Eurozone im Wachstumstief

Die Konjunktur in der Eurozone geht im zweiten Quartal deutlich zurück. Die Industrie ist von dieser Entwicklung am stärksten betroffen. Der Einbruch im Juni wirft die Wachstumsaussichten fast zwei Jahre zurück.

In der Eurozone ist die Konjunktur merklich abgeschwächt. Das zeigt der „Markit Flash Eurozone Composite Index Produktion“, der innerhalb eines Monats um vier Prozent nachgegeben hat. Mit 53,6 Punkten erreicht der Konjunktur-Indikator den niedrigsten Wert der letzten 20 Monate.

Besonders die Industrie ist vom Abflauen der Konjunktur betroffen. Weil es zum ersten Mal seit 2009 wieder vereinzelte Auftragsverluste gab, fällt der Indexwert wieder klar nach unten. Die Nachfrage aus dem Ausland nach Industrieerzeugnissen war in Juni so schwach wie zuletzt 2009.

Im Servicesektor brach der Konjunkturverlauf nicht so stark ein, wie in der Industrie. Allerdings lies auch hier die Entwicklung nach Mai auch im Juni leicht nach. Der Indexwert liegt hier auf dem Niveau des Vorjahres.

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar zum Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.