Genesene Ehec-Patienten: Höchstmass an Hygiene erforderlich

Zwar ist die Ehec-Quelle gefunden, aber noch ist unklar, welche Gefahr von ins Krankenhaus eingelieferten, behandelten und dann wieder entlassenen Patienten ausgeht. Das Bundesgesundheitsministerium weißt darauf hin, dass die Hygiene beachtet werden muss, um Ansteckungsrisiken zu mindern.

Worauf müssen Ehec-Erkrankte nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus achten – und wie können weitere Ansteckungen verhindert werden? Das Bundesgesundheitsministerium weist für informationen über Ehec auf eigene Internetseiten hin sowie auf die Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Wichtigste Maßnahme ist demzufolge ein Höchstmaß an Hygiene, insbesondere nach jedem Stuhlgang.

Darüber hinaus werden die genesenen Patienten nicht zentral erfasst. Zum einen, weil das Thema Ländersache ist; zum anderen, weil die Verantwortung für die Nachsorge und Maßnahmen nach der Entlassung bei den behandelnden Krankenhäusern liegt, wie Ina Klaus, Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums, erklärt. Diese nehmen die Aufgabe mit höchster Verantwortung wahr, so die Sprecherin.

Christoph Meinerz, Pressesprecher des NRW-Gesundheitsministeriums weist ausdrücklich darauf hin, dass die Zahlen den Stand der Meldungen seit dem 1. Mai 2011 wiedergeben, nicht den aktuellen Krankenstand. Aufgrund diverser Einzelmeldungen sei bekannt, dass etliche seit 1. Mai 2011 erkrankte Personen wieder gesund seien, erklärt Meinerz. Noch immer würde kein Gesamtüberblick zur Verfügung stehen, da bei EHEC keine “Abmeldepflicht” bestehe.

NRW-Pressesprecher Meinerz berichtet aber, dass auf Bitten des Gesundheitsministeriums die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen inzwischen eine Befragung aller Krankenhäuser in NRW gestartet habe. Ziel: Die Zahl der inzwischen wieder entlassenen EHEC-Patientinnen und -Patienten sollen mitgeteilt werden. Mit ersten Ergebnissen wird erst Mitte kommender Woche gerechnet.

Das RKI aktualisiert einmal pro Tag gegen Mittag die aktuellen Zahlen zur Ehec-Epidemie und stellt diese auf die Homepage des Instituts. Das Institut weist daraufhin, dass generelle Hinweise zu Infektiösität bei EHEC-Erkrankungen auf „rki.de -> Infektionsschutz -> Ratgeber für Ärzte“ zu finden seien.

Kommentare

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  1. Jana Jansen sagt:

    Danke, endlich stellt jemand diese naheliegende Frage. Warum gibt es immernoch Neuinfektionen? Und wieviele unerkannte (Über-)Träger der Erregers gibt es eigentlich? Von den Mitarbeiterinnen des Sprossenhofes waren doch auch einige infiziert aber symptomfrei.

    Ich wünschte die Massenmedien würden sich auch damit beschäftigen und wünsche Ihnen viele Leser!

  2. Jana Jansen sagt:

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  3. Jana Jansen sagt:

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  4. Jana Jansen sagt:

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