Erneuerbare Energie verliert durch Portugals Sparplan

Das Sparprogramm für die Sanierung Portugals soll staatliche Förderungen kürzen. Auch die Unterstützung von erneuerbaren Technologien wird Opfer der Sparmaßnahmen.

Das Sparprogramm, das sich Portugal in Absprache mit der EU verordnet hat, sei entspannter als die Vorgaben für Griechenland und Irland, sagte Premier José Sókrates in einer Fernsehansprache anfang der Woche. Es sei keine Privatisierung des Sozialsystems nötig, es könne weiter ein 13. und 14. Gehalt ausgezahlt werden und auch der Mindestlohn und die Beamtengehälter blieben gleich, hieß es.

Ein Sektor den die Einsparungen sehr wohl treffen werden, ist die Erneuerbare Energie. Im Zuge der Liberalisierung des Strommarktes, sollen die Förderungen dafür reduziert werden. Das geht aus dem Plan der portugiesischen Regierung hervor, der den Deutschen Mittelstands Nachrichten vorliegt. In dem Dokument sind die Ziele und Sparmaßnahmen festgehalten, die Portugal helfen sollen, die Schuldenkrise zu meistern.

Auch in bereits bestehende Verträge mit Produzenten von erneuerbarer Energie soll eingegriffen werden. Ziel ist es, die Schere zwischen Marktpreisen und regulierten tarif so gering wie möglich zu halten und dadurch die Querfinanzierung von verschiedenen Kunden-Segmenten zu verhindern.

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