Erstarkender Euro schadet Irland und Portugal

Wirtschaftlich angeschlagene Länder leiden unter dem zunehmenden Wert des Euro. Produkte aus der EU werden am Weltmarkt teurer. Besonders Irland und Protugal sind davon betroffen.

Der Eurokurs erreichte am Mittwoch den höchsten Stand seit 15 Monaten. Mit einem Wert von 1,4521 US-Dollar ist der Eruo seit Beginn des Jahres um fast zehn Prozent stärker. Im Vergleich zum Britischen Pfund sind es vier Prozent. Die angeschlagenen Euro-Staaten Irland und Portugal leiden darunter, dass die Gemeinschaftswährung stärker wird. Der steigende Euro-Kurs macht die Produkte aus der Währungsunion teurer und bremst so den Export.

Besonders Irland ist von Exporten außerhalb der Europäishcen Union abhängig. Portugal exportiert vor allem arbeitsintensive Produkte mit geringem Einzelwert wie zum Beispiel Kleidungsstücke. Üblicherweise können die Exporteure Währungsschwankungen ausgleichen. Doch das Wachstum der Weltwirtschaft wird dieses Jahr fast fünf Prozent schwächer ausfallen als voriges Jahr.

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