EnBW-Chef will schnellere Förderung von Windkraft

Der ehemalige Atomkraftbefürworter und EnBW-Chef, Hans-Peter Villis, sprach sich in einem Interview für eine andere Form der Förderung von Ökostrom. Wie schnell die Energiewende passiert, hängt seiner Meinung nach vor allem von Investitionsanreizen ab.

Die Förderung von Winkraftanlagen soll beschleunigt werden. Es soll nicht mehr aber dafür konzentriert ausgegeben werden. Das fordert der Vorstandsvorsitzende der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) Hans-Peter Villis.

„Durch eine Konzentration der Förderung auf weniger Jahre, das heißt durch eine Stauchung, und durch die Aufstockung der Sprinterprämie könnten viele neue Projekte schneller in Angriff genommen werden.“, sagt Villis in einem Interview mit dem Handelblatt. Die Sprinterprämie soll Strom aus Windkraft bis zum Jahr 2015 mit zwei Cent pro Kilowattstunde fördern.

Villis warnte in dem Interview außerdem davor, die Industrie mit zu hohen Strompreisen zu belasten und unterstrich die Rolle der großen Stromanbieter bei der Energiewende: „Wer soll denn eine Milliarde Euro für Offshore-Windparks in die Hand nehmen, wenn nicht die großen Konzerne?“ sagte er.

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