Bioland-Dachverband: Großer Schaden durch Ehec

Beim Bund ökologische Lebensmittel (BÖLW), zu dem Bioland und Demeter gehören, sieht man den wirtschaftlichen und Image-Schaden durch Ehec für Bio-Betriebe und konventionelle Lebensmittelhersteller gleichermaßen.

Ein niedersächsischer Bio-Betrieb steht unter Verdacht, Quelle der aggressiven Ehec-Bakterien zu sein. Auch wenn 23 ausgewertete Proben, die im Betrieb genommen wurden, negativ waren. Der niedersächsische Betrieb ist noch immer die heißeste Spur auf der Suche nach dem Ehec-Ursprung. Doch laut BÖLW spricht einiges gegen Bio-Landwirtschaft als Ursprung der Ehec-Epidemie.

„Die besondere Resistenz der Ehec-Bakterien gegen Antibiotika, spricht gegen Bio-Lebensmittel als die Quelle der Ehec-Epidemie“, sagt Peter Röhrig vom BÖLW. Denn in der Bio-Landwirtschaft werden keine Antibiotika eingesetzt, deshalb werden die Pflanzen dagegen nicht resistent. Auch der verminderte Einsatz von Gülle in der biologischen Landwirtschaft macht nach seiner Meinung, Bio-Produkte als Ehec-Ursprung unwahrscheinlicher. Jedoch sei Gülle nicht der einzige mögliche Ursprung des Bakteriums, so Röhrig. Bei Ehec-Epidemien in den vergangen Jahrzehnten konnte keine Häufung von Bio-Betrieben als Herd für Ehec-Bakterien festgestellt werden.

Bisher seien der konventionelle und der biologische Handel gleichermaßen von der Zurückhaltung der Konsumenten beim Kauf von Gemüse betroffen. Ob das Image der Bio-Branche nachhaltig unter der Ehec-Epidemie leiden wird, kann Röhrig weder bestätigen noch verneinen. „Dass wird an der Aufklärung und der Aufarbeitung des Falls liegen, die hoffentlich bald abgeschlossen werden.“

Kommentare

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  1. Luise Pätzold sagt:

    Nun ist es wieder einmal die Biolandwirtschaft,die in Bausch und Bogen in den Boden gestampft werden soll.Vielleicht sollten die Verbände untereinander besser kooperieren.In der Presse gibt es keine Darstellung von den Verbänden,und ich muß mal ganz ehrlich sagen,dass der Verbraucher auch von den Verbänden ziemlich allein gelassen wird.Doch der Verbraucher ist die wichtigste Institution.Ohne das Vertrauen in die biologische Landwirtschaft,ohne direkte Ansprache der Verbraucher,nicht nur im Bioladen,werden diese doch bei solchen Schlagzeilen unsicher.Und nicht alle Konsumenten von Bioprodukten stehen so hinter Bio wie ich es tu.Doch ich bin nicht der Massstab.Deshalb muß von den Verbänden mehr auf die Verbraucher zugegangen werden.

  2. Luise Pätzold sagt:

    Nun ist es wieder einmal die Biolandwirtschaft,die in Bausch und Bogen in den Boden gestampft werden soll.Vielleicht sollten die Verbände untereinander besser kooperieren.In der Presse gibt es keine Darstellung von den Verbänden,und ich muß mal ganz ehrlich sagen,dass der Verbraucher auch von den Verbänden ziemlich allein gelassen wird.Doch der Verbraucher ist die wichtigste Institution.Ohne das Vertrauen in die biologische Landwirtschaft,ohne direkte Ansprache der Verbraucher,nicht nur im Bioladen,werden diese doch bei solchen Schlagzeilen unsicher.Und nicht alle Konsumenten von Bioprodukten stehen so hinter Bio wie ich es tu.Doch ich bin nicht der Massstab.Deshalb muß von den Verbänden mehr auf die Verbraucher zugegangen werden.

  3. Luise Pätzold sagt:

    Nun ist es wieder einmal die Biolandwirtschaft,die in Bausch und Bogen in den Boden gestampft werden soll.Vielleicht sollten die Verbände untereinander besser kooperieren.In der Presse gibt es keine Darstellung von den Verbänden,und ich muß mal ganz ehrlich sagen,dass der Verbraucher auch von den Verbänden ziemlich allein gelassen wird.Doch der Verbraucher ist die wichtigste Institution.Ohne das Vertrauen in die biologische Landwirtschaft,ohne direkte Ansprache der Verbraucher,nicht nur im Bioladen,werden diese doch bei solchen Schlagzeilen unsicher.Und nicht alle Konsumenten von Bioprodukten stehen so hinter Bio wie ich es tu.Doch ich bin nicht der Massstab.Deshalb muß von den Verbänden mehr auf die Verbraucher zugegangen werden.

  4. Luise Pätzold sagt:

    Nun ist es wieder einmal die Biolandwirtschaft,die in Bausch und Bogen in den Boden gestampft werden soll.Vielleicht sollten die Verbände untereinander besser kooperieren.In der Presse gibt es keine Darstellung von den Verbänden,und ich muß mal ganz ehrlich sagen,dass der Verbraucher auch von den Verbänden ziemlich allein gelassen wird.Doch der Verbraucher ist die wichtigste Institution.Ohne das Vertrauen in die biologische Landwirtschaft,ohne direkte Ansprache der Verbraucher,nicht nur im Bioladen,werden diese doch bei solchen Schlagzeilen unsicher.Und nicht alle Konsumenten von Bioprodukten stehen so hinter Bio wie ich es tu.Doch ich bin nicht der Massstab.Deshalb muß von den Verbänden mehr auf die Verbraucher zugegangen werden.