Erfolgreicher Merkel-Besuch in Indien

Durch die ersten deutsch-indischen Regierungskonsultationen haben die Beziehungen zwischen beiden Ländern eine neue Qualität erreicht. Merkel warb für Milliardenaufträge.

Der zweite Indien-Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die gute Beziehung zwischen ihr und dem indischen Premierminister Singh bestätigt und weiter verstärkt. Das berichten Nachrichtenagenturen.

Die CDU-Politikerin erhielt während ihres eintägigen Besuchs in Neu-Delhi den mit 150.000 Euro dotierten Preis „Nehru Award for International Understanding“. Verliehen wurde der Regierungschefin dieser Preis für ihren Einsatz um die deutsch-indischen Beziehungen. Nach ihrem Besuch in Indien flog die Kanzlerin mit mehreren Ministern und Staatssekretären nach Singapur.

Indien ist für deutsche Unternehmen einer der wichtigsten Zukunftsmärkte

Bundeskanzlerin Angela Merkel war in Begleitung einer großen Wirtschaftsdelegation in die indische Hauptstadt Neu Delhi geflogen. Im Mittelpunkt standen die Themen Energie, Bildung, Wirtschaft und Technologie.

Zudem stand der Verkauf von Kampfflugzeugen des Typs „Eurofighter“ auf der Tageordnung – Gesamtwert: rund zehn Milliarden Dollar. Die Erneuerbaren Energien scheinen kein Verkaufsschlager in Indien zu werden. Der indische Premier Singh betonte, dass sein Land auf die Kernenergie setze.

Die aufstrebende Wirtschaftsmacht Indien mit mehr als 1,2 Milliarden Einwohnern gilt als wichtiger Zukunftsmarkt und als ein strategischer Partner auf internationaler Ebene.

Die Kanzlerin war in Indien mit zwei Stunden Verspätung eingetroffen, weil der Iran ihrer Maschine den Überflug untersagt hatte. Außenminister Guido Westerwelle protestierte gegen das Vorgehen. Das Außenministerium in Teheran versuchte den Verdacht eines gezielten Affronts auszuräumen und sprach von einem „technischen Problem“.

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