Europäische Aktien verlieren stark an Wert

Für Italien wird die hohe Schuldenquote eine rasant wachsenenden Belastung. Banken und Versicherungen leiden unter der Unsicherheit an den europäischen Fianzmärkten. Die führenden Unternehmen der Eurozone sind 1,84 Prozent im Minus.

Am Montag gaben die Spitzenwerte an den europäischen Börsen stark nach. Der Euro-Stoxx-50-Index, die 50 führenden Unternehmen der EWR und Eurozone, verlor am frühen Nachmittag 1,84 Prozent.

Der DAX verliert 1,18 Prozent, der Wiener ATX ist 1,71 Prozent im negativen Bereich. In Frankreich geben die Kurse des Leitindex CAC 40 um knapp 1,5 Prozent nach.

Banken und Versicherungen stehen unter Druck

Aktien von Banken und Versicherungen sind besonders tief in den roten Zahlen. Die Deutsche Bank verlor zwei Prozent ihres Werts, die Commerzbank verliert über vier Prozent, die Allianz über drei Prozent und die Münchner Rücküber zwei Prozent.

Angst in Europa vor Ausweitung der Eurokrise

In Europa herrscht die Angst, dass auch Italien von der Eurokrise betroffen sein könnte. Die Zinsen für italienische Staatsanleihen stiegen auf den Rekordwert seit Einführung der europäischen Einheitswährung. Das hat auch die führenden EU-Politiker auf den Plan gerufen, die am Montag über die Eurokrise beraten.

Die italienische Großbank UniCredit konnte ihren Wert am Montag stabilisieren, nachdem die Aktie in der vergangen Woche fast 20 Prozent an Wert verloren hatte.

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