Industrie auf dem Weg aus der Krise

Der BDI rechnet mit einem Wachstum von 2,5 Prozent im Jahr 2011. Drei Viertel der Rückschläge durch die Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Industrie bereits aufgeholt.

Der Bundesverband der Deutscher Industrie (BDI) rechnet im Jahr 2011 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 2,5 Prozent. Das sagte der BDI-Präsident Hans-Peter Keitel am Montag auf der Hannover Messe. Die Auftragslage in der Industrie ist im vergleich zum Vorkrisenniveau wieder auf 74 Prozent, bei der Produktion sind es 76 Prozent. Trotz der guten Aussichten, warnte Keitel vor den Folgen der Wachstumsschwäche, die in Deutschland seit gut 20 Jahren zu beobachten sei. Daher forderte er mehr öffentliche und private Investitionen.

Keitel äußerte sich auch kritisch zur aktuellen Energiedebatte: „Kein Mensch will nach Fukushima zur Tagesordnung übergehen. Es ist aber zu einfach, die Abschaltung der Atomkraftwerke oder den schnelleren Ausstieg zu verlangen – das könnte jetzt jeder fordern. Erheblich schwieriger ist es zu sagen, was stattdessen kommt.“

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