Ehec: McDonald’s kauft weiter von norddeutschen Bauern

Die Fast-Food-Kette McDonalds kauft weiterhin Salat von norddeutschen Bauern. Obwohl deutschen Bauern bisher keine Mitverantwortung an der Verbreitung des Ehec-Bakterium nachgewiesen werden konnte, sind sie wirtschaftlich betroffen.

Die Fast-Food-Kette McDonald’s kauft immer noch Salat von norddeutschen Bauern, wie auch aus anderen europäischen Ländern, sagt Matthias Mehlen, Director Corporate Affairs bei McDonald’s München den Deutschen Mittelstands Nachrichten.Salatgurken hat man dagegen bereits vor über einem Jahr ganz aus dem Sortiment genommen. Tomaten bezieht die Fast-Food-Kette aus den Niederlanden, Spanien und Polen. Die Hygienevorschriften habe man nochmals verschärft, Tomaten und Salat würden täglich auf Ehec-Bakterien getestet.

Deutsche Gemüsebauern verzeichnen durch Ehec täglich Einbußen von zwei bis drei Millionen Euro, gibt der Deutsche Bauernverband an. Davon sind insbesondere norddeutsche Bauern betroffen, wo sich die Ehec-Fälle häufen. Doch bisher konnte bei Gurken, Tomaten und Salat aus deutscher Erzeugung kein positives Ehec-Testergebnis festgestellt werden. Die intensiven Tests werden auch weiterhin fortgesetzt, eine klare Quelle des Erregers konnte noch nicht gefunden werden.

Für die betroffenen Bauern wird es keine Entschädigung geben, solange die Quelle des Ehec-Erregers nicht gefunden werden konnte. Für den Deutschen Bauernverband ist das ein Grund zur Sorge, weil ein Ende des Absatzeinbruchs noch nicht abzusehen ist.

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