Euro-Schutzschirm für Portugal immer wahrscheinlicher

Portugal lehnte gestern ein Sparpaket ab, das das Land vor der Pleite bewahren hätte können. Nun wird es immer wahrscheinlicher, dass auch Portugal unter den Schutzschirm für den Euro muss.

Das portugiesische Parlament hat gestern ein weiteres Sparpaket der Minderheitsregierung von Ministerpräsident José Sócrates abgelehnt. Nach einer hitzigen Diskussion entschied sich das Parlament gegen die Sparmaßnahmen. Kurz darauf trat Sócrates, wie für diesen Fall angekündigt, zurück.

Ohne das abgelehnte Sparpaket könnte Portugal nach Griechenland und Irland nun bald das dritte Land sein, das den Euro-Schutzschirm in Anspruch nehmen muss. Die Entscheidung gegen die Verschärfung des Sparkurses fällt zu einem denkbar ungünstigen Moment: heute findet der EU-Gipfel statt, bei dem über den Euro-Rettungsschirm diskutiert wird.

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