Preise in Energie und Landwirtschaft stark gestiegen

Die Erzeugung von Produkten wurde im vergangenen Jahr teurer. Einzelne Produktionsbereiche, wie Energie und Landwirtschaft, sind extrem stark betroffen. Das sind Anzeichen für eine weiter steigende Inflation.

Der Erzeugerpreis-Index ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 Prozent gestiegen. Im März waren die Erzeugerpreise um 0,4 Prozent höher als im Februar. Das ermittelte das Statistische Bundesamt (Destatis).

Gut die Hälfte der Verteuerung wird auf die höheren Energiepreise zurückgeführt. Energie wurde innerhalb des letzten Jahres um 10,4 Prozent teurer. Vor allem für Mineralölprodukte muss man mehr bezahlen. Hier stiegen die Preise im Durchschnitt um 18,1 Prozent. Auch bei Metallen konnte ein Preiserhöhung von über 18 Prozent festgestellt werden.

Der Erzeugerpreis-Index für Landwirtschaftliche Produkte ist besonders gestiegen. Getreidemehl kostete im März 2011 über die Hälfte mehr als noch im März des Jahres 2010. Bei Futtermittel für Nutztiere lag die Preissteigerung immerhin bei plus 39 Prozent.

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