Fast allen Landesbehörden fehlt Geld

Den meisten Landesbehörden fehlt es derzeit an Einnahmen, dadurch ist die zukünftige Finanzierung unsicher. Vor allem bei Behörden in Norddeutschland und NRW ist finanzielle Zukunft unsicher.

Mit Sorge sehen 85 Prozent der Verantwortlichen von Landesbehörden die finanzielle Zukunft. Vor drei Jahren lag der Anteil unter 50 Prozent. Auf Ebene der Städte und Kommunen sind sechs von zehn Behörden über ihre finanzielle Zukunft besorgt, zeigt eine forsa-Studie, die von Steria Mummert Consulting beauftragt wurde.

Von den steigenden Steuereinnahmen durch die konjunkturelle Erholung können hauptsächlich die Bundesbehörden profitieren. Etwa durch die steigenden Einnahmen aus der Lohnsteuer, die um ein Sechstel zulegen konnte.

Die Gewerbesteuer, von der die Kommunen profitieren könnten, steigt durch die wirtschaftliche Erholung erst mit ein bis zwei Jahren Verzögerung. Deshalb sind die Behörden darauf angewiesen, auf der Ausgabenseite Einsparungen durchzuführen.

Neben Einsparungen bei der Verwaltung der Behörden, könnten Nachteile für die Bürger entstehen. So werden weitere Einschnitte bei den Sozialleistungen und Gebührenerhöhungen geplant. Vor allem Behörden in Norddeutschland und in Nordrhein-Westfalen (NRW) sind betroffen.

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