Südafrika will mehr Beteiligung an Minen

In Südafrika wird derzeit über mehr Beteiligung des Staates am Geschäft mit Rohstoffen diskutiert. Internationale Konzerne sind alarmiert.

Südafrika will mehr von seinen reichen Vorkommen an Rohstoffen profitieren. Über Mehrheitsbeteiligungen und höhere Steuern will der Staat bei der Ausbeutung der Bodenschätze verstärkt mitschneiden. Diese Pläne sorgen für Aufregung bei internationalen Rohstoffkonzernen.

Sie warnen davor, dass eine „Minen-Nationalisierung“ massive Folgen für die Förderung von Rohstoffen und die Wirtschaft in Südfrika haben würde. Konzerne könnten ihre Tätigkeit stark reduzieren oder sich gar völlig zurückziehen, hieß es vom Rohstoffgiganten Anglo American.

Fehlendes Kapital und ein Mangel an Know-How in den rohstoffreichen Ländern selbst, könnten dazu führen, dass Rohstoffe ungefördert blieben, warnt Cynthia Carroll, Chefin von Anglo American. Konzerne könnten auf andere Staaten ausweichen.

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