Mittelständische Unternehmer wollen Steuerentlastung

Die Union Mittelständischer Unternehmen (UMU) steht hinter den von der Regierungskoaltition geplanten Steuersenkungen. UMU-Vertreter fordern, dass die Ministerpräsidenten ihre Blockadehaltung aufgeben.

Gegen die Pläne zur Steuersenkung gibt es Widerstand aus den Ländern, Kommunen und der Opposition im Bundestag. Hauptstreitpunkt sind die befürchteten großen Ausfälle auf der Seite der Steuereinnahmen.

„Der Ansatz der FDP und der Regierung, die Bürger über eine Korrektur der kalten Progression zu entlasten, ist absolut richtig und hat nichts mit Klientelpolitik, sondern mit steuerlicher Gerechtigkeit zu tun“, sagte UMU-Präsident Hermann Sturm. „Eigentlich wäre es nur gerecht, einen Automatismus einzuführen, mit dem die Einkommensteuerbelastung in regelmäßigen Abständen gesenkt wird, denn dass die Belastung der Bürger durch den progressiv steigenden Einkommensteuertarif stetig steigt, wird von den Finanzpolitikern und Ministerpräsidenten, die ihre Haushalte nicht in den Griff bekommen, auch als selbstverständlich angenommen. Dies wurde ja von der FDP und der CSU immer gefordert. Auch der Soli sollte nach 20 Jahren abgeschafft werden, da die Grundlage dafür längst entfallen ist“, meinte Sturm.

Kauder will auch Sozialabgaben senken

Der Generalsekretär der FDP, Christian Lindner, sagte in einem ARD-interview, dass die Regierung noch in dieser Legislaturperiode Steuern absenken wolle.

Volker Kauder, der Vorsitzende der Unionsfraktion, will auch eine Absenkung der Sozialabgaben durchsetzen. Das äußerte er in einem Spiegel Online-Interview.

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