Wer bleibt im Aufsichtsrat von EnBW?

Nach dem Wahlsieg der Grünen in Baden-Württemberg beginnen die ersten Personal-Rochaden. Ein CDU-bestellter Aufsichtsrat der EnBW verlässt das Gremium, andere wollen bleiben und neue drängen hinein.

Wolfgang Franz verlässt den Aufsichtsrat des Energiekonzenrs EnBW. Nach der Wahlniederlage der CDU in Baden-Württemberg beendet er seine Funktion bei EnBW. Franz war von Ministerpräsident Stefan Mappus zum Aufsichtsratsmitglied bestellt worden. Die anderen Aufsichtsräte, die ebenfalls von der CDU in die EnBW Führung geschickt wurden, wollen hingegen ihre Stühle nicht räumen.

Auch wenn der grüne Wahlsieger und zukünftige Ministerpräsident Winfried Kretschmann bereits angekündigt hat, er werde verhindern, dass die CDU-nahen Aufsichtsräte weiter in ihrer Funktion bleiben, ist dies nicht unwahrscheinlich. Denn die Wahl des Aufsichtsrates findet auf der nächsten Vollversammlung des Energiekonzerns am 19.April statt. Zu diesem Zeitpunkt ist Mappus noch Ministerpräsident. Dies könnte zur Folge haben, dass die alten Aufsichtsräte ganz regulär für weitere fünf Jahre ihre Position inne haben.

Inzwischen haben auch schon neue Kandidaten Anspruch auf Sitze im Aufsichtsrat der EnBW laut werden lassen. Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) zum Beispiel erwartet sich einen Platz im neu ausgerichteten Gremium.

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