Offener Arbeitsmarkt gut für deutsche Wirtschaft

Die Arbeitsmarktöffnung mit diesem Monat wird junge und qualifizierte Menschen nach Deutschland bringen. Die Löhne können sinken, die negativen Auswirkungen werden sich aber in Grenzen halten. Das ergab eine Studie des IAB.

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit, die seit Anfang Mai gilt, ist gut für die deutsche Wirtschaft. Es werden vor allem gut qualifizierte und junge Migranten nach Deutschland kommen. Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Weil die 25- bis 35-Jährigen besonders mobil sind, rechnet man verstärkt mit jungen Menschen. In dieser Gruppe ist der Anteil an Ungelernten deutlich geringer als in Deutschland. Auch wenn kurzfristig die Löhne sinken sollten, wird die Arbeitsmarktöffnung nur geringe negative Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft haben.

Das IAB geht davon aus, dass langfristig weder die Löhne sinken, noch die Arbeitslosigkeit steigen werde. Die IAB-Forscher rechnen mit jährlich bis zu 140.000 Menschen aus den Beitrittsländern, die zusätzlich nach Deutschland kommen werden. Diese würden nicht in Konkurrenz zu Deutschen treten, sondern zu anderen Migranten die bereits in Deutschland arbeiten.

Zur Studie.

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