Kein illegales Geld der EU an Airbus

Die WTO zieht Teile der Vorwürfe wegen illegaler Förderung der EU an Airbus zurück. Es soll keine Exportförderung gegeben haben heißt es. Ein ähnlicher Fall beim amerikanischen Konkurrenten Boeing wird dieses Jahr ebenfalls noch einmal von der WTO untersucht.

Die Welt Handels Organisation (WTO) hat ihr Urteil über eine angeblich illegale Förderung der EU an das Luftfahrtunternehmen Airbus geändert. Die Europäische Union hatte Airbus Darlehen mit besonders niedrigen Zinsen gewährt. Insgesamt sollen die Kredite einen Wert von 20 Milliarden Dollar gehabt haben. Das Geld war für die Entwicklung neuer Passagierflugzeuge vorgesehen.

Die WTO entdeckte zwar Fördergelder der EU an den Flugzeugbauer, doch der Hauptvorwurf, es seien Exporte finanziell unterstützt worden, bestätigte sich nicht. Auch wenn der Fall theoretisch zu Handelssanktionen führen könnte, rechnen Vertreter der EU und der USA mit einem Kompromiss.

Im vergangenen September hatte die WTO einen ähnlichen Fall beim US-Flugzeugbauer Boeing verurteilt. Auch dort war Geld aus der öffentlichen Kasse in das Unternehmen geflossen. Dieser Fall soll ebenfalls vor ein Berufungsgericht der WTO.

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