abschaffen.

Hacker können sich in einem infizierten System Tage und Monate lang aufhalten. (Foto: dpa)

Hacker können sich in einem infizierten System Tage und Monate lang aufhalten. (Foto: dpa)

Was tun nach dem Angriff?

Unternehmen reagieren nach Hacker-Angriff zu langsam

Die Reaktionszeit nach Cyber-Angriffen muss so kurz wie möglich gehalten werden. Viele Unternehmen sind zu langsam. Das ermöglicht Hackern, innerhalb des gehackten Netzwerks für Tage, Wochen oder sogar Monate aktiv sein.

Russlands Präsident Wladimir Putin mit Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann bei der Unterzeichnung des Ölpipeline-Projekts South Stream in 2010. Das Projekt ist inzwischen gescheitert. Die Sanktionen infolge des Ukraine-Konflikts schädigen die Wirtschaftsbeziehungen nachhaltig. (Foto: Alexei Nikolsky/dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin mit Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann bei der Unterzeichnung des Ölpipeline-Projekts South Stream in 2010. Das Projekt ist inzwischen gescheitert. Die Sanktionen infolge des Ukraine-Konflikts schädigen die Wirtschaftsbeziehungen nachhaltig. (Foto: Alexei Nikolsky/dpa)

Sanktionen treffen den Mittelstand

Russland-Sanktionen: Österreich rechnet mit Export-Minus von 25 Prozent

Die Exporte nach Russland werden infolge der Russland-Sanktionen um 25 Prozent einbrechen. Bis zu 45.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Die Sanktionen treffen weder Russlands Präsident Wladimir Putin noch die Staatskonzerne Gazprom und Rosneft. Der Mittelstand kommt nicht mehr an Kredite. Industrieunternehmen können nicht mehr nach Russland liefern.

Die Aktionäre von IBM stehen hinter dem Konzernumbau. (Grafik: ariva.de)

Die Aktionäre von IBM stehen hinter dem Konzernumbau. (Grafik: ariva.de)

-12 Prozent

Aktionäre unbeeindruckt: IBM-Umsatz sinkt seit drei Jahren

Im ersten Quartal 2015 macht IBM einen Umsatz von 19,6 Milliarden US-Dollar. Das sind 12 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Nettogewinn brach im Jahresvergleich um zwei Prozent ein. Der Konzern wird seit Jahren umgestaltet, IBM will sich wie – andere Software-Anbieter auch – auf das Cloud-Computing und Sicherheits-Software konzentrieren.

Der organische Leucht-Lack lädt sich tagsüber durch Sonnenlicht auf und gibt das Licht nachts über 8 Stunden wieder ab. (Screenshot)

Der organische Leucht-Lack lädt sich tagsüber durch Sonnenlicht auf und gibt das Licht nachts über 8 Stunden wieder ab. (Screenshot)

Elektroauto schafft 2.500 Kilometer für nur 13 Euro

Leistung und Reichweite von Elektroautos steigen dank innovativer Konzepte. Weite Strecken können mit bis zu 130 Stundenkilometern zurückgelegt werden. Hersteller Tesla bietet ein Update an, mit dem ein Autopilot installiert wird. Nissan hat sein Elektroauto mit lumineszierendem Lack ausgestattet.

Chemie-Unternehmen sind beliebtes Übernahme-Ziel von Finanzinvestoren. Foto: Jan Woitas/dpa

Chemie-Unternehmen sind beliebtes Übernahme-Ziel von Finanzinvestoren. Foto: Jan Woitas/dpa

Investoren suchen Geldanlagen

Zahl der Übernahmen in der Chemie-Branche steigt

Weltweit gab es im ersten Quartal 36 Übernahmen und Fusionen in der Chemieindustrie. Die meisten Deals gibt es in China. Die Zahl der Übernahmen soll weiter ansteigen, weil Finanzinvestoren infolge der EZB-Geldschwemme verstärkt nach Anlagemöglichkeiten suchen.

Die wachsende Mittelschicht in China will sich einen Kompaktwagen leisten können. (Foto: Adrian Bradshaw/dpa)

Die wachsende Mittelschicht in China will sich einen Kompaktwagen leisten können. (Foto: Adrian Bradshaw/dpa)

Mittelschicht kauft Kleinwagen

China: Automarkt für Kompaktwagen wächst rasant

Deutsche Autobauer setzen in China auf kleine und kompakte Modelle. VW plant die Einführung eines günstigen Geländewagens. Die Absatzchancen sind gut: In China kommen derzeit 52 Pkw auf 1.000 Einwohner, in Deutschland sind es gut 540.

Die EU eröffnet Missbrauchsverfahren gegen Google und der Internet-Gigant wehrt sich. (Foto: Oliver Berg/dpa)

Die EU eröffnet Missbrauchsverfahren gegen Google und der Internet-Gigant wehrt sich. (Foto: Oliver Berg/dpa)

Neuanordnung der Suchergebnisse

Google bestraft Unternehmen ohne mobile Internetseite

Unternehmen müssen ihre Internetseiten für mobile Geräte optimieren. Sonst droht ihnen eine Herabstufung in den Suchergebnissen von Google. Der Suchmaschinenbetreiber überholt sein Ranking. Die Seiten der EU und Microsoft könnten bald nicht mehr auf der ersten Seite der Suchergebnisse stehen.

Wenn der Bund die Beitragszahler entlasten will, müssen die Empfänger von Arbeitslosengeld mit Einbußen rechnen. (Foto: Flickr/Bankenverband/CC BY-ND 2.0)

Wenn der Bund die Beitragszahler entlasten will, müssen die Empfänger von Arbeitslosengeld mit Einbußen rechnen. (Foto: Flickr/Bankenverband/CC BY-ND 2.0)

Kürzung von ALG I möglich

Bundesbank: Bund könnte Arbeitslosenbeiträge für Unternehmen senken

Die Bundesagentur für Arbeit erzielt einen Milliarden-Überschuss. Das ermöglicht die Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, so die Bundesbank. Arbeitnehmer und Arbeitgeber könnten gleichermaßen entlastet werden, was die Binnenkonjunktur ankurbeln könnte. Allerdings müsste eine Senkung der Beiträge mit einer Kürzung der Bezüge von Empfängern von Arbeitslosengeld I einhergehen.

Volkswagen müsse schneller auf Marktentwicklungen reagieren, so China-Vorstand Jochem Heizmann. (Foto: dpa)

Volkswagen müsse schneller auf Marktentwicklungen reagieren, so China-Vorstand Jochem Heizmann. (Foto: dpa)

Größter Einzelmarkt des Autobauers

Neue Modelle sollen VWs Wachstumstempo in China erhöhen

Mit günstigen Gelände- und Kombiwagen will VW sein Wachstum in China ankurbeln. Im Gespräch ist offenbar eine ganze Produktfamilie. Zuletzt hatte der Autobauer Probleme, mit dem Gesamtmarkt Schritt zu halten.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel fordert eine bessere Nutzung des Rohstoffs Daten. (Foto: dpa)

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel fordert eine bessere Nutzung des Rohstoffs Daten. (Foto: dpa)

Bundesregierung will Mittelstand für Zukunftsmarkt gewinnen

Regierung und Wirtschaft schmieden Industrie 4.0-Bündnis

Die Bundesregierung will sich an einer Industrieplattform beteiligen, um Digitalisierung und Vernetzung der Produktion weiter voranzutreiben. Noch müssen allerdings Fragen der Datensicherheit geklärt werden. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden im Herbst auf dem IT-Gipfel vorgestellt.

Finanzminister Wolfgang Schäuble will die Steuereinnahmen des Staates derzeit nicht schmälern. (Foto: dpa)

Finanzminister Wolfgang Schäuble will die Steuereinnahmen des Staates derzeit nicht schmälern. (Foto: dpa)

Florierende Einnahmen

Schäuble: Investitionen haben Vorrang vor Steuererleichterungen

Nach Ansicht von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sind die Steuerbelastungen für Normalverdiener in Deutschland immer noch erträglich. Forderungen, Steuererleichterungen anzugehen wies er zurück. Investitionen hätten nach wie vor Priorität.

Daniel Plötz präsentiert seine Getränk "1331Mate" auf der Internorga in Hamburg. Junge Leute wie er finanzieren ihre Ideen nicht selten über Crowdfunding. (Foto: dpa)

Daniel Plötz präsentiert seine Getränk "1331Mate" auf der Internorga in Hamburg. Junge Leute wie er finanzieren ihre Ideen nicht selten über Crowdfunding. (Foto: dpa)

Werbung bleibt in allen Medien möglich

Koalition kommt “Crowdfunding”-Plattformen entgegen

Die Koalition will neue Finanzierungswege wie "Crowdfunding" für innovative Firmen weniger stark regulieren als von der deutschen Startup-Szene befürchtet. Vor den entscheidenden Beratungen im Bundestag verständigten sich die Finanzexperten von Union und SPD auf eine Entschärfung des Entwurfs für ein Kleinanleger-Schutzgesetz.

"Für das dritte und jedes weitere Kind sollten wir über eine stärkere Anhebung sprechen", sagte Weinberg. (Foto: dpa)

"Für das dritte und jedes weitere Kind sollten wir über eine stärkere Anhebung sprechen", sagte Weinberg. (Foto: dpa)

Bundeshaushalt im Blick

CDU-Politiker fordert mehr Kindergeld für Familien ab 3 Kindern

Mehr Kinder bedeuten auch mehr finanzielle Belastung. Der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Marcus Weinberg will deshalb das Kindergeld für Familien ab drei Kindern erhöhen. Der Bundestag berät nächste Woche über das Gesetz zur Anhebung diverser Beiträge für Familien.

Jonathan Hill ist EU-Kommissar für Finanzmarktstabilität. Die Kapitalmarktunion ist sein Projekt. (Foto: Olivier Hoslet dpa)

Jonathan Hill ist EU-Kommissar für Finanzmarktstabilität. Die Kapitalmarktunion ist sein Projekt. (Foto: Olivier Hoslet dpa)

Mehr Wettbewerb durch Kapitalmarktunion

EU kritisiert Banken: Deutsche Startups sollen leichter an Kredite kommen

EU-Finanzmarktkommissar Jonathan Hill kritisiert die deutschen Banken: Die Risikofinanzierung in Deutschland ist unzureichend. Die Banken geben zu wenig Geld in Form von Krediten an den Mittelstand. Banken in Deutschland wehren sich gegen eine Kapitalmarktunion.

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis und sein deutscher Amtskollege Wolfgang Schäuble kommen auf keinen gemeinsamen Nenner. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis und sein deutscher Amtskollege Wolfgang Schäuble kommen auf keinen gemeinsamen Nenner. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Verhandlungen ohne Ergebnis

DIW: Folgen eines Grexit wären unkontrollierbar

Die Verhandlungen der internationalen Gläubiger mit Griechenland stecken in einer Sackgasse. Die Zahlungsunfähigkeit rückt immer näher. Wirtschaftsforscher warnen. Das Szenario eines kontrollierten Grexits sei eine Illusion. Die wirtschaftlichen Folgen für Griechenland und die Euro-Zone wären nicht absehbar.

Börse Stuttgart: Die weltweite Regulierung der Finanzmärkte hat zu einer Verschiebung der Risiken bei Derivaten geführt. (Foto: Marijan Murat/dpa)

Börse Stuttgart: Die weltweite Regulierung der Finanzmärkte hat zu einer Verschiebung der Risiken bei Derivaten geführt. (Foto: Marijan Murat/dpa)

Risiken verlagern sich

EU bereitet Abwicklungsregeln für Clearing-Häuser vor

Die EU versucht, die Risiken in den Bilanzen der Clearinghäuser zu kontrollieren und arbeitet an Abwicklungsrichtlinien für den Krisenfall. Der billionenschwere Derivate-Markt hat sich aufgrund von Regulierungen in den Bereich der Clearinggesellschaften verlagert. Die EZB war bereits damit gescheitert, die Niederlassungen der Finanzinstitute auf den Euro-Raum zu begrenzen.

ARCHIV - Karsten Mühlenfeld kommt am 20.02.2015 in der Airport City am Flughafen Willy Brandt in Schönefeld (Brandenburg) zu einer Pressekonferenz. Der Aufsichtsrat wählte ihn als Nachfolger des scheidenden Flughafenchefs Mehdorn. Foto: Bernd Settnik dpa

ARCHIV - Karsten Mühlenfeld kommt am 20.02.2015 in der Airport City am Flughafen Willy Brandt in Schönefeld (Brandenburg) zu einer Pressekonferenz. Der Aufsichtsrat wählte ihn als Nachfolger des scheidenden Flughafenchefs Mehdorn. Foto: Bernd Settnik dpa

Der Umbau geht weiter

Großflughafen BER erhält weitere Milliarde vom Steuerzahler

Die Bauarbeiten am Großflughafen BER werden fortgesetzt. Die Flughafengesellschaft erhält 1,1 Milliarden Euro vom Steuerzahler. Die Gesamtkosten für das umstrittene Großprojekt betragen dann mindestens doppelt so viel wie ursprünglich geplant. Die Staatsanwalt ermittelt weiterhin wegen des Verdachts auf Korruption.

25.000 Dollar Preisgeld

Pack-Olympiade: Amazon sucht den Superroboter

Amazon veranstaltet eine Roboter-Olympiade, bei der der beste Pack-Roboter gefunden werden soll. Der Online-Händler bietet dem Entwickler 25.000 Dollar Preisgeld. Dass die Gewinner-Roboter von Amazon gekauft werden ist nicht abwegig – der Online-Händler hat bereits des öfteren so verfahren.

Zu Beginn des Jahres kamen wieder mehr ausländische Touristen in die Gasthäuser. (Foto: Bodo Marks/dpa)

Zu Beginn des Jahres kamen wieder mehr ausländische Touristen in die Gasthäuser. (Foto: Bodo Marks/dpa)

Zu viel Bürokratie

Gastgewerbe steigert Umsatz: Wirte protestieren gegen Mindestlohn

Die deutschen Gastwirte steigern ihren Umsatz zu Jahresbeginn deutlich. Die zusätzliche Arbeit durch die komplizierte Dokumentation beim Mindestlohn könnte die Mehreinnahmen jedoch wieder schmälern. Tausende Gastwirte wollen daher gegen die bürokratischen Vorschriften demonstrieren.

Der ThyssenKrupp-Konzern wird kleiner. (Foto: dpa)

Der ThyssenKrupp-Konzern wird kleiner. (Foto: dpa)

Tochterfirma steht zum Verkauf

ThyssenKrupp verkauft VDM an Finanzinvestor Lindsay Goldberg Vogel

Das Edelstahlunternehmen VDM von ThyssenKrupp soll verkauft werde. Potenzieller Käufer ist Lindsay Goldberg Vogel. Der Deal könnte für 500 Millionen Euro über die Bühne gehen. Damit geht der Verkauft der Thyssensparten in die nächste Runde.

Die Spekulation mit Papieren der Hypo Alpe Adria wird nach Auffassung der EZB zu erheblichen Verlusten für etliche Banken in Europa führen. (Foto: Barbara Gindl/dpa)

Die Spekulation mit Papieren der Hypo Alpe Adria wird nach Auffassung der EZB zu erheblichen Verlusten für etliche Banken in Europa führen. (Foto: Barbara Gindl/dpa)

Banken sollen Hypo-Schulden abschreiben

EZB stimmt Europas Banken wegen Hypo auf hohe Verluste ein

Die EZB erwartet hohe Verluste für die europäischen Banken aus dem Debakel um die Hypo Alpe Adria. Nachrangige Gläubiger müssten sich sogar auf den Total-Verlust ihrer Investments einstellen.

Mit Conwert hätte Deutsche Wohnen den Wohnungsbestand in Deutschland auf einen Schlag vergrößert. (Foto: Flickr/dahlem paradise/CC BY-ND 2.0)

Mit Conwert hätte Deutsche Wohnen den Wohnungsbestand in Deutschland auf einen Schlag vergrößert. (Foto: Flickr/dahlem paradise/CC BY-ND 2.0)

Immobilien-Übernahme geplatzt

Conwert-Aktionäre lehnen Übernahme durch Deutsche Wohnen ab

Die Übernahme von Conwert durch Deutsche Wohnen findet nicht statt. Die Conwert-Aktionäre lehnten das Angebot ab. Der Übernahme-Preis werde dem Wertpotenzial des Immobilien-Konzerns nicht gerecht.

Die deutsche Wirtschaft enteilt der Euro-Zone und die Euro-Zone enteilt Österreich. (Foto: Flickr/ÖVP Online/CC BY-ND 2.0)

Die deutsche Wirtschaft enteilt der Euro-Zone und die Euro-Zone enteilt Österreich. (Foto: Flickr/ÖVP Online/CC BY-ND 2.0)

Dem Wettbewerb hinterher

Wirtschaftliche Erholung im Euro-Raum geht an Österreich vorbei

Zahlreiche Wirtschaftsinstitute heben ihre Prognosen für Deutschland und die Euro-Zone an. Doch an Österreich geht diese Entwicklung vorbei. Wirtschaftsfördernde Reformen kommen zu spät. Die Probleme im Bankensektor sind nach wie vor ungelöst.

Die Schweizerische Tourismus-Industrie wurde zuerst von dem Frankenschock im Januar erfasst. (Foto: Flickr/ Matteo Arco/CC BY 2.0)

Die Schweizerische Tourismus-Industrie wurde zuerst von dem Frankenschock im Januar erfasst. (Foto: Flickr/ Matteo Arco/CC BY 2.0)

Exporte stabil, Margen sinken

Schweizer KMU aller Branchen senken Geschäftsprognosen

Industriebetriebe und die Tourismusbranche leiden am meisten unter der plötzlichen Aufwertung des Schweizer Franken. Doch auch im Baugewerbe und bei den Dienstleistern dürfte es mittelfristig zu Einbußen kommen.

Die Insolvenz aus 2009 könnte GM vor neuen Milliardenklagen bewahren. (Foto: Fredrik von Erichsen/dpa)

Die Insolvenz aus 2009 könnte GM vor neuen Milliardenklagen bewahren. (Foto: Fredrik von Erichsen/dpa)

Hat GM defekte Zündschlösser verschleiert?

Insolvenz schützt GM vor Haftung für defekte Zündschlösser

General Motors muss nicht für den Schaden aus den defekten Zündschlössern haften. Kläger müssen ihre Ansprüche an die wirtschaftliche Verfassung von GM im Jahr 2009 anpassen. GM war damals fast insolvent. Nach US-Recht kann GM nach dem Insolvenzverfahren nicht mehr haftbar gemacht werden.

Motive der Auslandsinvestitionen deutscher Industriebetriebe in Prozent. 2002 keine Befragung zu den Auslandsinvestitionsplänen. (Grafik: DIHK)

Motive der Auslandsinvestitionen deutscher Industriebetriebe in Prozent. 2002 keine Befragung zu den Auslandsinvestitionsplänen. (Grafik: DIHK)

Kaum Investitionen in Deutschland

Kosten sparen: Mittelstand investiert verstärkt im Ausland

Im laufenden Jahr wollen so viele Industriebetriebe im Ausland investieren, wie nie zuvor. Grund sind die hohen Produktionskosten in Deutschland. Das Volumen der Investitionsbudgets nimmt infolge der zahlreichen internationalen Krisen jedoch ab.

Frankreichs Industriekonzern Saint Gobain kommt vorerst nicht ran an die Schweizer Konkurrenz. (Foto: Flikr/ jean-louis Zimmermann/CC BY/CC BY 2.0)

Frankreichs Industriekonzern Saint Gobain kommt vorerst nicht ran an die Schweizer Konkurrenz. (Foto: Flikr/ jean-louis Zimmermann/CC BY/CC BY 2.0)

Mehrheitsaktionär fühlt sich enteignet

Bauchemiekonzern Sika wendet feindliche Übernahme durch Saint-Gobain ab

Der Verwaltungsrat von Sika verhinderte gegen den Willen der Familie Burkard die Übernahme des Bauchemiekonzerns durch Saint-Gobain. Eine Übernahme würde die Wachstumschancen des Konzerns zerstören. Die Burkard-Familie kündigt als Hauptaktionär rechtliche Schritte an.

Der Anti-Korruptionsindex von Transparency International umfasst 175 Länder und Territorien. (Grafik: TI)

Der Anti-Korruptionsindex von Transparency International umfasst 175 Länder und Territorien. (Grafik: TI)

Kontroll-Instrument für Bürger

Gegen Korruption: Bürger können per App ihre Regierung überwachen

Im Kampf gegen Korruption bieten neue Apps den Bürgern eigene Kontrollmöglichkeiten zur Überwachung der Politik. Die Anwendungen verschaffen Bürgern einfachen Zugang zu behördlichen Daten und sollen so mehr Transparenz in undurchsichtige öffentliche Finanzen bringen.

Treffen der G7-Außenminister in Lübeck. (Foto: Fabrizio Bensch dpa)

Treffen der G7-Außenminister in Lübeck. (Foto: Fabrizio Bensch dpa)

G7: Minsker Abkommen muss standhalten

Kein Ende der Sanktionen: G7 trüben Aussichten für deutsche Exporteure

Die Sanktionen gegen Russland werden nicht gelockert, solange das Minsker Abkommen umgesetzt wird. Russland soll die Unterstützung der Rebellen einstellen, beschlossen die Außenminister der G7 auf dem Gipfel in Lübeck. Das verschlechtert die Aussichten für deutsche Mittelständler für den Export in die Region.

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (l - CDU) und Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) sind sich einig. Die Daten der Bürger müssen zur Bekämpfung des Verbrechens gespeichert werden. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (l - CDU) und Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) sind sich einig. Die Daten der Bürger müssen zur Bekämpfung des Verbrechens gespeichert werden. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Verbrechensbekämpfung im Internet

Regierung will Telefonate und Internetdaten der Bürger für zehn Wochen speichern

Die Vorratsdatenspeicherung nimmt konkrete Züge an: Justiz- und Innenministerium einigen sich auf einen Entwurf, nachdem sämtliche Kommunikationsdaten der Bürger für 10 Wochen gespeichert werden. Sie legen damit den Grundstein für eine Überwachung der Bürger.

EU-Wettberbskommissarin Margrethe Vestager droht Google mit einer satten Geldstrafe. (Foto: Julien Warnand dpa)

EU-Wettberbskommissarin Margrethe Vestager droht Google mit einer satten Geldstrafe. (Foto: Julien Warnand dpa)

Google-Kritik auch aus den USA

Google droht wegen Shopping-Dienst 6 Milliarden Euro Strafe

Auf Google kommt eine Geldstrafe von bis zu 6 Milliarden Euro zu: Die EU-Kommission wirft dem Internetriesen vor, seinen Preisvergleichsdienst systematisch in den Suchergebnissen bevorzugt zu haben. Das habe den Wettbewerb verzerrt. Auch gegen das Betriebssystem Android laufen Ermittlungen der Kartellbehörden.

Der Platz an der Werkbank bleibt leer: Schulabgänger tauschen das Klassenzimmer lieber gegen den Hörsaal. (Foto: Federico Gambarini dpa)

Der Platz an der Werkbank bleibt leer: Schulabgänger tauschen das Klassenzimmer lieber gegen den Hörsaal. (Foto: Federico Gambarini dpa)

Jugendliche studieren lieber

Hörsaal statt Werkbank: Unternehmen bilden weniger Azubis aus

Die Zahl der Ausbildungsplatzverträge sinkt auf den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung. Jugendliche beginnen lieber ein Studium, als eine Ausbildung. Sie ziehen die breite Orientierung an der Uni der schnellen Qualifizierung für einen Beruf vor.

Noch gibt es keinen Käufer der Achsensparte von Thyssen. (Foto: Ole Spata/dpa)

Noch gibt es keinen Käufer der Achsensparte von Thyssen. (Foto: Ole Spata/dpa)

Ausverkauf geht weiter

Thyssen will Sparte für Achsenfertigung verkaufen

ThyssenKrupp leitet die Trennung der Sparte für Achsen-Fertigung ein. Als mögliche Käufer können wie Benteler, ZF Friedrichshafen, American Axle und Dana in Frage kommen. Im vergangenen Jahr verkaufte Thyssen bereits die Werft Kockums und ein US-Stahlwerk.

Gerresheimer ist ein Zulieferer der Pharma- und Healthcare-Industrie und stellt Spezialprodukte aus Glas und Kunststoff her. (Foto: Gerresheimer)

Gerresheimer ist ein Zulieferer der Pharma- und Healthcare-Industrie und stellt Spezialprodukte aus Glas und Kunststoff her. (Foto: Gerresheimer)

Sanierung US-Werk verschoben

US-Nachfrage schwach: Pharmazulieferer Gerresheimer wächst 1,4 Prozent

Die Nachfrage nach pharmazeutischen Produkten aus den USA lässt nach. Verpackungshersteller Gerresheimer konnte den Umsatz nur um 1,4 Prozent steigern. Die Sanierung des US-Werks wird auf 2016 verschoben.

Stratec vertreibt Analysesysteme für die Biotechbranche .(Foto: STRATEC)

Stratec vertreibt Analysesysteme für die Biotechbranche .(Foto: STRATEC)

Umsatzrekord mit Analyse-Systemen

Biotech-Zulieferer Stratec steigert Umsatz um 13 Prozent

Stratec erzielt einen Umsatzrekord. Der Betriebsgewinn steigt um 26 Prozent. Stratec verkauft Analysesysteme für Biotech-Firmen. Das Unternehmen will die Dividendenauszahlungen nun erhöhen.

Bis 2020 sind 50 Milliarden Geräte miteinander vernetzt. (Foto: Ole Spata/dpa)

Bis 2020 sind 50 Milliarden Geräte miteinander vernetzt. (Foto: Ole Spata/dpa)

Mittelstand steht vor Strukturwandel

Industrie 4.0: Jede zweite Maschine muss ausgetauscht werden

In den nächsten zehn Jahren müssen Unternehmen fast jede zweite Maschine austauschen. Das verursacht hohe Kosten. Die Industrie 4.0 erfordert einen radikalen Strukturwandel. Der Mittelstand ist auf sich allein gestellt: Das Wirtschaftsministerium betreibt zusammen mit Großkonzernen vorerst nur Orientierungsarbeit.

Russland und China arbeiten in der Bahnindustrie enger zusammen. (Foto: Flickr/Mikhail (Vokabre) Shcherbakov/CC BY-SA 2.0)

Russland und China arbeiten in der Bahnindustrie enger zusammen. (Foto: Flickr/Mikhail (Vokabre) Shcherbakov/CC BY-SA 2.0)

Aufträge brechen um ein Drittel ein

Russland-Sanktionen: Deutsche Bahn-Industrie verliert Aufträge an China

Der deutschen Bahnindustrie entgehen wichtige Aufträge. Die Bestellungen sind in 2014 um über ein Drittel geschrumpft. Die wachsende Konkurrenz aus China schöpft die Aufträge ab, die der deutschen Industrie durch die Sanktionen gegen Russland entgehen.

Schutzweste mit Gel

Flüssige Rüstung: Kugelsicheres Gel hält Schüsse auf

Ein Körperpanzer aus flüssigem Gel soll Kugeln aufhalten. Die spezielle Flüssigkeit verhärtet sich beim Aufprall eines Geschosses und verhindert so Verletzungen. Die Flüssigkeit soll Schutzwesten leichter, flexibler und stabiler machen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der indische Premierminister Narendra Modi beim Eröffnungsrundgang der Hannover Messe in Hannover am Montag. (Foto: Jochen Luebke/dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der indische Premierminister Narendra Modi beim Eröffnungsrundgang der Hannover Messe in Hannover am Montag. (Foto: Jochen Luebke/dpa)

Merkel fordert bessere Bedingungen

Indien: Deutsche Unternehmen kommen nicht an öffentliche Aufträge

Die Bedingungen für deutsche Firmen auf dem indischen Markt müssen Angela Merkel zufolge verbessert werden. Deutsche Unternehmen werden benachteiligt. Der Zugang zu öffentlichen Aufträgen und Lizenzen ist mühselig. Doch Indiens Regierung wehrt sich gegen ein schnelles Freihandelsabkommen.

Das neue Herstellungsverfahren macht die Produktion in der Nähe vom Kunden wieder attraktiver. (Foto: Flickr/flughafen/CC BY 2.0)

Das neue Herstellungsverfahren macht die Produktion in der Nähe vom Kunden wieder attraktiver. (Foto: Flickr/flughafen/CC BY 2.0)

Re-Industrialisierung in Deutschland

3D-Druck verhindert Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland

Für Unternehmen wird es durch die 3D-Druck-Technologie günstiger, die Produktion in Nähe zum Kunden anzusiedeln. Individuelle Kundenbedürfnisse stehen im Vordergrund. Das könnte zu einer Reindustrialisierung in Deutschland führen: Arbeitsplätze würden nicht mehr ins Ausland verlagert. Im gleichen Ausmaß hätten Industriezweige in China das Nachsehen.

Erstmals werden die deutschen Aktiengesellschaften 2015 in Summe mehr als 40 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner ausschütten. (Foto: Flickr/Bankenverband/CC BY-ND 2.0)

Erstmals werden die deutschen Aktiengesellschaften 2015 in Summe mehr als 40 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner ausschütten. (Foto: Flickr/Bankenverband/CC BY-ND 2.0)

DSW: Deutsche Börsen-Unternehmen schütten Rekord-Dividenden aus

An der Börse notierte Unternehmen schütten im laufenden Jahr Dividenden in Höhe von 41,7 Milliarden Euro aus. Das ist Rekord. Die niedrigen Zinsen ermöglichen die hohen Auszahlungen. Die Allianz schüttet zahlt das größte Volumen aus, gefolgt von Siemens und Daimler.

EZB-Chef Draghi auf dem Bankenkongress in Frankfurt: Halter von Staatsanleihen sehen rot. (Foto: dpa)

EZB-Chef Draghi auf dem Bankenkongress in Frankfurt: Halter von Staatsanleihen sehen rot. (Foto: dpa)

Ökonom: „Das ist verrückt“

Bond-Markt in der Krise: 10-jährige Staatsanleihen werden zum Verlustgeschäft

Deutsche Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren werden spätestens im Juni negative Erträge erzielen. Investoren machen dann Verlust, wenn sie die Anleihen bis zum Abschluss der Laufzeit halten. Nicht einmal die EZB selbst würde solche Anleihen kaufen. Ein Massenverkauf findet nicht statt – aus Mangel an alternativen Geldanlagen.

Angela Merkel beim Start einer Starkstromleitung: Die niedrigen Strompreise machen Gas- und Kohlekraftwerke unrentabel. (Foto: Jens Büttner/dpa)

Angela Merkel beim Start einer Starkstromleitung: Die niedrigen Strompreise machen Gas- und Kohlekraftwerke unrentabel. (Foto: Jens Büttner/dpa)

Merkel: „Energiewende in kritischer Phase"

Investoren ziehen Geld aus Kraftwerks-Bau ab

Jedes zweite geplante Kraftwerk steht vor dem aus. Die Investitionsbereitschaft sinkt rapide, nachdem selbst hochmoderne Gaskraftwerke nicht rentabel betrieben werden können. 50 existierende Kraftwerke könnten noch dieses Jahr stillgelegt werden. Die Energiewende steht an einem kritischen Wendepunkt: Der Anteil der erneuerbaren Energie soll zur tragenden Säule im Energiemix Deutschlands werden.

Stahlarbeiter im Werk der Salzgitter AG: Die Stahlindustrie kommt auch zu Beginn des Jahres 2015 nicht aus den Startlöchern. (Foto: Caroline Seidel dpa)

Stahlarbeiter im Werk der Salzgitter AG: Die Stahlindustrie kommt auch zu Beginn des Jahres 2015 nicht aus den Startlöchern. (Foto: Caroline Seidel dpa)

BDI geht von starkem BIP-Wachstum aus

Stahlproduktion sinkt: Industrie startet schwach ins Frühjahr

Die Industrie schätzt die Aussichten für die deutsche Wirtschaft inzwischen optimistischer ein als noch zu Jahresanfang. Der BDI erwartet ein BIP-Wachstum von rund zwei Prozent. Der niedrige Ölpreis, der schwache Euro und der starke private Konsum trieben die Konjunktur an.

Bald neues Konjunkturprogramm?

Chinesische Exporte brechen um 15 Prozent ein

Die Warenausfuhren aus China sind im März um 15 Prozent eingebrochen. Einen so starken Einbruch gab es zuletzt während der Finanzkrise 2009. Börsenteilnehmer rechnen damit, dass die Regierung in Peking bald ein neues Konjunkturprogramm auflegen wird.

Geringeres Wachstum

China sieht Wirtschaft unter wachsendem Druck

China hat vor Gefahren für die wirtschaftliche Entwicklung der Volksrepublik gewarnt. Nach Jahren des Turbowachtums will die Regierung die Wirtschaft umbauen und auf Nachhaltigkeit trimmen. Dazu nimmt sie auch ein geringeres Wachstum in Kauf.

„Die ganzen Folgeschätzungen der vermeintlichen Befürworter oder Gegner von TTIP machen alle ein bisschen den Eindruck von Voodoo-Ökonomie“, so Sigmar Gabriel. (Foto: dpa)

„Die ganzen Folgeschätzungen der vermeintlichen Befürworter oder Gegner von TTIP machen alle ein bisschen den Eindruck von Voodoo-Ökonomie“, so Sigmar Gabriel. (Foto: dpa)

Standards für Welthandel

Gabriel warnt vor zu großen Erwartungen an TTIP

Bundeswirtschaftsminister glaubt nicht, dass das Freihandelsabkommen zu einem großen Konjunkturschub führt. Dennoch brauche Europa das Abkommen dringend. Sonst würden China und die USA Europas den Standard diktieren.

Siemens will die Strafmaßnahmen gegen Russland trotz Geschäftseinbruch weiter unterstützen. (Foto: dpa)

Siemens will die Strafmaßnahmen gegen Russland trotz Geschäftseinbruch weiter unterstützen. (Foto: dpa)

Konzern für Sanktionen

Siemens: Russland-Geschäft bricht nach Sanktionen ein

Durch die Sanktionen brach das Russland-Geschäft von Siemens um 50 Prozent ein. Trotzdem unterstützt Siemens-Chef Joe Kaeser die Sanktionen weiterhin.

Negativer Ausblick

S&P bestätigt Ratings für Frankreich und Spanien

Die Ratingagentur S&P hat ihre Bewertungen für Frankreich und Spanien bestätigt. Die Amerikaner stufen Frankreich weiter mit AA/A-1+ ein. Der Ausblick bleibt negativ.

Defekte Benzinpumpe

BMW und Nissan rufen Autos zurück

Die Autobauer BMW und Nissan rufen weltweit mehr als 165.000 Autos zurück. Wegen defekter Benzinpumpen könnte der Motor ausfallen oder gar nicht erst starten. Die defekten Pumpen stammen vom deutschen Autozulieferer Bosch.

Zum Nachteil Russlands

Auswärtiges Amt kündigt Aufhebung der Iran-Sanktionen an

Die Sanktionen gegen den Iran werden aufgehoben, sobald der Iran die Auflagen des Atomabkommens erfüllt hat. Deutsche Wirtschaftsvertreter drängen auf eine Aufhebung am Tag der Unterzeichnung des Abkommens im Juni. Die Aufhebung der Sanktionen könnte den Ölpreis weiter senken – zum Nachteil Russlands.

Wirtschaft wächst 8 Prozent

Maschinenbauer nutzen Indien-Boom für Absatz-Steigerung

Die Wirtschaft in Indien wird in den nächsten Jahren so stark wachsen wie in kaum einem anderen Land. Die von Ministerpräsident Narendra Modi angekündigten Wirtschaftsreformen erleichtern Mittelständlern aus Deutschland den Markteinstieg. Vor allem Maschinen werden benötigt. Doch noch fehlt die nötige Infrastruktur: Es fehlt an Straßen, Häfen, Schienen und Kraftwerken.

Ohne Kurzschluss: Wasser ermöglicht noch kompaktere Elektrotechnik

Forscher können High-Tech-Chips künftig noch kleiner bauen. Winzige Nano-Drähte werden dazu in gitterartigen Strukturen aneinandergereiht. Bei der Anordnung der Drähte hilft die Oberflächenspannung von Wasser.

Aufklärung anstatt Ausgrenzung

Depresionen: Aufklärung und Behandlung sind wichtiger als Berufsverbot

Joachim Herrmann, Bayerns Innenminister, fordert die Möglichkeit eines Berufsverbotes für Depressive. Doch Depressionen sind eine Volkskrankheit, die noch immer tabuisiert wird. Vor einem Berufsverbot muss mehr Aufklärungsarbeit betrieben werden. Es gibt Therapien, mit denen Depressionen überwunden werden können.

Unternehmen unter Generalverdacht

Nahles warnt Arbeitgeber vor Umgehung von Mindestlohn-Regeln

Das Arbeitsministerium lehnt Änderungen an den Aufzeichnungspflichten für den Mindestlohn ab. Die für Unternehmen aufwendigen und bürokratischen Aufzeichnungen seien notwendig, um den Einhalt des Mindestlohns zu gewährleisten. Andrea Nahles stellt Arbeitgeber unter Generalverdacht, den Mindestlohn gezielt umgehen zu wollen.

US-Finanzminister kritisiert Deutschlands Exportstärke

Deutschland soll sich dem US-Finanzministerium zufolge auf die Stärkung der Binnennachfrage konzentrieren. Die Wirtschaft dürfe sich nicht auf die Exportstärke und den schwachen Euro verlassen. Deutschland solle die Sparpolitik beenden und mehr investieren.

Investitionen nur im Ausland

Erfolgreiche Mittelständler kritisieren den Standort Österreich

Die Arbeitskosten, die Vorschriften zur Regelung der Arbeitszeit und der wachsende Wettbewerb verleiten Mittelständler zur Kritik an den Standortbedingungen in Österreich. Investitionen werden nur im Ausland getätigt. Nur erfahrende Arbeitskräfte und kluge Innovationen sichern Landwirten und Maschinenbauern weiterhin den Erfolg.

25.000 Nutzer wollen Klage erheben

Facebook wehrt sich gegen Datenschutz-Klage in Wien

Ein Student setzt Facebook mit einer Datenschutzklage in Wien unter Druck. Der Vorwurf: Facebook spioniere die Gewohnheiten seiner Nutzer aus und gebe persönliche Daten weiter. Die Sammelklage des Österreichers hat bereits 25.000 Unterstützer.

Nur noch die Banken haften

Österreich als Blaupause für Europa: Sparen wird zum Risiko

In Österreich wird die staatliche Einlagensicherung abgeschafft: Damit haften künftig nur noch die Banken für die Guthaben der Sparer. Die EU hat dieses Vorgehen in einer Richtlinie beschlossen. Daher werden sich bald alle Staaten als Garanten der Sparguthaben verabschieden – auch Deutschland. Für den Bürger wird Sparen somit zum Risikogeschäft.

Nach dem Franken-Schock

Ohne Lohnausgleich: Schweizer Arbeitgeber heben Arbeitszeit an

Die rasche Aufwertung des Franken zwingt Schweizer Arbeitgeber dazu, die Arbeitszeiten der Angestellten zu erhöhen. Anderenfalls stehen Jobs auf dem Spiel. Ein Lohnausgleich gibt es nicht. Rechnungen aus Lieferungen werden möglichst in Euro abgewickelt. Von der Politik kann der Mittelstand kurzfristig keine Entlastung erwarten.

Abo ohne Werbung

Google will kostenpflichtige YouTube-Version einführen

YouTube könnte noch dieses Jahr kostenpflichtig werden. Wer Werbeinhalte überspringen will, muss dann ein monatliches Abo abschließen. Die Anbieter von Videoinhalten erhielten bereits eine Benachrichtigung: Sie sollen an den Einnahmen beteiligt werden.

Holcim-Aktionäre noch nicht besänftigt

Eric Olsen soll fusionierten Zementkonzern LafargeHolcim anführen

Eric Olsen, Länderchef bei Lafarge, soll den neuen Großkonzern nach der Fusion von Holcim und Lafarge anführen. Der Erfolg des Megadeals hängt davon ab, ob die Holcim-Aktionäre besänftigt werden können. Die bessere Geschäftslage des Schweizer Zementkonzerns führt zu einem Ungleichgewicht bei der Aktienbewertung der beiden Zementriesen.

Rückläufige Kreditvergabe

Banken verlieren an Bedeutung: Unternehmen nutzen mehr Crowdfunding

Unternehmen in Europa kommen auch ohne Banken an Start- oder Investitionskapital. Crowdfunding gewinnt an Bedeutung. Am besten funktioniert die Schwarmfinanzierung in Großbritannien. Deutschland hinkt bei der Akzeptanz dieser modernen Finanzierungsform hinterher.

Weicht Griechenland von EU-Außenpolitik ab

Bauernverband warnt Griechenland: Sanktionen gegen Russland müssen eingehalten werden

Griechenland will enger mit Russland zusammenarbeiten. Ministerpräsident Alexis Tsipras könnte die Russland-Sanktion umgehen und die gemeinsame Außenpolitik der EU aufgeben. Das wäre ein großer Affront gegen europäische und deutsche Landwirte. Die Bauern leiden deutlich unter den Sanktionen gegen Russland.

Autoreifen sollen Elektro-Autos mit Strom versorgen

Goodyear hat Autoreifen vorgestellt, die während der Fahrt Elektrizität erzeugen. Sie wandeln die Wärme, die durch die Reibung mit dem Straßenbelag entsteht, in Energie um. Damit könne man Elektrofahrzeuge mit zusätzlicher Energie versorgen.

Schweizer Anleger zahlen drauf

Zehnjährige Staatsanleihen der Schweiz werfen negative Rendite ab

Die Renditen von Staatsanleihen rutschen tiefer in den negativen Bereich. Die Schweiz verdient sogar an 10-jährigen Bundesanleihen. In Deutschland zahlen Anleger bei zweijährigen Schuldscheinen 0,28 Prozent drauf. Grund sind die Geldflut der EZB und die hohen Kapitalzuflüsse aus Asien.

Krisenländer holen auf

Trotz Euro-Schwäche: Rückgang der Industrie-Aufträge hält an

Die Industrie-Aufträge sinken den zweiten Monat in Folge. Der niedrige Euro wirkt sich nicht positiv auf die Exporte aus. Im Gegenteil: Auch südeuropäische Länder profitieren von der schwachen Währung und werden wettbewerbsfähiger. Die Importe werden teurer und erschweren eine langfristige Planung.

Der falsche Bank-Berater

Hacker stehlen über eine Million US-Dollar von Unternehmen

Mit einer raffinierten und komplexen Methode erbeuten Hacker große Summen gezielt von Unternehmen. Eine Schadsoftware namens Dyre Wolf verleitet den Mitarbeiter dazu, sich unter einer Telefonnummer bei der Bank des Unternehmens zu melden. Doch der Telefon-Anruf führt direkt zu den Hackern – die noch während des Telefonats die Konten der Unternehmen leer räumen.

Mittelstand in der Ukraine

Belastbarkeits-Index: Lieferketten in der Ukraine brechen zusammen

Unternehmen in der Ukraine können die Lieferketten kaum noch aufrechterhalten. Der Konflikt mit den prorussischen Rebellen verhindert eine stetige Produktion. Im Ländervergleich verliert die Ukraine 31 Plätze. Länder wie Taiwan und Norwegen werden für den Mittelstand hingegen attraktiver.

66% mehr Wagniskapital

Investoren sehen in europäischen Start-Ups globale Perspektiven

In den ersten Monaten des Jahres 2015 erhielten Londoner Start-Ups bereits rund 682 Millionen Dollar an Wagniskapital. Dies bedeutet eine Steigerung um 66 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Investoren sehen auch bei europäischen Start-Ups ein erhebliches Potenzial für globales Wachstum.

Sparen lohnt sich nicht

Niedrige Zinsen zwingen die Deutschen in den Konsum

In Deutschland wird nur noch für kurzfristige Ziele gespart. Meist lassen die Bürger ihr Geld auf dem Girokonto, bis sie sich einen Wunsch erfüllen können. Langfristige Finanzprodukte sind unattraktiv, weil sie keine Zinsen mehr abwerfen. Die lange Nullzinsphase zwingt die Deutschen in den Konsum. Sogar für die Altersvorsorge und für Wohneigentum wird weniger Geld zurückgelegt.

Aktionäre gegen den Deal

Holcim-Aktionäre leisten Widerstand gegen Megafsusion

Die Holcim-Aktionäre machen Stimmung gegen Fusion mit Lafarge. Eine Interessengemeinschaft ist überzeugt, dass Holcim allein viel besser da steht, als nach der Megafusion. Ein unverschuldeter Konzern könne mehr Dividenden ausschütten, so das Argument der Fusions-Gegner.

Krisen schmälern Export

Preiskampf droht: Deutsche Exporte werden 2015 langsamer wachsen

Die schwache Weltwirtschaft wird die Warenauslieferungen deutscher Firmen in 2015 drosseln. Weniger Wachstum gibt es beim Export nach Russland, China und Brasilien. Die sinkenden Produktionskosten in der Welt könnten einen internationalen Preiskampf auslösen. Aufgrund der steigenden Löhne hätten deutsche Exporteure dann das Nachsehen.

Nächste Rund im Tarifstreit steht bevor

Nach Germanwings-Absturz: Lufthansa kürzt Investitionen

Der Absturz der Germanwings-Maschine senkt den Unternehmensgewinn von Lufthansa. Auch die Investitionen werden geringer ausfallen. Diese Tatsache verschlechtert die Verhandlungsposition der Piloten im aktuellen Tarifstreit um höhere Gehälter und dem Erhalt der Frührente.

30.000 Fahrzeuge betroffen

Elektrik-Probleme: US-Behörde untersucht Sicherheit bei VW

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde prüft die Sicherheit bei Autobauer VW. Wegen möglicher Elektrikprobleme bei den Airbags sei eine vorläufige Untersuchung eingeleitet worden. Rund 30.000 VW-Fahrzeuge vom Typ Passat sind betroffen.

Milliarden-Fonds gegründet

Russischer Milliardär kauft Technologie-Unternehmen in Europa

Der russische Milliardär Michail Fridman plant einem Zeitungsbericht zufolge massive Investitionen in Technologieunternehmen in den USA und Europa. Seine Investorengruppe LetterOne wolle dafür einen Fonds über 16 Milliarden Dollar auflegen. Auch strauchelnde Unternehmen aus der Branche seien von Interesse.

EZB-Anleihenprogramm

Euroverfall wird zum Geschäftsrisiko für den Mittelstand

Deutsche Firmen müssen mit schwächeren Geschäften rechnen. Der niedrige Euro verbessert zwar die Exportchancen. Doch langfristige Planungen werden erschwert und der Import von Rohstoffen verteuert sich. Die DIHK warnt vor einem weltweiten Abwertungswettlauf, der die Maßnahmen der EZB verpuffen lassen könnte.

Bei Ende der Sanktionen

Deutscher Wirtschaft winken Milliarden-Aufträge aus Iran

Deutsche Unternehmen hoffen nach der Grundsatz-Einigung im Atomkonflikt mit dem Iran auf milliardenschwere Aufträge. Langfristig könne der Handel durchaus im zweistelligen Milliardenbereich liegen, so der DIHK

Starre im Arbeitsmarkt

OECD kritisiert Reformstau in Frankreich

Die OECD hat die Reformanstrengungen der Regierung Hollande als unzureichend kritisiert. Der hohe Kündigungsschutz in Frankreich schade der Flexibilität des Arbeitsmarktes. Die Staatsausgaben seien zu hoch.

Kartell-Gefahr

EU untersucht Musik-Streaming-Dienst von Apple

Die EU-Kommission verdächtigt Apple, ein Musikkartell zu errichten. Für den neuen Streaming-Dienst nimmt die Kommission die Verträge zwischen Apple und den Plattenfirmen unter die Lupe. Zahlreiche Anbieter von Streaming-Diensten wie Spotify und Tidal kämpfen um die Gunst der Verbraucher und versuchen, wieder höhere Erträge für den Verkauf von Musik zu generieren.

Recycelte Reifen und Plastikabfälle

Günstige Energie: Gleise erzeugen bei Benutzung Strom

Ein italienisches Startup entwickelt Gleise aus Recycling-Material, die Strom erzeugen können. Dabei wandeln sie den Druck der Züge auf die Schwellen in Elektrizität um. Das Sparpotential ist enorm: Weltweit müssen jährlich rund 70 Millionen Gleisteile ersetzt werden.

Komplexe Antragstellung

Unternehmen kommen zu langsam an Fördermittel für F&E

Die Antragstellung und der Prozess zur Genehmigung von Fördermitteln sind zu langwierig. Der deutsche Mittelstand fordert schnellere Wege, insbesondere zu Fördermitteln im Bereich Forschung und Entwicklung.

WTO-Frist läuft ab

Der Preiskampf beginnt: EU-Strafzölle gegen China fallen 2016 weg

Die Regeln der WTO für die Aufrechterhaltung der Strafzölle gegen China laufen 2016 aus. Europäischen Unternehmen geraten dann unter extremen Preisdruck aus China. Besonders die Stahlindustrie ist gefährdet.

Euro-Länder werden unwichtiger

Exporte nach Polen und Großbritannien nehmen zu

Die Euro-Länder verlieren für deutsche Exporteure an Bedeutung. Polen und Großbritannien hingegen werden aufgrund ihres starken Wachstums attraktiver für deutsche Exportunternehmen. Auch die Exporte in die USA nehmen zu.

Angriff auf Alarmanlagen

Smart Home-Technik liefert Einbrechern neue Möglichkeiten

Die Vernetzung der Haustechnik kann es Hackern ermöglichen, einfacher in eine Wohnung einzudringen, als jemals zuvor. Sie nutzen Sicherheitslücken gezielt aus. Mit einem Klick wird die Alarmanlage ausgeschaltet und die Haustür geöffnet.

Künstliche Intelligenz mit Emotionen

Forscher bauen Roboter mit eigenem Bewusstsein

Ein Laufroboter entwickelt ein eigenes Bewusstsein, wenn er vor ein zunächst unlösbares Problem gestellt wird. Forscher statten die Maschine mit einer Erweiterung zum Probehandeln aus. Diese Fähigkeit ist zentrales Merkmal einer einfachen Form von Bewusstsein. Sogar Anzeichen für Emotionen wollen die Forscher in der Maschineentdeckt haben.

Harte Ausschluss-Kriterien

Nur wenige Bewerber schaffen Aufnahme-Tests zur Piloten-Ausbildung

Vor der Ausbildung zum Lufthansa-Piloten müssen die Bewerber umfangreiche Aufnahme-Tests bestehen. Neben der körperlichen Belastbarkeit wird auch die psychische Verfassung der Bewerber getestet. Wer nicht teamfähig ist und sich in Stresssituationen nicht im Griff hat, hat keine Chance. Nur fünf von Hundert Bewerbern bestehen die Aufnahmetests.

DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN versuchen, wirtschaftliche und politische Entwicklungen verständlich und kritisch zu erklären. Die politisch und gesellschaftlich relevanten Themen für den deutschen Mittelstand werden beleuchtet. Vor allem liegt uns daran, manch einen globalen Zusammenhang aufzuzeigen, der für Deutschland nicht sichtbar und doch relevant ist. Europa-Themen und Fragen der Demokratie sind Teil unserer Analysen und Berichte.