Preise für Energie und Rohstoffe steigen

Die Studie "Blick auf die Preise" des statistischen Bundesamts zeigt, dass die Preise für die Wirtschaftstreibenden seit einem Jahr wieder kräftig zulegen. Einzig Investitionen haben sich in den letzten Jahren kaum verteuert.

Seit dem Jahr 2005 haben die Energiepreise in Deutschland eine Berg- und Talfahrt hinter sich, das zeigt „Preise auf einen Blick“ des Statistischen Bundesamts. Nach einem Rekord im Krisenjahr 2008 haben sich ein Jahr später wieder normalisiert. Seit einem Jahr steigen sie aber wieder kräftig an. Eine ganz ähnliche Entwicklung nahmen die Preise für Vorleistungsgüter(Rohstoffe und Halberzeugnisse). Diese erreichen bereits fast das Niveau, das sie in der Wirtschaftskrise hatten. Metalle stiegen innerhalb eines Jahres um 9,1 Prozent, bei chemischen Grundstoffen lag die Steigerung bei 8,4 Prozent. Die Preise für Weizenmehl stiegen innerhalb eines Jahres um fast 55 Prozent. Die Erzeugerpreise stiegen im Mai dieses Jahres um 6,1 Prozent.

Die Preise für Investitionsgüter entwickeln sich weiterhin stabil. Seit mehr als sechs Jahren lassen sie keine Schwankungen oder merkliche Steigerungen erkennen. Die Preise für Konsumgüter steigen momentan leicht an und erreichen auch ihren Rekordwert der Krisenjahre.

Hohe Lebensmittelpreise

Die Inflation steigt leicht an, Hauptursache sind die steigenden Preise für Verbrauchsgüter. Verbrauchsgüte sind Produkte des täglichen Konsums. Die Preise für Lebensmittel etwas stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent an. Die Preise für Dienstleistungen und Gebrauchsgüter (Möbel usw.) stiegen in den letzten Jahren dagegen kaum an. Der wichtigste Einzelposten der Kosten deutscher Haushalte ist nach wie vor das Wohnen. Im Durchschnitt wird eine Drittel des Einkommens für Haus oder Wohnung ausgegeben.

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