Besseres Image von Familienunternehmen

Nach der Krise gelten Familienunternehmen als zuverlässiger. Die Marke "Familienunternehmen" ist laut einem Studienergebnis deutlich aufgewertet.

Rund 30 Prozent der Artikel großer Tageszeitungen greifen den Aspekt auf, dass es sich bei einem der genannten Betriebe um ein Familienunternehmen handelt. Das ergab eine Studie von Landau Media, Faktenkontor und dem Handelsblatt. Demnach zeige sich die Tendenz, dass im Zusammenhang mit der Nennung des Themas „Familienunternehmen“ die Artikel eher eine positive Tonalität haben.
 
Laut den Studienleitern ist das auf die Finanzkrise zurückzuführen. Sie hat dem Image von Familienunternehmen zu neuem Ruhm verholfen hat: Die vorsichtigeren – weil weniger spekulationsfreudigen – Familienunternehmen hätten den „Stresstest“ Finanzkrise besser ausgehalten als manche Publikumsgesellschaften und somit als Stabilisationsfaktor auf die deutsche Wirtschaft gewirkt.
 
Im Rahmen der Studie wurden 30 deutsche große Familienunternehmen hinsichtlich ihrer Präsenz in der deutschen Medienberichterstattung untersucht. Die Untersuchung beinhaltete, 21 der größten deutschen Tages- und Wochenzeitungen in einem Zeitraum von knapp eineinhalb Jahren zu analysieren und die Artikel anschließend nach inhaltlichen Kriterien wie Thema, Tonalität oder Initiierungsgrad auszuwerten.

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