Deutsche arbeiten wieder länger

Die Auswirkungen der Krise auf die Arbeitszeit sind verschwunden und die Deutschen arbeiten wieder normal, meldet das IWH. Der allgemeine Trend geht in Deutschland Richtung Teilzeitarbeit.

Wie das IWH meldet, steigt durch die konjunkturelle Entwicklung die Arbeitszeit der Erwerbstätigen wieder stark an. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden erreicht beinahe wieder das Niveau, das es vor der Krise hatte. Die elastischsten Formen der Arbeitszeitanpassung – Kurzarbeit, bezahlte Überstunden und Arbeitszeitkonteneffekte – erreichen wieder das durchschnittliche Maß von Wachstumsphasen. Durch einen fortwährenden Trend zur Teilzeitarbeit, zu Lasten der Vollzeitbeschäftigung, geht die Anzahl der Arbeitsstunden generell von Jahr zu Jahr zurück. Die Arbeitszeit hat sich wieder im normalen, sinkenden Verlauf eingependelt.

Während der Wirtschaftskrise blieb die Zahl der Beschäftigten in Deutschland weitgehend unverändert. Doch die Beschäftigungsverhältnisse verlagerten sich in Richtung Teilzeitbeschäftigung. So stieg die Zahl der Teilzeitbeschäftigten vom Jahr 2008 auf 2009 um 2,2 Prozent. Besonders ausgeprägt ist Zahl der Teilzeitbeschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen (35,5 Prozent), im verarbeitenden Gewerbe liegt sie bei lediglich 5,9 Prozent.

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar zum Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.