Ehec: Bisher keine Spur der Sprossen in Baden-Württemberg

Doch die Vertriebswege von Sprossen sind nur schwierig zurück zu verfolgen, deshalb wird weiterhin auf Ehec geprüft. Gemüsebauern leiden unter den Auswirkungen der Verkaufsrückgänge durch Ehec.

Bisher gäbe es keine Hinweise darauf, dass Sprossen aus dem verdächtigen Betrieb in Bienenbüttel nach Baden-Württemberg gelangt seien, heißt es aus dem Ernährungsministerium in Stuttgart. Allerdings könne man eine mögliche Lieferung nicht ausschließen, da die Vertriebswege von Sprossen kompliziert seien. Oft werden verschiedene Sorten von Sprossen und anderen Gemüsen als Mischung verkauft. Dadurch ist ihr Weg besonders schwierig zurück zu verfolgen.

Weiterhin müssen wegen der Zurückhaltung durch Ehec der Konsumenten täglich bis zu 80.000 Gurken auf der Gemüseinsel Reichenau weggeworfen werden, berichtet der SWR. Wegen der Warnung vor Gurken im Zusammenhang mit Ehec sind sie unverkäuflich. Der Schaden für deutsche Bauern liegt, laut deutschem Bauernverband, bei etwa drei Millionen Euro täglich.

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