USA-Schuldenkrise: Gefahr für weltweite Finanzmärkte wächst

Die Schuldenkrise in den USA spitzt sich zu. Eine Insolvenz der angeschlagenen Wirtschaftsmacht droht. Verschlechterungen könnten unabsehbare Konsequenzen für die Weltwirtschaft bedeuten, meint die Commerzbank.

Finanzmarkt-Analysten haben den Eindruck, als würde sich die Situation in den USA jetzt zuspitzen. Es kommt anscheinend zu keiner Einigung zwischen Republikanern und Demokraten beim Ringen um die Erhöhung der Schuldenobergrenze.

„Es steht außer Zweifel, dass die USA ihre Schulden problemlos pünktlich bedienen können, wenn sie wollen, genauer gesagt, wenn der Kongress der Regierung die entsprechenden Genehmigungen erteilt. Zudem dürfte ein Zahlungsausfall nur kurzfristig anhalten. Der vereinte Druck des Finanzmarkts, ausländischer Partner und – vor allem – der Rentenbezieher, die bei einer ausbleibenden Einigung nicht auf pünktliche Auszahlung ihrer Renten zählen können, wird dafür schon sorgen“, schätzt Christoph Balz, Senior Economist der Commerzbank Research im Gespräch mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten die Lage ein.

US-Anleihen sind der entscheidende Faktor auf den Weltfinanzmärkten

Balz weist aber ausdrücklich darauf hin, dass die US-Anleihen der entscheidende Faktor auf den weltweiten Finanzmärkten sind. „Eine auch nur kurzfristige Störung könnte unabsehbare Konsequenzen haben. Will man das wirklich riskieren, wo schon die Euro-Staatsschuldenkrise die Finanzmärkte seit Monaten in Atem hält? Wir gehen daher davon aus, dass sich US-Regierung und Opposition auf eine Anhebung der Schuldengrenze einigen werden“, meint der Commerzbank-Experte.

Christoph Morisse

Kommentare

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  1. kontakt@seniorprofis.de sagt:

    China besitzt Devisenreserven im Wert von über 3 Billionen USD, einen Großteil davon auch in USD. Es dürfte nicht im Interesse Chinas sein, neben dem Verlust eines der stärksten Absatzmärkte aus chinesischer Sicht auch noch zusätzlich einer Entwertung des USD (an welchem der Yuan freiwillig gekoppelt ist) durch eine Fast-Insolvenz der USA hinzunehmen. Trotzdem scheint in den USA eine sehr ideologische Diskussion mit nahezu unversöhnlichen Standpunkten geführt zu werden, die immerhin schon eine Insolvenz des Bundestaats Minnesotta mit Einstellung Zahlung öffentlicher Gelder und Schließung öffentlicher Einrichtungen in der letzten Woche mit sich brachte

  2. kontakt@seniorprofis.de sagt:

    China besitzt Devisenreserven im Wert von über 3 Billionen USD, einen Großteil davon auch in USD. Es dürfte nicht im Interesse Chinas sein, neben dem Verlust eines der stärksten Absatzmärkte aus chinesischer Sicht auch noch zusätzlich einer Entwertung des USD (an welchem der Yuan freiwillig gekoppelt ist) durch eine Fast-Insolvenz der USA hinzunehmen. Trotzdem scheint in den USA eine sehr ideologische Diskussion mit nahezu unversöhnlichen Standpunkten geführt zu werden, die immerhin schon eine Insolvenz des Bundestaats Minnesotta mit Einstellung Zahlung öffentlicher Gelder und Schließung öffentlicher Einrichtungen in der letzten Woche mit sich brachte

  3. kontakt@seniorprofis.de sagt:

    China besitzt Devisenreserven im Wert von über 3 Billionen USD, einen Großteil davon auch in USD. Es dürfte nicht im Interesse Chinas sein, neben dem Verlust eines der stärksten Absatzmärkte aus chinesischer Sicht auch noch zusätzlich einer Entwertung des USD (an welchem der Yuan freiwillig gekoppelt ist) durch eine Fast-Insolvenz der USA hinzunehmen. Trotzdem scheint in den USA eine sehr ideologische Diskussion mit nahezu unversöhnlichen Standpunkten geführt zu werden, die immerhin schon eine Insolvenz des Bundestaats Minnesotta mit Einstellung Zahlung öffentlicher Gelder und Schließung öffentlicher Einrichtungen in der letzten Woche mit sich brachte

  4. kontakt@seniorprofis.de sagt:

    China besitzt Devisenreserven im Wert von über 3 Billionen USD, einen Großteil davon auch in USD. Es dürfte nicht im Interesse Chinas sein, neben dem Verlust eines der stärksten Absatzmärkte aus chinesischer Sicht auch noch zusätzlich einer Entwertung des USD (an welchem der Yuan freiwillig gekoppelt ist) durch eine Fast-Insolvenz der USA hinzunehmen. Trotzdem scheint in den USA eine sehr ideologische Diskussion mit nahezu unversöhnlichen Standpunkten geführt zu werden, die immerhin schon eine Insolvenz des Bundestaats Minnesotta mit Einstellung Zahlung öffentlicher Gelder und Schließung öffentlicher Einrichtungen in der letzten Woche mit sich brachte