„Deutsche können Produktionsausfälle ausgleichen“

Japan wird schnell wieder hoch kommen, so DIHK-Präsident Driftmann.

„Die wirtschaftlichen Folgen der Katastrophe in Japan sind derzeit noch gar nicht in Zahlen zu fassen, bedeuten aber für die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt einen gewaltigen Rückschlag. Ähnlich wie Deutschland ist Japan stark exportorientiert, Produktionsausfälle werden daher auch Geschäftspartner im Ausland treffen. Allerdings können andere Staaten – wie auch Deutschland – hier in die Bresche springen“, sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann im Gespräch mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten.

„Keine Gefahr für Weltwirtschaft“

„Ich sehe keine Gefahr, dass die Weltwirtschaft erneut in eine Rezession abgleitet. Auch die Gefahr einer Inflation halte ich für gering. Die jetzige Katastrophe wird letztlich immense Anstrengungen zum Wiederaufbau nach sich ziehen. Am Ende des Tages kann das auch der japanischen Wirtschaft wieder auf die Beine helfen, da das Land trotz der hohen Staatverschuldung über die weltweit zweithöchsten Devisenreserven verfügt. Auch Deutschland kann zum Beispiel durch die Lieferung von Maschinen und die Bereitstellung von Know-how einen Beitrag zum Wiederaufbau leisten“, so Driftmann.

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