Bedeutung von Tiefwasser-Erdöl nimmt weiter zu

Bis zum Jahr 2015 soll doppelt so viel Erdöl aus Tiefwasservorkommen gefördert werden. Ein solches Vorkommen ist der Golf von Mexiko.

Trotz hoher Umweltschutzauflagen und gestiegener Kosten wird sich der Anteil von Tiefwasser-Erdöl in den nächsten fünf Jahren verdoppeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Deutschen Rohstoffagentur (DERA). Der Zuwachs resultiert aus dem Ausbau der Förderung im Golf von Mexiko und neu entdeckten Feldern im Südatlantik, vor allem vor der Küste Brasiliens.

„Der Anteil an Tiefwasser-Erdöl betrug im Jahr 2000 nur drei Prozent der weltweiten Erdölförderung. Bis zum Jahr 2009 steigerte sich die Produktion auf sieben Prozent und betrug 250 Millionen Tonnen Erdöläquivalent (TOE) Jahresförderung. Bis zum Jahr 2015 wird sich dieser Anteil an der gesamten Erdölförderung voraussichtlich auf 15 Prozent verdoppeln“, so BGR-Experte Dr. Dieter Franke, Autor der Studie. Aufgrund der enormen Herausforderungen der Tiefwasserexploration dauert es meist länger als zehn Jahre von der Entdeckung eines Feldes bis zur Produktion.

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