Die Eurokrise könnte auf Slowenien übergreifen

Slowenien könnte Griechenland, Protugal und Irland in die Eurokrise folgen. Vor der kritischen Situation im Land warnt der slowenische Notenbankpräsident.

Slowenien solle sich bewusst sein, dass es nur einen kleinen Schritt von einer kritischen Situation entfernt wäre, sagte ein Ratsmitglied der EZB. Auch Sloweniens Nationalbankpräsident sieht sein Land als möglichen Kandidaten in der Eurokrise. Wird die Pensionsreform scheitern und das Land sich weiter verschulden, droht ein ähnliches Schicksal wie Griechenland, Portugal oder Irland.

Die EU-Kommission prognostiziert für dieses Jahr ein Defizit von 5,8 Prozent des BIP. In den letzten beiden Jahren war das Minus ähnlich hoch und für nächstes Jahr wird das Defizit bei etwa fünf Prozent und damit klar über der Maastricht-Grenze liegen.

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar zum Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.