Rumänien und Estland erhalten besseres Rating

Die Ratingagentur Fitch stufte diese Woche Portugal ab und Estland und Rumänien auf. Für beide Länder verbessert sich das Rating um eine Stufe, allerdings ist die Ausgangslage eine vollkommen verschiedene.

Sowohl das baltische Estland als auch das Schwarzmeerland Rumänien wurden Anfang Juli von der Ratingagentur Fitch um eine Stufe hinaufgesetzt. Das iberische Portugal fiel dagegen nochmals im Rating nach unten.

Estland konnte seine Bonität auf A+ steigern und mit CEE-Ländern wie Tschechien oder der Slowakei gleichziehen. In dieser Kategorie ist nur Slowenien mit einem Rating von AA noch besser. Im ersten Quartal dieses Jahres konnte Estland ein Wirtschaftswachstum von 8,5 Prozent verzeichnen. Mehr als jedes andere EU-Land. Ebenfalls sprechen die soliden Staatsfinanzen, der Rückgang der Staatsverschuldung und ein stabiler werdender Bankensektor.

Auch Rumänien wurde von Fitch aufgestuft, allerdings von einem anderen Niveau aus. Das Rating wurde von BB+ auf BBB hinausgesetzt. Rumänien verliert dadurch nach fast drei Jahren seinen Schrott-Status. Nach zweijähriger Rezession konnte die rumänische Wirtschaft im letzten Quartal des Vorjahres wieder wachsen. Der Zuwachs betrug damals lediglich 0,1 Prozent. Die Osteuropa-Experten der Erste Group prognostizieren für dieses Jahr ein Wachstum von zwei Prozent. Nächstes Jahr wird mit einem Plus von vier Prozent gerechnet.

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