Ehec: Bereits 26 Tote in Deutschland

Die Zahl der Ehec-Todesfälle steigt weiter an. Eine neue Spur führt nach Magdeburg, dort konnten Spuren des Ehec-Keimes auf Gurkenresten sichergestellt werden. Auch Sprossen stehen weiter unter Verdacht.

Am Mittwoch wurden zwei weitere Todesfälle in Folge einer Infektion mit Ehec bestätigt. Beide Männer kamen aus Niedersachsen. Damit stieg die Zahl der Ehec-Opfer auf insgesamt 26.

In Magdeburg konnte auf den Resten einer Gurke Ehec-Erreger nachgewiesen werden. Die Gurkenreste befanden sich im Bio-Müll einer Familie, die sich bereits vor drei Wochen an Ehec erkrankt war. Die Ehec-Spuren stammen von jenem aggressiven Bakterium, das die derzeitige Epidemie ausgelöst hat. Ob die Bakterien ursprünglich von der Gurke stammen, konnte allerdings noch nicht geklärt werden.

Auch Sprossen als Träger des Erregers können weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Eine Angestellte jenes Betriebs in Bienenbüttel, der eine heiße Spur auf der Suche nach dem Ehec-Ursprung darstellt, ist mit den Darmbakterien infiziert.

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