Millionen Tonnen gehen ins Ausland

Hochgiftig: Elektroschrott stellt Europa vor immenses Müllproblem

Elektroschrott stellt den am schnellsten wachsenden der weltweiten Müllströme dar. (Foto: Flickr/ Alan Stanton/CC by sa 2.0)

Elektroschrott stellt den am schnellsten wachsenden der weltweiten Müllströme dar. (Foto: Flickr/ Alan Stanton/CC by sa 2.0)

Nur etwa ein Drittel der nicht mehr genutzten Computer und Elektrogräte werden derzeit in Europa ordnungsgemäß entsorgt. Millionen Tonnen gelangen dabei in die falschen Hände oder in die Umwelt. Ein Nährboden für illegale Machenschaften, denn der Müll ist teilweise auch sehr wertvoll.

Der italienische Energie-Konzern ENI hat erst im Juni einen Gasfördervertrag mit Ägypten abgeschlossen - und kurz darauf das womöglich größte Gasvorkommen der Welt entdeckt. Hier eine ENI-Plattform 2009 vor Libyens Küste. (Foto: dpa)

Der italienische Energie-Konzern ENI hat erst im Juni einen Gasfördervertrag mit Ägypten abgeschlossen - und kurz darauf das womöglich größte Gasvorkommen der Welt entdeckt. Hier eine ENI-Plattform 2009 vor Libyens Küste. (Foto: dpa)

Größtes Erdgasfeld der Welt?

Energiekonzern Eni findet Riesen-Gasfeld vor Ägypten

Vor der ägyptischen Küste meldet der italienische Energiekonzern Eni den Fund eines riesiges Erdgasfelds. Die Vorkommen könnten sich als die größten weltweit erweisen. Eine Förderung der 850 Milliarden Kubikmeter Erdgas könnte Ägypten wieder zum Energie-Exporteur machen.

Der japanische Kleinwagenbauer Suzuki will seinen Großaktionär Volkswagen um jeden Preis loswerden. (Foto: Armin Weigel/dpa)

Der japanische Kleinwagenbauer Suzuki will seinen Großaktionär Volkswagen um jeden Preis loswerden. (Foto: Armin Weigel/dpa)

Anspruch auf Schadenersatz

Schiedsgericht: VW muss Suzuki-Beteiligung verkaufen

VW muss seine milliardenschwere Beteiligung an dem japanischen Suzuki-Konzern verkaufen. Suzuki hatte geklagt, weil VW sich weigerte, seinen Anteil in Höhe von 19,9 Prozent zurückzugeben. Ein Schiedsgericht in London räumte VW jedoch Schadenersatzansprüche ein.

Ähnlich wie der Flugverkehr sollen nun auch Zugreisen aus Angst vor Anschlägen stärker kontrolliert werden. Hier Sicherheitsbeamte am Eurostar-Bahnhof in London. (Foto: dpa/EPA/ANDY RAIN)

Ähnlich wie der Flugverkehr sollen nun auch Zugreisen aus Angst vor Anschlägen stärker kontrolliert werden. Hier Sicherheitsbeamte am Eurostar-Bahnhof in London. (Foto: dpa/EPA/ANDY RAIN)

Nach vereiteltem Anschlag

EU-Minister fordern Sicherheitskontrollen für Züge

Die Innen- und Verkehrsminister der EU wollen stärkere Sicherheitsmaßnahmen für den Bahnverkehr. Im Gespräch sind Zusätzliche Personen- und Gepäckkontrollen, Videoüberwachung und Polizeistreifen in Zügen. Anlass für die Forderungen war das versuchte Attentat in einem Hochgeschwindigkeitszug in Frankreich.

Syngenta hat das Übernahme-Angebot von Monsanto abgelehnt - und will nun das eigene Saatgut-Angebot erweitern. Hier ein Foto von einem Syngenta-Versuchsfeld für gentechnisch veränderten Weizen im Jahr 2004. (Foto: dpa)

Syngenta hat das Übernahme-Angebot von Monsanto abgelehnt - und will nun das eigene Saatgut-Angebot erweitern. Hier ein Foto von einem Syngenta-Versuchsfeld für gentechnisch veränderten Weizen im Jahr 2004. (Foto: dpa)

Nach Absage an Monsanto

Syngenta sucht Partner-Unternehmen für Saatgut-Sparte

Der Schweizer Pflanzenschutzmittel-Produzent Syngenta erwägt Unternehmens-Partnerschaften zur Erweiterung der Produktpalette. Insbesondere im Saatgut-Bereich wolle man das aktuelle Angebot verbessern. Syngenta steht unter Erfolgsdruck, nachdem das Unternehmen sich jüngst gegen eine Übernahme durch Monsanto gestellt hatte.

IWF-Chefin Christine Lagarde will Griechenland die Schulden nicht offiziell erlassen, sondern die Rückzahlung auf unbestimmte Zeit verschieben. (Foto: dpa)

IWF-Chefin Christine Lagarde will Griechenland die Schulden nicht offiziell erlassen, sondern die Rückzahlung auf unbestimmte Zeit verschieben. (Foto: dpa)

Zahlung verschieben statt erlassen

IWF: Griechenland braucht keinen Schuldenschnitt

IWF-Chefin Lagarde besteht nicht auf einen Schuldenerlass für Griechenland. Es reiche stattdessen aus, die Kreditlaufzeiten zu verlängern, die Darlehenszinsen zu senken und die Zahlungen zu stunden. Noch hat der Internationale Währungsfonds seine Beteiligung am dritten Kreditpaket in Höhe von 86 Milliarden Euro nicht zugesagt.

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann will die drohende Beitragserhöhung zur Hälfte an die Arbeitgeber weitergeben. (Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann will die drohende Beitragserhöhung zur Hälfte an die Arbeitgeber weitergeben. (Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Beitragserhöhungen mitfinanzieren

SPD will Arbeitgeber stärker an Gesundheitskosten beteiligen

Arbeitgeber sollen sich stärker an der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung beteiligen. Angesichts steigender Kosten drohen die KAssen mit Beitragserhöhungen. Die SPD fordert, diese zur Hälfte durch die Arbeitgeber zu finanzieren.

Für die Notenbank ist der Franken immer noch zu viel wert. (Foto: dpa)

Für die Notenbank ist der Franken immer noch zu viel wert. (Foto: dpa)

Interventionen geplant

Schweizer Notenbank will Franken weiter schwächen

Laut Schweizerischen Nationalbank ist der Franken immer noch deutlich überbewertet. Mit Interventionen am Devisenmarkt soll die Währung abgeschwächt werden, so die Notenbank.

Nokia schließt sich mit dem chinesischen Investor Huaxin zusammen - das eigentliche Ziel ist jedoch eine Übernahme des Rivalen Alcatel-Lucent. (Foto: dpa/EPA/LUONG THAI LINH / MAURITZ ANTIN)

Nokia schließt sich mit dem chinesischen Investor Huaxin zusammen - das eigentliche Ziel ist jedoch eine Übernahme des Rivalen Alcatel-Lucent. (Foto: dpa/EPA/LUONG THAI LINH / MAURITZ ANTIN)

Alcatel-Lucent im Visier

Vorbereitung für Übernahme: Nokia gründet Joint Venture in China

Nokia gründet mit der staatlichen chinesischen Investmentfirma Huaxin ein Joint Venture. Die gemeinsame Gesellschaft soll ähnlich aufgebaut sein wie eine bereits bestehende Kooperation zwischen Huaxin und dem Nokia-Rivalen Alcatel-Lucent. Der finnische Telekomausrüster versucht mit dem Schritt, den Weg für die geplante Milliardenübernahme seines französischen Konkurrenten Alcatel-Lucent zu ebnen.

Bilfinger will seine Kraftwerksparte für den Verkauf durch Personalabbau verschlanken. Hier ein Biomasse-Kraftwerk des Konzerns. (Foto: Flickr/ilfinger SE)

Bilfinger will seine Kraftwerksparte für den Verkauf durch Personalabbau verschlanken. Hier ein Biomasse-Kraftwerk des Konzerns. (Foto: Flickr/ilfinger SE)

Kraftwerkssparte betroffen

Bilfinger streicht weitere 750 Stellen in Deutschland

Der Baukonzern Bilfinger will 750 Stellen in der Kraftwerks-Sparte strichen. Der Mannheimer Konzern will den verlustträchtigen Kraftwerks-Bau verkaufen, in dem 11.000 Menschen arbeiten. Die IG Metall forderte Bilfinger auf, statt der Kündigungen Kurzarbeit einzuführen.

Chinalco überholt mit der Fusion den russischen Rusal-Konzern als weltgrößten Aluminium-Produzenten. Auf dem Bild die Aluminium-Herstellung in Essen. (Foto: dpa)

Chinalco überholt mit der Fusion den russischen Rusal-Konzern als weltgrößten Aluminium-Produzenten. Auf dem Bild die Aluminium-Herstellung in Essen. (Foto: dpa)

Chinalco überholt Rusal

Neuer Weltmarktführer: Chinesische Alu-Konzerne fusionieren

Die beiden größten Aluminium-Produzenten in China fusionieren. Das Metallgeschäft des Stromunternehmens State Power Investment (SPI) gehe an den Alu-Riesen Chinalco, so Insider. Durch die Zusammenlegung entsteht ein neuer Weltmarktführer in der Alubranche, dessen Jahresproduktion den bisherigen Spitzenreiter Rusal aus Russland übertreffe.

Die Schweizer Energieunternehmen haben es nicht mehr nur mit Konkurrenten im eigenen Land zu tun, sondern auch mit dem restlichen europäischen Strommarkt. Die Marktliberalisierung wird könnte weitere Einschläge zur Folge haben. (Foto: Flickr/Wonderlande/ CC by 2.0)

Die Schweizer Energieunternehmen haben es nicht mehr nur mit Konkurrenten im eigenen Land zu tun, sondern auch mit dem restlichen europäischen Strommarkt. Die Marktliberalisierung wird könnte weitere Einschläge zur Folge haben. (Foto: Flickr/Wonderlande/ CC by 2.0)

Zu geringe Strompreise

Schweizer Energiewirtschaft gerät zunehmend unter Druck

Sinkende Strompreise, große Konkurrenz und neue gesetzliche Regelungen belasten die Schweizer Energiewirtschaft. Die geplante Liberalisierung des Strommarktes wird deswegen weiterhin sehr kritisch gesehen. Sogar von europäischer Ebene kommen Anforderungen.

In den vergangenen zehn Jahten haben die Direktinvestitionen in die MOSOEL-Länder deutlich zugenommen. (Grafik: wiic)

In den vergangenen zehn Jahten haben die Direktinvestitionen in die MOSOEL-Länder deutlich zugenommen. (Grafik: wiic)

Großes Potential

Österreich setzt auf Mittel- und Osteuropa

Derzeit verschieben sich die Absatzmärkte der österreichischen Exporteure. Eine immer wichtigere Rolle nehmen dabei die neuen EU-Länder wie Polen, die Slowakei und Slowenien ein. In diese Region steigen Exportvolumen und Auslandsengagement österreichischer Banken.

Die mit Abstand meisten Pendler kommen weiterhin aus Frankreich. (Grafik: BFS)

Die mit Abstand meisten Pendler kommen weiterhin aus Frankreich. (Grafik: BFS)

Plus von 3,4 Prozent

Schweiz: Zahl der Arbeitspendler auf Höchststand

Trotz schwächelnder Wirtschaft und geringeren Löhnen steigt die Zahl der Schweizer Grenzgänger überdurchschnittlich. Im Juni erreichte sie mit fast 300.000 sogar einen neuen Rekord. Vor fünf Jahren waren es fast 70.000 weniger. Am meisten werden die Pendler im Dienstleistungssektor eingesetzt. So arbeiten immerhin 60 Prozent der Grenzgänger in dieser Branche.

Vassiliki Thanou wird die neue Übergangsregierung bis zu den Wahlen leiten. (Foto: dpa)

Vassiliki Thanou wird die neue Übergangsregierung bis zu den Wahlen leiten. (Foto: dpa)

Erste Regierungschefin des Landes

Neue Regierungschefin in Griechenland

Der griechische Präsident hat eine Übergangsregierung eingesetzt. Diese soll das Land bis nach den Wahlen regieren. Neue Landeschefin ist nun die Präsidentin des Obersten Gerichtshofs, Vassiliki Thanou. ESM-Chef Regling sieht Griechenland bereits auf einem guten Weg.

Zuletzt rutschte die Schweiz 2009 in eine Rezession. (Foto: dpa)

Zuletzt rutschte die Schweiz 2009 in eine Rezession. (Foto: dpa)

Starker Franken

Ökonomen erwarten Rezession in der Schweiz

Die Aufwertung des Frankens und die sinkenden Exporte in Länder wie China haben der Schweizer Wirtschaft zugesetzt. Ökonomen rechnen damit, dass die Schweizer Wirtschaft in diesem Jahr erstmals wieder in eine Rezession rutscht.

Risikokapitalinvestitionen in Europa 2013-2015: Investitionsvolumen in Millionen Euro. (Grafik: EY)

Risikokapitalinvestitionen in Europa 2013-2015: Investitionsvolumen in Millionen Euro. (Grafik: EY)

Tendenz steigend

Berliner Start-ups sind spitze bei Investitions-Fang

In diesem Jahr sind die Investitionen in deutsche Start-ups auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Berlin ist dabei absolut führend, noch vor London. Allein in den ersten sechs Monaten flossen etwa 1,9 Milliarden Euro in deutsche Startups.

2014 war für Brasilien, China und Russland schon ein schwieriges Jahr. Doch das Lachen ist ihnen mittlerweile öfter mal vergangen. Die drei Schwergewichtler der BRICS stehen nun noch stärker unter Druck. (Foto: Flickr/ Ministério das Relações Exteriores/ CC by nd 2.0)

2014 war für Brasilien, China und Russland schon ein schwieriges Jahr. Doch das Lachen ist ihnen mittlerweile öfter mal vergangen. Die drei Schwergewichtler der BRICS stehen nun noch stärker unter Druck. (Foto: Flickr/ Ministério das Relações Exteriores/ CC by nd 2.0)

BRICS auf Abwegen

China, Russland, Brasilien: Deutsche Unternehmen kämpfen um Marktanteile

Lange waren die so genannten BRICS die Hoffnungsträger für westliche Exporteure. Mancherorts fast zweistellige Wachstumszahlen, wachsende Unternehmen und immer mehr Geld verdienende Einwohner als neue potentielle Kunden schienen ideal auch für deutsche Unternehmen, um weiter zu wachsen. Doch nach und nach ist nur noch von Exporteinbrüchen nach Russland und Brasilien die Rede und von verheerenden Konjunkturdaten aus China.

Seit Längerem steht die Containerbranche unter Druck. Die Entscheidung vom Bundeskartellamt wird für weitere Aufregung sorgen. (Foto: dpa)

Seit Längerem steht die Containerbranche unter Druck. Die Entscheidung vom Bundeskartellamt wird für weitere Aufregung sorgen. (Foto: dpa)

Branche unter Druck

Absprache: Bundeskartellamt verhängt Bußgelder gegen sieben Unternehmen

Mehre Unternehmen und Unternehmensvereinigungen aus der Containertransport-Branche haben sich darauf und dabei abgestimmt, höhere Kosten an die Kunden weiterzugeben. Im Rahmen eines kartellrechtlichen Verfahrens wurden nun deshalb vom Bundeskartellamt Bußgelder in Millionenhöhe verhängt.

Die Ohm-Batterie wiegt gerade einmal drei Kilogramm. (Foto: Screenshot: Ohm-Laboratories)

Die Ohm-Batterie wiegt gerade einmal drei Kilogramm. (Foto: Screenshot: Ohm-Laboratories)

Noch in der Entwicklung

Intelligente Auto-Batterie schaltet sich selbst aus

Ein amerikanisches Start-up hat eine Autobatterie entwickelt, die sich abschaltet, noch bevor sie völlig leer ist. Die Batterie ist aber nicht nur schlau, sie ist auch deutlich leichter als herkömmliche Batterien. Eine neue Idee, um im Notfall Handys aufladen zu können, gibt es auch. Und alles, was man dafür braucht ist eine AA Batterie aus dem Supermarkt.

Die Syngenta-Aktie stürzte teilweise um mehr als 15 Prozent ein. (Grafik: ariva.de)

Die Syngenta-Aktie stürzte teilweise um mehr als 15 Prozent ein. (Grafik: ariva.de)

Minus 15,5 %

Monsanto: Syngenta-Übernahme geplatzt

Das letzte Angebot von Monsanto war dem Schweizer Pflanzenschutzhersteller Syngenta erneut zu niedrig. Nun sieht Monsanto von einem Kauf ab. Daraufhin verlor die Syngenta-Aktie deutlich an Wert.

Öl: Was Norwegen reich machte, stürzt jetzt die nationale Wirtschaft in die Krise. (Foto: dpa)

Öl: Was Norwegen reich machte, stürzt jetzt die nationale Wirtschaft in die Krise. (Foto: dpa)

Druck bleibt

Ölkrise: Arbeitslosigkeit in Norwegen auf höchstem Stand seit zehn Jahren

Die Arbeitslosigkeit in Norwegen ist von Mai bis Juli auf 4,5 Prozent gestiegen. Einen so hohen Wert hatte es zuletzt vor zehn Jahren gegeben. Die sinkenden Ölpreise belasten die Wirtschaft Norwegens massiv.

Noch mehr Geld und Untersuchungen - China stützt Banken und sucht Schuldige. (Foto: Flickr/ Japanexperterna.se/CC by sa 2.0)

Noch mehr Geld und Untersuchungen - China stützt Banken und sucht Schuldige. (Foto: Flickr/ Japanexperterna.se/CC by sa 2.0)

Kurse fallen weiter

Weiterer Eingriff: Chinas Zentralbank pumpt Geld in Interbanken-Markt

Nach der Zinssenkung hat die chinesische Zentralbank erneut eingegriffen, um die Wirtschaft zu stärken. Der Interbanken-Geldmarkt erhielt eine hohe Geldspritze. China selbst sieht jedoch für den Börsen-Absturz am Montag die USA am Hebel. Und die Börsenaufsicht geht indes gegen Journalisten, Aktienhändler und Brokerhäuser wegen möglicher Marktmanipulationen vor.

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Anstrengungen im Bereich von Forschung und Entwicklung (FuE) sich definitiv auf das Wirtschaftswachstum des jeweiligen Landes auswirkt. (Foto: Flickr/Jamie McCaffrey/CC by 2.0)

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Anstrengungen im Bereich von Forschung und Entwicklung (FuE) sich definitiv auf das Wirtschaftswachstum des jeweiligen Landes auswirkt. (Foto: Flickr/Jamie McCaffrey/CC by 2.0)

Seit 2005 verstärkt

Deutsche Industrie punktet in der Forschung

Deutschland hat es geschafft, im internationalen Vergleich in Forschung und Entwicklung an die Konkurrenten aus den USA und Frankreich heranzukommen. Besonders das Verarbeitende Gewerbe war hier maßgeblich beteiligt.

Wien will beim Thema Industrie 4.0 vorne mitspielen. (Foto: Flickr/helpel/CC by sa 2.0)

Wien will beim Thema Industrie 4.0 vorne mitspielen. (Foto: Flickr/helpel/CC by sa 2.0)

Weitere sollen folgen

Wien eröffnet erste Pilotfabrik für Industrie 4.0

Ganz in der Nähe der Wiener Seestadt entsteht in Zusammenarbeit mit der TU Wien und 20 Unternehmen eine Pilotfabrik. Hier sollen die Produktionsmethoden der Zukunft entstehen und ungehindert getestet werden. Auch die Vernetzung einzelner Anlagen und die automatisierte Kommunikation zwischen Lieferanten und Kunden sollen hier erprobt werden.

Apple hat iin Europa einen neuen Rückschlag hinnehmen müssen. Das 'Wisch-Patent' zum Entsperren ist für nichtig erklärt worden. (Foto: Flickr/Jamie McCall/CC by nd 2.0)

Apple hat iin Europa einen neuen Rückschlag hinnehmen müssen. Das 'Wisch-Patent' zum Entsperren ist für nichtig erklärt worden. (Foto: Flickr/Jamie McCall/CC by nd 2.0)

Kein Erfindung

Bundesgerichtshof: Kein „Wisch-Patent“ zum Entsperren für Apple

Apple hat eine Niederlage in Deutschland erlitten. Der Bundesgerichtshof hat das 2006 angemeldete Patent zum Entsperren von Bildschirmen durch Wischen für nichtig erklärt. Motorola Mobility und Samsung hatten gegen das Patent geklagt.

Die Aktion der chinesischen Zentralbank hat zumindest kurzzeitig für eine Verschnaufpause gesorgt. (Foto: dpa)

Die Aktion der chinesischen Zentralbank hat zumindest kurzzeitig für eine Verschnaufpause gesorgt. (Foto: dpa)

Aktien steigen wieder

Boxenstopp: Chinas Zentralbank senkt Zinsen

Die chinesische Notenbank hat den Zinssatz für einjährige Kredite zum 26. August um 4,6 Prozent gesenkt. Damit versucht Chinas Regierung erneut, auf die Kursrutsche und schlechten Wirtschaftsdaten der vergangenen Tage zu reagieren.

Lange war China wie Brasilien ein lukrativer Wachstumsmarkt für die deutschen Autobauer. Doch wie in Brasilien müssen sie nun auch in China sinkende Umsätze hinnehmen. (Foto: Flickr/Robert Ennals/CC by 2.0)

Lange war China wie Brasilien ein lukrativer Wachstumsmarkt für die deutschen Autobauer. Doch wie in Brasilien müssen sie nun auch in China sinkende Umsätze hinnehmen. (Foto: Flickr/Robert Ennals/CC by 2.0)

Wichtiger Markt schwächelt

China-Krise erreicht deutsche Autobauer

Neben Russland und Brasilien kämpfen die deutschen Autobauer nun auch mit ihrem Absatz in China. Dieser ging im zweiten Quartal um sechs Prozent zurück. Eine Erholung ist in den kommenden Monaten angesichts der aktuellen Entwicklungen nicht in Sicht.

Während auch der niederländische Mutterkonzern mit der Insolvenz kämpft, konnte Imtech Deutschland nun zumindest schon einmal einen Kauf über die Bühne bringen. (Foto: Flickr/FaceMePLS/CC by 2.0)

Während auch der niederländische Mutterkonzern mit der Insolvenz kämpft, konnte Imtech Deutschland nun zumindest schon einmal einen Kauf über die Bühne bringen. (Foto: Flickr/FaceMePLS/CC by 2.0)

Erste Schritte

Imtech Deutschland verkauft Tochter

Der erste Teil des insolventen Baudienstleisters Imtech Deutschland hat einen neuen Eigentümer gefunden. Die Imtech Contracting GmbH wurde an die Magdeburger Getec-Gruppe verkauft.

Wieder werden westliche Produkte aus den Supermärkten Russland verschwinden. Die Liste der unerwünschten Produkte wird immer länger. (Foto: Flickr/Artem Svetlov/CC by 2.0)

Wieder werden westliche Produkte aus den Supermärkten Russland verschwinden. Die Liste der unerwünschten Produkte wird immer länger. (Foto: Flickr/Artem Svetlov/CC by 2.0)

Nach Poroschenko-Treffen

Russland lässt Henkel-Waschmittel aus Läden entfernen

Der Handel in Russland wurde von der nationalen Verbraucherschutzbehörde angewiesen, Reinigungsmittel diverser westlicher Marken aus den Regalen zu entfernen. Diese würden nicht den russischen Gesundheitsvorschriften entsprechen.

Neben den Steuereinnahmen kamen dem Haushalt auch die Erlöse aus der Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen zugute. (Foto: EU-Kommission)

Neben den Steuereinnahmen kamen dem Haushalt auch die Erlöse aus der Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen zugute. (Foto: EU-Kommission)

Hohe Steuereinnahmen

Unternehmen bescheren Staat Finanzüberschuss

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt stieg im zweiten Quartal um 0,4 Prozent zum Vorquartal. Das und die Erlöse aus der Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen bescherten Bund, Ländern und Gemeinden einen Überschuss von mehr als 21 Milliarden Euro.

In der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt wurde die Gewerbesteuer in diese Jahr am kräftigsten angehoben. (Foto: Flickr/ Stefan Munder/CC by 2.0)

In der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt wurde die Gewerbesteuer in diese Jahr am kräftigsten angehoben. (Foto: Flickr/ Stefan Munder/CC by 2.0)

Zur Sanierung

IHK: Kommunen stopfen Löcher mit Gewerbesteuern

Bei den Hebesätzen für Gewerbesteuern kam es in diesem Jahr der DIHK zufolge zu einem Rekordanstieg. Fast jede sechste Gemeinde hat den Hebesatz um mindestens zehn Prozentpunkte angehoben. Die Städte in Thüringen sind dabei Spitzenreiter gewesen.

Xi Jinping arbeitet seit 2012 an einer Rezentralisierung der Macht. (Foto: dpa)

Xi Jinping arbeitet seit 2012 an einer Rezentralisierung der Macht. (Foto: dpa)

Investoren nervös

Wirtschafts-Krise: Chinas Regierung lässt sich nicht in die Karten schauen

Die sinkenden Rohstoffpreise, die schlechten Wirtschaftsdaten und fallende Aktienkurse ziehen den Blick der Investoren auf China. Was bedeutet die Entwicklung für die das globale Wirtschaftswachstum, ist die Reaktion der chinesischen Regierung angemessen - das sind nur ein paar unbeantwortete Fragen, die die Nervosität der Investoren verdeutlichen.

Für ihre Mission zum Mars sucht die NASA stets nach neuen Innovationen. (Foto: NASA.gov)

Für ihre Mission zum Mars sucht die NASA stets nach neuen Innovationen. (Foto: NASA.gov)

Nicht ist umsonst

NASA will menschliche Abfälle recyceln

Die Raumfahrt ist stets auf Innovationen angewiesen. Neben dem Heranzüchten von Lebensmitteln im All oder aus dem 3D-Drucker ist nun auch der Urin der Astronauten zumindest für die NASA und die Wissenschaftler von Interesse.

Tausende Mitarbeiter im Daimler-Werk in Sao Bernardo do Campo haben die Kündigung erhalten. (Foto: Flickr/ Aloizio Mercadante Oliva/CC by sa 2.0)

Tausende Mitarbeiter im Daimler-Werk in Sao Bernardo do Campo haben die Kündigung erhalten. (Foto: Flickr/ Aloizio Mercadante Oliva/CC by sa 2.0)

Markt trübt sich ein

Schlechter Umsatz: Daimler streicht tausende Stellen in Brasilien

Wegen der Dauerkrise im brasilianischen Lkw-Markt streicht Daimler noch einmal über tausend Stellen. Die Kündigungen wurden bereits verschickt. Auch am Bus-Markt rechnet Daimler mit weiteren Rückschlägen.

Immer weniger deutsche Produkte werden nach Russland exportiert. Wie lang kann Merkel die EU-Sanktionen noch auf dem Rücken der deutschen Wirtschaft austragen? (Foto: dpa)

Immer weniger deutsche Produkte werden nach Russland exportiert. Wie lang kann Merkel die EU-Sanktionen noch auf dem Rücken der deutschen Wirtschaft austragen? (Foto: dpa)

Kein Erholung in Sicht

Sanktions-Sog: Exporte nach Russland brechen ein

Die Exporte der deutschen Wirtschaft haben sich mitnichten von den Sanktionen gegenüber Russland erholt. Sie sanken im ersten halben Jahr um mehr als ein Drittel. Auch die russischen Importe haben sich dramatisch verringert.

Ölpreis und Sanktionen drucken auf den Wert des Rubels. (Foto: Flickr/ bob howl/CC by sa 2.0)

Ölpreis und Sanktionen drucken auf den Wert des Rubels. (Foto: Flickr/ bob howl/CC by sa 2.0)

Erneute Talfahrt

Domino: Russischer Rubel fällt auf Jahrestief

Die Idee, zur Rubel-Stützung die Devisenbestände zu drücken, dorht, zu spät umgesetzt zu werden. Am Montag fiel der Rubel auf ein Jahrestief. Sowohl gegenüber dem Dollar als auch gegenüber dem Euro verlor der Rubel deutlich an Wert. Neben dem wirtschaftlichen Abschwung belasten die Nervosität um die Chinadaten und die sinkenden Ölpreise den Rubel.

Der Sinkflug an den asiatischen und westlichen Börsen hat auch nach dem Wochenende wieder Fahrt aufgenommen. (Foto: dpa)

Der Sinkflug an den asiatischen und westlichen Börsen hat auch nach dem Wochenende wieder Fahrt aufgenommen. (Foto: dpa)

Skepsis und Nervosität

Ausverkauf: China lässt Aktienkurse weltweit fallen

Die Furcht vor einem deutlichen Konjunktureinbruch in China lässt die Märkte erzittern: Die europäischen Aktienbörsen gingen am Montag auf Talfahrt, der Dax rutschte unter die 10.000 Punkte-Marke. Die US Equity Futures fielen um 2,5 Prozent, der Shanghai Composite gab gleich zu Handelsbeginn 3,8 Prozent nach.

Im digitalen Autpo darf auch ein Navi nicht fehlen. Das wissen neben den deutschen Autoherstellern auch Bosch und Conti. (Foto: Flickr/ Eirik Solheim /CC by sa 2.0)

Im digitalen Autpo darf auch ein Navi nicht fehlen. Das wissen neben den deutschen Autoherstellern auch Bosch und Conti. (Foto: Flickr/ Eirik Solheim /CC by sa 2.0)

Konkurrenz schläft nicht

Bosch und Conti erwägen Mitarbeit bei Kartendienst Here

Die Autozulieferer Bosch und Continental prüfen einem Bericht zufolge eine Mitarbeit beim Kartendienst Here von BMW, Daimler und Audi. Damit soll dem wichtigsten Konkurrenten TomTom aus den Niederlanden etwas mehr entgegengestellt werden.

Alle Sparmaßnahmen kamen zu spät: Die Griechische Regierung hat das Haushaltsdefizit nicht rechtzeitig bekämpft. (Foto: Flickr/ European People's Party /CC by 2.0)

Alle Sparmaßnahmen kamen zu spät: Die Griechische Regierung hat das Haushaltsdefizit nicht rechtzeitig bekämpft. (Foto: Flickr/ European People's Party /CC by 2.0)

Griechenland-Bailout

Deutschland ist kein Zins-Profiteur

Deutschland würde aufgrund von Zinseinsparungen auch bei einem kompletten griechischen Zahlungsausfall von der Krise profitieren. Das zumindest behauptet das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle in einer Studie. Ursache der Zinssenkung für die deutschen Bundesanleihen war jedoch die EZB-Politik, die die Euro-Wirtschaft mit niedrigen Zinsen ankurbeln wollte. Griechenland spielte hier nur eine untergeordnete Rolle.

Delivery Hero ist in Deutschland vor allem durch Lieferheld bekannt. (Foto: dpa)

Delivery Hero ist in Deutschland vor allem durch Lieferheld bekannt. (Foto: dpa)

Noch nicht startklar

Lieferdienst Delivery Hero: Gang an die Börse frühestens 2016

Der Online-Essenslieferdienst Delivery Hero schließt einen Börsengang noch in diesem Jahr aus. Gegen Ende des Jahres würden erst die unternehmensinternen Voraussetzungen erfüllt sein. Auch ist noch zu klären, ob es zuerst an die New Yorker Börse oder nach Frankfurt.

In Griechenland wird bald der Farbeimer durchgehen und das Land in blau (staatlich) und weiß (privatisiert) einteilen. (Foto: Flickr/ Atli Harðarson/CC by nd 2.0)

In Griechenland wird bald der Farbeimer durchgehen und das Land in blau (staatlich) und weiß (privatisiert) einteilen. (Foto: Flickr/ Atli Harðarson/CC by nd 2.0)

Neuer Versuch

Troika: Griechenland soll Straßen und Wasser privatisieren

Griechenland hat im Rahmen des neuen Bailout-Programms neben der ersten Tranche auch eine To-Do-Liste für eine umfangreiche Privatisierung erhalten. Eine erst kürzlich veröffentlichte Verkaufs-Liste zeigt, dass neben Staatsbetrieben auch die Privatisierung von Wasserversorgung und der nahezu kompletten staatlichen Infrastruktur vorgesehen ist.

Chinas Regierung kämpft derzeit an verschiedenen Fronten. (Foto: dpa)

Chinas Regierung kämpft derzeit an verschiedenen Fronten. (Foto: dpa)

Nach Rekordjahr

Deutsche Wirtschaft erwartet Exporteinbrüche in China

Die Ereignisse der vergangenen Wochen und das verlangsamte chinesische Wachstum trüben die Aussichten der deutschen Wirtschaft. Die Absätze deutscher Produkte in China werden sich erheblich verringern, ein wichtiger Markt droht wegzubrechen.

Novartis hat bereits fünf Medikamente gegen Muliple Sklerose in der Entwicklung. (Foto: dpa)

Novartis hat bereits fünf Medikamente gegen Muliple Sklerose in der Entwicklung. (Foto: dpa)

Weitere Expansion

Novartis schließt Milliarden-Deal mit GlaxoSmithKline

Novartis will sein Multiple-Sklerose-Geschäft ausbauen und kauft dafür Teile von GlaxoSmithKline. Vordergründig geht es um den Wirkstoff Ofatumumab. Bereits im vergangenen Jahr hat Novartis in Krebsmedikamente investiert.

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker will die vorgeschriebenen Eigenkapitalsätze für die Wertpapier-Verbriefung lockern. (Foto: EU-Kommission)

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker will die vorgeschriebenen Eigenkapitalsätze für die Wertpapier-Verbriefung lockern. (Foto: EU-Kommission)

Risiko bei öffentlichen Projekten

EU will Kreditvergabe ankurbeln

Durch die hohen Anforderungen an das Eigenkapital der Banken bei Kreditvergaben, zögern die Geldhäuser oft bei großen Kreditanfragen. Das stört bei der Durchführung von Infrastrukturprojekten. Deshalb will die EU nun Regeln für die Verbriefung von Wertpapieren lockern.

Mit rund 330'000 Beschäftigten ist die Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie der größte industrielle Arbeitgeber. (Foto: SWISSMEM)

Mit rund 330'000 Beschäftigten ist die Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie der größte industrielle Arbeitgeber. (Foto: SWISSMEM)

Keine Erholung in Sicht

Schweiz: Umsatz der Maschinenbauer drastisch gesunken

Die Schweizer Industrie kämpft noch immer mit den Folgen der Frankenaufwertung und sinkender Exporte in die EU. In den ersten sechs Monaten des Jahres sind sowohl die Umsätze als auch die Aufträge bei den Maschinenbauern und den Unternehmen der Metallindustrie deutlich zurückgegangen.

Malmström: „Alle Neuerungen in meiner Handelspolitik werden stets mehr Offenheit bedeuten, nicht weniger.“ (Foto: EU-Kommission)

Malmström: „Alle Neuerungen in meiner Handelspolitik werden stets mehr Offenheit bedeuten, nicht weniger.“ (Foto: EU-Kommission)

Nach Kritik

TTIP-Transparenz: Kommission macht kleinen Rückzieher

EU-Kommissarin Malmström reagiert auf die Kritik über den erschwerten Zugang zu TTIP-Dokumenten für nationale Parlamente. Es habe „einige Konfusion“ gegeben. Aus diesem Grund sollen zukünftig „detaillierte Berichte“ über die Verhandlungen auf der Webseite der Kommission veröffentlicht werden. Indes formiert sich jedoch der Widerstand gegen TTIP in der Bevölkerung weiter.

Salzgitter muss erneut der Staatsanwaltschaft Rede und Antwort stehen. (Foto: dpa)

Salzgitter muss erneut der Staatsanwaltschaft Rede und Antwort stehen. (Foto: dpa)

Zehn Personen unter Verdacht

Korruptionsverdacht: Erneut Ermittlungen gegen Salzgitter

Die Staatsanwaltschaft in Verden hat Untersuchungen bezüglich der Tochter von Salzgitter, Klöcker Desma Schuhmaschinen, aufgenommen. Salzgitter gab an, mit den Behörden bereits zu kooperieren.

Sowohl die Produktion als auch die Aufträge sind erneut eingebrochen. (Grafik: Markit)

Sowohl die Produktion als auch die Aufträge sind erneut eingebrochen. (Grafik: Markit)

Weltwirtschaft mit Problemen

Neue China-Daten versetzen Börsen in Sinkflug

Im August sind die Geschäfte der chinesischen Industrie so schlecht gelaufen wie schon seit Jahren nicht mehr. Der Einkaufmanager-Index fiel unerwartet um weitere 0,7 Punkte. Das und die Schwäche des chinesischen Aktienmarktes verunsichern die Anleger weltweit massiv.

Die höchsten Schuldenzuwächse waren für Finanzminister Schäuble im Saarland zu beobachten. (Foto: dpa)

Die höchsten Schuldenzuwächse waren für Finanzminister Schäuble im Saarland zu beobachten. (Foto: dpa)

Um 0,3 Prozent

Deutschlands Schulden steigen um fast sechs Milliarden Euro

Der deutsche Schuldenberg hält sich wacker über der zwei Billionen Euro Grenze. Im vergangenen Jahr sind die Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden weiter angestiegen.

Die deutsche Wirtschaft ist zunehmend auf Zulieferungen aus dem Ausland angewiesen. (Foto: Flickr/green_intruder/CC by sa 2.0)

Die deutsche Wirtschaft ist zunehmend auf Zulieferungen aus dem Ausland angewiesen. (Foto: Flickr/green_intruder/CC by sa 2.0)

Zu unrealistisch

Export: Deutsche Wirtschaft will Lockerung bei Bürgschaften

Mehrere Wirtschaftsverbände fordern von der Bundesregierung die Überarbeitung der staatlichen Export-Bürgschaften. Diese werden nur vergeben, wenn mindestens 50 Prozent eines Ausfuhr-Produktes aus Deutschland stammt. Angesichts des Wettbewerbs sei dies jedoch nicht mehr realistisch, so die Verbände.

Das Risiko von Zahlungsausfällen hat sich erhöht. (Foto: dpa)

Das Risiko von Zahlungsausfällen hat sich erhöht. (Foto: dpa)

Aus Verzügen werden Ausfälle

Russland und Türkei mit höchsten Ausfallrisiko für Österreichs Exporteure

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Ländern wie Russland, der Türkei und China werden zu einem Risiko für österreichische Exporteure. Dabei geht es nicht nur um potentiell sinkende Exporte, sondern vor allem um Zahlungsausfälle für geleistete Exporte.

Schweizer Uhren sind beliebt, doch der wirtschaftliche Abschwung senkt die Exporte. (Foto: dpa)

Schweizer Uhren sind beliebt, doch der wirtschaftliche Abschwung senkt die Exporte. (Foto: dpa)

Vor allem nach China

Schweiz: Uhrenexporte nach Asien brechen weg

Die Schweizer Uhrenhersteller kämpfen mit sinkenden Exporten. Vor allem die Ausfuhren nach Asien sind im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat erheblich eingebrochen. Das schwächt die Industrie, schließlich ist China zusammen mit Hongkong eines der wichtigsten Exportziele für Schweizer Uhren.

Trotz guter Umfragewerte wird Tsipras wohl zurücktreten, um den Weg für Neuwahlen zu ebnen. (Foto: dpa)

Trotz guter Umfragewerte wird Tsipras wohl zurücktreten, um den Weg für Neuwahlen zu ebnen. (Foto: dpa)

Nach Bailout-Einigung

Griechen vor Neuwahl: Tsipras tritt zurück

Die Griechen wählen ein neues Parlament: Ministerpräsident Alexis Tsipras gab am Donnerstagabend in einer Fernsehansprache seinen Rücktritt bekannt. Das griechische Volk müsse entscheiden, ob es das Vorgehen seiner Regierung bei den Verhandlungen mit den Gläubigern gutheiße, erklärte Tsipras. Er werde sich erneut zur Wahl stellen.

Stromintensive Konzerne sollen nur och 0,03 Cent Aufschlag pro Kilowattstunde zahlen. (Foto: Flickr/ CC by nd 2.0)

Stromintensive Konzerne sollen nur och 0,03 Cent Aufschlag pro Kilowattstunde zahlen. (Foto: Flickr/ CC by nd 2.0)

20 Prozent weniger

Kraftwerksförderung: Stromintensive Großkunden müssen weniger Aufschläge zahlen

Die Bundesregierung kommt der stromintensiven Großindustrie entgegen. Ein neuer Entwurf zur Kraftwerksförderung sieht einen deutlich geringeren Aufschlag vor. Weniger energieintensive Unternehmen müssen dieses Entgegenkommen dann jedoch finanzieren.

Rollenprüfstand im Versuchsbereich Automotive von Schaeffler. (Foto: Schaeffler)

Rollenprüfstand im Versuchsbereich Automotive von Schaeffler. (Foto: Schaeffler)

Kostensenkung geplant

Schwacher Euro beschert Zulieferer Schaeffler großes Umsatzplus

Der Industrie- und Autozulieferer Schäeffler konnte im ersten Halbjahr dieses Jahres seinen Umsatz um 12,4 Prozent steigern. Größtenteils war der schwache Euro für das gute Ergebnis verantwortlich. Vor allem China trug zum guten Ergebnis bei.

Anteil der Unternehmen mit mindestens einer Gewinnwarnung im Zeitraum 2011 bis 2015, H1 nach Branchen (links). Anteil der Unternehmen mit mindestens einer Gewinnwarnung im angegebenen Zeitraum (rechts). (Grafik: EY)

Anteil der Unternehmen mit mindestens einer Gewinnwarnung im Zeitraum 2011 bis 2015, H1 nach Branchen (links). Anteil der Unternehmen mit mindestens einer Gewinnwarnung im angegebenen Zeitraum (rechts). (Grafik: EY)

Großer Umbruch

Schwacher Euro führt zu Reformstau in Unternehmen

Dank des niedrigen Euros konnten viele deutsche Unternehmen in diesem Jahr bisher noch gute Umsatzzahlen präsentieren. Mit wirtschaftlichen Erfolg im eigentlichen Sinn hat das aber nicht viel zu tun. Vielmehr verführt es die Unternehmen dazu, keine Reformanstrengungen zu unternehmen. Steigt der Euro wieder, kommt das große Erwachen. Wie stark die deutschen Unternehmen nämlich eigentlich unter den Krisen weltweit leiden, zeigt die trotz des niedrigen Euros hohe Zahl der Gewinnwarnungen.

http://www.ariva.de/platin-kurs/chart?t=year HYPERLINK "http://www.ariva.de/platin-kurs/chart?t=year&boerse_id=126"& HYPERLINK "http://www.ariva.de/platin-kurs/chart?t=year&boerse_id=126"boerse_id=126

In den vergangenen zwölf Monaten ist der Presi für Platin erheblich geusnken. (Grafik: Ariva.de)

Trotz steigender Nachfrage

Krise am Platinmarkt: Produzenten drosseln Investitionen

Sinkende Preise und geringere Investitionen belasten den Platinabbau. In den kommenden Jahren wird es deshalb in Südafrika zu einem Einbruch der Fördermenge um 16 Prozent kommen. Und das, obwohl schon jetzt die Nachfrage das Angebot übersteigt.

Die Herstellung des Buches ist den Forschern zufolge sehr günstig. (Foto: Screenshot)

Die Herstellung des Buches ist den Forschern zufolge sehr günstig. (Foto: Screenshot)

100 Liter mit einer Seite

Buchseite reinigt Trinkwasser

Amerikanischen Forschern ist es gelungen, eine einfache und kostengünstige Methode zu entwickeln, um Trinkwasser zu reinigen: Ein Buch, dessen Papierseiten mit Nanopartikeln versetzt wurden. Vor allem in Schwellenländern und Krisengebieten kann dies zum Einsatz kommen.

Siemens-Vorstandsvorsitzender Joe Kaeser und Bundeskanzlerin Angela Merkel im Februar im Siemens-Elektronikwerk in Bayern. (Foto: dpa)

Siemens-Vorstandsvorsitzender Joe Kaeser und Bundeskanzlerin Angela Merkel im Februar im Siemens-Elektronikwerk in Bayern. (Foto: dpa)

Fertigstellung 2017

Siemens baut Geschäft in Katar aus

Siemens hat einen neuen Auftrag aus Katar ans Land gezogen. Ein Großauftrag für Umspannstationen im Wert von etwa 470 Millionen Euro. 18 Umspannwerke sollen dabei entstehen.

In einer Sondersitzung stimmen die Abgeordneten über neue Milliardenkredite für Griechenland ab. (Foto: dpa)

In einer Sondersitzung stimmen die Abgeordneten über neue Milliardenkredite für Griechenland ab. (Foto: dpa)

113 Nein-Stimmen

Bundestag winkt Bailout durch

Der deutsche Bundestag hat dem neuen Bailout-Programm für Griechenland zugestimmt. Zuvor hatte es einige heftige Debatten im Bundestag gegeben. Doch am Ende stimmten 454 von 585 Abgeordneten dafür.

Der Schweizer Pharmakonzern Roche setzt auf Diagnostik. (Foto: dpa)

Der Schweizer Pharmakonzern Roche setzt auf Diagnostik. (Foto: dpa)

Nächster Kauf

Pharmakonzern Roche kauft Diagnostikfirma in den USA

Der Schweizer Pharmariese Roche setzt weiter auf die Diagnostik-Sparte. Das Unternehmen übernimmt die amerikanische Diagnostikfirma Kapa Biosystems. Wie hoch der Kaufpreis ist, wurde nicht bekannt.

Nach Österreich muss nun auch das deutsche Parlament das Bailout bewilligen. (Foto: dpa)

Nach Österreich muss nun auch das deutsche Parlament das Bailout bewilligen. (Foto: dpa)

Zu hohes Risiko

Mittelstand lehnt neues Bailout ab

Nach Österreich wird nun der Deutsche Bundestag über das neue Bailout-Paket für Griechenland abstimmen. Aus den Reihen der CDU kam im Vorfeld bereits viel Kritik. Nun meldet sich der Mittelstand zu Wort und lehnt die neuen Kredite ab.

Das Briefgeschäft schrumpft immer weiter. Auch für Österreichs Post heißt die Zukunft Paket. (Foto: Flickr/ Tobias Abel/ CC by nd 2.0)

Das Briefgeschäft schrumpft immer weiter. Auch für Österreichs Post heißt die Zukunft Paket. (Foto: Flickr/ Tobias Abel/ CC by nd 2.0)

Paketmarkt umkämpft

Neue Konkurrenz: Deutsche Post will Präsenz in Österreich ausbauen

Mit einem dreistelligen Millionenbetrag will die Deutsche Post dem österreichischen Konkurrenten auf die Pelle rücken. Der deutsche Markt ist hart umkämpft und so expandiert die Deutsche Post zum Leidwesen Österreichischen Post AG. Letztere nimmt die Entwicklung ernst, schließt aber selbst Expansionen in andere Länder nicht aus.

Die Ernte wird in diesem Jahr wohl um 11 Prozent geringer ausfallen. (Foto: EU-Kommission)

Die Ernte wird in diesem Jahr wohl um 11 Prozent geringer ausfallen. (Foto: EU-Kommission)

Mindestlohn spürbar

Bauern leiden unter Dürre und sinkenden Preisen

Während die Preise für Lebensmittel kontinuierlich sinken, steigen die Produktionskosten. Der Mindestlohn ist spürbar. Vor allem, weil die anhaltende Dürre die Ernte verringert und so die Einnahmen weiter sinken.

40 Jahre soll Fraport die Flughäfen nach dem Kauf betreiben. (Foto: Flickr/ Michael Mayer/CC by 2.0)

40 Jahre soll Fraport die Flughäfen nach dem Kauf betreiben. (Foto: Flickr/ Michael Mayer/CC by 2.0)

Für 1,4 Milliarden Euro

Fraport: Griechische Regierung genehmigt Verkauf griechischer Flughäfen

Die griechische Regierung hat dem Verkauf der 14 griechischen Flughäfen zugestimmt. Die Verhandlungen über die endgültigen Kaufbedingungen laufen aber noch.

Mit großen Schaufelladern wird das losgesprengte Rohsalz, das Haufwerk, transportiert. Daraus produziert die K+S KALI GmbH in Deutschland Jahr für Jahr 8 Millionen Tonnen kali- und magnesiumhaltige Düngemittel und Industrieerzeugnisse. (Foto: K+S)

Mit großen Schaufelladern wird das losgesprengte Rohsalz, das Haufwerk, transportiert. Daraus produziert die K+S KALI GmbH in Deutschland Jahr für Jahr 8 Millionen Tonnen kali- und magnesiumhaltige Düngemittel und Industrieerzeugnisse. (Foto: K+S)

Zur Stärkung der Position

K+S findet Vertriebspartner für US-Markt

Der Düngemittelkonzern K+S treibt ungeachtet der Übernahmeofferte des Konkurrenten Potash Pläne für den Ausbau seines Geschäfts in Nordamerika voran. Künftig soll Koch Fertilizer das Kali-Düngemittel in den Vereinigten Staaten vertreiben

Ernst & Young wurde beauftragt, den Unternehmensverkauf zu organisieren. (Foto: dpa)

Ernst & Young wurde beauftragt, den Unternehmensverkauf zu organisieren. (Foto: dpa)

Neue Chance

Deutsche Imtech-Tochter vor Verkauf

Die insolvente deutsche Imtech-Tochter soll nicht abgewickelt werden. Während die Arbeiten am Berliner BER-Flughafen weiter gehen, wird nach einem Käufer für das Unternehmen gesucht. Von bis zu 40 Interessenten ist die Rede.

Lieber Liquidität

Unternehmen setzen auf kurzfristige Einlagen

Unternehmen in Deutschland tendieren immer stärker dazu, ihre Gelder auf kurzfristige Einlagen zu verteilen. Die wirtschaftliche Schwäche der Schwellenländer und die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Griechenlands Bailout sowie der Ukraine-Krise haben dazu ebenso beigetragen wie das niedrige Zinsumfeld.

Rohstoff-Krise: Preisverfall bedroht Weltwirtschaft

Der andauernde Preisverfall am Rohstoffmarkt stellt ein erhebliches Risiko für die Schwellenländer da. Während des Booms der vergangenen Jahrzehnte haben sich diese in starke Abhängigkeit zum Rohstoffhandel und - abbau begeben. Die sinkenden Preise gefährden nun das Wachstum der Schwellenländer und darüber hinaus auch das der westlichen Staaten. Diese profitierten die letzten Jahre vor allem von dem anziehenden Wachstum der Schwellenländer.

4.600 Satelliten für fünf Milliarden Menschen

Samsung nimmt am Wettkampf um weltweites Internet teil

Google und Facebook bekommen einen neuen Mitstreiter bei der Herausforderung, weltweit schnelles Internet zur Verfügung zu stellen. Samsung ist eingestiegen und will über Satelliten eine 5G-Internetverbindung auch in den entlegenen Gebieten zur Verfügung stellen.

Entlastung um 270 Millionen

Insolvenzgeldumlage: Wirtschaft soll entlastet werden

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles will die Insolvenzgeld-Umlage absenken und damit Arbeitgebern unter die Arme greifen. Arbeitgeberverbände fordern jedoch eine deutlichere Senkung als die von Nahles geplant.

Jagd auf Rohstoffe

Total und OMV wollen im Schwarzen Meer bohren

Der französische Energie-Konzern Total will Anfang nächsten Jahres mit Öl- und Gas-Probebohrungen vor der bulgarischen Schwarzmeerküste starten. OMV und Repsol sollen ebenfalls mit von der Partie sein.

Vierter Monat in Folge

Gastgewerbe setzt Aufwärtstrend fort

Im Juni ist der Umsatz im deutschen Gastgewerbe noch einmal deutlich gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Sowohl im Bereich der Beherbergung als auch in der Gastronomie konnte mehr umgesetzt werden.

Zu hohe Rechnungen?

Flughafen Berlin überprüft Nachzahlungen an Firmen

Die Berliner Flughafengesellschaft will nachträgliche Zahlungen an mehrere Unternehmen am Bau des Großflughafens BER noch einmal überprüfen. Ziel sei es auszuschließen, dass die Firmen, darunter Siemens, Bosch und die Telekom-Tochter T-Systems, zu viel Geld für ihre Leistungen erhalten hätten, sagte...

Kein weiterer Kursrutsch

Chinas Notenbank: Weitere Anpassungen des Yuan unwahrscheinlich

Die chinesische Notenbank hält einen neuerlichen Kursrutsch des Yuan für unwahrscheinlich. Die Gefahr eines Währungsverfalls wie in der vergangenen Woche sei deutlich reduziert.

Insider berichten

Mann+Hummel kauft Autofiltersparte von US-Firma Affinia

Der Ludwigsburger Autozulieferer Mann+Hummel kauft offenbar das Autofiltergeschäft der US-Firma Affinia. Der Kaufpreis soll bei 1,3 bis 1,4 Milliarden Dollar liegen.

Union gespalten

Bundestag stimmt Mittwoch über Griechenland-Kredite ab

Nach der Zustimmung der Euro-Finanzminister zum dritten Griechenland-Kreditpaket soll der Bundestag am Mittwoch grünes Licht für die Freigabe der ersten Gelder geben. Die Union zeigt sich in der Frage tief gespalten.

Weniger Exporte

Siemens erwartet wirtschaftlichen Abschwung im Automobilsektor

Die Autoindustrie werde in den kommenden zwei Jahren an Schwung verlieren, so Siemens-Chef Kaeser. Schuld sei eine abnehmende Exportdynamik. Deutschland müsse sich daher auf Innovationen und Produktivität konzentrieren.

Software-Fehler

Niederlande: Fast ein Tag Funkpause bei T-Mobile

Das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom in den Niederlanden ist für knapp einen Tag zusammengebrochen. Schuld ist offenbar ein Software-Fehler Die Störungen betrafen sowohl Handy-Telefonate als auch den Zugriff auf das Internet.

Mehr Geheimhaltung

Angst vor Weitergabe: Kommission beschränkt Zugriff auf TTIP-Dokumente

Während NGOs und Bürger sich über die fehlende Transparenz bei den TTIP-Verhandlungen beschweren, will die EU-Kommission nun den Zugang zu den Dokumenten für die nationalen Parlamente noch erschweren. Es habe zu viele geleakte Dokumente gegeben, so die EU-Kommission.

Gesetzesentwurf

Schweizer Franken gefährdet Polens Banken

Die Aufwertung des Schweizer Franken setzt nun auch polnische Banken unter Druck. Hintergrund ist das geplante Gesetz zur Umwandlung von Fremdwährungskrediten. Der Entwurf des polnischen Parlaments sieht vor, den Kreditnehmern das Recht einzuräumen, die oft in Schweizer Franken aufgenommenen Hypothekendarlehen den Banken in Zloty zurückzuzahlen.

China attackiert den Dollar

China greift in Währungskampf ein

China hat den USA und seinen asiatischen Nachbarn mit der Yuan-Abwertung gezeigt, dass man gewillt ist, einzugreifen. Sollten die anderen Zentralbanken Schritte unternehmen, die Chinas Wirtschaft schaden können, zögert die Regierung nicht, zu handeln.

Plus von 0,4 Prozent

Deutsche Wirtschaft verbucht Wachstum

Boomende Exporte und kauffreudige Verbraucher bringen die deutsche Wirtschaft in Schwung. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs von April bis Juni. Schwache Investitionen bremsten das Wachstum jedoch etwas ab.

Erheblicher Schaden

Explosion in Tianjin trifft auch deutsche Unternehmen

Wenige Tage nach der verheerenden Explosion im chinesischen Tianjin wird mit erheblichen Lieferverzögerungen gerechnet. Auch deutsche Unternehmen können davon betroffen sein. Allein in Tianjin selbst sind etwa 150 deutsche Unternehmen ansässig.

Weitere Hürde genommen

Griechenland: Parlament stimmt für Bailout

Das griechische Parlament hat am Freitag für das Reformpaket der Gläubiger und die damit verbundenen Sparauflagen gestimmt. Das abschließende Treffen der Eurogruppe steht noch aus. Sollte in dieser Woche jedoch noch keine Einigung erzielt werden, ist bereits eine Brückenfinanzierung in Planung.

Vor allem im Detailhandel

Personenfreizügigkeit: Ausländer verdienen deutlich weniger als Schweizer

Seit 2000 ist der Anteil der Tieflöhne in der Schweiz leicht gestiegen. Mehr als jede zehnte Stelle liegt im Tieflohnbereich. Vor allem in der Schweiz arbeitende Ausländer sind davon betroffen. Hier ist der Anteil der Tieflöhner fast doppelt so hoch.

Mehr Eigenkapital

Niedriges Zinsniveau hilft österreichischen Mittelstand

In den vergangenen fünf Jahren konnte der österreichische Mittelstand dank des niedrigen Zinsniveaus seine Geschäftstätigkeit deutlich verbessern. Auch die Eigenkapitalquote wurde gesteigert: bei kleinsten Unternehmen genauso wie bei großen Mittelständlern.

Neue Ausrichtung

Trotz Sanktionen: OMV setzt auf Russland

Der neue des Öl- und Gaskonzerns OMV-Chef Rainer Seele hat angekündigt, das Unternehmen in Russland zu positionieren. Angesichts der Sanktionen und der politischen Lage könnte dies ein Risiko sein. Doch der Druck angesichts sinkender Energiepreise und genauer des Ölpreisfalls ist größer.

Plus von 8,3 Prozent

Trotz Preiskampf: Miele präsentiert Wachstum

Der Hausgerätehersteller Miele konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz-Rekordwert vorweisen. Die Konkurrenz aus Asien schläft jedoch nicht und drückt die Preise weiter.

Umstrukturierungen notwendig

Russland-Krise macht Hamburger Hafenkonzern HHLA zu schaffen

Der Containerumschlag des Hamburger Hafenkonzerns HHLA ist gegenüber dem Vorjahresquartal eingebrochen. Die Auswirkungen der Ukraine-Krise und der Russland-Sanktionen konnten noch nicht abgefedert werden.

Risiko für Verkäufer

BGH erlaubt Widerruf bei Online-Bestellung von Heizöl

Trotzdem Heizöl Preisschwankungen ausgesetzt ist, darf der Verbraucher dieses wieder zurücknehmen lassen, wenn es noch nicht in seinem eigenen Tank ist. Das entscheid der Bundesgerichtshof und widersprach damit einem Urteil des Bonner Landgerichts.

Zukunft verbessern

Deutscher Mittelstand investiert zu wenig

In den kommenden fünf Jahren entgeht dem deutschen Mittelstand ein Umsatzpotential im zweistelligen Milliardenbereich. Grund hierfür sind zu geringe Investitionen in die Zukunft, zu große Scheu vor Innovationen und schlechte Standortbedingungen im Verwaltungsbereich.

Verbaucher-Täuschung

EU-Binnenmarkt: Massive Unterschiede bei Markenprodukten

Während die Verhandlungen zu TTIP weitergehen, stellt sich die Frage, inwieweit der EU-Binnenmarkt zufriedenstellend funktioniert. Neben verschiedenen Preisen für Markenprodukte gibt es auch deutliche Unterschiede bei den Inhaltsstoffen der vermeintlich gleichen Produkte. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die deutsche Markenprodukte mit denen in der Tschechischen Republik verglichen hat.

Experiment im Städtebau

Wolkenkratzer ohne Stahl und Beton

Mit 35 Stockwerken will ein kanadisches Architekturbüro das größte Holzgebäude der Welt in Paris bauen. Direkt an der Stadtautobahn gelegen, soll es nebenbei auch noch die Luft der Millionenstadt verbessern.

Sibirien im Blick

Ölpreise belasten OMV

Angesichts der Schwierigkeiten am Rohstoffmarkt will sich Österreichs Erdölkonzern OMV neue Möglichkeiten in Russland erschließen. Dafür will das Unternehmen unter anderem mit Gazprom zusammenarbeiten.

Turbulenzen in China

DIHK warnt vor Währungskrieg

Die chinesische Notenbank ließ den Yuan am Mittwoch weiter fallen, die Währung erreichte den tiefsten Stand seit August 2011. Der neuerliche Eingriff Chinas in die eigene Währung bereitet der DIHK Sorgen. Die Maschinenbauer hingegen halten sich zurück.

Auch Deutschland betroffen

Europäische Industrie fährt Produktion zurück

Im Juni ist die Produktion von Investitionsgütern, Gebrauchs- und Verbrauchsgütern überraschend zurückgegangen. Die stärksten Rückgänge wurden in Kroatien und Portugal verzeichnet. In Deutschland ging die Produktion um 0,9 Prozent zurück.

Umsatzeinbrüche erwartet

Leere Innenstädte: Jeder zehnte Laden vor dem Aus

In den kommenden Jahren wird sich die Situation für Einzelhändler in den deutschen Städten verschärfen. Der Bevölkerungsrückgang und die zunehmende Digitalisierung bedrohen die Existenz der Geschäfte.

Potentielle Arbeitskräfte ohne Aussichten

Deutschland: Niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in der EU

Im vergangenen Jahr waren in Deutschland etwa 330.000 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren erwerbslos. Ein Blick auf die anderen EU-Staaten zeigt, dass der Schnitt der jugendlichen Erwerbslosen deutlich höher ausfiel. Immerhin fast ein Drittel der unter 16-Jährigen in der EU ist zudem von Ausgrenzung durch bedroht.

Arbeitskräfte schwinden

Demographie-Problem bedroht Chinas Wachstum

Die Herausforderungen, denen sich die chinesische Regierung stellen muss, nehmen zu. Neben den massiven Einbrüchen an den Börsen und der immensen Überschuldung zeigt nun die Ein-Kind-Politik ganz konkret ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes. Die Digitalisierung und Technisierung der Arbeitsabläufe ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein schwindender Arbeitskräfte.

Keine neuen Kredite

Nach deutscher Tochter: Auch niederländischer Gebäudeausrüster Imtech ist insolvent

Der niederländische Gebäudeausrüster Imtech hat ebenfalls Insolvenz angemeldet. Erst vergangene Woche war die deutsche Tochter des Unternehmens Pleite gegangen, hatte aber angekündigt, am Großstadtflughafen BER weiter zu bauen.

In Höhe von 85 Milliarden Euro

EU-Kommission: Einigung mit Griechenland über Grundsatzpaket

Nachdem die griechische Regierung bereits von einer Einigung sprach, hat die EU-Kommission dies nun auch bestätigt. Man habe auf technischer Ebene eine Grundsatzeinigung erreicht. Für den Nachmittag sei eine Telefonkonferenz geplant.

Umwälzung in der Online-Branche

Google plant umfangreichen Konzern-Umbau

Bereits zum Ende des Jahres soll der Konzernumbau von statten gegangenen sein. Geplant ist unter anderem, dass das neue Alphabet Google als börsennotierte Gesellschaft ablöst. Google-Chef Larry Page werde dann Chef von Alphabet und Google das größte Tochterunternehmen sein.

Neue Krise zeichnet sich ab

Sinkende Rohstoffpreise gefährden Exportländer wie Deutschland

Nach der Finanzkrise steht die Weltwirtschaft vor einer weiteren großen Herausforderung. Die massiven Einbrüche der Rohstoffpreise sind bereits spürbar, ihrer Wirkung wird aber erst in den kommenden Wochen und Monaten voll zu spüren sein. Vor allem Export-Nationen wie Deutschland werden davon betroffen sein.

Milliarden eingespart

Schwarze Null: Deutschland saniert Haushalt dank Griechenland-Krise

Deutschland hat von der griechischen Tragödie der vergangenen Jahre „finanziell stark profitiert“. Zu diesem Schluss kommt das Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Etwa 100 Milliarden Euro konnten eingespart werden.

Fortschritte bei Elektromobilität

Fraunhofer Elektrosportwagen erhält Straßenzulassung

Der zugelassene IISB-One ist komplett mit Komponenten, die am Fraunhofer IISB entwickelt wurden, ausgestattet. Das Ladesystem des Sportwagens wiegt nur 3 Kilogramm und verfügt über einen Ladewirkungsgrad von 97 Prozent.

Weitere Maßnahmen nicht ausgeschlossen

Aufsichtsrat segnet Konzernumbau von RWE ab

Der gebeutelte RWE-Konzern soll verschlankt werden. Geplant sind die Zusammenlegung von Konzern-Töchtern und beispielsweise auch der Wegfall von Vorstands- und Aufsichtsgremien. Die verschiedenen Standorte sollen erhalten bleiben.

Umstrukturierung soll helfen

Energiewende in Deutschland beschert Bilfinger weiter Verluste

Der krisengeplagten Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger will sich von seiner Sparte Power lösen. Diese ist unter anderem für die schlechten Quartalszahlen des Unternehmens verantwortlich. Der neue Chef Per Utnegaard will Bilfinger wieder in die Gewinnzone führen.

Minus 2,1 Prozent

Deutsche Industrie vermeldet starke Umsatzeinbußen

Das Verarbeitende Gewerbe hat im Juni immense Umsatzeinbußen im Vergleich zum Vormonat hinnehmen müssen. Besonders der Absatz im Ausland ist deutlich zurückgegangen. Maschinenbauer und Metallerzeuger waren am stärksten betroffen.

Die meisten kommen aus Nordrhein-Westfalen

Immer noch überraschend viele Schwarzgeld-Selbstanzeigen

Die Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern bleibt einem Zeitungsbericht zufolge auf hohem Niveau. Bis Ende dieses Jahres könnten diese auf bis zu 30.000 ansteigen. Zu Beginn dieses Jahres verschärften Bund und Länder jedoch die Regeln für den Steuer-Ablasshandel mit dem Staat.

SPD-Vize fordert rasche Einführung der Transaktionssteuer

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat eine schnelle Einführung der Finanztransaktionssteuer gefordert. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble müsse endlich Tempo machen. Es könne nicht sein, dass sich die Verursacher der Finanzmarktkrise bei der finanziellen Lösung aus der Verantwortung drückten.

Recht sicher vor Abschiebung

Großbritannien: Flüchtlingskrise gefährdet Lebensstandard in EU

Der Zustrom von Flüchtlingen aus Afrika gefährdet nach den Worten des britischen Außenministers Philip Hammond den Lebensstandard und das soziale Gefüge in der Europäischen Union. Die EU könne nicht Millionen Menschen aufnehmen, die ein neues Leben suchten, erklärte der Politiker. Das sei kein tragfähiger Zustand.

Hürden zum Arbeitsmarkt wurden bereits gesenkt

Arbeitsvisum und Abschreckung sollen Asyl eindämmen

Gegen die hohe Zahl von Asylanträgen aus Westbalkan-Ländern sollen nun Visum und Video helfen. Die SPD will Menschen etwa in Albanien, Serbien und dem Kosovo mit einem Arbeitsvisum einen anderen Weg als das Asylrecht nach Deutschland öffnen. Der Zuwanderungsexperte Herbert Brücker hält das für sinnvoll.

Rasant wachsender Markt

Europäische Kartellwächter: Kein Fehlverhalten von Apple beim Musikgeschäft erkennbar

Eine Überprüfung der Verträge von Apple mit Plattenfirmen und Online-Musikstreaming-Diensten ging zu Gunsten des Computerriesens aus. Es wurde untersucht, ob Apple den Zugang von Rivalen zu seiner Musikstreaming-Plattform blockiert. Die EU konnte keine illegalen Aktivitäten feststellen.

QE soll Inflation weiter nach oben drücken

Bundesbank-Ökonom: Inflation wegen Ölpreis etwas niedriger

Der jüngste Ölpreisrutsch hat nach Einschätzung von Bundesbank-Chefvolkswirt Jens Ulbrich die Teuerung in der Euro-Zone leicht gebremst. Die jüngste Vorhersage der EZB sei damit nicht mehr ganz aktuell. Der Preis für die Öl-Nordseesorte Brent war kürzlich zeitweise unter die Marke von 50 Dollar je Barrel gerutscht.

Gefährliches Ungleichgewicht

Erneut Rekord-Überschuss in deutscher Leistungbilanz

Der deutsche Handelsbilanz-Überschuss erreicht ein neues Rekordniveau. Wegen niedriger Rohstoff-Preise rechne man mit einem Überschuss in der Leistungsbilanz von 8,1 Prozent der Wirtschaftsleistung. Das Übergewicht der Exporte gegenüber den Importen wird nicht nur von der EU-Kommission als Gefahr für die Stabilität kritisiert.

Schneller und sparsamer durch den Verkehr

Stau vorhersagen: Logistik-Software liefert Verkehrs-Prognosen in Echtzeit

Eine neue Software kann Verkehrsdaten nicht nur auswerten, sondern auch Stau-Voraussagen machen. Die App verbindet in Echtzeit Verkehrsdaten aus dem Internet mit Unternehmensdaten und berechnet so die beste Route. Das Programm soll Spediteuren und Logistik-Unternehmen helfen, Zeit, Kosten- und CO2 einzusparen.

Kostensenkung für neue Aufträge

ZF Friedrichshafen will in Deutschland sparen

ZF Friedrichshafen will an vier deutschen Standorten sparen. Das aktuelle hohe Kostenniveau verhindere neue Aufträge, so Vorstandschef Sommer. Man erwarte daher etwa bei der Modernisierung der Stoßdämpfer-Produktion "einen Beitrag der Belegschaft zur Kostensenkung".

Starttermin 2017 ungewiss

Flughafen BER: Erneute Verschiebung wegen Imtech-Pleite

Die Flughafengesellschaft BER erwartet nach der Pleite der Bautechnik-Firma Imtech-Deutschland weitere Verzögerungen beim Starttermin. Es sei bereits klar, dass die Insolvenz Auswirkungen auf den geplanten Bau-Abschluss 2016 habe, so Geschäftsführer Mühlenfeld. Teile der Imtech-Belegschaft seien bereits am Freitag nicht zur Arbeit erschienen.

Rückgang um 0,5 und 1 Prozent

Schwache Junibilanz: Exporte und Importe sinken unerwartet

Deutsche Unternehmen haben im Juni weniger exportiert und importiert als gedacht: Die Ausfuhren sanken um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat, erwartet waren nur 0,5 Prozent Rückgang. Bei den Einfuhren war statt des prognostizierten Plus ebenfalls ein Rückgang um 0,5 Prozent zu verzeichnen.

Zukäufe nicht ausgeschlossen

Trotz Gewinnrückgang: Post will Frachtsparte behalten

Die Deutsche Post will an ihrer kriselnden Frachtsparte festhalten. Als Folge eines umfassenden Umbaus drohe demnach im schlimmsten Fall eine Abschreibung von 300 Millionen Euro. Dennoch denke man auch über kleinere und mittelgroße Zukäufe nach.

Gewinnrückgang bei Gesundheitssparte

Pharma-Unternehmen Merck profitiert von Euro-Schwäche

Der Darmstädter Konzern Merck ist trotz schwacher Ergebnisse im Pharmabereich um sechs Prozent gewachsen. Vor allem der Eurokurs und Produkten für die Pharmaforschung sorgten für Profit. Dagegen machte die Gesundheitssparte wegen hoher Forschungskosten fast drei Prozent weniger Gewinn.

Millionen-Übernahme

Deutsche Börse kauft Devisenhandelsplattform 360T

Die Deutsche Börse hat den Poker um die Devisenhandelsplattform 360T für sich entschieden. Wie der deutsche Börsenbetreiber am Sonntagmorgen mitteilte, soll die Devisenhandelsfirma für 725 Millionen Euro übernommen werden. Damit schnappt sich der Dax -Konzern einen der wichtigsten Akteure im täglich rund fünf Billionen Dollar schweren Devisenmarkt und sticht Insidern zufolge den US-Konkurrenten CME aus. Im vergangenen Jahr wurden über die Plattform pro Tag im Schnitt Geschäfte mit einem Volumen von 90 Milliarden Euro abgewickelt. So nutzen 29 von 30 Dax-Konzernen die Plattform der Frankfurter Firma.

600 Stellen gestrichen

Millionen-Verluste: Stahlhändler KlöCo streicht hunderte Jobs

Der Stahlhändler Klöckner & Co will 17 seiner 220 Standorte schließen. Wegen aktueller Verluste von 75 Millionen Euro müssten zudem rund 600 Stellen gestrichen werden. Ursache sei der Preisdruck durch Überkapazitäten insbesondere in China und eine Stagnation der Nachfrage.

Zusammenlegung der Netze

Italien: Milliardenfusion in Mobilfunkbranche

Die italienischen Mobilfunkanbieter Wind Telecomunicazioni und 3 Italia schließen sich zusammen. Künftig konkurrieren sie als drittgrößter Anbieter mit Telecom Italia und Vodafone. Ähnliche Zusammenschlüsse gab es jüngst in Deutschland, Österreich oder Irland.

Athen verhandelt Bedingungen

Fraport soll griechische Flughäfen übernehmen

Die Privatisierungsbehörde in Athen verhandelt mit Fraport über den Betrieb von 14 griechischen Regionalflughäfen. Bis zum Spätherbst wolle man die Übergabe abschliessen, so ein Insider. Unter dem Druck internationaler Gläubiger treibt Griechenland auch die Privatisierung etwa des Hafens in Piräus voran.

Insider bestätigt Verkauf

Bilfinger verkauft Wassertechnologie-Sparte

Bilfinger sucht nach Käufern für den Geschäftsbereich Wassertechnologie, so Insider. Bilfinger Water Technologies könne demnach bei einem Verkauf bis zu 240 Millionen Euro einbringen. Der Bau- und Dienstleistungskonzern hatte sich auf Kraftwerke spezialisiert und steckt durch die Energiewende und den Ölpreisrückgang in der Krise.

Widerstand in den USA

Saatgut-Monopol droht: Bauern gegen Fusion von Monsanto mit Syngenta

Bauern aus den USA und aus Brasilien wollen gegen die geplante Fusion der Saatgut-Konzerne Monsanto und Syngenta mobil machen. Sie warnen vor dem Entstehen eines globalen Monopolisten.

Pensionslast wegen Stellenabbau

Insolvent: Fleischmann kann Betriebsrenten nicht zahlen

Mit einem Insolvenzverfahren will der Modellbahnanbieter Fleischmann seine Pensionslasten loswerden. Nur noch 33 Mitarbeiter könnten demnach für die Betriebsrenten der 600 früheren Beschäftigten nicht mehr aufkommen. Der Pensions-Sicherungs-Verein soll nun einspringen.

Euro-Zone schwächer

Markit: Service-Sektor in Deutschland wächst stabil

Die Dienstleistungs-Firmen in Deutschland wachsen stabiler als im Rest der Euro-Zone. Der Service-Index gab Euro-weit leicht nach, blieb aber für Deutschland im Juli bei 53,8 Punkten, so das Markit-Institut. Demnach stockten viele Unternehmen hierzulande wegen neuer Aufträge ihr Personal auf und konnten auch ihre Preise erhöhen.

Zehn Verletzte

Krefeld: Explosion in Chemiepark

Bei einer Explosion in einem nordrhein-westfälischen Chemiepark sind am Mittwoch nach Angaben des Betreibers zehn Mitarbeiter verletzt worden. Zwei seien schwer verletzt. Die Explosion habe sich im Chempark Krefeld-Uerdingen gegen 14 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in einem Gebäude des US-Kunststoffkonzerns Huntsman ereignet. Die Feuerwehr sei im Einsatz. Für die Nachbarschaft bestehe keine Gefahr. Auf dem Gelände haben auch Konzerne wie Bayer, Evonik und Lanxess Standorte. Ingesamt sind dort nach Angaben des Betreibers über 70 Firmen vertreten.

Schärfere Auflagen gefordert

Umweltamt fordert strenge CO2-Grenzwerte für Lkw

Das Umweltbundesamt fordert, die Klimaschutz-Auflagen für Lkw zu verstärken. Der Verkehrssektor habe demnach seine Emissionen seit 1990 als einziger Bereich nicht gemindert sondern sogar gesteigert. Auch für Lkw sollen daher künftig CO2-Grenzwerte gelten.

Förderung junger Unternehmen

Koalition streitet um Steueranreize für Startups

Eine stärkere finanzielle Förderung junger innovativer Unternehmen hat Streit in der Regierungskoalition ausgelöst. Die SPD schlug Steueranreize für Startups und deren Investoren vor, das Finanzministerium ist dagegen. Umstritten ist auch die Abschaffung der Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge.

Ausfälle und Verspätungen

Eurotunnel: Flüchtlingsdrama bringt Spediteure in Bedrängnis

Die zunehmenden Zwischenfälle mit Flüchtlingen am Eurotunnel beeinträchtigen den Frachtverkehr erheblich, wie Transporteure berichten. Insbesondere nächtliche Sperrungen treffen die Bahn und verursachen Verspätungen von bis zu 24 Stunden. Der Verband der Transportlogistiker BGL spricht von unhaltbaren Zuständen, da die Wartezeiten erhebliche Kosten verursachen und für einzelne Spediteure existenzbedrohend seien.

Steinemann wird Nachfolger

Metro Group: Aufsichtsrats-Chef Haniel tritt zurück

Das Handelsunternehmen Metro wird nicht mehr von einer Familienholding geführt. Franz Markus Haniel hat den Aufsichtsratsposten bei dem Düsseldorfer Konzern an einen nicht-verwandten Nachfolger abgegeben. Die Holding wolle sich so unabhängiger vom Handel machen.

Wegen Ermittlungen gegen Netzpolitik

Justizminister Maas entlässt Generalbundesanwalt Range

Bundesjustizminister Heiko Maas will den Generalbundesanwalt Harald Range wegen der Ermittlungen gegen den Blog Netzpolitik entlassen. Range hatte dem Ministerium einen Eingriff in die Unabhängigkeit der Justiz vorgeworfen. Maas wies Ranges Verhalten als nicht nachvollziehbar zurück.

Schwacher Euro treibt US-Geschäft

Rekordumsatz bei Baumaschinen-Hersteller Wacker Neuson

Der Umsatz bei dem Baumaschinenhersteller Wacker Neuson wuchs um 14 Prozent auf 706 Millionen Euro. Vor allem das US-Geschäft profitierte von den niedrigen Euro-Kursen. Besonders beliebt waren kompakte Geräte wie Mini-Bagger sowie Rad- und Teleskoplader.

Für 3,5 Milliarden

Übernahme: Tank & Rast geht an Allianz-Konsortium

Ein Konsortium um die Allianz hat die Tank & Rast AG gekauft. Die Allianz Capital Partners und drei Co-Investoren zahlten rund 3,5 Milliarden Euro. Zu dem früheren Staatsbetrieb gehören 350 Tankstellen, 390 Raststätten und 50 Hotels.

Zigtausend Entlassungen

Ölpreis-Verfall treibt Stellenabbau im Energie-Sektor an

Die Energie-Unternehmen bauen wegen der fallenden Preise massiv Stellen ab. Shell kündigte den Abbau von 6.500 Stellen weltweit an, Chevron plant bis zu 1.500 Stellen zu streichen. Marktführer Schlumberger will bis zu 20.000 Stellen streichen.

Sechs Prozent Zuwachs

Geländewagen gefragt: US-Autoabsatz steigt deutlich

Die Nachfrage nach Geländewagen trieb den Autoabsatz in den USA im Juli um sechs Prozent in die Höhe. Wegen billigerer Sprits und günstiger Zinsen wurden insbesondere mehr Geländewagen verkauft als erwartet. Auch Opel und VW profitieren.

Für 2,8 Milliarden

BMW, Daimler und Audi kaufen Nokia-Kartendienst Here

Nokias Kartendienst Here geht für 2,8 Milliarden Euro an Audi, BMW und Daimler. Die drei Autobauer hatten sich zusammengetan, um zu verhindern, dass die Schlüsseltechnologie für autonomes Fahren in die Hände von Google gerät. Nokia Here wird in Europa in vier von fünf Autos genutzt.

Gutachten gegen Übernahme

Monopol-Kommission gegen Fusion von Edeka und Tengelmann

Die Supermarktketten Edeka und Tengelmann dürfen einem Gutachten zufolge nicht fusionieren. Die Konzerne wollten den Zusammenschluss gegen das Veto des Kartellamts mittels Ministererlaubnis durchsetzen. Nun stellt sich auch die Monopolkommission wegen einer drohenden Verschlechterung des Wettbewerbs dagegen - das letzte Wort hat jedoch Wirtschaftsminister Gabriel.

i5-Modell in Planung

BMW sieht Platz für weitere Elektromodelle

BMW-Chef Harald Krüger hat angekündigt, dass noch weitere Elektromodelle des Autobauers auf den Markt kommen könnten. "Zwischen i3 und i8 ist ja rein zahlenmäßig noch Platz", so Krüger.

Kapitalerhöhung geplant

Areva will chinesische Investoren anziehen

Der französische Atomkonzern Areva will Partnerschaften mit chinesischen Energiekonzernen eingehen. Diese könnten sich an der mindestens 3,4 Milliarden Euro schweren Kapitalerhöhung bei Areva beteiligen.

Nicht illegal

Wirtschafts-Krise: Die Griechen entdecken den Tausch-Handel

In Griechenland boomt der Tauschhandel. Vor allem Bauern machen davon Gebrauch, weil sie über wenig Bargeld verfügen. Die Steuerbehörden betrachten die Entwicklung mit Argwohn. Sie befürchten Einnahmen-Rückgänge.

Marktführer in Skandinavien

Fuchs Petrolub wächst mit Übernahme von SFR Lubricants

Der Schmierstoffproduzent Fuchs Petrolub will mit einem Zukauf von SFR Lubricants wachsen. SFR Lubricants ist einer der führenden Schmierstoffanbieter in Skandinavien sowie auch in Polen, Russland und im Baltikum aktiv.

Nutzer können reagieren

Windows 10 übermittelt alle persönlichen Nutzer-Daten an Microsoft

Das neue Betriebssystem Windows 10 gilt als das neugierigste Microsoft-Betriebssystem aller Zeiten. Es greift auf alle nahezu alle Daten – inklusive die Aussprache einer Person und das Tippverhalten – zurück. Doch die Nutzer haben auch die Möglichkeit, die Datensammlungs-Funktionen auszuschalten.

China: Unerwarteter Stillstand beim Industriewachstum

Der Einkaufsmanager-Index in China lag im Monat Juli bei 50. Damit kam das Industrie-Wachstum des Landes unerwartet zum Stillstand. Ausschlaggebend soll der Nachfragerückgang im In- und Ausland sein.

Orientierung nach Russland

OMV verkauft Ölfelder in der Nordsee und stoppt Adria-Projekt

Niedrige Ölpreise und Umweltproteste zwingen den Ölkonzern zum Umdenken – auch in Richtung Russland

Ausschreibung statt Garantie

Förderung von Wind- und Solaranlagen künftig nur noch per Ausschreibung

Die Ökostrom-Förderung soll günstiger werden: Künftig sollen die staatlichen Hilfen für neue Anlagen per Ausschreibung an den Bewerber mit den geringsten Förderkosten gehen. Bislang bekommen die Betreiber einen auf 20 Jahre garantierten Abnahmepreis für ihren Strom.

Recycling von Kohlenstoff

Neuer Rohstoff: CO2-Farmen ernten Abgase aus der Luft

Riesige Industrieanlagen sollen künftig das Kohlenstoffdioxid aus der Luft filtern. Dabei geht es weniger um Umweltschutz als um die zunehmende Entdeckung von CO2 als Energie-Rohstoff: Die klimaschädlichen Gase werden dank neuer Verfahren in Kraftstoffe zurück verwandelt.

2,5 Prozent mehr Umsatz

Einzelhandel: Größtes Halbjahres-Wachstum seit 20 Jahren

Die Einzelhändler in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2015 ein Rekordergebnis verzeichnet. Bis Juni lagen die Umsätze inflationsbereinigt 2,5 Prozent höher als vor einem Jahr - der größte Anstieg seit Beginn der Datenreihe im Jahr 1994. Gute Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten treiben die Kauflust trotz Krisen in Griechenland und im Nahen Osten, so der Branchenverband.

Verbrauch stagniert

ArcelorMittal: Weltweite Stahlnachfrage lässt nach

Die weltweite Nachfrage nach Stahl geht zurück. Dem Stahlriesen ArcelorMittal zufolge werde der Stahlverbrauch 2015 stagnieren. Damit nimmt der Konzern die Wachstumsprognose von 0,5 bis 1,5 Prozent zurück.

Für 2,5 Milliarden

Chinesen kaufen Flughafen-Dienstleister Swissport

Die chinesischen Fluglinie Hainan Airlines kauft den Schweizer Flughafendienstleister Swissport. Der französische Finanzinvestor PAI Partners verkauft das Unternehmen für rund 2,5 Milliarden Euro. Bis zum Jahresende soll der Zukauf genehmigt und abgeschlossen sein.

Keine Lockangebote

Online-Buchungen: Gericht zwingt Airlines zu vollständigen Preisangaben

Bei Online-Buchungen müssen Airlines stets den vollständigen Endpreis der Flugtickets anzeigen. Der Bundesgerichtshof entschied, dass Steuern, Gebühren und Zuschläge den Kunden nicht erst beim letzten Buchungsschritt angezeigt werden dürfen. Der Bundesverbands der Verbraucherzentralen hatte deswegen gegen Air Berlin geklagt.

Zieharmonika-Prinzip

Für Notfälle: Japaner entwickeln faltbare Auto-Brücke zum Mitnehmen

Eine mobile Brücke soll künftig in Katastrophengebieten zum Einsatz kommen. Die Brücke passt in einem Pkw-Anhänger, kann wie eine Ziehharmonika auseinander gezogen werden und ist innerhalb einer Stunde verkehrsbereit.

0,2 Prozent Teuerungsrate

Inflation in Deutschland sinkt auf tiefsten Stand seit Februar

Die Teuerungsrate steigt derzeit kaum noch: Waren und Dienstleistungen in Deutschland kosteten im Juli durchschnittlich nur noch 0,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Experten zufolge dürfte der Preisdruck jedoch wegen höherer Lohnkosten demnächst wieder steigen.

30 Prozent Export-Einbruch

Schwere Verluste in Russland für deutsche Maschinenbauer

Die Exporte der deutschen Maschinenbauer nach Russland sind um 30 Prozent eingebrochen. Der Verband der Maschinenbauer sieht nicht nur die EU-Sanktionen als Problem. Offenbar gibt es in Russland ein grundsätzliches Problem: Die russische Wirtschaft gerät in den Sog der stürzenden Rohstoffpreise.

Fusionsvereinbarung unterzeichnet

Krauss-Maffei Wegmann und Nexter besiegeln Panzer-Allianz

Der deutsche Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und sein französischer Rivale Nexter haben ihre Fusion unterzeichnet. So entsteht ein europäischer Rüstungsriese mit fast zwei Milliarden Euro Jahresumsatz und rund 6000 Mitarbeitern. Der Zusammenschluss soll die Firmen im Wettbewerb mit der US-Konkurrenz stärken.

„Richtiger Zeitpunkt“

Milliarden-Zukauf: HeidelCement übernimmt Konkurrenz in Italien

Deutschlands größter Baustoffkonzern HeidelbergCement kauft für 3,7 Milliarden Euro den Italienischen Rivalen Italcementi. Die Übernahme soll den Rückstand auf den jüngst fusionierten Branchenriesen LafargeHolcim verkürzen. Der deutsche Baustoffproduzent verteidigt mit dem Zukauf seine Position als größter Lieferant so genannter Zuschlagstoffe wie Sand und Kies.

Ofen-Technologie der Zukunft: Backen mit Ultraschall

Bäckereien könnten ihre Brötchen künftig mithilfe von Ultraschall backen. Ein mit Schallwellen erzeugtes Aerosol aus Wasser, soll zu deutlich höheren Produktqualitäten führen. Die Technologie könnte beim Kühl- und Gärprozess Energie, Zeit und Kosten sparen.

Keine Gebühren für Versicherte

Urteil: Lebens-Versicherung muss bei Rückabwicklung Kosten tragen

Versicherer dürfen bei der Erstattung der Beiträge ihre Abschluss- und Verwaltungskosten nicht abziehen. Mit deser Entscheidung stärkt der Bundesgerichtshof die Rechte von tausenden Versicherungskunden bei der Rückabwicklung von Lebensversicherungen. Das Grundsatzurteil gegen die AachenMünchener Lebensversicherung betrifft Verträge, die zwischen 1994 und 2007 nach dem umstrittenen Policenmodell abgeschlossen wurden.

Reaktion auf Fusion in China

Zugtechnik: Siemens und Bombardier verhandeln angeblich Zusammenschluss

Siemens führt mit seinem kanadischen Konkurrenten Bombardier Gespräche über eine Zusammenlegung der Zugsparten, so Medienberichte. Die Unternehmen wollen demnach den Börsengang des Bombardier-Transportsegments abwarten. Ein Zusammenschluss soll ein europäisches Gegengewicht zur jüngsten Fusion der größten chinesischen Zugtechnik-Anbieter bilden.

Für 655 Millionen Euro

Verpackungs-Spezialist Gerresheimer übernimmt US-Konkurrenten

Der Verpackungshersteller Gerresheimer kauft für 655 Millionen Euro den US-Pharmazulieferer Centor. Der Zukauf bedeutet die bisher größte Übernahme des Düsseldorfer Traditionskonzerns. Centor ist Marktführer für Kunststoff-Verpackungen und Verschlüsse.

Dringender Kapital-Bedarf

Sinkende Gewinne: Bahn-Chef treibt Privatisierung voran

Der Deutsche-Bahn-Chef Grube will milliardenschwere Teile des Staatskonzerns verkaufen. Schwindender Gewinne und steigender Schulden machen demnach eine Umstrukturierung dringend notwendig. Dabei sollen die internationale Logistik und der europäische Personenverkehr privatisiert werden. Für das Minus macht Grube hauptsächlich Streiks und Unwetter verantwortlich.

Unternehmer benachteiligt

BGH: Buchungsgebühr bei Geschäftskonten unzulässig

Eine pauschale Bank-Gebühr für jede Buchung ist auch bei Geschäftskunden unrechtmäßig. In einem Grundsatzurteil entschied der Bundesgerichtshof, Banken hätten keinen Anspruch auf ein Buchungspostenentgelt. Die bei vielen Sparkassen übliche Klausel sei demnach ungültig, weil sie Unternehmer unangemessen benachteilige.

Für 4,7 Milliarden

Honeywell kauft Messtechnik-Spezialist Elster

Der US-Konzern Honeywell übernimmt den deutsche Messtechnik-Hersteller Elster. Der Kaufpreis für den Produzenten von Gas-, Strom- und Wasserzählern liegt bei 4,7 Milliarden Euro. Insbesondere das Geschäft mit Gaszählern sei für den amerikanischen Käufer interessant - hier ist Elster Weltmarktführer.

Toyota fällt zurück

VW erstmals absatzstärkster Autobauer der Welt

VW ist an die Weltspitze des absatzstärksten Autobauers der Welt vorgerückt. Der japanische Konkurrent Toyota verkaufte im ersten Halbjahr 2015 erstmals rund zwanzigtausend Fahrzeuge weniger als die Wolfsburger. Beide hatten zwar Absatzrückgänge zu verzeichnen - bei Toyota fiel dieser jedoch rund ein Prozent stärker aus als bei VW.

Umsatzsteigerung

Ryanair erzielt höhere Umsätze und will Preise senken

Als Folge der gesteigerten Umsätze will Ryanair die Preise weiter senken, auch zum Vorteil der Kunden. Die Billig-Airline rechnet jedoch auch damit, dass die Konkurrenz mitzieht.

Karosserie von Interesse

iCar: Verhandlungen zwischen Apple und BMW

BMW und Apple haben Medienbreichten zufolge Verhandlungen über eine weitergehende Kooperation geführt. Der kalifornische IT-Konzern sei an der Karosserie der BMW-Elektroautos interessiert, so das Manager Magazin. Demnach habe Apple-Chef Tim Cook vergangenen Herbst dazu die i3-Produktion in Leipzig besichtigt.

Grösstes Schienenverkehrsunternehmen der Welt

Bahn-Zulieferer vor Großfusion: Wabtec will Faiveley kaufen

Die Bahn-Zuliefererbranche steht vor einer Mega-Fusion: US-Zulieferer Wabtec will seinen französischen Rivalen Faiveley übernehmen. Mit dem Zusammenschluss entstünde eines der größten Unternehmen der Schienenverkehrs-Branche mit Milliardenumsätzen und Präsenz in allen wichtigen Transportregionen der Welt.

Energie aus Salzwasser nutzen

Alternative Energie: Lampe generiert Strom aus Salzwasser

Ein Startup hat Lampen entwickelt, die allein mit Salzwasser laufen. Die Energie aus einem Liter Meerwasser etwa bringt die LED-Lampe für 8 Stunden täglich zum Leuchten. Auch Smartphones können mit dem Strom aus der elektrochemischen Reaktion aufgeladen werden.

DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN versuchen, wirtschaftliche und politische Entwicklungen verständlich und kritisch zu erklären. Die politisch und gesellschaftlich relevanten Themen für den deutschen Mittelstand werden beleuchtet. Vor allem liegt uns daran, manch einen globalen Zusammenhang aufzuzeigen, der für Deutschland nicht sichtbar und doch relevant ist. Europa-Themen und Fragen der Demokratie sind Teil unserer Analysen und Berichte.