Refinanzierungskosten steigen

Brexit treibt Kosten für Staatsanleihen in die Höhe

Die Refianzierungskosten für die Staaten sind erheblich gestiegen. (Grafik: zerohedge)

Die Refianzierungskosten für die Staaten sind erheblich gestiegen. (Grafik: zerohedge)

Die Entscheidung der Briten gegen die EU ist auch am Staatsanleihen-Markt zu spüren. Die Zinskosten für zweijährige, griechische Anleihen stiegen um mehr als 40 Prozent. Auch die portugiesischen, spanischen und italienischen Anleihen geraten unter Druck.

Erst planen, dann denken: Die Pkw-Maut entwickelt sich zu einem bürokratischen Monster für Verkehrsminister Dobrindt. (Foto: Flickr/blue-news.org/CC BY-SA 2.0)

Erst planen, dann denken: Die Pkw-Maut entwickelt sich zu einem bürokratischen Monster für Verkehrsminister Dobrindt. (Foto: Flickr/blue-news.org/CC BY-SA 2.0)

Vorbereitungen werden getroffen

Regierung will LKW-Maut auf Bundesstraßen ausweiten

Die Bundesregierung hat das Konsortium Toll Collect mit der Vorbereitung der Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen beauftragt. Ein entsprechender Vertrag sei jetzt unterzeichnet worden, teilte das Verkehrsministerium am Freitag in Berlin mit.

In Zeiten von Finanzkrise und schwächelnder Industrie könnte Technologie für Österreich die Brücke hin zu stabilem Wachstum schlagen. (Foto: Flickr/Paul bica/CC BY 2.0)

In Zeiten von Finanzkrise und schwächelnder Industrie könnte Technologie für Österreich die Brücke hin zu stabilem Wachstum schlagen. (Foto: Flickr/Paul bica/CC BY 2.0)

Nach Brexit

Österreich: Industrie warnt vor nationalen Alleingängen

Die österreichische Industrie hat angesichts des kommenden Austritts Großbritanniens aus der EU vor Kurzschlussreaktionen gewarnt.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier will Veränderungen an der EU vornehmen. (Foto: Flickr/ Estonian Foreign Ministry/CC by 2.0)

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier will Veränderungen an der EU vornehmen. (Foto: Flickr/ Estonian Foreign Ministry/CC by 2.0)

Brexit-Debatte

Bericht: Deutschland und Frankreich erwägen „flexible Union“

Deutschland und Frankreich wollen nach dem Brexit-Beschluss der Briten gemeinsame Vorschläge zur Weiterentwicklung der Europäischen Union vorlegen. Ziel ist, dass sich eine Entwicklung wie in Großbritannien nicht in anderen Staaten der EU wiederholt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gibt am 24.06.2016 im Bundeskanzleramt in Berlin eine Erklärung zum Brexit ab. Kanzlerin Merkel (CDU) beriet vorher mit den Partei- und Fraktionsvorsitzenden der Bundestagsparteien und mehreren Ministern über Konsequenzen aus dem EU-Ausstieg der Briten. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gibt am 24.06.2016 im Bundeskanzleramt in Berlin eine Erklärung zum Brexit ab. Kanzlerin Merkel (CDU) beriet vorher mit den Partei- und Fraktionsvorsitzenden der Bundestagsparteien und mehreren Ministern über Konsequenzen aus dem EU-Ausstieg der Briten. (Foto: dpa)

Nach Brexit

Krisentreffen: Merkel holt Hollande, Tusk und Renzi nach Berlin

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ein europäisches Krisentreffen zum Brexit am Montag in Berlin angekündigt. Dazu habe sie EU-Ratspräsident Donald Tusk, Italiens Regierungschef Matteo Renzi und Frankreichs Präsident François Hollande eingeladen, sagte Merkel am Freitag in Berlin. „Die Europäische Union ist stark genug, um die richtigen Antworten auf den heutigen Tag zu geben“, fügte sie hinzu.

Der britische Premier David Cameron spricht vor Number 10 Downing Street am 24.06.2016 in London. (Foto: dpa)

Der britische Premier David Cameron spricht vor Number 10 Downing Street am 24.06.2016 in London. (Foto: dpa)

Neue Premier notwendig

Premierminister Cameron tritt zurück

Nach dem Votum der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union (EU) hat Premierminister David Cameron seinen Rücktritt erklärt. Er werde bis Oktober sein Amt als Regierungschef aufgeben, sagte er am Freitag in London. Das Land brauche einen neuen Führer. „Ich glaube nicht, dass ich der richtige Kapitän bin, der unser Land an sein neues Ziel steuert.“ Der Wille des Volkes müsse respektiert werden, erklärte Cameron zum Ausgang des Referendums.

Die Schotten hatten sich im September 2014 noch in einem Referendum gegen eine Loslösung von Großbritannien entschieden. (Foto: Flickr/Moyan Brenn/CC by 2.0/Scotland)

Die Schotten hatten sich im September 2014 noch in einem Referendum gegen eine Loslösung von Großbritannien entschieden. (Foto: Flickr/Moyan Brenn/CC by 2.0/Scotland)

Nach Brexit

Trennung von Großbritannien: Schotten erwägen neues Referendum

ach dem Brexit-Referendum stemmt sich die schottische Regierung gegen die Kappung der Verbindungen zur EU. Regierungschefin Nicola Sturgeon sagte am Freitag, ein erneutes Unabhängigkeitsreferendum sei weiter eine Option und nun sogar "höchst wahrscheinlich".

Nun müsste die EU-Kommission die Zulassung ohne Ja der Staaten durchsetzen.(Foto: EU-Kommission)

Nun müsste die EU-Kommission die Zulassung ohne Ja der Staaten durchsetzen.(Foto: EU-Kommission)

Deutschland enthielt sich

Schelte für EU-Kommission: Staaten sagen Nein zu Glyphosat-Zulassung

Die EU-Staaten haben sich nicht auf eine Verlängerung der Zulassung des weit verbreiteten Unkrautvernichters Glyphosat in Europa geeinigt. Bei einer letzten Abstimmung von Vertretern der EU-Staaten am Freitag in Brüssel fehlte dafür die nötige Mehrheit, wie EU-Diplomaten bestätigten. Deutschland enthielt sich.

Großbritanniens Notenbank steht nach dem Sieg des Brexit-Lagers bereit, um Verwerfungen an den Finanzmärkten einzudämmen. (Foto: dpa)

Großbritanniens Notenbank steht nach dem Sieg des Brexit-Lagers bereit, um Verwerfungen an den Finanzmärkten einzudämmen. (Foto: dpa)

51,9 Prozent

BBC verkündet Sieg der Brexit-Befürworter

Das Vereinigte Königreich tritt aus der Europäischen Union aus. Der Vorsprung des Brexit-Lagers sei uneinholbar, berichtete die BBC am Freitagmorgen.

Die Schweizer Bank will die heimische Export-Wirtschaft stärken, indem sie währungspolitisch eingreift. (Foto: dpa)

Die Schweizer Bank will die heimische Export-Wirtschaft stärken, indem sie währungspolitisch eingreift. (Foto: dpa)

Nach Brexit

Nach Brexit: Schweizer Nationalbank interveniert

Heftige Finanzmarkt-Verwerfungen nach dem Briten-Votum für einen EU-Ausstieg rufen Notenbanken weltweit auf den Plan. Die Schweizer Nationalbank (SNB) intervenierte am Devisenmarkt, um dem starken Anstieg des Franken einzudämmen. Der Crash an den Börsen in Folge des Brexit-Entscheids hat Experten zufolge bis jetzt weltweit fünf Billionen Dollar an Börsenwert vernichtet.

VW muss jetzt in Norwegen und Südkorea noch einmal versuchen, dem Schaden zu begrenzen. (Foto: Flickr/Vince Alongi/CC by 2.0)

VW muss jetzt in Norwegen und Südkorea noch einmal versuchen, dem Schaden zu begrenzen. (Foto: Flickr/Vince Alongi/CC by 2.0)

Mehrere hundert Millionen gefordert

Abgas-Skandal: Norwegens Staatsfonds klagt gegen Volkswagen

Der Staatsfonds Norwegens hat Volkswagen wegen des Dieselskandals auf Schadenersatz verklagt. Die Klage habe die Anwaltskanzlei Quinn Emanuel beim Landgericht Braunschweig eingereicht, erklärte der Fonds am Freitag. Außerdem gibt es Berichte, dass in Südkorea ein VW-Manager in U-Haft sitzt. Ihm wird vorgeworfen, Dokumente zu Emissionswerten gefälscht zu haben, wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Freitag berichtete.

Der Kurs fiel am Freitag um bis zu 11,1 Prozent . (Grafik: ariva.de)

Der Kurs fiel am Freitag um bis zu 11,1 Prozent . (Grafik: ariva.de)

Nach Brexit

Britisches Pfund stürzt auf tiefsten Stand seit über 40 Jahren

Der drohende Ausstieg Großbritanniens aus der EU hat dem Pfund Sterling den größten Kurssturz seiner Geschichte eingebrockt. Sein Kurs fiel am Freitag um bis zu 11,1 Prozent auf ein 30-Jahres-Tief von 1,3232 Dollar.

EU-Ratspräsident warnt vor einem politischen Chaos. (Foto: EU-Kommission)

EU-Ratspräsident warnt vor einem politischen Chaos. (Foto: EU-Kommission)

Erste Reaktionen

EU-Ratespräsident zu Brexit: Kein Moment für hysterische Reaktionen

EU-Ratspräsident Tusk hat angesichts Entscheidung der Briten zu mehr Geschlossenheit in der EU aufgerufen. In Deutschland hat nun auch Bundespräsident Lammert zu einer Sondersitzung des Bundestages aufgerufen.

Angela Merkel und Sigmar Gabriel. (Foto: dpa)

Angela Merkel und Sigmar Gabriel. (Foto: dpa)

Europa-Abgeordnete fordern von Bundesregierung Nein zu Glyphosat

Die Mehrheit der Deutschen ist gegen eine erneute Zulassung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat. Die meisten seien im Gegenzug auch bereit, mehr Geld für Lebensmittel zu bezahlen, wenn die Landwirtschaft auf Glyphosat verzichte. Kurz vor der neuen Abstimmung am Freitag haben sich auch Europaabgeordnete noch einmal in einem Brief an die Bundesregierung gewandt und diese aufgefordert, keiner Zulassung zuzustimmen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Besuch im Werk des Roboterherstellers Kuka in Augsburg. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand /dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Besuch im Werk des Roboterherstellers Kuka in Augsburg. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand /dpa)

Neuer Versuch

Insider – Anlagenbauer Voith will Kuka-Anteil an Chinesen abgeben

In Sachen Kuka-Übernahme durch Midea gibt es wieder Bewegung. Der Anlagebauer Voith will seinen Anteil an dem Roboterhersteller an Midea verkaufen. 

Adidas bleibt auch weiterhin dem DFB treu. (Foto: Flickr/Alex Queiroz/CC BY 2.0)

Adidas bleibt auch weiterhin dem DFB treu. (Foto: Flickr/Alex Queiroz/CC BY 2.0)

Konkurrenz für Nike

EM 2016: Adidas verlängert Vertrag mit DFB

Adidas verlängert den Vertrag mit dem Deutschen Fußballbund bis 2022. Der Konzern erhöht die Ausgaben, um den Sport zu fördern und Konkurrenten wie Nike hinter sich zu lassen. Dafür soll die Produktion sogar nach Deutschland zurückgeholt werden.

Demonstranten protestieren am 15.03.2016 in Hamburg vor dem Congress Centrum (CCH) gegen den Einsatz des Pflanzenschutzmittels Glyphosat. (Foto: dpa)

Demonstranten protestieren am 15.03.2016 in Hamburg vor dem Congress Centrum (CCH) gegen den Einsatz des Pflanzenschutzmittels Glyphosat. (Foto: dpa)

Abstimmung am Freitag

Große Mehrheit der Deutschen lehnt weitere Glyphosat-Zulassung ab

Die große Mehrheit der Deutschen lehnt einer Umfrage zufolge eine weitere Zulassung des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat in Europa ab. 83 Prozent der Bundesbürger sind gegen eine Zulassungsverlängerung, über die am Freitag auf EU-Ebene entschieden werden soll.

Vieles unklar

Geiselnahme im Kino beendet

In einem Kino im hessischen Viernheim hatte ein Mann Medienberichten zufolge um sich geschossen und offenbar mehrere Menschen verletzt. Der Innenminister des Landes sprach davon, dass der mutmaßliche Täter gestoppt worden sei.

Der Kurs fiel am Freitag um bis zu 11,1 Prozent . (Grafik: ariva.de)

Der Kurs fiel am Freitag um bis zu 11,1 Prozent . (Grafik: ariva.de)

Vor Referendum

Britisches Pfund steigt auf Jahreshoch

Vor der Entscheidung der Briten über einen Austritt aus der Europäischen Union ist die Währung des Landes auf ein Jahreshoch gegenüber dem Dollar gestiegen. In Tokio entsprach ein Pfund wenige Stunden vor Öffnung der britischen Wahllokale kurzzeitig 1,4844 Dollar.

Die wachsenden deutschen Exporte bereiten italienspremier Renzi keine Freude mehr. (Foto: EU-Kommission)

Die wachsenden deutschen Exporte bereiten italienspremier Renzi keine Freude mehr. (Foto: EU-Kommission)

Zu großes Ungleichgewicht

Zinssätze für Staatsanleihen aus Südeuropa steigen wieder

Der Bond-Markt zeigt erste Anzeichen von Unruhe: Die Zinssätze für südeuropäische Staatsanleihen stiegen wieder. Sie sind zwar immer noch historisch niedrig. Doch die Kluft zu den deutschen Bundesanleihen wird größer.

Die Bargeld-Tresore dürften bal auch für Genossenschaftsbanken interessant werden. (Foto: Flickr/Rob Pongsajapan/CC by 2.0)

Die Bargeld-Tresore dürften bal auch für Genossenschaftsbanken interessant werden. (Foto: Flickr/Rob Pongsajapan/CC by 2.0)

EZB-Politik nimmt ihren Lauf

DZ Bank will Negativzinsen an Volksbanken weitergeben

Kleine Genossenschaftsbanken müssen sich auf Strafzinsen einstellen, wenn sie hohe Geldbeträge bei der DZ Bank parken. Das genossenschaftliche Spitzeninstitut deutete auf seiner Hauptversammlung am Mittwoch an, die Negativzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) künftig an Volks- und Raiffeisenbank weiterzugeben.

Hamburg ist Deutschlands größter Seehafen und einer der wichtigsten Containerhäfen in Europa sowie weltweit.. (Foto: HHM / Peter Glaubitt)

Hamburg ist Deutschlands größter Seehafen und einer der wichtigsten Containerhäfen in Europa sowie weltweit.. (Foto: HHM / Peter Glaubitt)

Überkapazität in der Branche

EZB: Schiffskredite gefährden Banken-Stabilität

Die EZB nimmt Banken unter die Lupe, die Kredite an Reeder und Handelsgesellschaften vergeben haben. Offenbar schätzt die Zentralbank viele dieser Papiere als besonders ausfallgefährdet ein. Betroffen sind mit der NordLB, der HSH Nordbank und der Bremer Landesbank gleich drei deutsche Landesbanken. Die Probleme, so ein Manager, könnten nicht länger auf die lange Bank geschoben werden.

Beppe Grillo sorgte für den rasanten Aufstieg der Partei MoVimento 5 Stelle8. Foto. Flickr/ Giovanni Favia/CC by sa 2.0)/Beppe Grillo)

Beppe Grillo sorgte für den rasanten Aufstieg der Partei MoVimento 5 Stelle8. Foto. Flickr/
Giovanni Favia/CC by sa 2.0)/Beppe Grillo)

Nach Wahlerfolg

Italiens Protestpartei fordert Referendum über eigenen EU-Verbleib

Beflügelt von ihren Erfolgen bei den jüngsten Bürgermeister-Wahlen und dem anstehenden Brexit-Votum in Großbritannien will die Protest-Partei Fünf Sterne die Italiener befragen, ob das Land in der Euro-Zone bleiben sollte oder nicht.

Die Beliebtheit deutscher Elektronik in den USA konnte die neuen Verluste in Russland abfedern. (Foto: Flickr/John Vance/CC by 2.0)

Die Beliebtheit deutscher Elektronik in den USA konnte die neuen Verluste in Russland abfedern. (Foto: Flickr/John Vance/CC by 2.0)

Russlandexporte brechen weg

Deutsche Elektroindustrie steigert Exporte im April

Die deutsche Elektroindustrie hat im April ihre Exporte weiter gesteigert. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag der Wert der Ausfuhren mit 14,4 Milliarden Euro um 6,6 Prozent höher, wie der Branchenverband ZVEI am Mittwoch in Frankfurt berichtete.

Tesla baut das Angebot aus. (Foto: Flickr/Windell Oskay/Cc by 2.0)

Tesla baut das Angebot aus. (Foto: Flickr/Windell Oskay/Cc by 2.0)

Tesla-Aktien geben nach

Tesla bietet Milliarden für Solarfirma SolarCity

Der US-Elektroautohersteller Tesla will für eine Milliardensumme die Solarfirma SolarCity übernehmen. Es würden 26,50 bis 28,50 Dollar pro Aktie geboten, teilte Tesla am Dienstag mit. Damit hat die Offerte ein Gesamtvolumen von ungefähr 2,7 Milliarden Dollar. Derzeit ist SolarCity an der Börse etwa 2,1 Milliarden Dollar wert.

Eine Fracking-Bohrstelle im Mittleren Westen der USA. Das anfallende Restwasser kann Erdbeben auslösen, besagt eine aktuelle Studie. (Foto: Flickr/Daniel Foster)

Eine Fracking-Bohrstelle im Mittleren Westen der USA. Das anfallende Restwasser kann Erdbeben auslösen, besagt eine aktuelle Studie. (Foto: Flickr/Daniel Foster)

Noch keine endgültige Entscheidung

Gesundheitsrisiko: Koalition einigt sich auf Fracking-Verbot

Union und SPD haben sich auf ein unbefristetes Verbot des unkonventionellen Frackings verständigt, bei dem durch Einpressen von Flüssigkeiten Gas aus Gesteinsschichten gefördert wird.

Das Bundesverfassungsgericht folgte mit ihrem Urteil im Wesentlichen der Entscheidung des EuGH. (Foto: Flickr/ Erol Pohlreich/CC by nd 2.0/ Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts)

Das Bundesverfassungsgericht folgte mit ihrem Urteil im Wesentlichen der Entscheidung des EuGH. (Foto: Flickr/ Erol Pohlreich/CC by nd 2.0/ Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts)

Steuerzahler zahlt

Was das OK des Bundesverfassungsgerichts zur EZB-Politik bedeutet

Das Urteil von Karlsruhe zum OMT-Programm ist ein Nebenkriegsschauplatz. Die eigentliche Rechtslücke besteht in der Enteignung durch die niedrigen Zinsen. Der im Grundgesetz garantierte Schutz auf Eigentum kann rechtlich nicht durchgesetzt werden. Karlsruhe kämpft vergeblich gegen den rapiden Bedeutungsverlust.

Weltweite Geschäftsperspektiven für deutsche Unternehmen. (Grafik: DIHK)

Weltweite Geschäftsperspektiven für deutsche Unternehmen. (Grafik: DIHK)

Unternehmen beklagen sich

Wirtschaftskrise: Weltweiter Protektionismus nimmt zu

Seit dem Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise sind weltweit 1.000 protektionistische Maßnahmen ergriffen worden. Allein 200 davon in den vergangenen eineinhalb Jahren. Die meisten davon sind auf China zurückzuführen.

VW braucht eine Strategie gegen mögliche Klagewellen. (Foto: Flickr/Petr Magera/CC BY 2.0)

VW braucht eine Strategie gegen mögliche Klagewellen. (Foto: Flickr/Petr Magera/CC BY 2.0)

Klagewelle droht

Investorenstiftung will Volkswagen zu Vergleich bewegen

Nach dem Dieselskandal bei Volkswagen denkt der Konzern über eine außergerichtliche Einigung nach. Dieser Schritt könnte eine Flut von Klagen eindämmen. Garantiert ist der Erfolg für VW jedoch nicht.

Dematic solle zum Kern einer neuen, fünften Sparte von Kion werden. (Foto: Kion)

Dematic solle zum Kern einer neuen, fünften Sparte von Kion werden. (Foto: Kion)

Brückenkredit erforderlich

Kion kauft Logistik-Spezialisten Dematic

Der Gabelstapler-Hersteller Kion will mit einem milliardenschweren Zukauf sein Geschäft vor allem in den USA deutlich ausbauen. Kion werde für Dematic, einen Spezialisten für Automatisierung und Lieferketten-Optimierung, abzüglich bestimmter Verbindlichkeiten voraussichtlich einen Kaufpreis von etwa 2,1 Milliarden US-Dollar zahlen.

Richter des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe. (Foto: dpa)

Richter des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe. (Foto: dpa)

Nach EuGH

Verfassungsgericht weist Beschwerden gegen EZB ab

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Klage gegen die Euro-Politik der EZB im Jahr 2012 abgewiesen. Damals kündigte die EZB an, notfalls in unbegrenzter Menge Anleihen europäischer Krisenländer aufzukaufen, um Spekulanten an den Finanzmärkten von Wetten gegen den Euro abzuhalten. Die Beschwerdeführer erkannten darin eine laut Gesetz verbotene Staats-Finanzierung.

Union und SPD haben sich auf eine Reform der Erbschaftssteuer geeinigt. (Foto: dpa)

Union und SPD haben sich auf eine Reform der Erbschaftssteuer geeinigt. (Foto: dpa)

Union und SPD einigen sich auf Erbschaftsteuer-Reform

Die Regierung hat sich auf eine Reform der Erbschaftssteuer geeinigt, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Der Einigung von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit SPD-Chef Sigmar Gabriel und dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer müssen noch Bundestag und Bundesrat zustimmen. Angestrebt wird ein Beschluss...

Gerät in den Fokus: Ex-VW-Chef Martin Winterkorn. (Foto: dpa)

Gerät in den Fokus: Ex-VW-Chef Martin Winterkorn. (Foto: dpa)

Ermittlungen gegen Ex-VW-Chef Winterkorn

Im Abgasskandal bei Volkswagen rückt der ehemalige Konzernchef Martin Winterkorn ins Visier der Strafermittler, wie Reuters berichtet. Grund sei ein Anfangsverdacht auf Marktmanipulation bei Wertpapieren von Volkswagen, teilte die Staatsanwaltschaft Braunschweig am Montag mit. Die Ermittler seien auf eine Strafanzeige...

Der Iran normalisiert derzeit seine Handelsbeziehungen. (Foto: flickr.com/Blondinrikard Fröberg/CC BY 2.0)

Der Iran normalisiert derzeit seine Handelsbeziehungen. (Foto: flickr.com/Blondinrikard Fröberg/CC BY 2.0)

Iran begleicht Altschulden bei deutscher Wirtschaft

Mit der Begleichung von Alt-Schulden hat der Iran eine wesentliche Hürde für ein Hochfahren der deutsch-iranischen Handelsgeschäfte aus dem Weg geräumt. „Der Iran hat heute die noch offenen Außenstände bei den Exportkreditgarantien des Bundes, den sogenannten Hermesdeckungen, beglichen“, teilte am...

Erneut wird bei Amazon gestreikt. (Foto: flickr.com/Metropolico.org/CC BY SA 2.0)

Erneut wird bei Amazon gestreikt. (Foto: flickr.com/Metropolico.org/CC BY SA 2.0)

Erneut Streiks an deutschen Amazon-Standorten

Beschäftigte des Internet-Versandhändlers Amazon in Deutschland sind erneut in Streik getreten. Seit Montagmorgen würden die Verteilzentren Bad Hersfeld, Rheinberg und Werne bestreikt, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi laut AFP mit. Auch in Koblenz gab es Arbeitsniederlegungen. Für den Rest der Woche...

(Foto: flickr.com/oliver.dodd/CC BY 2.0)

(Foto: flickr.com/oliver.dodd/CC BY 2.0)

Pharmafirmen zahlen mehr als halbe Milliarde an Ärzte und Kliniken

Die Pharmaindustrie hat im vergangenen Jahr mehr als eine halbe Milliarde Euro an Ärzte und Krankenhäuser für Studien, Fortbildungen und Sponsoring gezahlt, wie Reuters berichtet. Die Summe betrage für das Jahr 2015 insgesamt rund 575 Millionen Euro, teilte der Verband...

In Oberösterreich entsteht die neue Batteriefabrik. (Foto: Kreisel Electric)

In Oberösterreich entsteht die neue Batteriefabrik. (Foto: Kreisel Electric)

Europa muss nachziehen

E-Autos: Größte Wachstumschance bietet sich in Asien

Laden in 18 Minuten und eine Reichweite von 300 Kilometern – Kreisel Electric hat sich mit Batterien für Autos bereits eine gute Marktsituation erarbeitet. Von Kaufprämien hält das Unternehmen aber nichts, „da sich Fahrzeuge auch ohne Zuschuss wirtschaftlich betreiben lassen“, sagte Christian Schlögl von Kreisel Electric den Deutschen Mittekstands Nachrichten.

Putin wird über die Entscheidung der EU-Kommission nicht erfreut sein. (Foto: EU-Kommission)

Putin wird über die Entscheidung der EU-Kommission nicht erfreut sein. (Foto: EU-Kommission)

Widerstand für Russland

Problem für Deutschland: EU sieht große Hürden für Nord Stream 2

In einem Brief an neun EU-Mitgliedsländer zeigt EU-Präsident Juncker massive rechtlichen Hürden für den Bau und den Betrieb der geplanten Pipeline Nord Stream 2 auf. Sollte die Pipeline scheitern, wäre das vor allem ein schwerer Schlag für die Energie-Versorgung in Deutschland. Russland will mit der Pipeline billigere Energie nach Europa liefern.

Auch in der Bevölkerung nimmt die Kritik gegenüber der Eurozone und der Geldpolitik der EZB zu . (Foto: Flickr/Eoghan OLionnain/CC SA 2.0)

Auch in der Bevölkerung nimmt die Kritik gegenüber der Eurozone und der Geldpolitik der EZB zu . (Foto: Flickr/Eoghan OLionnain/CC SA 2.0)

Euro bleibt verwundbar

EU kann nationalen Banken in Krise nicht helfen

Die EU zögert bei der Einführung der gemeinsamen Haftung für Sparguthaben. Deutschland fordert ein Veto-Recht bei Banken-Rettungen. Die Strategie könnte sich als gefährlich erweisen: Aktuell ist die Euro-Zone für einen Banken-Crash nicht gerüstet.

Großbritaniens Premier Cameron will de Briten im Juni über den Verbleib in der EU abstimmen lassen. (Foto: Flicrk/brett jordan/CC by 2.0)

Großbritaniens Premier Cameron will de Briten im Juni über den Verbleib in der EU abstimmen lassen. (Foto: Flicrk/brett jordan/CC by 2.0)

Besser als eigene Fehler

Brexit: Für viele Unternehmen Ausrede für schlechte Zahlen

Ein Austritt Großbritanniens aus der EU könnte vielen Unternehmen dazu dienen, still und leise ihre Prognosen zu revidieren. Die Zahlen wären auch ohne das externe Ereignis schlecht gewesen. Aber ein Brexit klingt als Grund besser als Management-Versagen.

Putin räumte ein, dass die russische Wirtschaft auch "systemische Probleme" habe. (Foto: EU-Kommission)

Putin räumte ein, dass die russische Wirtschaft auch "systemische Probleme" habe. (Foto: EU-Kommission)

Moskau will keinen Kalten Krieg

Trotz neuer Krim-Sanktionen: Putin reicht der EU die Hand

Russlands Präsident Putin hat trotz der Verlängerung der Krim-Sanktionen ein deutliches Signal in Richtung EU ausgesendet: Sein Land sei nicht nachtragend und bereit, das gespannte Verhältnis wieder zu entkrampfen. Kommende Woche entscheidet die EU über die Verlängerung des zweiten, wesentlich größeren Teils der Sanktionen.

Interessantes Geschäft für BASF. (Foto: dpa)

Interessantes Geschäft für BASF. (Foto: dpa)

Größter Zukauf seit 2010

BASF kauft für 3,2 Milliarden Dollar in USA zu

Der Chemieriese BASF stärkt sein Geschäft mit Lacken mit einem milliardenschweren Zukauf. Der Ludwigshafener Konzern zahlt für die Frankfurter Chemetall rund 3,2 Milliarden Dollar. Für BASF ist es die größte Übernahme seit sechs Jahren.

Das Brexit-Referendum bringt die Schweiz politisch unter Druck. Im Bild das Bundeshaus in Bern. (Foto: Flickr/Michael Dornbierer/ CC BY 2.0/main city)

Das Brexit-Referendum bringt die Schweiz politisch unter Druck. Im Bild das Bundeshaus in Bern. (Foto: Flickr/Michael Dornbierer/ CC BY 2.0/main city)

Große Vermögenswerte

Schweiz: Brexit schadet der Regierung und hilft den Banken

Ein möglicher EU-Austritt Großbritanniens hätte vielfältige Folgen für die Schweiz. Die Banken würden wahrscheinlich vom Abfluss von Geldern aus London profitieren. Anders stellt sich die Situation für die Regierung dar, weil die EU wichtige Verhandlungen zum Verhältnis EU-Schweiz vorerst gestoppt hat.

In Europa insgesamt wurden 5.082 Investitionsprojekte gestartet. (Foto: Flickr/ Kārlis Dambrāns/CC by 2.0/Euro)

In Europa insgesamt wurden 5.082 Investitionsprojekte gestartet. (Foto: Flickr/
Kārlis Dambrāns/CC by 2.0/Euro)

Neue Jobs geschaffen

Österreichs Investoren zieht es nach Deutschland

2015 ist die Zahl der Projekte, die ausländische Investoren in Österreich umgesetzt haben, noch einmal angestiegen.

Per Hyperloop will Russland seine entlegenen Gebiete im Osten besser erschließen. (Foto: obs/JumpStartFund)

Per Hyperloop will Russland seine entlegenen Gebiete im Osten besser erschließen. (Foto: obs/JumpStartFund)

Bis zu 1.220 Km/h

Russland plant Hyperloop-Strecke

Die russische Eisenbahn RZD arbeitet an einer eigenen Umsetzung der Hochgeschwindigkeits-Transport-Technologie Hyperloop. Die Technologie soll zunächst auf einer 700 Kilometer langen Strecke zwischen Moskau und Sankt Petersburg genutzt werden. Langfristig soll die Technologie jedoch im ganzen Land zum Einsatz kommen, insbesondere um den abgelegenen Osten und Süden besser zu erschließen.

Angela Merkel 2015 in einem Mitsubishi-Werk in Japan. (Foto: dpa)

Angela Merkel 2015 in einem Mitsubishi-Werk in Japan. (Foto: dpa)

852 Euro pro Auto

Getrickst: Mitsubishi will Kunden über eine halbe Milliarde Euro zahlen

Im Skandal um manipulierte Spritverbrauchstests bietet der japanische Autobauer Mitsubishi Kunden Entschädigungen über insgesamt mehr als eine halbe Milliarde Euro an. Das Unternehmen wolle je Fahrzeug 100.000 Yen (852 Euro) zahlen.

Hotspot-Anbieter werden mit der Novelle sonstigen Internetprovidern rechtlich gleichgestellt. (Foto: Flickr/ Jonathan Nalder/CC BY 2.0)

Hotspot-Anbieter werden mit der Novelle sonstigen Internetprovidern rechtlich gleichgestellt. (Foto: Flickr/ Jonathan Nalder/CC BY 2.0)

Nach langer Debatte

Bundesrat ebnet Weg für mehr öffentliches WLAN

Wer öffentlich zugängliches WLAN anbieten möchte, hat es künftig leichter. Der Bundesrat billigte am Freitag die Änderungen am Telemediengesetz, mit denen die sogenannte Störerhaftung abgeschafft wird. Damit soll es nicht mehr möglich sein, dass Betreiber offener Funknetzwerke belangt werden, wenn Nutzer des WLAN-Angebots Rechtsverstöße begehen. Die Regierung hofft auf deutlich mehr Hotspots durch die Reform.

Der DeLorean, bekannt aus dem Film „Zurück in die Zukunft“, gilt vielen Fans noch heute als zukunftsträchtiges Auto. (Foto: Flickr/ Lummi Photography/CC by nd 2.0/ DeLorean)

Der DeLorean, bekannt aus dem Film „Zurück in die Zukunft“, gilt vielen Fans noch heute als zukunftsträchtiges Auto. (Foto: Flickr/ Lummi Photography/CC by nd 2.0/ DeLorean)

Großes Potential

Deutsche Unternehmen kämpfen um die Zukunft des Automobils

In den kommenden zehn Jahren wird es in der Automobilbranche zu starken Umbrüchen kommen. Spätestens seit Tesla und Dieselgate ist klar, wer in Sachen E-Mobilität und autonomem Fahren nicht bereits in den Entwicklungen steckt, der läuft Gefahr, auf der Strecke zu bleiben. Konkurrenz findet sich dabei eben nicht bei den klassischen Automobilherstellern, sondern auch unter Technologiekonzernen, Start-ups und Mittelständlern.

Auch die Zahl der größeren Neugründungen ist gesunken. (Foto: Flickr/ ME-Arbeitgeber/CC BY 2.0)

Auch die Zahl der größeren Neugründungen ist gesunken. (Foto: Flickr/ ME-Arbeitgeber/CC BY 2.0)

Minus 11,4 Prozent

Zahl der Neugründungen bricht ein

In Deutschland sind im ersten Quartal des Jahres deutlich weniger neue Betriebe und Kleingewerbe angemeldet worden. Die Zahl der Gewerbeanzeigen für Kleinunternehmen ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um stark zurückgegangen.

Der chinesische Präsident Xi Jinping und sein US-Kollege Barack Obama. (Foto: dpa)

Der chinesische Präsident Xi Jinping und sein US-Kollege Barack Obama. (Foto: dpa)

Zeiten des Umbruchs

Der Westen baut Wirtschafts-Front gegen China auf

China baut sein Wirtschaftsmodell um: Die billige Massenproduktion soll von Innovationen und Dienstleistungen abgelöst werden. Dazu braucht das Land jedoch Zugriff auf moderne westliche Technologie und Know-How. Der Westen ist besorgt und schaltet auf Abwehr.

Das ARES-Shuttle ist ein Vorläufer des endgültigen Projekts. (Foto: Aresnorthamerica)

Das ARES-Shuttle ist ein Vorläufer des endgültigen Projekts. (Foto: Aresnorthamerica)

500 Megawatt

Elektrische Züge können Windkraft speichern

Ein kalifornisches Start-up hat einen Energiespeicher auf Schienen entwickelt. Dabei treibt Wind- oder Sonnenenergie einen Elektro-Zug einen Berg hinauf und erzeugt beim Herabrollen Strom. Die Technologie soll eine effizientere und umweltfreundlichere Alternative zu den bisher gängigen Pumpspeicherkraftwerken mit Wasser darstellen.

Das Parlament in Zagreb entzog dem parteilosen Ministerpräsidenten Tihomir Oreskovic das Vertrauen. (Foto: Flickr/European People's Party/CC by 2.0/ EPP Summit, Brussels, May 2014)

Das Parlament in Zagreb entzog dem parteilosen Ministerpräsidenten Tihomir Oreskovic das Vertrauen. (Foto: Flickr/European People's Party/CC by 2.0/ EPP Summit, Brussels, May 2014)

Neue Regierung notwendig

Kroatische Regierung stürzt über Misstrauensvotum

Nach nur fünf Monaten im Amt ist die kroatische Regierung über ein Misstrauensvotum gestürzt. Das Parlament in Zagreb entzog dem parteilosen Ministerpräsidenten Tihomir Oreskovic das Vertrauen und stimmte am Donnerstag mit großer Mehrheit für den Misstrauensantrag, wie Parlamentspräsident Zeljko Reiner mitteilte. Nun muss innerhalb von 30 Tagen eine neue Regierung gebildet werden. Andernfalls müssen das Parlament aufgelöst und Neuwahlen angesetzt werden.

EU-Ratspräsident warnt vor einem politischen Chaos. (Foto: EU-Kommission)

EU-Ratspräsident warnt vor einem politischen Chaos. (Foto: EU-Kommission)

Am 23. Juni

EU erhöht Druck auf Großbritannien

Am 23. Juni entscheidet Großbritannien in einem Referendum über den möglichen Verbleib des Landes in der EU. Die EU-Politiker haben den Kern einer Volksabstimmung nicht erkannt und versuchen deshalb, Einfluss auf die potentiellen Wähler in Großbritannien zu nehmen. Tusk warnt nun sogar vor Jahren des Chaos.

Am Mittwochabend haben tausende Griechen vor dem Parlamentsgebäude demonstriert. (Foto: dpa)

Am Mittwochabend haben tausende Griechen vor dem Parlamentsgebäude demonstriert. (Foto: dpa)

Demo für EU

Tausende Griechen fordern Rücktritt der Regierung Tsipras

Am frühen Abend hatten in Griechenland Tausende Demonstranten auf dem Syntagma-Platz den Rücktritt der Regierung gefordert. Zwischen 7.000 und 8.000 Demonstranten sollen vor Ort gewesen sein.

Stornoquote der deutschen Lebensversicherer im Zeitablauf. (Quelle: Statista)v

Stornoquote der deutschen Lebensversicherer im Zeitablauf. (Quelle: Statista)

Notlage der Lebensversicherer

Die Policen-Inhaber von Lebensversicherungen werden durch die Zinsbaisse hart getroffen. Policeninhaber aus den 1980er und 1990er Jahren fahren gut, während die Versicherten mit tieferen Garantiesätzen bestraft werden.

Die Minen-Industrie bietet einen lukrativen Markt für autonome LKW-Technov

Die Minen-Industrie bietet einen lukrativen Markt für autonome LKW-Technologie. (Foto: Screenshot)

Minen ohne Kumpel

Bergbau 4.0: Volvo testet fahrerlose LKWs unter Tage

Die schwedischen Autobauer Volvo und Saab haben eine fahrerlose Lkw-Flotte für den Bergbau entwickelt. Die Lastwagen navigieren selbstständig durch unterirdische Minen und transportieren die Rohstoffe in Flotten ab. Der Einsatz autonomer Technologie in der Industrie könnte sich für die Skandinavier als lukrativer herausstellen als der Wettlauf der Konkurrenz um fahrerlose Autos in Städten .

„Ob der EZB-Chef aus Deutschland, Italien oder einem anderen Land kommt, spielt keine Rolle.“ (Foto: Flickr/ Christian Dembowski/Cc by nc nd 2.0)

„Ob der EZB-Chef aus Deutschland, Italien oder einem anderen Land kommt, spielt keine Rolle.“ (Foto: Flickr/ Christian Dembowski/Cc by nc nd 2.0)

EZB mischt mit

Bundesanleihe im Minus: Investoren verunsichert

Die Abstimmung über einen Brexit wirft ihre Schatten voraus: die Nachfrage nach vermeintlich sicheren Staatsanleihen hat deutlich zugenommen. Die Kaufprogramme der EZB haben jedoch dazu geführt, dass Investoren dort nur noch wenig Rendite erwirtschaften oder sogar Verluste einfahren. Die Allianz spricht von einer Blase am Bondmarkt.

Soundcloud hat nach eigenen Angaben 175 Millionen Nutzer. (Foto: Screenshot: Soundcloud)

Soundcloud hat nach eigenen Angaben 175 Millionen Nutzer. (Foto: Screenshot: Soundcloud)

70 Millionen Dollar Einstieg

Twitter beteiligt sich am Berliner Musikdienst Soundcloud

Twitter steigt beim Berliner Musikdienst Soundcloud ein. Der Chef des US-Kurznachrichtendienstes, Jack Dorsey, bestätigte die Beteiligung am Dienstagabend, allerdings ohne finanzielle Details zu nennen.

Bis zu 4.000 Euro sollen beim Kauf eines neuen E-Autos gezahlt werden. (Foto: Flickr/Frank Hebbert/CC by 2.0)

Bis zu 4.000 Euro sollen beim Kauf eines neuen E-Autos gezahlt werden. (Foto: Flickr/Frank Hebbert/CC by 2.0)

Bis zu 4.000 Euro

Brüssel verzögert Start der Kaufprämie für E-Autos

Eigentlich sollte die Kaufprämie für E-Autos bereits für Käufer verfügbar sein. Doch der Start der Prämie verzögert sich. Die EU-Kommission muss diese erst absegnen.

Seit Jahren leidet die Bevölkerung Venezuelas unter den Folgen des wirtschaftlichen Abschwungs. (Foto: Flickr/ Julio César Mesa/CC by nd 2.0)

Seit Jahren leidet die Bevölkerung Venezuelas unter den Folgen des wirtschaftlichen Abschwungs. (Foto: Flickr/ Julio César Mesa/CC by nd 2.0)

Wirtschaftskrise mit schweren Folgen

Krise: Plünderungen und Proteste in Venezuela

Angesichts des akuten Mangels an Lebensmitteln wächst in Venezuela auch in Hochburgen der Sozialisten der Widerstand gegen die Regierung von Präsident Nicolás Maduro. In dem am Rande des Ruins stehenden Land gilt ein Ausnahmezustand, die Repression hat deutlich zugenommen.

Die folgenden Angaben beziehen sich auf die 31 Prozent der Betriebe, die nicht alle Ausbildungsplätze besetzen konnten. (Grafik: DIHK)

Die folgenden Angaben beziehen sich auf die 31 Prozent der Betriebe, die nicht alle Ausbildungsplätze besetzen konnten. (Grafik: DIHK)

Anpassung erforderlich

Der Industrie fehlt der Nachwuchs

Die Suche nach Auszubildenden fällt den Unternehmen immer schwerer. Fast jedes dritte deutsche Unternehmen konnte im vergangenen Jahr nicht alle Ausbildungsplätze besetzen. In den neuen Bundesländern waren es sogar 45 Prozent.

1985 hatte sich Grönland in einer Volksabstimmung gegen ein Verbleiben in der EU ausgesprochen. (Foto: Flickr/kaet44//CC by 2.0/Ilulissat Town, Greenland)

1985 hatte sich Grönland in einer Volksabstimmung gegen ein Verbleiben in der EU ausgesprochen. (Foto: Flickr/kaet44//CC by 2.0/Ilulissat Town, Greenland)

Vor Brexit-Referendum

Grönland erwägt Wiedereintritt in die EU

Drei Jahrzehnte nach dem Austritt Grönlands aus der Europäischen Gemeinschaft bringen Politiker und Unternehmer angesichts der Brexit-Debatte in Großbritannien einen Wiedereintritt in die EU ins Gespräch.

: Die Wissenschaftler um Professor Markus Oeser wollen Photovoltaikzellen in die Oberfläche von Straßen integrieren. (Foto: RWTH Aachen University/Peter Winandy)

: Die Wissenschaftler um Professor Markus Oeser wollen Photovoltaikzellen in die Oberfläche von Straßen integrieren. (Foto: RWTH Aachen University/Peter Winandy): Die Wissenschaftler um Professor Markus Oeser wollen Photovoltaikzellen in die Oberfläche von Straßen integrieren. (Foto: RWTH Aachen University/Peter Winandy)

Kabellos Laden während der Fahrt

Solarstraßen sollen Strom für deutsche E-Autos liefern

Aachener Forscher entwickeln einen Straßenbelag, der nicht nur Solar-Energie liefert, sondern zusätzlich noch Schadstoffe aus der Luft filtern kann. Mit dem erzeugten Strom werden Elektro-Autos während der Fahrt kabellos aufgeladen. Eine erste Testsfläche soll in Berlin verlegt werden.

Wenn kein Wind weht oder die Sonne nicht scheint haben Betreiber von Windparks und Solaranlagen ein Problem. (Foto: Uwe Zucchi/dpa)

Wenn kein Wind weht oder die Sonne nicht scheint haben Betreiber von Windparks und Solaranlagen ein Problem. (Foto: Uwe Zucchi/dpa)

Für 1,6 Milliarden Euro

Chinesen kaufen deutschen Nordsee-Windpark

Der chinesische Energiekonzern China Three Gorges übernimmt den deutschen Nordsee-Windpark Meerwind. Der Vertrag ist während der gegenwärtigen China-Reise von Bundeskanzlerin Merkel unterzeichnet worden. Meerwind ist einer der größten deutschen Windparks.

Auch am 11. Juni hatte die Gewerkschaft CGT gestreikt. (Foto: dpa)

Auch am 11. Juni hatte die Gewerkschaft CGT gestreikt. (Foto: dpa)

Trotz EM

Paris: Tausende bei Großdemo gegen Arbeitsmarktreform

Tausende Demonstranten aus ganz Frankreich sind am Dienstag zu einer Großkundgebung in Paris gegen die geplante Arbeitsmarktreform gereist. Etwa 700 Busse brächten die Demonstranten in die Hauptstadt, sagte Philippe Martinez, Chef der für ihre harte Haltung bekannten Gewerkschaft CGT.

Die Investition in zweijährige Papiere ist seit Mitte 2014 durchgängig ein Verlustgeschäft. (Foto: Finanzagentur)

Die Investition in zweijährige Papiere ist seit Mitte 2014 durchgängig ein Verlustgeschäft. (Foto: Finanzagentur)

Minus 0,003

Rendite für Bundesanleihen fallen erstmals unter Null

Am Dienstag wurde die wichtigste deutsche Staatsanleihe - die seit Anfang der 60er Jahre regelmäßig ausgegeben wird - mit einem negativen Zins von 0,003 Prozent gehandelt.

Für 2,99 Euro ist ein Kotelett nicht gewinnbringend zu produzieren.  (Foto: Flickr/Martin Roell/CC by sa 2.0/Kubikmeterweise tote Tiere)

Für 2,99 Euro ist ein Kotelett nicht gewinnbringend zu produzieren. (Foto: Flickr/Martin Roell/CC by sa 2.0/Kubikmeterweise tote Tiere)

Keine Dumpingpreise

Grüne fordern Mindestpreis für Fleisch

Nach dem Willen der Grünen soll es künftig in Supermärkten kein extrem billiges Fleisch mehr geben. Die Bundestagsfraktion mache sich für ein Verbot von Dumpingangeboten und für einen verbindlichen Mindestpreis für Fleisch stark.

Massiver Wertverlust

Rohstoffkrise: Minenbetreiber haben Tiefpunkt noch nicht erreicht

Die Minenbetreiber weltweit stehen vor großen Herausforderungen. Viele sind überschuldet, bei vielen Rohstoffen herrscht eine Überproduktion. Die volatilen Rohstoffpreise und die anhaltende Verlangsamung des globalen Wachstums zwingen die Minenbetreiber zu weiteren Kurskorrekturen.

Streit um Machtbefugnisse

EU-Kommission will Handelsabkommen mit Kanada im Alleingang abschließen

Zwischen Deutschland und der EU-Kommission zieht ein neuer erbitterter Streit über das mit Kanada ausgehandelte Freihandelsabkommen Ceta herauf. Insidern zufolge will die EU-Kommission für den Abschluss des Handelsabkommens nicht auf die Zustimmung der nationalen Parlamente warten. Die Bundesregierung kritisierte dieses Vorhaben.

Hohe Arbeitslosigkeit

Österreichische Nationalbank senkt ihren Ausblick

Für die kommenden zwei Jahre wird das BIP in Österreich deutlich geringer wachsen, als es die Österreichische Nationalbank zuletzt prognostizierte. Die Zentralbank erwartet außerdem einen weiteren Anstieg der Arbeitslosenzahlen bis 2017.

196 Dollar je Aktie

Microsoft will LinkedIn für 26 Milliarden Dollar kaufen

Microsoft will das Online-Karrierenetzwerk LinkedIn übernehmen. Die Transaktion soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, wie der Softwarekonzern mitteilte. LinkedIn werde auch nach der Transaktion eine eigene, unabhängige Marke bleiben.

Brexit_Entscheidung

Europas Krise bringt den Schweizer Franken in Bedrängnis

Verschiedene Risiken in Europa setzen den Schweizer Franken unter starken Aufwertungsdruck, weil Investoren in ihm einen sicheren Hafen sehen. Neben der Exportwirtschaft ist besonders die Zentralbank betroffen, die den Franken schon seit Monaten mit Devisenkäufen stützt. Im Fall eines Brexit müsste sie wahrscheinlich massiv intervenieren.

Täter, nicht nur Gehilfe

CO2-Verfahren: Haftstrafe für ehemaligen Deutsche-Bank-Manager

Im Prozess um Steuerbetrug mit Luftverschmutzungsrechten hat das Landgericht Frankfurt nur einen der sieben angeklagten Deutsche-Bank-Mitarbeiter zu einer Haftstrafe verurteilt. Der 55 Jahre alte ehemalige Leiter der Vertriebsregion Mitte muss für drei Jahre ins Gefängnis, wie der Vorsitzende Richter Martin Bach am Montag sagte.

BMW kritisiert scharf

Brexit: Autobauer steuern gelassen auf Votum zu

Große Autohersteller sehen dem Entscheid, ob Großbritannien in der EU verbleibt oder nicht, eher entspannt entgegen. Experten warnen jedoch vor zu großer Leichtfertigkeit. Ein möglicher Brexit könne vor allem die Arbeitnehmer treffen sowie das Image großer Marken verletzen.

Mittelschicht muss entlastet werden

CSU gegen Wiedereinführung von Vermögensteuer

Auf den Vorschlag der SPD, die Vermögenssteuer wieder einzuführen reagiert die CSU mit einer klaren Absage. Der Aufwand sei viel zu hoch, so die Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt. Über die Einkommenssteuer könne jedoch verhandelt werden, um eine steuerliche Entlastung für den Mittelstand zu schaffen.

Große Wachstumsmargen

Niedrige Zinsen führen zu Hotel-Boom in Zürich

Die Suche nach geeigneten Renditeobjekten führt immer mehr Investoren nach Zürich. Im Gegensatz zu vielen Regionen in der Schweiz boomt hier der Tourismus, immer mehr Investoren setzen auf Hotels als Anlagemöglichkeiten.

Auftaktspiel gegen Rumänien gewonnen

Geringe Wirkung von Fußball-EM auf Frankreichs Wirtschaft

Die EM 2016 sorgt in Frankreich vorerst für gute Stimmung. Doch das Fußball-Spektakel wird von anhaltenden Streiks und dem weiterhin immensen Aufgebot an Polizeikräften überschattet. Die Konsequenzen, die Präsident Hollande nach den Anschlägen von Paris gezogen hat, könnten der französischen Konjunktur so erheblichen Schaden zufügen.

Arbeitsschutz gilt auch für Jugendliche

Kinder-Ferienarbeit: Wo liegen die Grenzen

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Viele Schüler wollen sich in der unterrichtsfreien Zeit den einen oder anderen Euro hinzuverdienen. Doch auch für kurze Ferienjobs gelten Regeln, die sowohl von Arbeitgebern als auch den Eltern eingehalten werden müssen. Denn Ferien gelten in erster Linie der Erholung

Angebot nicht attraktiv

Stillstand bei Gesprächen zwischen Bayer und Monsanto

Nachdem Monsanto ein erstes Angebot des Pharmariesen Bayer abgelehnt hatte, befinden sich die Verhandlungsgespräche offenbar in einer Sackgasse. Beide Seiten hatten immer wieder eine mögliche Übernahme beteuert. Laut einem Insider kritisiere Bayer aber nun fehlendes Engagement, während Monsanto mehr Geld verlangt.

Hohe Kosten: Mittelstand soll internationale Geschäfte offenlegen

Ende Mai ist die Begutachtungsfrist für das neue Gesetz zur Verhinderung von Steuerhinterziehung abgelaufen. Nun muss der Gesetzesentwurf dem Nationalrat zur Abstimmung übergeben werden. Eine Zustimmung ist wahrscheinlich. Obwohl es hauptsächlich für große, internationale Unternehmen geplant war, sind auch große Teile des Mittelstands von dem Gesetz betroffen, sagte Gabriele Holzinger von Deloitte Österreich den Deutschen Mittelstands Nachrichten. Es drohen hohe Kosten.

Global Wealth 2016

Schweiz ist größter Offshore-Finanzplatz

Im vergangenen Jahr ist das globale private Finanzvermögen um 5,2 Prozent gestiegen und erreichte damit einen Wert von 168 Billionen Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr sind damit die privaten Finanzvermögen nicht ganz so stark gewachsen.

Nächste Tranche steht bevor

Euro-Rettung treibt Griechenland in die nächste Rezession

Griechenland wehrt sich gegen Forderungen internationaler Gläubiger. Insbesondere der Verkauf von Krediten ist umstritten.

Umfangreicher Verkauf

Airbus trennt sich von Kampfjet-Hersteller

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus will seine Anteile am Kampflugzeug-Hersteller Dassault Aviation komplett abgeben. Airbus hielt zuletzt noch 23,6 Prozent an dem Unternehmen.

Keine offiziell Untersuchung

Probleme bei Tesla: US-Behörde prüft Beschwerden

Der Autohersteller Tesla kämpft derzeit mit einigen Beschwerden hinsichtlich der Aufhängung der Elektroautos. Nun prüfen US-Behörden die Vorgänge. Eine offizielle Untersuchung wurde jedoch noch nicht eingeleitet. An einem Kugelgelenk wurde starker Rost gefunden, den das Unternehmen aber derzeit auf die Haltung des Autos zurückführt.

für 250 Millionen Dollar

Springer kauft Daten-Spezialist in den USA

Axel-Springer setzt seine Expansion auf dem US-Markt fort. Der Verlag hat 93 Prozent des Unternehmens eMarketer erworben. 250 Millionen Dollar hat Axel Springer dafür bereitgestellt.

Mittelstands-Initiative warnt

TTIP gefährdet regionale Handwerksunternehmen

Im Zuge der TTIP-Verhandlungen soll Unternehmen der Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen im Partnerland erleichtert werden. Das könnte für Europas Handwerksunternehmen gefährlich werden. Diese gehören meist zum Mittelstand und verfügen nicht über die notwendigen finanziellen Spielräume um verstärkt an derartigen Ausschreibungen teilnehmen zu können. Großunternehmen aus den USA beispielsweise gibt es auch im Handwerk und diese würden tatsächlich von den einfacheren Zugängen profitieren und heimische Betriebe verdrängen.

Investoren beliebt

Chinas Investitionen in der Schweiz werden größer und zahlreicher

Firmen und Beteiligungsgesellschaften aus China investieren immer häufiger in der Schweiz. Die Summen, um die es dabei geht, werden seit einigen Jahren außerdem immer größer. Experten glauben, dass es in Zukunft noch mehrere Kaufangebote in der Größenordnung des Angebots für Syngenta geben dürfte.

Unternehmensanleihen nicht rentabel

EZB-Politik treibt Investoren in riskante Anlage-Formen

Der Start des EZB-Kaufprogramms für Unternehmensanleihen wirft seine Schatten voraus. Schon jetzt beginnen die Renditen deutlich zu sinken. Um überhaupt noch nennenswerte Gewinne zu erzielen, müssen Investoren in immer risikoreichere Papiere investieren. Der Gesamtumfang von Anleihen mit negativer Rendite liegt global bereits bei über 10 Billionen Euro.

Rückschlag für Landwirte

EuGH: EU-Kommission kann Vernichtung gesunder Olivenbäume fordern

Bauern müssen auf Anordnung der EU-Kommission gesunde Olivenbäume vernichten, wenn in ihrer Nähe andere von einem gefährlichen Bakterium befallen sind. Eine entsprechende Verpflichtung der EU-Kommission ist rechtens, wie der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem am Donnerstag verkündeten Urteil entschied.

Abhängigkeit wächst

EU-Staaten stützen deutsche Exporteure

Die Exporte in Staaten außerhalb der EU haben weiter abgenommen. Im ersten Quartal sanken die Ausfuhren hier um 3,3 Prozent. Im April hat dieser Trend angehalten. Hier war lediglich die sehr gute Nachfrage aus den EU-Ländern für das deutliche Plus verantwortlich.

Ende der geplanten Unabhängigkeit?

Haushalts-Streit: Kataloniens Regierung droht zu zerbrechen

Die nach Unabhängigkeit strebende Regierung in der spanischen Region Katalonien ist an einem Streit über die Haushaltspolitik zerbrochen. Die linksgerichtete Koalitionspartei CUP stimmte am Mittwoch gegen den Haushaltsentwurf, weil sie die darin vorgesehenen Sparmaßnahmen nicht mittragen wollte. Der Regionalpräsident Puigdemont will nun die Vertrauensfrage stellen.

Industrie 4.0

Roboter-Boom kommt im Mittelstand an

2015 konnte die Robotik- und Automationsbranche einen Rekordumsatz erzielen.Die steigende Nachfrage im deutschen Mittelstand nach Industrie-Robotern wird der Branche in diesem Jahr weiteren Aufwind geben. Die Diskussion um eine Übernahme von Kuka durch einen chinesischen Investor zeigt die Potentiale, die die deutsche Industrie hier freisetzen kann.

Handlung notwendig

Umfrage: Europaweite Kritik gegenüber der EU wächst

Kurz vor dem Brexit-Referendum in Großbritannien dokumentiert eine internationale Umfrage eine zunehmend EU-kritische Stimmung auch in anderen europäischen Staaten. In Deutschland ist jeder zweite nicht mehr gut auf die EU zu sprechen. In Frankreich ist die Stimmung noch schlechter.

Unruhe im Bankensystem

Negativzinsen: Commerzbank will Milliarden bunkern

Um keine Strafzinsen bei der EZB zahlen zu müssen, erwägt die Commerzbank, einen Teil ihrer Gelder lieber in Tresoren zu horten. Seit März liegt der Satz bei minus 0,4 Prozent.

Stärkere Kontrolle

Kuka-Debatte: Gabriel will stärkere Regulierungen für ausländische Übernahmen

Nach der chinesischen Kaufofferte für den deutschen Roboterhersteller Kuka verlangt Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel einen besseren Schutz europäischer Unternehmen vor unliebsamen Übernahmeversuchen. Die Europäer müssten darüber nachdenken, ob sie derartige Transaktionen zulassen wollen, sagte Gabriel am Mittwoch in Berlin.

Ehemaliger SNB-Chef: Schweiz soll an 1.000-Franken-Note festhalten

Die EZB hat angekündigt, den 500-Euro-Schein bald nicht mehr zu drucken. Im Zuge dessen wird die Forderung laut, dass auch die Schweizer Nationalbank die größte Banknote des Landes abschaffen sollte. Der ehemalige Notenbankchef Jean-Pierre Roth hingegen fordert den Erhalt des 1.000-Franken-Scheins. Ein Abschaffen werde die Kriminalität nicht verringern. Tatsächlich stecke der Versuch, die Menschen zum Konsum zu bewegen, hinter derartigen Entschlüssen, so Roth.

Deutsche Börse und LSE wollen über tausend Stellen streichen

BÖRSEN Deutsche Börse und LSE wollen über tausend Stellen streichen Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 01.06.16 15:36 Uhr Deutsche Börse und London Stock Exchange wollen bei einem Zusammenschluss über tausend Stellen streichen. Auf diese Weise sollen die Kosten massiv gesenkt werden. Die Aktionäre der Deutsche Börse können das Fusions-Angebot noch bis zum 12. Juli annehmen.

Faule Kredite gefährden Finanz-System in China

Die französische Großbank Société Générale rechnet damit, dass die faulen Kredite in Chinas Finanzsystem einen Gesamtschaden von mehr als einer Billion Euro verursachen könnten. Dies entspreche etwa 60 Prozent des Kapitals aller Geschäftsbanken des Landes. Eine Umstrukturierung des Finanzsystems werde mittelfristig sehr wahrscheinlich sein.

DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN versuchen, wirtschaftliche und politische Entwicklungen verständlich und kritisch zu erklären. Die politisch und gesellschaftlich relevanten Themen für den deutschen Mittelstand werden beleuchtet. Vor allem liegt uns daran, manch einen globalen Zusammenhang aufzuzeigen, der für Deutschland nicht sichtbar und doch relevant ist. Europa-Themen und Fragen der Demokratie sind Teil unserer Analysen und Berichte.