Merkel will Ausstieg fixieren

Die Kanzlerin will das System der Restlaufzeiten abschaffen. Damit würde der Ausstieg aus der Atomkraft zu einem bestimmten Datum für alle AKW gelten.

Alle deutschen Atomkraftwerken werden zu einem fixierten Zeitpunkt vom Netz sein. Es wird keine Restlaufzeiten mehr geben. Darauf soll sich einem Bericht des Handelsblattes zufolge Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Bundesumweltminister Norbert Rötgen und dem Kanlzleramtsminister Ronald Pofalla geeinigt haben.

Bisher war die Betriebszeit von Kernkraftwerken an die produzierte Strommenge gebunden. Die Betreiber konnten so die Laufzeit durch Betriebsunterbrechungen oder geringere Auslastung hinauszögern. Dieses Restlaufzeit-Regelung wurde unter der rot-grüner Regierung im Jahr 2000 vereinbart. Die Laufzeitverlängerung, die von der Regierung Ende 2010 beschlossen wurde, knüpfte an diese Regelung an.

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