Baden-Württemberg schließt Bündnis für Frauen in MINT-Berufen

In Baden-Württemberg will man mehr Frauen in die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik locken. Um dies zu erreichen, wurde jetzt ein eigenes Bündnis geschlossen.

In Baden-Württemberg sollen zukünftig mehr Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik arbeiten. In diesen Bereichen sind Frauen stark unterrepräsentiert. Lediglich acht Prozent der Mädchen in Baden-Württemberg wählen derzeit einen Ausbildungsberuf aus einem der vier Bereiche. Etwas mehr als ein Viertel der Studentinnen wählen ein MINT-Fach und bei den Berufen sind es nur vier Prozent der beschäftigten Frauen, die in einem MINT-Beruf tätig sind. Um gezielt Frauen in MINT-Berufen zu fördern wurde nun ein entsprechendes Bündnis unterzeichnet.

„Wir wollen nicht nur erreichen, dass mehr Frauen in MINT-Berufen tätig werden, sondern dass sie dort auch tätig bleiben, eine langfristige Perspektive haben, Karriere machen und dies auch mit der familiären Verantwortung vereinbaren können“, erklärte der Finanz- und Wirtschaftsminister von Baden-Württemberg, Nils Schmid.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern

Ziel der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen in Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Kunst“ ist, mehr Mädchen und Frauen für MINT-Berufe zu gewinnen, die Attraktivität der MINT-Berufe für Frauen zu steigern, die Wiedereinstiegs- und Karrierechancen für Frauen in diesem Bereich zu erhöhen, die strukturellen Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern und die Ausstiegs- und Abbruchquoten während der Ausbildung zu verringern.

Das neuen Bündnis wird neben dem Wirtschafts- und Finanzministerium und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg auch von 24 weiteren Partnern unterstützt. Es soll die Bemühungen bündeln, Frauen für MINT-Berufe zu gewinnen.

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