Währungsfonds sieht Entwicklung Griechenlands optimistisch

Der Internationale Währungsfonds glaubt, dass Griechenland auf dem richtigen Weg aus seiner Krise ist. Auch für die gesamte europäische Wirtschaft ist der IMF optimistisch.

Griechenland scheint eine Umschuldung vermeiden zu können. Dieser Meinung ist der Internationale Währungsfonds (IMF). „Wir glauben, dass Griechenland auf dem richtigen Weg ist. Eine Umstrukturierung ist nicht notwendig.“, sagte Antonio Borges, der Direktor der Europa-Abteilung des IMF, nach der Präsentation des Halbjahresberichts über die europäische Wirtschaft.

Griechenland habe äußergewöhnliche Möglichkeiten. Alleine durch Immobilienverkäufe könnten 280 Milliarden Euro eingenommen werden. Die Privatisierung gehe allerdings nur langsam voran und würde durch Gewerkschaften und Politik zusätzlich gebremst. Momentan bestehe keine unmittelbare Gefahr einer neuerlichen Staatspleite, auch wenn er nicht an eine „wunderbare Neustrukturierung“ glaubt, sagte Borges weiter.

Für andere europäische Staaten erwartet der IMF ebenfalls eine positive Entwicklung. Er lobte die Fortschritte, die Spanien bei der Umstrukturierung seines Bankensystems gemacht hat und erwartet eine fallende Neuverschuldung der drei Staaten, die den Euroschutzschirm nützen. Das Bankensystem bleibt hingegen weiter ein Sorgenkind. Die europäischen Banken müssten schneller ihr Kapital erhöhen, um auf Dauer stabil zu werden, hieß es.

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