Märke in Südkorea und Taiwan für Anleger interessant

Analysten empfehlen auch antizyklisch orientierten Anlegern, Japan wegen der Unsicherheit über die Ausmaße der Katastrophe zu meiden.

Eine der erfolgreichsten Anlagestrategien der Börsengeschichte lautet: „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“. Der japanische Aktienmarkt hätte am Dienstag den „Panik-Level“ erreicht. Trotzdem sei es zum aktuellen Zeitpunkt für Käufe noch zu früh. Das ist die Einschätzung der Analysten des Macquarie Oppenheim Derivate-Teams.

Laut den Analysten kann bei der fortschreitenden Atomkatastrophe derzeit niemand abschätzen, welche Dimensionen dieses Desaster am Ende für Japan haben wird. Die Folgen des Erdbebens und des Tsunami wären allein schon schrecklich genug gewesen. Aber die Ereignisse in Fukushima machen die Situation derzeit unkalkulierbar.

Anleger, die jetzt trotzdem antizyklisch agieren möchten, sollten Japan trotzdem meiden, warnen die Aktien-Experten. Stattdessen sollten sie sich die Märkte Südkorea oder Taiwan anschauen. Dortige Unternehmen könnten von den Produktionsausfällen japanischer Konzerne, vor allem im High Tech-Bereich, profitieren.

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar zum Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.