NGOs fordern ein transparentes Auswahlverfahren für Strauss-Kahn-Nachfolge

Die Nachbesetzung des IWF-Chefpostens soll nicht weiter von der Nationalität bestimmt werden, sondern die Auswahl soll auf Qualifikation basieren, das fordern mehrere NGOs.

Ein qualifikationsorientiertes Auswahlverfahren für die Nachbesetzung des IWF-Direktorpostens fordern mehrere NGOs, darunter Oxfam und das Bretton Woods Project. Damit steht das intransparente Vergabeverfahren zur Disposition, das auf einem Kuhhandel zwischen Europa und den USA basierte – Europa stellt den IWF-Direktor und die USA den Präsidenten der Weltbank.

Einstimmig fordern die NGOs ein, dass es zu einem offenen Prozess der Vergabe kommt, der auf Qualifikation und nicht auf Nationalität beruht. Damit wollen die NGOs verhindern, dass auch in Zukunft die Politik hinter verschlossenen Türen geschieht. Damit soll der IWF auch international an Legitimation gewinnen und nicht nur eine globale Minderheit widerspiegelt.

Der IWF hat sich selbst bereits vor zwei Jahren ein solches Aufnahmeverfahren für die Besetzung von Managementposten auferlegt. Seither wurden zwei stellvertretende IWF-Direktoren nachbesetzt, beide kamen aus G7-Ländern.

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