US-Wirtschaft leidet, Deutschland weiter vorne

Während die US-Wirtschaft langsamer wächst als erwartet, kann Deutschland weiter zulegen. Der Prognose des IWF zufolge erzielt Deutschland das stärkste Wirtschaftswachstum im Euro-Raum.

Die die Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Weltwirtschaft rechtnet mit dem Rückgang des Wirtschaftswachstums der USA von 0,2 Prozent. Der IWF korrigierte damit seine Annahme vom Januar 2011. Für das Jahr 2012 rechnet er mit einem Wachstum der US-Wirtschaft von 2,9 Prozent. Gleichzeitig ermahnte der Währungsfonds die Regierung, seine Finanzen unter Kontrole zu bringen und warnte vor weitreichenden Folgen – auch für die Weltwirtschaft.

Japan sieht der IWF ebenfalls mit einem geringeren Wirtschaftswachstum konfrontiert als zuletzt angenommen. In wie weit sich die Erdbeben-, Tsunami- und Strahlenkatastrophe auf die Wirtschaft auswirken werde, sei aber nach wie vor schwer einzuschätzen.

Für Deutschland prognostiziert der IWF ein Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent für das Jahr 2011. Das sind 0,3 Prozent mehr als in der letzten Vorhersage. Damit hätte Deutschland das stärkste Wachstum im Euro-Raum. Für das Jahr 2012 wird der deutschen Wirtschaft 0,1 Prozent mehr Wachstum zugetraut. Man rechnet mit einer Zunahme von 2,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

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