Ehec: Mehr Erkrankungen in Baden-Württemberg

Die Zahl der Infektionen stieg seit Beginn der Woche an, bis jetzt sind 92 Personen in Baden-Württemberg offiziell mit Ehec infiziert. Auf einen Infektionsherd in Badem-Württemberg gibt es allerdings keinen Hinweis.

Seit Anfang Mai erkrankten in Baden-Württemberg insgesamt 92 Personen an Ehec, das gibt das Sozialministerium Baden-Württemberg bekannt. Aber allein von Montag auf Dienstag wurden, laut Stuttgarter Nachrichten, sechs neue Ehec-Patienten in Baden-Württemberg eingeliefert.

Vom lebensgefährlichen hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS), das als Folgeerkrankung von Ehec auftreten kann, gibt es bereits 16 bestätigte Fälle. In vier weiteren Ehec-Fällen besteht der Verdacht auf HUS. In 15 HUS und HUS-Verdachtsfällen haben sich die Personen nachweislich vor dem Ausbruch der Krankheit in Norddeutschland aufgehalten, wo das Zentrum der Ehec-Epidemie vermutet wird.

Laut dem Sozialministerium in Baden-Württemberg, ist das Vollbild des HUS charakterisiert durch akutes Nierenversagen, Blutarmut durch den Zerfall roter Blutkörperchen und einen Mangel an Blutplättchen.

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