USA droht Verlust der Top-Wertung

Die Rating Agentur Standard & Poors (S&P) hat die Entwicklung der Kreditwürdikeit der USA auf "negative" gesetzt. S&P reagierte damit auf die steigende Verschuldung der Vereinigten Staaten.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die USA die Topbewertung ihrer Kreditwürdigkeit in den nächsten zwei Jahren verliert, liegt bei 33 Prozent. Das teilte die Ratingagentur Standard & Poors mit. Sie hat in Ihrem Ausblick die Entwicklung der Kreditwürdigkeit der USA von stabil auf negativ gesetzt.

Grund dafür ist die steigende Verschuldung der USA. Auch die verhältnismäßig geringe Inflation und die hohen Einnahmen konnten die negativen Auswirkungen der steigenden Staatsschulden nicht ausgleichen. Wie der Verantwortliche für die Staatsbewertung von S&P, David Beers, im amerikanischen News Hub sagte, sei auch die mangelnde Zusammenarbeit der Demokraten und Republikaner im Kongress für die schlechtere Einschätzung ausschlaggebend gewesen. Bisher sei kein gemeinsamer Plan der beiden Parteien erkennbar, die Verschuldung zu stoppen, sagte Beers.

Die Aktienmärkte reagierten umgehend auf die schlechtere Einschätzung durch S&P. Teilweise unterboten die Kurse die schlechtesten Werte des vergangenen Monats.

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