Griechenland: Schäuble will Banken zur Kasse bitten

Noch ist unklar, wie hoch die erneute Finanzhilfe für Griechenland sein wird. Experten vermuten eine Größenordnung von über 100 Milliarden Euro, nach dem im Rahmen des ersten Pakets schon 110 Milliarden an Griechenland überwiesen wurden.

Beim zweiten Rettungspaket für das überschuldete Griechenland will die Bundesregierung auch die privaten Gläubiger in die Verantwortung nehmen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will einen großen Beitrag der privaten Gläubiger, berichtete der „Spiegel“. Ein von seinen Beamten entwickeltes Modell sieht einen freiwilligen Umtausch von Staatsanleihen in Papiere mit siebenjähriger Laufzeit vor.

Ein zweite Rettungspaket wird notwendig, weil sich der bisherige Plan nicht halten lässt, dass Griechenland ab dem Frühjahr 2012 an den Kapitalmarkt zurückkehrt. Bleibt der Weg wegen zu hoher Zinsen länger versperrt, würde bis Ende 2013 ein Haushaltsloch von 65 Milliarden Euro aufreißen. Ein Jahr später wären es schon 132 Milliarden Euro. Dem „Spiegel“ zufolge halten Schäubles Beamte und Experten der Troika von EU, EZB und IWF ein zweites Hilfspaket in dreistelliger Größenordnung für möglich.

Das seit gut einem Jahr laufende Kreditprogramm ist bereits 110 Milliarden Euro schwer. Deutschland ist mit 24,4 Milliarden Euro beteiligt. Weitere Lasten will Schäuble den Steuerzahlern allerdings nicht ohne eine Beteiligung der Banken aufbürden.

Kommentare

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  1. reiner tiroch sagt:

    Wie nett von Schäuble uns nicht mehr aufdrücken zu wollen. Er freut sich und lobt die lieben Banken, dass sie sich mit 3,2 Mrd an Griechenland beteiligen wollen, wie schön. genau da liegt die Verarschung des Volkes, denn die Banken und versicherungen hatten hunderte mrd der lausigen staatsanleihen gekauft, weil keiner an die pleite glaubte. Dann sahen sie die Gefahr der Umschuldung nicht und stießen die papiere in die Bad-banks ab, um dann großzügig vor Griechenland zu warnen. Die Scheinheiligkeit kennt keine Grenzen. Unterm Strich zahlt der Bürger das verlogene rettungstheater.

  2. reiner tiroch sagt:

    Wie nett von Schäuble uns nicht mehr aufdrücken zu wollen. Er freut sich und lobt die lieben Banken, dass sie sich mit 3,2 Mrd an Griechenland beteiligen wollen, wie schön. genau da liegt die Verarschung des Volkes, denn die Banken und versicherungen hatten hunderte mrd der lausigen staatsanleihen gekauft, weil keiner an die pleite glaubte. Dann sahen sie die Gefahr der Umschuldung nicht und stießen die papiere in die Bad-banks ab, um dann großzügig vor Griechenland zu warnen. Die Scheinheiligkeit kennt keine Grenzen. Unterm Strich zahlt der Bürger das verlogene rettungstheater.

  3. reiner tiroch sagt:

    Wie nett von Schäuble uns nicht mehr aufdrücken zu wollen. Er freut sich und lobt die lieben Banken, dass sie sich mit 3,2 Mrd an Griechenland beteiligen wollen, wie schön. genau da liegt die Verarschung des Volkes, denn die Banken und versicherungen hatten hunderte mrd der lausigen staatsanleihen gekauft, weil keiner an die pleite glaubte. Dann sahen sie die Gefahr der Umschuldung nicht und stießen die papiere in die Bad-banks ab, um dann großzügig vor Griechenland zu warnen. Die Scheinheiligkeit kennt keine Grenzen. Unterm Strich zahlt der Bürger das verlogene rettungstheater.

  4. reiner tiroch sagt:

    Wie nett von Schäuble uns nicht mehr aufdrücken zu wollen. Er freut sich und lobt die lieben Banken, dass sie sich mit 3,2 Mrd an Griechenland beteiligen wollen, wie schön. genau da liegt die Verarschung des Volkes, denn die Banken und versicherungen hatten hunderte mrd der lausigen staatsanleihen gekauft, weil keiner an die pleite glaubte. Dann sahen sie die Gefahr der Umschuldung nicht und stießen die papiere in die Bad-banks ab, um dann großzügig vor Griechenland zu warnen. Die Scheinheiligkeit kennt keine Grenzen. Unterm Strich zahlt der Bürger das verlogene rettungstheater.

  5. Gerhard sagt:

    Bravo Herr Schäuble, warum nicht schon beim ersten Rettungspaket so. Die Zocker nehmen ja auch die Renditen mit. Dann sollen sie auch die Verluste mittragen. Alles andere wäre eine Verhöhung der ordentlichen Steuerzahler, welcher (ohne davon zu profitieren) doch wohl schon genug Banken gerettet hat.

  6. Gerhard sagt:

    Bravo Herr Schäuble, warum nicht schon beim ersten Rettungspaket so. Die Zocker nehmen ja auch die Renditen mit. Dann sollen sie auch die Verluste mittragen. Alles andere wäre eine Verhöhung der ordentlichen Steuerzahler, welcher (ohne davon zu profitieren) doch wohl schon genug Banken gerettet hat.

  7. Gerhard sagt:

    Bravo Herr Schäuble, warum nicht schon beim ersten Rettungspaket so. Die Zocker nehmen ja auch die Renditen mit. Dann sollen sie auch die Verluste mittragen. Alles andere wäre eine Verhöhung der ordentlichen Steuerzahler, welcher (ohne davon zu profitieren) doch wohl schon genug Banken gerettet hat.

  8. Gerhard sagt:

    Bravo Herr Schäuble, warum nicht schon beim ersten Rettungspaket so. Die Zocker nehmen ja auch die Renditen mit. Dann sollen sie auch die Verluste mittragen. Alles andere wäre eine Verhöhung der ordentlichen Steuerzahler, welcher (ohne davon zu profitieren) doch wohl schon genug Banken gerettet hat.