Stuttgart 21: Demonstranten stürmen Baustelle und verletzen Beamte

Mehrere hundert Stuttgart-21-Gegner haben nach der traditionellen Montagsdemonstration gegen das Bahnprojekt eine Baustelle gestürmt und dabei acht Polizisten leicht verletzt. Das berichten Nachrichtenagenturen.

Die Demonstranten rissen die Zäune zum geplanten Grundwassermanagement für den Bau des Tiefbahnhofs nieder. Einige Aktivisten besetzten die Wassertanks. Es wurden auch eigengefertigte Knallbomben („TNT-Böller“) nahe der Polizeikette gezündet. Nach Angaben der Polizei hatte das vermutlich einen Gehörsturz der Beamten zur Folge.

Ein weiterer Zivilbeamter sei in der Menge der Protestierenden enttarnt worden und mit Schlägen auf den Kopf traktiert worden. Aufseiten der Demonstranten waren am Abend noch keine Verletzten zu beklagen. Der Polizei zufolge hatten vorher 3.000 Menschen gegen das 4,1 Milliarden Euro teure Bahnvorhaben friedlich demonstriert.

Der CDU-Fraktionschef Peter Hauk betonte: „Diese Art der gewaltvollen Protestaktionen muss aufhören.“ Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) müsse seine abwartende Haltung aufgeben und die Demonstranten zur Friedfertigkeit aufrufen.

Stuttgart 21: Bahn verlegt 17 Kilometer Rohre im Stadtzentrum

Die Bahn hatte durch Bohrungen festgestellt, dass sie die ursprünglich geplante Grundwasserentnahmemenge verdoppeln muss und einen entsprechenden Antrag bei der Genehmigungsbehörde, dem Eisenbahnbundesamt, gestellt. Nach einer vom Umweltministerium in Auftrag gegebenen Studie muss dafür aber eine neue Planfeststellung erfolgen.

Die Bahn hatte vor kurzem die seit Ende März ausgesetzten Bauarbeiten wieder aufgenommen. Die Verlegung von 17 Kilometern Rohren für das Grundwassermanagement im Stuttgarter Zentrum steht unmittelbar bevor. Die Ständer dafür wurden zum Teil bereits errichtet.

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  1. Nico Nissen sagt:

    Ich war da. Die Bombe habe ich mitbekommen, das Zusammenschlagen des Polizisten aber nicht. Beides finde ich – wie die Mehrheit der Demonstranten und als Bruder eines Polizisten – nicht in Ordnung. Die meisten Demonstranten sind friedlich. Wären sie es nicht, wäre das Blut bereits literweise geflossen. Die Baustelle wurde auch nur von meiner Minderheit der Demonstranten besichtigt.

  2. Nico Nissen sagt:

    Ich war da. Die Bombe habe ich mitbekommen, das Zusammenschlagen des Polizisten aber nicht. Beides finde ich – wie die Mehrheit der Demonstranten und als Bruder eines Polizisten – nicht in Ordnung. Die meisten Demonstranten sind friedlich. Wären sie es nicht, wäre das Blut bereits literweise geflossen. Die Baustelle wurde auch nur von meiner Minderheit der Demonstranten besichtigt.

  3. Nico Nissen sagt:

    Ich war da. Die Bombe habe ich mitbekommen, das Zusammenschlagen des Polizisten aber nicht. Beides finde ich – wie die Mehrheit der Demonstranten und als Bruder eines Polizisten – nicht in Ordnung. Die meisten Demonstranten sind friedlich. Wären sie es nicht, wäre das Blut bereits literweise geflossen. Die Baustelle wurde auch nur von meiner Minderheit der Demonstranten besichtigt.

  4. Nico Nissen sagt:

    Ich war da. Die Bombe habe ich mitbekommen, das Zusammenschlagen des Polizisten aber nicht. Beides finde ich – wie die Mehrheit der Demonstranten und als Bruder eines Polizisten – nicht in Ordnung. Die meisten Demonstranten sind friedlich. Wären sie es nicht, wäre das Blut bereits literweise geflossen. Die Baustelle wurde auch nur von meiner Minderheit der Demonstranten besichtigt.