Notkredit für Portugal

In Brüssel einigten sich die Finanzminister der Euro-Länder auf einen Kredit, der mit einhergehenden Reformen Portugal wieder auf Kurs bringen soll.

Die Euro-Finanzminister haben sich heute über einen 78 Millionen Euro Notkredit für Portugal geeinigt. Ein Drittel der Summe wird vom europäischen Finanzstabilitäts-Mechanismus(EFM), der aus dem EU-Haushalt finanziert wird, aus dem Euro-Rettungsschirm und dem IWF finanziert.

Für die Gewährung dieses Kredits werden Portugal auch Reformen abverlangt. Neben einer Verstärkung der Überwachung und Berichtspflichten, müssen Einnahmen effizienter verwaltet werden. Öffentlich-private Partnerschaften sowie staatseigene Unternehmen werden einer genaueren Kontrolle unterstehen. Das Gesundheitssystem, der Arbeitsmarkt, das Justizsystem, die Industrie, der Dienstleistungssektor und die öffentliche Verwaltung stehen vor Reformen. Außerdem soll ein großangelegtes Privatisierungsprogramm das Land wieder liquid machen.

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