Südbadische Wirtschaft brummt

Der Machtwechsel im Ländle scheint die Wirtschaft nicht zu belasten. Im Gegenteil: Südbadische Unternehmen freuen sich auf die Energiewende.

Unternehmer aus Südbaden berichten über kräftig anwachsende Umsätze. „2009 haben alle geglaubt, die Welt würde untergehen. Heute sind die Firmen wieder in einer Form, wie es kaum jemand damals gedacht hat“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbandes Industrieller Unternehmen Baden (WVIB), Christoph Münzer der Badischen Zeitung.

Ein Ausstieg aus der Atomkraft und Investitionen in Erneuerbare Energien werden von den Unternehmern als Chance begriffen. „Unsere Kabelkanäle finden sie auch in Windkraft- oder Solaranlagen“, sagten zum Beispiel die Mitarbeiter des Kabelzubehör-Herstellers SES-Sterling in Weil der Badischen Zeitung. Schon jetzt würden viele südbadische Unternehmen von der Energiewende profitieren, die auf der Hannover-Messe laut dem Zeitungsbericht zu den beliebtesten Gesprächsthemen zählte.

Enerigewende beliebtestes Thema der südbadischen Unternehmer auf der Hannover Messe

Laut dem Bericht der Badischen Zeitung verzeichnen unter anderem der Messtechnikhersteller Endress + Hauser (E+H), der Sensorspezialist Sensopart und Dunkermotoren von starken Umsatzzuwächsen. Bei Dunkermotoren ist das China-Geschäft der Grund für den wirtschaftlichen Erfolg. Auch kleinere Betriebe wie die Fassondreherei Hermann Blum arbeiten an der Auslastungsgrenze.

Unterdessen klagen aber viele Unternemen im Südwesten Deutschlands über ein Anwachsen des Fachkräftemangels. Schwierigkeiten, adäquate Bewerber für Stellen zu finden haben laut Badischer Zeitung das Unternehmen Industrieinformatik Eckhard Winter und Sensopart.

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