Ehemalige Grünen-Chefin im Vorstand von EnBW

Die ehemalige Bundesvorsitzende der Grünen, Gunda Röstel ist in den Vorstand der EnBW eingezogen. Sie ersetzt den Wirtschaftsweisen Wolfgang Franz.

Bei der Hauptversammlung der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) ist die ehemalige Bundesvorsitzende der Grünen, Gunda Röstel in den Vorstand gewählt worden. Sie ersetzt den Wirtschaftsforscher Wolfgang Franz, der sein Mandat nach der Wahlniederlage der CDU bei den Landtagswahlen abgab. Röstel, die seit 2000 im Versorgungswesen tätig ist, wurde von den Grünen vorgeschlagen.

<h2>EnBW setzt auf Erneuerbare Energie und Dezentralisierung</h2>

Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil von Erneuerbarer Energie an der Gesamtproduktion beinahe verdoppelt werden. Dieses Ziel verkündete der Vorstandsvorsitzende der EnBW, Hans-Peter Villis, zum Beginn der diesjährigen Hauptversammlung des baden-württembergischen Energiekonzerns.

„Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist und bleibt ein ganz wesentlicher Schwerpunkt unserer Wachstumsinvestitionen.“ sagte Villis. Zu den aktuellen 3.100 Megawatt, die aus Erneuerbaren Energien gewonnen werden, sollen weitere 3.000 Megawatt dazukommen. Damit hätte EnBW den Anteil in zehn Jahren verdoppelt.

Ob dies gelingt, hängt laut Villis stark von der weiteren  Energiepolitik ab: „Jeder außerplanmäßige Stillstand unserer Kraftwerke und jede weitere energiepolitische Belastung schränkt unsere Investitionsspielräume empfindlich ein.“

Zusätzlich soll die Energieversorgung verstärkt dezentralisiert werden. Um die geplanten Investitionen durchführen zu können, plant die EnBW auch, Anteile an anderen Unternehmen zu verkaufen. Dies soll an die 1,8 Milliarden Euro bringen.

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