Rohstoffmärkte bleiben volatil

Edelmetalle können zulegen, andere Rohstoffe bauen weiter ab. Schlechte Arbeitsmarktdaten aus den USA zeichnen düsteres Bild.

Nach den starken Verlusten von gestern geht es heute zumindest bei den Edelmetallen nach oben, sie können ein leichtes Plus verzeichnen. Anders sieht es bei Industriemetallen, wie Kupfer, Aluminium oder Nickel aus, sie sind heute klar im negativen Bereich.

Bei Erdöl geht es den zweiten Tag in Folge bergab, nachdem die Preise für Öl aus der Nordsee und aus Amerika um jeweils zehn Prozent gefallen sind, geht es auch heute weiter nach unten. Die Hauptschuld am Wertverlust des Öls trägt der US-Arbeitsmarkt, entgegen den Prognosen  hat dieser weiter abgebaut und drückt jetzt auf die Nachfrage.

Rohstoff-Experte Jim Rogers sagt im „Wirtschaftsblatt“-Interview, dass die nächste Rezession in den USA bereits vor der Tür. Bis spätestens 2013 wird, seiner Meinung nach, die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten nochmals stark nachgeben und die Staatsverschuldung wieder sprunghaft ansteigen. Wenn sich die Politik der Geldpresse nicht ändere, sei der Kollaps von Währung, Zinsen und Wirtschaft nur eine Frage der Zeit.

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