Griechenland will Häfen privatisieren

Die Griechische Regierung setzt auf sofortige Privatisierungen, um weiter Geld aus dem bereits beschlossenen Rettungsschirm zu bekommen. Die EU und der IMF hatten ohne entsprechende Maßnahmen weitere Zahlungen verweigert.

Im Kampf gegen die Staatspleite will Griechenland umgehend seine Anteile an Unternehmen verkaufen. Die Regierung will noch dieses Jahr die beiden wichtigsen Häfen Piräus und Thessaloniki sowie die Anteile an der Postbank und der Griechische Telekom verkaufen.

Damit reagiert Griechenland auf die Auflagen der EU und des Internationalen Währungs Fonds (IMF), die eine weitere Auszahlung aus dem bereits beschlossenen Rettungspaket verweigert hatten, sollten nicht mehr Reformen umgesetzt werden. Bis zum Jahr 2015 sollen mehr als 40 Milliarden Euro eingespart werden. Finanzminster Giorgos Papaconstantinou zeigte sich entshlossen, den Konsolidierungskurs fortzusetzen.

Der Verkauf der Häfen und der Unternehmensanteile soll sechs Milliarden Euro bringen und das Staatsdefizit für diese Jahr auf 7,5 Prozent reduzieren. Außerdem wurde der Sparkurs weiter verschärft. Es soll auch zu Steuererhöhungen und Lohnkürzungen und Entalssungen im öffentlichen Dienst kommen. Ob die angekündigten Schritte den Ansprücken von EU und IMF genügen und die zwölf Milliarden aus dem Rettungspaket ausgezahlt werden, sit noch nicht klar.

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