US-Behörden wollen eine Milliarde Dollar von der Deutschen Bank

Die Deutschen Bank wehrt sich gegen die Forderung von einer Milliarde Dollar durch US-Behörden. Die Aktie der Deutschen Bank fällt aufgrund der Klage gegen die Tochtergesellschaft.

Die Klage gegen die Deutsche Bank wegen deren Hypothekengeschäften auf dem amerikanischen Immobilienmarkt, fordert Schadenersatz in der Höhe von einer Milliarde Dollar.

Die Deutsche Bank findet die Vorwürfe unbegründet und unfair. Sie kündigte an, sich energisch gegen die Klage zu wehren: Beinahe 90 Prozent der betroffenen Geschäfte wären getätigt worden, bevor sie die Mortgage IT im Jahr 2007 übernommen habe, hieß es.

Die Vorwürfe gegen Deutsche Bank und Mortgage IT

In den Jahren von 1999 bis 2009 soll ein Tochterunternehmen der Deutschen Bank, Mortgage IT, Garantien von der Federal Housing Administration (FHA) bekommen haben. Diese Garantien für 39.000 Kredite umfassten einen Wert von fünf Milliarden Dollar. Im Gegenzug hätte sich Mortgage IT darum kümmern müssen, dass die Kredite den US-Bestimmungen entsprechen. Die FHA wirft der Deutsche Bank-Tochter nun vor, falsche Angaben über diese Hypotheken gemacht zu haben.

„Während die Deutsche Bank und Mortgage IT von den Wiederverkäufen der staatlich versicherten Hypotheken profitierten, verloren tausende amerikanischer Eigenheimbesitzer ihre Häuser und die US-Regierung musste hunderte Millionen an Versicherungsforderungen zahlen“, heißt es in der eingereichten Klage.

Die Milliarden-Klage wirkte sich auch auf den Wertpapierkurs der Deutschen Bank aus: Die Aktie der größten deutschen Bank hatte am Dienstag den schlechtesten Wert im Index der Frankfurter Börse.

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