Kunststoff- und Gummimaschinen sind Exportschlager

Die Exportraten von deutschen Kunststoff- und Gummimaschinen sind erfreulich, erreichen aber noch nicht die guten Vorkrisen-Werte.

Erneut war China im vergangenen Jahr der Top-Absatzmarkt für Kunststoff- und Gummimaschinen Made in Germany. Die deutschen Exporte ins Reich der Mitte sind um beachtliche 64,4 Prozent angestiegen und erreichten damit ein Liefervolumen von 587,2 Millionen Euro. „Dieser Zuwachs hat den Einbruch aus dem Jahr zuvor mehr als ausgeglichen“, so Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des Fachverbandes Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA. „Der Exportwert blieb nur knapp hinter dem bisherigen Rekord aus 2004 zurück“.

Mit einer Rate von 60,4 Prozent weist die Absatzregion Ostasien insgesamt eine starke Steigerung aus; auch die Lieferungen in die Republik Korea (141,4 Prozent) und nach Taiwan (33,4 Prozent) haben überdurchschnittlich zugelegt. Der Anteil Asiens an den gesamten deutschen Exporten ist auf 37,8 Prozent gestiegen.

Exporte von Kunststoff- und Gummimaschinen erreichen noch nicht den Rekordwert von 2008

Die deutschen Exporte von Kunststoff- und Gummimaschinen insgesamt stiegen im Jahr 2010 um 25,6 Prozent. Basierend auf den Meldungen an das Statistische Bundesamt erreichte der Exportwert damit 3312 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren die Auslandslieferungen um 33,9 Prozent eingebrochen. „Trotz des erfreulichen Zuwachses bleibt noch eine beträchtliche Lücke zum Rekordwert von 3.989 Millionen Euro, der in 2008 erzielt worden war“, erklärt Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbandes.

Die Lieferungen ausländischer Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen an Verarbeiterkunden in Deutschland erholte sich 2010 ebenfalls wieder. Die Importe stiegen um 17,5 Prozent auf 633 Millionen Euro an, auch hier klafft eine deutliche Lücke zum Vorkrisenwert in Höhe von 851 Mio. Euro. Der Handelsbilanzüberschuss im deutschen Außenhandel mit Kunststoff- und Gummimaschinen ist damit erneut angewachsen.

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