Wirtschaftsweise: Drei Prozent Wachstum

Wirtschaftsexperten sprechen von "beachtlichen Risiken" durch die Entwicklung der Rohstoffpreise sowie die Unsicherheiten wegen der Japan-Katastrophen und der Turbulenzen in Nordafrika.

Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in diesem Jahr um fast drei Prozent wachsen. Die Arbeitslosenzahl wird sinken.

Laut Nachrichtenagenturen erhöhten die Institute ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf 2,8 Prozent. Im vergangenen Herbst hatten sie noch zwei Prozent erwartet. Auch im nächsten Jahr werde der Zuwachs mit 2,0 Prozent noch relativ kräftig bleiben.

Nach Angaben der Experten drohten aber zunehmende Gefahren für die Preisstabilität zum Beispiel durch steigende Rohstoffpreise. Per Saldo werde die Inflationsrate in diesem Jahr auf 2,4 Prozent im Jahresdurchschnitt steigen, dann aber im Jahr 2012 wieder auf 2,0 Prozent sinken, so das Gutachten der Wirtschaftsweisen. Die Lage der öffentlichen Haushalte werde sich verbessern. Im laufenden Jahr rechnen die Institute mit einer Defizitquote von 1,7 Prozent, im nächsten Jahr mit 0,9 Prozent.

Laut den Wirtschaftsweisen dürfte die durchschnittliche Arbeitslosenzahl in diesem Jahr um rund 350.000 auf knapp 2,89 Millionen im Jahresdurchschnitt sinken. Im nächsten Jahr werde sie dann auf 2,71 Millionen absacken. Das würde einen Rückgang der Arbeitslosenquote von 7,7 Prozent im Jahr 2010 auf 6,5 Prozent im Jahr 2012 bedeuten.

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