Geschäftsklima verschlechtert sich

Aber das Niveau des Geschäftsklimas in der mittelständischen Wirtschaft ist immer noch knapp unter dem Rekordniveau.

Das Geschäftsklima der mittelständischen Unternehmen hat sich im Mai zum dritten Mal in Folge verschlechtert, berichtet die KfW. Es fiel um 1,3 Zähler auf 26,7 Saldenpunkte. Unternehmer schätzten ihre aktuelle Geschäftslage und die Geschäftserwartungen an das kommende Halbjahr pessimistischer ein. Die KfW führt zur Interpretation des Trendes an, dass damit „der Boden für eine Abkühlung bereitet sei“.

Im Unterschied zum Mittelstand schätzten die Großunternehmen ihre aktuellen Geschäfte geringfügig besser ein als im April, während auch bei ihnen die Geschäftserwartungen – im Vergleich zu den Mittelständlern sogar etwas stärker – rückläufig waren.

Preise sollen nicht mehr so stark steigen

Die Unternehmen rechnen erstmals seit längerem mit etwas weniger stark steigenden Absatzpreisen: Im Mittelstand fielen die Preiserwartungen um 2,9 Zähler und bei den Großunternehmen sogar um 4,0 Zähler. Angesichts der zunehmenden Inflationssorgen sei dieses Entspannungssignal willkommen, wenngleich das Niveau der Preiserwartungen im längerfristigen Vergleich immer noch sehr hoch sei, schreibt die KfW.

Wie schon im April zeigten sich die Beschäftigungspläne der Firmen auch im Mai weniger dynamisch, obgleich die Rückgänge sich in engen Grenzen hielten und ihr Niveau weiterhin als sehr expansiv einzuschätzen sei.

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