Vergütung für Strom aus Photovoltaik sinkt nicht

Die Bundesnetzagentur hat sich dazu entschlossen, die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen doch nicht zu senken. Hintergrund für die Entscheidung ist ein Einbruch am Photovoltaik-Markt

Die Vergütung von eingespeister Solarenergie wird bis zum Ende des Jahres nicht sinken, das teilte die Bundesnetzagentur mit. Eine Senkung der Vergütungssätze mit erstem Juli werde nicht vollzogen, so Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

Dass es doch nicht zu der erwarteten Kürzung bei Vergütung gekommen ist, liegt am Abschwächen des Photovoltaik-Booms. Im diesjährigen Frühjahr wurden weniger Solaranlagen installiert als in den letzten Jahren. In den drei Frühjahrsmonaten März, April, Mai wurden lediglich Photovoltaik-Anlagen montiert, die 700 Megawatt ins deutsche Stromnetz einspeisen. Damit scheint es unwahrscheinlich, dass die Zielvorgabe von 3000 bis 3500 Megawatt für dieses Jahr erreicht wird. Das Erreichen einer Quote von 3500 Megawatt galt als Vorgabe für eine Senkung der Vergütungssätze.

Damit werden die Vergütungen weiterhin 21,11 bis 28,74 Cent pro Kilowattstunde Strom aus Photovoltaik betragen. Die unterschiedlichen Sätze ergeben sich aus dem Standort einer Anlage und ihrer Größe. Für kleine Anlagen bis 30 Kilowatt bekommen Energieproduzenten die maximal Vergütung.

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