Spanien will sich durch teure Anleihen retten

Mit dem Verkauf von Staatsanleihen stabilisiert sich die Situation des angeschlagenen Eurolandes Spanien. Den Käufern mussten allerdings höhere Gewinne als zuletzt gewährt werden.

Spanien hat mit Staatsanleihen 3,3 Milliarden Euro eingenommen. Die Anleihen laufen über einen Zeitraum von zehn bis 13 Jahren. Der Ertrag soll bei 5,47 Prozent liegen. Noch im März wurde bei einer ähnlichen Auktion nur 5,16 Prozent Gewinn geboten. Portugal musste bereits über 5,5 Prozent bieten, um seine Anleihen loszuwerden. Auch hier stieg der versprochene Gewinn deutlich im Vegleich zur letzten Ausgabe von Staatsanleihen.

Das Wall Street Journal traut dem spanischen Anleihenverkauf zu, das Land vor einer drohenden Pleite zu bewahren: „Der große spanische Anleihenverkauf am Mittwoch könnte sich als Schlussstrich für die europäische Schuldenkrise herausstellen,“ war in der Online Ausgabe zu lesen.

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